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E_1933_Zeitung_Nr.061

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2 AUTOMOBIL-REVUE

2 AUTOMOBIL-REVUE 1933 - N° «1 Zur Alkoholprobe. Immer häufiger wird den Automobilisten bei Unfällen Blut abgezapft; gerichts-medizinische Institute bestimmen alsdann den Alkoholgehalt Alle Behauptungen des Fahrers, er habe nur wenig Alkohol genossen, begegnen beim Richter einem ungläubigen und mitleidigen Lächeln, denn 1 pro Mille Alkohol entspricht ja nach den Erfahrungen des Gerichtsmediziners einem Liter Chianti in den, nüchternen Magen eingenommen und 1,5 pro Mille Alkohol entsprechen einem mittleren Rauschzustand. Für die Verteidiger ist es in der Regel einfach unmöglich, gegen die Gutachten der Gerichtsmediziner aufzukommen, nicht der Mediziner muss die Richtigkeit seiner Schlussfolgerungen nachweisen, sondern der Angeklagte muss die Unrichtigkeit der medizinischen Feststellung dartun. Nun ist es aber in den meisten Fällen geradezu unmöglich, Fehler des Mediziners aufzudecken. Dass aber Fehler unterlaufen können, davon konnten die Geschworenen des Kantons Zürich am 10. Juli 1933 zu ihrem Erstaunen hören. Ein Automobilist, welcher Mitte November 3932 in der Nähe von Oberrieden einen Fussgänger angefahren und getötet hatte, wurde einer Blutprobe unterzogen. Das Gutachten des gerichtlich-medizinischen Institutes der Universität Zürich vom 1. Dezember sagt: «Wir haben diese Blutprobe im Institut in gleicher Weise bei vermindertem Luftdruck und unter langsamem Erwärmen bis maximal 55° destilliert und so ein klares Destillat gewöhnen. In diesem ergab die Bestimmung,an. reduzierenden Substanzen chemisch auf Alkohol berechnet Wert« von 2,64, interferometrisch 2,30 °/oo. Der praktisch negative Ausfall, der Kontrollen auf Fehlerquellen durch Beimischung anderer reduzierenden Substanzen als Alkohol zeigte dabei gleichzeitig an, dass es sich bei den ermittelten Werten um Alkohol handelten Alkoholwerte im Blut in der Höhe von 2,3 bis 2,6 pro Mille entsprechen einem schweren Rauschzustand, und nun sagten aber sowohl der Arzt, welcher die Blutprobe entnahm, als auch zwei zur Unfalistelle gerufene Polizisten aus, der Fahrer sei völlig nüchtern gewesen. Der Gerichtsmediziner schreibt daher in seinem Gutachten: Schweizerische Rundschau Zur Auslegung des Automobilgesetzes, Das eidg. Justiz- und Polizeidepartement hat neuerdings in einem Kreisschreiben an die Kantone seine Stellungnahme zu einzelnen Vorschriften der Vollziehungsverordnung bekanntgegeben. Wir entnehmen dieser Vernehmlassung folgende Erklärungen : 1. Art. 14. — Luftkammerreifen. Gemäss Art. 14, Abs. 1, der Vollziehungsverordnung müssen mit Luftreifen versehen sein: a) alle Motorwagen zum Personentransport; b) alle Motorwagen zum Gütertransport mit einem Gesamtgewicht bis zu 6000 kg. Die übrigen Motorwagen können, nach Abs. 2 mit Luftkammerreifen versehen sein, deren Wirkung auf die Strasse jedoch nicht schädlicher sein darf als die der Luftreifen. Das Justiz- und Polizeidepartement bezeichnet nach Fühlungnahm« mit Fachleuten die zugelassenen Typen. Wir stehen schon seit längerer Zeit mit der eidg. Materialpriifungsanstalt in Zürich in Verbindung, die die Prüfung der Luftkammerreifentypen übernommen hat. Vorläufig und unter dem Vorbehalt des Ergebnisses der in die Wege geleiteten technischen ^Prüfung haben wir nach Antrag dei erwähnten Anstalt folgende Luftkammerreifen-' typen, zugelassen: Bergougnan, Overtnan, Pallas und Pirelli. Es ist uns die Frage unterbreitet worden, ob die Traktoren mit Luftkammerreifen versehen werden dürfen. Nach Prüfung des Sachverhalts legen wir Art. 14 so aus, dass die Traktoren zu den in Abs. 2 aufgeführten < übrigen Motorwagen » gehören und demnach mit Luftkammerreifen ausgerüstet werden dürfen. Traktoren sind nach der in Art: 3. lit. e, gegebenen Definition Zugwagen, die zum Ziehen von Anhängern gebaut sind und keinen oder nur einen verhältnismässig geringen eigenen Tragraum besitzen; sie fallen somit nicht unter die in Absatz 2 erwähnten Motorwagen zum Gütertransport mit einem Gesamtgewicht bis zu 6000 kg. Die Anhänger müssen grundsätzlich mit Luftreifen versehen sein. Die kantonale Behörde kann aber für den Nahverkehr Ausnahmen gestatten, und zwar kann sie je nach Umständen Luftkammer-, Vollgummi- oder Eisenreifen zulassen (Art. 17, Abs. 3. der Vollziehungsverordnung). 2. Art. 17, Abs. 1. — Raumprofil. Nach Art. 17, Abs. 1, lit. d. der Vollziehungsverordnung muss die Verbindung zwischen Zugwagen und Anhänger so beschaffen sein, dass der Anhänger dem Raumprofil des Zugwagens folgt. Es ist nun nicht absolut notwendig, dass der Anhänger, d. h. dessen Räder genau in der Spur des Zugwagens laufen. Unbedingt erforderlich ist dagegen, dass der Anhänger in keiner Stellung und auch beim Befahren der engsten Kurve mit irgendeinem Wagenteil aus den innern, äussern und obern Begren- in der Vollziehungsverordnung erwähnt ist. —• Wenn ein Führer, der den besondern Führerausweis zum Führen eines schweren Elektromobils zum Personentransport besitzt, einen schweren, mit Explosionsmotor angetriebenen Motorwagen zum Personentransport führen •will, kann der Kanton gestützt auf Art. 9, Abs. 5, des Gesetzes eine neue Prüfung anordnen, da Bedenken über die Fahrtüchtigkeit des Führers, der bisher nur ein schweres Elektromobil zum Personentransport geführt hat, bestehen. Diese Möglichkeit einer neuen Prüfung bildet praktisch aber keine hinreichende Gewähr dafür, dass der Inhaber eines besondern Führerausweises, dem dieser auf Grund der auf einem, schweren Elektromobil zum Personentransport bestandenen Prüfung erteilt worden ist, nicht ohne neue Prüfung zur Führung eines schweren Motorwagens mit Explosionsmotor zum Personentransport übergeht. Dieser könnte leicht durch Verlegung des Wohnsitzes in einen andern Kanton entgangen werden. Nach unserem Dafürhalten muss deshalb dem Führer eines schweren Elektromobils zum Personentransport der besondere Führerailsweis für Kategorie c von Art. 35, Abs. 1, der Vollziehungsverordnung ausgestellt werden, in der Rublik € Kategorie der zu führenden Motorfahrzeuge » ist aber ausdrücklich zu vermerken, dass der Ausweis den Inhaber ausschliesslich zur Führung eines elektrisch angetriebenen schweren Motorwagens zum Personentransport berechtigt. Dieser Ausweis gilt auch für die Führung eines schweren Elektromobils zum Gütertransport nach Kategorie d. nicht aber eines Elektromobils nach Kategorie i (Art. 35, Abs. 3, der VollziehungsveröTdnung). Im besondern Führerausweis kann aber auch die Berechtigung zum Führen von Elektromobilen gemäss Kategorie i eingetragen werden, aber nur unter der Voraussetzung, dass der Inhaber die Prüfung hiefür mit Erfolg bestanden hat, wobei die Lehrzeit allerdings nach Art. 33, Abs. 5, der Vollziehungsverordnung abgekürzt werden kann. Der Alpenfahrt entgegen. Die Aussichten für die internationale Alpenfahrt gestalten sich immer günstiger. Wie wir bereits gemeldet haben, werden mindestens 40 englische Fahrer an der Veranstaltung teilnehmen. Nun werden auch die Nennungen aus Deutschland und Frank- «Nach diesen Tatsachen mussten wir uns sagen, dass sich in unsere Untersuchung in diesem Falle reich bekannt. Aus beiden Ländern gehen unzweifelhaft irgendwo ein Fehler eingeschlichen zungslinien des vom Hauptwagen durchfahrenen Tiatte. Wir bemühten uns dann auch, allein schon erfreulich viele Konkurrenten an den Start. Raumes heraustritt. im Hinblick auf unser eigenes Vertrauen in die 3. Art. 34, Abs. 2. — Leerfahrten mit schweren Die Leitung der diesjährigen Alpenfahrt, der Alkoholbestimmung, den Fehler ausfindig zu machen Gesellschaftswagen. Für die Führung von -schweren Gesellschaftswagen muss sich der Bewerber einer Gesamtbeteiligungvon 125 bis 130 Fah- Automobil-Club yon Frankreich, rechnet mit und die Quelle einer allfälligen Verunreinigung aufzudecken. Eine Verwechslung der Blutproben schien darüber ausweisen, dass er während eines öjihfes zum vornherein unwahrscheinlich. .> einen schweren Lastwagen klaglos geführt hat. ;rern, was für die Alpenfahrt einen glänzenden Erfolg bedeuten würde. «Eine Verwechslung war nun aber nicht die einzige Möglichkeit für die. Erklärungr des auffälligen port eine erhöhte Sicherheit zu bieten. In der Diese Vorschrift bezweckt, für den Personentrans- Untersuchungsergebnisses. Gerade die Ünwahrscheinlichkeit, das auffällige Untersüchungsergeb- schwere Gesellschaftswagen leer geführt werden tag abend waren beim A.C. von Deutschland Bis zum Meldeschluss vom letzten Sams- Piaxis kommt es nun nicht selten vor, dass nis auf diese Art'und Weise erklären zu können, müssen, z. B. Fahrt von der Fabrik an den Standort bei Abgabe des Wagens, Fahrt in die Fabrik getroffen : In Gruppe 1 (über 3000 cem) star- folgende Nennungen deutscher Fahrer ein- zwang zur Annahme, dass- das Blut auf dem Wege aus der Blutader bis ins Laboratorium irgendwie zur Reparatur und zurück an den Standort, Leerfahrt eines Autobusses an einen bestimmten Ort, und irgendwo mit Alkohol verunreinigt worden ten Leopold Klotz, z. Zt. London, auf einem war; Möglichkeiten einer derartigen Verunreinigung um von dort aus Personentransporte auszuführen. Mercedes-Benz und Otto Becker-

N° 61 - 1933 AUTOMOBIL-REVUE Automeeting in St. Moritz. Das Reglement. Wie bereits mehrmals erwähnt, organisiert die Ortsgruppe Oberengadin der Sektion Graubünden des A. C. S. vom 10. bis 13. August 1933 wiederum ein grosses Automeeting. Soeben ist das Reglement der interessanten Veranstaltung, dessen wichtigste Punkte im folgenden zusammengefasst sind, erschienen. Das Programm nennt eine internationale Zielfahrt, eine Kreuz- und Querfahrt durch die Schweiz, eine Autoschau, eine Geschicklichkeitsprüfung und eine Automobil- Schönheitskonkurrenz. Am 10. August, um 8 Uhr morgens, wird der Start zur Zielfahrt erteilt; am 11. August, um 00 Uhr, beginnt die Kreuz- und Querfahrt durch die Schweiz und zwischen 18 Uhr und 18.30 Uhr des gleichen Tages treffen die Kreuz- und Querfahrer in St. Moritz wieder ein. Zwischen 10 und 11 Uhr des 11. August findet die Ankunft der internationalen Ziel-Fahrer statt Die Autoschau wird am Nachmittag des gleichen Tages abgehalten und findet ihre Fortsetzung am 13. August. Dieser bringt dann noch die Geschicklichkeitsprüfung und die Schönheitskonkurrenz. Verschiedene gesellschaftliche Anlässe umrahmen das Programm. Die Veranstaltungen des St. Moritzer Meetings sind für alle Sport- und Tourenwagen des In- und Auslandes offen. Der Startort für die internationale Zielfahrt kann beliebig gewählt werden, wie auch die anzufahrenden Scheitel- und Wendepunkte. Die Luftdistanz zwischen diesen Punkten muss aber mindestens 150 km betragen, wobei die Durchschnittsgeschwindigkeit nicht über 45 km/St, betragen darf. Für jeden ganzen Kilometer mehr kommen 10 Strafpunkte an der Wertungszahl in Abzug. Die Summe der Luftkilometerdistanzen ergibt die Wertungszahl; ein Kilometer wird als 1 Punkt gerechnet. Dasselbe Strassenstück darf nur einmal gefahren werden, auch jeder Scheitelpunkt kann im Umkreis von 50 Luftkilometer nur einmal berührt werden. Die angefahrenen Scheitel- und Wendepunkte müssen durch eine kompetente Amtsstelle, wie Automobil-Club, Polizei, Post oder Telegraph, mit genauer Zeitangabe im Bordbuch beglaubigt sein. Der Sieger der Zielfahrt 1933 erhält den Wanderpreis der Rätischen Bahnen, der zweimal nacheinander oder dreimal überhaupt gewonnen werden muss, um in endgültigen Besitz überzugehen. Auch ein Damenpreis für einen ausschliesslich von Damen geführten Wagen steht zur Verfügung. Die Anmeldung muss spätestens Montag, den 7. August, im Besitz des Sekretariates der Ortsgruppe Oberengadin, St. Moritz, sein. Das Nenngeld beträgt Fr. 25.—. Das Bewertungssystem für die Kreuz- und Querfahrt durch die Schweiz ist im Prinzip auf gleicher Basis aufgebaut, wie das für die internationale Zielfahrt. Wieder können sowohl der Startort, wie die Scheitel- und Wendepunkte beliebig gewählt werden. Die Luftdistanzen zwischen den Punkten müsssen mindestens 70 km betragen, wobei die 'Durchschnittsgeschwindigkeit 40 km/St, nicht überschreiten darf. Wieder kommen für jeden ganzen Kilometer mehr 10 Strafpunkte an der Wertungszahl in Abzug. Auch hier ergibt die Summe der Luftkilometerdistanzen die Wertungszahl und wieder zählt ein Kilometer einen Punkt. Mit Ausnahme der im Kanton 'Graubünden startenden Teilnehmer, die die Ausfallstrassen zweimal benützen dürfen, kann jedes Strassenstück nur einmal befahren werden. Der gleiche Scheitelpunkt darf im Umkreis von 30 Luftkilometern nur einmal berührt werden. Die Nennungen sind bis zum 9. August mit dem Nenngeld von 25 Fr. abzugeben. Die Bewertung der Geschicklichkeitsprüfung erfolgt auf Grund der kürzesten Fahrzeit: Eine Sekunde ergibt einen Punkt. Dazu kommen noch die Strafpunkte, wie sie für die einzelnen Aufgaben bemessen sind. Die Wagen werden in die zwei Kategorien offene und geschlossene Fahrzeuge eingeteilt. Auf je drei Fahrzeuge einer Kategorie entfällt ein Ehrenpreis Der Nennungsschluss ist auf Samstag, den 12. August, festgesetzt. Nennberechtigt für die Autoschau sind nur Automobil- und Karosseriefabriken und deren Vertreter, sowie auch Automobilvertreter des In- und Auslandes. Die Bewertung erfolgt nach Linienführung und Proportionen, Farbenharmonie. Zweckmässigkeit, Innengeld beträgt für jeden Wagen Fr. 25.—; der einrichtung und Preis Würdigkeit. Das Nenn- Meldeschluss ist auf den 10. August angesetzt. Die Schönheitskonkurrenz sieht eine Einteilung in Fahrzeuge mit Serien- und eine solche mit Spezialkarosserien vor, dabei werden die beiden Kategorien nochmals in offene und geschlossene Wagen untergeteilt. Die Bewertung geschieht nach den gleichen Gesichtspunkten, wie bei der Autoschau, nur wird die «Preiswürdigkeit» durch den «Gesamteindruck in Fahrt» ersetzt. An Preisen werden vergeben: Ein erster Preis mit Auszeichnung, ein weiterer erster Preis,, zweite und dritte Preise usw. Den bestbe- Autosport in aller Welt Der Start derWagtn zum Grossen Preis von Dieppe: (vorn von links nach rechts) Williams (Bugatti), Dreyfus (Bugatti) und der Sieger Lehoux (Bugatti). Auto - Rundstreckenrennen auf der Insel Man. Auf der durch die T. T. der Motorräder berühmten Insel Man wurde kürzlich das erste Auto - Rennen durch eine Stadt abgehalten. Die Strecke führte mitten durch Douglas. Unser Bild zeigt die Spitzengruppe in voller Fahrt. Sieger wurde Nr. 6 (Brian Lewis auf Alfa Romeo), Zweiter Nr. 9 (T. E. Rose - Richards auf Bugatti), Dritter Nr. 11 (Eyston auf Alfa Romeo). t s * * ,* * i werteten Wagen werden noch Ehrenpreise anstalter zeichnet die Ortsgruppe Arosa der überreicht. Nennungen werden bis zum 10. Sektion Graubünden des A. C. S. Der auf die August entgegengenommen. Das Meldegeld Tage vom 28. bis 30. Juli angesetzte Anlass beträgt wiederum Fr. 25.—. mb. zerfällt in eine 12-Stunden-Kreuz- und Querfahrt durch die Schweiz, eine Sonnenzielfahrt Sonnenzielfahrt nach Arosa. und eine Gymkhana in Arosa. An allen drei Auch Arosa wird in diesem Jahre wieder Veranstaltungen sind Automobilbesitzer des Mittelpunkt einer Sonnenzielfahrt, die nunIn- und Auslandes teilnahmeberechtigt, bereits zum dritten Male stattfindet. Als Ver- gleich ob sie einem Club angehören oder Vier Punkte welche die Ueberlegenheit der Firestone - Zündkerzen ausmachen 1. Porzellan besonderer Komposition von höchster Isolationsfähigkeit. 2. Kompressionsverluste verhütende Dichtungsringe. 3. Präzisionsgewinde, die Gewähr bieten für festen Sitz. 4. Legierung und Form der Elektroden sind zweckmässig so gewählt, dass höchste Leistung bei längster Lebensdauer erzielt wird. Firestone-Zündkerzen werden ihren Dienst auch unter schwersten Verhältnissen leicht versehen. Wählen Sie für Ihren Motor nur die vorzügliche Kerze Sieg! Naoh seiner glänzenden Siegesfahrt am Schauinsland wind Stuber als Held des Tages ge- nicht. Die Fahrzeuge sind in zwei Gruppen eingeteilt: Gruppe 1: bis 1,5 Liter und Gruppe 2: über 1,5 Liter. Für die Kreuz- und Querfahrt durch die Schweiz ist eine besondere Karte aufgestellt worden, in der alle Kontrollorte angegeben sind. Jede einmalige Berührung eines solchen Kontrollortes wird mit einem Punkte bewertet. Ein Hin- und Herfahren zwischen zwei oder mehreren solchen Punkten sowie Rundfahrten zwischen gleichen Orten sind verboten. Arosa darf nur als Endpunkt der Prüfung angefahren werden. Die Durchfahrt in Chur als letzter Kontrollort wird mit der Anzahl der Punkte gewertet, als bis dahin Kontrollstellen passiert worden sind. Das jedesmalige Befahren eines Passes wird mit zwei Punkten belohnt. Mehr als drei Pässe werden aber nicht berücksichtigt Folgende Alpenübergänge kommen für die Klassierung in Frage: Ofen, Flüela, Bernina, Albula, Julier, Maloja, St. Gotthard, Lukmanier, San Bernardino, Oberalp, Klausen, Furka, Grimsel, Simplon, Pillon, Brünig, Jaun u-nd Weissenstein. Auch die vom Startort bis zum Ziel zurückgelegten Kilometer werden pro angefangene 100 km mit je einem Punkt gewertet. Der Start kann von einem beliebigen Kontrollort aus erfolgen. Er ist auf Samstag früh, den 29. Juli, angesetzt. Um den kleineren Fahrzeugen ein Handycap bieten zu können, starten diese eine halbe Stunde vor den grossen Wagen. Das Ziel befindet sich am Obersee in Arosa. Die Fahrer haben dort am Samstag zwischen 15.00 und 17.15 Uhr einzutreffen. Zur Verteilung gelangen drei Ehrenpreise, dabei wird derjenige Konkurrent Sieger, der die meisten Punkte erhalten hat. Auch ein Damenpreis für die beste Fahrerin ist ausgeschrieben. Leider haben wir das Reglement der Veranstaltung so spät erhalten, dass ein Hinweis auf den ersten Nennungsschluss (19. Juli) für die Kreuz- und Querfahrt nicht mehr möglich war. Gegen ein leicht erhöhtes Nenngeld von Fr. 20.— können bis zum 27. Juli an die Geschäftsstelle der Sternfahrt Arosa, Büro Kurverein, Arosa, noch Anmeldungen gerichtet werden. Für die Sonnenzielfahrt nach Arosa kann von jedem beliebigen Ort aus gestartet werden. Immerhin darf die Entfernung bis zum Ziel Arosa nicht weniger als 150 km Luftlinie betragen. Um die 150 km zu erreichen, ist den Teilnehmern das Fahren einer Schleife gestattet. Der Start hat am Freitag, den 28. Juli, zu jeder beliebigen Tageszeit zu erfolgen. Bis um 19.00 Uhr abends müssen die Wagen in Arosa eingetroffen sein. Derjenige Fahrer, der die längstbefahrene Strecke aufweist, erhält einen Ehrenpreis. Der erste Nennungsschluss ist auf den 24. Juli abends 6 Uhr zum Meldegeld von Fr. 10.— festgesetzt, bis zum 27. Juli, mittags 12 Uhr, werden noch Einschreibungen zu Fr. 15.— entgegengenommen. Zu der Gymkhana sind alle Personenautos zugelassen, die in die Kategorien geschlossene Tourenwaffen, nffsno Tnurp.n waren, so-