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E_1933_Zeitung_Nr.054

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AU riEME PRIX AVANTAGEUX

AU riEME PRIX AVANTAGEUX QU'AVANT UNE NOUVELLE DYNAMIC DDGE PLUS GRANDE ET ENCORE PERFECTIONNEE VIENT DE SORTIR D'USINE Moteur flottant Empattement 2,92 m 13 ou 17 CV impöt Emploi ggngral des nouveaux roulements Toutes vitesses silencieuses ä aiguille Pneus Chassis surbaiss (Camions) Wiederum hat TITANIC mitgeholfen Am Bergrennen Rheineds-TTaizenliausen machte O. ZWIMPFEB auf Chrysler-Imperial die beste Zeit der Tonrenwagen mit 6 Min. 14,2 Sek. unter Verwendung des neuen Oben Schmiermittel Titanic das die Leistungsfähigkeit des Motors erhöht, Ventile und Zylinderwände schont, die Kerzen russfrei hält und die Kühlung verbessert. Damit Sie „Titanic" an Ihrem eigenen Wagen ohne jegliche Spesen ausprobieren können, senden wir Ihnen gerne ein für SO JLiter Benzin ausreichendes Quantum kostenfrei. PISOIO & »TJSSY, liUGAtfO 1 Prodotti Chimiei Centauro - Via di Treyano 58, TeL 23.70 Vertreter in allen Kantonen AUTOMOBIL-REVUE 1933 - N» 54 Tabelle der Weltrekorde, I.TEIL (Von der A. I. A. C. R. bis 1. April 1933 homologiert). Gefahrene Zeit Distanz ( Stort Datum Ort Fahrer Marke s£'ü Si 1/100 km/st. lkm... flie- 24/2/32- Daytona SirM. Campbell* Nap.-Camp- h. 8"90 404.494 eend Special [bell 1 Meile . „ „ „ „ „ 14"17 408.721 5 km... „ 26/2/32 „ „ 45"11 399.025 5 Meilen. „ „ „ „ „ 1'14"15 390.669 10 km... „ „ „ „ „ 1'33"72 384.102 10 km... „ 26/1/32 N. Miles Norman Smith Enterprise 3'39"40 264.067 BeachNZ. lkm... ste- 26/5/26 Brook- J. G. P. Thomas Thomas Speo. 25"74 139.860 1 Meile . hend 1/7/29 lands Kaye Don Sunbeam 35"72 162.195 60 km... „ 22/10/26 Montlhery Eldrige Miller 14'12"74 211.084 50 Meilen. ,, 5/4/32 „ G. E. T. Eyston Panhard 22'43"51 212,453 100 km... „ 6/4/32 „ 28'17"18 212.117 100 Meilen. „ „ „ 45'34"09 211.903 200 km... „ „ „ „ „ 56'51"63 211.043 200 Meilen. „ 12/3/32 „ Divou.Chiron Bugatti . lh.41'41"80 189.899 500 km „ „ „ „ 2h.35'21"82 193.095 500 Meilen. „ „ „ „ „ 4 h. 11'35"99 191.893 1000 km... „ 28-29/2/32 „ Kaye Don, G.E. Delage 6h.l8'37"60 188.309 T. Eyston, E. A. Elridge, Frettet u. A. W. Denly 1.000 Meilen. „ „ „ „ „ 8h.35'38"20 187.264 2.000 km... „ „ „ „' 10h.42'20"54 186.816 2.000 Meilen. „ 26-27/9/27 „ Marchand.Morel Voisin 17 h. 43'08"38 181.650 und Kiriloff 3.000 km... „ „ „ 16h.29'42"90 181.870 3.000 Meilen. „ „ „ „ „ 26h.31'00"52 182.073 4.000 km „ „ „ „ 21 h.58'53"95 181.969 4.000 Meilen. „ 28-30/11/31 „ Zehender, Pesato Alfa-Romeo 42 h. 33'57"87 151.232 und Chinetti „ 5.000 km... „ 26-27/9/29 „ Marchand.Morel Voisin 27 h. 30'39"85 181.744 und Kiriloff 5.000 Meilen. „ 17-27/9/29 „ Marchand.Morel, „ 54h.50'27"78 146.727 Kiriloff.dePresale 10.000 km „ » „ .. 67h.58'23"09 147.117 10.000 Meilen. „ „ 116 h. 28'51"27 138.163 15.000 km „ „ „ „ 105h.52'27"24 141.677 15.000 Meilen. „ „ „ 175 h. 26'09"60 137.600 20.000 km... „ „ „ » „ 146. h. 03W92 136.937 20.000 Meilen. „ „ „ „ „ 241h. 43'40"90 133.150 25.000 km... „ „ „ „ „ 181 h. 16'29"75 137.912 25.000 Meilen. „ 7-24/9/30 „ C.&L. Marchand, „ 326 h. 01'46"46 123.404 Le Roy de Presale u. Van Doorninck 30.000 km... „ 17-27/9/29 „ Marchand, Morel „ 224 h. 39'58"78 133.631 Kiriloff.d.Presale i 30.000 Meilen. „ 7/24/9/30 » C.&.L.Marohand, „ 402 h. 69'50"26 119.802 Le Roy de Presale und Van Doorninck 35.000 km... „ „ „ „ 282h.20'49"94 123.960 40.000 km... „ „ „ „ „ 324 h. 14'31"58 123.364 40.000 Meilen. „ 6/3-28/4/32 „ Cesar und Lucien Citroen 603 h. 42'07"69 106.631 Marchand, Combettes, Fortin u. ... , Le Roy d. Presale 45.000 km... „ 7-24/9/30 „ C.&.L.Marchand, Voisin 369 h. 41'35"60 12L722 Le Roy d. Presale ' ' -! ~ "•'• u. Van Doorninck • 50.000 km... „ „ „ „ „ 416h.50'44"82 119.648 50.000 Meilen. „ 6/3-28/4/32 „ Cesar und Lucien Citroen 760 h. 04'40"87 105.867 Marchand, Combettes, Fortin u. Le Roy d. Presale 60.000 km... „ „ „ „ „ 561 h. 52'28"67 106.785 60.000 Meüen. „ „ „ » „ 922 h. 28'06"33 104.676 70.000 km „ „ „ „ 656h.56'04"87 106.555 70.000 Meilen. „ 5/3-28/4/32 „ C. und L. Mar- Citroen 1080 h. 32'55"83 104.256 chand, Combettes, Fortin u. Le Roy de Presale I • Bis zum 1. April 1933 war die AIACR noch nicht im Besitze der offiziellen Dokumente zur Homologierung der neuen Weltrekorde Malcolm Campbella vom Februar 1933, in Daytona. Sir Henry Birkin f. Der internationale Automobilsport ist aufs neue in Trauer gekommen. Der berühmte englische Rennfahrer, Sir Henry Birkin, starb ietzte Woche in London im Alter von erst 36 Jahren. Der auf allen internationalen Pisten bekannte Engländer wurde auf überaus tragische Weise aus dem Leben gerissen. Beim Grossen Preis von Tripolis vom vergangenen Mai, bei dem er bekanntlich mit seinem Maserati Dritter geworden war, verbrannte er sich den Arm. Die an und für sich nicht sehr gefährliche Brandwunde führte bald zu einer Infektion, die Sir Henry Birkin aufs Krankenlager warf. Wochenlang rang er in einem Londoner Spital mit dem Tode; die besten Spezialisten Englands behandelten ihn und mehrere Bluttransfusionen sollten ihm Rettung bringen. Nach einer neuen Blutübertragung zu Anfang der letzten Woche zeigte sich zuerst eine Besserung, der aber bald eine neue Verschlimmerung folgte. Nach einer in schweren Delirien verbrachten Nacht starb Birkin am folgenden Vormittag. Mit Sir Henry Birkin hat der internationale Automobilsport einen bedeutenden Vertreter verloren. Birkin war die echte Verkörperung des englischen Sportsmannes, von einem vorbildlichem Takt, Anstand und sportl. Geist. Die Liebe zum Automobilsport führte ihn auf die Rennbahn. Was ursprünglich eine blosse Leidenschaft war, verwandelte er zu einem Beruf, der ihn voll avrsiüllte und dessen ideale Seite er immer wieder hervorhob. Eine Geschäftsangelegenheit war für ihn der Rennsport nicht, im Gegenteil, mit einer rührenden Offenheit gestand Birkin immer wieder, dass er nichts weniger als Geschäftsmann sei. Man muss das ausgezeichnete englische Buch gelesen haben, das der Verstorbene vor noch nicht allzulanger Zeit unter dem Titel «Vollgas» herausgegeben hatte, und in dem er von seinen Erlebnissen bei verschiedenen Rennen erzählt. Darin entsteht ein Mensch, dessen ganze Liebe diesem schnellen, unerbittlichen, die Nerven stählenden, manchmal auch gefährlichen Sporte galt. Solange er nicht in seinem Wagen sass, so erzählt Birkin, war er schüchtern, ja geradezu linkisch und ungeschickt, vor allem neugierig fragenden Menschen gegenüber. Sobald aber der Motor zu dröhnen und die Luft um die Ohren zu sausen begann, fiel alle Unruhe und Unsicherheit von ihm ab und er war nur noch der kalte, klare, nervige Pilot am Lenkrad einer rasenden Maschine. Aus seiner echten Auffassung des sportlichen Gedanken heraus kommt Birkin auch immer wieder in seinem Buche zur neidlosen Anerkennung der Leistungen seiner Gegner, und er konnte, wenn er von einem Konkurrenten geschlagen worden war, die bessere Leistung des anderen mit der Objektivität eines unbeteiligten Zuschauers bewundern. Von Lord Howe und Malcolm Campbell, seinen intimen Freunden, wie auch von Nuvolari, Campari, Caracciola u. a. spricht Birkin im Tone höchster Anerkennung, ja Ehrerbietung. Im Jahre 1921 fuhr er zum ersten Male ein Autorennen. Erst von 1927 an beteiligte er sich aber immer wieder an Rennen in England und auch auf dem Kontinent. Birkin hatte zwei Brüder, von denen der eine im Weltkrieg starb und der andere bei der Tourist-Trophy der Motorräder auf der Insel Man verunglückte. Sein Vater machte die grössten Schwierigkeiten, als Henry den Entschluss fasste, Rennfahrer zu werden. Ergreifend war seine Besorgnis um den letzten Sohn, der nun doch noch allzufrüh sterben musste. Der Sekretär von Henry Birkin musste bei grossen Rennen jede halbe Stunde ein Telegramm an den Vater über die Situation des Sohnes im Rennen und sein Befinden abgehen lassen. Bei Rennfahrern lässt sich eine deutliche Unterscheidung in Strassen- und Bahnfahrern machen. Sie Henry Birkin gehörte zu den erprobten Strassenfahrern. und bekanntlich

N°50 - 1933 AUTOMOBIL-REVUE werden an diese viel grössere Anforderungen als an die blossen Fahrer der Autodroms gestellt. In sehr zahlreichen internationalen Rennen bewies Birkin immer wieder seine glänzende Begabung als Fahrer. Lord Howe nannte ihn einen Mann voller Mut, kühlen sachlichen Urteils und eiserner Nerven, zu denen noch eine glänzende technische Kenntnis kam. Sir Henry Birkin fuhr viele Jahre lang vor allem mit den englischen Bentley- Sportwagen und führte sie mehrmals zu grossen Erfolgen. Auch Alfa Romeo und Maserati standen im Rennstalle des reichen Engländers. An zahlreichen grossen Rennen, wie bei der englischen Tourist-Trophy, den 24- Stunden von Spa und Le Mans, auf dem Nürburgring, in Dieppe, Boulogne, Marseille usw., war er anzutreffen. Mehrmals rangierte er in der Reihe der erstklassierten Fahrer. Beim Qrossen Preis von Pau im Jahre 1930 wurde er beispielsweise im Kampfe mit der internationalen Fahrer-Elite auf einem' Bentley Zweiter, und beim Grossen Preis von Belgien im Jahre 1931 beendete er den Kampf auf Alfa Romeo als Vierter. Seine grössten Erfolge hatte er aber in Le Mans. Dort gewann er 1929 zusammen mit Barnato auf Bentley das 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Durch diesen Erfolg wurde er mit einem Schlage international berühmt und anerkannt. Sensationell war sein neuer Sieg von Le Mans vom Jahre 1931, wo er zusammen mit Lord Howe auf Alfa Romeo die 24-Stunden wiederum gewann, mit einer neuen Rekordzeit, die Nuvolarj-Sommer erst am vorletzten Sonntag überboten haben. Der Tod hat diese bedeutende Rennfahrer- Karriere brutal abgebrochen. Die Autosportfreunde aller Länder, vor allem aber die Englands, trauern um den Verlust eines bedeutenden Fahrers und Menschen. bo. Qrosser Preis von Barcelona. Am letzten Sonntag wurde als einziges ausländisches Rennen von einiger Bedeutung der Grosse Preis von Barcelona auf einer Rundstrecke von 3700 Meter ausgetragen. Der Spanier Zanelli auf Alfa Romeo siegte dabei vor Sommer auf Alfa Romeo und Lehoux auf Bugatti. x. Grosser Marne-Preis. Am nächsten Sonntag findet bei Reims der 8. Grosse Marne- Preis statt, an dem zahlreiche bekannte Fahrer teilnehmen. Die Besetzung, die jedem internationalen Grand Prix ehrenvoll anstehen würde, verspricht einen ausserordentlich interessanten Kampf. Um nur die bekanntesten Fahrer zu nennen, seien erwähnt: Nuvolari (Alfa Romeo), Campari (Maserati), Etancelin (Alfa Romeo), Sommer (Alfa Romeo), Wimille (Alfa Romeo), Zanelli (Alfa Romeo), Lehoux (Bugatti), Moll (Alfa Romeo), Pietsch (Alfa Romeo). Jellen (Alfa Romeo) und schliesslich auch noch die drei bekannten Schweizer Braillard (Bugatti), Villars (Alfa Romeo) und Baron von Waldthausen (Alfa Romeo). Das Rennen wird auf der Rundstrecke von Reims ausgetragen, die im letzten Jahre für den Grossen Preis von Frankreich benützt wurde. Internationales Gaisbergrennen. Das internationale Gaisbergrennen wird am nächsten Sonntag, unter der Organisation vom Salzburger Automobil-Club, zum 5. Male ausgetragen. Die Veranstaltung, die mit 17.000 Schilling dotiert ist, erfreut sich überall grösster Aufmerksamkeit. Obwohl der 2. Nennungsschluss noch nicht abgeschlossen ist, verfügen die Organisatoren über eine grosse Zahl von Nennungen. Auch die Schweiz wird am Gaisbergrennen vertreten sein, und zwar durch Hans Stuber (Bugatti), Hans Rüesch (Alfa Romeo), Schölten (Bugatti) und U. Maag (Bugatti). An weiteren bekannten Fahrern seien genannt: Premoli (Maserati), Landi (Maserati). Strazza (Lancia), Hartmann (Bugatti), Vagniez (Maserati) usw. Die Scuderia Ferrari wird am Gaisbergrennen voraussichtlich ebenfalls vertreten sein. x. Die neuen Bugatti 2800 ccm, die man überall mit grösster Spannung erwartet, werden beim Grossen Preis von Belgien vom 9. Juli ihre Feuerprobe bestehen* Die Wagen werden den beiden Bugatti-Fahrern Achille Varzi und Rene Dreyfus anvertraut. x. Eine neue Rennstrecke für Campbell ? Sir Malcolm Campbell erhielt kürzlich aus Australien die Einladung, nicht mehr auf der Daytona-Beach, sondern in Australien seine nächsten Weltrekordversuche zu unternehmen. Die Campbell vorgeschlagene Strecke liegt in der Nähe der neuen Hauptstadt Canberra und befindet sich auf dem Boden des George-Sees. Dieser See trocknet alle 20 Jahre einmal völlig aus. Sein Boden ist dann glatt wie ein Spiegel und überaus hart. Campbell würde auf dieser Strecke über eine Bahn von 25 km Länge verfügen. Gegenwärtig ist der See fast ganz leer, er wird innert Kurzem völlig trocken sein. x. Das Rheineck-Walzenhausen- Rennen. (Schluss von Seite 3.) jüngsten Rennen ehrenvoll ahschdoss, vermochte die Zeit um mehr als zwei Sekunden zu verbessern und es besteht alle Aussicht, dass er auch in späteren Veranstaltungen seine Erfolgsserie weiterführen wird. Es ist dies um so erfreulicher, als es gerade bei den Rennwagenpiloten immer etwas spärlich um den Nachwuchs bestellt ist. Zwar hat schon unser Altmeister Stuber mit vermehrter Konkurrenz zu rechnen, wie dies der Austrag am Sonntag deutlich zeigte. Während er sich in früheren Jahren durch beträchtliche Zeitmargen von allen übrigen Konkurrenten zu distanzieren vermochte, spitzt sich der Kampf um die Siegespalme immer mehr zu. A. Muff ist aisgemach zu einem seiner gefährlichsten Opponenten geworden, der es bis auf eine Fünftelssekunde an die Bestzeit des Tages heranbrachte und sich in der absoluten Rangliste an zweiter Stelle plazierte. Freilich war er noch etwas vom Wetter begünstigt, das sich trotz allen drohenden Wolkenbänken bis dahin recht ordentlich gehalten hatte. Braillard bekam bereits erheblich mehr von dem Guss ab, der ausgerechnet dann einzusetzen begann, als die letzte Gruppe der Rennwagen startbereit war. Er vermochte zwar seine letztjährige Zeit welche einen neuen Rekord der Sportwagenkategorie darstellte, etwas zu verbessern, doch gelang es ihm nicht, den beiden Erstplazierten ihren Rang ernstlich streitig zu machen. Stuber bekam den Hauptsegen der einsetzenden Himmelstaufe ab. Zu diesem Witterungswechsel gesellten sich dann noch Schaltschwierigkeiten, so dass er den zweiten Gang gar nicht mehr verwenden konnte. Die mehrjährige Vertrautheit mit der Strecke, gepaart mit seiner absoluten Sicherheit in der Führung des Volants und der Meisterung der Kurven ermöglichten es ihm, trotz des zweifachen Handicaps, die Strecke in der kürzesten Zeit des Tages zu bewältigen und Muff den Sekundenbruchteil abzuringen, der bei den Rennwagen schon so oft den Ausschlag gegeben hat. Sein absoluter Streckenrekord vom Vorjahr, der auf 5'03"2 steht, behält aber weiter seine Geltung bei und konnte souverän jedem diesjährigen Ansturm standhalten. Wir schrieben damals: «Man muss sich immer wieder fragen, wann diese Rekordkurve ihr Ende finden wird», und bereits das Rennen vom Sonntag erteilte hierauf eine erste Antwort. Die Preisverteilung gestaltete sich zusammen mit dem vorangehenden Bankett im Kurhaus wiederum zu einem angeregten gesellschaftlichen Anlass, der den ebenbürtigen Abschluss für die flotte Tagung bildete. Nachdem der Sektionspräsident T. Walser mit liebenswürdigen Worten allerseit herzlich Willkomm entboten hatte, überbrachte Zentralpräsident Dr. Mende den Grues und Dank des Zentralkomitees. Er schlug vor, dass die Redner gleich wie die Rennfahrer chronometriert würden und wir glauben, dass er bei der Austragung einer solchen Konkurrenz unbedingt mit zu den Preisträgern gehört hätte, obwohl die folgenden Sprecher mit ihm an Kürze und Würze wetteiferten. Er dementierte mit feinem Humor die Legende, dass seit dem neuen Automobilgesetz allgemein rascher gefahren werde, indem sowohl der letztjährige Streckenrekord, wie verschiedene Klassenbestzeiten immer noch Bestand haben und nicht erreicht worden sind. Hauptmann Grüninger von der Kantonspolizei würdigte den hohen sportlichen und erzieherischen Wert dieser Rennen und toastierte unter lebhaftem Beifall auf eine freundschaftliche Zusammenarbeit zwischen Behörden und Strassenbenützern, auf gute Kameradschaft zwischen Pojizei und Automobilisten. Der Sprecher des Gemeinderates von Walzenhausen schilderte das Interesse, das die Bevölkerung jeweilen an der Veranstaltung nimmt und skizzierte treffend das eingangs erwähnte flotte Einvernehmen, das zwischen den Anwohnern und den Teilnehmern des Rennens herrscht. Ein wertvoller Gabentisch belohnte die schönen sportlichen Leistungen dieser Bergprüfungsfahrt, die dank der mannigfachen Vorzüge, welche sie auf sich zu vereinen vermag, auch weiterhin der Sympathie von Fahrer und Publikum ijewiss ist. b. Die Rekorde von Rheineck—Walzenhausen. Klasse Fahrer Marke Tourenwagen: Bis 1100 cc. Spälty (Amilcar) 1500 cc. A. Keller (Alfa Romeo) 2000 cc. A. Keller (Alfa Romeo) 3000 cc. A. Scheibler (Bugatti) 5000 cc. A. Gübelin (Chrysler) 8000 cc. O. Zwimpfer (Chrysler) Sportwagen• Bis 750 cc. H. E. Schumacher (BMW.) 1100 cc. H. Rüesch (M. G.) 1500 cc. R; Emery (Derby) 2000 cc. Zbinden (Bugatti) 3000 cc. L. Braillard (Bugatti) 5000 cc. J. Villars (Alfa Romeo) 8000 cc. W. Obi (Mercedes) Ueber 8000 cc. Caflisch (Mercedes-B.) Rennwagen; Bis 1100 cc. H. Kessler (Amilcar) 1500 cc. H. Rüesch (Alfa Romeo) 2000 cc. M. Maas? (Bufratti) 3000 cc. H. Stuber (Bugatti) Jahr Zelt 1930 8.14,8 1031 6.22.2 1932 6.13.6 1932 5.59.8 1932 6.13.4 1933 6.14.2 1933 7.23,4 1932 6.49.4 1932 6.06.0 1930 6.37.4 1932 5.28.8 1933 5.26,0 1932 6.26.2 1931 6.46,0 1932 5.45,4 1933 5.28.8 1933 5.2i.O6 1932 5.03.2 Basel - Nizza.. Bäle Nice „ ... Basel-Nizza mit dem vollbesetzten Terraplan ohne Jedes Rfs/ko und ohne jede Ermüdung an einem Tage, bei einem Benzinverbraudi von 12 Liter per 100 km und 100 gr Oel .. ." „... Der Wagen läu|t heute im 16tausendsten Kilometer und zeigt nodi keine Abnützung. Der Pneuversdilelss ist ausserordentlidi gering. Die Karosserie ist heute nodi absolut ruhig..." „... Schledite Strassen kennt der Wagen überhaupt nicht — er bleibt immer ruhig. Die Stabilität des Wagens wurde durdi die geniale Konstruktion, Chassis und Karosserie starr zu verbinden, wesentlidi erhöht..." „ ... wir sind mit dem Im Sommer 1932 gekauften Terraplan sehr zufrieden. Der Wagen ist von ausserordentlidier Betrlebssidierheit, lässt sich In jedem Tempo beherrschen, die Bremsen sind höchst wirkungsvoll..." „ ... Ich kann als alter, erfahrener Automobilist, welcher schon selbst 22 verschiedene Marken bezw. Modelle gefahren hat, den Terraplan jedermann empfehlen. Es ist wirklich ein Vergnügen, den Wagen zu fahren..." ... Bale-Nice en un jour, sans rlsque en sans fatigue, dorn ane Terraplane entlerement occupee, avec une consommation de 12 Iltres d'essence aux 100 kms et 100 gr d'huile ..." „ ... La voiture qui.a roule jusqu'a aujourd'hul 16 000 kms ne monfre encore aucune usure. L'usure des pneus est extraordinairement faible. 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