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E_1933_Zeitung_Nr.075

E_1933_Zeitung_Nr.075

li AUTOMOBIL-REVUE

li AUTOMOBIL-REVUE 1933 — N 0 75 Auiokuvse Autobetrieb der Stadt Schaffhausen. Im Monat August" -wurden 50.609 (32.844) Personen befördert, woraus Einnahmen in der Höhe von 11.660 (7681) Franken resultierten. In den ersten acht Monaten des laufenden Jalrres stellen sich die Einnahmen auf 85.733 (56.460) FT., denen Ausgaben in der Höhe von 108.414 (70.700) Fr. gegenüber stehen, eo dass ein Ausgabenübenschuss im Betrage von 22.681 (14.240) Fr. zu verzeichnen ist. = Vom Basler Autobusbetrieb. Anläßlich der Anschaffung der ersten Autobusse sind bekanntlich von den 6 bestellten Wagen deren zwei als dreiachsige Autobusse erstellt worden. Da die Erfahrungen mit den Dreiachsern jedoch nicht zur vollen Befriedigung auegefallen sind, ist einer derselben auf einen Zweiachser umgebaut worden. Dieeer Wagen ist seit einigen Tagen wieder in Betrieb genommen worden und soll bis heute zu keinen Beanstandungen Anlass gegeben haben, so dass alter Wahrscheinlichkeit nach auch, der zweite Dreiachser umgebaut werden dürfte. = (Ohne Verantwortlichkeit der Redaktion.) Millionenaufwand erzwungen werden soll. Zur Walenseestrasse. Ueberraschend war die Sehr lückenhaft war der vor einigen Wochen Kunde, dass der Ausbau der Kerenzerbergstrasse von einem E. K. in der Automobil-Revue veröffentlichte Bericht über den stattgehabten Unfall in event. durch Bundessubvention gefördert werde. Ist dies ein Zeichen dafür, dass unsere oberste Landesbehörde erkannt hat, eine Walenseestrasse sei lasteten» und kurvenreichen Strasse zugeschrieben, Route nicht mehr ins Land hinein führt, sondern Mühlehorn. Derselbe wird voll und ganz der über- heit aber der Klausen, da dann die internationale heute durchaus keine Notwendigkeit und der daduich gezeitigte Erfolg stehe in absolut keinem Knicken von Leitungsstangen und das AnTennen was absolut nicht stichhaltig ist. Ist z. B. das an demselben vorbei. Man schützt auch eo gerne Verhältnis zu den auflaufenden Kosten? Die grosse von Feldbäumen als Zeichen grosser Geistesgegenwart zu taxieren? Wer sich ans Steuerrad setzt und gründliche Arbeit, die der Kanton Glarus bis heute am Kerenzerberg geleistet hat, wurde ganz und beim Begegnen in der Kurve erschrickt, der richtig eingeschätzt und es muss im Interesse jedes ist eben zum Befahren von Bergstrassen nicht (rualifiziert. Der Einsender scheint ebenfalls zu ver- Bürgers liegen, die begonnene Arbeit zu fördern und zu befürworten. Es ist unerklärlich, wie man gessen, dass in andern Teilen der Schweiz, ganz heute von einer Notwendigkeit in bezug auf die gleichgültig ob Flachland oder Gebirge, ebensoviele Walenseestraese reden kann, nachdem die Ausbauarbeiten an der Kerenzerbergstrasse über die Hälfte strasse, deshalb denkt aber noch kein Mensch dar- Kollisionen stattfinden wie auf der Kerenzerberg- gediehen eind. Die eifrigen Befürworter des Walenseestrassenprojektes schieben so gerne das Ge-Millionenbaues ein Ende zu bereiten. Selbstdiszian, solchen Zuständen durch Erzwingung eines spenst der Arbeitslosigkeit in den Vordergrund und plin, woran es leider vielen Fahrern fehlt, führt huldigen der durchaus verkehrten Ansicht, dass schneller und billiger zum Ziel als das Bauen von mit Inangriffnahme der Arbeiten dieselbe um ein Luxusstrassen mit arbeitslosen Industriearbeitern. bedeutendes vermindert würde. Wie wenig Arbeitslose sind z. B. am Ausbau der Kerenzerbergstrasse tätig, wie wenige würden es an der Walenseastrasse sein? Vielleicht Hundert, vielleicht mehr, das wäre der altbekannte Tropfen auf den heissen Stein. In Wirklichkeit glaubt ja auch der wärmste Befürworter der Walenseestrasse nicht mehr an das Märchen, dass ein Strassenbau mit arbeitslosen Textil- und Metallarbeitern sehr rasch und sehr billig vor sich gehe. Speziell gibt das erwähnte Projekt eine Unmenge Mineur- und Maurerarbeit, die nur vom Fachmann ausgeführt werden kann, hüte man sich also vor falschen Illusionen. Es ist schliesslich keine Kunst, die Baute zu erzwingen; als weiser Haushalter denke man auch an die Tilgung der Bauschuld. Allgemein ist ja bekannt, was für Kämpfe es z. B. absetzt, wenn ein Waffenplatz oder ein Bahnhof versetzt werden soll und dadurch anliegende Geschäfte in Mitleidenschaft gezogen werden. In die gleiche Lage werden die Anwohner -des Kerenzerbergea versetzt. Genau diejenigen menschenfreundlichen Persönlichkeiten, die den Arbeitslosen so gerne Verdienst verschaffen möchten, denken nicht daran, dass mit der Eröffnung der Walenseestrasse der gesamte Kerenzerberg total vom Verkehr abgeschnitten wird und die gesamte Hotellerie und die damit verbundenen Gewerbe in Schwierigkeiten geraten. Der Kerenzerberg wird zwar kaum duTch die Wegleitung des Verkehrs mit einem Schlage zum begehrten Kurgebiet werden, denn die heutige Generation zieht an den See, ins Strandbad oder hoch ins Gebirge. Die Fahrt über den Kerenzerberg hat selbstverständlich nach wie vor ihre Reize, der Ausländer kennt aber nur eein Reiseziel, dem er beharrlich zusteuert, gleichviel, ob er den Kerenzerberg befahren hat oder nicht, obwohl er heute nur Worte des Lobes für eine einzigschöne Aussicht und für das fertiggestellte Strassenstück hat. Der Ausfall wäre für den Kerenzerberg eine bittere Pille, um so mehr, als nicht anzunehmen ist, dass die Philantropen, die die Arbeitslosen beschäftigen möchten, den Ausfall wettmachen würden. Wer Gelegenheit hat, tagtäglich die Meinungen der Automobilisten zu hören, die über das grosszügige Werk, das bis heute am Kerenzerberg geleistet wurde, des Lobes voll sind und sich heute vielfach wenig aus einer -Walenseestrasse machen, der findet es kurios, dass eine Luxusstrasse mit einem Der Bau der Walenseestrasse wäre in der heutigen Zeit, wo der Bund mit solchen Defiziten arbeitet, unverantwortlich. Gewiss bezahlen die Automobilisten durch Benzinzoll und Steuern erhebliche Beträge, aber wir haben in der Ostschweiz andere Projekte, die den Automobilisten sicher mehr interessieren als die Walenseestrasse (Pragel!) Die Kerenzerbergstrasse ist, wenn einmal fertig ausgebaut, imstande, dem grössten internationalen Verkehr zu genügen. Sorge man also für einen raschen Ausbau derselben. Der Kanton Glarus hat bis heute aus eigenen Mitteln Grosses am Kerenzerberg geleistet und es wäre schade um den guten Willen der Behörden, wenn die andere Strasse erzwungen würde, da mit der Eröffnung einer Walenseestrasse Millionen von Franken am Kerenzerberg nutzlos verbaut worden wären. Nicht zu vergessen ist, dass mit der Eröffnung der Walenseestrasse nicht nur der Kerenzerberg in Mitleidenschaft gezogen wird, sondern auch übrige Kantonsteile, insonder- Von unseren ausländischen Autogästen. In Nr. 68 verbreitet sich ein Korrespondent unter dem Titel «Lausbüberei» über Vorkommnisse, die deutschen Automobilisten in der Schweiz begegnet sind. Ich bin vollständig einverstanden, dass solche Ereignisse nicht dazu geeignet sind, unsern Fremdenverkehr zu fördern und dass solchem Unfug rasch der Riegel geschoben werden soll, wenn wir nicht im Auslande unser Renommee als Gastland einbüssen wollen. Immerhin sei auch hervorgehoben, dass wir Schweizer Demokraten sind und uns nicht gerne provozieren lassen. Es kann nämlich nicht abgestritten werden, dass, seitdem die politische Struktur Deutschlands eine Aenderung erfahren hat, sich einzelne Söhne Germanias im Auslande mit einer gewissen Selbstherrlichkeit benehmen, die unange- J Solider, zuverlässiger Bursche per 20. September in Nähe Zürich's jüngerer, selbständiger 11075 utomec an er gesetzten Alters, sucht Stelle in Geschäft als Hllfsmagaziner oder als Automit- welcher alle vorkommenden Arbeiten zuverlässig fahrer auf Lieferungswa- Eintritt sofort oder ausführen kann und auch im Elektrischen gut be-genwandert ist. — Anmeldungen mit Zeugnisabschriften nach Uebereinkunft. unter Chiffre Z 2706 an die Schriftliche Offerten an Automobil-Revue, Bureau Zürich. A. Aeschlimann, Dorfberg, 60389 Langnau i. E. sorgfältiger Wagenpfleger, mit vieljähriger Erfahrung auf Last- und Lieferungswagen, in Zürich stadtkundig, IW" sucht Stelle. 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Bern. 51. 90% aller Autoreparaturen sind, wie nachgewiesen, auf unvollkommene Schmierung zurückzuführen. Die Schmierung verbessert Vertrieb für die Schweiz: 0. Schmidt, «Automobilia», Zürich 20. Teleph 53.243. PEUGEOT Limousine, 4/5plätzig, 16 Steuer-PS, in prima Zu-> stand, Modell 1930, 6fach bereift. 10733 auf 15. Sept., ev. 1. Okt., in Geschäft auf Luxus-, Lieferungs- oder Lastwagen. Schöne Referenzen zu Diensten. — Offerten unt. Chiffre 60333 an die Automobil-Revue. Bern. Die Stadt Luzern schafft auf einfache Art und Weise vermehrte Parkplätze für Automobile. Aus den Abbildungen geht deutlich die Verwendung des von den Fuesgängern unbenutzten Raumes für die Parkierung hervor. vor, der Weg nach Graubünden werde kürzer. In Wahrheit spielt es aber keine Rolle, ob man 15 Minuten früher oder später ins Bündnerland gelange, grösser ist der Zeitverlust bei der Fahrt über den Berg auf keinen Fall und die zu überwindende Steigung fällt für einen Wagen heutiger Konstruktion kaum in Betracht, viel weniger noch der vermehrte Benzinverbrauch. — Denken wir also möglichst nüchtern und freuen wir uns der axn Kerenzerberg geleisteten Arbeit, hoffen wir, dass unsere Landesväter in Würdigung der grossen finanziellen Opfer des Kantons Glarus an die Kerenzerbergstrasse uns die Subvention bewilligen. G. in 0. * ~ * Zu verkaufen 1 Occasions-Personenwagen Zu verkaufen 1 Lastwagen BERNA mit langer Ladebrücke, fahrbereit, in gutem Zustande. 60405 Aug. Süsstrunk, Baumeister, KQsnacht (Zeh.). vollstandigesLager aller Modelle Prompte Spedition Nachtdienst iOURING MOTOR A.G SOLOTHURN TEL.IOOO sprechend. — Besichtigung bei Lumina A.-D., Werk- Affoltern b. 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N°75 - 1933 AirrOMOBTL-PEVTJE nehm berührt Zum Beispiel machen sieh manche deutsche Autofahrer mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit auf unseren Strassen unangenehm bemerkbar, die gerade vom T. G. S. Bern in der gleichen Nummer Ihres geschätzten Organs mit Hecht scharf kritisiert wird. Was Deutschland in seinen Landen tut, geht uns nichts an, darein haben wir uns in keiner Art und Weise zu mischen, aber das möchten wir uns allerergebenst verbeten haben, dass man uns in der Schweiz mit diesen Theorien beglücken will. Deshalb dürfte es sicher nur zum Vorteil der deutschen Autofahrer sein, wenn sie durch geeignete Stellen darauf aufmerksam gemacht werden, sie möchten, •wenn sie in die Schweiz fahren, mit ihren Flaggen, die sie an ihre Wagen hängen, etwas haushälterischer umgehen und sich in einem Gastlande, auch •wenn sie als zahlende Fremde hierherkommen, sich etwas zurückhaltend benehmen. Wir Schweizer, wenn wir ins Ausland fahren, wissen, dass wir uns den dortigen Gesetzen und Gebräuchen zu fügen haben und dass es nicht angeht, zu provozieren. Gerade in Deutschland gibt's, nichts zu muksen; das haben schon genügend Autoreisende, die von jenseits des Rheins zurückkamen, mündlich und schriftlich bekundet. Deshalb dürfen wir verlangen, dass Gegenrecht gehalten wird. Ing, H. S.inL. Radio-Fremdenverkehrswerbung und Autotourismus. Durch die Presse ist kürzlich die Mitteilung gegangen, dass in einer Konferenz zwischen den Vertretern des Eidg. Eisenbahndepartements, der Eidg. Telegraph- und Telephondirektion, der S. B. B., des Schweiz. Hoteliervereins, der Schweiz. Rundspruohgesellschaft, der Schweiz. Verkehrszentrale und anderer Interessenten der Besehluss gefasst worden ist, unverzüglich eine intensive Radio- PTopaganda für Touristik, unter der Leitung der Verkehrszentrale und in enger Zusammenarbeit mit der Schweiz. Rundspruchgesellschaft zu veranstalten, um den Reiseverkehr unseres Landes in weitgehendstem Masse zu fördern, zu welchem Zwecke dem Radio Born eine besondere Abteilung Touristik mit einem Spezialbeamten angegliedert worden ist. Um nun eine umfassende Werbeaktion durch den Rundspruch schon für den Nachsommer und die Herbstsaison durchführen zu können, muss dieser alle hiefür nützlichen Informationen erhalten. Die Verkehrszentrale lädt deshalb in einem besonderen Rundschreiben alle schweizerischen Fremdenverkehrs-Interessenten zur Beteiligung ein. Dabei bemerkt sie, dass es sich nicht darum handeln kann zu sagen, der Kurort X sei sehr echön, als Ausflugszentrum besonders geeignet, das Klima sei milde, ein Tennistournier finde statt und der Ort habe einen wohlbegründeten Ruf. Solche Banalitäten hätten nur die Wirkung, den Radiohörer auch '"rtür die gediegenste AH der Propaganda unzugänglich zu machen. Diese an sich gewiss nur zweckmässige und bedeutende Erweiterung unserer Fremdenverkehrs- "werbung- ist für den Autotourismus ebenfalls von [Wichtigkeit. Einmal im negativen Sinne, nämlich dahingehend, dass im Rundschreiben der Verketaszentrale nicht ein Wort vom Autotourismus gesagt •wird. Schon das Verzeichnis der Konferenzteilnehmer lässt erkennen, dass die autotouristischen Kreise an den Verhandlungen nicht teilgenommen laben, oder gehörten sie etwa zu den anderen Interessenten? Es ist dies kaum zu vermuten, da bei der Wichtigkeit des Autotourismus für unseren Fremdenverkehr sicherlich auch die teilnehmendan Kreise dieser Verkehrsrichtung aufgeführt worden •wären. Des weiteren wird im Rundschreiben gar nicht in irgendeiner Weise angedeutet, wie Eich der Autötourismus bei dieser Propaganda auch beteiligen könnte. Bei der trotz Krise ausserordentlieh steigenden Bedeutung dieses Verkehrszweiges am gesamten schweizerischen Fremdenverkehr muss aber gefördert werden, dass auch die Interessen des Autotourismus bei dieser Propaganda mit berücksichtigt werden. In erster Linie sollte das in der Richtung geschehen, dass Mitteilungen, die den Autotouristen interessieren, ebenfalls verkündet werden, also über Strasseneröffnungen und plötz? liehe Strassensperrungen samt ümleitungsmassnahipen über neue Vergünstigungen und Erleichterungen bei der Einreise in die Schweiz (speziell für ausländische Autotouristen). Bei der hohen Zahl obliegenden Aufgaben festlegt. Die obgenannten Automobil-Clubs haben sich verpflichtet, ihre Tätigkeit der Automobilisten im In- und Ausland ist mit Srosaer Sicherheit anzunehmen, dass der Grosstejl sofort auf dieses neue Ziel einzustellen. V der Automobilisten diese Mitteilungen im Rundepruch hören wird, besonders dann, wenn er weiss, dass solche auch tatsächlich erfolgen. Die Automobilisten haben unbedingt ein Recht darauf zu verlangen, dass auch ihre Interessen bei der geplanten Radio-Propaganda für den Reiseverikehr mit berücksichtigt werden. Wenn schon Mitteilungen über besondere Vergünstigungen der Bahnen (wozu ja wohl auch die Bekanntgaben von Extrazügen usw. gehören) erfolgen, so dürfen solche für die Automobilisten ebenfalls nicht fehlen, sonst verschlieest man sich der Tatsache, dass diese Reisenden für unseren Fremdenverkehr ein immer wichtigerer Faktor werden. Dazu kommt noch, dass x. B. gerade Mitteilungen über automobilsportliche Veranstaltungen auch das weitere Publikum interessieren, das beweist schon die grosse Teilnahme an solchen Veranstaltungen. Es liegt nun aber in erster Linie bei den Automobilisten und ihren Organisationen, dafür zu sorgen, dass auch ihre Interessen bei dieser neu geplanten Radio-Werbung mit berücksichtigt werden. Sie selbst müssen deshalb rasch und zuverlässig alle in Betracht kommenden Mitteilungen an die Rundspruchstelle leiten und mit Nachdruck verlangen, dass auch diese bei der Bekanntgabe berücksichtigt werden. F.alls sich Hindernisse erheben sollten, so lasse man sich dadurch nicht abschrekken; der Autotourismus hat infolge seiner Bedeutung für den schweizerischen Fremdenverkehr ein Recht darauf, bei dieser neuen Werbung mitberücksichtigt zu werden. Im gleichen Sinne kann der Luftverkehr mit einbezogen werden. In diesem Sinne sei also auch eine harmonische Zusammenarbeit zwischen den automobilistischen Kreisen Verkehrsrundspruch-Propaganda- _au- und der neuen stelle empfohlen. T. C. S. Autosektion Waldstätte Aelpler-Chilbi auf Seebodinalp. Unser rühriges Organisationskomitee hat es sich nicht nehmen lassen, den Mitgliedern unserer Sektion einen gemütlichen Tag vorzubereiten. Auf der Alpwiese des Seebodens sollte sich nun einmal die T. G. S.- Gemeinde richtig tummeln. Leider sah der Himmel nicht einladend aus. Bald aber durchbrach die Sonne die Wolken, und wie gewünscht, hatten wir den schönsten Tag. Gegen Mittag war schon eine stattliche Zahl von Automobilen auf dem Parkplatz tind die ersten Frühaufsteher kehrten bereits von einer Rigitour zurück. Nachdem eich das Komitee und alle Mitarbeiter an einem gut präparierten « z'Mittag > gestärkt hatten, ging die « Ghilbi» los Vor der Schiess-, Ring- und Ballenwerferbude ging es oft recht hitzig zu. Der Vorstand und das Organisationskomitee haben ea sich aber für diesmal nicht nehmen lassen, einmal auch den Kindern eine Freude zu bereiten. Eins, 'zwei, drei und schon sind einige Buben und Meitschi in den Säcken und fangen an, die Rennstrecke «abzugumpen > Um nichts zu verpassen, musste man stets auf Reisen sein. Urgemütlich ging es auch beim stets eifrig verfolgten Wurstschnappen zu. Nebenan steht das « Zwirbeli > oder Glücksrad, wo Zuckerstöckli, Zitrönenpresser, Tasseli und Tällerli und noch vieles mehr zu haben war. Darüber auf der Anhöhe sitzt eine grosse Gemeinde, die dem Leben und Treiben der Autler, Aelpler oder Chüier zusieht. Weiter oben steht ein Alphornbläser, welcher der ganzen Veranstaltung den richtigen Ausdruck verleiht. Zwischen hinein hören wir wieder den Jodlerklub, wobei ein Fahnenschwinger mit aller Freude seine Fahne in die Höhe wirft. In der Mitte des Festplatzes steht eine grosse Kletterstange. Nicht lange ging es, bis der Kranz ausgeplündert war, und es war eine Riesenfreude unter den Knabon, wenn einer wieder mit der Wurst unter dem Arm auf festen Boden kam. In einer schattigen Ecke betätigten sich die älteren Eidgenossen als Schützen, wo der eine oder andere mit einem guten Stumpen davon kam. Mit ruhiger Hand musste man in einer anderen Bude einen Ring über eine Flasche werfen, wo es dem einen oder anderen gelang, eine Flasche Malaga zu gewinnen. Zum Teil mit den 115 Wagen, zum Teil zu Fuss sind nicht weniger als rund tausend Personen heraufgekommen, um an dieser gemütlichen Veranstaltung teilzunehmen. Dem Höhenweltrekordmann Piccard wurde Konkurrenz angesagt; bald stieg ein grosser, mit Feuer angetriebener und mit dem Schweizerkreuz versehener Ballon in die Höhe. Wo wird er wohl landen? Im Hotel hatte sich eine Kapelle niedergelassen, welche für die Tanzlustigen das Nötige veranlasste. — Das Chäszännen hat auch seinen Reiz, und Herr Hans Buoher hat es verstanden, die Kleinen dazu zu animieren. Ein Beweis der Freude war, dass der Gewinner sich bald als « Originalchäszänner > titulierte. Schon warf die Sonne lange Schatten über die Alp, als die Ersten wieder nach Hause steuerten. Noch eine halbe Stunde, und alles war dem Erdboden wieder gleichgemacht. Als letzter Zeuge der Chilbi loderte noch ein kleines Feuer auf, dessen Wärme am späten Abend ganz erträglich war. Als die Sonne ihre letzten Strahlen vom Horizont hersandte, versammelte sich der Jodlerklub beim Hotel, von wo aus man einen wunderbaren Ueberblick auf den Zuger-. Sempaoher-, Hallwyler- und Baldeggersee hat, sowohl auch auf die Küssnachter Bucht, und sangen der Sonne ein wunderschönes Lied zu. Als die Letzten die Alp verliessen, war schon alles im Dunkel gehüllt, und befriedigt vom schönen Tag, zogen die Aelpler zu Tal. PB. Atuslamd Der bevorstehende Zusammenschluss der deutschen Automobil-Clubs. Der Automobil-Club von Deutschland, der Nationale "Deutsche Automobil- Club, der Allgemeine Deutsche Automobil-Club, der Deutsche Touring-Club und das Nationalsozialistische Kraftfahrerkorps erlassen einen gemeinsamen Aufruf, wodurch der Zusammenschluss aller deutschen Automobilistenverbände in die Wege geleitet werden soll. Die bisherige lose Interessenvertretung der Clubs in Form eines gemeinsamen Arbeitsausschusses soll abgelöst werden durch einen einheitlichen Autoniobil-Club. Dieser Zusammenschluss zu einem einzigen Automobilisten-Verband soll bereits am 1. Oktober verwirklicht werden. Was die Neugestaltung und Leitung der nationalen Autöfnobilsport behörden anbetrifft, so liegt solche inskünftig allein in den Händen des Beauftragten für den Kraftfahrsport, der das Programm für die Sportveranstaltungen und die den Korps und dem Club Eine halbe Million Mitglieder. Am 24. August 1833 überstieg die Mitgliederschaft der britischen Automobile Association eine halbe Million Eintragungen. Hand In Hand mit der wundervollen Entwicklung der britischen Automobilindustrie geht die Ausdehnung des A.A. als Romanze der modernen Zeit. 1905 durch einige Enthusiasten zum Zwecke der Bekämpfung der Vorurteile gegen Automobilfahrer und den unfairen Zwang der 20-Meilen-Geschwindigkeitsgrenze gegründet, entwickelte sich der Verband in 28 Jahren zu seiner heutigen Machtstellung. Speziell interessant ist, dass die A. A. während dieser ganzen Zeit nur einen Vorsitzenden, Sir Stenson Cooke, hatte, welchem, verdienterweise, zu Beinn dieses Halb-Millionen-Jahres die Ritterwürde verliehen wurde. Der Beginn der A. A. war tatsächlich bescheiden mit weniger als 90 Mitgliedern und einem Bankkonto von einigen Pfund. Die heutige ausgedehnte Organisation bildet zu diesem Anfang einen enormen Gegensatz. In rascher Folge entstanden durch Initiative der A. A. der einzig dastehende Strassenhilfsdienst, die freie gesetzliche Verteidigung, Bezeichnung der nationalen Routen, ein Netz von Telephonboxen längs der Strassen und ein vorbildlicher Autoservice, welcher sich seither über die ganze Welt ausgebreitet hat. Während der gegenwärtigen Periode sind Automobilisten bis zu 10 000 pro Monat der A. A. beigetreten, was ein neues Klubmitglied auf alle zwei Minuten pro Arbeitstag ausmacht. Die Vereinigung dient auch weiterhin wie seit 1905 einzig und allein dem Schütze und der Förderung der Interessen der Automobilisten. Folgende Angaben und Zahlen illustrieren die Bedeutung dieses Verbandes: Bei Kriegsausbruch betrug die Mitgliederzahl der A. A. 83 000. Die ersten 100 000 Mitglieder verzeichnete der Club im Februar 1920, eine Viertelsmillion Mitglieder im Jahre 1926. 30000 000 Meilen wurden 1932 durch A.A.- Hilfswagen befahren (Hilfswagen im Sinne, wie sie der T. C. bei uns hat). Hilfswagen brachten während der drei Bank-Feiertagsperioden Ostern, Pfingsten und August 877192 Mitgliedern auf der Strasse Hilfe. Ca. 817 000 eigene und 12 500 fremde Reuten wurden letztes Jahr herausgegeben. 6200 Hotels und Garagen waren im Besitze der A. A.-Clubtafelbezeichnung. I Mehr als 500 000 A. A.-Handbücher wurden 1933 herausgegeben, die zusammen über 200 Tonnen wiegen Ȧ. A.-Ingenieure berieten 24 000 Mitglieder während des vergangenen Jahres. Ueber 100000 A. A.-Strassenbezeichnungen wurden errichtet. Die jährliche Ausgabe für Strassenservice benötigt allein 600 000 £. 12 355 A. A.-Mitglieder wurden mit Zolldokumenten für 1933 versehen. A. A.-Hafenoffi2iere und -Vertreter sind in allen wichtigen britischen und kontinentalen Häfen stationiert. —my— Liste der Strassenspcrrungen und Verkehrserschwerungen. Bulletin Nr. 36 vom 8.—14. September. Nachdruck verboten. Offizielle Zusammenstellung durch das Sekretariat der Baudirektorenkonferenz. Aargau: Sperrung: Wettingen - Otelfingen, ab 10. Juli, für zirka 3 Monate. Verkehr über Würenlos; Strasse Büelisacker - Waltenschwil, Bünzbrücke in Waltenschwil für Fahrzeuge über 3 T., Fahrwangen - Neugrüth; Umleitung übeT Meisterschwanden. Strasse zwischen Birrhard und Meilingen; Umleitung über Mägenwil. Bauarbeiten: Untersiggenthal, Obersiggenthal; Aarau-Distelberg; Klingnau - Koblenz; Zurzach, innerorts; Wohlen - Büelisacker. zwischen Bullenberg und Büelisacker; Kirchleerau - Moosleerau; Bremgarten, innerorts (Mutscheller); Etzgen - Schwaderloch; Rupperswil - Schafisheim an der Strecke Aarau - Brugg; Rheinfelden - Magden- Maisprach; Aarebrücke-Birrenlauf an der Strecke Aarau - Brugg; Sarmenstorf - Fahrwangen, Baselland: Sperrung: Strasse Basel - Liestal nördlich Pratteln; Verkehr "Basel - Liestal geht über Pratteln; Liestal - Basel über Äugst; Bottmingen innerorts, lokale Umleitung; Strasse Liestal - Langenbruck bei Waidenburg. Bern, Kreis I: Bauarbeiten: Thun - Steffisburg, im Dorfe Steffisburg. Kreis II: Sperrung: Papiermühlestrasse in Bern, zwischen Rodtmattstrasse und Worblaufenstrasse; Albligen, Rückmühlebrücke von 8—17 Uhr. Bauarbeiten: Dorf Kirchenthurnen an der Gürbetalstrasse, lokale Umleitung; Strasse Schwarzenburg - Bern bei Schwarzenburg. Kreis III: Sperrung: Strassenbrücke aber Nidau-Büren-Kanal; Umleitung der Fuhrwerke, Personenautos und Camions (ohne Anhänger) über die Eisenbahnbrücke der Biel-Täuffelen-Ins- Bahn; zulässige Belastung bis 11 t. Bauarbeiten: Neuveville - Landeron; Mett- Orpund; Lyss, innerorts; Sonceboz - Tavannes; Biel - Nidau - Aarberg bei Nidau; Gampelen-La Sauge in Gampelen; St. Immer, innerorts. Kreis V: Bauarbeiten: Cretnines - Gänsbrunnen; Saignelegier - La Chaux-de-Fonds, zwischen Le Noirmont - Les Bois und nach La Ferriere; St. Ursanne - Les Malettes, unterhalb Malrang. Freiburg: Sperrung: Strasse Murten - Kerzers • zwischen Abzweigung nach Ins und"Fräschels; •, Freiburg - Murten zwischen Wallenried und Mün- —chenwiler; Freiburg - Payerne^ von Corjolens bis Grandsivaz. Bauarbeiten: Prez - Romont, «wischen Middes und Kantonsgrenze; Strasse Bulle-Les Moulins bei Albeuve; Strasse Freiburg - Payerne, zwischen Corjolens und Kantonsgrenze. Genf: Bauarbeiten: Strasse nach Dardagny in Vernier; Strasse nach Ferney; Strasse zwischen Perly und Lully. Glarus; Bauarbeiten: Luchsingen - Nidfurn; Betschwanden - Rüti; Mollis - Weinrainkehre. Graubünden: Bauarbeiten: Strasse Chur- Arosa, in St. Peter; Strasse Reichenau - Splügen, bei Kazis; Strasse Ilanz - Disentis - Oberalp, bei Tavanasa; Strasse Mesocco - St. Bernhardin, oberhalb Mesocco; Albulastrasse in Bergün; Engadinerstrasse, zwischen Süs und Ardez; Davos - Frauenkirch; Landquart - Schiers, ausserhalb Pardisla. Luzern: Bauarbeiten: Hasle-Entlebuch; Hellbühl bis Strasse Luzern - N'euenkirch; Hochdorf - Baldegg; Ruswil - Hellbühl. Obwalden: Bauarbeiten: Giswil-Lungern oberhalb Kaiserstuhl. Neuenburg: Bauarbeiten: St. Aubin - Sanges; Fleurier - Les Verrieres, ob St. Sulpice; Les Pontsde-Martel - Le Locle; La Chaux-de-Fonds - Le Lade bei Les Eplatures; Strasse La Chaux-de- Fonds - Maison Monsieur zwischen Les Bassets und Les Planchettes; Strasse Landeron-Lignieres. St Gallen; Sperrung: Rickenbach - Bazenheid, Umleitung über Kirchberg; Ragaz - Tardisbrücke, Umleitung über Maienfeld - Landquart; Strasse Brunnadern - St. Peterzeil von der Furthbrücke- bis St. Peterzeil für Personenautos und Lastwagen bis 3 Tonnen; Verkehr St. Gallen-Wattwil über St. Peterzell - Hemberg und Wattwil- St. Gallen von Brunnadern über Neckertal-Aachsäge-Degersheim-Herisau. Schaffhausen: Sperrung: Strasse zwischen Schaffhausen - Bargen, östl. Buchwiegen; Schaffhausen: Gemsgasse von Restaurant «Gemsstübli> bis Einmündung in die Mutzentälistrasse. Bauarbeiten: Schaf f hausen - Singen, vor Dörflingen. Schwyz: Bauarbeiten: Strasse zwischen Biberbrücke und Schindellegi; Strasse zwischen Walohwil und St. Adrian. Solothurn: Sperrungen: Passwangstrasse; Gempen - Nuglar; Solothurn - Lüsslingen. Umleitung über Grenchen - Arch. Bauarbeiten: Lostorf. Tessln: Bauarbeiten: Airolo-Gotthard; Biasca- Osogna; Bironico - Lamöne; Lugano - Ponte, Tresa, vor Ponte Tresa; Lavorgo- Biaschina; Locarno» Camedo bei Camedo. Thurgau: Sperrungen: Strasse Frauenfeld - Schaffhausen: Thurbrücke bei Uesslingen für Fahrzeuge über 5 Tonnen. Bauarbeiten: Strasse Bürglen - Opfertshofen in Bürglen; Strasse Kreuzungen - Lengwil in Kreuzungen. Jri: Bauarbeiten: Gotthardstrasse zwischen Amsteg und Gurtnellen; Strasse zwischen Realp und Kantonsgreaze bei der Kantonsgrenze. Waadt: Sperrungen-: Strasse Vevey - Chätel- St. Denis und alte Strasse Vevey - Lausanne bei Vevey (örtliche Umleitung). Bauarbeiten: Ste. Croix - Bullet; Veytaux - Villeneuve: Cheseaux - Boussens; l'Isle et Montla-Ville; zwischen Bex und der Gryonne-Brücke; zwischen Le Pont und Mont-la-Ville; zwischen Essertes-Chätillens; zwischen Vällamand - Mur; Strasse Lausanne - Geneve, zwischen Bursinel und Dully; Strasse Biere - Morges, zwischen Biere und Ballens; Strasse Lausanne - St. Maurice zwischen Villette - Cully; Strasse zwischen Leysin und Le Sepey (sortie de Leysin); Strasse Lausanne- Neuchätel, zwischen Les Tuileries und Grandson. Wallis: Bauarbeiten: Brig-Berisal bei Brig; Gletsch - Furka-Passhöhe. Zug: Bauarbeiten: Strasse Zug-Arth, zwischen Zug und St. Adrian. Zürich: Sperrungen: Linksufrige Seestrasse, von Käpfnach bis Wädenswü für Last- und Gesellschaftswagen seeaufwarts; Umleitung über Käpfnach - Riedwies - Neubühl - Wädenswil (Zugerstrasse); Strasse Oberwetzikon . Stegen - Floss gesperrt; Dürnten: Tannerstrasse zwischen Grenze Rüti bis Konsumgebäude; Hinwil: Strasse 1. Kl., Nr. 6 von der Ueberlandstrasse bis Unterdorf; Zollikon: Forchstrasse von Stadtgrenze Rehialj» bis ZoUikerberg; Dietikon: Bremgartnerstrasse: Löwenplatz-Schmidstube; Seegräben: die Brücke Aathal^Seegräben für Wagen über 5 Tonnen; Höngg: die Kürbergstrasse von der Zürcherstrasse bis Waidgut; Uster-Langholz, längs Uster-Oetwil-Bahn, wird voraussichtlich streckenweise gesperrt; Hinter- und Vorder-Schönenberg für den Durchgangsverkehr ab 4. September für zirka vier Wochen abschnittweise. Bauarbeiten: Zollikon: Seestrasse von de'r Johanniterstrasse bis Düggelbachbrücke; Wald: Walderstrasse zwischen Rüti und Wald im Grundtal; Wallisellen: Alte Winterthurerstrasse von Rieden bis Erlenwiesenweg, ab Mitte September gesperrt; Bäretswil: , Baumastrasse im Dorfe ab Mitte September gesperrt; Adliswil: Albisstrasse zwischen Bahnhofstrasse und dem Bahnübergang; Pfäffikon: die Usterstrasse zwischen Faichrüti und Hecht Aufomob£lvi*tschaff Neugründungen: Karosserie-Werke Aarburg A.-G., Aarburg. Unter dieser Firma wurde eine Aktiengesellschaft gegründet. Zweck des Unternehmens: Karossierung und Umbau von Personen- und Lastwagen, sowie Ausführung von Reparaturen. Das Kapital von 50.000 Fr. ist in 50 Namenaktien eingeteilt. Einziges Mitglied des Verwaltungsrates ist J. Bumens- Golay, Kaufmann in Bümpliz/Bern. Er führt rechtsverbindliche Einzelunterschrift. Domizil: Oltenerstrasse. Auto-Station in Pruntrut. Unter dem Firmennamen Auto-Station wurde in Pruntrut eine Genossenschaft gegründet mit dem Zweck des Anund Verkaufs von Produkten und Zubehör-Artikel für Automobile. Jeder Gesellschafter, der Bewohner von Pruntrut oder seiner nächsten Umgebung sein muss, hat einen Anteil von mindestens 100 Fr. zu zeichnen. Der fünfköpfige Vorstand besteht aus den Herren Joseph Choquard, Industrieller (Präsident); Joseph Vallat, Metzger (Vizepräsident); Fernand Braichet, Handelsreisender (Sekretär-Kassicr); als Beisitzer wurden ernannt: Adrien Laville, Bildhauer und Joseph Theurillat, Pierriste. Firtnenänderung: Auto-Trausports S.A., Yverdon. Diese Firma verlegte ihren Sitz von La Tour-de-Peilz nach Yverdon. Der frühere Firmanamen Auto-Transport S. A. La Tour de Peilz wurde gleichzeitig umgeändert in Auto-Transport S. A., Yverdon. Aktien- Kapital = 1000 Fr. Der Verwaltungßrat besteht gegenwärtig aus einer Person, Fräulein Denise Margairaz in Yverdon, Prokurist der A.-G. ist Henri Margairaz, Unternehmer, ebenfalls in Yverdon. Seine Unterschrift ist rechtsverbindlich. Domizil: Rue du Milieu 11. Lucie Vallon, Garage in Yvonand (Vaud). Inhaberin der Firma ist Lucie Vallon, bevollmächtigte Gattin des Jules Vallon, in Yvonand. Zweck der Unternehmung ist der Betrieb einer Garage und Reparaturwerkstätte für Autos, Motorräder und Velos und der Handel mit Benzin und Oelen. Rochat, «Auto-Pieces» in Genf. Inhaber dieser Firma ist E. A. Rochat in Genf. Handel mit Automobilzubehör. Domizil: Rue de la Buanderie 6. Kapitaländerung: Kugellager-Werk J. Schmid-Roost, A.-G., Oerlikon. In ihrer ausserordentlichen Generalversammlung haben die Aktionäre die Reduktion des Aktienkapitals von bisher 4 Mill. Fr. auf 3 Mill. Franken durch Abschreibung der Inhaberaktien von 1000 Fr. auf 750 Fr. beschlossen und durchgeführt. Auto-Vertretung A.-G., Solothurn. Die bisher im Handelsregister von Grenchen eingetragene Aktiengesellschaft Auto-Vertretung A.-G., Grenchen, hat ihren Sitz nach Solothurn verlegt und die Firmabezeichnung entsprechend abgeändert. Gleichzeitig wurde das Aktienkapital durch Ausgabe von 13 neuen Aktien ä 1000 Fr. auf 43.000 Fr. erhöht. Zweck des Unternehmens ist Handel und Vertrer tung mit Automobilen und Automobilbestandteilen. Einziges Verwaltungsratsmitglied ist Dr. jur. P. Rüefli, Fürsprecher, Grenchen. Er führt rechtsverbindliche Einzelunterschrift. W. Morand ist Geschäftsführer mit Einzelunterschrift. Domizil: Baselstrasse. Personelles: Garage des Charmettes S. A., Freiburg. Die Unterschriften des E. Savary und Ch. Duchamp sind erloschen. Neu gewählt wurden: P. Auderset und F. Gougler, beide Freiburg. Nachlassvertrag: H. Gander, Autogarage Neuenegg. 'Stundungsbewilligung vom 18. August. Eingabefrist: 11. September. Gläubigerversammlung am 27. September. Nachlaßstundungsgesuch: Auto-Electric A.-G.. Blei. Die Firma reichte dem Richteramt II in Biel ein Nachlaßetundungsgesuch ein. Verlängerung der Nachlaßstundung: Felber & Co., Automobile, Motorräder und Fahr* räder, Baisthal. Die Nachlaßstundung wird laut Besehluss des Amtsgerichtes bis und mit 27. September verlängert.