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E_1933_Zeitung_Nr.075

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Technische Entwicklung und Umfang der Haltung von Motorfahrzeugen sind abhängig vom Lebensstandard des in Betracht fallenden Volkes, seiner Einstellung zu den Begriffen Zeit und Raum, von den gesetzlichen Vorschriften für den Motorfahrzeugverkehr sowie von der topographischen Beschaffenheit des betreffenden Landes und vom Zustand seiner Strassen. Schon aus diesen Ueberlegungen heraus ergibt sich z. B. eine grundsätzlich andere Entwicklungslinie der amerikanischen Automobilindustrie gegenüber ihrem europäischen Konkürrenten. Während den guten Konjunkturjahren der Nachkriegsperiode wurde in den Vereinigten Staaten von Amerika, wie in Kanada, bei der unermüdlichen Jagd nach dem Dollar vor keinem Mittel zurückgeschreckt, um die Begriffe Zeit und Raum zu verkleinern und sie dem Menschen Untertan zu machen. Daraus resultiert das Entstehen gewaltiger Aütomobilfabriken mit enormen Produktionskapazitäten. Jahrelang fandön die auf den Markt geworfenen Personen- und Lastautomobile schlankweg Absatz. Autoindustrie und Automobilist wurden als wichtige wirtschaftliche Faktoren überall anerkannt. Parallel mit dem Ausbau dieses wichtigen Industriezweiges, der sich nach und nach zu einer fundamentalen Bedeutung für die amerikanische Wirtschaft entwickelte, ging im schnellen Tempo die Angleichung des Strassennetzes an die neuen Verkehrsverhältnisse einher. In ausserordentlicher Weise wurde die Strassenführung durch die topographischen Verhältnisse des nordamerikanischen Kontinents begünstigt. Getragen wurde dieser Aufbau von typisch amerikanischen Wagen, so wie wir ihn auch bei uns kennen, mit verhälthismässig starkem Motor, starren Achsen und weicher Federung. Der Treibstoff ist relativ billig und die Steuergesetzgebung umgeht eine Benachteiligung der starken Maschinen. Die schlechten Erfahrungen, die einzelne Bundesstaaten mit einem allzu scharfen Anziehen der Steuer* schraube machen mussten, haben wiederum einer liberaleren Auffassung weichen müssen. Die am 1. Juli 1932 eingeführte neue Steuer auf Kraftwagen hatte zur Folge, dass noch im gleichen Monat die Produktion um 38% zurückging, ohne dass saisonmä$sige Einflüsse eine erhebliche Rolle gespielt hätten. Vor mehreren Jahren glaubte der Staat Pennsylvania, die Betriebsstoffsteuer ungestraft um den dritten Teil erhöhen zu dürfen; ein Jahr nach dieser Erhöhung betrugen die Einnahmen nur noeh 2,68 Mill. Dollar. Als sie daraufhin auf den alten Satz ermässigt wurde, war ein weiteres Jahr später das Aufkommen, trotz der inzwischen eingetretenen Verschärfung der Wirtschaftskrise, auf 3,8 Mill. gestiegen. Ununterbrochen hat die amerikanische Automöbilproduktion am technischen Ausbau ihrer Typen gearbeitet, um sie so zu zuziehen. Alle bisherigen Bestrebungen sind jedoch nie aus dem Anfangsstadium herausgekommen. Im Jahre 1926 wurde eine Maxi- verbessern, dass sie den Forderungen des Automobilisten und den von der Steuerpolitik aufgestellten Richtlinien und der reicht, um bis im Jahre 1931 auf 210 Einheimalproduktionshöhe von 1050 Wagen er- Beschaffenheit des Strassennetzes entsprachen. Wie wir bereits erwähnten, konnte wagen darstellten, zurückzugehen. Gegenten, wovon 80 Personenwagen und 130 Last- die amerikanische Automobilindustrie bei wärtig ist ein englisch-französisches Finanzkonsortium damit beschäftigt, in der Nähe ihrem Aufbau auf eine weitgehende Unterstützung seitens des Staates rechnen und von Madrid eine grössere Autofabrik zu errichten, deren Jahreskapazität auf nicht we- hatte nicht, wie vielfach in europäischen Ländern, mit gesetzlichen und steuerrechtlichen Schranken zu rechnen, die eine niger als 10,000 Einheiten festgesetzt ist. grosszügige Entwicklung verunmöglichten. Ein Zeichen der Zeit. Die amerikanische Als die amerikanischen Produzenten in Automobilfirma Peerless Motorcar Corporation hat den Beschluss gefasst. auf ihrem vermehrtem Masse den europäischen Markt zu erobern begannen, stiessen sie auf technisch und namentlich wirtschaftlich an- errichten und die Automobilfabrikation voll- Fabrikgelände in Cleveland eine Brauerei zu spruchsvollere Käuferschichten. Bei unsständig aufzugeben. Eine halbe Million Dol- musste das Automobil zum vorneherein mit bestimmten Widerständen rechnen, da seitens des Staates dieses Transportmittel als Luxusartikel des Kapitalisten betrachtet wurde und immer mehr duroh die fiskalische Belastung als bequeme Steuerquelle zu dienen hatte. Während vielen Jahren waren unsere Strassen mit denjenigen Amerikas nicht zu vergleichen, was die kontinentalen Fabrikanten nötigte, speziell starke Fahrgestelle zu konstruieren. Zudem war noch auf die durch die Steuerpraxis bedingte Entwicklung des Kleinwagens Rücksicht zu nehmen, wobei meistenteils der gleiche Fahrkomfort wie bei den grossen Wagen verlangt wurde. Diesen Forderungen konnte von den auf Massenproduktion und Serienwagen eingestellten amerikanischen Produzenten nicht so schnell entsprochen werden, wie dies von den europäischen, auf bedeutend kleinern Produktionsüahlen eingestellten Automobil No 75 fabriken gemacht werden konnte. Die amerikanische Automobilindustrie wollte aber absichtlich auf die Sonderwünsche der Europäer nicht so schnell eintreten, denn mit dem Eingehen darauf hätten zwei für die beiden Marktgebiete verschiedene Typen geschaffen werden müssen, wie es späterhin von Ford versucht wurde. In Berücksichtigung der grossen einheimischen Absatzgebiete wäre auch eine Umstellung der amerikanischen Automobilindustrie auf die europäischen Sonderwünsche vollkommen falsch gewesen. Gezwungen durch die verschiedenartigen Forderungen der einzelnen Länder haben sich die Konstruktionstendenzen immer mehr voneinander entfernt, so dass heute jedes Land, für seine eigenen Bedürfnisse und Verhältnisse berechnet, geeignete Wagen produziert, und diese Konstruktionen ständig im Sinne des kaufenden Publikums zu verbessern trachtet Im Verlauf der gigantischen Verkehrsentwicklung, die das Auto mit sich gebracht bat, zeigte es sich, dass manches, das sich in Amerika als erprobt und geeignet erwiesen hat, von den europäischen Konstrukteuren übernommen wurde; so die Zentralschmierung, die schwebende Aufhängung des Motors, die hydraulischen Bremsen usw., während umgekehrt der Amerikaner nur in Ausnahmefällen von europäischen Eigenschaften Gebrauch machte. Hinsichtlich der finanziellen Krise, die zurzeit Amerika und auch die übrige Welt durchmacht, wäre eine auch nur im kleinen Rahmen sich vollziehende technische Umstellung der Automobilfabrikation unmöglich. Als typischen Repräsentanten kontinentalen Automobilbaues möchten wir die italienisch© Automobilindustrie hervorheben, zeigen doch alle Marken, trotz voreinander abweichender Konstruktion, viele übereinstimmende Züge. Der italienische Automobilist darf dem amerikanischen als Gegenpol gegenübergestellt werden, sind ersterem doch alle Einrichtungen, die speziell das sportliche Moment auszuschalten drohen, sehr unbeliebt. So empfindet man in Italien den Freilauf als störend, weil dieses eingefügte Zwischending die Fühlung mit der Maschine erschwert. Es wird kaum möglich sein, diese Charakterzüge als reine Aeusserlichkeiten abzutun, denn in den technischen Details zeigt sich die gleiche stets wiederkehrende Grundstellung. Was die Struktur der italienischen Automobilindustrie anbetrifft, so hat auch der italienische Markt in Uebereinstimmung mit der kontinentalen und nordamerikanischen Entwicklung während den letzten Jahren eine starke Schrumpfung aufzuweisen. Während 1927 noch rund 65.000 Automobile auf den Markt gebracht werden konnten, hat sich der Absatz fabrikneuer Wagen im abgelaufenen Jahr auf etwas mehr als die Hälfte, auf rund 30,000 reduziert. Diese abnehmende Linie vermochte sich trotz einer sehr ausgiebigen staatlichen Unterstützung durch Präventivzölle sowie durch eine autofreundliche Steuergesetzgebung durchzusetzen. Vom Produktionsumfans 1932 entfallen nmd 90 % auf die Fiatwerke, -my- (Fortsetzung folgt.) Bau einer spanischen Autofabrik. In Spanien ist schon öfters der Versuch unternommen worden, eine eigene Autofabrikation auf- lar wird für den Bau der Brauerei bereitgehalten. Man rechnet mit einer jährlichen Bierproduktion von rund 176,000 hl. Das ist nicht das einzige Beispiel, dass sich ein Industriewerk in den Vereinigten Staaten auf die Bierproduktion umstellt, seitdem die Demokraten der Prohibition ein rasches Ende bereitet haben. Neuregulierung des deutschen Automobilhandels. Das gesamte Automobilgeschäft soll im Einvernehmen zwischen dem Reichsverband: der Automobilindustrie und der Organisation der Autohändler neu geregelt werden. Für neue Wagen werden Festpreise angestrebt, so dass besondere Vergünstigungen beim Kauf neuer Wagen in Fortfall kommen. Bei Altwagen, die beim Kauf neuer Automobile in Zahlung gegeben werden, soll der genaue Wert des Altwagens durch besondere Stellen ermittelt und bei der Zahlung verrechnet werden K. K-

NO 75 - 1933 S#»aH«*n Ein Unikum von Strassenorientleruns. Es ist das besondere Verdienst des städtischen Polizeiinspektorates, dass die Stadt Zürich schon sehr früh zu einem sehr guten Strassenorientierungssystem gelangt ist, das erfreulicherweise auch jeder Reklame entbehrt. Leider ist in dieses vorbildliche Signalislerungssystem letztes Jahr anlässlich der Lichtwoohe insofern ein unzulässiger Einbruch verübt worden, als bei der wichtigen Strassenkreuzung am linksufrigen Walehebrückenkopf bei der Errichtung einer Lichtsäule die klaren Orientierungstafeln entfernt und dieselben durch ein Schriftband ersetzt worden ist, das nicht nur mit der eidgenössischen Signalordnung in vollem Widerspruch steht, sondern auch nur schwer lesbar ist und — man staune — sogar völlig unrichtige Richtungen weist, so dass der ortsfremde Fahrer gerade in die gegenteilige Richtung gewiesen wird, als die, die er fahren möchte. Auf das Ersuchen der Sektion Zürich des A.C.S. um Anbringung der früheren Orientierungstafeln hin. hat sich das städtische Polizeiinspektorat sofort dieser Sache angenommen; es musste nun aber festgestellt werden, dass sich das städtische Elektrizitätswerk, welches die Lichtsäule erstellte, unerklärlicherweise weigert, die Aenderung vorzunehmen, weil angeblich ein schönheitsdurstiger Architekt die gegenwärtige Lösung ästhetisch für besser hält, gleichgültig, ob Alpenposten. In der Woche vom 28. August bis 3. September hat die Schönwetter- solche ihre eigentliche Aufgabe der Strassenorientierung zu erfüllen vermag. Es istperiode die Frequenzzahl gegenüber dem erstaunlich, dass sich eine Stelle wie dasVorjahr um 1486 Passagiere zu erhöhen ver- städtische Elektrizitätswerk Zürich derart willkürlich mit den Vorschriften der eidg. Signalordnung in Widerspruch setzen darf und sich nicht dazu verstehen kann, sich den gesetzlichen Forderungen des Strassenverkehrs anzupassen und so zur Förderung der Verkehrssicherheit beizutragen. ^ Ausbau des deutschen Landstrassennetzes. Vor kurzem ist der deutsche Gemeindetag bei der Reichsregierung vorstellig geworden, um den Wegeunterhaltungspflichtigen die Möglichkeit zur Aufnahme von mittel- und langfristigen Strassenbaukrediten zu tragbaren Bedingungen zu erleichtern. Nach Ansicht des Gemeindetages sind die Strassenhaushaltsmittel der die Wege unterhaltenden Provinzen, Landkreise, Bezirke, Städte und Gemeinden bedeutend unter den nötwendigen Bedarf gesunken, so dass ohne tatkräftige Hilfe des Reichs der Verfall der Landstrassen nicht mehr aufgehalten werden kann und das begonnene Umbauprogramm zur Anpassung der Landstrassen an den Aumobilverkehr nicht fortgesetzt werden könne. Die deutschen Landstrassen umfassen ein Netz von 220,000 km das künftighin als Zubringernetz für die vorgesehenen 4800 .Akm Reichsautobahnen eine besondere Bedeutung haben wird. Nach langjährigen Beobachtungen weisen etwa 2 Prozent aller Landstrassen eine tägliche Belastung von mehr als 2000 t und 94 Prozent eine Belastung bis zu 1200 t auf. Danach kann beim Umbau der Landstrassen für die weiten Ueberlandstrecken eine leichtere Bauweise angewendet werden, während schwere, resp. mittelschwere Baumethoden bei Ortsdurchfahrten und auf den Ausfallstrassen erforderlich sind. Der Gemeindetag vertritt die Ansicht, so schnell als möglich alle für den motorisierten Verkehr in Betracht kommenden Strecken je nach dem Belastungsgrad, den neuen zeitlichen Bedürfnissen anzupassen, um sie dadurch vor dem Verfall zu retten. Beim zukünftigen Ausbau soll nicht nur das Reichsfernstrassennetz von 25.000 km. sondern grundsätzlich das ganze Autoverkehrsnetz berücksichtigt werden. my. Die Autostrasse Lyon - Chambery - Evian. Nachdem in Italien der Ausbau der reinen Autostrassen schon weit fortgeschritten ist, und in Deutschland nach Ausführung des kleinen Strassenstückes Bonn-Köln nun noch ein grosszügiges Reichsautostrassenausbauprojekt der neuen Regierung vorliegt, scheinen sich auch in Frankreich die Geister wieder zu regen. Das Projekt einer Autostrasse Lyon-Evian ist nicht neu, aber man scheint nun doch die ganze Angelegenheit etwas energischer an die Hand zu nehmen, so dass zu hoffen ist, dass dieses reine Autostrassenprojekt in absehbarer Zeit zur Ausführung gelange. Die zukünftige Autostrasse soll folgenden Verlauf nehmen : Lyon-Bourgoin, La Tour du Pin, Le Pont de Beauvoisin. Chambery, Aix-les-Bains, westlich an Armeey vorbei, La Roche-sur-Foron, östlich vorbei an Annemasse, Thonon, Evian. Die grössten Steigungen sollen nie mehr als 7 % betragen, während der Kurvenradius nicht unter 500 Meter liegen soll. Es ist eine Zweiteilung der Fahrbahn vorgesehen, womöglich mit einem erhöhten Trennut|gstrottoir in der Mitte, so dass für Me Fahrrichtung eine selbständige Route zur Verfügung steht. In diesem mittleren Trottoir könnten in Kanälen die Telephon-, Telegraphen- und Lichtkabel geführt werden, so dass die teuren und unschönen Masten beidseits der Strasse wegfallen würden. Der Verlauf der projektierten Autostrasse folgt im grossen ganzen den heutigen bestehenden Strassenzügen. Vorgesehen sind ca. 5 bis 6 Autostrassenbahnhöfe, an welchen die Strasse erreicht und verlassen werden kann. Die gesamte Autostrasse soll eine Beleuchtung erhalten, die auch bei Nacht eitle Verwendung von Scheinwerfern überflüssig macht. Dabei mag noch daran erinnert werden, dass diese beleuchteten Autostrassen zugleich ausgezeichnete Wegweiser für den nächtlichen Luftverkehr sind. Es ist also nach den weitgediehenen vorbereiteten Studien anzunehmen, dass auch Frankreich in absehbarer Zeit seine erste Automobilstrasse haben wird. Lr. Der längste Autotunnel der Welt. In Südamerika wurde am Fusse der Anden mit dem Bau eines Autotunnels begonnen, der Chile mit Argentinien verbinden wird. Der Tunnel wird mit 45 km doppelt so lang sein als der Simplontunnel. Die Bauzeit ist auf fünf Jahre berechnet, doch hält man in Fachkreisen die Einhaltung dieses Tennines nicht für wahrscheinlich. K. K. V«-*Uc-l... mocht. Vor allem waren es die Grimsel (+543), St. Moritz-Maloja (+392), Furka (+154), Thusis-Splügen (+125) wie auch Schuls-Val Sinestra (+112) die grössere Frequenzen aufzuweisen hatten. Eine stärkere Minderfrequenz verzeichnete einzig die Linie Sion-Les Mayens de Sion (—155), während sich bei 11 andern Kursen die Mmderfrequenz unter 100 bewegte, gegenüber einer zwischen 1 und 100 liegenden Mehrfrequenz auf 15 Kursrouten. my. Stationieren in der Stadt. Wenn der parksuchende Automobilist an Markttagen in der oberen Stadt Bern nach einem freien Plätzchen Aussicht hält, so ist es die Regel, dass er nach zeitraubendem Hin- und Hersuchen nach der Bahnhofgegend zurückfährt und zu Fuss seinen Verrichtungen nachgeht. Für Privatpersonen bedeutet dies lediglich «ine kleine Einbusse ihrer persönlichen Bequemlichkeit, hingegen ist Lieferungswagen und Geschäftsleuten vielfach die Möglichkeit genommen, ihre Waren abzuliefern oder in Empfang zu nehmen. Es ist daher auch nicht verwunderlich, wenn der eine oder andere besonders praktisch veranlagte Lieferant oder Bezüger seinen Wagen in zweiter Reihe neben einem bereits stationierenden oder parkierenden Vehikel aufstellt, um seine Kommission bequemer erledigen zu können. So einleuchtend eine derartige Handlungsweise sein mag, so müssen im gleichen Atemzug die Folgen abgesehen werden, welche sich durch eine Verallgemeinerung dieser Stationierungsweise für. die übrigen Strassenbenützer ergäbe. Es wäre denkbar, dass zeitweilig auf beiden Strassenteilen je zwei Fahrzeuge miteinander stationieren, so dass der durchgehende Fahrverkehr unmöglich im Fluss gehalten werden könnte. Die Verkehrskommisison der Sektion Bern des A.C.S. sah sich deshalb veranlasst, ihre Sektionsmitglieder auf dem Zirkularweg auf das Unstatthafte einer solchen Parkierungsweise aufmerksam zu machen und in Erinnerung zu rufen, dass jedes Aufstellen von Motorfahrzeugen in zwei Reihen auf gleicher Strassenseite, und sei es auch nur für kurzbefristete Zeit, verboten sei. Als Beweggrund diente ihr ein Bussenfall von grundsätzlicher Bedeutung, welcher kürzlich in Bern vor Richteramt V zur Aburteilung gelangte und mit der Verurteilung des verzeigten Automobilisten endigte, der ihm guten Glauben, dem Auge des Gesetzes nichts in den Weg zu legen, sein Fahrzeug rasch neben ein bereits stationierendes Automobil aufstellte, um in einem nahe gelegenen Laden einige gewichtige Waren abzuholen. Die polizeilichen Organe sind in solchen Fällen berechtigt, vorschriftswidrig stationierende Fahrzeuge ohne Befragen des Wagenbesitzers zu verstellen. h. Verantwortliche Redaktion Dr. A. Büehi (im Militärdienst abwesend). W. Mathys. — H. Labhart. Telephon der Redaktion: 28.222 (Hallwae). Auster-halb der Geschäftszeit: 23.295. Redaktion für die Ostschweiz: Dr. A. Büchi Sprechstunden nach Vereinbarung mit der Ge- «chäftsstelle Zürich (Lflwenstr. 6l. Tel 39.748) AUTOMOBIL-REVUB 13 Sämtlich« 8pengl«r.Arbalten fOr neue KAROSSERIEN KABINEN sowie Aenderungen und Reparaturen führt sorgfältig und preiswert aus AUTO-SPENQLEREI P. ZURBUCHEN Tel,2.88 DORNTEN (Zeh.) 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