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E_1933_Zeitung_Nr.062

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Luftfahrt Der

Luftfahrt Der luftgekühlte Hirth-Achtzylinder-Flugmotor. Der Hirth-Motor HM 150 ist für grössere Sportflugzeuge, für Reise-. Ausbildungsund Uebungsflugzeuge gedacht. Es ist ein luftgekühlter Achtzylinder-Reihenmotor, dessen Zylinder in zwei Reihen unter einem Winkel von 60 Grad in umgekehrter V-Form, also hängend, angeordnet sind. Das in Wel- Jeamitte geteilte Knrbelsreh.äuse ist aus Elek- Luftgekühlter 215-PS-Hirth-Achtzylinder-Flugm.otor HM 150 U mit Untersetzungsgetriebe. Quersdhnitt. Die geteilte Kurbelwelle läuft der HM 150 U mit Untersetzungsgetriebe ver- ist. Hier liegt die Propellerwelle in in sechs doppelreihigen Rollenlagern. Diesehen Kurbelkröpfungen sind so gewählt, dass alle einer über dem Kurbelgehäuse befindlichen 90 Grad eine Zündung erfolgt. Diese geteilte und mit diesem verschraubten Verschalung. Kurbelwelle ermöglicht es, ganz geringe Oelmengen im Kurbelgehäuse zu halten, so dass durch ein Pfeilräderpaar die Propellerwelle Von der Mitte der Kurbelwelle aus wird ein Teil der Verbrennungsluft durch das Kurbelgehäuse genommen werden kann, ohne räder erfolgt durch eine besondere, von der angetrieben. Die Schmierung der Getriebe- dass ein Oelverlust eintritt. Die durch zwei Motorschmierung unabhängige Oelpumpen- Zentrifugalluftreiniger gesäuberte Luft tritt in das Kurbelgehäuse ein, um die innere Wärme des Motors unmittelbar an die Luft abzutronguss. Die Zylinder bestehen aus Stahl und dde mit je einem Ein- und Auslassventil und je zwei Zündkerzen versehenen Zylinderköpfe aus Leichtmetall. Die Befestigung der Zylinder am Gehäuse ist ausssrordentlich einfach. Jeder Zylinder mit Zylinderkopf ist mit vier Schraubenbolzen am Gehäuse befestigt. Immer zwei dieser Bolzen sind hohl und darin sind die Stossstangen untergebracht, von denen aus über Kipphebel die Ventile betätigt werden. Die Nockenwelle ist zwischen den beiden Zylinderreihen angeordnet und wird von der Kurbelwelle aus über Stirnräder angetrieben. Die Chromnickelstahl-Pleuelstangen haben H-förmigen Man munkelt.... Generalvertreter AUTO- GARAGEN in Eisenbeton, zerlegbar Doppelwandig, äx3m, mit Türen, ab Fabrik, Fr. 950.— Einfach wandig, 5x3 m, mit Türen, ab Fabrik, Fr. 775.— Prospekte und Preise für fertig montierte Garagen VOD diversen Grossen durcb Garage-Bau G. HUNZIKER. Ins (Bern) Bremsbelag pfeift nicht, ist zuverlässig, Bremswirkung einfach GROSSARTIQI Genera Ivertretung für die Schweiz l Paul Landis, Ingenieur, Zürich 4 Staoffacherstr* 64 AlltO-EXpeitB T el. 36.530 Auto-Kollag dieses im Verbrennungsmotor besonders stabile KOLLOID GRAPH IT-PRÄPARAT bewirkt erhebliche Reibungsverminderung und ergibt grundlegende Verbesserung der gesamten Schmierung. P. H. Stehelin & Cie., Basel führen; hieraus ergibt sich, dass das Kurbelgehäuse nur ganz geringen Temperaturschwankungen ausgesetzt ist. Der Motor arbeitet mit Frischöl-TrockensumpfSchmierung mit zwei Bosch-Oelern und Rückförderpumpe. Der Motor besitzt einen Horizontalvergaser und zwei unabhängig voneinander arbeitende Zündmagnete; er kann aber auch mit Batteriezündung ausgestattet werden. Da bei dem Motor durchweg nur Wälzlager zur Anwendung kommen, ist der Schmierölverbrauch sehr gering. Die Kühlrippen sind so bemessen, dass sie eine ausreichende und wirksame Kühlung gewährleisten. Der HM 150 hat direkten Antrieb, während dass die ganz neuen Errungenschaften, mit denen die Erika-Schreibmaschine ausgestattet ist, einzig und konkurrenzlos ist dass in der Schweiz schon über 10,000 Erika zur besten Zufriedenheit der Kunden in Gebrauch sind dass die Erika nur halb soviel kostet wie grosse Büromaschinen, trotzdem die gleiche Arbeit leistet u. ganz leise schreibt... dass man diese hervorragende Schreibmaschine auch gegen kleine Monatsraten 4 Fr. 20.— erstehen kann Ausf ührl.Prosp. gratis u. franko durch den W. 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(215 PS bei 3000 U/Min.), Trockengewicht 150 kg (165 kg), Konstruktionsgewicht 0.882 kg/PS (0.767 kg/PS), Brennstoffverbrauch 225 g/PS/h, Oelverbrauch 0.5-1.1 g/PS/h, grösste Länge 960 mm (948 mm), grösste Breite 600 mm, grösste Höhe 785 mm (820 mm). F.W. Die Rückreise der italienischen Geschwader soll im Verlaufe dieser Woche erfolgen. Die Begrüssung der italienischen Flieger in den amerikanischen Städten gestaltete sich zu einem Triumphzug. Von amerikanischer Seite verglich man den italienischen Ozean- Geschwaderflug mit der Fahrt des Columbus. Man betonte zudem, diese fliegerische Tat vermittle eine klare Uebersicht der gegenwärtigen Entwicklungsphase des sind seit vielen Jahren vorbildlich in Linie und werden stets nachgeahmt Flugwesens überhaupt. Mit mehr Ehren hätte man die italienischen Flugpioniere weder in New York noch in Washington überhäufen können. Von New York aus wird Balbo mit seinen 24 Hydroplanen den Rückflug mit vorerst nördlichem Kurs antreten und an der Küste von Labrador dem amerikanischen F.estland den Rücken kehren. Die Nachricht, ob Balbo am Montag, wie beabsichtigt, gestartet ist, Hegt uns bei der Drucklegung dieser Zeilen noch nicht vor. Nur bestes Wetter wird den Führer der acht Geschwader veranlassen können für diese schwere und grosse Etappe das Leben seiner Piloten und der Insassen einzusetzen. = Der Weltflug Post's beendet. Post landete mit seiner 550 PS Lockheed-Vega am Samstag um Mitternacht auf dem New Yorker Flugfeld Foyd Bennet und schuf mit rund 186 Stunden eine neue Rekordzeit für den Verlangen Sie bitte Offerte für die neuen Modelle, diese Via di Trerano 58 - Telephon 33.70 Agenten in allen Kantonen gesucht. Same: Adresse: Weltflug. Bekanntlich hat Post den bisherigen Rekord mit 208 Flugstunden seinerzeit mit Gatty zusammen aufgestellt. Die neue Leistung im Alleinflug war nur möglich mit Hilfe des automatischen Flugzeugführers System «Sperry», der dem Piloten erlaubte, bei sicherer Wetterlage den Apparat mit festem Kurs sich allein zu überlassen und nur hie und da überwachend auf die Kontrollapparate zu achten. Viel hat auch die an Bord montierte Funkpeilanlage zur Verkürzung der Flugdauer indirekt beigetragen. In den letzten Etappen blieb Wiley Post nicht von Schwierigkeiten verschont. Vor seinem Flug über den Stillen Ozean nach Alaska Hess Post in Khabarousk während eines zweieinzweitelstündigen Aufenthaltes den Motor und vor allem auch das Fahrgestell, das einige Risse aufwies, revidieren und reparieren. Das Uebersetzen nach Alaska gelang, nach den letzten Meldungen zu schliessen, ohne besondere Schwierigkeiten, hingegen erlitt Post in Fiat (Alaska), beim Versuch zu einer Notlandung, einen Sturz. Er selber blieb ohne Verletzungen, hingegen veranlassten ihn einige Beschädigungen an der Maschine zur Herbeirufung eines Reparaturflugzeuges aus Fairbanks, der nächsten Stadt im öden Küstenland Alaska. Erschöpfung und Nervosität setzten dem Weltflieger stark zu, konnten ihn aber nicht in Versuchung bringen, klein beizugeben. Posts Landung in New York ist eine vorzügliche Demonstration der jüngsten Entwicklung im amerikanischen Flugzeugbau. Zeppelinhafen In Rio-de-Jane!ro. Brasilien beabsichtigt den Bau einer Luftschiffhalle bei Rio-de-Janeiro mit staatlichen Mitteln unter gewissen Bedingungen sofort in Angriff zu nehmen. Der Luftschiffbau Zeppelin, der den Bau ausführt, erhält zu diesem Zweck von der Staatskasse zinslos einen Betrag von 12,000 Contos de Reis, das sind etwa 3 Millionen Mark, der in 30 Jahresraten zu amortisieren ist. Der Luftschiffbau Zeppelin verfügt bis zur' vollen Amortisation über alle Einnahmen aus der Halle (Hafengebühren. Eintrittsgelder usw.) und wird mit vollendeter Amortisation ihr Eigentümer. Die Regierung stellt kostenlos einen geeigneten Platz in der Nähe von Rio zur Verfügung und sorgt für die nötigen Zufahrtsstrassen sowie für elektrische Kraftund Wasserleitung. 4- G R A B E R . C A B R I O L E T S : nsoari .«SV -v Prodotti Chimici Centauro W'^mm^n^^t żera Herm. Graber Ein neuer, schmierender Brennstoffzusatz der nicht nnr als O 1> C II S C II Hl i C1* 111 tt t OI wirkt, sondern gleichzeitig den Carrossier, Wichtrach Brennstoff veredelt TITANIC ein Schweizerfabrikat — verbessert die Motorleistung, verhindert Rtissansatz und Klopfen, macht den Motor elastischer und gibt dem Wagen besseres Anzagsvermögen. 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NO«2 - 1933 'AUTOMOBIL-REVUE 11 A. C. S. A. C. S.-TAGUNG AN DER ZÜGA. Diesmal hatte ea die Sektion Zürich des A. G. S. trefflich verstanden, Freund Petrus zum Gelingen ihres A. G. S.- Tages an der Zürcher Gartenbauausstellung mit Schönwetter zu interessieren. Es hatten sich hiexa nicht nur die Mitglieder der Sektion Zürich, sondern auch diejenigen der Nachbarsektionen eingefunden, so dass sich der Anlass zu einer machtvollen Tagung der ostschweizerischen Automobilisten gestaltete. Schon im Laufe des Nachmittags fanden sich die ersten Besucher ein; Gegen 19 Uhr nahm der Zustrom der A. G. S.ler immer grössere Ausdehnung an und am gemeinsamen Nachtessen im Ausstellungsrestaurant, das vollständig vom A. C. S. in Anspruch genommen wurde, konnte Herr Präsident Heinr. Hürlimann rund 400 Personen willkommen heissen. Mit besonders stattlichen Kontingenten waren die Sektionen Aargau, Schwyz und Thurgau vertreten, aber auch die Zuger, St. Galter, Appenzeller und Schaffhauser Farben fehlten nicht. Es war eine Freude, die grosse ACS-Gemeinde froh vereint zu sehen. Herr Hürlimann entbot herzlichen Willkomm und wies auf die grosse Bedeutung der Ausstellung hin, deren Qualität und Aufmachung überall nur ein Lob der Anerkennung fand. Er dankte auch dem Organisationskomitee für das dem A. G. S. gewährte Entgegenkommen. Inzwischen waren noch weitere 200 Personen aus A. G. S.-Kreisen herbeigeströmt und erfreuten sich an der schönen Illumination der ausgedehnten Anlagen. Das Ausstellungsbähnlein und die weitern Belustigungsetablissemente der Ausstellung hatten Hochbetrieb. Auf der grosson welche Ende August zahlreiche Autosportler und lAusstellungswiese im Schnecligut konnte man ein-Touristen nach der elsässischen Kapitale führen Wiener-Ballett bewundern, während im Restaurant soll. der Jodelgesangverein « Hard » seine schönen Weisen ertönen liess. Selbstverständlich wurde auch Die Vorbereitungen für den Flugta-jr in Dübendorf am 26. August sind in vollem Gange. Man dem Tanze an verschiedenen Orten, wobei die Tanzpodien unter den herrlichen Baumbeständen besondere Anziehung ausübten, wacker gehuldigt. Eine will den Mitgliedern nicht nur die ausgedehnten Anlagen des ganzen Flugplatzes zeigen und ihnen Lampionpolonaise führte die Teilnehmer auf lustigem Marsche durch das Ausstellungsareal. Der die verschiedenen Flugzeugtypen vordemonstrieren, sondern ihnen auch Gelegenheit zu vorteilhaften herrliche Sommerabend begünstigte den guten Verlauf des Abends ausserordfentlich, überall herrschte Rundflügen geben, wobei als Clou vielleicht auch Nachtflügs auf den? Programm stehen dürften. 5. frohe A. G. S.-Stinimung und nur ungern trat man gegen den Morgen hin die geruhsame Heimfahrt an. Solche Zusammenkünfte der Mitglieder der verschiedenen Sektionen sollten im Club noch mehr gepflegt werden. Sie schaffen neuen Kontakt und sind ein wertvolles Hilfsmittel für eine intensive Förderung des Clublebens. V DIE AROSER SONNENZIELFAHRT. verbunden mit einer Kreuz- und Querfahrt, verspricht auch dieses Jahr ein bevorzugter automobilistischer Anlass. auf Schweizerboden zu werden. Die Veranstaltung ist anberaumt auf die Tage vom 28. bis 30. Juli. Das Programm sieht vor für den 28. Juli (Freitag)- Eintreffen der Teilnehmer an der Sonnenzielfahrt, 15—19 Uhr am Obersee; 29. Juli (Samstag): Eintreffen der Kreuz, und Autosektion St. Gallen-Appenzell Wettbewerb, Im Interesse einer weitem Entwicklung und Erstarkung unserer Sektion haben wir beschlossen, in der Zeit vom 1. Juli bis 30. September einen zwischen 15 und 17.15 Uhr am Querfahrer Übersee; 30. Juli (Sonntag) nachmittags: Gymkhana auf dem Sportplatz Arosa. Sowohl für den Samstag als für den Sonntagabend sind gesellschaftliche Anlässe im Posthotel und (im Anschluss an-•---die Preisverteilung) im Kursaal Arosa vorgesehen. Die, von. der Sektion Graubünden des. A.C. S. durch ihre Ortsgruppe Arosa durchgeführte Ver» »"Vfctaltung erfreut sich, dank ihrer vorzüglichen Organisation, ihres prächtigen, im sommerlichen 'Höhenkurort Arosa gelegenen Zielpunktes, wie auch dank der schönen Preise und Erinnerungsplaketten steigender Beliebtheit innerhalb der .(schweizerischen wie auch ausländischen Automobilistengilde. Nennungen bis 27. Juli an die Geschäftsstelle der Sternfahrt Arosa. > Programme und Melde-Forinularo können beeogen werden beim Sekretariat der Sektion Graubünden des A. C. S. in Chur (Tel. 129) oder bei der besagten Geschäftsstelle (Ortsgruppe Arosa des A. C. S.) in Arosa, Tel. 455. Die Teilnahme am diesjährigen Aroser Auto- Weeting sei allseits, aufs beste empfohlen. Sektion Graubünden des A. C. S. SEKTION BERN. Mitteilung. Die von der Propaganda-Kommission eingeleiteten zielbewussten Massnahmen vermehrter Mitgliederwerbung zeigen recht erfreuliche Erfolge. Verglichen mit der Mitgliederbewegung des Vorjahres beträgt das Plus der diesjährigen Neuaufnahmen rund 40 Prozent. Diese Tatsache ist zur Hauptsache der seit Februar dieses Jahres in Kraft getretenen Neugestaltung der Cluborganisation und der vermehrten persönlichen Werbung verschiedener Sektionsmitglieder zuzuschreiben. Die ausserordentlich günstige Lage des neuen Sektionssekretariates im Haus Zurbrügg übt darauf einen nicht zu unterschätzenden Einfluss aus; dm« neue Cmbheim -wird neben Sektionsmitgliedern auch Ton ausländischen Durchreisenden recht oft in Anspruch genommen. Die Sportkommission möchte die Mitglieder darauf aufmerksam machen, dass ihr seitens Schwestersektionen und affiliierten Auslandsclubs fortwährend Reglemente und Einladungen zu sportlichen Veranstaltungen zugehen. Diese werden an jeden Interessenten abgegeben. Das Sekretariat hält zur Zeit folgende Reglemente zur Verfügung: Automeeting Arosa, 28.—30. Juli 1933; Automeeting St. Moritz, 10.—13. Aug. 1933; Caux, Rallye Auto- Camping Stusse et Rallye International. 12. bis 21. August 1933; Strasbourg, Rallye Internationa! d'A5sace, 28. August bis 2. September 1933. h. Die Pick n ick f atort ins Oberland mit Besuch des Gstaader Schwimmbades findet am 6. August statt, bei schlechtem Wetter am 13. August. Das Sekretariat nimmt Anmeldungen bis 5. bzw. 12. August, 10 Uhr, entgegen. h. SEKTION ZÜRICH. Die sommerlichen Anlässe folgen sich in raschem Tempo. Der 23. Juli -war dem Besuche des Privatstrandbades Sonnenfeld bei Männedorf geweiht, eine Musteranlage eines modernen Familienbades, die von den Sektionsmitgliedern in der Zeit vom 16. bis 30. Juli täglich besichtigt und auch benützt werden konnte. Und schon wirbt eine Einladung für den Besuch des Munotfestes in Schaffhausen, Sonntag, den 6. August, an welchem Anlass auch die Stadtmusik Schaff hausen mitwirken wird. Die Sektion Zürich des A. C. S. ist mit der Organisation der Zürcher Kontrolle der Internationalen Sternfahrt nach Strassburg beauftragt worden, T. C. S. Der Strassenhllfsdienst des f. C. S. im Juni 1933. Der Generalsekretär dea T. C. S. teilt mit. dass im Laufe des Monats Juni die 18 Agenten des Strassenhilfsdienstes 416 Autofahrern, 232 Motorradfahrern und 32 Radfahrern bei Pannen geholfen haben. Es wurden ferner 42 Personen der ersten Hilfe teilhaftig und 7 verletzte Personen ins Spital transportiert. lt. Mitglie'der-Anwerbunge- Wettbewerb durchzuführen. Die nähern Wettbewerbsbestimmungen sind durch das Sektionssekretariat, Waisqn'hatisstrasse 15, St. Gauen, erhältlich. Jedos unserer Mitglieder hat in seinem geschäftlichen oder privaten Bekanntenkreise gewiss Automobilisten, welche noch keinem Club angehören. Werben Sie uns diese Automobilisten als neue Mitglieder in die T. C. S.-Sektion St. Gallen- Appenz-ell. Ihre Bemühungen sind nicht umsonst, dpnn wir haben für eifrige Werber schöne Prämien ausgesetzt. Die Vorteile, welche die Mitgliedschaft bei der T. C. S.-Sektion St. Gallen-Appen«11 mit sich bringt, überwiegen die finanziellen Verpflichtungen bei weitem. Neuein treten de haben nach 1. Juli nur noch den halben Sektionsbeitrag zu bezahlen. Fz. ORTSGRUPPE APPENZELL A. RH. Am 8. Juli hielt die Ortsgruppe Appenzel! A. Rh. bei Herrn Walter Schweizer im Löwen, Säge, Hefisau, eine ausserordentliohe Hauptversammlung ab, um die neuen Statuten der erweiterten Gruppe zu beraten. Leider war dieselbe nur schwach besucht. Die Statuten, die von der Versammlung einstimmig genehmigt wurden, werden an* alle Mitglieder versanJt werden. Der Vorstand, bisher aus sieben Mitgliedern bestehend, wurde auf neun erhöht, um den Bezirken Mittel- und Vorderland ebenfalls eine Vertretung zu gewähren. Als neue Vorstandsmitglieder beliebten die Herren Dr. Ernst, Ing., in Speicher and Emil Tobler, Gemeindehauptmann in Wolfhalden als Beisitzer. Durch Herrn Gerichtspräsident Juon in Teufen wurde die zweite Rechnungsrevisorenstelle besetzt. Wir haben die Ueberzeugung, in genannten Herren tüchtige Mitarbeiter gefunden zu haben. Herr Kantonsrat Pfenningrer, den wir in unserer Mitte hf>pTiisspn durften, referierte in überseuerenfler Weise über die Kräzerlistrasse, an deren Verwirklichung er mit Leib und Seele arbeitet. Leider wurde das gestellte Subventionsgesuch der Sektion St. Gallen vom T. C. S. Genf in abschlägigem Sinne entschieden. Die Gruppe Appenzell A. Rh. erhofft nun immer noch einen Beitrag aus der Sektionskasse. Ende August oder anfangs September führt die Gruppe Appenzell A. Rh. eine eintägige Tour aus. Die Gruppe Innerrhoden wird sich dieser Tour anschliessen und -auch für Unterhaltung besorgt sein. Einige genussreiche Stunden sind uns sicher. Wir zählen auf einen zahlreichen Besuch. Alles Nähere folgt durch Zirkular. Di« .Sektionsfahrt in den Jura möchten wir unsern Mitgliedern bestens empfehlen. Wer Ferien hat, verwende seine Zeit für diese Fahrt Die Kosten sind sehr massig und die Gelegenheit ist da, einen andern Teil unseres herrlichen Vaterlandes zu g-eniessen. Unser Ortsgruppenpräsident, Herr Dr. D.D. S. Fisch, leitete mit gewohntem Schneid die Versammlung mit dem Ermahnen, der Ortsgruppe Appenzell A. Rh. die ganze Unterstützung angedeihen zu lassen. Durch die Erweiterung der Ortsgruppe ist der Mitgliederbestand nun auf zirka 200 angewachsen. Um 11.30 konnte der Präsident die sehr interessante Hauptversammlung schliessen. C. E. 2kust den- Vevksanclen DIE SCHWEIZ. GESELLSCHAFT DER MOTOR- FAHREROFFIZIERE DES 3. ARMEEKORPS hat Sonntag, 9. Juli, eine technisch-taktische Uebung durchgeführt. Die vom Organisationskomitee angesetzte Konkurrenz stellte den Teilnehmern zunächst die Aufgabe, sich vom Besammlungsort in Zürich an die Reussbrücke bei 011 e n- b a c h zu begeben. Dabei war die in einer Skizze vorgeschriebene Strasse einzuhalten. Das Stundenmittel Zürich - Ottenbach betrug 25 km/St. Zehn Equipen beteiligten sich an der Konkurrenz. Der Berichterstatter war einer der konkurrierenden Equipen als Fahrgast zugeteilt und hatte, während die beiden Fahrer sich, bemühten, die vorgeschriehenen Strasse zu finden und das verlangte Stundenmittel einzuhalten, von Konkurrenzsorgen unbeschwert, den Gemiss an den in sommerlicher Schönheit sich seinen Blicken darbietenden Landschaftsbildern. Sowohl bei dieser wie bei der nächsten Aufgabe war die Benützung von Kartenmaterial nicht gestattet; vielmehr handelte es sich in erster Linie um das Fahren nach kleinem Kroki, wobei sowohl die Kürze der Fahrzeit als die möglichste Annäherung • an die Durchschnittsgeschwindigkeit von 25 km/St, in Anrechnung gebracht wurde. Die Aufgabe wurde von allen Fahrern mit Erfolg gelöst. Schwieriger war die Ausführung des an der Reussbrücke Ottenbach ausgegebenen Auftrages, einen schriftlichen Bericht nach Beiden zu überbringen, der die Zahl der Motorfahrzeuge von. in Reiden, Triengen, Reitnau und Winiken stehenden Einheiten enthalten, sowie die Frage beantworten sollte, ob die direkte Strasse Triengen-Schlierbach für diese benutzbar sei; Es wurde lediglich mitgeteilt, die genannten Ortschaften lägen im Suhr- und Wiggerta} und genau In westlicher Richtung von Ottenbach; ferner enthielt der Auftrag eine genaue Uebersicht der in ihnen stationierten Einheiten. Verboten "war. die Benützung der Strassen über Zug- Imzern und BremgarteB-Xonzburg-Suhiv .vorgeschrieben eine Stundengeschwindigkeit von durchschnittlieh 20 km. Die Aufgabe wurde aber durch die Notwendigkeit, die Längstäler zu traversieren, erschwert. Alle Equipen erschienen innerhalb nützlicher Frist in Reiden und erstatteten den verlangten Bericht. Hier bekamen sie'den weitem Auftrag, in der Umgebung von Ad li g e n s wrr eine durch eine blaue Fahne markierte, sich in Fliegerdeckung befindende Kolonne zu suchen, Benützung von Karten war gestattet. Hiet handelte es sich darum, gewisse als zerstört supponierte Strassen zu vermeiden und an Hand der Karte festzustellen, welcher Platz in der Nähe Adligenswils sich als Fliegerdeckung für eine grössere Zahl von Motorwagen eignen könnte. Da sich inzwischen um den Pilatus schweres Gewittergewölk zusammengeballt hatte, gestaltete sich die Ausführung des in der Fliegerdeckung erteilten weiteren Auftrags, sich sofort auf den D o 11 e n b e r