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E_1933_Zeitung_Nr.068

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N»«8 II. Blatt BERN, 15. August 1933 68 II. Blatt BERN, 15. August 1933 Stellt die heutige Anordnung der Automobilkuhler die richtige Lösung dar? Die heutige Anordnung und Form der Kühler in Automobilen ist grundsätzlich die gleiche •wie schon vor 25 und mehr Jahren. Erfahrungen im Flugzeugbau gehen dahin, dass -Kühler mit kleinerer Stirnfläche und dafür grösssorer Tiefe bessere Wirkung ergeben als die heute üblichen Automobilkühler mit grosser Fläche und geringer Tiefe. — Der Verfasser dieses Artikels, ehemaliger Chefkonstrukteur beim Luftschiffbau Zeppelin, heute Abteilungsleiter der Dor- , nier-Werke, schlägt vor, Kühler mit kleiner Stirnfläche und- grosser Tiefe organisch mit den Automobilmotoren zusammenzubauen, -woraus sich Volteile in konstruktiver und fahrtechnischer Hinsicht ergeben würden; ausserdem wird angeregt, Motorkühlung und Wagenheizung miteinander zu verbinden. Der Artikel erschien erstmalig in der «N. K. Z.>. Grundsätzlich ist zwischen den Wasserkühlem der ersten Automobile und den heutigen modernen Kühlern kein Unterschied. Das «Aeussere», das der Mode unterworfen ist, wechselte und wechselte, jede Automobilfabrik glaubte, durch die äussere Form des Kühlers ihrem Wagentyp den Stempel der Originalität aufdrücken zu müssen. Der Laie sieht deshalb immer wieder neue Kühlerformen bzw. Abdeckungen und Verkleidungen, der aber, welcher der Sache auf den Abb. 1. Grössenverhältnisse zwischen Motor und Kühler. Oben: Aelteres Fahrzeug. Unten: Neueres Fahrzeug. Grund geht, findet heute noch im, Prinzip den gleichen Kühler, wie er bereits vor 25 Jahren war. Es gab von jeher zwei grundsätzlich verschiedenartige Kühlersysteme: «Wasserröhrchenkühler» und «Luftröhrchenkühler». Wie schon der Name andeutet, strömt beim erstgenannten das Wasser durch die Röhrchen, die Luft um diese, beim zweitgenannten- ist es gerade umgekehrt. Wohl unterscheiden sich nun die Formen der Röhrchen, die auch Lamellen genannt werden, in Querschnitt, Tiefe und Durchmesser und Art der Zusammensetzung, der eine Kühler hat mehr, der andere weniger Luft- oder Wasserwiderstand, immer aber ist das Verhältnis von •Kühlersfoftfläche zu Kühilertiefe annähernd das gleiche. Die Kühlertiefe schwankt zwischen 5 cm bei kleinen und 8 cm bei grossen Wagen, die Stirnfläche etwa zwischen 0,1 und 0,25 qm. Denkt man sich zurückversetzt in die Werdejahre des Automobils, was war denn naheliegender, als die Wasserrückkühlereinrichtung, jetzt einfach Kühler genannt, vorne dem anprallenden Luftstrom auszusetzen, an Luftwiderstand dachte damals noch niemand, war doch auch die Geschwindigkeit dieser ersten Fahrzeuge so gering, dass dieser unbeachtet bleiben konnte. So sah man denn bald in dem vor dem Motor angeordneten Kühler den Bauteil des Wagens, der ihm das markante Aussehen, das Gesicht, verlieh — bis heute, wo man von ausgesprochenen Autostrassen, wie sie das' Ausland schon hat, auch bei uns redet und träumt, wo Geschwindigkeiten von 100 km und mehr pro Stunde nichts Ungewohntes mehr sind. Die letzte Automobilausstellung zeigte, wohin der Weg führen wird. Der aerodynamisch günstigere Wagen, der «Stromltoienwagen» in mehr, oder weniger ausgeprägter Form,; kommt, und zwar nicht nur als Modesache, sondern aus,Gründen der Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit. Und mit dieser Wandlung der Wagenform kommt ganz zwangsläufig auch die Wandlung im Kühler und dessen Einbau im Fahr* zeug. Einstmals war der Motor so hoch wie der davor liegende Kühler und beinahe so breit; das Bild zeigt das Vorderteil eines alten Wagens, damals war die grosse Kühilerstirnfläche einigermassen berechtigt und begründet durch die Ausmasse des dahinter liegenden, Jangsam laufenden Motors. Heute ist die Kühlerstirnfläche fast ein Vielfaches des, dahinter liegenden, beinahe verschwindenden Mötörchens, wie Bild 1 halbschematisch, doch der Wirklichkeit gemäss darstellt. Hier also dient, der Kühler, insbesorir dere bei den Kleinwagen, zur Vorspiegelung falscher Tatsachen; er täuscht einen riesigen und starken Motor vor, ausserdem muss der Kühler.' sich in die durch die Mode geschaffene Linie des Wagens einfügen, gibt er doch dem Wagen das eigentliche Gepräge. Doch er gibt ihm auch, daran denken die wenigsten, erhöhten Luftwiderstand und bei Zusammenstössen — da er so schön exponiert angeordnet ist — eine hübsche Reparaturrechnung. Die Erkenntnis wird auch auf diesem Gebiete allmählich durchdringen, und die Kühleinrichtungen; sofern sie der ganz oder teilweise luftgekühlte Motor nicht verdrängt, werden von ihrer so auffallenden Stellung Verschwinden und ungesehen, ^aber auch wohlgeborgen ihren Zweck erfüllen. Zum Teil ist heute schon ein Uebergang zu beobachten, ist doch vielfach schon vor dem eigentlichen Kühler ©ine Attrappe angebracht, eine der Laune der Mode unterworfene Kühlerverkleidung, eine Maske. Hinter dieser liegt der alte Kühler, nicht mehr vernickelt oder schön säuberlich getrieben, sondern roh und nüchtern, billig und doch den Zweck erfüllend. Zwischen ihm und der Attrappe hat jetzt schön die Kühlerjalousie Platz, geschützt vor Steinschlag und anderer Beschädigung. Die Amerikaner machten den Anfang, sie prägten mit einem Druck gewissermassen das Gesicht; des Wagens und legten dieses Gesicht, d. h.idie Maske vor den nun- 10 8 ri -to xo 3o Ho So Abb. 2. Abhängigkeit der Kühlleistung von der Tiefe der Kühlerröhrchen bei verschiedener Geschwindigkeit der Kühlluft (Luftröhrchen-Kühler). Die Zahl Q gibt an, wie viele kcal in der Stunde bei 50° Temperaturunterschied zwischen Kühlluft und zu kühlender Flüssigkeit pro cmi Kühlfläche abgeführt •werden. mehr dem Auge des Beschauers entzogenen und deshalb billig herstellbaren Kühler; dieser war nun nicht mehr ein Zierstück, sondern billigste Massenware. Der Ventilator saugt die Luft durch den Kühler und drückt sie nach hinten weg durch die in der Motorhaube seitlich angeordneten Schlitze. Bei den heute immer mehr in Benutzung kommenden geschlossenen Wagen ist in der kalten Jahreszeit die Frage einer geruchlosen und angenehmen Heizung als nicht restlos befriedigend zu betrachten, obwohl ja eigentlich Wärmemengen im Uebermasse im Motor erzeugt werden. Weshalb innerhalb dieser Abhandlung die Heizungsfrage mit herangezogen wird, dürfte alsbald klar sein, denn Motorkühlung und Wagenheizung können, wenn von Anfang an richtig erwogen, bei Neukonstruktionen von Wagen sehr wohl so vereinigt werden, dass zwei ausgeprägte Vorteile mit einem Schlage gewonnen werden. Es ist notwendig, hier aus dem Automo- E. KUPFERSCHMID Äuto-Fournituren cn gros BERN Brla ehstrass« n Telephon 28.728 von Wagen jeder Marke sind unsere Spezialität Wir verfügen über neue, moderne, mit Spezialmaschinen ausgerüstete Werkstätten, ein besonders geschultes und seriöses Personal, ein grosses Lager an Ersatzteilen, spezielle Räume für Batterie-Ladung und Kontrolle der elektrischen Anlagen. Eigene Wagenmalerei. Wir arbeiten rasch, zuverlässig und stellen trotzdem nur bescheidene Forderungen SÄUR E R \i RS ATZTEILLAGER GROSS-GARAGE RUSWIL(TEL.5O) .'•! 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