Aufrufe
vor 6 Monaten

E_1933_Zeitung_Nr.055

E_1933_Zeitung_Nr.055

Die Zufahrtsstrassen aus

Die Zufahrtsstrassen aus der ganzen Schweiz CH Touring, Führer für Automobilfahrer, STEIN a/Rhein Rorschach Wirtschaft zur Bergtrotte Hotel Waltlau T. C. S. Das ideale Auto-, Ferien-, Tel. Weekend-Zie!. Nr. 2 am Bodensee Garage. Schattige Parkplätze, Tennis, Konzerte, Tanzabende. Pension Fr. 7.— bis 10.—. Pauschalpreis für Familien und Gesellschaften. An der Schönster Aussichtspunkt d. Ostschweiz, Bequeme Zufahrtsstrasse f. Autos. Gute Bedienung. Massige Preise Telephon 6. L. Bannert-Zuger, Bes. das ideale Auto- und Ferienziel Tel. Nr. 191 (Nesslau) sind ersichtlich In O. R. Wagners offizielle Ausgabe des T. O. S. Autoroute Hohenklingen. Neubau in der schönsten Lage im Steiner Bebberg. Spez. i Eigengebaute Steiner Weine. Eigene Fischerei, Aeschen gedämpft, Hecht gebacken". Kalte Platten. Tel. 250. Lebende Forellen. Grosser Saal für Anlässe. Schöne Lokalitäten. Bestbekannt für Küche und Keller. Fam. Telephon Nr. 75.45. K. Bringolt. A.C.S. Hotel Nollen b.Wuppenau Der Treffpunkt der Automobilwelt — Neu renoviert — Verandasaal und Garten am See — Fliessendes kaltes und warmes Wasser — Heizbare Autogarage — Renommierte Küche — Spezialität: Frische Bodenseefische. — Daneben das neuerbaute TON- E1LMTHEA TER CAP1TOL. tis empfiehlt sich bestens Th »AETWILEK-VOÖEL. Mitglied d. A.C.8. u. T.C.8. Bad Rasaz Von den Automobilisten Autoboxen. — Zimmer mit ALTSTAXTEN (Rheintal) T. C. S. Am Fusse der neuerstellten Stossstrasse. Gutgeführtes Passantenhotel. Bekannt für Ia. Küche und Keller. Sämtliche Zimmer mit fliessendem Wasser. Spezialität: Bachforellen u. Güggeli. Aütogarage. Tel. 403. Fritz Diemer, Bes. BUCHSERBERG in prachtvoller Lage, direkt am Hochwald. Massige Autogarage. Telephon 2.65 Buchs (St. G.) Obstalden Behagliches^ modern eingerichtetes Haus. Schönster Autohalt an der internationalen Route Zürich-Engadin. Herrliches Weekend. Grosses Terrassenrestaurant mit prachtvoller Aussicht aut See und Berge. Vorzüglich in Küche und Keller. Leb. Bachforellen. Walenseefelchen. Zimmer mit flies. Wasser. Garage. Parkplatz. Zeitg. Preise. Tel. 50. Gantenbein & JUenasI. ST. GALLEN Brühigasse 37, nächst Hechtplatz. Grosser, schattiger Garten. Eigene Metzgerei. Stets leb. Forellen. Reiohliohe Speise-Karte. Tel. 6.71. , Fried. Meier. Automobilisten BEIM L. Graf-Hartmann, Strasse Wil-Weinfelden am Walensee. Kcrenzerherg Restaurant z. Harfe Kunden. Gewinnen Sie dieselben durch den Autler- Feierabend Direkt an der Klausenstrasse. Heimelige Jx>kalitäten. Schattiger Garten. Restauration zu jeder Tageszeit. Eigene Metzgerei. Spez.: Berner-Schinken. Bescheidene Preise. Tel. 6. Bob. Grimm. an der Klausenstrasse. Altbekannter Landgastboi. Gr. Saal. Schattige- Garten. Butterküche. Bescheidene Preise. Tel. 30. E. Kistler. Besitzer. HailaU Gemeindehaus HIRSCHEN Niederurnen Gasthof z. Ochsen T.C.S. NIEDERURNEN Gasthof z. Freischütz HOTEL LÄTTMANN bevorzugtes Haus, fliessendem Wasser. Herri. Wochenendauienthalte. Frühjahrs- u. Sommerkuren. Verpfleg, vorzügl. u. billig. Prospekte b. Toggenburger • Verkehrs- Bureau in Lichtensteig. MßlS Hotel Löwen FürVereine U.Gesellschaften bestens empfohlen. Gr.Saal. Schatt. Garten. Ia. Küche und Keller Autogarage. Tel. 6. Tschuor-Nadig, Besitzer. NIELS (St.Gallen) Altbekanntes Haus m. von. Küche u. Keller. Freundliche Zimmer. Bescheid. Preise. Garage frei. Tel. 95 E. Bernold-Qood, Be*. Bestbekannt für Küche u. Keller grosse Aussichts-Veranda. Tel. 34. Neuer Bes. E. Huber. Küchenchef. Angenehmes Wochenenda. Onterae< u. Rhein. Hist. Weinstube. Spezial.: Fisctiküche, Ia. Weine. Pension. T"i phon 22.32. Fam. Oetl kor. Gute Küche, reelle Weine. Autogarage - Telephon 39 Frau Wwe. C RAUN WALD FAHRT Mit dem Wagen bis zu den blitz-blanken Boxen an der Talstation. Von da mit der Drahtseilbahn in 8 Min. mitten ins Hochgebirge» AUTOMOBIL-REVUE 1933 - Hotel Sonne Telefon 24 BITTE AEBLIS GLARNER-PASTETE A.C.S. KONDITOREI PAUL AEBLI, Burgstr. T.C.S. Rietbad YIMtOX. Hotel Baer **$! An der Tamlna -Schlacht HOTEL DREI KÖNIGE T. C. S. 1120 m ü. M. HOTEL und KURHAUS sind gute BESUCHE VON 80 Betten NICHT VERGESSEN. Preise. GASTHOF HIRSCHEN Gottlieben UZNACH Hotel Bahnhof per AUTO j Qeer. 1S58 „DRACHENBURG" F E U I L L E T O N Rufe aus dem Dunkel, Roman von Karl Strecker. (Fortsetzung aus dem 2. Hauptblatt «Autler- Feierabend ».) Georg entschuldigte sich kurz, ging ins Nebenzimmer und schloss die Tür hinter sich. Der Frau Nicola war es nicht entgangen, dass Plath schnell ein Stück Papier vom Tisch genommen hatte. Sie ahnte den Sachverhalt und war ganz kalte Höflichkeit, so dass Plath nach ein paar nichtssagenden Worten bat, sich nicht stören zu lassen, er müsse sowieso — sein Zug fahre in einer halben Stunde. Frau Nicola antwortete nicht. «Bitte grüssen Sie Ihren Herrn Sohn, gnädige Frau, ich empfehle mich gehorsamst!» Nicht sonderlich froh, mit gekränkter Miene und eine geheime Drohung vor sich hinmurmelnd, ging Plath von dannen. 25. Als Frau Nicola in ihr Zimmer zurückkehrte und einen Blick durch die offene Tür des Büros warf, aus dem sich die Sekretärin rück- da von Jahrtausend zu Jahrtausend und stöhnt dazu.» Er machte ein paar Schritte durch die Stube. «Und wir umhergeworfenen Wellen stöhnen mit Unerfüllt und Bruchstück bleibt alles.» Die Mutter schüttelte den Kopf. «Wenn man erst alt und müde geworden ist, klingt einem das Rauschen wie ein Wiegenlied.» Georg murmelte: «Wohl dem, der am Ziel ist!» Er setzte sich zur Mutter aufs Sofa und legte seinen Kopf an ihre Schulter, als hätte er dort sein Ziel gefunden. In der Nacht fand er keinen Schlaf. Und als er gegen Morgen für ein halbes Stündchen einschlummerte, sah er, wie schon früher einmal, den vom Seegrund im Wasser aufgerichteten Arm, der sich leise in der Flut hin und her bewegte und zu drohen oder zu winken schien, von Fischen umflossen, von einem Aal halb umringelt. Plötzlich kam etwas dahergefahren vom Grunde: ein Schiffstau mit zwei riesigen Haken, und fasste den Arm und hob ihn — und darunter noch etwas, eine unbestimmbare Gestalt in formlosem Grau Er erwachte mit klopfendem Herzen. Lange noch lag er ganz still, tief atmend auf dem ichtsvoll entfernt hatte, sah sie, wie ihrRücken und sann. Wie merkwürdig, dass derselbe Traum wiedergekehrt war! Nur dies- Sohn, den Hörer am Ohr, nervös die Finger der anderen Hand, die auf seinem Rücken mal mit dem Haken, von dem Dvorak gesprochen hatte. Wer weiss, sagte er sich, nach- lag, in der Handfläche rieb. • «Sicher nichts Angenehmes,» dachte die Mutter seufzend, dem der Schreck überwunden war, wieviel während sie sich in ihrem Lehnstuhl zurechtsetzte und den Kopfhörer wieder umlegte. keine zu verlieren. Zeit mir noch bleibt? Jedenfalls habe ich Sie hatte recht vermutet. Sievers, der jetzt Er fand die Mutter schon am Frühstückstisch, die Zeitung vor Augen. Doch hatte sie m Prozess Nollet einer der wichtigsten Zeugen war, berichtete, dass die Untersuchung auf ihn gewartet mit dem Frühstück und vorläufig ins Stocken geraten sei. Wahrscheinlich werde er, Nicola, doch persönlich mütterlich-sorgenden Art, die ihm von frühe- füllte jetzt die Tassen in ihrer zierlichen, als Zeuge erscheinen müssen. Allgemein sei ster Kindheit an vertraut war. Er sah ihrem man der Meinung, dass die unauffindbare Hantieren mit sonnigem Gesicht zu. Die Leiche Nollets im See versenkt sei, und die furchtbaren Bilder und die finstere Entschlossenheit, die ihn soeben noch erfüllt hatten, Staatsanwaltschaft habe eine Absuchung angeordnet. Das sei vorläufig freilich nicht ausführbar, da der See bis auf eine offene Stelle men mochte: die Lebenskreise dieser alten wichen ruhiger Ueberlegung. Was auch kom- in der Mitte zugefroren sei. Frau durften davon nicht berührt werden. Mit besorgtem Blick sah Frau Nicola über Die paar Jahre, die ihr noch geschenkt waren, die Handarbeit, die sie auch am Rundfunk sollte sie in ungestörter Behaglichkeit verleben. Das musste jetzt seine erste, wenn auch nicht aus den Händen Hess, durch ihre Starbrille Georg zu, wie er jetzt unruhig, die nicht seine letzte Sorge sein. Hände auf dem Rücken, durch die Zimmer Er brachte das Gespräch darauf, dass es ging. Als er einmal im Vorübergehen einen jetzt Zeit sei, an einen dauernden Wohnsitz Blick auf sie warf, winkte sie ihm lächelnd zu denken, im Winter doch wohl am besten mit der Hand und deutete auf seinen Hörer, in einer grösseren Stadt, während man den der auf dem Tisch lag. Georg setzte sich zu Sommer in schöner Gegend auf dem Lande ihr und konnte gefade hoch das Mignonlied zubringen wolle. Er schlug Stuttgart oder hören: «Dahin — da-hi-n möchf ich mitMünchen" vor für den Winter und ein süddeutsches Mittelgebirge für den Sommer. Die dir » Ganz still sass er und schloss die Augen. Wie oft hatte er dieses Hohelied der Mutter war mit allem einverstanden. Sehnsucht vor sich hingesummt drüben, als «Sag mal, Mama. Nur eine Frage: Wäre er jahrlang von Heimweh verzehrt wurde! es nicht ganz hübsch, wenn du mit Käthe — Schön und rein war dies Gefühl gewesen. vorläufig auch mit Anni — zusammenzögst? Aber bald hatte es Zorn und Rachsucht getrübt. Und wie hässlich war nun alles ge- Wohnung, wo jeder eine ausreichende Anzahl Ich meine natürlich in eine grosse, geräumige worden! Alles? Er öffnete die Augen. Nein Zimmer hat und auch soviel Bedienung, dass — dies hier nicht. Ihm war, als würde dieser trauliche Lichtkreis um den Tisch von der «Oh, das Fürsichleben wird nicht nötig nötigenfalls mal jeder für sich leben kann.» Mutter Liebe hervorgezaubert, und ausserhalb sein,» erwiderte die Mutter. «Käthe und ich dieser hellen Insel, in den Ecken, unter den haben uns gern, und auch Anni soll ein so liebes Kind sein — das kann sogar sehr nett Tischen und hinter den Stuhllehnen schon lauerte tückisches Dunkel. werden, ich würde mich sehr darauf freuen.» Ein tiefer Atemzug hob seine Brust. Dies Georg setzte sich zu ihr aufs Sofa. Sie legte Glück war gewonnen. Aber um welchen ihre Hand auf seine Linke. Auf einmal befühlte sie aufmerksam seinen linken Zeigefinger. Sie stutzte und betrachtete den Finger Preis! Wenn die gute Mutter wüsste... In einer jäh anspringenden Unruhe erhob er sich leise, dass die Mutter es nicht merkte, durch die Brille. «Das ist doch merkwürdig!» «Was ist merkwürdig?» fragte Georg errötend und zog ihr den Finger weg. Er hätte gar nicht mehr an die flache, kreisrunde Narbe gedacht, die er sich einst als Knabe geholt, als ihm ein Tropfen brennenden Siegellacks auf den linken Zeigefinger getropft war. Er kam der Mutter zuvor. «Ach, du und ging auf den Zehenspitzen in die verschneite Veranda hinaus. Die weisse Schneenacht leuchtete mit SternengegHtzer einer stillen Welt, in die um so lauter das ferne Meer rauschte. Ruhig und geordnet zogen jetzt Georgs Gedanken ihre Kreise, sie drehten sich um die Frage: «Wie ist der Untersuchungsrichter darauf gekommen, den Seewunderst dich wohl über die kleine Narbe? Ja, die kennst du noch nicht. Ich habe dir nichts davon gesagt, weil es zu belanglos war. Vor sieben oder acht Jahren habe ich mich da mal geschnitten an einer Glasscherbe. Ja!» «Genau an der Stelle! Das ist doch sonderbar! Genau da hatte Georg sich mal an Siegellack verbrannt. Der arme Junge. Das hatte so geschmerzt. Denk dir doch: lichterloh brennender Siegellack!» «Ja, ich erinnere mich. Er schrie, glaube ich, sehr!» «Nein, geschrien hat er gar nicht!» verteidigte die Mutter. «Er muckte nur einmal, so ganz kurz auf, und bald darauf — ich kühlte gleich mit rohem Kartoffelbrei — lachte er schon wieder...» «Siehst du, da habe ich denn aus Sympathie mir an eben der Stelle auch eine Narbe geholt Damit die Aehnlichkeit in allem erhalten bleibe,» lachte er. absuchen zu lassen? Musste nicht aus dem Bericht des Sievers deutlich hervorgehen, dass die Leiche des Nollet wahrscheinlich nicht im See lag? Was war da vorgegangen?» ' Wichtiger noch die andere Frage: Was tun, wenn der Körper Richards im See gefunden und erkannt wird? Fröstelnd ging er in das Wohnzimmer zurück. Nicht Furcht war es, die ihn bei dem Gedanken beschlich, nur ein dumpfes Gefühl unsäglicher Traurigkeit. Und daneben tauchte jetzt eine merkwürdige Empfindung auf: ihm war, als hätte er einen Zuschauer um sich. Oder gar in sich? Ein zweites Ich, das nur gespannt darauf war, wie sich die Ereignisse seines seltsamen Schicksals jetzt entwickeln und was für Ueberraschungen noch kommen würden. Als an diesem Abend die Mutter den Rundfunk abstellte, nachdem sie das absehliessende Deutschlandlied gehört, bemerkte sie, dass Georg in seiner Stube am Fenster stand und, die Stirn an die Scheiben gelehnt, ins Dunkel hinausstarrte. «Was ist dir, Richard,» fragte sie besorgt. Er wandte sich um. «Hörst du das Meer brausen, Mutter?» Die Alte nickte: «Ich höre es gern. Es liegt so etwas Beruhigendes darin!» «Beruhigendes? In der ewigen Unrast? Ach, m jTfiricft ca-260 m vom H bahnhof (Fortsetzung folgt.) Einheitspreis 5 M TAlank In •Ümll 7Jmm«*»n No 55

N»55 - 1933 AUTOMOBIL-REVUE 29 Die Schweiz — ein Strandbad-Paradies Es gibt wohl kaum ein Land in Europa, das im Verhältnis zu seinem Flächenraum so viele herrliche Strandbäder aufzuweisen hat wie unsere kleine Schweiz. Und nicht nur Strandbäder mit zum grossen Teil den modernsten Anforderungen entsprechender Ausstattung, sondern auch mit der wundervollsten landschaftlichen Umrahmung. Wie hingetupft liegen die klaren Seen und Seelein in der voralpinen und alpinen Landschaft, oft umrahmt von wunderbar stillen Waldungen und umleuchtet vom Glänze majestätischer naher und ferner Schneeriesen. Eine vermittelnde Rolle spielt für die oft abseits des grossen Eisenbahnverkehrs liegenden idyllischen Strandbäder heute das Automobil, das die Möglichkeit bietet, seinen Besitzer oder seine Besitzerin an das friedlich-schöne Gestade eines jeden, auch noch so abgelegenen Seeleins zu bringen. Weekendfahrten mit Campingmöglichkeiten, einem fröhlichen, freien Zeltleben, werden so recht eigentlich erst durch das Automobil erschlossen, und zahlreich sind gerade in der Schweiz die Möglichkeiten für solche herrliche Weekendtouren. Fast möchte man sagen, dass es für jeden Geschmack das passende Strandbad gibt. Mondäne, elegante Strandbäder mit entsprechendem Badedress, Tanzkapellen und Moderevuen, mit Cocktails, Sportattraktionen und Fünfuhrtees wechseln mit soliden Familienbädern fröhlich biederer Prägung und abgelegeneren Bädern für den mehr die Einsamkeit suchenden Naturfreund. Ganz herrlich sind die zahlreichen Strandbäder im Herzen der Schweiz, am Vierwaldstättersee, dessen bergumrahmte Ufer eine stattliche Zahl gutbesuchter und weit über die Grenzen unseres Landes hinaus bekannter Kurorte zieren. Strandbäder in ausgedehnten, mustergültigen Anlagen bilden hier das Paradies der Wassersportler, und forsche Strandkonzerte bringen Abwechslung und Kurzweil. Ruhiger, nicht von Bergen umkränzt, aber landschaftlich trotzdem sehr reizvoll, ist das Dreigestirn des Sempacher-, Baldegger- und Hallwilersees, an die jetzt übers Weekend öfters lohnende Campingfahrten unternommerr werden. Dass der Zürichsee schöne Strandbäder bietet, die der reichen, stolzen Stadt am nördlichen See-Ende und dem blühenden Kränz seiner villeribeherrschten Dörfer würdfg sind, ist selbstverständlich. Sowohl die Stadt, wie auch ihre links- und rechtsufrigen Villenvororte besitzen erstklassige und neuzeitlichst eingerichtete Strandbäder grösseren und kleineren Umfanges, die an schönen Sommertagen, besonders übers Weekend, eine Rekordzahl von Besuchern aufweisen, die von keinem anderen schweizerischen Strandbad mehr übertroffen wird. Auch dem Zuger-, Aegeri- und Lowerzersee wird oft und gern ein Besuch abgestattet, und nicht weniger beliebt sind der Greifensee und Pfäffikersee, die das bevorzugte Weekend des Stadtzürchers bilden. Perlen wollen gesucht sein! Eine solche Perle ist der kleine Katzensee, zu dem man gelangt, wenn man von der Autostrasse Zürieh-Affoltern beim Waldhaus oder Lido durch ein kleines Wäldchen nach dem See abzweigt. Sonnenbeschienener Rasen ladet die Anhänger der Freiluftkultur zu fröhlichem Spiele und zum Ruhen ein. Sichere Autoparkplätze befinden sich vor beiden Restaurants. Der Wallensee besitzt vor allem einschönös Strandbad in Weesen in windgeschützer Seebucht und nicht weniger vorzügliche Bademöglichkeiten bieten die Strandbäder vom Bodensee und Rhein. Meerartig gleich blauer, glattgespannter Seide, breitet sich im schönen Sommerwetter die Fläche des Bodensees zwischen dem Schweizerichen und dem schwäbischen Ufer aus. Mit seiner Fernsicht auf unsere schneebedeckten Alpenriesen, mit seinen Wäldern, Wejnbergen und der schlösserreichen Uferlandschaft, seinen idyllischen Inseln Majnau und Reichenau zaubert der Bodensee immer und immer wieder neue Landschaftsbilder vor die Au- *en des Besuchers. Einen ganz besonderen Anziehungspunkt bilden die Strandbäder des Tessins, am Lu- ganersee und Lago Maggiore. Ein braungebrannter, schöner Menschenschlag, elegant und mondän auch im Badedress, freut sich hier der südlichen Sonne, des blauen Himmels, der italienischen Landschaft und vor allem der schönen Strandbäder mit ihrem feinen Sandstrand. In herrlichster Lage am südlich gelegenen grünen Ufer hingestreckt, mit Rundblick auf den Luganersee, dessen Hintergrund die Berge San Giorgio, San Salvatore und das imposante 'Massiv des Generoso bilden, ist das Strandbild von Lugano eines der schönsten der Schweiz. Nach den letzten Erfindungen der Seebadetechnik, unter besonderer Berücksichtigung der hygienischen Seite erbaut, ist es zudem mit denkbar modernstem Komfort versehen. Wasserfeste, venezianische Feste mit märchenhafter Beleuchtung, Tanzabende etc. sorgen für reichliche Abwechslung und fröhlichen Betrieb. Nicht weniger elegant sind die Strandbäder des Genfersees; so vor allem Lausanne- Ouehy-Plage, die eine prachtvolle, ganz moderne Strandbadanlage ist. Auch Montreux- Plage, Vevey und Lutry sind vielbesucht. Die Neuenburger-, Bieler- und Murtensee- Strandbäder sind bei schönem Wetter übers Weekend von vielen Tausenden von Badenden besucht. Auch der Stadtberner fährt mit Vorliebe zu einem dieser drei Strandbäder, trotzdem Bern selbst eine der schönsten Flussbadeanlagen von Europa besitzt. Auch die einzig schönen Seen des Berner Oberlandes, der Thuner- und Brienzersee und die kleinen Sommerfrischen-Strandbäder der Oberland-Kurorte werden oft aufgesucht, nicht zuletzt wegen ihres prachtvollen Landschaftsbildes. Nicht vergessen werden dürfen die hervorragend ausgebauten Strandbäder des Bündnerlandes, dessen berühmte Kurorte und Fremdenplätze nichts unterlassen haben, um mit den modernsten Strandbädern wetteifern zu können. Jedem Besucher der bündnerischen Strandbäder werden die idyllischen, malerischen kleinen Seelein inmitten einer majestätischen Bergwelt, einer prächtigen alpinen Landschaft, unvergesslich bleiben. Besonders Automobilisten, die bei einem Bummel durch die schweizerischen Strandbäder gegenüber dem Eisenbahnreisenden bedeutend im Vorteil sind, seien bei strahlendem Sommerwetter, wie es ja nun wohl nächstens wieder einmal zu erwarten sein dürfte, auf eine solche Schweizer Strandbad-Rundfahrt aufmerksam gemacht. Sie werden dabei bestimmt auf ihre Kosten kommen! Be. Strandbad Interlaken. Seit 1930 bietet Interlaken seinen Gästen ein neues Schwimmbad, das den Anforderungen des neuzeitlichen Badesportes und den Wünschen anspruchsvoller Badegäste vollauf zu genügen vermag. Das Bad liegt hinter dem Kursaai auf windgeschützter sonniger Wiese mit direktem Zugang vom Höheweg. Die Anlage, gegen Süden gerichtet, umfasst in übersichtlicher Anordnung alle sportlichen und gesellschaftlichen Erfordernisse eines mondänen Strandbades: jjross«s Schwimmbecken mit einzigartigem Sprungturm (sieben Absprungmöglichkeiten), gefahrloses Kinderbad, wohlgepflegte Rasen- und Sandfläehen, Kinderspielplatz, sowie allgemeinen Sportplatz. Korbball- und Croquetanlagen usw. Der gesamte Badebetrieb steht unter der Leitung eines geprüften Schwimm- und Sportlehrers. Das Badewasser, dessen Temperatur ständig 18 bis 22° G. beträgt, unterliegt regelnlässiger, wissenschaftlicher Kontrolle. Di« diesbezüglichen Untersuchungen ergeben, dass das Badewasser dank fortwährender Erneuerang und Filtrierung in hygienischer und ästhetischer Hinsicht absolut einwandfrei und reiner als Seewasser ist. Den Badenden stehen 150 Einzel- und 26 Wechselkabinen, sowie kalte und warme Duschen, mustergültige sanitäre Einrichtungen usw. zur Verfügung. Ein gutgeführter Restaurationsbetrieb und Tea-Rocfm mit einer geschlossenen und zwei offenen Wirtschaftsterrassen lassen Badenden und Zuschauern bei musikalischer Unterhaltung freien Blick über das fröhliche Badeleben und auf das klassische Landschaftsbild mit der silberschinlmernden «Jungfrau». Strandbad Arosa. Der Name Arosa hat in der ganzen Welt besonderen Klang. Wer der Hitze entfliehen,- ins Hochtal fahren will, zu den kühlenden Bergen, der denkt an Arosa. Dort findet er alles, was das Herz eines Ferienlustigen begehrt. Die Badesaison im Strandbad Arosa, am lieblichen Bergsee, setzt nun ebenfalls wieder voll ein. Im zauberischen Rahmen ist dieses einzig schöne Strandbad gelegen, ven warmer Bergsonne überflutet, im Angesicht der himmelragenden Berge. Alle mögliehe Kuf-zweil wartet auf den Besucher; um ihm das Strandbadleben vergnügt zu gestalten. Aus dem überaus reichen Sommersportprogramm seien nur einige Veranstaltungen hervorgehoben: Schwimm Wettbewerb für Gäste, Seenachtfest, grosses Schwimmfest, Wasserballturnier, Turmspringen, Kinderschwimmfest usw. Wer Ruhe und Erholung holen, aber auch Spiel und Fröhlichkeit nicht verpassen will, der wird . ;•. ;/%.'•» WFE •.•%%/•£ • rv '• '• ••••I dies alles im einzig schönen Aroser Strandbad in reichstem Masse finden. 25os ßgsfe dorn Besten f'fäst überall emaultqh/ Strandbad Thun. Emmentslistrie Obstweirieenosseristhaft Ramsei Das neue, grosse Thuner Strandbad an der Lachen ausserhalb der Schadau -wurde Samstag, den 24. Juöi 1933 eröffnet. Vom Bahnhof Tbun aus Die Zufahrtsstrassen aus der ganzen Schweiz sind ersichtlich In U. R. wagners OH Touring, Führer für Automobilfahrer, offizielle Ausgabe des T. C. S. Fein bürgerliches Haus. Zentral in eigenem Orchester. Tennis. Weekend-Arrangements. ist Erlebnis und Genuss. Gute Unterkunft zu bescheidenen Preisen in währschaften Gasthöfen. Prospekte durch den Verkehrsverein Bergeil, Vicosoprano. grossem Park. Grosse Gesellschaftsräume. Ganzjährig geöffnet. Garage. Tel. 72.81. F. Brenn, Propr. Dir. Lenzerheide' HOTEL KURHAUS Das Familienhotel m. massig. Preisen. Ganze Jahr geöffnet. Ehr Aufenthalt bei Ferien, Ausflügen oder Weekend. Raststation für Reisende nach dem Engadin oder Davos. Restaurant, Terrasse, originelle Bündner- & Jägerstube. Garage. Benzintank. Telephon 72.35. Dir.: Chs. 4810 m üb. Meer. (Graubünden) Burhop. HOTEL, T. 0.8. Gutgeführtes bürgerliches Haus. Aussichtsreiche Restaurationsterrasse. Kaltes u. warmes Wasser. Bad. Moderne Garage. Benzintank. Tel. Nr. 6. A. GADOLLA, Bes. I LENZERHEIDE Hotel Schweizerhof T.C.S. A.C.S. WALDHAUS DISENTIS Im für Mittelpunkt der Schweizeralpen Autotouren: Lukmanier, Oberalp, — Prospekte Idealer Ausgangspunkt für Bergfahrten über die berühmtesten Alpen-Pässe. Bestempfohlenes ruhiges Familien-Hotel in nächster Nähe des Caumasees. Moderner Komfort. Zeitgemäss reduzierte Preise. Da« ganze Jahr geöffnet, Garage. Telephon Nr. 8. 1460 m 0. M. — Jul ierrouts. Prächtige Spaziergänge und lohnende Hochtouren. Forellentischerel. Es empfiehlt sich Passanten und Feriengästen A. WILLI, A. C. S. und T. C. S. Tel. 701. 1150 m ü. M. — Mineralwasserkurort, die stärkste Radiumquelle der Schweiz. gelegen, ist Disentis ein Exkursionszentrum erster Klasse; St. Gotthard, Furka, Grimsel, Flims und das Engadin. durch den Verkehrsverein. — Altbekannte« Haus, Privatbäder. Vorzügliche Küche, Forellen. Garage, Benzin, Oele. Tel. Nr. 1. Eine Fahrt durch das romaniischmalerische sind gute Kunden! Gewinnen Sie dieselben durch den Autler-Feierabend Das gutbürgerliche Haus in zentralster Lage. Zeitgemässe Preise. Fliessendes Wasser. Privatbäder. Restaurant. Bündnerstube. Garage. Tel. 23 u. 24.. A. Ernst, Bes. Das ruhige, gediegene und wohnlioh der Neuzeit entsprechend eingerichtete Familienhotel. Zimmer mit Warmwasser. Appartements mit Bad. Tel. 101. Garage. Direktion: J. Walther. Anerkannt gutgeführtes Haus. — Massige • PreiBe. Tel. 20.62. Propr. K. Steiner, Chef. Vollständig renoviert. Alle Zimmer Fr. 4.50. Pension ab Fr. 10.50. HOTEL ADULA Mühle» Hotel Löwe u. Post SPLÜGEN HOTEL BODENHAUS BERGEIL Pontresina Rosatsch A.C.8. T.C.S. J. Rageth-Klenberger Automobilisten Pontresina HOTEL SCHWEIZERHOFTCS. Flüelatal-Davos Gasthaus „ALPENROSE" Acs. HOTEL FRAVI T.C.S. Angenehme Mittags-, Uebernaoht- und Ausflugsstation zwischen Viamala und Rofflaschlucht an der Splügen- Bernhardin-Route. Gute, preiswerte Küche und Weine. Garage — Benzin — Oel. Automobilisten Gewinnen Sie dieselben durch den Autler- Feierabend DaVOS-PlatZ Sport- u. Passanten-Hotel Eisenlohr T.C.S. mit fliessendem Wasser. Soignierte Küche. Zimmer ab Neuer Inhaber: M. Oilg. Früher Mitbesitzer: Hotel Belvedere, ehesteres-Villars. Neuer baute, sohöne A u tomo b i I-Strasse I Kur- u. Passanten häuser, 200 Betten. Grosse Gesellschaftsräume, Orchester. Pensionspreis von Fr. 9.— an. Bittersalzhaltige, radioaktive Kalziumquelle 1300 METER OBER MEER Auto-Garagen. Tel. 14. Dir. St. & Fl. Caplazl VICOSOPRANO, Hotel Heivetia u. Post sind gute Kunden. POSCHIAVO Hotel Albrici u. Poste Gediegen eingerichtetes Haus mit 70 i> remdenbetten. Bäder. Vörzjigl. Küche. Für Familien besonders geeignet. Saison Juni - Seprühmten Sybillensaal a. d. 16. Jahrhundert Vorzügl. Berninaroute, altbekanntes Patnziernaus mit dem betember. Pensionspreis Fr. 10.— bis 12.— Küche und Keller. Bescheidene Preise. Garage. Tel. 2. Garage. Benzinstation. K. Binder, Dir. Farn. Albrloi-Wohler. Bes. Beminapass A.C.S. HOTEL BERNINA HOSPIZ T.C.S. Grossartiger Gebirgsaufenthalt in der Umgebung von Gletschern und Seen. Gut bürgerliches Haus. Grosser Saal für Vereine. 45 Betten. Butterküohe. Stets lebende Forellen. Garage, Benzintank, Oel. D.Cortesl-Kunz, Bes.,. Nacht, von C. Mullis. 1 2309 m über Meer