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E_1933_Zeitung_Nr.058

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I i i ÄTJT0M0B1L-REVUE 1933 - N« 58 I -.•• '"•'• l' V'' • Wir fabrizieren selber und bauen als Spezialität: Tankanlagen für Private wie für die Industrie, Depotanlagerr, Tankwagen* Gne reiche Erfahrung, erstWcrssigeyreme Schwefeerarbeif, wie interessante Preise sind typische Merkmale unseres Unternehmens. Offizieller Martini-Service Martini-Ersatzteile I E. J. Ei Grosstanks für Benzin und Oet Abfüllsfatiorien Lehmann & Cie. Zofingen Kesselschmiede AUTO-REPARATUREN Abschlepp-Dienst Ratgeb & Ofner, Zürich 2 Telephon : Werkstätte 54.502. ausser Qesohäft 64.183 GUMMI für Ihr Auto. Garagenschläuche Stiefel zum Wagenwaschen TVIatten in versch. Ausführungen liefert Ihnen vorteilhaft das Spezialhaus NAEF & SPECKER GUMMI A.-G. Sihlstrasse 38 ZÜRICH 1 Telephon 53.683 Ihr ausgezeichneter Freund SMIONIZ erhält und verjüngt Ihren Wagen und Ihr Mobiliar Überall erhältlich u.bel der Generalvertr. der Produkte «The Slmoniz Co., Chicago» EXCOFFIER & BOVY, 26. Boulevard Georges-Favön, GENF Spritzen Sie Ihr Auto selbst Sie können es bei unbedeutenden Auslagen während Jahren wie neu erhalten. FARBSPRITZPISTOLE Schweizer-Präzisionsarbeit, mit regulierbarer Düse und Luftzuf uhrung, sowie auswechselt). Glas- oder Aluminiumbehälter. Fr. 19.50 Aluminiumbehilter Brookland-Celluloselacke spritzfertig, äusserst haltbar, werden in allen Farbtönen geliefert, trocknen sofort >, und ergeben einen glatten, gleichmäs- _* , sigen Belag von seltener Pracht. Der . : Name Brookland bietet Gewähr für beste ., wetterbeständige und widerstandsfähige Celluloselacke. Sie dürfen ihm vertrauen.. • . Sämtliche Utensilien für Autobemalung, Spachtelkitt, Undercoat, Polituren usw. Beratung in allen Anstriohfragen WALTER - ZÜRICH 1 Sihlstrasse 65-69 Telephon 53.253 I .•• • • Garagen uno Repanaturwerksl'äl'fen in der Zenhral Schweiz Ander matt PANNE IM GOTTHARDGEBIET wenden Sie sich an GARAGE REGLI, Tel. 50 Abschleppdienst, Reparaturen, trustfreier Benzin KILOMETERZAHLER aller Systeme repariert als Spezialität Fischermätteliweg 18 E. O.BÄR, BERN Werlutätte für feinmech. Apparate. Tel. 35.533 Einsiedeln Telephon 283 Garage Thorner Best eingerichtet* Reparaturwerkstitte Moderne Wagenwaschanlage Garage Geiser Vertretungen Reparaturen Lauterbrunnen JUNGFRAU-GARAGE (Nahe Bahnhof) Boxen — Sammelhallen — Parkplatz Für Besucher von Wengen-Mürren-Scheidegg- Jungfraujoch beste Einstellgelegenheit ; R« p. -We rkstätte Tel. Lauterbrunnen 4247 Höfl.; empfiehlt sich ' • A. Stäger. nach dem * Pat. 98.005 Bienen wabensvstem, grösstö Kühlwirkung. Reparaturen aller Systeme, Anfertigung v.Ko t flügeln, Motorhanben, Benzin- Reservoiren. Pneumatik 8took „Goodyear" «Mild» Repvatunn an Normal-, Ballon- und Riuenlultniftn towl* LutUehläuchon Tel. 75. Nenprotektieren. E. Muggler, Mitgl. des T.C.S. Reparaturen - Neugummlerungen A. L E DE R Q E R B E R Nähe Bahnhot Telephon 22 Auto-Kühlern Auto-Spenglerei E. BENETTI, Albisrieden-Zch. Dampf-Vulkanisieranstalt ST. GALLEN Hinter dem Stadtthe«ter - Telephon 28.71 Dampf-Vulkanisieranstalt, Pneu-Service Schaffhausen Garage Tivoli DUN1OP Fabrikation von Telephon 300 LetzigrabenstrMae>23-25. Telephon 36.228 Hinwil Reparatur-Werks tätte Quyan & Co. Zürich 8 B.Frick&Co. PNEUMATIK-HAUS Oüfoirstr. - Ecke Krenzstr. Telephon 21.333 IS AUTO CREDIT BANK A.-G. ZÜRICH BBrsenstr. 21 Telefon 70.030 GENF Taten sind besser als Worte. Erteilte Kredite sagen mehr als leere Versprechungen. Unsere elastische Kreditgewährung wird auch Ihnen bei der Anschaffung von Maschinen, Autos, Apparaten, Mobilien eto. dienlich sein könnenl Raths Anhänger sind seit Jahren bewahrt Verlangen Sie Offerte und Referenzen. J. C. Raths, Winterthur Telephon 8.93 - Wagen- und Anhängerbau - Neustadt 10 und 12 Aus einer Liquidation übernommen: 1 Posten (100 Stück) Xotix-ArmstGtzen, in Originalpack., fabrikneu. Aktuelle Neuheit f. Autotahrer! Erhöhte Lenksicherheitl Für alle Karosserietypen verwendbarl Wird en bloc weit unter Preis abgegeben. Gunst. Gelegenheit für Autozubehörgeschäft! Offerten unter Chiffre 13360 an die Automobil-Revue, Bern. Fort, auf die Ferientouren mit dem Auto! Wenn jeder Garagier dafür besorgt sein will," jede noch so grosse Panne innert kurzer Zeit zu beheben, muss er ein Lager in Zündungsteilen, AC-Kerzen usw. bereit haben. Dann kann er den Kunden rasch und gut bedienen. Schlagen Sie in unserem Katalog nach und ersetzen Sie alles Fehlende sofort. Unser Kundendienst ist prompt und zuverlässig; wir möchten Ihnen dies auch mit der kleinsten Bestellung beweisen. WEWERKA Spezialhaus für Auto-Ersatztelie ZÜRICH Tel. 41.626, Dufourstr. 24 BASEL Tel. 27.549, Leonhardstr. 34 BERN Tel.28.600, Mühlemattstr. 62 Verlag, Administration, Druck und Clicherie: HALLWAG A.-G. Hailersche Buchdruckerei und Wagnersche Verlagsanstalt, Bern.

Bern, Dienstag, 11. Juli 1933 III. Blatt der „Automobil-Revue" No. 58 Das Erlebnis des Rennens Von Sir Henry Birkin t. Wir übersetzen im Nachfolgenden einen kurlen Abschnitt aus dem interessanten Buch « Vollgas » des kürzlich verstorbenen englischen Rennfahrers Sir Henry Birkin, in dem dieser von seinen Eindrücken bei einem Autorennen in interessanter Weise erzählt. Die Red. «... Schon lange vor dem Start ist alles bereit, und ich habe nichts mehr zu tun als zu warten. Ein merkwürdiges Gefühl innerer Unruhe ja, von Verzweiflung erfasst mich; rings um mich lacht und plaudert die •Menge und starrt nach den bereitgestellten Wagen. Deutlich genug zeigt sie, dass sie noch gar nicht aufgeregt ist. Die Mechaniker sind ganz stiM, auch der Chef der Equipe verhält sich ruhig und versichert sich lediglich, dass seine Instruktionen klar begriffen sind. Nur ich bin in grosser Unruhe und sehe, dass sich die andern Fahrer, die herumsitzen und nervös von allem Möglichen schwatzen, im gleichen Zustand befinden. Von Zeit zu Zeit gehe ich zu meinem Wagen und bringe letzte Dinge in Ordnung, wiederhole alles noch einmal und überzeuge mich davon, dass der Anlassschalter in Ordnung ist. Die Menge wird lebhafter und stellt kluge Fragen; aber meine Antworten sind meist so kurz und unfreundlich, dass niemand mehr fragt und ich als ein unangenehmer, grämlicher Kerl erscheine. Meine Freunde kommen und wünschen mir viel Glück, was ich mit einem dünnen Lächeln beantworte. Ständig quälen mich Befürchtungen, dass ich schlecht vom Start kommen und bei der nächsten Kurve der Letzte sein werde, und dass der Wagen nicht anfahren und völlig versagen würde. Und so renne ich •wieder zu ihm zurück, hantiere aufs neue an ihm herum und drehe Rufe aus dem Dunkel Roman von Karl Strecker. (Fortsetzung aus dem Hauptblatt.) 29. Inzwischen war die Untersuchung im Falle Nollet nicht einen Schritt vorwärts gekommen. Das von Direktor Sievers belauschte Gespräch in der Kate Dvoraks ergab zwar trotz allem Leugnen der drei Komplicen die Ge- •wissheit, dass sie irgend einen Raub gemeinsam ausgeführt hatten, aber ob es sich nun wirklich um den Mord Nollets handelte, konnte ihnen nicht nachgewiesen werden. Es stellte sich, vielmehr heraus, dass der übereifrige Pfadfinder Sievers den Mund etwas Voll genommen und den Wunsch manchmal «um Vater des Gedankens gemacht hatte. •Immerhin reichten die Verdachtsmomente hin, die Dvoraks in Untersuchungshaft zu halten. Inzwischen wartete das Untersuchungsgericht ab, bis der See aufgetaut war. Das hatte noch gute Weile. Vorerst kam einmal das Weihnachtsfest, zu dem Georg ein paar, kleine Ueberraschungen vorbereitet am Anlassschalter. Fremde kommen und bieten mir ihre Autogrammbücher zum Eintragen der Unterschrift an; es ist eine •willkommene Ablenkung, und ich schreibe in alle meinen Namen. Kleine Buben starren mich unverwandt an, und wenn ich sie mit strafenden Blicken wegschicken will, grin- ' sen sie bloss und starren weiter. Plötzlich dreht sich alles um, die Berühmtheiten des < Tages kommen an und die Musik spielt die Nationalhymne; doch dann nehmen die Wagen das Interesse aufs neue gefangen. Das einzige Vergnügen sind noch die Zigaretten, die ich dutzendweise .rauche und, kaum angezündet, schon wieder wegwerfe. Unruhig gehe ich auf und ab, während man um mich von Dingen wie Religion, Kunst. Politik und andern Angelegenheiten, die jetzt keine Bedeutung haben, plaudert. Alles ist freundlich Der bekannte englische Rennfahrer Sir Henry Birkin, der vor einigen Tagen in London einer Blutvergiftung erlag, die er sich durch eine Verbrennung beim Grossen Preis von Tripolis zugezogen hatte. und interessiert, aber es wäre mir beinahe lieber, wenn die Leute sich rauh und agressiv zeigten. Langsam beginnt die Menge sich längs der Strecke zu verteilen, und die Wagen,stehen verlassen und starren uns gross an. Das ist der schlimmste Moment vor dem Rennen, wenn ich darauf warte, dass die Flagge m der Hand des Starters sinkt. Für die Maschine kann ich vor Beginn des Rennens nichts mehr tun. Habe ich sie in Ordnung gebracht, oder wird sie streiken ? Von beidem bin ich so überzeugt, dass ich keiner Antwort gewiss bin. hatte. Leider war ihm seine grösste Freude verdorben: die Wohnung in der Münchener Prinzregentenstrasse fertig zum gemeinsamen Weihnachtsfest einrichten zu können. Zwar fehlten von den erlesenen Möbeln nur noch ein paar flämische Schränke, die nicht rechtzeitig eingetroffen waren, aber die Tapezierarbeiten und die Herstellung der Barockdecke im Speisezimmer waren wegen eines Streiks liegen geblieben. So müsste Georg Weihnachten noch im Norden, wo dafür besseres Weihnachtswetter mit richtigem Schnee und Frost herrschte, mit der Mutter verbringen. Doch hatte er in München nun alles in Bewegung gesetzt, die schöne Wohnung wenigstens zu Neujahr fertigzustellen. Zwischen Weihnachten und Neujahr wurde fieberhaft gearbeitet, und am 29. Dezember abends war alles bis zum letzen Nagel fertig. So wurde das ihm selber nicht ganz erklärliche Gefühl einer tiefen Traurigkeit, das ihn in den letzten Tagen wieder beschlichen, für ein Weilchen gebannt durch eine andere Stimmung, die ihm in den zwei Jahrzehnten jenseits des grossen Wassers ganz fremd geworden war: das Glück, in heimatlichem Familienkreise lieben Menschen eine Freude zu machen. Und doch — warum konnte er auch jetzt nicht ganz froh werden? Meine alte Geige Anton Wildgans. (Aus dem Nachläse.) Einst, als es mir im Leben schlecht erging Und alles t schon versetzt war: Uhr und Ring, Die Kette und so manches andre mit, Entschloss ich mich zum aller schwersten Schritt, Nahm meine alte Geige aus dem Schrein Und trug sie fort, ein wenig Geld zu leih'n. Genau besah, beklopfte sie der Mann Und sagte endlich: Viel ist nicht daran — Und lügte bei mit hämischem Gesicht: Von einem alten Meister ist sie nicht. Ich würgte Widerspruch und Weh hinab Und nahm das Wenige, das er mir gab. Manch schweres Jahr seit damals ging dahin, Doch oft noch kommt mir jenes Wort zu Sinn, Das mir der alten Geige Ton gekränkt. Die haben mir die Eltern einst geschenkt. Der Vater, arbeitsmüd und abgehetzt, Hat oft zu kargem Mahle sich gesetzt Und blos s gelächelt, wenn es wenig war. Die Mutter trug so manches liebe Jahr Das selbe immer wieder neue Kleid Und hoffte bloss auf eine bess're Zeit. - Und haben beide es sich abgespart, Auf dass dem Kind die teure Geige ward. D rum, mag sie auch von keinem Meister sein, Mir trägt sie einen sanften Heil'genschein. Mir klingt in ihrer Stimme immer mit, Was Mütter duldete, was Vater litt. Und weiss erst heut', warum es weh getan, Als Jener meinte: viel ist nicht daran. Urid dann fällt die Flagge, ich lege los und komme selbstverständlich ohne die geringste Störung vom Start. . , Plötzlich fällt all meine Verzweiflung und meine Angst wie ein Mantel von mir ab; wenn die Wagen rasend davon schiessen undi die Menge in erste Beifallsrufe ausbricht, erscheint es einem albern und einfältig, je diese Gefühle gehegt zu haben. Zuerst winde ich mich durch den Wirrwarr der Wagen, um zu versuchen, meine Position für die kommende Kurve zu erreichen. Nachdem ich einmal die erste Runde zurückgelegt habe, zieht mein Wagen den vielen langsameren davon und vollendet den ersten Teil des Rennens. Der Schauer der Geschwindigkeit durchfährt mich, ein bekannter und erwarteter Schauer; zu ihm kommt noch der Triumph, viele Wagen überholt zu haben, und die Freude, meine Nervosität losgeworden; zu sein. Ich kämpfe in dem Rennen, dem ich in den letzten Tagen all meine Arbeit gewidmet habe. Nichts gibt es, das mich halten, nichts, das mich ängstigen könnte. Ich habe eine wahre Leidenschaft fürs Schalten, wenn ich den Wagen ohne Lärm — ausgenommen das Knallen des Auspuffs — dahingleiten höre, schalte ich vom vierten auf den dritten Gang, dann auf den. zweiten herunter, dann wieder hinauf auf den vierten, und lege neu mit einem Djifehschnitt von 160 km los. selbst zu einem Bestandteil der rasenden Maschine werdend. Freudig fühle ich, wie ich immer mechanischer werde und die Maschine immer menschlicher, wie wir zu einer Einheit verschmelzen, ohne die das Höchste in einem Rennen zu erreichen, nicht möglich ist. Ich spüre keine Angst; wenn eine Gefahr naht, befällt -mich kein innerer Druck oder banges Herzklopfen. Nur Vertrauen in den Wagen, der durchhalten wird, erfüllt mich. Beim Start hib'e ich die Maschine zum Leben erweckt, ujjjjjl. nun.;erfüllt sie auch mich mit diesem Listen, wir sind beide^ zu einem Wesen ge-, ^fdfS Und das ist :jä die Hauptsache Jbemi 1 Rennen. "Wenn irgendetwas nicht mehr ganz richtig funktioniert, wird mich die Maschine -fyarnen und ich bin, auch wenn meine Enttäuschung gross wäre, darauf, vorbereitet. Als der Reiter dieses wilden Pferdes stehe ich unter dem Befehl einer höheren und göttlichen Macht, die keine Angst zulässt. Ich hatte viel grössererf Schrecken zu überstehen, als eines Tages in London ein- Wagen, in dem ich mich befand, gegen einen Autobus rannte, oder an Bord jenes Flugzeuges, dem mitten in der Luft der Propeller brach. Langsam, langsam beginne ich die Umgebung längs der Rennstrecke zu beachten, und hier eine Gruppe von Bäumen und dort eine farbige Reklamewand festzustellen. Bei einer Kurve befinden sich einige meiner Anhänger, die mir stets zurufen. Bei der nächsten lehnt ein Mann mit Brillen über die Abschrankung. Ich komme an verunglückten , Am ehesten noch während er in München retärin und dem Hauspersonal zwei Tage und Nürnberg Weihnachtseinkäufe machte, später. Die alten Städte mit ihrer märchenhaften Die Einrichtung der Wohnung in der Prinz- Traulichkeit, die Weihnachtsstimmung, die regentenstrasse war nun freilich ein Werk, doch nur in der Heimat die rechte und echte auf das Georg stolz sein konnte. Nicht umist, kam über ihn, als ob er noch ein Kind sonst war ihm von seiner Schulzeit her Kunst wäre. mehr als eine Liebhaberei gewesen, wenn das Das Weihnachtsfest selbst, das Mutter und Leben diese seine Neigung auch gründlich ein- Sohn noch in dem Doberaner Landhäuschen gedämmt hatte. Die Mutter freilich schüttelte feierten, wurde anfangs getrübt durch einen den Kopf wegen der vielen Kosten. Sie war in Anfall von Herzschwäche, der die alte Frau ihren Anschauungen noch ganz die alte gebliejust am. Heiligabend auf ein paar Stunden ins ben. Ein vernünftiges Gespräch konnte er Bett nötigte. kaum mit ihr führen, denn ihre beiderseitigen So fand die eigentliche Bescherung, die der Ansichten über die meisten Dinge waren im Mutter eine Menge überraschender Geschenke Laufe der Jahrzehnte beinah durchweg zu brachte am Morgen des ersten Feiertages Gegensätzen geworden. Und mit Käthe war es statt. Beim Mittagessen eröffnete Georg der nicht viel anders. Auch da klaffte in ihren An- Mutter seinen Plan, dass sie in den nächsten schauungen ein Zwiespalt. Mit Anni verstand Tagen ^chon endgültig nach München übersie- er sich schon besser, das hatte er sehr bald dein wollten. «Siehst du, Mutter, so haben wir herausgefunden. Weihnachten noch im Norden, im richtigen Aber bei dieser Silvesterfeier sollte auch Winterwetter gefeiert. Aber auf die Dauer keine Meinungsverschiedenheit stören. Das ist es da unten doch besser. Wenn der Win- musste ein gemütliches, frohes Fest werden! ter • lange dauert, geht man mal ein bisschen Hatte er doch alle Menschen, die ihm das Lenaeh Italien.» In dem neuen Zopelpelz, den ben noch wertvoll machten, beisammen: die er ihr zu Weihnachten geschenkt, würde sie Mutter, Käthe und vor allem sie, die über alles jetzt warm und behaglich fahren. Geliebte. Keine Eifersucht sollte ihm den schö- Er selber reiste schon am zweiten Fest- nen Abend trüben. tag voraus, die Mutter folgte mit der Sek- (Fortsetzung siehe Seite 21.) Im Auto über die grossen Alpenpässe'- St. Gotthard, Lukmanier, S. Bernardino, Simplon -zum Aufenthalt in den kühlen Tälern des oberen Tessins oder zur Badesaison an die Gestade der Seen von LUGANO und LOCARIMO - überall finden Sie Erholung und Freude. Grosse Beständigkeit des schönen Wetters. Hotels und Pensionen zu zeitgemässen Preisen. Auskünfte und Prospekte durch die Verkehrsbüros.