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E_1933_Zeitung_Nr.064

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Lancia Bugatti SÜPERBE

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II. Blatt BERN, 1. August 1933 T«e «§••»• Rundschau Die richtige Vergasereinsteilung Di© Funktion eines Benzinmotor-Vergasers kann in verschiedener Hinsicht mit der unserer Verdauungsorgane verglichen werden. Beiderseits besteht die Notwendigkeit, den Brennstoff in diejenige Form überzuführen, in der er weiter verarbeitet werden kann. Während man sich aber als Mensch sorgsam vor einer Magenverstimmung hütet, weil man weiss, dass sie sonst unweigerlich mehr oder weniger schwere Störungen für den übrigen Organismus mit sich bringt, legt man als Motorfahrer einer Verstimmung des Vergasers oft nur geringe Bedeutung bei und wundert sich noch, wenn der Motor seinem Missbehagen durch schlechte Leistung oder Benzinfresserei Ausdruck gibt. Der Motor stellt drei Hauptbedingungen an seine Nahrung : Sie muss erstens überhaupt verdaulich, d. h. brennbar, zweitens von einem genau abgewogenen Quantum Luft begleitet, und drittens mit der Luft genügend fein vermischt sein. Alles andere bereitet dem Motor unfehlbar Beschwerden. In Benzin, Benzol und zahlreichen Mischbrennstoffen haben wir Motornahrungen, die der ersten Anforderung vollauf entsprechen. Die Erfüllung der beiden andern Anforderungen muss jedoch künstlich herbeigeführt werden, da wir ja unsere Fahrzeugmotoren aus Gründen der Raumersparnis nicht einfach mit fertigem Gas füttern können. Es gilt vielmehr, einen gasähnlichen Stoff erst noch zu erzeugen. Dazu dient der Vergaser. Wirkungswelse der Vergaser. Lassen wir den dem Motor durch das Ansaugrohr zuströmenden Luftstrom an einem feinen, mit Benzin gefüllten Röhrchen vorbeipfeifen, so saugt er das Benzin aus diesem Röhrchen heraus und verteilt es zu feinen Tröpfchen. Es entsteht so eine Art Brennstoff-Nebel, allgemein Gas genannt. Theoretisch kann der Motor dieses Gas dann am besten in Energie umsetzen, wenn es aus beispielsweise 1 Liter Benzin und 11,5 Kubikmeter Luft, oder 1 Liter Benzol und 10,5 Kubikmeter Luft besteht. Das Mischungsver- hältnis von Brennstoff und Luft muss also immer ein ganz bestimmtes sein, wobei die Verhältniszahlen nur bei verschiedenen Brennstoffen variieren. Im Vergaser sucht man nun das richtige Gemischverhältnis dadurch zu erzielen, dass man ein Brennstoffröhrchen von passend gewählter Weite einsetzt, die sogenannte Düse. Durch spezielle Formung des Luftkänals in der Umgebung der Düse strebt man weiter die erwünschte feine Verteilung des aus der Düse herausgerissenen Brennstoffes an. . Praktisch hat es sich jedoch gezeigt, dass eine so einfache Anordnung den Anforderungen des Betriebes meist nicht genügt. Hauptsächlich aus dem Grund nicht weil bei einem bald langsam, bald schnell laufenden Fahrzeugmotor auch die Geschwindigkeit des Luftstromes im Ansaugrohr sehr verschieden ist. Bei langsam durchströmender Luft ist dabei die aus der Düse herausgerissene Benzinmenge nicht nur absolut, sondern auch verhältnismässig zu gering, das Ge- misch wird deshalb als Ganzes zu arm an Brennstoff. Korrigiert hat man diesen Fehler auf verschiedene Arten. Man hat Klappen oder Schieber vor dem Lufteinlass am Vergaser angebracht, die bei langsam laufendem Motor einen teilweisen Abschluss der Luft gestatten, so dass der Luftüberschuss vermieden wird. Von andern Konstrukteuren wurden spezielle Düsenformen angewendet, die bei niedrigen Luftstromgeschwindigkeiten verhältnismässig mehr Benzin abgeben. Eine dritte Variante stellen die Vergaser mit mehreren Düsen dar, von denen je nach der Stellung der Drosselklappe die eine oder andere in Funktion tritt. Besitzt der Vergaser eine besondere Leerlaufvorrichtung, so handelt es sich bei dieser meist um eine solche zusätzliche Düse, die zusammen mit einem eigenen, genau abstufbaren Luftquantum arbeitet. Die Leerlaufvorrichtung stellt also eine Art Vergaser im Vergaser dar. Das Verhalten des Motors bei verschiedenen Gemischen. Woran erkennt man nun. ob das erzeugte Gasgemisch richtig zusammengesetzt ist? Der Lauf des Motors selbst gibt darüber Atiskunft. Bei einem irgendwie unkorrekten Gemisch gibt er einmal nicht seine volle Leistung her. Je nachdem, ob das Gemisch zu arm oder zu reich an Brennstoff ist, treten weitere charakteristische Anzeichen auf. Auf ein zu brennstoffarmes Gemisch kann man schliessen, wenn Rückschläge in dem Vergaser auftreten, wenn der Motor schwer anläuft und wenn er die Neigung zeigt, im Leerlauf entweder mit hoher Tourenzahl durchzubrennen oder stillzustehen. Die Rückschläge rühren davon her, dass die izu brennstoffarme Gasladung im Zylinder nur langsam verbrennt, so langsam, dass sie noch in Flammen steht, wenn die nächste Gasladung in den Zylinder gesogen wird. Die frische Gasladung entzündet sich deshalb und verpufft im Ansaugrohr, wodurch das bekannte « niessende > Geräusch und die Stichflamme an der Mündung des Ansaugrohres entsteht. Umgekehrt auf ein zu brennstoffreiches Gemisch deuten ein schwarzrauchender Auspuff, ein harter stampfender Lauf des Motors und ein übermässiger Benzinverbrauch. Seltener ist das zu brennstoffreiche Gemisch, auch von zeitweisem Knallen im Auspufftopf begleitet. Sehr oft wiederum zeigt jedoch ein mit Brennstoff übersättigter Motor die Untugend, in kaltem Zustand wohl sehr leicht, aber in heissem Zustand dafür nur sehr schwer anzuspringen. Kontrolle des Gemisches mittels der Zündkerzen. Ueber die Zusammensetzung des Gasgemisches gibt ferner auf leicht kontrollierbare Art das Aussehen der Zündkerzen-Isolatoren Aufschluss. Weist der Isolator auf der den Flammen ausgesetzten Seite einen aschgrauen Belag auf, so ist das Gemisch zu brennstoffarm, während umgekehrt ein schwarzer, russiger Belag auf ein zu brennstoffreiches Gemisch hinweist. Das untrügliche Anzeichen für ein korrektes Gemisch ist ein rostbrauner Belag. Bei der Korrektur einer Vergasereinstellung oder beim Neueinstellen auf einen andern Brennstoff ist ein Gemisch anzustreben, das bei geringstem Brennstoffgehalt noch die volle Motorleistung gibt. Man fängt dazu mit etwas zu grossen Düsen an, stellt auf einer ein für allemal festgesetzten Probe- N°64 II. Blatt BERN, 1. August 1933 Verpiclrungen arn Ventilsohaft können m6ist mir nach Ausbau des Ventils behoben werden. Der Schaft wird mit einem Schaber gereinigt, hierauf mit Petrol gewaschen und sohliesslfch mit ganz feinem Schmirgelleinen poliert. Eine spätere neue Verschmutzung kann manchmal durch Verwendung eines Obenschmiermittels oder einer anderen. Benzinsorte verhindert werden. strecke das Verhalten des Motors fest, geht nach und nach in den Düsenweiten so weit hinunter, bis man einen merklichen Leistungsabfall konstatieren kann und setzt dann endgültig wieder die nächstgrössere Nummer ein. Wenn der Vergaser eine besondere Luftregulierung besitzt, halte man sie während den Versuchen beständig 4/5 offen, sobald die Fahrgeschwindigkeit 35 km übersteigt. Falsch ist es dagegen, die Wirkung einer zu kleinen Düse durch noch stärkeres Abschliessen der Luft zu kompensieren. Wenn damit das Gemisch auch korrigiert werden kann, so entstehen doch in der Ansaugleitung schädliche Widerstände, die eine Verminderung der Gasladung zur Folge haben und zudem noch dadurch, dass sie die Saugarbeit des Motors erhöhen, den Wirkungsgrad vermindern. Das Einstellen des Vergasers. Anderseits ist es auch nicht ratsam, die Düse auf voll geöffnete Luft abzustimmen. Sonst enthebt man sich der Möglichkeit, in Ausnahmefällen dem Motor noch den letzten Fünftel Zusatzluft geben zu können. Bei heissem Wetter oder beim Fahren auf langen ebenen Strecken kann aber eine absicht- F AI Les- meilleurs camions amencains, ceux qui offrent le plus d'avantages au point de vue mecanique, entretien, duree, prix, etc. Modeies de 2V 2 , 3, 3V 2 , 4, 4V 2 , 5 et 6 tonnes. Moteurs 6 cylindres depuis 19 CV, freins hydrauliques. LA FEDERAL MOTOR TRUCK COMPANY est specialisee depuis 25 ans dans la constructiön de ses camions. Nombreuses references ä disposition. Demandez tous renseignements et prospectus ä l'Agence generale pour la Suisse: GARAGE HIRONDELLE S. A. IMEUCHATEL, 34, Quai de Champ-Bougin 42, rue de Geneve, LAUSANNE ou ä ses agents: Bienne: M.Arthur Borel, Route de Boujean, 6 Zürich: Garage Eggler & Barletti 210. Heinrichstrasse Porrentruy: M. Joseph Schlächter, Garage Territet: Garage A. Beihl (Central Fribourg: M. 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