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E_1933_Zeitung_Nr.058

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10 ÄUTÖMOBIL-REVUE No

10 ÄUTÖMOBIL-REVUE No 58 Die Zufahrtsstrassen aus der ganzen Schweiz sind ersichtlich in O, R, Wagners CH Touring, Führer für Automobilfahrer, offizielle Ausgabe des T, O. S. direkt an der Strasse Langenthal-Huttwil. Altrenommiertes Haus. Zimmer mit Messendem Wasser Grosse u. kleine Säle. Vorzügl. Küche u. Keller. Stets lebende Forellen. Grosser schattiger Garten Garage, Oel, Benzin. Tel. No. 72. Besitzerin: Ww. J. Schürch. HERZOGENBUCHSEE a. c. s. Hotel Sonne T. C. S. Vollständig der Neuzeit entsprechend renoviert Fliessendes Kalt» und Warmwasser in allen Zimmern. Gediegene öffentl. Räume, grosse Halle, Cafe, Salon, Sitzungszimmer, Festsäle, Afternoon-Tea, Orchester. Bekannt flii sein« vorzügl. Küche und Keller. Garage. Telephon Nr. 10. W. Neuenschwander-SchaiTer. T.C.S. BAD GUTENBURG t Utzenstorr SCHONBUHL Eines der schönsten Landgasthäuser der Schweiz, gepflegtes Haus u. gr. Garten. Ausgez. Küohe. Ein Besuch lohnt sich u. erfreut Sie. Mit höfl. Empf. G. E. Gerber n. Frau Berta. 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August dennoch durchgeführt werden. Zudem laden wir Sie hiermit zum Picknick ein, das nächsten Sonntag, den 16. Juli, an dem unsern Clubtaitgliedern lieb gewordenen Orte «Creux des Biches» bei Noirmont abgehalten werden «oll. Wir erwarten Sie recht zahlreich mit Ihren Familien um 11 Uhr im «Creux des Biches>. Bitte Geschirr und Besteck mitbringen und bitten Sie um Anmeldung bis spätestens am 15. Juli an unser Sekretariat. Das Komitee. SEKTION ZÜRICH. Der für den 7. Juli anberaumte Besuch der Zürcher Flugausstellung in der cTonhalle» in Zürich hat bei den Mitgliedern grossen Anklang gefunden. Unter der Leitung von Herrn Egolf hatten sich über 200 Personen zu dieser A.C.S.-Tagung eingefunden, die im Namen der Sektion Zürich des Schweiz. Aero- Clubs von Herrn Dr. Dollfuss willkommen geheissen wurden. Zuerst besichtigte man zwei interessante Films über den Stratosphärenflug Prof. Piccards und einen herrlichen Flug Mittelholzers in die winterlichen Bündneralpen, um dann nachher unter Führung verschiedener Herren vom S. Ae. C. den Gang durch die Flugausstellung anzutreten. Man bestaunte deren Reichhaltigkeit und interessante Aufmachung, wobei es als besonders angenehm empfunden wurde, dass bei jedem Ausstellungsobjekt stets die nötigen mündlichen Erklärungen gegeben wurden. Gerade diese Führungen machten den Gang durch die. Ausstellung für den Laien allem wertvoll. Zu einer prächtigen Fahrt, die bei. den Teilnehmern nur ein Lob der* Anerkennung fand, gestaltete sich am 8. Juli nachmittags die Besichtigung des Kraftwerks Kembs. Der Fahrtleiter, Herr Heinrich Hürlimann, konnte die erfreuliche Beteiligung von rund 150 Personen feststellen. Gegen 14 Uhr trafen nach und nach die 50 Wagen in Rheinfelden ein, wo der Dampfer «Rhy-BIitz» der Basier Rheinschiffahrtsgesellschaft festlich geschmückt bereit stund. Rasch waren die Passagiere der Wagen auf das Schiff übergesiedelt, und während die Fahrzeuglenker mit den Wagen Basel zusteuerten, um sie dort in nächster Nähe der Schifflände zu parkieren, konnte die grosse A.C.S.-Gesellschaft eine äusserst genussreiche Fahrt den schönen Rhein hinab antreten. Besonderes Interesseboten das Passieren der Schiffsschleuse bei Äugst und die eigenartigen Salm«nfischereien. Prächtig die Einfahrt ins münsterbewehrte Basel, wo man die Fahrzeuglenker mit Hallo empfing und in das schmucke Schifflein aufnahm. Es war eine gute Idee, in die Fahrt noch eine Besichtigung des Basler Rheinhafens aufzunehmen. Die mächtigen Kranen, Verladevörrichtungen und modernsten Lagerhäuser vermittelten ein eindrucksvolles Bild von der Bedeutung dieses Güterumsehiaghafens. Aber auch die Weiterfahrt den Rhein hinab nach Kembs bot viel Schönes und auch Angenehihes, zumal es sich die Basler Sektion des A.C.S. ijicht hatte nehmen lassen, einen Ehrentrunk zp ^kredenzen. ' ' Die mächtigen Anlagen des Kembser Kraftwerkes fanden eine staunende Schar von Interessenten. Schon das gigantische Stauwehr, der imponierende neue Schiffahrtskanal, die in gewaltigen Grossen gehaltenen zwei Schiffahrtsschleusen mit ihren schweren Toren erregten allgemeine Bewunderung. Dazu die modernsten elektrischen Anlagen, die in bereitwilligster Weise von Herren der Societe Energie Electrique du -Rhin erklärt würden, zusammen ein imponierendes Bild technischer Errungenschaft und hoher Leistungsfähigkeit dieses gigantischen Kraftwerkes. So hat ein wirklich interessanter und angenehmer Anlass, der von schönstem Wetter begünstigt worden war, einen ausgezeichneten Verlauf genommen. Eine solche Besichtigung des Kraftwerkes Kembs. verbunden mit der lohnenden Rheinschifffahrt, kann allen Verbänden sehr empfohlen werden; sie schaffen damit ihren Mitgliedern viel Schönes und auch Interessantes. V T. C. S. friedigt. Dies hatte auch zur Folge, dass viele Sektion Graubunden Teilnehmer bereits ihre Teilnahme für die nächstjährige Auslandfahrt zugesagt haben, — gehe es Office Graubünden T. C. S. Das Bureau befindet sich nunmehr bei Herrn Dr. Alois Brügger, wohin es wolle! Nicht allein auf das schöne Wetter, sondern Rätushof, Ohur. Der Dienst wird von Fräulein auch auf die bis in alle Details geklappte Organisation ist es zurückzuführen, dass alle mit Begei- Gradolf, welche bisher bereits bei Herrn Dr. Fallex im Oflice-Dienst mitgearbeitet hat, besorgt. sterung an diese Fahrt zurückdenken. Wir möchten deshalb nicht unterlassen, auch an dieser Bureauzeit: Sommer: 8—12 und 14—16 Uhr; Stelle Winter: 9—12 und 14—17 Uhr; Samstag 8 bisder Reiseleitung. Herrn Sportpräsident Bück und 12 Uhr. Adresse: Office Graubünden T. C.S., Chur. Telephon: 12.12. P. Gh.: X 2698. Autosektion St. Q allen-Appenzell Rheinlandreise 1.—5. Juli 1933. Trotz der seit Wochen andauernd schlechten Witterung wurden für diese Fahrt 20 Wagen mit 80 Teilnehmern gemeldet. Nachdem auch in den letzten Tagen vor der Reise absolut keine Aussicht auf Besserung bestand, packte man mit gemischten Gefühlen seine Reisekoffer. Was an Mänteln und Schirmen aufzutreiben war, wurde in die Wagen verstaut. Samstag morgens 8 Uhr besammelte man sich in Kreuzungen, und als unsere eigens für diese Fahrt hergestellten künstlerischen Wagenabzeichen vorn und hinten unsere Wagen schmückten, begann auch der Himmel eine andere Miene zu machen. Irgendwelche Beziehungen mit Petrus müssen schon bestehen, denn wie wäre es sonst denkbar, dass ausgerechnet nach wochenlangem Regenwetter auf den Beginn unserer Fahrt der Himmel sich aufhellte und zur Freude aller während den fünf Reisetagen das für Autotouren angenehmste Wetter ohne, einen Tropfen Regen sich einstellte. Viele von der Salzburgfahrt her bekannte Gesichter hatten sich auch' zu dieser vielversprechenden Fahrt eingefunden;. Nachdem die Grenzformalitäten, welche gewohnheitsgemäss in Kreuzungen sowieso etwas lange dauern und durch die verschärften Grenzverkehrsbestimmungen auch nicht vereinfacht worden sind, erledigt waren, und jeder sich das nötige Kleingeld ia Mark besorgt hatte, ging es in Einzelfahrt über Radolfzell-Stockach-Messkirch nach der Hauptstadt des Ländchens Hohenzöllern, Sigmaringen. Nach einer Besichtigung des alten Hohenzollernschlosses hatte man beim Mittagessen erstmals Gelegenheit, die ganze Reisegesellschaft beieinander zu sehen. Da rmn beabsichtigte, möglichst frühzeitig in Stuttgart eingend Zeit zu erübrigen, machte man sich sofort nach dem Essen wieder auf den Weg. Die Fahrt ging über Hechingen und Tübingen, der berühmten am Neckar gelegenen Universitätsstadt nach Stuttgart, frühere Residenz der Grafen und Herzoge von Württemberg. Nach dem Nachtessen wurden in einzelnen Gruppen die Sehenswürdigkeiten der Stadt besichtigt und den Vergnügungsstätten ein Besuch abgestattet. Tagesleistung 1. Tag 227 Kilometer. Der Sonntag führte uns durch eine auffallend fruchtbare und getreidereiche Gegend. So weit das Auge blicken konnte, nichts als Kornfelder, bepflanzte Aecker und unendlich grosse Wälder. Infolge des abwechslungsreichen Anblickes, den uns diese Gegend vermittelte, kamen wir beinahe unvermerkt über Bruchsal in die bekannte alte Universitätsstadt Heidelberg am Neckar. Für den Mittagsaufenthalt war ein auf einer Anhöhe über dem Schloss gelegenes Hotel bestimmt. Nach Besichtigung der hauptsächlichsten Sehenswürdigkeiten — das zum Teil zerstörte Heidelberger Schloss, Universität etc. — ging es nach dem Essen über Darmstadt nach der Goethestadt Frankfurt am Main,, woselbst leider nur ein kurzer Vesperhalt gemacht werden konnte. Wer diesen Aufenthalt nicht benützt hat, wenigstens die Altstadt zu besichtigen, hat eine der schönsten Sehenswürdigkeiten verpasst. Noch eine kurze Etappe und wir waren im weltbekannten Heilbad Wiesbaden am Taunus und Rhein gelegen. Gelegenheit zu einem Kunstgenuss seltener Art bot uns ein Sommernachtsfest mit fantastischem Feuerwerk im Kursaalgarten. Tagesleistung 2. Tag 220 Kilometer. Die höchsten Reisegenüsse vermittelte uns der dritte Tag. Mit dem Wagen ging's vorerst nach dem am Rhein gelegenen Hafenstädtchen Rüdesheim und dem auf der Höhe gelegenen imposanten Niederwald-Denkmal. Per Schiff fuhren wir sodann rheinabwärts durch das romantischste Gebiet des Rheinlandes. Mittelalterliche Ritterburgen grüssten uns links und rechts vom Rhein. Der enorme Schiff-Frachtverkehr begegnete besonderem Interesse bei uns allen. Unvergessliche Eindrücke vermittelte uns die Fahrt auf dem ruhig dabinfliessenden Rheinstrom. In Koblenz, wo beim deutschen Eck die Mosel in den Rhein fliesst, gegenüber der ehemaligen Festung Ehrenbreitenstein, mussten wir zur Mittagsrast das Schiff verlassen. Mit dem Schnellzug ging es am Nachmittag wieder zurück nach Rüdesheim, wo sich in der Drosselgasse eine der Umgebung entsprechend fröhliche Stimmung bald allseitig bemerkbar machte. Tagesleistung per Auto nur 50 Kilometer. Alles Schöne nrnss sein Ende haben! Am vierten Tag machten wir uns auf den Heimweg, nachdem wir vorerst noch zur Besichtigung einer Schaumweinkellerei eingeladen und durch Gratisdegustationen gestärkt worden sind. Ohne Halt passierten wir die uralte Römerstadt Mainz an der Mündung des Mains in den Rhein, W o r m s, die älteste Stadt Deutschlands, die Hauptstadt deT bayrischen Rheinpfalz Speyei, und erreichten alsdann die badische Landeshauptstadt Karlsruhe. Nach dem Mittagessen Besichtigung des Residenzschlosses, Rheinhafenanlagen und Strandbad, sodann Weiterfahrt wiederum nach einem Kur- und Badeort von Weltrang: Baden-Baden. Kurzer Versperhalt und Besichtigung des einzigschönen Kursaals mit den umfangreichen Parkanlagen. Die Fahrt von hier bis Freudenstadt bot reiche Abwechslung; zuerst das ebene Rheinland mit den Industriestädten und jetzt die waldreiche Schwarzwaldgegend, in der man nach all dem Gesehenen befriedigt aufatmete. Nachdem man bis jetzt immer in Städten logiert hatte, schätzte man es doppelt, das letztemal in dem ruhigen Fretidenstadt sich einigen Stunden der Erholung hingeben zu können. Tagesleistung 4. Tag 268 Kilometer. Der letzte und fünfte Reisetag führte uns noch durch eine Fahrt über Triberg-Neustadt-Titisee die Schönheiten des Schwarzwaldes vor Augen. Bei Stühlingen-Schleitheim überfuhren wir die deutschschweizerische Grenze, um in Neuhausen ob dem Rheinfall anlässlich des Mittagessens Abschied vom Rhein zu nehmen. Unsere Blicke vertieften sich, in die schäumenden Fluten des Rheinfalls und Hessen uns in Gedanken all die schönen Eindrücke, die wir am deutschen Rhein genossen, Revue passieren. Sämtliche Teilnehmer, ohne Ausnahme, waren über den Verlauf der ganzen Fahrt sichtlich be- auch Herrn H. Sprenger, welch beiden die Organisation der Fahrt oblag, im Namen aller Teilnehmer den besten Dank auszusprechen. Obwohl in diesem Bericht absichtlich die Namen der Hotels weggelassen wurden, möchten wir doch erwähnen, dass wir überall tadellos aufgenommen wurden, und sich die Hotels ohne Ausnahme durch zuvorkommende Bedienung und ausgezeichnete Verpflegung ihrem Namen alle Ehre gmacht haben. Schliesslich sei noch erwähnt, dass wir auf der 1100 Kilometer zählenden Route ein vorzüglich ausgebautes und gepflegtes, staubfreies Strassennetz, wie wir es auch in der Schweiz -an vielen Orten noch wünschen möchten, vorgefunden haben. Auf Wiedersehn im nächsten Jahr! Fz. Briefkasten der Redaktion Ausländisches Behörde-Interesse für die A. R. Vom belgischen Postministerium in Brüssel erhalten wir folgende Bestellung: «Monsieur le Ministe des Transports desire recevoir poür le 27»courant au plus tard 10 exemplaires du numero... de La Revue Automobile. Je vous serais oblige de bien vouloir faire envoyer d'urgence ces'numeros.»

1933 ÄUTOMpBlW?EVUE 11 Tourismus Deutschland und die internationalen Auswelse. In Nr. 54 der «A.-R.» wurde mitgeteilt, dass deutsche Grenzorgane von schweizerischen Automobilisten die internationalen Verkehrs- und Fahrausweise verlangten, obwohl eine gegenseitige Abmachung besteht, wonach die nationalen Fahrdokumente genügen. Vom Generalsekretariat des Automobil Club von Deutschland werden wir um Aufnahme folgender Bekanntmachung ersucht: «Auch uns sind die Vorfälle in der Gegend von Donaueschingen bekannt geworden. Wir haben uns daraufhin sofort mit dem Badischen Innenministerium In Verbindung gesetzt, das uns mitteilte, dass der Irrtum bei den entsprechenden Stellen aufgeklärt werden würde und dass Aenderungen hinsichtlich des Uebertritts von der Schweiz nach Deutschland nicht erfolgt seien. Der Irrtum ist wahrscheinlich darauf zurückzuführen, dass die kontrollierenden Polizeibeamten offenbar unrichtigerweise angenommen haben, dass eine Aenderung der Bestimmungen über den internationalen Kraftfahrzeugverkehr erfolgt sei. Durch die in letzter Zeit eingeführten Ausreisebeschränkungen wird der Verkehr aus dem Ausland nach Deutschland jedoch nicht berührt» S4»«9S9E4&n Zum Kredit für die Strassenverbesserung Im Waadtland. Der Grosse Rat des Kantons Waadt genehmigte ein Dekret, das die Aufnahme eines Kredites von 860,000 Fr. (Innerhalb des kürzlich vom Volk genehmigten 10- Millionen-Anleihens) zur Ausbesserung des Strassennetzes im laufenden Jahr vorsieht. Einführung von Stahlroststrassen in Polen. Zwischen polnischen Behörden und Fachkreisen haben in der letzten Zeit wiederholt Verhandlungen über die Einführung des Stahlrostbaues in Polen stattgefunden. Der Bau neuer polnischer Strassen stiess stets insofern auf Schwierigkeiten, als die Gestefnsvorkommen geographisch ungünstig verteilt und zum Teil auch minderwertig sind, so dass sich die Realisierung grösserer Strassenbauprojekte meist aus Finanzierungsschwierigkeiten zerschlug. Der Stahlroststrassenbau sol] daher, da hierbei vorwiegend heimisches Material zur Verwendung gelängt, eine wesentlich« Verbllligüng gegenüber anderen Bauarbeiten mit sich bringen. Gegenwärtig wird mit dem Bau 3Va-%. - -Rampen- dienen d&n E.okälVejk«ifir zweier Städte^ . /"^^.^V^v':, " V^%^ neuer Rostkonstruktionen für Versuchszwecke begonnen. K.K. gang des 2820 m Iattjrört Holläred-Ttihnel ge- Die Autostrasse hat ihren Anfang am Ausgenüber, New York |pd.' verläuft Zunächst, Norwegen. — Strassenbauproiekte. Dieunterhalb des .Geländehiveaus, unT die vielen norwegische Regierung beschäftigt sich augenblicklich mit einem grosszügigen Stras- City zu vermeiden; weiterhin schliesst sich Strassenkreuzungen. der Grossstadt Jersey senhauprojekt, das wohl in allernächster Zeit dann der oben besprochene Viadukt an, ein verwirklicht werden dürfte. Es handelt sich anderer Viadukt überspannt die Bahnhof anlagen der Grossstadt N&wark, um das Ge- um den Ausbau der grossen Auto- und Fährverbindung Haugesund-Odda-Kinsarvik-Eide, schäftszentrum zu übergehen, zieht sich dann deren ungefähr 180 Kilometer lange Strecke durch sumpfiges Gelände nach Elizabeth, zum Teil Ausbesserung schon vorhandener umgeht auch diese Grossstadt, überspannt Strassen, zum Teil den Bau von ganz neuen weiterhin auf einer 9 Mill. Brücke den Raritanfluss und setzt, sich dann in schnurgera- Strecken erfordert, ferner Materialbeschaffung für eine Autostrasse und Fährverbindung von Kinsarvik nach Eide. Der Kostenstadt Trenton. In ihrem Verlauf besitzt sie der Richtung 35 km fort nach der Haupt- auch ein sogenanntes «Kleeblatt »-Muster von Strasseheinführungen bei einer Kreuzung mit einer andern Autostrasse : alle Äb- voranschlag beläuft sich auf 7,607,000 Kronen. ET Die italienische Strassenmlliz ist eine besondere Abteilung der faschistischen Miliz und sorgt für Regelung des Strassenverkehrs, polizeilichen Strassendienst, Ueberwachung des Staatsstrassennetzes. Signalinstandhaltung, Strassenhilfsdienst. Sie untersteht dem Generalkommando der faschistischen Miliz und besteht aus : 31 Offizieren, 136 Unteroffizieren und 509 Milizsoldaten; zu ihrer Ausrüstung gehören 60 Automobile, 244 Motorräder und 2 Lastwagen. Sie hat 1931 beinahe 150,000 Strafmandate ausgestellt. In 1635 Fällen griff die Strassenmiliz bei Unglücksfällen helfend ein. i+ 20 Kilometer Autostrasse für 200 Millionen Franken. Der amerikanische Staat New Jersey, halb so gross wie die Schweiz, mit 4 Millionen Einwohnern, hat für den modernen Ausbau seines Strassennetzes bereits über 800 Millionen Fr. ausgegeben und wird nach Fertigerstellung anhängiger Projekte 1,5 Milliarde Fr. verausgabt haben. New Jersey steht an 45. Stelle unter den Staaten der Union,, was die Fläche anbelangt, aber an 4. Stelle in bezug auf die Aufwendungen für den Stfassenbau (1931). Der kostspieligste Strassenbau der Welt ist die 21 km lange Autostrasse von Jersey City (am Hudson-Strom, unmittelbar vor den Toren New Yorks) nach Elizabeth, deren Kosten rund 208 Millionen Fr. betrugen; ein 4,8 km langer Viadukt auf dieser Strecke kostete nicht weniger als 109 Millionen" Fr. Der Verkehr auf dieser Autostrasse ist ungeheuer : der Viadukt besitzt fünf Fahrstreifen, die jährlich 20 Millionen Autos aufnehmen können. Für-den Fahrverkehr in jeder Richtung sind zwei-Fahrstrei'fen vorgesehen, der mittlere Streifen dient zum'Abschleppe» defekter Fahrzeuge. Bei ausnahmsweise starkem Andrang von Autos nach einer Richtung werden dafür, drei Fahrstreifen freigegeben. Der Viadukt nimmt die, 12 Millionen Autos auf, die jährlich den Holland-Tunnel unter dem Hudsonstrom benützen, nebst dem Lokajverkehr zwischen den Grossstädten Jer? sey City, Newark und Elizabeth, weiterhin den Durchgangsverkehr zwischen:^ New Yorlc und Philadelphia und; andern Grossstädten weiter im Süden; $n icnqnen Sonntagen und Samstagen im Sommer fährt ein ununterbrochener Strom von Autos über den Viadukt nach den Badeplätzen am Meere, die sich 240 km weit-südlich ?von New York auk einanderfoigen. ;-"•-• •>,; Der Staat -New Jersey hat selbst nur 900,000 Autos registriert, glaubt' aber in seinem eigenen Interesse berechtigt zu sein, für die Millionen von Autos des Durchgangsverkehrs Riesensummen auszugeben, die jährlich die Militärausgaben der Schweiz decken würden. New Jersey verausgabte mit dem Bau dieser Autostrasse- 250 Millionen Fr. für die- Vetkürzurig der Fahrstrecke um 1,6 km! Die Ingenieure des Strassenamtes machten Studien über die Kosten der Verzögerungen des Verkehrs an Strassenkreuzungen und an zwei Hebebrücken über schiffbare Flüsse. Die Fahrkosten eines Autos wurden mit rund 40 Rappen pro Kilometer in die Rechnung eingesetzt und auf der Basis von jährlich 20 Millionen Autos, ergab, sich, dass • jede Verkürzung der Strecke um einen Kilometer den Autobesitzern jährlich 7,8 Millionen Fr. er* sparte. Diese' Swrnme, kapitalisiert mit 5 %> rechtfertigte etae Verkürzung von 1,6, km mit einem Kostenaufwand von 250 Millionen Fr. Die Verzögerungen an-Strassenkreuzungen figurieren in obiger Rechnung mit 7 Millionen « AutÖiriihüten » jährlich, oder 154 Millionen Dollar;,- dafür waren hauptsächlich die zwei Hebebrücken verantwortlich, die öfters die' Fahrzeit' auf zw,ei Stunden hinauf-' drückten» die normalerweise nur einige Minuten beanspruchte, Die Tragkonstfüljfti0n' des %8 km langen Viaduktes beanspruchte 88,460 Tori%n .Stabil, mit 2 Millionen Nieten, das sind 20,000 Tonnen mehr als zum Bau der Hudsonbrücke in New 'Yo^. Die ; Hö^e'des/yiaduikfös .beiträgt 22 'in, und über dehiwefschiffbareh Flüssen 41m, die-Steigungder^Stfasse ist höchstens schwenkungen nach links, auf demselben Niveau, werden dadurch eliminiert. Bä. Buda^evilsdi , Der Fremdenverkehr In der Schweiz. Vorträge geheilten anlässlich des 1,. Schweiz. Kongresses, für Touristik und Verkehr *). Schon anlässlich der Würdigung dieses ersten Versuches, durch einen Verkehrsköngress die grosse Öeffentlichkeit auf die Bedeutung" des Fremdenverkehrs aufmerksam zu machen, schrieben wir, dass alle Referate grösste Publizität verdienen würden. Es wurde in all den Vorträgen eine so wertvolles dokumentarisches Material zu dem ganzen Prageiiltompiex zusammengetragen, dass es galt, dieses, ijn ^geeigneter Form zu fassen und auch einem weiteren Publikum zugänglich zu machen. Erfreulicheih^eise hat der Kongress ein starkes Echo in der Presse gefunden, aber es war keinem Blatt, auch bejt grösstem Verständnis für die Wichtigkeit der behandelten Probleme möglich, über alle Beiträge ausführlich zu referieren oder gar eine wörtliche Wiedergabe zu besorgen. Deshalb kam der, schweizerische Fremdenrerkehrsverband auf den glücklichen Gedanken,, sämtliche 22 Vorträge in Druck zu geben und als ge* schmackvolle Broschüre zusammenzufassen. Selbst wer dem Kongress beigewohnt hat, wird diese Publikation'gerne, wieder zur Hand nehmen, denn 1 die Fülle, des damals gebotenen erlaubte es kaum,: alles in s,ich aufzunehmen und zu verarbeiten. Nun wird, man in- aller Müsse die Möglichkeit haben, sich an Hand der Vorträge, nochmals in die Materie zu vertiefen. Hoffentlich führen sich recht viele Leser und -unter ihnen alle Jena Persönlichkeiten, welche in • irgencl einer Form einen Einfluss auf die Gestallung des nationalen, Fremdenverkehres haben, die vielseitige Argumentation zu Gemüte,, um aus der Erkenntnis « Verkehr tut not» auch-die notwendigen Konsequenzen zu ziehen. *) Büchdruckerei* zur alien Universität, Zürich. in Elsenbeton, zerlegbar Doppeiwanaig, o x a m, mit Türen, ab Fabrik, Fr. 950.— Elnfachwandig, &X3 m, mit Türen, ab Fabrik, Fr. 775.— Prospekte und Preise für fertig montierte Garagen von diversen Grossen durch Garage-Bau G. HUNZIKER, Ina (Bern) sind Vertrauenssache. 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