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E_1933_Zeitung_Nr.072

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Berlin, 26. August. Der

Berlin, 26. August. Der Deutschlandflug ist die erste Grossveranstaltung des Deutschen Luftsportverbandes nach dessen Umgestaltung im Frühjahr. Dieser Wettbewerb war von vornherein nicht zur Züchtung neuer Flugzeugtypen gedacht, wie beispielsweise die grossen internationalen Europarundflüge, sondern man hat ihn bewusst als eine grosse Sportfliegerprüfung angelegt, um vor allen Dingen den Jüngern deutschen Sportfliegern einmal Gelegenheit zu geben, ihr Können in einem grösseren Wettbewerb unter Beweis zu stellen. In Kreisen der deutschen Sportflieger bestand von Anfang an sehr lebhaftes Interesse an diesem Wettbewerb, und so kam es, dass beim Veranstalter nicht weniger als 165 Meldungen eingelaufen waren, obwohl die Ausschreibung eigentlich nur eine Höchstteilnehmerzahl vorsah. Um aber möglichst vielen die Gelegenheit zur Teilnahme an diesem Wettbewerb zu geben, hatte sich der DLV entscßlossen, die Höchstteilnehmerzahl auf 150 zu erhöhen, von denen sich dann schliesslich insgesamt 126 Maschinen zur Abnahme eingefunden hatten. Die Bewertung erfolgt nach Punkten. So stehen für die Reisegeschwindigkeit, die im Verlauf des dreitägigen Streckenfluges erzielt wird, bis zu 400 Punkten zur Verfügung. 350 Punkte sind für Aussenlandungen vorgesehen. Diese Aussenlandungen haben den Zweck, den Fliegern auch eine Uebung im Landen und Starten auf ihnen unbekannten kleinen Plätzen Raths Anhänger Alle unsere Camion-Anhänger Traktor - Anhänger Langholz-Anhänger Niederchassis-Anhänger Sattelschlepper Traktor-Krane Traktor-Seilwinden Abschlepper und Spezial-Anhänger Denzler & Burkhardt Maschinenfabrik ZollbrOck (Bern) Luftfahrt Der Deutschlandflug 1933. (Eigener Bericht.) ORIGINAL Fordson ERSATZTEILE Grösstes Lager aller Modelle (Lager In Occasions- Ersatzteilen) Prompte Spedition Nachtdienst fOURING MOTOR A.C zu verschaffen. Deshalb wurden diese Aussenlandeplätze, die nicht mit den Zwischenlandeplätzen der einzelnen Tagesetäppen zu verwechseln sind, erst unmittelbar vor Beginn des Fluges bekanntgegeben. Je 100 Punkte stehen für Nachtlandungen und die Höchstgeschwindigkeit und 50 Punkte für das Fliegen in geschlossenen Staffeln zur Verfügung, so dass ein Teilnehmer im Bestfalle bis zu 1000 Punkte erwischen kann. Neben einer Reihe der bekanntesten deutschen Sportflieger, wie Poss, Wolf Hirth, Schwabe, Fieseier, Seidemann, Martens (der altbekannte frühere Weltrekordsegelflieger), Thelen (der älteste heute noch aktive deutsche Vorkriegsflieger, dessen Führerpatent die Nr. 9 trägt und am 11. Mai 1910 auf Wright-Doppeldecker erworben wurde), von Dungern, Junck, Scheuermann, Osterkamp, Christiansen u. a., findet man zahlreiche junge Piloten, deren Namen bisher in der Oeffentlichkeit noch nicht bekannt geworden sind. Die meisten deutschen Sportflugzeugtypen sind vertreten. Die Marke Klemm macht rund zwei Drittel aller Flugzeuge aus, der Rest verteilt sich auf Messerschmitt, Fieseler, Focke-Wulf, Albatros, Arado, Gerner, Raka und Junkers. Motoren sind in allen Stärken vertreten, angefangen vom kleinen 20pferdigen Mercedes bis zum rund 160 PS leistenden Siemens. Für den dreitägigen Streckenflug, der täglich von Berlin ausgeht und auch hier wieder endigt, ist die Höchstgeschwindigkeit der Flugzeuge für die Klasseneinteilung zugrunde gelegt, und zwar dergestalt, dass Flugzeuge, deren Höchstgeschwindigkeit 135 km/St, nicht überschreitet, in Klasse A, solche bis 180 km/St, in Klasse B und die schnelleren in Klasse C starten. Klasse B enthält das Gros der Teilnehmer, während Klasse A nur 4 Teilnehmer aufweist. Die täglichen Etappen dieser drei Klassen sind verschieden und bewegen sich zwischen 850 und 1500 km. Die Nachtlandungen hatten die meisten Teilnehmer schon vor Beginn des eigentlichen Wettbewerbes auf dem Flughafen Tempelhof glatt erledigt. Mit der Prüfung der Höchstgeschwindigkeit hat dieser Wettbewerb dann seinen Anfang genommen. Bei dem überaus ungünstigen Wetter wurden hier Geschwindigkeiten erzielt, die einmal selbst bei völlig gleichartigen Flugzeugtypen sehr unterschiedlich waren, dann aber auch hinter den effektiven Höchstgeschwindigkeiten zurückblieben. Am schnellsten war die von Eujen gesteuerte D 22, der freitragende Doppeldecker der Akademischen Fliegergruppe Darmstadt, der es auf 228 km/St, brachte, während die vom vorjährigen Europarundflug her bekannte Heinkel He 64 unter Führung Seidemanns 225 km/St, erzielte. Ausser diesen hatte lediglich noch Siebel (Klemm) die 200-Stundenkilometergrenze überschritten, indem bei ihm 206 km/St, gemessen wurden. Die in diester' sind seit Jahren bewährt Verlangen Sie Offerte und Referenzen. J. C. Raths, Winterthur Telephon 8.93 • Wagen- und Anhangerbau • Neustadt 10 und 12 vom Guten das Beste SOLOTH U TEL1OOO 8plätziges CABRIOLET 8 Zyl. Mercedes-Benz Torpedo, 10 Steuer-PS, 1931, 31000 km gefahren, ausgezeichneter Zustand, so gut wie neu, mit Spezial-Luxuskarosserie, mit ohne Vierradbremsen, ersenkbarer Trennscheibe, vollautomatischer Zentralchassisschmierung, Bosch- Fr. 1100v- Dewandre - Servo-Vierradbremsen, elektr. Licht, m. Nr. 1066, Zürich. 10593 Postfach Fraumünster Anlasser Bosch 12 Volt, mit sehr reichhaltig. Ausrüst., Neupreis 34000 Fr., Wunderschöner Wagen Pontiac Fr. 12 000.— Mercedes-Benz-Automobil- A.-G., Badenerstrasse 119, Zürich. Telephon 51.693. 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Am Freitag erfolgte dann durch den Staatssekretär im Luftfahrtministerium,: Milch, der Start zum ersten Streckenflug, der von Berlin über Stettin und Danzig bis Königsberg, von hier zurück über Danzig nach Frankfurt (Oder) und Görlitz nach Berlin führte, wobei für die mittlere und kleine Klasse die Strecke unter Auslassung von Königsberg und Görlitz entsprechend verkürzt war. Der Gruppenstart vollzog sich in Tempelhof glatt; 124 Teilnehmer waren auf die Reise gegangen. Dieser Tag bot aber infolge des ausserordentlich schlechten Wetters ungemeine Schwierigkeiten. Oft waren die Motoren diesen ausserordentlichen Beanspruchungen nicht gewachsen, und es mussten infolge von Motorstörungen Notlandungen vorgenommen werden. Grosse Schwierigkeiten bereitete bei diesem Wetter vor allen Dingen der Flughafen Danzig. Hier gab es viel Kopfstände, wobei meist Propeller und Fahrgestelle beschädigt wurden. Manche konnten reparieren, andere mussten ausscheiden. Unter den Ausgeschiedenen des ersten Tages befinden sich beispielsweise auch zwei so hervorragende Piloten wie Wolf Hirth (Klemm), der auf einer Insel im Königsberg-Pillauer Kanal notlanden musste, und Gerhard Fieseier (Fieseier), der infolge Benzintankdefektes in Danzig liegen blieb. Trotz der zahlreichen Notlandungen und Defekte kamen aber erfreulicherweise die Besatzungen nirgends zu Schaden. Via di Trevano 5H - Telephon 83.70 Agenten in allen Kantonen gesucht. sehr eleganter, geschlossener 4/5-Plätzer, 20 HP, Zustand wie neu, nur wenig gefahren (Vorführungswagen), für raschentschlossenen Käufer prächtige Gelegenheit. Preis netto Fr. 8700.—. 11016 Krähenbühl & Co., Basel, Hardstr. 21. Tel. 24.664 Während von Berlin bis Stettin Eujen Em neuer, pisosri & m **Y Prodotti Chimici Centauro l.l «; A \O 1 Nash 8 Zyl. schmierender (Darmstadt D 22) führte, dort aber Bruch machte, übernahm von hier aus Seidemann (Heinkel) die Führung des gesamten Feldes. Er gewann immer grösseren Vorsprung, und nach knapp 7 Stunden traf er bereits schon wieder in Berlin ein, dürfte also die zirka 1300 km lange Strecke mit einem Durchschnitt von 207 Stundenkilometern zurückgelegt haben. Erst beinahe 2 Stunden später kam der nächste an. Insgesamt waren 103 Flieger wieder nach Berlin zurückgekehrt, so dass sich ein Ausfall von 21 Maschinen ergab. Der zweite Tag führte die Flieger bis an den Rhein. 103 Maschinen starteten, von denen allerdings eine sofort wieder zurückkehrte. Leider brachte dieser Tag gleich in aller Frühe einen höchst bedauernswerten Unfall, von dem einer der besten deutschen Flieger betroffen wurde. Reinhold Poss (Klemm) flog in nur sehr geringer Höhe und muss hierbei mit dem linken Tragdeck einen Baum gestreift haben. Die Maschine stürzte ab; Poss und sein Begleiter Weirisch waren auf der Stelle tot. Waren es am ersten Tag vor allem Wind und Regen, die den Fliegern zu schaffen machten, so bereitete am zweiten Tag vor allem Nebel zwischen Bremen und Osnabrück grosse Schwierigkeiten. Die Orientierung war hier ausserordentlich erschwert. Auch auf diesem Fluge gab es wieder zahlreiche Ausfälle. Immer wieder waren es Motorstörungen, die zu Notlandungen zwangen, und hierbei gingen mehrere Maschinen wieder zu Bruch, so dass bis zum Abend nur noch 78 Teilnehmer nach Berlin zurückgekehrt waren. Besonders bemerkenswert war es, wie einige Staffeln den ganzen Flug bisher in geschlossener Formation absolviert haben; allerdings sind hier auch schon einige Teams gesprengt worden. F. W. der nicht nur als Obensch wirkt, sondern gleichzeitig den Brennstoff veredelt TITANIC MERCEDES- BENZ Landaulet, 10,14 PS, 6 Zylinder, •itür., m. schwarzer Lederpolsterung, 6- plätzig, 4-Radbremsen, in prima Zustand, äusserst. 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N° 72 - 1933 AUTOMÖBIL-'REVUE Stväam rerkeht Zweckmassige Verkehrssignale. Als im Frühling 1927 in Zürich an d€r Kreuzung Bleicherweg-Talstrasse, an derselben Stelle, wo heute die sicherlich kostspielige und sinnreiche «Verkehrsampel» über dem Verkehr ihres Amtes waltet, ein Halbkugelspiegel die Augen aller nach oben lenkte, hatte der Schreiber dieser Zeilen Gelegenheit, in der Presse-Stellung zu den aktuellen Verkehrsfragen zu nehmen. Dabei berührte ich auch die .Frage der Anbringung von Verkehrsspiegeln und bemerkte hinsichtlich Anbringungsh,Öhe zweckmässiger Verkehrssignale folgendes : « Die Zweckmässigkeit dieser Halbkugelspiegel wird gerade dann zu Null, wenn sich das Fahrzeug der gefährlichen Stelle nähert, weil dann, wenn der I^ahrzeuglenker nach oben blicken müsste, die Verkehrssicherheit am allermeisten leidet.» Und «der Verkehrsspiegel (oder andere Signale) soll den Verkehrspolizisten ersetzen, und zwar so einfach und so billig wie möglich, und soll in der Anbringungshöhe so placiert werden, dass der in den Spiegel fallende Sehstrahl des Fahrzeuglenkers nur eine unwesentliche (oder besser noch k ei n e) Ablenkung erfährt in bezug auf das vor ihm liegende Verkehrsbild ». Ohne die sinnreiche und gefällige Ausführung der Verkehrsampel irgendwie bemängeln zu wollen, muss doch festgestellt werden, dass sie ihre Aufgabe in der durch die zentrale Anbringung bedingten Höhe über dem Verkehr nicht so erfüllen kann, wie es für eine zweckdienliche Verkehrsregelung notwendig wäre. Den einfachsten Beweis für •diese Behauptung liefern alle jene gekrümmten Rücken, nach hinten gedrückten Köpfe und an der kritischen Stelle fast senkrecht nach oben gerichteten Augen. Es liegt durchaus im Bereich der Möglichkeit, dass eines Tages zwei Fahrzeuge kollidieren, weil die Fahrzeuglenker, statt ihre Aufmerksamkeit dem unter ihrer Augenhöhe liegenden Verkehrsbild schenken zu können, in gespannter Erwartung das Wandern des Zeigers über ihrer Augenhöhle verfolgen oder, wie es oft beobachtet werden kann, noch rasch über die Kreuzung flitzen. . Das Wandern des Zeigers und somit auch das Ueberschreiten der Grenzlinien ist, wie dies von anderer Seite auch schon festgestellt wurde, bei greller Sonnenbeleuchtung schwer erkennbar. Zudem liegt in der langsamen Ueberschreitung des Zeigers der Grenzlinien für manchen Fahrzeuglenker die Versuchung, noch schnell, bevor der Zeiger das,andere Feld ganz betreten hat, «Gas zu. geben». Auch in rechtlicher Hinsicht ist eine eindeutige, scharfe Begrenzung der Durchfahrt- bzw. Wartezeiten nur zu begrüssen. Bedeutend klarer .und scharf begrenzt wäre die Wirkung des > Signals, wenn in jeder Richtung an Stelle des Zeigers drei Signallampen« wechselweise periodisch aufleuchteten: Eine Lampe «Stopp» (rot), eine Lampe «Achtung» (gelb) „und eine Lampe « Frei > (grün). flnordnung der Signalanlage. Auch diese Anordnung, die im Ausland vielerorts mit Erfolg verwendet wird, kann nur dann ihre Aufgabe sinngemäss erfüllen, wenn sie an je zwei Punkten in maximal 3 m Höhe über der Strassenfläche an zwei Ecken der Kreuzung angebracht würde. Bei einer solchen Aufteilung bzw. Gruppierung der Verkehrsflächen in zwei Gefahrenbezirke ist es nicht notwendig, die beiden Signal-Apparaturen mit je vier Lampenkompositionen auszustatten. Es genügen je zwei solche mit den erwähnten drei Signallampen. Hinsichtlich Begrenzung der Leuchtdauer und Schaltung der drei Signallampen grün, gelb, rot, wäre vielleicht folgender Vorschlag einer Prüfung wert: Sowohl das «Stopp»-Signallicht (rot) als auch das Signallicht für «Frei» (grün)- leuchtet abwechselnd, z. B. während je zwei Minuten. Nach Ablauf von 1 l AMinuten wird das zwischen Rot und Grün fliegende Signal «Achtung» (gelb) mit dem Hauptsignal zusammen aufleuchten und mit dem Signal Rot oder Grün nach Ablauf der Restzeit, also nach 30 Sekunden, erlöschen. Dabei wäre es zweckmässig, das Signallicht «Achtung» (gelb) flackernd auszuführen, wie es beim Signalbau im Bahnbetrieb- zur besseren Sichtbar-tnachune üblich ist *• Zusammenfassend ist in Hinsicht auf ein wirklich zweckmässig arbeitendes Signal folgendes als Bedingung festzustellen: 1. Die Lichtquelle darf nicht höher als maximal 3 m über der Verkehrsfläche angebracht sein, d.h. die Lichtquelle soll, wenn der Fahrzeuglenker an der Kreuzung angelangt ist und er sich somit in unmittelbarer Nähe des Signals befindet, allerhöchstens 2 m über seiner Augenhöhe placiert sein. 2. Die Abgrenzung der Zeiten für «Stopp» und «Frei» hat kfar und scharf zu erfolgen. 3. Die für die Signale verwendeten Farben sollen bei jeder Witterung und bei Jeder Tages- oder Nachtzeit eindeutig erkennbar sein. 4. Für das Warnungssignal «Achtung» können zweckmässig Blink- oder Flackerlampen verwendet werden. Wie solche und ähnliche Anlagen in Zürich (Dufourstrasse-Florastrasse) und in Auslandstädten gezeigt haben, arbeiten diese auf den erwähnten Vorbedingungen fassenden Signalanlagen in jeder Hinsicht, zufriedenstellend und es wäre im Interesse der Verkehrssicherheit nur wünschenswert, wenn, wie die «Verkehrsampel» auch lehrt, solche Signale in der angeregten Weise «tiefer gehängt» würden. E. EL Ing., in Z. Sf* nbi Das Problem der gusseisernen Strassen. In unseren Spalten haben wir die Leser laufend über die von der deutschen Regierung zum Ausbau des Strassennetzes unternommenen Schritte orientiert. Die Strassenbauprojekte sollen noch dadurch eine Erweiterung erfahren, dass man sich in Deutschland neuerdings auch mit dem Problem der gusseisernen Strasse zu beschäftigen beginnt. Auf Grund einiger Probestrecken, die sich bis heute gut bewährt haben sollen, wird der Gusseisenbedarf für eine Strasse von 8 m Breite und 1000 m Länge auf 200 t errechnet, eine Quantität, die der Monatsleistung einer Letztere werden auch bei Benützung von Personen- ohne besonderes Entgelt befördert. Der Auto* mittleren Giesserei entspricht. Da die Her-zügestellung der erforderlichen Gussteile sehr verlad hat bei Beförderung mit durchlaufenden Zügen spätestens 30 Minuten, bei Beförderung mit- einfach ist, dürfte jede in der. Nähe einer Strassenbaustelle gelegene Giesserei als Lieferantin in Betracht fallen, wodurch für die- vor deren Abfahrt zu besonderen Transportzügen spätestens 15 Minuten erfolgen. ses von der Krise empfindlich betroffene Gewerbe ein neues Absatzgebiet geschaffen würde. Sohlte von dieser Seite versucht werden, auch nur zum Teil grössere Strassenba v uaujträge hereinzubekommen, so würde sichariich- seitens der verschiedenen andern an der Belieferung von Strassenbaumatenalien beteiligten Kreise, wie Zement-, Asphalt-,' Basalt- und Hartsteinlieferanten eine starke Opposition entstehen. Wenn auch die neue Baumethode verschiedene Vorteile auf sich vereinigen dürfte, so ist kaum anzunehmen, dass in nächster Zeit grössere Strecken mit Gusseisen gebaut werden, da sich eine der« artige Umstellung nur in einem Rückgang des Beschäftigungsgrades in der Bauindustrie-auswirken würde. -my- Touristik-Bulletin des A.C.S. I. Autotransporte: 1. Autofähre über den Langensee: Das neue Autofährenschiff ist kürzlich fertiggestellt worden und verkehrt seit 22. August zwischen Intra und Laveno. Das Schiff ist 42 Meter lang und 7 Mete» breit; es kann 20 Automobile und 100 Passagiere aufnehmen. Das Fährboot legt die Strecke Intra-. Laveno in 15 Minuten zurück. Der Fahrplan ist bis November folgender: Laveno ab: 7.00, 8.15, 9.30, 10.30, 11.30, 14..00, 15. 50, 16. 50, 18. 00, 19.00, 20.00 Uhr. Intra ab: 6.30, 7.30, 8.45, 10.00, 11.00, 13.30, 15.00, 16.20, 17.20, 18.30, 19.30 Uhr. Einfache Hin- und Transportkosten für ' Fahrt Küokfahrt Lit. Lit.- Automobile, jnkl. Führer 14—25 21—37 Autocars u. Anhänger, inkl. Führer 14—26 21—39 Autobusse, inkl. Führer 22—35 33—53 7 11 Motorräder, inkl. Führer ' Fahrräder, inkl. Fahrer 4 7 2. Autobeförderung durch den Tauerntunnel: In der Hauptreisezeit, d. i. vom 1. Juli bis 17. September, werden die Automobile mit nachstehenden Zügen befördert: Böckstein ab: 6.16, 8.30, 9.32, 10.35, 11.10 r 13.30, 15.23, 17.09, 18.10, 22.22 Uhr. Mallnitz an. 6.46, 9.05, 10.02, 10.50, 11.45, 14. 05, 15. 38, 17 24, 18.45, 22. 37 Uhr. Mallnitz ab: 7.05, 10.10, 12.10, 14.38, 15.30, 17. 45, 18.15, 19.30 Uhr. Böckstein an: 7.20, 10.45, 12.45, 15.06, 16.05, 18.00, 18. 43, 20. 04 Uhr. In der Zeit vom 18. September bis 30. Juni werden diese Transporte in der Richtung. Böckstein- Mallnitz mit den Zügen ab 6. 16, 9.32, 10.15, 20.05 und 22.22 Uhr, in der Richtung Mallnitz-Böckstein mit den Zügen ab 7.05, 9. 55, 14. 38, 18.15 Uhr befördert. Die Gebühr für die Beförderung eines Personenautomobils beträgt S. 28. —, für Autobusse S. 200.—, einschliesslich des Fahrgeldes für die Insassen» II. Grenzbureau des RACB in wuestwezel: Der Royal Automobile-Club de Belgique hat votf kurzem in Wuestwezel an der Hauptstrasse Antwerpen-Breda-Rotterdam eine Grenzhilfsstelle für Autototrristen eröffnet. Dort erhält jeder Automobilist alle nützlichen Auskünfte betreffend Belgien und Holland, wie Strassehkarten, Reiseführer, Pro> spekte etc.- ventillos Rugby, 1 T., 1929, 6 Zyl., 14 PS, mit Kasten wie Migros-Wagen, in sehr gutem Zustande, zu verkaufen. •^ Tel. 39.764, Zürich. 5 Tonnen, 6-Zyhnder- Motor, kürzlich revidiert, Ia. Zustand, Ladebrücke: 5,2 m, GF- Räder, Pneuber. 4OX 8", elektr. 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