Aufrufe
vor 11 Monaten

E_1933_Zeitung_Nr.063

E_1933_Zeitung_Nr.063

AUTOMOBIL-REVUE

AUTOMOBIL-REVUE 1933 - N" 63 STANDARD Bester englischer Wagen Alle geschlossen carrossierten Modelle sind ausgestattet mit: feinster, englischer Lederpolsterung, hermetisch und absolut wasserdicht abschliessendem Schiebedach, splitterfreiem Glas an allen Fenstern, verstellbaren Vordersitzen. 4 Zyl. 7/30 PS Fr. 6500 4 Zyl. 5/24 PS Fr. 4900.— Alle Modelle haben geräuschlos arbeitendes Vierganggetriebe,Zentralschmierung für die Federbolzen, Oelreiniger. 6 Zyl. 7/32 PS Fr. 5900.— 6 Zyl. 8/38 PS Fr. 7200 Gepäckträger, vier hydraulische, doppelt wirkende Federstossdämpfer, •Drahtspeichenräder, bereiftes Reserverad, Stoss-Schutz-Stangen vorn und hinten, Richtungsanzeiger, Zeituhr, elektrische Benzinuhr und Scheibenwischer, sowie alle übrigen Kontrollinstrumente. Vollständiges Werkzeug. Licht- und Anlasser-Anlage 12 Volt. Alle STANDARD-Modelle sind gebirgserprobt. A.G. FÜR AUTOMOBILE, ZÜRICH 4 Pflanzschulstr. 9 - Ecke Badenerstr. 190 - Telephon 31.688/89 VOUS CONFIEZ VOTRE VOITURE A VOS PNEUS 6 Zyl. 11/55 PS Fr. 8200.— 6 Zyl. 13/60 PS Fr. 11500.— Vous exigez d'eux qu'ils assurent d'une fa?on absolue votre securitö; c'est pourquoi vous utilisez le SUPERBALLON Alle Ersatzteile für Italienische Wagen qu!, gräce a sa grande surface de contact avec le so), ä Sa souplesse et ä ses sculptures est parfaitement antldärapant. werden am schnellsten und zu den günstigsten Preisen geliefert vom direkten Importeur, mit eigenen Einkaufsbüros in Italien AEf redo Semprebon LAUSANNE Rue du Midi 16 Telephon 32.001 ZÜRICH Kanzleistrasse 122 Telephon 37.492 Wir bauen moderne zwei- und viertürige Cabriolets aus Leichtmetall CARROSSERIEWERKE BERN R A M S E I E R , S T R E U N & C o . Mercedes Nürburg 1930 8 Zylinder, 24 Steuer-PS, Limousine, 4/5plätzig, tadellos. Zustand, 2 bereifte Reserveräder, hochmoderner Wagen, Fr. 3500.— Postfach Fraumunster Nr. 1066, Zürich. 10593 Verkauf — Tausch! Klein-Auto 7 PS, kontrollfäh., in ganz einwandfreiem Zustande, sehr billig abzugeben. — Zeller, Albisrieden, Griitstiasse 13, Freilager. Hochmod., fabrikneue ACHTZYLINDER prstkl., bekannte Marke, umständehalber zu sehr günstigen Ausnahmepieisen abzugeben, m. Fabrikgarantie und üblichen Servicebedingungen. Posilagerkarte 105, Zürich 16. 10500 Zu verkaufen ein off. FIAT, Typ 509, 5 PS, 2pl, Jahrg. 1929, in gut. Zust., Motor revid., neue Kolben u. Lager, neues Verdeck. Zu bes. in d. Bahnhof-Garage in Baar. Telephon 155. — Steuer und Versich, f. 1933 gelöst.'"»» 69 " s SECHS- und (oft ftnö Spe$iaUtfa1$UiU mit ett}ältücr 3nferat

N« 63 - 1933 AUTOMOBIL-REVUE 5 den kleineren Klassen wäre voraussichtlich noch günstiger gewesen, wenn nicht viele alte, abgenützte Fahrzeuge beteiligt gewesen wären. Die einzige ausländische Equipe Graf Lurani und Rossi auf Alfa Romeo hielt sich sehr gut und konnte in der dritten Gruppe mit dem geforderten Stundendurchschnitt von 74 km/St, durchs Ziel gehen. Das grösste Interesse konzentrierte sich begreiflicherweise auf das Duell Stuck- Brauchitsch in der grossen Wagenklasse. Brauchitsch führte einen Mercedes-Benz S.S.K. und Stuck verfügte über einen 5-Liter- Horch-Wagen. Von Baden-Baden aus rasten die beiden auf Biegen und Brechen über die Strassen Deutschlands: beide absolvierten ein Rennen für sich. Brauchitsch kam mit seinem Mercedes zuerst an die Spitze, bis in der Nähe Nürnbergs sein S-S.K. am Abhang schleuderte und gegen einen Baum geriet, der ihm ein Rad abriss. Damit war das. Schicksal des jungen Berliners besiegelt. Nun ging Stuck an die Spitze vor, der für Köln vorsichtigerweise einen neuen Bremsbelag bestellt hatte. Es reichte aber nicht mehr bis zu der grossen Rheinstadt, denn schon bei Potsdam musste Stuck mit defekten Bremsen aufgeben. Der ganze Organisationsapparat der 2000- km-Fahrt, der inszeniert worden war, um die Bedeutung des modernen Motorfahrzeuges zu demonstrieren, nahm gigantische Formen an. Wie schon erwähnt, riegelten 70 000 S.A.- Männer die ganze 2000 km lange Strecke hermetisch ab, so dass kein Hund und keine Katze die Strassen betreten konnten. Millionen von Menschen umsäumten die ganze Rennstrecke. Kaum jemand ging in der Nacht vom letzten Samstag auf Sonntag in Deutschland schlafen, bevor der letzte Teilnehmer des Riesenfeldes von 455 Fahrern passiert war. Mit Radio, Telephon und durch Flugzeuge wurde ein phantastisch umfangreicher Nachrichtendienst durchgeführt, und an den Grossstationen der Hilfsindustrie und an den Tankstellen arbeiteten Belegschaften bis zu 60 Mann, von denen jeder nur einen bestimmten Handgriff zu tun hatte. An vielen Orten wurden die Fahrer in der Nacht, wenn sie auftauchten, mit Scheinwerfern angestrahlt. Grosse Lichtinschriften wiesen an Kurven den Weg. Alle Wünsche wurden den Durchkommenden erfüllt* sogar Pfivattelegramme weitergeleitet. Die Tankstellen waren regelrechte « Mädchen für alles ». Als eine Konkurrentin aus dem vorüberrasenden Wagen in Nürnberg sich durch Zettelabwurf in Berlin Borwasser für die entzündeten Augen und ein Gesellschaftskleid für die Preisverteilung in Baden-Baden bestellte, konnte sie in Berlin sofort die geforderten Dinge in Empfang nehmen... Die 2000-km-Fahrt, für deren rein sportliche Seite überall Interesse vorhanden war, hatte bekanntlich auch politische Hintergründe und war yon den Herren des neuen Deutschland propagiert worden. Im Interesse der Motorfahrzeugindustrie wäre aber zu wünschen, dass dieser einzigartigen Veranstaltung jeder politische Einschlag entzogen und sie im nächsten Jahre als internationale Prüfung wieder aufgezogen wird. Der internationale Sportkalender würde auf diese Weise mit einem grossartigen Anlass bereichert. bo. Am Sonntag: Coppa Ciano. Das wichtigste Rennen vom kommenden Sonntag stellt das Rundstreckenrennen um die Coppa Ciano auf dem berühmten Montenero-Circuit bei Livorno dar. Jedes Jahr vereinigt diese Veranstaltung, die als Lauf für die italienische Automobilmeisterschaft gilt, eine grosse Zahl hervorragender Konkurrenten. Die teilnehmenden Wagen sind in die Klassen bis 1100 und über 1100 ccm untergeteilt, wobei die kleinen Fahrzeuge 8 Runden der 20 km langen Strecke, total 160 km, und die grossen 12, total 240 km, zu befahren haben. Der Sieger des Rennens erhält 40.000 Lire, der Zweite 20,000 Lire usw. Die Nennliste enthält auch in diesem Jahre eine grosse Zahl prominenter Piloten. Nuvolari wird mit dem 2600 ccm Alfa Romeo an den Start gehen. Borzacchini ist mit der gleichen Maschine angemeldet; Campari startet mit dem Maserati-Monoposto, Pietro. Ghersi rückt mit Bugatti 2300 ccm auf und die beiden Schweizer von Waldthausen und Villars werden voraussichtlich in Livorno auf Alfa Romeo ebenfalls an den Start gehen. In der kleineren Klasse sind zu nennen : Orsini (Maserati), Tuffanelli (Maserati), Chambqst (Salmson), Lord Howe (M.G.) usw. Die Nennungen : Orgini (Maserati 1100 ccm), Corsi (Maserati 1500), Campari (Maserati 2800), Minozzi (Bugatti 3000), Page (Alfa Romeo 2300), Tuffanelli (Maserati 1500). Aymini (Maserati 2500), Balestrero (Alfa Romeo 2300), Fourmanik (Maserati 1100), Taruffi (Alfa Romeo 2300), Nuvolari (Alfa Romeo 2600), Borzacchini (Alfa Romeo 2600), Scuderia Ferrari. X (Alfa Romeo 2300), Ghersi Pietro (Bugatti 2300), Scuderia Capredoni, X (X), Barbieri ("Maserati 1100), X (Alfa Romeo). Biondetti (X), Vioo (Maserati 2000). Battaglia (Alfa Romeo 2300), Plate (B. M. G. 1100), Ohambost (Salmson 1100), Lord Howe (M.G. 1100), Villars (Alfa Romeo 2300). von Waldthausen (Alfa Romeo 2300), Boucly (X), Marret (X), *•» •n J«» Sckw« Luzerner Gelände-Zlelfahrt. Am 5. und 6. August feiert die Sektion Luzern des A. C. S. ihr 25j ähriges Jubiläum. Im Rahmen der verschiedenen Festlichkeiten wird am Samstag, den 5. August, eine interessante Gelände-Zielfahrt durchgeführt, die eine sportlich-touristische Prüfung darstellt und national offen ist. Die Veranstaltung soll im Kartenlesen, Routenzusammenstellen und in fahrtechnischer Hinsicht einige Schwierigkeiten bieten. Verschiedene, von den Organisatoren zum voraus fixierte hervorragende Aussichtspunkte und historische Stätten, bei denen Kontrollposten eingerichtet sind, müssen anhand einer Blindkarte und der Dufourkarte aufgesucht werden. Die beiden Karten werden den Teilnehmern eine halbe Stunde vor dem Start ausgehändigt. Jeder Konkurrent kann zur Auffindung der ihm auf der Blindkarte angegebenen Orte seine Route beliebig zusammenstellen und die Posten anfahren, die ihm am besten zusagen. Zur Lösung der Aufgabe stehen fünf Stunden zur Verfügung. Nach der Ankunft am Ziel hat jeder Fahrer noch eine Aufgabe, die aus der täglichen Fahrpraxis entnommen ist, zu lösen. Die einzelnen Kontrollen werden mit verschiedenen Punkten gewertet, da die Distanz vom Start, sowie die Schwierigkeiten, die das Auffinden der betreffenden Oertlichkeit bietet, in Betracht gezogen sind. Die Wertungspunkte werden addiert und davon die Strafpunkte abgezogen. Jede Minute ZU spätes Ankommen am Ziel gibt 4 Strafpunkte. Sieger bleibt, wer die höchste Punktzahl erreicht. Die Wagen sind in die Klassen bis 2000 und bis 3000 ccm eingeteilt. Auch ein Handycap ist vorgesehen, indem die in Stadt und Kanton Luzern wohnenden Mitglieder der Sektion Luzern des A. C. S. einen Abzug von 20 Prozent an der Summe der von ihnen erzielten Wertungspunkte durch das Anfahren der Kontrollstellen erhalten. Jedem Konkurrent wird ein- Preis zugesprochen. Ferner sind Speziaipreise für den besten Fahrer mit ausserkantonaler (nicht luzernischer) Polizeinummer, den besten Fahrer mit Luzerner Polizeinummer und die bestklassierte Dame vorgesehen. Meldungen mit dem Nenngeld von Fr. 5.— sind bis zum 3. August an das Sekretariat der Sektion Luzern des A. C. S., Löwenstr. 3, einzusenden. Sonnenzielfahrt nach Arosa. Die Sonnssnzielfahrt nach Arosa beginnt heute Freifäg und dauert bis zum Sonntag. Zwischen 15 und 19 Uhr treffen heute die Teilnehmer der Sonnenzielfahrt am Obersee in Arosa ein, wie es scheint, wirkliche Sonnenfahrer, die sich über nötige Wärme nicht zu beklagen haben werden. Zwischen 15 und 17 Uhr 15 laufen am Samstag am Obersee die Kreuz- und Querfahrer ein, und abends folgt dann eine R6union sämtlicher Fahrer und Sportkameraden. Um 14 Uhr des Sonntags schliesst sich die Gymkhana an,- worauf am Sonntag abend die Preisverteilung mit anschliessendem Bai] im Kursaal die Sonnenzielfahrt-Veranstaltung beendet. Da wir leider bis Redaktionsschluss nicht in den Besitz von Nennungen gekommen sind, können wir über die Fahrt keine näheren Angaben machen. x. Automeeting St. Moritz. Man braucht gar nicht optimistisch angehaucht zu sein, um dem St. Moritzer Automeeting vom 10.—13. August eine zahlreiche, internationale Beteiligung zu prophezeien. Die Sache ist nämlich die, dass Anfragen bei den Organisatoren, eingegangen sind, kaum dass das Reglement seinen Weg in die Welt hinaus genommen hat. Aus Italien, Belgien. Oesterreich und natürlich in erster Linie aus der Schweiz macht sich lebendiges Interesse an der vielseitigen Veranstaltung geltend. Um den Erfolg braucht einem also nicht zu bangen, die Perspektiven tun sich vielverheissend auf. Für Geschicklichkeitsprüfungen haben die St. Moritzer von jeher eine Vorliebe und eine besondere Begabung an den Tag gelegt. Die Aufgaben der Geschicklichkeitsprüfungen tauchten da und dort bei einer Gymkhana wieder auf, Beweis genug dafür, dass sie gemeiniglich als «reizvoll > befunden wurden, als der Nachahmung wert. Es ist dafür gesorgt, dass auch die diesjährige Konkurrenz ihren Vorgängern rühmlichen Gedenkens in nichts nachstehen wird. Wir wollen und dürfen nicht aus der Schule schwatzen, aber soviel sei immerhin ausgeplaudert, dass die Teilnehmer hinlänglich Gelegenheit haben werden, sich mit einer Anzahl von Hindernissen auseinanderzusetzen, die an Originalität des Einfalls und an heimlichen Tücken keinen Wunsch unbefriedigt lassen werden. Es kommt aber nicht nur darauf an, möglichst ungeschoren und strafpunktlos den Irrgarten zu absolvieren, sondern auch darauf, Sekunden zu schinden und mit der Zeit zu rechnen. Fügen wir noch bei. dass sowohl Touren- wie Sportwagen an diesem Wettbewerb stäftberechtigt sind, br. inmo Der rys er AMAG muss heute unbedingt Freilauf und automatische Kupplung besitzen! hat diese Neuerungen und dazu noch viele andere, die Wagen gleicher und selbst höherer Preisklasse nicht aufweisen, z. B. schwebender Motor, Antiquietschfederung, stopfbüchsenfreie Wasserpumpe, Stahlventilsitze, hydr. Bremsen etc. Profitieren Sie vom heutigen Dollarkurse; warten Sie nicht, bis die Fabrik die Preise weiter erhöht. Preise ab . . . . Fr. 6 9 0 0 a 1 * Daneben die einfache Ausführung: Coach • . Sedan ; ; Fr. 5900.- F, 6400.- Außerdem die andern Chrysler-Modelle zum Preise von Fr. 9800.- bis Fr. 32,000.- Die Generalvertretung: Automobil- u. Motoren A. G., Zürich Bureaux und Ausstellungslokal: Bahnhofstr. 10, Tel. 56.716 Ersatzteillageru. Werkstätten: Panorama-Garage,Kreuzstr.4 Sie haben recht und abermals recht! Schon seit langem werfen Sie Ihrem Motor vor, er brauche zuviel Benzin, er beanspruche Ihre Batterie Obermässig, er gebe Ihnen Anlass zu Sorge und Arger, er ermögliche Ihnen kein rasches Anfahren; endlich entschliessen Sie sich, das bewährte Radikalmittel anzuwenden; Sie lassen sich Ihren jetzigen Vergaser bei Ihrem Garagisten durch einen •vergaser mit automatischem Starter ersetzen. Damit Ist dann endlich Schluss mit all den Widerwärtigkeiten; Im Sommer und Winter fahren Sie leicht und ohne Schwierigkeiten an: Eine einzige Bewegung genügt, um Ihren Motor nach einer Vierteldrehung der Kurbelwelle anspringen zu lassen, eine gewaltige Entlastung der Batterie) Aussetzen des Motors Im Stadtgedränge wird zu einem Ding längst vergangener Zeiten: der Benzinverbrauch vermindert sich ganz erheb! ich. Montage uto ymouf überall. Generalagentur für die Schweiz: Henri Bachniann Genf Zürich 12b, nie de l'Höpital 3, nie de Fribourg LSwenstrasse 31 Tel. 48.42 Tel. 25.641 Tel. 58.824 48.43 58.825 48.44