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E_1933_Zeitung_Nr.055

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20 AUTOMOBIL-REVUB

20 AUTOMOBIL-REVUB ______ 1933 — N° 54 ^HMHMiMiHMHHiMMiMMaiMHMMHM Saison ganz anders geschnittenen, langen einem um den Nacken laufenden Halsband »— •, , • • -^ non Cio oi-woi-tot hoh»n- • Strandhosen begleiten. Diese sind zum Teil befestigen oder ein Trägerband um den Nak- •-** r Den . '•* .' • • Sie erwartet Haften. . durch e. ne tie f ausS p rta g emle Rockpartie ver- ken führen. Eine neue, sehr gute Idee bringt i.'C' - "* . -".V ' "\ tlV\Y\Q\ deckt. Als Material der Strandpyjamas dient verschiedene Ausführungen veränderlicher sehr viel ,* r^Zr,*«*. • m *nlC\ -AiQt NVuVlM: schöIMJr glatter Trikot< wosegen - Rückend ecolletes. So zeigt eine patentierte »\ * ^*£v i tt&Sj»*' #\*»Vl\ll£\7VjV * y««'^ die Strandkleider diesen auf Jäckchen und Ausführung z. B. nur emen mitteltiefen V- •'•.'0 -Wi, : ;•' -4 W* \

tf» 55 - 1933 (AUTOMOBIL-REVUE 21 sehen Strandleben nicht so passe, wie es die Mode wahr haben möchte. Sie sind zwar ^rösstenteils vom Strandkleid abgelöst, behaupten sich aber, in modischeren, phantastischeren Ausführungen als der Trainingsanzug, im warmen Wolltrikotatizug mit langen Hosen. Dunkelblaue, braune oder rote Flanellhosen erlauben sehr hübsche Kombinationen mit phatastischen oder jackettartigen Oberteilen; auch die noch männlicheren Haarstreifen-Dessins sowie graue Leinenhosen bereichern, zum Teil in der üblichen vollen Länge früherer Saisons, die Auwahl für die Strandausrüstung der Amerikanerin. Unter den Neuheiten der die Strandkleidung ergänzender Kleinigkeiten ist für den Badeschuh der neue «snow heal» (Schneeabsatz) zu erwähnen, ein schmal abgesetzter, nach unten zu verbreiterter Absatz, der dem Skistiefel entlehnt ist und das Einsinken im Sande verhindern soll. Auch Badetaschen, zumeist Baumwolle mit Gummifutter, bringen als neue Annehmlichkeiten die Möglichkeit des Aufsteilens, da ihre Rahmenschenkel scherenförmig nach unten fortgesetzt sind in der Art der Mechanik kleiner 'Malestühle. E. F. Der Staat als — postillon d'amour Budapest ist weitaus die heiratsfreudigste Stadt Europas. Der Prozentsatz unvermählter Männer und Frauen fällt dort von Jahr zu Jahr, obwohl den jungen Eheanwärtern neuerdings einige Schwierigkeiten bereitet werden. Bevor sie zum Standesamt gehen, müssen sie nämlich vor einer Prüfungskommission ein Examen ablegen, wo sie über sämtliche Fragen, die etwa später einen Ehezwist hervorrufen könnten, geprüft werden. Die endgültige Heiratserlaubnis aber wird auch dann erst erteilt, wenn die Frauen die Befolgung von Zehn Geboten geloben. Einige davon lauten: «Zeige dich deinem Mann nie -vernachlässigt, nie unfreundlich, nie launenhaft.» «Beachte den Wert einer guten Küche. Stelle dich selbst an den Herd, weil die gute Köchin den Scheidungsanwalt nicht kennt.» «Lass deinen Mann nie* fühlen, wenn du ihm geistig oder materiell überlegen scheinst.» «Beim Streit schweige! Auch wenn du dich im Recht glaubst.» «Mach' den Beruf deines Mannes, ebonso wie seine persönlichen Liebhabereien zu deiner wichtigsten Aufgabe. Dein Mann muss wissen, dass du an ihn glaubst.» Man sollte meinen, diese Hindernisse könnten abschreckend wirken, aber im Gegenteil: sie werden im Sturm genommen, und so hat der Staat nichts weiter zu tun, als den Optimisten die Eheschliessungsformulare auszuhändigen. Ganz anders in Japan! In Tokio klagen die beteiligten Kreise darüber, dass heiratsfähige Männer und Mädchen ihre soziale Aufgabe vernachlässigen und sich rriif Studium, Sport, Beruf weit eingehender beschäftigen als mit der Gründung eines Haushalts. Deshalb hat man beschlossen, ein städtisches Heiratsbureau einzurichten. Dieses Bureau sammelt Namen und Verhältnisse sämtlicher heiratsfähigen jungen und jüngeren Leutchen und verleibt sje einer Kartothek ein. Zuerst werden die Anbahnungen theoretisch vorgenommen. Männlein und Weiblein aus gleichen Lebensverhältnissen kommen auf, ein und dieselbe Karte, und schon wird aus Theorie Praxis. Das Heiratsbureau fordert ein passendes Paar zum Besuch auf, nennt ihm gesondert Bildungsgrad, Alter und soziale Stellung des und der Zukünftigen. Der Stadtrat sorgt für die Möglichkeit geeigneter Zusammenkünfte, weil sie die Anbahnung beschleunigen. Im vergangenen Jahr soll das städtische Heiratsbureau 1800 Anwärter bearbeitet und 3Ö0 Ehen vermittelt haben. China verfährt viel weniger freundlich mit den hartnäckigen und hartgesottenen Junggesellinnen. Bis vor kurzer Zeit lebte die chinesische Frau in dem Bann der Familie. Sie war nichts weiter als eine Begleiterscheinung des Mannes, abhängig von der Schwiegermutter, geachtet, wenn sie Söhne bekam, missachtet, falls ihr das Geschick nur Töchter bescherte. Mit der Emanzipation der Frau in China setzte auch hier ein Umschwung ein. Die moderne Chinesin weigerte sich, auf Wunsch der Eltern in die Ehe zu treten, sondern sie wollte, wie ihre abendländische Schwester, erst den Mann kennenlernen und sich überzeugen, ob er zu ihr passt. Da aber die Anpassung an diese Entwicklung beim Mann länger dauert als bei der Frau, wurden die Heiraten in verschiedenen Landstrichen immer seltener. In der Provinz Horam erliessen deshalb die weisen Stadt- Schule idemann Auf einen Schwelzersee Emil Wiedmer. I. Schön wie der Kelch von einer blauen Glockenblume, Die Wurzeln zäh verkmllt, verbissen in der Erde Heiligtume, So liegst du da, beseelt, durchbebt, voll Atem früh und spät, Aus Ewigkeiten her in Ewigkeiten hingesät. Du schweigst, du flüsterst, was um Wolke schwebt und Haus und Baum, Du segelst, lächelnd hingehoben, durch Aeonen wie der Mensch durch Traum. Geschwellt von Weh und Jubel, von der Erde 0 Fäusten hochgetragen, Flammst du zum Firmament, den Sternen Erdengrüsse anzusagen. U. Immer bist du, stete Gegenwart, Durch die Zeiten hat dich Gott bewahrt. Unverwelkt und frisch, ganz wie am ersten Tag, Hebt sich deine Brust und deines Herzens Schlag. Menschenauge, das dir zugelächelt, über dir geweint —, Wie so schnell im ungeheuren Wirbel hat es ausgelächelt, ausgeweint! Du allein bist ewig. Bist ein Gut, von Engeln hergesandt, Warst, und bist, und bleibst, von Gottes blauen Augensternen in die Heimaterde sanft gebannt, III. 0, was geboren ivard an deinem Saum, Vergisst dich ntynmer. Denn du schwingst in jedem Traum. In unsern Augen und im Blute tragen wir dich in die Fremde fort; Dein Glanz fällt über alle Abenteuer, fernsten Weg und Ort. Wir sehen dich in Blumen schlafen gehn, Aus einer Liebsten Schleier hold aufwehn. Du schaukelst dich in unbekanntem Augenpaar, Aus Sternschein rinnt dein leises Märchenhaar. Du wiegst in Vogelschwingen und in manchem Lied, Das dunkelsüss von Heimweh und verlassenen Nächten flieht. Und jenseits unseres Sterbens in der Ewigkeit Winkt deine blaue Küste Trost dem Erdenfluch und Leid. väter entschlossen eine Zwangsrnassnahme. Bis zum neunzehnten Lebensjahr kann sich die Frau dort den Mann aussuchen, der ihr gefällt. Vom zwanzigsten Jahr an jedoch bestimmt die Regierung den passenden Ehepartner. Dem jungen Mädchen wird von Amts wegen eine Liste zugesandt mit Namen und Stand des jungen Mannes. Findet sie keine zusagende Partie, dann bestimmt der Magistrat den Zukünftigen. Der Termin der EJheschliessung wird festgesetzt, ur^d das wählerische Mädchen muss nun heiraten. Auch die Türkei niiümt sioh jetzt der Ehekandidaten an. Das Parlament hat ein Gesetz herausgebracht, das ein Heiratszeugnis vorsieht. Es ist neben den anderen Papieren, die zum Standesamt mitzubringen sind, Vorschrift und bezeugt die gute' geistige und körperliche Beschaffenheit, aber auch Verträglichkeit und guten Willen. Wenn gesetzliche Bindungen in verschiedenen Ländern dazu dienen, die Paare zusammenzubringen, so hat Spanien neuerdings eine Verordnung erlassen, die eine Trennung der Ehe ermöglicht. Bisher konnten spanische Eheleute sich unter keinen Bedingungen scheiden lassen. Erst der politische Umschwung führte die Möglichkeit der Ehetrennung herbei. Allerdings kann ein geschiedener Mann nie mehr heiraten* wenn er seine Frau böswillig, verlassen, geschlagen oder vor seiner Familie herabgesetzt hat. Es gibt auch eine Scheidung nach beiderseitiger Uebereinkunft. Die Eheleute müssen aber ein Jahr warten. Ein halbes Jahr nach dem Antrag dürfen sie sich erst räumlich trennen, und wenn sie dann noch den Wunsch zur Scheidung haben, werden sie laut Gesetz und-Recht wieder frei und dürfen sich wieder verheiraten. Eine archäologische Entdeckung... Ein Reporter hat in Chalons-sur-Marne die Geburtsurkunden der bekannten Revuekönigin Mistinguette entdeckt. Danach ergibt sich, dass die Mistinguette mit ihrem eigentlichen Namen Anna Maria Bourgeois heisst und am 23. Februar 1869 geboren ist. Die noch immer auftretende Tänzerin steht also im Alter von 64 Jahren. Die Zufahrtsstrassen aus der ganzen Schweiz sind ersichtlich in O. R, Wagners CH Touring, Führer für Automobilfahrer, offizielle Ausgabe des T, C. S. HERZOGENBUCHSEE Ä. C. S. Hotel Sonne T. C. S. Vollständig dar Neuzelt entsprechend renoviert Flletsendes Kalt- und Warmwasser in allen Zimmern. Gediegene öffentl. Bäume, grosae Halle, Cafe, Salon, Sitzungszimmer, Festsäle, Afternoon-Tea, Orchester. Bekannt füi seine vorzügl, Küche und Keller. 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