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E_1933_Zeitung_Nr.066

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16 AUTOMOBIL-REVUE

16 AUTOMOBIL-REVUE 1933 - N° 66 NELSON STEEL STRUTS PISTONS JUHRER S FERBEi Filiale in Lausanne: 23, Avenue de la Gare Verlag, Administration, Druck und Clicherie: HALLWÄG A.-G. Haüersche Buchdruckerei und Wagnersche Verlagsanstalt, Bern.

Bern, Dienstag, 8. August 1933 III. Blatt der „Automobil-Revue" No. 66 Legende vom Vorsprung Hans Natonek. Fünf Jahre lang lebten sie in vollkommenem Einklang. Ihr Schritt hatte das gleiche Mass und den gleichen Rhythmus. Sie sprangen über Bäche, sie liefen auf Skiern die Hügel hinab. Die Dauer seines Atems war auch die Dauer ihres Atems. Was sein Herz ertrug, ertrug auch das ihre. Seine Genussfreudigkeit war auch ihr zugemessen. Er brauchte ihr keinen Vorsprung zu geben, und wenn er seine Kraft bremste und Rücksicht übte, so war es eine galante Gebärde, eine Uebung zum Schein. Nie war sie reizvoller, als wenn sie die Schwache, Hilfsbedürftige markierte. II. Eines Tages erklommen sie die Wendeltreppe eines hohen Turmes, um einen vielgerühmten Blick auf die Stadt und das Gebirge zu gemessen. Da blieb sie schweratmend halben Weges auf einem Treppenabsatz stehen und sagte: «Ich kann nicht mehr. Es ist zu steil. Mir schwindelt, ich fürchte mich. Geh allein weiter; ich warte hier auf dich.» Er genoss allein und sie wartete. Von dieser Stunde an geschah das gleiche immer wieder. Sie blieb unten, und er stieg hinauf. Sie war unversehens ein wenig schwer geworden und konnte nicht Schritt halten. Sie wurde älter, reifer, wissender, und er blieb ewig der Junge. Seine rücksichtslose Kraft wehrte sich trotzig gegen den natürlichen Verlauf: langsam und stromabwärts. Sie glich einem Fluss, der durch die Landschaft gleitet, er glich einem Sprudel, der an seine Unversiegbarkeit glaubt. Sie dachte: eines Tages muss er ja doch in mich münden. Es ist tvider die Natur, bergauf zu strömen. Sie spornte sich nicht, ihn einzuholen, denn in Wahrheit hatte ja sie den Vorsprung und er war zurück. Sie machte sich nicht jünger. Sie Barn Hans Rudolf Schmid. Dem reizvollen Bande «Was nicht im Badecker steht» (Schweiz. Nord und West), Verlag R. Piper & Co., München, entnehmen wir das nachfolgende Kapitel über unsere Bundeshauptstadt, wohlverstanden über jenes heimische und volkstümliche Barn, das mit einem breiten ä gesprochen wird. Die Red. Wenn man in den Kanton Bern kommt, ist einem zu Mute, man trete in eine warme Stube. So philosophiert ein alter Landstreicher und Schnapsbruder bei Jeremias Gottheit, und Leute dieser Gattung haben ein feines Temperaturempfinden. Ist es nur deswegen, weil im Bernerland auch der Fremdling ^mit dem intimen Anruf «Ihr» empfangen wird, weil der Bauersmann nicht in den Eisenbahnwagen tritt, ohne ein vernehmliches «Grüss Gott!» zu bieten? In Zürich oder Basel ist sie viel kühler, die Temperatur von Mensch zu Mensch, und dabei geht der Zürcher oder Basler doch viel rascher aus sich heraus als der Berner — aber dieser Bär hat einen dicken und— warmen Pelz! Die alten Bäume und die alten Häuser sind im Bernerland daheim. Anderswo wurden sie gefällt, hier bleiben sie stehen und wachsen fröhlich weiter in die neue Zeit hinein. Auf den Märkten begegnet man immer noch den Bauern im gelbbraunen, selbstgewobenen Halbleinen und Frauen in den malerischen, mit Silberketten behangenen Trachten. Gewaltige Bauernhöfe stehen in den Baumgärten, oft-seit Jahrhunderten unverändert~ vom Vater auf den (jüngsten) Sohn vererbt —• alte, edle Häuser säumen die Gassen der Städte, in denen westliche Kultur mit germanischer Kraft umgeformt ist; Schlösser und Hess ihn gewähren, ein heimliches LächelnLandhäuser aus dem zierlichen 18. Jahrhundert, klotzige Schlösser aus burgundischem im Blick. Sie sah, dass er unter seinem schlechten Gewissen litt und redete ihm Mittelalter zeigen an, dass dieses Land eine gut zu: « Versage dir nur ja nichts, mein aristokratische Tradition hat. Aber nicht nur Junge. Geh auf Reisen. Willst du diesen der Herr, auch der Bauer ist hier ein Aristokrat in seiner Art, und wenn Jeremias Gott- Winter in St. Moritz Skiläufen? Amüsiere dich an der Riviera. Du brauchst das. Ich helf noch heute recht haben sollte, so lugt ein habe Zeit. > Berner Bauer, der auf einem bezahlten, d.h. III. schuldenfreien Hofe sitzt, selbst den König Sie wurde in ihrer Art immer schöner, Salomo für einen Schnuderbub an neben sich. oder vielmehr: sie blieb schön, wie die Die Berner haben harte Köpfe, aber ihre Natur selbst, die ihren vorgeschriebenen Sprache ist weich, melodisch und unendlich Weg erfüllt. Er sah es nicht und ging mit schmiegsam. Sie sind etwas herb, aber grundgut, gemütvoll und doch etwas «gytig», nicht billigen Frauen, die seinem, unbändigen Scheinwesen etwas vormachten. Er lebte immer entgegenkommend, aber stets hilfsbereit. Das Bärndütsch hat einen phantasti- in einem Krampf, den er für Kraftfülle hielt. Sie bewahrte sich; er verzettelte schen Wort- und Formenreichtum, etwa wie sich. Sie erneuerte sich in ihrer reifen, das Italienische, mit Färbungen und Gefühlsnuancen, wie sie die Schriftsprache niemals duldenden Fraulichkeit; er verbrauchte sich in einer unbändigen Gier. wiedergeben kann. Kein Wunder, dass sie So kam die Zeit heran, da er, ein Ausgeglühter, zurückkehrte zu einer Leuch- Wort erteilt hat; sie sind, etwa mit einer ganzen Reihe von Mundartdichtern das Ausnahme tenden. Und da war sie es, die, um ihn ihren Vorsprung nicht merken zu lassen, sich kühler, stiller, älter stellte, als sie war. Sie hielt in dem Gebrechlichen, der immer noch auf seine Kraft stolz war, die Illusion aufrecht, indem sie sich auf seinen Arm stützte. Sie passte sich seinem schleppenden Schritt an. Ihr Herz verlängte nicht mehr, als das seine ertrug. Sie gab ihm den Glauben, dass er es sei, der Rücksicht übe. Sie markierte die Schwache, die Hilfsbedürftige, und er war es, er, das alt aber nicht klug gewor~ dene Kind. So waren sie wieder, wie einst, im Gleichschritt. des Stadtberners Rudolf von Tavel und des Emmentaler Schriftstellers C. A.Loösli, fast alle Lehrer und Pfarrer, vom Alt(schül)meiSter Simon Gfeller bis zum Pfarrer Emanuel Friedli, dem Schöpfer des grossen «Bärndütsch»-Werkes — denn in diesem Baüertilande sind Lehrer und Pfarrer sozusagen die einzigen legitimen Idealisten. Erwarten Sie keine Grammatik des Berndeutschen auf diesen Blättern; die Schüler Samuel Singers haben sie schon aufgezeichnet, und Otto von Greyerz hat sogar Gründe gefunden, eine Grammatik des Schriftdeutschen für Berner zu schreiben. Nur ein paar Eigentümlichkeiten: das Berndeutsch ist eine sozusagen kauend gesprochene Sprache: «aller mächer la paille» ist eine stehende Wendung in der französischen Schweiz, die sich aufs Berndeutschlernen bezieht. Das Doppel-1 wird wie im Russischen ganz hinten am Gaumen gemacht, so dass es fast wie u klingt; dieser Laut macht bei der Schreibung immer Schwierigkeiten, weshalb der Mundartdichter Loosli konsequent und anschaulich zum «w» übergegangen ist: «Mys Aemmitaw» heisst «Mein Emmental». Den Berner unterscheidet man vom Ostschweizer mühelos daran, wie er das Präsens Pluralis einiger Zeitwörter bildet: «sie wollen, sie können» heisst jn der Ostschweiz durchgehend «si wand, si chönd», im Berndeutschen aber, «si wey, si ? cfiÖy»; Sodann steht in der östlichen Schweiz vor dem Vornahmen immer der Artikel: «de Robert, d'Mueter» — im Bernischen dagegen sagt man vielerorts «Robert, Müeti».. Der Vater heisst «Drätti»; in diesem Wort steckt das altdeutsche «atto». «Zwuri» bedeutet «zweimal» (bei Luther heisst es noch «zwier»), «Dankheigist (Habe Dank), was man bei Gotthelf öfter lesen und auch heute noch hören kann, erklärt sich daraus, dass das Zeitwort «haben» im Schweizerdeutschen noch einen alten Konjunktiv besitzt, den die Schriftsprache nicht aufweist: «Ich heig, du heigist» usw. Man geht nicht hinein, hinauf oder hinab, sondern «yche, ueche, ache», im Oberland «inhi, uehi, ahi». Allgemein heisst der Wind «Luft», und zwar «der Luft», wogegen «d'Luft», das weibliche Wort, die gewöhnliche Luft bedeutet. Der «Donnergueg» ist ein schwarzer Käfer, das Marienkäferchen heisst «Himmelgüegeli». Viele Pflanzen haben berndeutsche Namen; ganz abgesehen von den Kräutern, die unter jedem Himmelsstrich anders heissen, wird z. B. die Föhre «Dähle», die Pappel «Saarbaum» genannt. Seltsame Bezeichnungen haben Kerngehäuse und Fliege beim Apfel: «Gräutschi» und «Gigetschi». Das «TfögU» Ist die Truhe, sie steht im «Gaden» (Kammer). ' Der Unterrock heisst «Gloschli» (vom- französischen cloche), die Schürze «Fürtech» (Fürtuch) oder häufiger «Scheube». «Jumpfere» ist ein Dienstmädchen. «Es Burscht».ist ein' Kind, «Burscht» ohne Artikel und Geschlecht bedeutet «Kinder». «Fey .e chli» heisst «ziemlich viel», «nüschti» gleichwohl, «narrochtig» närrisch und «unerchant» unerhört, «Schiessen» bedeutet in dieser Spräche «Werfen». Und das typische •Bernerwort «gäng», das der Berner in jedem zweiten oder dritten Satz gebraucht! Es charakterisiert den ganzen Menschen mit seinem Milieu, "seinem Tempo und seinem Dauersinn,, noch viel besser als jenes andere ungeflügelte Wort «Me cha de öppe luege!» mit dem. Vers: «'s iseh gäng eso gange,, 's wird gäng eso gah!» Die Mundart wimmelt von altem Sprachgut. «Lützel» nennt man einen fadenscheinigen Stoff, «uberig» bedeutet übermütig, und «jemandem borgen» heisst nicht Geld leihen, sondern «Sorge zu ihm tragen», «nötig sein» ist gleichviel wie «bedürftig sein, Not leiden». Keine Mundart besitzt eine solche Bildersprache und eine solche Bildungsfähigkeit wie das Berndeutsche. Eine Sache ist «ärdeguet» oder «bodebös». Man kommt daher «wie nes Drotschgeross» oder fährt drein, «wie ne Muni ine Chryshufe». Nicht minder bezeichnend ist die Freiheit der Wortbildung. Wenn die Ernte karg ist, sagt der Bauer: «Es chorbet nit u es sacket nlt» (es gibt weder Körbe noch Säcke voll). Das «Schweizerische Idiotikon», das unter der Leitung von Professor Albert Bachmann in Zürich seiner Vollendung entgegengeht, bewahrt mit allen andern deutschschweizerischen Dialekten auch diesen ausgeprägtesten auf. Ruhe ist die erste Bürgerpflicht. Man hat zwar viele Worte für lässiges Umherstehen und redseliges Säumen: «Zaaggen, chniepen, tampen, laferen», aber auch der «Gipsel», der «Zwaspli» und der «Schwadli» sind so wenig nach dem,Sinn des Berners wie der «Stürmi». «Nume nid g'sprängt!» heisst sein erster Grundsatz, sein zweiter: «Aber gäng hü!» Nervosität ist keine verbreitete Krankheit. «Bären» und «leuen» sind zwei verschiedene Formen des Ausruhens, und weil die Wirtshäuser zumeist «zum Bären» und «zum Leuen» genannt sind, geht man in den «Bären go leuen» und in den «Leuen go baren». Und als ein Knabe seinen Vater fragte, ob hinter dem Gurtenberg auch Leute wohnen, erhielt er die beruhigende Antwort: «Ching, mer wey nid grüble!» (Kind, wir wollen nicht grübeln!) Aus diesem Boden heraus sind Künstler gewachsen, die nicht zu den Schlechten gezählt werden: Albert Anker, der Seeländer, Ferdinand Hodler, der Sohn des Berner Mattenquartiers, das unglückliche Genie Karl Stauffer, der Burgdorfer Bauernmaler Max Buri, und der Solothurner Cuno Amiet, der auf der Oschwand bei Herzogrenbuchsee wohnt — und doch könnte man nicht sagen, den Künstlern werde der Erfolg leicht gemacht. Hodler hat es erfahren, aber nicht minder auch Karl Stauffer, der in Berlin schon längst der gesuchteste Porträtmaler war, als er 1889 in Bern ein Bild ausstellte, über welches die ^^^^^^^^^L^B-Jj Rufe aus dem Dunkel Roman von Karl Strecker. (Fortsetzung aus dem Hauptblatt.) «Aber dabei dürfen Sie doch nicht fehlen — Onkel Georg!» «Den ,Onkel Georg' wird von diesen Festen ein grosses Wasser trennen... Sie sagten vorhin: Sie verständen mich. Dann erwarte ich von Ihnen und bitte Sie, dass wir Männer darüber schweigen.» Wermstedt nickte befremdet. «Also — seien Sie mein Stellvertreter, Otto! Nehmen Sie alle Liebe, die in dieser Brust wohnt, noch zu der Ihren hinzu und segnen Sie so doppelt die beiden Menschen, deren Leben ich nutzlos aufgestört habe.» In Wermstedts Gesicht zuckte es. Georg legte ihm die Hand auf die Schulter. «Leben Sie wohl, Otto! Und Glückauf!» Wermstedt schwankte, als" ob er ihm an die Brust sinken wollte. Aber mit einem leichten freundlichen Schlag auf die Schulter trat Georg zurück. Beide drehten sich um, ihrer Bewegung Herr zu werden. Von der Tür her gluckste ein schmerzliches «Leben Sie wohl!» Dann kam ein Räuspern, und eine gefasste Stimme sagte: «Noch eines, Georg. Wenn einmal später nicht alles so gehen sollte, wie Sie glauben — Sie wissen, wo Sie immer offene Arme finden.» «Ja, das weiss ich,» erwiderte Georg mit einem stillen, seltsamen Lächeln. Noch ein letztes Kopfnicken von Mensch zu Mensch. Dann glitt die Tür ins Schloss. 39. Georg Hess sich seine Rechnung aufs Zimmer bringen und bezahlte für die kommende Nacht mit. Er werde wahrscheinlich in der Frühe abreisen. Er sah nach der Uhr, packte Papiere und einige Kleinigkeiten in seine Aktenmappe und verliess mit dieser das Hotel. Unter den Pagen an der Drehtür bemerkte er den, der die Anmeldung von Plath und seine Antwort überbracht hatte. «Nun, was sagte der Herr?» «Der Herr würde um acht Uhr da sein.» Georg nickte und verliess das Hotel. Nachdem er ein Weilchen gegangen, nahm er ein Auto und fuhr zum Lehrter Bahnhof. In Hamburg gab er dem Pförtner des Hotels an der Binnenalster ein längeres Telegramm mit der Weisung, es am 28. April mittags abzusenden, er selber werde dann auf See sein. Am 26. April fuhr ein Woermann- Dampfer nach New York. Er Hess eine Kabine belegen und fuhr inzwischen nach Helgoland, nachdem er einen Handkoffer und etwas Wäsche für diesen Ausflug gekauft hatte. Es war eine seltsame Unruhe über ihn gekommen. Bei seiner Abfahrt nach Cuxhaven kaufte er eine Morgenzeitung. Sein erster Blick fiel auf die fettgedruckte Ueberschrift «Der zweifache Mörder Dvorak zum Tode verurteilt». Auch das ist dein Werk, murmelte Georg. Er hatte in Helgoland eine böse Nacht. Das starke Meerrauschen rüttelte an seinen Nerven. Um zwei Uhr schrak er aus schwerem Traum auf. Hatte nicht jemand gerufen? Horch, wie es braust! Und soeben hatte doch noch der Kolmanzer See leise gerauscht. Soeben hatte er noch im Keller des Gasthauses dort, bei düsterer Beleuchtung, eine vom Seegrund aufgefischte Gestalt liegen sehen, umstellt von grossen Eisstücken, daneben den Staatsanwalt, den Untersuchungsrichter, zwei Gendarmen und Dvorak. «Det soll Nollet sin? Dieser Nollet heisst Nicola, det is der Amerikaner, Herr Staatsanwalt, dafür lege ich meine Hand ins Feuer.» Hier schrak Georg aus dem Traum. Er stand auf, nahm ein Schlafmittel und ging im Zimmer umher. Er schob den Fenstervorhang zurück. Die kleine Felseninsel lag noch in tiefem Dunkel, gespenstisch huschte das Blinkfeuer des Leuchtturmes über die schroffen Klippen und tastete mit seinen Lichtkegeln über die dunkelbrausende Wasserwüste ringsum. CFortsetzun« S. 21.) Auch das Autofahren macht durstig und mancher Automobilist wird gerne an einem idyllischen Orte anhalten, wenn er im Wagen feingekühlte Flaschen und frischen Proviant mitführt. - So ein FRIGO-TOURING, Trockeneis- Kühlschrank «en miniature», kostet nur Fr.48.60 und leistet unzählige Dienste, nicht zuletzt im Garten und zu Hause. Frlcar A.-Q., Sonnenqual 3, Zürich Qrüter-Suter, Hirschmattstrasse 9, Luzern Kiefer A.-Q., Bahnhofstrasse 18, Zürich Kiefer A.-Q., Gerbergasse 14, Basel