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E_1933_Zeitung_Nr.062

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Die Zufahrtsstrassen aus

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lfr«a- 1933 Herrgott mit beiden Armen gesegnet hat. Wo aber wird man noch schöner und eindrucksvoller den 1. August zu feiern verstehen als im Herzen der Schweiz, an den Gestaden des Vierwaldstättersees, an den die drei Urkantone der Eidgenossenschaft, Uri, Schwyz, Unterwaiden, grenzen? Es ist alles Historisches Land um diesen vielbesuchten See der alten Waldstätte, um deren Kernland nach und nach die heutige Schweiz entstand. Jeder Ort predigt hier Schweizergeschichte, in jedem Winkel ruht eidgenössische Vergangenheit; überall spielt die alte Schweiz in die moderne Kultur hinein. Der starke historische Einschlag hat mächtig mitgeholfen, den Vierwaldstättersee zum «Plagyground of Europe» zu machen. Der «Wilhelm Teil» hat die ersten Fremden-ah den Vierwaldstättersee gezogen; Rigi und Pilatus taten das übrige. So ist es kein Zufall, dass die ersten Berghotels am Vierwaldstättersee und die erste Bergbahn auf die Rigi gebaut wurde. Aber trotz aller Hotelkultur hat die Urschweiz ihre Eigenart bis heute erhalten. Mitten im langgezogenen schweizerischen Mittelland, zwischen Jura und Alpen, liegt das Bernbiet,, eine Gegend, wo sich bald heitergrüne, bald dunkelgrüne Hügel mit Wiesen, Aeckern und hohen Tannen erheben. Der schönste Teil des Berner Mittel- und Voralpenlandes ist unstreitbar das Emmental. Reich das Tal, schön und zierlich die Häuser, die es schmücken, so hiess es schon vor hundert Jahren und so ist's auch heute noch. Im bernischen Mittelland liegt auch die Hauptstadt der schweizerischen Eidgenossenschaft, unsere schöne Bundesstadt Bern. Eng und ängstlich schmiegt sich die Altstadt um das Münster, das sich hoch über dem grünen Band der Aare erhebt; drei ehrwürdige Merkmale sind ihr eigen: Die Lauben, die alten Brunnen und die Türme aus dem Mittelalter. Auch der Jura bietet dem Automobilisten manche landschaftliche Ueberraschung. Fährt man an einem schönen Sommertage, wie er uns hoffentlich zur Bundesfeier beschert wird, von Biel oder Neuenburg auf eine Jurahöhe hinauf, so gewahrt man ein Panorama, wie man es sich schöner nicht wünschen kann. Nur der Jura vermag dem Beschauer den Anblick des gesamten Alpenkranzes vom Säntis bis zum Mont-Blanc so geschlossen zu vermitteln. Auch die Landschaft der Juraseen, des Neuenburger-, Bieler- und Murtensees, birgt stille, manchmal sogar zur Erhabenheit gesteigerte Schönheiten. Der Kanton Freiburg, der historische Erker am Schweizerhaus, liegt an der Grenze von Deutsch und Welsch. Mit Goldlettern in der Schweizergeschichte eingetragen ist seit der siegreichen Schlacht der alten Schweizer gegen Karl den Kühnen vor allem Murten am kleinen Murtensee. Abgelegener von der grossen Strasse, aber nicht weniger malerisch, liegt das alte Städtchen Romont auf einem grünen Hügel. Noch heute ist die kleine Stadt von einer mittelalterlichen Ringmauer umgeben, die Häuser schmiegen sich immer noch ängstlich zusammen, wie zu jener Zeit, wo Fehden durchs Land gingen und Ritter manchen derben Strauss auszufechten hatten. Eine einzige Strasse führt in die kleine Stadt hinein, und wie eine Maus durch ein Loch in« der Mauer, muss der Wagen durch das Stadttor kriechen. .Nicht vergessen werden darf der Genfer- des Berner Oberlandes erlebt man vomsee. Brienzer Rothorn oder Niesen im ungeahnter Pracht. Unten an der Talstation jeder Bergibahn .hüten bequeme Garagen das Fahrzeug bis zur Rückkehr und viele Bergbahnen geben dem Fahrer mit Clubausweis Reduktion auf ihre Tarife. Der Automobilist, der seinen Wagen zur Bundesfeier nicht in das imposante Alpengebiet lenken möchte, findet nicht weniger reizvolle Möglichkeiten auf einer Fahrt durch die Ost-, Mittel- oder Westschweiz. Ein Land voll stiller Schönheit ist die Ostmark unseres Landes vom Säntis bis zum Rheinfall. Weit und meerartig dehnt sich die grosse Fläche des Bodensees zwischen schweizerischem und schwäbischem Land* Grünes Bauernland, flache Ufer, alte Städtchen mit versonnenen Marktplätzen, stil'e Schilfbuchten, alemannische Bauerndörfer mit roten Dächern und alten Riegelhäusern, Burgen, Schlösser, Klöster, verträumte Kirchtürme und erinnerungsschwere Vergangenheit in allen Winkeln, dazu ferne Berge, die über waldige Kuppen hinausragen — das ist das Bodenseeland. Nicht weniger besuchenswert sind Appenzell und Toggenburg, ein grünes, herrlich schönes Voralpenland mit grossen, stattlichen Dörfern von herzerfrischender Sauberkeit, wo Gasthäuser im alten, gemütlichen Stil allerorten zu beschaulicher Rast locken. Auch die Zürichsee-Landschaft besitzt viele Freunde. Zürich, die grosse, reiche Handelsund Kunststadt,, zieht bis weit hinauf den blauen'See in ihren Bann; stattliche, wohlhabende Ortschaften umkränzen die Ufer und über Hügel voll Fruchtbarkeit, Reben und Kornfelder lacht eine Landschaft, die der An den östlichen Ufern des Sees, dem die Walliser und Savoyer Alpen ihr Gepräge geben, ist um die Jahrhundertwende ein Kurgebiet entstanden, das zu den besuchtesten der Schweiz gehört und internationalen Ruf besitzt. Man muss eine Abendstunde auf der Terrasse der Kirche von Montreux verbracht oder den Sonnenuntergang von Gljoh und Caux erlebt haben, wenn man die Grosse der Landschaft ganz in sich aufnehmen will. Wie eingangs erwähnt, bietet also unser kleines, schönes Schweizerland eine solche Menge schönster und eindrucksvollster Touren, dass es der Automobilist zu einer hübschen, genussreichen Bundesfeier-Fahrt gar nicht so leicht haben wird, seine Wahl zu treffen. Be. Buochs. Eines der schönsten Ferien- und Ausruheplätzchen am Vierwaldstättersee ist das am Fusse malerischer Berge gelegene Buochs. Der altbekannte Kurort hat einen wundervollen Strair. nt gut eingerichtetem Strandbad, und, lauschigea Plätzen in -schattigen Anlagen. Hier kann man sich so recht erholen und sich am Anblick des von Dampfschiffen, N&uen, Ruder-, Segel- und Motorbooten belebten blauen Sees erfreuen. Dann lassen sich von Buochs aus auch zahlreiche Spaziergänge durch grüne Matten, duftende Wälder und an rauschenden Bächen vorbei und iateressante Wanderungen und Bergtouren unternehmen. In nächster Nähe lockt der Bürgenstock mit seinen vielen Wegen und Aussichtspunkten. Ein wahres Juwel unter den Voralpenbergen ist das Buochserhorn,, das eine besonders malerische Aussicht bietet und ohne sonderliche Mühe erstiegen werden kann. Interessant ist auch eine Fahrt mit der neuerbaüten, vom benachbarten Beckenried ausgehenden Luftseilbahn zur Klewenalp, von wo aus man In einer halben Stunde" den aussichtsreichen Klewenstock ersteigt. Schön sind auch die Wanderungen nach Emmetten, ins Kohltal und auf den Nieder- und Oberbauen, die,- imposante Tief blicke auf den Vierwaldstättersee bieten. Auch Stanserhorn, Rigi, Pilatus,'SeeTisberg und Axenstein sind mit Benutzung von Dampfschiff und Bergbahnen von Buochs aus leicht zu erreichen. Das Sfanserhorn. Das Stanserhorn, das sich jäh und trutzig über Stans, dem Hauptort des Halbkantons Nidwaiden, in den Himmel aufreckt, ist einer der schönsten Aussichtsberge der Schweiz und darum ein beliebtes Ausflugsziel. Schon die Fahrt mit der,.Stanserhornbahn, die in 35 Minuten auf den 1901 Meter hohen Gipfel hinaufführt, ist ein grosser Genuss. Und oben angekommen, hat man eine überwältigend schöne Aussieht auf das leuchtende Zackenband der Alpen, vom Tödi über den herrliehen Titlis bis hin zu den Riesen des Berner Oberlandes und dem Matterhorn. Aus der Tiefe grüssen der liebliche Sarner und der Vierwaldstättersee herauf und weiter überschaut man das ganze Schweizer Mittelland bis hin zum Jura, Schwarzwajd und Vogesen. Seit kurzer Zeit sind nun auch alle die Taxen der Stanserhornbahn neuerdings, der Zeitlage entsprechend, stark reduziert. Die Fahrt auf den Gipfe} und zurück nach Stans kostet nur Fr. ir—. Eineft unvergleichlichen Genuss und ein grandioses Naturschauspiel bietet der Sonnenunter- und -aufgang auf dem Stanserhorn. Um sie bequem geniessen zu können, gibt die Stanserhornbahn kombinierte Billette für Berg- und Talfahrt, Uebernachten, Nachtessen und Frühstück au3. Staus ist v6n überallher mit dem Auto leicht zu erreichen und bei der unteren Station der Stanserhornbahn befindet sich ein grosser Platz zum Parkieren. Ein Besuch des Stanserhorns ist für Automobilisten und für mit den grossen Gesellschaftswagen fahrende Vereine und Gesellschaften ausserordentlich lohnend. Wer einmal auf dem Stanserhorn war, wird sich zu diesem herrlichen Gipfel immer wieder, wie von Heimweh gepackt, hingezogen fühlen. Dr. J. V. • Meiringen. Durch die Zulassung des Autoverkehrs für maximal Sechsplätzerwagen auf der Strecke Meiringen-Rosenlaui-Schwarzwaldalp ist eine der schönsten Alpengegenden, die Grosse Schqidegg- Route, näher, an den Verkehr gerückt. Ein Ausflug nach Meiringen mit seiner Aareschlucht und dem Reichenbachfall, nach dem Märchenland Rosenlaui mit der berühmten Gletscherschluch,t, und nach der ewigschönen Donner gewaltiger Gletscherabbrüche , ans Ohr schallt, wird manchen Autobesitzer locken. Für den Fussgänger wird die wundervolle Wanderung über Faulhorn - Schynige Platte oder von Grindelwald über die Grosse Scheidegg bedeutend erleichtert. Mietautos stehen am Bahnhof Meiringen be- « So, jetzt sitze schön ruhig'. loh renne während der Aufnahme am Auto vorbei, das gibt dann auf dem Bilde den richtigen Eindruck vom Tempo des Wagens! » Wenn der Spiritist sein Auto < fährt », resp. beschwört. reit oder können in den Hotels Schwarzwaldalp oder Rosenlaui bestellt weiden. K. Vom Strandbad Murten. Seit 1929 eröffnet, erfreut sich das Strandbad Murten bereits grosser Beliebtheit. Und mit Recht, denn es wird sehr darauf Bedacht genommen, den Badenden alle Annehmlichkeiten zu bieten, sei es durch allerhand Geräte oder in baulicher Hinsicht. Auch diesen Winter wurden durch Umbau eine ganze Anzahl Familienkabinen zu Einzelkabinen umgewandelt, so dass nun jedermann zum Ausund Ankleiden eine Kabine für sich hat. Den der Restauration dienenden Räumlichkeiten wurde ebenfalls Beachtung geschenkt, indem sie den Bedürfnissen besser angepasst wurden. Das Wässer ist immer schön warm* so dass man immer baden kann. Die Temperatur sinkt in. den Sommermonaten selten unter 20 Grad Celsius, erreicht aber oft 25 und mehr Grad. Ueber die Eigenschaft des Wassers schrieb seinerzeit _ ein in Murten angesessener Arzt folgendes: Ein ganz besonderer Vorteil des Murtener Wassers ist seine Weichheit, herrührend vom Mangel an Kalkgehalt, welcher das Wasser hart zu machen pflegt. Das weiche Wasser hat auch eine günstigere Wirkung auf die Haut, in erster Linie schon für die Reinigung und dann besonders für die Auflösung und Erweichung von Verhärtungen derselben und von gallösem Narbergewebe. Das erwärmte Seewasser eignet sich auch zur Aufnahme von Arzneistoffen, welche dem Badewasser beigefügt werden sollen, •*so besonders von Meersalz und Sole, die bei schwächlichen skrophulösen Kindern und* bei nervösen anämischen Damen mit grossem Erfolge angewendet werden. -g. T. A. 923. Rheineck—Abbazia. Ich kann Ihnen folgende Route empfehlen : Rheineck, St. Margrethen,, Altstätten, Oberriet, Werdenberg, Buchs, Sargans, Ragaz, Landquart, 76 km, Davos, Flüelapass, Süs, Zernez, Ofenpass, Sta. Maria, Glorenza, Spondigna, Meran, Bozen. 299 km. ' Bozen, Karersee, Karerpass, Vigo di Fassa, Canazei, Pordoipass, Arabba, Andraz, Falzaregopass, Cortina d'Atnpezzo. 109 km; San Vio di Cadore, Longarone, Ponte nelle Alpi, Vittorio, Conegliano, 216 km. Von Conegliano aus (58 km nördlich von Venedig) verläuft dann die Route folgendermassen: Conegliano, Sacile, Pordenone, Casarsa, Codroipo, Schwarzwaldalp, wo derUdine, Gradisca, Ronchi di Legion, Monfalcone, Aurisina, Tiieste. Cosina, Obrovo, Ruppa, Mattuglie, Abbazzia, 221 km. Die Gesamtkilometerzahl Rheineck-Ahbazia beträgt 731 km. Es ist dies die kürzeste als auch die landschaftlich schönste Route. Für die Rückreise rate ich Ihnen, folgende Route einzuschlagen • Abbazia, Ruppa, Bisterza S. Die Zufahrtsstrassen aus der ganzen Schweiz sind ersichtlich In O. R. Wagne CH Touring, Führer für Automobilfahrer, offizielle Ausgabe des T. C. S. Wochenend Baar (Höllgrottenj-Zug-Zugerberg-Aegerital-Menzingen-Walohwll-Risch-Buonas Gutgetührte Hotels, Pensionen and Kinderheime. Auskünfte und Prospekte duroh das kaut. Verkehrsburean Zug. Walchwil Hotel Kurhaus AUTÖM)BIT>£EVtm T. C.S. A. C.S. Pension Fr. 8— Ms 9.—. Behaglich u. ruhig. Ideales Strandbad. Grosser Seegarten. Prospekte. Der neue Besitzer: Ernst Infanner. Guggithal ob Zug Humor Toaren-Sprechsaal Touren-Antworten Höllgrotten Schönste Tropfsteinhöhlen der Schweiz. Naturwunder I. Ranges. Herrlicher Ausblick auf z,ugersee. Grosse Gartenterrasse. Fischktiehe. Tel. 20. Bes.: F. Moser. JE 1 Pietro, Postumia, Planina, Vrhriika, Laibach, Krainburg, Jesenice, Kranjska, Wurzenpass, Vil- • lach.. 232 km; Villach, Drautal, Spittal, Gmünd, Katschberghöhe, St. Michael, Tauernhöhe, Rad- Stadt, Wagrain, St. Johann, Lend, Brück, Uttendorf, Mittersill. Thurnpass, Kitzbühel, Brixenpaas, Wörgl 280 kni; Rattenberg, Schwaz, Innsbruck, 343 tan. Innsbtuck, Zirl, St. Anton, Arlbergpass, Bludenz, Feldkirch. Buchs, Wattwil, Zürich, 280 km. Für Jugoslawien benötigen Sie folgende Ausweise : 1. Pass mit Visum. 2. Triptyk oder Grenzpassiorscheinheft. 3. Internationalen Führerschein und internatio« nalen Zulassun?sschein, 4. CH-Schild. B. W. in Z. Touren -Fragen T, F. 924. Schaff hausen—Wernigerode. Ich bitte um Routenbekanntgabe mit Kilometerzahl von Schaffhausen nach Wernigerode im Harz. Es braucht nicht die kürzeste, wohl aber die betreffs Strassenzustand beste Route zu sein. W F. in Seh. Büchertisch Jugend eines Volkes. Fünf Erzählungen von Meinrad Inglin. 222 Seiten. Montana-Verlag A-G., Horw (Luzern) und Leipzig. — Dem Schweizervolk wird auf die Bundesfeier hin ein Buch in die Hände gelegt, das man mit aufrichtiger Freude begrüssen darf. Meinrad Inglin, der bekannte innerschweizerische Schriftsteller, dessen hohe Begabung schon mehrmals erwiesen wurde, unternahm es, die einzigartige Geschichte der Eidgenossenschaft neu zu gestalten, frei von jeder an Schillers < Teil » gebundenen Auffassung,,genährt von Sage, Geschichte und dichterisch frei waltender Phantasie. Der starre Rahmen der Ueberlieferung wurde ausgeweitet, jedes Schema verlassen und somit in dichterisch freier Form der Mythos der Eidgenossenschaft schöpferisch neu gestaltet. Inglin greift in die ersten Anfänge zurück, in jene grossartige, von Sagen durchwobene Zeit, als die Alemannen vom Schwyzer Talgrund Besitz zu nehmen begannen. Er führt dann weiter in den Kapiteln über «Unholde Mächte » und « Heil der Welt» zum Einbruch des Christentums und in der « Sendung » zu jener historisch am reichsten mit Sage umwobenen Zeit Teils und des Rütlischwurs. D/en Abschluss bringt das in jeder Beziehung wahrhaft grossartige Kapitel der Schlacht bei Morgarten, die ja nicht nur nach des Dichters, sondern auch jedes Geschichtsforschers Auffassung für die Zukunft des jungen Bundes entscheidend war. Eine grosse dichterische Kraft erhob diese historischen Tatsachen zu einem Epos, das voll reifer Kunst und innerster Liebe für die Heimat gestaltet ist. Inglins Sprache ist von einzigartiger Schönheit, zuchtvoll, rein, gehämmert wie edles Metall. Es lassen sich in diesem Buche Stellen über einzelne Episoden unserer Schweizergeschichte nachlesen, die zum Allerbesten gehören, was deutsche Prosa in letzter Zeit geschaffen hat. Für den Leser wird das Buch zum Erlebnis, doppelt durch die neuartige Behandlung des herrlichen historischen Stoffes und durch die ausserordentlich schöne Sprache. «Jugend eines Volkes > ist ein wirkliches Volksbuch, das man sich gerade auf die Bundesfeier hin zulegen sollte. Das Werk, das sehr gut ausgestattet ist, erschien übrigens als erste Buchbeigabe der «Schweizerischen Buchgemeinschaft >. (Siehe auch den Abschnitt « Geburt der Eidgenossenschaft in dieser Nummer.) bo. Die Eltern-Zeitschrift (Verlag Orell Füssli, Zürich) veröffentlicht in ihrem letzten Heft einen Aufsatz über «Die Leiden und Freuden eines Lehrers». Der Verfasser möchte in den Eltern Verständnis wecken für die mancherlei Schwierigkeiten, denen sich der Lehrer in seinem Berufe gegenübergestellt sieht. Er findet aber auch warme Worte für die Schönheit des Lehrerberufes, die darin besteht, mitten in einem lebendigen Werden und Wachsen, Geben und Nehmen drin stehen zu dürfen. — Ein weiterer Aufsatz «Palast-Revolution» wendet sich an die Eltern heranwachsender Söhne in den sogenannten «Flegeljahren» und möchte Wege weisen, wie den in diesem Alter unfehlbar auftretenden Erziehungsschwierigkeiten begegnet werden kann. — Auch der medizinische Teil enthält wieder Abhandlungen aus berufener Feder. Diesmal ist er der Hygiene der Schwangerschaft und des Wochenbettes und den so häufig auftretenden Mandelerkrankungen beim Kinde gewidmet. — Mancherlei praktische Anregungen finden unsere jungen Mütter immer wieder in der Rubrik «Praktische Winke und Ratschläge», in der Spiel- und Beschäftigungs- und Handarbeitsecke und im «Sprechsaal». - Verantwortliche Redaktion des Autler-Feierabend: - M. Bollffler.