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E_1933_Zeitung_Nr.058

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Aarau—Luzern. Mit der

Aarau—Luzern. Mit der Einreichung der Motion Bachmann im Grossen Rat des Kantons Aargau geriet das-Spielder Meinungen und Gegenmeinungen über die Verkehrsfrage «Aarau—Luzern» im Volk und in der Presse wieder in vollen Gang, Soll Aarau mit Luzern direkt verbunden werden? Wird das mittlere und obere Suhrental die längst ersehnte Bahn erhalten? Sind unter den heutigen Voraussetzungen die Verkehrsprobleme des Suhren- und Wynentales im Bereiche der finanziellen Möglichkeiten zu lösen? Grossrat Bachmann (Staffelbach) verlangte in-seiner Motion nur die Weiterführung der elektrischen Schmalspurbahn Aarau—Schottland- bis Triengen. Der aargauische Baudirektors Regierungsrat Studier, erklärte sich zu einer erneuten Prüfung der Unterlagen für einen Bahnbau bereit und der Rat bezeichnete die Motion'mit grossem Mehr erheblich. Die Teillösung,- die der Motionär vorschlägt, könnte höchstens die Gemeinden befriedigen, die durch die Verlängerung der"' Aarau—Schottland erschlossen werden. Das. Verkehrsproblem Aarau—Luzern wäre damit [nicht gelöst, sondern bloss eine neue, voraussichtlich nicht rentierende Strecke eingeschaltet, die niemals einen flüssigen und steigenden Verkehr aus der Talschaft in Richtung Luzern und in Richtung Aarau bringen könnte. Die Lösung des Verkehrsproblems ist durchaus nicht, so einfach, wenn die heute gegebenen Verkehrsverhältnisse in den beiden parallelen Talschaften, die von Aarau nach Süden verlaufen — Suhren- und Wynental —, gebührend in Berücksichtigung gezogen werden. Von Aarau führt die elektrische Schmalspurbahn nach Schottland. Zwischen Schottland und Triengen besteht keine Bahnverbindung, für Personenbeförderung kursiert aber eine .Postautoverbindung. Eine Dampfbahn auf-Normalspur bewältigt zwischen Triengen und'Sursee (zugleich Station der S.B.B, an der. Linie Ölten—Luzern) den Verkehr. Auf einer 30- km laugen Strecke muss zweimal umgestiegen werden. Wenn nur die Endstation zweier'Schmalspurbahnen (beide mit elektrischem Betrieb) zu. verbinden wären, würde der Bahnbau wohl längst erledigt sein. Ins .Wynental führt von Aarau aus eine Schmalspurbahn elektrischen Betriebs nach" Reifiach... und, iiaeji .Münster, die „aber, keinen Ansehluss an Sürsee!aufweist Das indöstrierejche Wynentat entbehrt noch heute eine direkte Bahnverbindung mit'Luzern,"'der Verkehrszentrale der Innerschweiz. Schon 1931 präsentierten die Behörden und interessierten Bahnverwaltungen und sogar Private Projekte für eine grosszügige Lösung der Verkehrsprobleme des Suhren- und teilweise auch des Wynentales. Wir erinnern an folgende Vorschläge: 1. Weiterfahrung der elektrischen Schmalspurbahn Aarau-Schöftland Ober Schottland hinaus nach Triengen und von dort Umsteigen in die dampf-/ betriebene Normalspurbahn nach Sursee und nochmaliges Umsteigen In die elektrische Normalspurbahn nach Luzern (S.B.B,), Auf der Schmaltpurstrecke Rollschemelbetrieb für normalspurig« Güterwagen. )Aarau Posf-Aufo Bundes-Bahn Eventuell: Fortsetzung des schmalspurigen Betriebes von Triengen nach Sursee durch Einbau einer dritten Schiene. 2. Ausbau der gesamten Strecke Sursee-Aarau auf Normalspur (ein Lieblingsprojekt der Verwaltung der Sursee-Trlengen-Bahn). .Selbstredend käme hier nur der elektrische Betrieb in Frage. 3. Rohöl-Autobusbetrieb auf der Teilstrecke SchÖftland-Triengen (von privater Seite im Auftrage industrieller Kreise des Suhrentals vorgeschlagen). AUTOMOBIL-REVUE 1933 - N» 58 Reinach I i i7prn Wie heute Aarau «direkt» mit Luzern verbunden ist. Keines der drei Projekte kann riätfirlicH'deh ganzen Knoten von Fragen" um das Ziel einer günstigen Gesamtverbindung zwischen Luzern und Aarau lösen. Ein Teilprojekt, das nur den Interessen einiger Gemeinden des •Suhrentales dient, wird weder die aargauische noch die luzernische Regierung für eine Subvention erwärmen. Es heisst zwar, mehrere Gemeinden des Suhrentales seien in der Lage, die Kapitalien für die Weiterführung der aargauischen Teilstrecke der Suhrentalbahn in Richtung auf Triengen selber aufzubringen und würden deshalb vom Staate nur eine Subvention anbegehren. Wie dem auch sei, die Erstellung einer Schmalspürverbindung zwischen Schottland und Triengen berührt die Interessen zweier Kantone und kann deshalb nur unter Berücksichtigung der Durchgangsverbindung ins Auge gefasst und subventioniert werden. Da helfen alle lamentierenden Volksversammlungen und alle schönfrisierten Resolutionen nichts. Dem tnterkantonalen Verkehrsinteresse gehört der Vorrang. Der aargauische Bäudirektor nahm die Motion deshalb nur zur Prüfung der Unterlagen entgegen und dürfte nach einigen Monaten mit andersgearteten Vorschlägen wieder vor das aargauische Parlament treten. Wir möchten nun unsererseits skizzieren, wie wir uns die Lösung denken. Vorerst ist zu sagen, dass seinerzeit eine Lösung der Verkehrsfragen (Strassenfragen ausgenommen) für das Suhrental und das Wynental sehr wohl möglich gewesen wäre, sofern beim Bau der Bahnen durch die beiden Talschaften eine klare Willensbildung auf ein Gesamtprojekt zustandegekommen wäre (z. B. auf ein Bahnviereck Aarau - Schottland - Triengen - Sursee - Münster - Reinach - Aarau) verbunden "mit der einheitlichen Wahl der Schmalspur — "besser noch der Normalspur. Unter den heutigen wirtschaftlichen Verhältnissen ist aber ein Bahnbau unbedingt abzulehnen. Eine Mehrzahl von Nebenbahnen arbeitet heute mit Verlusten. Die Sursee- Triengen-Bahn vermochte unter grösster Sparsamkeit einen ganz bescheidenen Betriebsüberschuss herauszuwirtschaften. Die aargauische Regierung traf in ihrer Botschaft vom 6. Januar 1933 betr. Beitrag der Strassenbahnen an die Wynen- und Suhrentalstrasse den Nagel auf den Kopf, indem sie ernste Zweifel in den künftigen Bestand der Strassenbahnen ins Wynen- und. ins Suhrental äusserte (NichtVerzinsung, des • Aktienkapita- !es, Notwendigkeit der Erneuerung des Unterbaues und des Rollmäteriales). Ein weiterer Punkt, der die finanzielle Unmöglichkeit der Weiterführung des Bahnbaues demonstriert, ist das Vorhandensein von zweierlei Spurweiten und zweierlei Betriebsarten. Eine vollkommene Lösung ist somit nur mit enormen Verlusten möglich. Den Suhrentalern wäre aber auf diese Weise gar nicht geholfen. Unserer Auffassung nach muss eine Ersatzlösung für die nächsten zehn Jahre den berechtigten Wünschen aus dem Suhrental und aus andern benachbarten Gegenden entgegenkommen. Es gilt im «supponierten Bahn- Viereck» zusammenhängende Verbindungen mit möglichst geringen Kosten herzustellen. Vor allem muss die jetzige Postverbindung zwischen Schottland und Triengen in eine Autoverbindung für Personen- und Lastentransport ausgebaut werden. (Ob dies die Post selber oder durch Unternehmer besorgen lassen will, ist eine Sache für sich.) Mit Autobussen und Lastwagen ist zweitens eine kursmässige Verbindung zwischen Sursee und Münster (eventuell Reinach unter teilweiser Ausschaltung dieses Bahnstückes) errichtet werden. Zu prüfen ist schliesslich noch die Verbindung des Wynentales mit dem Seetal, Die Bahngesellschaften hätten sich an einem neuen Automobilunternehmen zu beteiligen dem ganz generell die Aufgabe zufallen würde, das nicht zustandegekommene Bahnnetz als gemischt betriebenes Netz auszubauen und im Interesse der Gegenden zwischen Aarau und Luzern für volkswirtschaftlich günstige Verbindungen zu sorgen. Die genaue Linienführung soll Sache einer Expertenuntersuchung sein, denn die sorgfältige Rücksichtnahme auf die wirtschaftliche Struktur der einzelnen Gegenden ist eine Grundlage für die Rendite der Autoverbindungen und ist auch Voraussetzung für ein wertvolles Zusammenwirken mit den einzelnen Bahnen. Diese kurz skizzierte Lösung .sollte allen Ernstes erwogen werden, um so mehr als für bessere Zeiten die Möglichkeit einer Erweiterung des Bahnnetzes — dank der Wendigkeit der Automobilbetriebe — nicht «verbaut» wird. hl. Diese Siege wurden errungen mit dem Oel für hochtourige Motoren und Motorräder Spezial VACUUM OIL COMPANY

58 - 1933 AUTOMOBIL-REVUE HLuftfakvt Ein deutsches Volksflugzeug. Dem Bedürf- Uis nach einem sowohl in Anschaffung wie auch in Unterhaltung sehr billigem Sportflugzeug entsprechend, hat jetzt 'eine deutsche Flugzeug - Fabrik ein von Ingenieur Mehr konstruiertes Leichtflugzeug in den Serienbau übernommen, das trotz seiner Billigkeit — es kostet komplett nur 3875 Reichsmark — über ganz ausgezeichnete Flugleistungem verfügt. Das neue D. K. W.-Flugzeug, Typ Erla Me 5 a, ist ein freitragender einsitziger Tiefdecker, der zwar in seinem Aufbau sehr einfach gehalten, in aerodynamischer Hinsicht jedoch sehr sorgfältig durchentwickelt ist. Der ganz aus Holz bestehende und mit Sperrholz beplankte Flügel ist dreiteilig. Das Flügelmittelstück ist mit dem Rumpf fest verbunden. Die beiden Flügelaussenteile sind hier so befestigt, dass sie leicht abgenommen werden können, um sie zum Strassentransport und zur Unterstellung an den Rumpf anzuklappen, wodurch das Ranze Maschin- Das Leitwerk ist ebenfalls aus Holz gefertigt und teils mit Stoff bespannt und teils mit Sperrholz beplankt. Die verstellbare Höhenflosse kann ohne Schwierigkeiten für den Strassentransport abgenommen werden. Die Ruderbetätigung geschieht über Stossstangen und Kabel. Das Fahrgestell ist einfach, aber dennoch robust gehalten und trägt auch der Notwendigkeit Rechnung, in ungünstigem Gelände landen zu können. Die V-förmigen Fahrgestellstreben bestehen aus profiliertem Stahlrohr. Die Achse ist geteilt und in der Mitte des Rumipibodens befestigt. Die beiden mit Niederdruck-Ballonreifen versehenen Laufräder sind stromlinienförmig verkleidet. Der gefederte Schwanzsporn ist allseits schwenkbar gelagert. Ein solches Maschinchen wirklich billig in der Anschaffung zu gestalten, ist nur dann möglich, wenn es mit einem billigen Motor ausgestattet werden kann. Einen billigen Motor kann man aber nur erhalten, wenn dieser einer grossen Serienfabrikation entnommen werden kann. Dies trifft hier zu, denn bei dem zum Einbau gelangenden Motor han- Ein deutsches Volksflugzeug. D.K.W -Flugzeug Typ Erla Me 5a. Freitragender einsitziger Tiefdecker in , Holzkonstruktion mit 20 PS D.K.W.-Zweizylinder-Zweitaktmotor von 600 ccm Hubvolumen mit Wasserkühlung. dien nicht breiter als drei Meter wird. Der •Flügel hat trapezförmigen Grundriss mit stark abgerundeten Ecken. Die Querruder sind in bekannter Weise angeordnet. Der Rumpf hat viereckigen Querschnitt mit aufgesetztem Dreiecksrücken. Er besitzt ebenfalls Holzgerippe und ist sperrholzbeplankt. Lediglich der Motoreinbau, ist mittels Blech abgedeckt. Der Führersitz ist sehr bequem gehalten, besitzt nach hinten günstigen Luftabfluss und Kasten für einen RükkenfaJ.lscJiirrn. Ausserdem ist noch ein kleiner Gepäckraum von 0,15 m 3 Rauminhalt der einen stündlichen vorgesehen. delt es sich um den 600-ccm-Zweizylinder- Zwei takter D. K. W., wie er in dem bekannten D. K. W.-Kleinauto seit langem mit gutem Erfolg Verwendung findet. Der Motor hat bereits seine Abnahmeprüfung als Flugmotor bestanden und sich bisher bestens bewährt. Er besitzt die sogenannte Umkehrspülung, mit der D.K.W, zur Berliner Automobilausstellung erstmals herausgekommen war und die sehr zur Leistungssteigerung beiträgt. Bei 3500 U/Min, leistet der Motor, Brennstoffverbrauch (Benzm- oder Benzol-Oelgemisch 1:20) von 7 Litern hat, rund 20 PS. Er ist 1:2.55 unter- setzt. Er ist elastisch im Rumpf aufgehängt. Der 35 Liter fassende Betriebsstofftank aus Aluminiumblech ist in Gummipuffern gelagert. Der in der Rumpfspitze untergebrachte Kühler ist. mit einer vom Führersitz aus regulierbaren Jalousie versehen. Abmessungen und Leistungen: Spannweite 11 m, grösste" Länge 6,2 m, grösste Höhe 1,75 m, Flügelinhalt 13,7 m 2 , Seitenverhältnis 1:8.8, Leergewicht 220 kg, Zuladung 150 kg, Fluggewicht 370 kg, Flächenbelastung 27 kg/m 2 , Leistungsbelastung 17 kg/PS, Höchstgeschwindigkeit 125 km/St., Reisegeschwindigkeit 110 km/St., Landegeschwindigkeit 48 km/St., Steigzeit für 1000 m Höhe ca. 9 Minuten, Gipfelhöhe 3500 m, Flugbereich 600 km. Das Flugzeug ist bei einem Fluggewicht von 340 kg (Zuladung hierbei 120 kg) auch kunstflugtauglich und erfüllt damit alle Forderungen an ein Volksflugzeug. W. Flu3£n«»6£z4&mi Die Flugzeugwerft für Jungvolk. In Passing bei München gibt es einen originellen Betrieb, eine Flugzeugwerft, die ausschliesslich Flugzeugmodelle anfertigt. Sie ist die einzige Spezialfirma für den Bau von Miniaturflugzeugmodellen, die zum Teil genaue Nachbildungen grosser Flugzeuge sind, zum Teil nach den Plänen des Fabrikanten, des «Onkels Pause», gebaut werden. Onkel Pause hat eine weitverzweigte Kundschaft von Jugendlichen. Jahr für Jahr gehen nicht weniger als 300,000 seiner Modelle in die ganze Welt; seine Flugzeuge sind in China ebenso beliebt und ersehnt wie in Chicago oder in Kapstadt. Täglich verlassen zu Hunderten die kleinen Kunstwerke die Fabrik. Da gibt es Segelmodelle und Motormodelle, ja, sogar richtige Fallschirme mit Piloten daran machen ihren Weg um die Erde. « Onkel Pause » bekommt aber nicht nur Besuch von kleinen Leuten. Wenn Udet nach München kommt, besucht er ihn jedesmal in Passing. R. D. V. Neue Glanzleistung im Segelilug. In Duisburg-Hamborn führte Oberlehrer Baumann mit einem Passagier einen Streckenflug von 76 km aus, womit die bisherige Weltbestleistung im Segelflug mit Passagier um 43 km verbessert wurde. Äwelia Earhart fliegt Rekord. Die amerikanische Fliegerin Amelia Earhart nat eine neue grosse Flugleistung vollbracht, indem sie die Strecke Los Angeles-Newark in 17 Std. 7 Min. 30 Sek. durchflog und damit ihren eigenen Rekord um fast zwei Stunden verbesserte. Atlantik-Studienflug Lindberghs. Im Auftrag der Luftverkehrsgesellschaft Pan American Airways beabsichtigt Lindbergh, noch im Laufe dieses Monats nach Grönland, Island und Dänemark zu fliegen, um die Möglichkeit eines Transozeanverkehrs auf dieser Route zu studieren. Die erwähnte Gesellschaft hofft, 1935 den Europa-Amerika-Verkehr mit grossen Sikorsky-Flugbooten; aufnehmen zu können. Als einen der 'fiauptr punkte seines Programmes betrachtet Lindbergh die Erforschung der Landeverhältnisse auf Grönland. ^s. Der Flugplatz Bern im Juni 1933. Der Linienverkehr -weist mit 316 durchgeführten Kursen (1932 312) und mit 439 beförderten Passagieren (1932 577) eine Abnahme gegenüber dem Vorjahr aus, die auf einen Rückgang des Verkehrs von und nach Zürich-Ausland izurückauführen ist. Auch die Fluglinien sind eben von der gegenwärtigen Wirtschaftslage, den Handelseinschränkungen und dem hieraus bedingten Verkehrsrückgang nicht unberührt geblieben. Bas ausserordentlioh sohlechte Wetter TVST nicht nur für die Frequenz des Streckenverkehrs nachteilig, sondern •wirkte sich noch mehr bei den Rund- und Aipenflügen aus, welche in der zweiten Monatshälfte nahezu völlig eingestellt werden mussten. Trotzdem konnte die Alpar in 19 Rundflügen 72 Passagiere befördern. Ausserdem sind 39 Ueberflüge, Schulflüge usw. zu verzeichnen. Die Sportflieger, Private und Aeroclub haben zusammen 241 Flüge unternommen, die Grosszahl davon, nämlich 163, entfallen auf den Schulbetrieb. Wiederum können wir eine rege Tätigkeit der Militärflieger verzeichnen, die ausser 30 Ueberflügen nach Bern 35 Platzflüge am Tage und 36 Nachtflüge ausführten. Die Segelflieger verzeichnen im Juni 146 Autound Flugzeugschleppstarts auf dem Belpmoos. ap. Berichtigung. Im Bericht über die Zürcher Flugausstellung, der uns erst in allerletzter Minute zukam, sind in Nr. 55 bei der telephonisohen Uebermittlung einige sinnstörende Fehler unterlaufen, die allerdings der sachkundige Leser schon selbst richtiggestellt haben wird. Beim ausgestellten Klemm-Flugzeug handelt es sich um die Maschine unseres bekannten Sportfliegers Fretz. Er» bauerin und Ausstellerin der Flugzeugtypen A. C. 4 und A. G. 12 ist selbstverständlich die Firma Alfred Comte, Horgen am Zürichsee. Die «Comper- Skift»-Maschine ist in Wirklichkeit eine «Comper Swift», der «Salvato>-Fa:llschirm ein «Salvator>, und anstatt um einen geöffneten «Fallschirm der Flieigei-truppe> handelt es sich um einen solchen «mit Fliegerpuppe». Professor Regener beschäftigt sich nicht mit «Registratur-» sondern mit «Registrierballons», die schon bis in 22 000 Meter Höhe vorgedrungen sind. Red. Die rationelle GLOBO Karosserie Pflege Blind oder matt gewordene Karosserien erhalten ihren ursprünglichen Hochglanz wieder, wenn sie mit Globo-Politur aufpoliert werden. Das Alter des Lackes ist dabei völlig gleichgültig, solange überhaupt eine Lackschicht vorhanden ist, wird Globo-Politur auch Hochglanz hervorbringen. Das Arbeiten mit Globo ist leicht: Man verreibt möglichst wenig von der Politur auf einer nicht zu grossen Fläche und poliert mit einem sauberen Lappen nach. Die Globo-Politur entfernt die vorhandene Schmutz-Schicht und glättet die Verwitterungsporen aus. Zur Konservierung des Hochglanzes, auch bei neuen Automobilen, verwendet man Globus-Wachspaste. Dieselbe überzieht den Lack mit einer feinen, harten Wachshaut, die den Lack vor den Einflüssen der Witterung und des Staubes schützt. Mit Globus-Wachspaste geschützte Karosserien brauchen nur hin und wieder, etwa jährlich 2x, mit Globo - Politur behandelt zu werden, um immer neu auszusehen. Das Verfahren m.Globo- Präparaten ist das billigste, dauerhafteste und macht am. wenigsten Mühe. Und wenn Sie selbst keine Zeit dazu finden, so behandelt jeder Autolackierer Ihren Wagen mit Globo für wenig Geld. minerva ..„„„., der Wagen der vornehmen Welt der seit 30 Jahren'dank seiner diskreten und • geschmackvollen Eleganz als das Vorbild des vornehmen Wagens gilt. Von tadelloser Qualität und ausserordentlicher Dauerhaftigkeit, wird er Ihnen am längsten die besten Dienste leisten, ohne dass er veraltet. Kurz, ein erstklassiger Wagen von Weltruf, auf den Sie stolz sein werden und mit dem Sie bei grösster Fahrsicherheit schnell fahren können. Eine Probefahrt wird Sie überzeugen. Bitte telephonieren Sie uns 27.083 Zürich. inerva Modelle von 10 bis 34 PS. - Preise von 10 bis 30000 Fr. FABRIKFILIALE, Utoquai 29. 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