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E_1933_Zeitung_Nr.064

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18 ÄUTOMOBIC-REVUr?

18 ÄUTOMOBIC-REVUr? 1933 — No 64 Vierwaldsf ätter - See und Umgebung Die Zufahrtsstrassen aus der ganzen Schweiz sind ersichtlich in O. R, CH Touring, Führer für Automobilfahrer, offizielle Ausgabe des T Ẉagners LANGENTHAL Tc - s - HotelErenz T - C - S - Kendez-Tous der Automobilisten! Im Zentrum der Ortschaft, desellschaftssäle. Schöne offene und gedeckte Veranda. Stets Forellen und Guggeli. Prima Weine. Garage, Benzin, Oel Telephon Nr. 11. F> Steuri-Zesiger. HUTTWIL AFFOLTERN IM EMMENTAL Gasthof und Pension „ZUR SONNE" HÜTTWIL HOTEL Bestbekannter BAHNHOF Landgasthot. Prima Küche, feine offene und Flaschenweine. Leb. Forellen, Hähneli, Berner Spezialitäten. Gartenwirtschaft Garage. Tel. Nr. 8. Farn. Licchti. Altbekannter Landgasthof. Schattige Gartenanlagen. Vorzügliche Küchen. Keller. Lebende Forellen. Benzin-n. OeUStation, Garage u. Reparaturwerkstätte. Telephon 51.19, Koggwil. R. Grütter, Besitzer. 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NO 64 - 1933 *. c. s. SEKTION BERN. Ausfahrt nach Gsiaad. Die hochsommerliche Temperatur scheint die richtige Voraussetzung zur nächstsonntäglichen Ausfahrt nach Gstaad zu bilden. Es war ein guter Einfall der Touristikkommission, die Visite der Oberländer Sektionsmitglieder in den Hundstagen mit einem Besuch des alpinen Schwimmbades von Gstaad zu verbinden. Herr Oesch, der A. C. S.- Orlsvertreter in Gstaad, ist für den Empfang der Automobilisten gerüstet. Dank einem freundlichen Entgegenkommen des Schwimmbades Gstaad wird es möglich sein, den Teilnehmern der Picknickfahrt einen wesentlich verbilligten Eintritt zu verschaffen, der gleichzeitig die kostenfreie Abgabe der Linge in sich schliesst. Die Abfahrt von Bern ist freigegeben, jedoch besteht für ortsunkundige Fahrer Anschlussmöglichkeit in Bern, Besammlung um 8 Uhr beim Waisenhausplatz. Zirka um 11 Uhr findet das Picknick in der Gegend von Montbovon statt, wozu ein günstig gelegenes Terrain ausgekundschaftet wurde; die Touristikkommission wird SoTge tragen, dass niemand darüber hinausfährt. Es sind unterhaltende Gesellschaftsspiele, auch für Kinder, vorgesehen, und auf 14 Uhr lädt das alpine Schwimmbad zum Besuch ein. Dank dem Entgegenkommen der Gstaader ist das Bassin von 14 bis 15 Uhr für den A. C. S. reserviert. Ab 15 Uhr sind Wasserspiele zwischen den besten Schwimmern Gstaads und Lausannes, angesagt, und es haben hierzu die badenden A. C. S.-Mitglieder freien Eintritt. Nachher folgt der übliche Abschiedistrunk im Hotel und Kurhaus «Bellevue», wo auch zum Tanz aufgespielt wird. Die Touristikkommission und der Sektionsvorstand richten an jedermann die freundliche Einladung, an der Ausfahrt ins Oberland nach Kräften mitzumachen. Es gilt, den Oberländern die Clubgemeinschaft durch einen Massenaufmarsch zu beweisen. Die Fahrt führt über rund 180 km und kann von jedermann mit Leichtigkeit ohne Hasten bewerkstelligt werden. Anmeldungen sind telephonisch oder schriftlich an das Sektionssekretariat (Waisenhausplatz 2, Telephon Nr 23.813) erbeten. Meldeschluss Samstag, den 5. August. 10 Uhr. Im Verschiebungsfalle können die Teilnehmer ab Sonntag morgen 6 Uhr über Telephon Nr. 11 (Auskunft) die Dispositionen der Fahrtleitung erfahren, h. SEKTION LES RANGIERS. Infolge schlechten Wetters konnte das auf den 16. Juli festgesetzte Picknick nicht abgehalten werden. Auch hat unser zweiter Aufruf für die Ausfahrt in Greyerzerland nicht mehr Anmeldungen gebracht als der erste, so dass diese Veranstaltung endgültig fallen gelassen werden muss, da «ich unsere Mitglieder so wenig dafür interessierten. Dagegen soll nunmehr das Picknick im Creusr des Biches Sonntag, den 6. August stattfinden, wozu Sie und Ihre Angehörigen freundlichst eingeladen sind. Sowohl das Programm wie auch die Speisekarte bleiben unverändert. , Diejenigen Mitglieder, welche sich bereite für den 16. Juli angemeldet hatten, bleiben auch für den 6. August als angemeldet eingeschrieben, insofern sie sich nicht vor dem 4. August vormittags abmelden. Neuanmoldungen sind bis zum gleichen Termin an das Sekretariat zu richten. Der Vorstand. SEKTION LUZERN. Jubiläumsschrift. Wie schon erwähnt, kann die Sektion Luzern des A. C. S. am kommenden Samstag und Sonntag das fünfundzwanzigjährige Bestehen ihres Clubs feiern. Zu diesem für die Sektion wie auch für den A. C. S. bedeutsamen Aölass erscheint eine überaus hübsch ausgestattete Jubiläumsfichrift: < 25 Jahre Automobil-Club Luzern » aus der Feder von Herrn Dr. Boeseh, die in reizvoller Weise das Werden und Wachsen der grossen Luzerner Sektion schildert, und somit im Kleinen auch einen Einblick in die wachsende Bedeutung des Automobils in den letzten Dezennien vermittelt. Es würde zu .weit führen, an dieser Stelle auch nur in knappen Umrissen den Inhalt der launig und unterhaltend geschriebenen Schrift wiederzugeben. Die Reminiszenzen aus der guten alten Zeit, als das Auto noch die bestgehasste Erscheinung auf der Strasse war, leiten das Heft ein. Auch der Luzerner Club war ursprünglich als blosse Abwehr- Organisation gedacht, um sich gegen die immer weiter um sieh greifenden Ressentiments gegen das neue Verkehrsmittel, die sich in unglaublich anmutenden Verboten auswirkten, zu verteidigen. Am 2. Juli 1008 trafen sich erstmals einige Freunde aus dem Schweizer Automobil-Club und Hotelbesitzer, und am 17 Nov 1908 fand dann die konstituierende Sitzung statt, bei der Oberstleutnant Hans Pfyffer von Altishofen zum Präsidenten der Sektion gewählt wurde. Wenn man erwähnt, dass die Sektion mit 12 Mann ihr Leben begann, und heute rund 600 Mitglieder zählt, dann dürfte dies ein sprechendes Zeichen dafür sein, wie stark die Luzerner A. C. S.-Sektion sich in 25 Jahren entwickelt hat. Schon von allem Anfang an setzte sich der Club stark für das Auto ein und konnte auch manch schönen Erfolg buchen. 1909 wurden ihm auch die Kantono Uri, Schwyz, Unterwaiden und Zug « zur Bearbeitung » zugeteilt. Immer grösser wurden die Aufgaben der Sektion, aber auch ihr Mitgliederbostand wuchs erfreulich an. 1911 übernahm Herr C. J- Bucher an Stelle des abtretenden und zum Ehrenpräsidenten ernannten Oberstleutnant Pfyffer von Altishofen die Leitung des Clubs, und 19 Jahre lang führte er mit sicherer Hand und grösstem Geschick den Club an allen Klippen vorbei. Immer mehr richtete die Sektion ihr Augenmerk auch auf die Strassen, ungemein viel ist ihrer Initiative je und je zu danken gewesen. Die Jahre 1914 bis 1918 brachten dann der aufstrebenden Sektion jähen Stillstand. 1921 gingen dann Schwyz, 1923 Zug und 1924 Uri und fessin als eigene Sektionen aus dem Luzerner Club hervor. Nur die Unterwaldner hielten ihr bis jetzt echt eidgenössische Treue. Nachdem schon 1910 •'er Gesamt-Club sein Jahresfest in Luzern abge- 'ialten hatte, erneuerte er seine ehrenvollen Beuche 1919 und 1931. Mit der zunehmenden Bedeung; der Sektion wuchsen auch die Aufgaben. tändig stand sie mit den Behörden in Kontakt, m alle Interessen der Automobilisten verteidigen -.n können. 1925 wurde dann eine Rechtsberatungsielle geschaffen, und 1929 das Haus Löwenstrasse • r 3 gekauft, in dem der Luzerner Club nun c auf igenem Grund und Boden » wohnt. Dem 1929 von tler Leitung zurücktretenden Herrn C. J. Bucher vurde ebenfalls das Ehrenpräsidium verliehen. An Mne Stelle kam Herr Dr. Boeseh, der Verfasser der r ubiläumsschrift, und 1931 ging dann das Präsimm in die Hände von Herrn Dr. Hübscher über. Neben der immerwährenden Arbeit für die Autoinjöbilisten vergass der Club auch nie das Gesellige und Unterhaltende. Ganz im Gegenteil, die Lu- zerner haben schon mehrmals bewiesen, dass sie sogar glänzende Organisatoren von gesellschaftlichen Anlässen sind. (Man denke etwa an die Schönheitskonkurrenzen!) Auch sportlich traten sie mehrmals hervor, -wir nennen nur die Kriens- Eigenthal-, Grafenort-Engelberg- und Sarnen-Stalden-Rennen. Auch Clubfahrten wurden in alle Welt unternommen und den Mitgliedern in Vorträgen und Exkursionen Belehrendes aller Art geboten. Kurz, wer es nicht schon sonst wusste, merkt es aus dieser flott geschriebenen, mit vielen überaus gelungenen Bildern illustrierten Schrift neu heraus: auf die Sektion Luzern darf der Gesämtclub recht stolz sein! Man muss deshalb dem Geburtstagskind eine schöne und würdige Feier wünschen! Noch Kurz sei darauf hingewiesen, dass die Jubiläumsfe.ier am kommenden Samstag mit einer Gelände-Zielfahrt eingeleitet wird, der sich am Abend im « Montana » ein grosser Ball anschliesst. Am Sonntag mittag findet dann das offizielle Bankett im Hotel « National » statt. Für alle Auskünfte steht das Sekretariat der Sektion Luzern, Löwenstrasse 3. zur Verfügung. bo. T. C. S. Autosektion Glarus Abendausfahrt nach Elm. Freitag, i. August, 20.30 Uhr. Wir machten Sie bereits in unserem Frühlingszirkular auf unsere Mondscheinausfahrt nach Elm aufmerksam und laden Sie hiemit freundlich ein. an dieser kleinen Som.merspa.zierfahrt mit Ihren werten Angehörigen teilzunehmen. Frau Herzig im Hotel Eimer wird für alle kulinarischen Genüsse sorgen und eine bodenständige Bauernkapelle den Tanzlustigen zu ihrem Vergnügen verhelfen. Kommen Sie recht zahlreich nach dem schönen Elm. Bei schlechtem Wetter findet die Fahrt in der 'kommenden Woche am ersten schönen Abend statt. —> Der Vorstand. Autosektion St. Gallen-Appenzell ORTSGRUPPE APPENZELL A.-RH. , UND I.-RH.. Am 27 Aiugust oder 10, September führen die beiden Ortsgruppen zusammen eine eintägige Ausfahrt nach der Lenzerheide aus. Hin und zurück ca. 250 km. 8 Uhr morgens Treffpunkt in Oberwil-Ragaz, «Znüni» auf der Lenzerheide. Picknick, Badegelegenheit, Musik. Alles Nähere durch Zirkulare. Wollen Sie bitte heute schon die Daten vormerken! In Anbetracht der schönen Fahrt, erwarten wir eine grosse Teilnehmerzahl! — Die beiden Vorstände. V«? CHAUFFEUR-CLUB LUZERN UND UMGEBUNG Werte Kollegen! Auf vielseitiges Verlangen der Mitglieder haben wir uns entschlossen, auf Samstag, 5. August. 20 Uhr,, im Stammlokal, Restaurant Schloss, eine Versammlung einzuberufen. Da noch viele Kollegen über die abgeschlossene Rechtsschutz-Versicherung *« Cap » im unklaren sind, so möchten wir diese orsüchen, an der Versammlung teilzunehmen. Es werden an diesem Abend auch zugleich die Gabenlisteh 1 für den Familien-Abend verteilt AiVir hoffen- dass sich die Kollegen recht zahlreich an der zu leitenden Arbeit beteiligen werden. Also nochmals: Am 5. August alle Mitglieder auf ins Stammlokal. Der Vorstand. CHAUFFEUR-VEREIN ZÜRICH A n u n sere verehrton V e r e i n s mitgliederl Laut Beschluss fällt unsere August- Monatsversammlung aus. Wir wünschen allen unsern Mitgliedern mit ihren lieben Angehörigen recht vergnügte Ferien und hoffen, uns am Mittwoch, don 2. September 1933 an der Septemberversammlung gesund und wohlerhalten treffen zu können. Jeden Donnerstagabend-, 20 Uhr, Stammtisch im Zeughauskeller, Zürich 1. NB. Auf Wunsch einiger Mitglieder wird' Ende August oder Anfang September noch eine Fahrt ausgeführt, und zwar eine eintägige, über die Furka- Grimsel. Diejenigen Mitglieder (mit ihren Angehö-i rigen), die sich, für diese Fahrt interessieren, sind höflichst gebeten, ihre Anmeldungen umgehend und schriftlich an den Vereinspräsidenten A. Nägeli, • Gerechtigkeitsgasse 9, Zürich, 1, zu richten mit genauer Angabe der teilnehmenden Personen zwecks Bestel-: lung der Plätze und der Mittagessen. Alles Nähere ; durch Vorstand und Kommission. Auch Freunde •. und Gönner sind zu dieser prachtvollen Fahrt freundlichst eingeladen, und wir erwarten rege Be- ! teiligung. Mit kameradschaftlichem Chauffeurgruss Die Kommission. Veranstaltungen. Automeeting St. Moritz. Warum Autoschau und Schönheitskonkurronz? In der Ausschreibung des Automeetings St. Moritz wird parallel zur Schönheitskonkurrenz eine Autoschau mit beinahe der gleichen Bewertung vorgesehen, was in gewissen Kreisen etwas Staub aufgewirbelt zu haben scheint. Das Vorgehen der St. Moritzer Organisatoren hat aber seinen berechtigten Grund und basiert auf umfassenden Erfahrungen, aus denen man gelernt hat. In den vorangegangenen drei Schönheitskonkurrenzen in St. Moritz hat es sich immer und immer wieder gezeigt, dass es nicht richtig und gerecht ist, fabrikneue Wagen mit Fahrzeugen in die gleiche Klasse zu stecken, die schon mehr oder weniger lang' in Gebrauch stehen. Die Tatsache, ob ein Wagen neu oder gebraucht war, konnte bei der Bewertung nicht richtig eingeschätzt werden und ergab keine befriedigende Lösung. Um diesen Mißstand zu- eliminieren und den Teilnehmern an der Schönheitskonkurrenz entgegenzukommen, wurde die Teilung in Schönheitskonkurrenz und Autoschau vorgenommen. Ausdrücklich wird dabei bestimmt, dass zur ersteren Konkurrenz nur im Verkehr sich befindende Wagen zugelassen sind. Die Autoschau, die zwei Tage dauert, ist als Revue der neuesten Wagentypen gedacht. Um die zur Schau gelangenden Wagen vor Witterungseinflüssen und Regen zu schützen, wird diese Veranstaltung in einem geschlossenen Raum, in der Reithalle in St. Moritz-Bad, untergebracht. Den ausstellenden Firmen will das Organisationskomitee besonders entgegenkommen dadurch, dass es ihnen eine gute AUTOMOBIL-REVUE 11 propagandistische Auswertung der erzielten Resultate ermöglicht. Ausser den Ehrenpreisen werden den bestbewerteten Fahrzeugen, d. h. den Firmen, künstlerische Urkunden mit Preisenvermerk ausgehändigt. Die Schau soll und will kein Salon sein! Sie wird aber — und darin liegt ihr Wert — der internationalen Gästewelt von St. Moritz zeigen, was der heutige Automarkt als Spitzenleistungen aufzuweisen hat. Und ein lockender Gabentisch! St. Moritz und die Organisatoren seines Automeetings wissen, was man von ihnen erwartet. Es ist wieder hinlänglich dafür gesorgt, dass dei" Gabentisch sich des Namens von St. Moritz als würdig erweist. Vorerst einmal werden alle klassierten Teilnehmer an sämtlichen Konkurrenzen mit einem künstlerischen Modell des bekannten Schneehasen von St. Moritz bedacht. Wer dieses prächtige Erinnerungszeichen nicht als Kühlerfigur verwenden will — wozu er wie geschaffen ist —, der räumt ihm einen Ehrenplatz auf dem Schreibtisch, auf einer Konsole oder sonstwo ein. Soviel ist sicher, dass das Werk des Bildhauers Schwerzmann uneingeschränkte Anerkennung finden wird. Und dann eine ganze Serie von Speziaipreisen. Dem Sieger der internationalen Zielfahrt fällt der prachtvolle Wanderpreis der Rhätiechen Bahn zu; im definitiven Besitz erhält er ein goldenes Gobelet, währenddem der Erstklassierte der schweizerischen Kreuz- und Querfahrt mit dem Preis des A. G. S. bedacht wird. Für den Sieger der Geschicklichkeitsprufung ist der Preis der Sektion Graubünden des A. C. S. bestimmt, und der bestklassierten Damen-Equipe der internationalen Zielfahrt wird der Preis von Pontresina zuerkannt. Last but not least stellt die Bucar den besten Bugattifabrern in allen Konkurrenzen — mit Ausnahme der Autoschau — besondere Anerkennungspreise in Aussicht. !*• t^f^die« Mutatlonen In der Motorwaoentruppe. Das eidg. Militärdepartement gibt folgende Mutationen bekannt: Beförderungen. Zum Major der Hauptmann. Spreng Jakob, Bern, bisher- z. D., neu: Kdt. Mot- Lastw-Abt. 2. Zu Oberleutnants die Leutnants: Kislig Hans, Solothurn, bisher: Mot.-Lastw.-Abt. 2 Q -M.; neu: bleibt. Spahr Willi, Bümpliz, bisher: Art.-Beob.-Kp. 3; neu: bleibt. Ernennungen und Neueinteilungen. Lieutenant-colonel Marmy Charles, Neuchätel, bisher- E.M. 2me div., chef serv. auto; neu: S. arr. (Inf.).. Major Steiger Robert, Bern, bisher- Kdt. Mot.-Lastwagen-Abt. 2; neu: Stab 2. Div Chef M.W.D. kU* «I« (Ohne Verantwortlichkeit der Redaktion.) Zur Verkehrsdisziplln. Es war zu erwarten, dass die Einsendung von Herrn Dr. med. B. in tyr. 51 der «A.-R.» von Seiten der :Lästwagen-Chauffeure nicht unbeantwortet bleiben'' würde, nachdem Herr Dr. B. sich besonders an diese Gruppe von Wagenführern wandte. Eine Reihe von Zuschriften aus diesen Kreisen nimmt energisch Partei und eröffnet nun das Feuer mit gutgemeinten Ratschlägen an die Adresse der Personenwagenlenker. Wir kommen natürlich weiter, wenn sich jeder Automobilist, sitze er nun in einem Roadster oder auf einem Fünftonner, zur Pflicht macht, mit dem guten Beispiel seinen übrigen Strassenkollegen voranzugehen. Immerhin sei der Unparteilichkeit halber auch einigen Stimmen von der « andern Seite » Raum gewährt! Als langjähriger Leser Ihres Blattes, mit zwölfjähriger Praxis als Chauffeur, sei es mir erlaubt, auch einige Worte zum Thema Strassondisziplin beizutragen. Wie ich im Artikel von Dr. B. lese, scheinen immer die Lastwagenchauffeure als Sündenböcke herhalten zu müssen. (Die damalige Zuschrift betonte allerdings ausdrücklich, dass die Ausführungen « keineswegs eine allgemeine Anklage gegen die Kollegen am Steuerrad von Lastwagen sein sollen». Die Red.) Meine Erfahrungen gehen aber dahin, dass unter den sog. Herrenfahrern ebensoviele Sünder zu suchen sind. Es wird oftmals einfach drauflosgofahren, ob man sich auf gerader Strecke, in Ortschaften oder in Kurven befinde. Will sich ein solcher «Herr», der es ganz besonders eilig hat, den Vortritt erzwingen und geht es ihm nicht rasch genug, so hebt er einen Hupenlärm sondergleichen an. Besonders arg ist es jeweilen an Sonntag Abenden, wenn alles so rasch wie möglich nach Hause kommen möchte. Auf den wichtigsten Zufahrtsstrassen zu Städten wie Zürich oder Basel kann man- allerhand erleben, und wenn sich Unfälle ereignen, die unter solchen Umständen kaum vermeidbar sind, dann wundern sich noch die Fehlbaren, wie es möglich war! Es wäre interessant, die Statistik daraufhin zu untersuchen, ob auf die Herrenfahrer oder die Berufschauffeure proportional mehr Unfallereignisse entfallen. Ich glaube, dass die letzteren bestimmt besser abschneiden würden. Ich bin für unbedingte Strassendisziplin und begreife sehr wohl, dass der schnellere Wagen den Vorzug hat und ihm die Strasse freigegeben werden soll. Aber es gibt eben manchmal Situationen, die der vordere Fahrer besser beurteilen kann und die es ihm verunmöglichen, unmittelbar auf das erste Signal ganz nach rechts auszuweichen. Dies sollte von den nachfolgenden Wagenführern nie vergessen werden. Sehr zu begrüssen ist der Vorschlag von W, H. in Nr. 52 der «A.-R.», wonach sich jeder die unanständigen Fahrer notiert. Man wird zu dem Resultat kommen, dass es immer wieder die gleichen Wildlinge sind, welche alle ..übrigen Strassenbenützer ärgern. L. in Z. Als mehrjähriger Abonnent Ihrer geschätzten Fachzeiturtg und Chauffeur mit elfjähriger Fahrpraxis auf sämtlichen Arten von Motorfahrzeugen, glaube ich im Sinne vieler Berufskollegen zu handeln, wenn ich auf die Einsendungen in Nr. 51 und 52 zurückkomme. Ich weise vor allem einen generellen Vorwurf, dass von Lastwagenführern heute noch absichtlich das Vorfahren von Luxuswagen verhindert werde, mit aller Entschiedenheit zurück. Gibt ein Lastwagen den Weg nicht sofort frei, so kann der nachfolgende Fahrer, dessen Sicht durch das grosse Gefährt stark beeinträch- tigt ist, in der Regel darauf gehen, dass der erstere durch irgendein momentanes Verkehrshindernis: keine Möglichkeit hat, ganz nach rechts zu fahren. Taucht ein solches Hindernis auf, so wird man vom Lastwagen nicht erwarten können, dass er einen plötzlichen Stopp reisst, nur um nicht aus seiner Fahrbahn heraus und etwas links halten zu müssen, damit der nachfolgende Wagen ja auf alle Fälle freie Bahn finde! Abgesehen davon, dass jeder Fahrer das Recht hat, nach links auszuweichen, um ein Hindernis umgehen zu können, beansprucht unvermitteltes und scharfes Anhalten die Pneumatiks von Schwerfahrzeugen ganz besonders und kann sogar zu vollständigem Zerreissen der Lauffläche führen. Man .kann sich vorstellen, wie sehr solche Schäden von unseren Prinzipalen geschätzt werden! Ich stehe nicht an, zuzugeben, dass ich in einzelnen Fällen das Vorfahren anderer Wagen absichtlich verhindert habe, und zwar dann, wenn ich aus der gegebenen Verkehrssituation den bestimmten Schluss ziehen konnte, dass ein Vorfahren für beide Vehikel nur mit grösstem Risiko verbunden sei (was bei Strassenreparaturen, unachtsam parkierten Fahrzeugen aller Art längs der Strasse etc. oftmals der Fall ist). Wenn ich in solhen Fällen nicht die Möglichkeit eines Unfalles durch aillzu scharfes Rechtsanhadten auf mich nehmen will, dann warte ich eben eine günstigere Gelegenheit zum Ausweichen ab, denn ich habe keinerlei .Lust, in Unfälle verwickeilt zu werden. Die Draufgänger stellen ja nur allzugern den anderen und vorab den Las-twa-genchauffeur als Sündenbock hin. Seit der Verschärfung der Bestimmungen zur Erlangung der FahrbewiLligung auf Lastwagen hat auch unser Stand nur gewonnen und man sieht erfreulicherweise nicht mehr halbwüchsige Knaben am Steuer eines Mehrtonner-Wagens. Eigentlich sollte man bei der Fahrerprüfung soweit gehen, dass jeder Prüfling das schwerste und grösste Fahrzeug seiner Kategorie am Examen führen müsste, um zu beweisen, dass er wirklich auch den grössten .Anforderungen gewachsen ist und die Strasse von seinem Sitz aus und nicht durch das Steuerrad hindurch beobachten und beurteilen kann. Mit der Einführung der noch ausstehenden Voülzugsverordnung zum Arbeitsaeitärtikel 17 im neuen Automobilgesetz wird auch noch manches bessern. Es kann nicht wundernehmen, wenn die Disziplin und die Strassensicherheit gefährdet ist, wenn man liest, dass Chauffeure bis 32 Stunden im Dienst stehen, wie dies kürzlich wieder anlässlich eines Unfalles festgestellt werden konnte. Wir wissen am besten, was es heisst, gegen Uobermüdung ankämpfen zu müssen. Offenbar sind aber noch nicht genug solcher Unfälle passiert, sonst würde es mit der Regelung der Arbeitszeitfrage vielleicht etwas rascher vom Fleck gehen. Wie, wenn Herr Dr. B. diesem Camion, der seit 32 Stunden unterwegs war, begegnet wäre? Die beiden Lenker hätten seine Signale in ihrem Dämmerzustande wohl kaum gehört und der Herr Doktor hätte einmal mehr das Gefühl gehabt, es mit undisziplinierten Fahrern zu tun zu haben, währenddem ihnen wohl kaum mehr ein Vorwurf gemacht werden konnte, dagegen ihr Arbeitgeber eine gehörige Strafe verdiente. Also immer etwas Vorsicht im Urteil. Nicht zuerst schlechten Willen oder mangelnde Disziplin voraussetzen, sondern sich darüber Rechenschaft geben, dass mancherlei Gründe vorhanden sein können, die den weiter vorn fahrenden Wagen veranlassen, nicht sofort auf das. Hupensignal des nachfolgenden Fahrzeuges zu reagieren! H. W in K., ein Berufschauffeur. Der Kerehzerberg als Durchgangsstrasse. In «Auto-Revue» Nr. 61 ist die Frage angeschnitten, warum der Kerenzerherg für die 2,4 m breiten Wagen geöffnet Sei, währenddem Tiefenwinkel (Grenze Glarüs^St. r Gallen)-Wallenstadt für diese Wagen als geschlossen erklärt wurde. Vom Standpunkt des Autofahre'rs und gründlichen Kenners der Strassenverhältnisse am Kerenzerberg und Wallensee hat St. Gallen seine Strassenstrecke für 2,4 m breite Wagen, im Sinne seiner Verantwortlichkeit, geschlossen, indem speziell die Strassenstrecke Unterterzen-Mols-Bommerstein viele unübersichtliche Kurven aufweist und zu schmal wäre für den Verkehr mit überbreiten Wagen. Welche Beweggründe Glarus veranlassten, den Kerenzerberg den 2,4 m breiten Wagen zu öffnen, weiss ich., nicht. Zugegeben, auf den korrigierten Strecken könnten überdimensionierte Wagen anstandslos verkehren, hingegen ist auf der schmalen Strasse und den unübersichtlichen Kurven bei Voglihgeh, oberhalb Mühlehorn, in Mühlehorn selbst und Mühlehorn bis Tiefenwinkel ein normaler Verkehr mit überbreiten Wagen eine Unmöglichkeit. Es ist nicht nur die Breite der Wagen in Betracht zu ziehen, sondern auch deren Länge und namentlich der Ueberhang -nach der Hinterachse. Eine Kreuzung eines normalen grossen Lastwagens oder Ueberholung mit einem überbreiten Wagen ist auf benannten Strecken unmöglich. Ich war Augenzeuge, wie zwei normale Lastwagen nicht kreuzen konnten und nur nachdem eine geeignete Ausweichstelle gefunden war, aneinander vorbeikamen. Dabei gab es eine Verkehrsstockung für 10 und mehr Wagen. Man kann sich daher die Verhältnisse etwa vorstellen, die sich bei dichtem Verkehr in der Saison ergeben werden. L. in G. Strassenlümmel. Kürzlich stauten sich am Bahnübergang oberhalb Eiken kura nach 19 Uhr wegen der dort sieh kreuzenden Züge etwa 20 Automobile. Es ist nun nicht nur Vorschrift, sondern gehört auch zum primitiven Anstand des Fahrzeugführers, dass er in solchen Fällen, da sich eine Kolonne bildet, hinten anschliesst und seinen Platz in der Reihe einnimmt, wie,,es sich gerade ergibt. Zwei Zürcher Automobilisten (nach ihren.Y-Kontrollnummern zu urteilen noch ziemlich jung in der Kunst des Fahrens!) glaubten aber für sich eine besondere Ordnung beanspruchen zu können, fuhren kurzerhand an der Kolonne vor und machten sich an der Spitze in der Fahrbahn der entgegenkommenden Fahrzeuge breit, wodurch der Abfluss der gestauten Wagen natürlich etwelche Störung erfuhr. Zur allgemeinen Genugtuung wurden aber diese beiden Rücksichtslosen aus den Reihen der ebenfalls dort wartenden Automobilisten recht enerdisch und deutlich zur Ordnung gewiesen. Solch unkollegiales Verhalten gegenüber anderen Strassenbenützern verdiente eigentlich, dass man diese Fahrer, mit Namen an den Pranger stellen würde. K. I. in A.