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E_1933_Zeitung_Nr.075

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AUTOMOBIL-REVUE 1955 -

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NO 75 - 1933 selbst wählen. Er hat sodann 4 bekannt gegebene Kontrollen anzufahren, und wird auch von einigen geheimen Kontrollen notiert. Der Durchschnitt für die einzelnen Etappen beträgt 42, 30 und 35 km/St. Bis zum Ziel in Solothurn muss jeder Fahrer mindestens 150 km zurücklegen. Der Start erfolgt morgens zwischen 6 und 7 Uhr 30 und die Ankunft zwischen 11 und Bereits sind vier Wochen vergangen, seitdem die internationale Alpenfahrt in Nizza zu Ende gegangen ist. In der Zwischenzeit sind in den verschiedenen Ländern, die für die Alpenfahrt Interesse zeigten, zahlreiche Stimmen laut geworden, die sich zu der diesjährigen Prüfung kritisch äusserten. Es mag nicht ohne Interesse sein, einen Ueberblick über diese verschiedenen Urteile zu gewinnen, da sie teilweise ein Charakteristikum für die Tendenzen des Automobilbaues in den verschiedenen Ländern sind und gleichzeitig auch die einzelnen sportlichen Auffassungen widerspiegeln. Die Resultate der Alpenfahrt 1933 unterscheiden sich von denen der letzten Jahre ganz wesentlich. Wie noch erinnerlich sein dürfte, beendeten sowohl 1931 wie auch 1932 eine grosse Zahl von Fahrern die Alpenfahrt ohne Strafpunkte und konnten so Anspruch auf den Alpenpokal oder den Gletscherpokal erheben. Gegen diese Massensiege wurde bald eine deutliche Kritik laut Man taxierte die Alpenfahrt als gewöhnliche Spazierfahrt und verlangte eine strengere Reglementierung, um auszuschliessen, dass nicht mehr die Hälfte aller Fahrer am Ende siegreich nach Hause zurückkehrt. Die Organisatoren versuchten deshalb, die Alpenfahrt dieses Jahr noch stärker zu erschweren und gingen bis an die Grenze des 'Überhaupt Erreichbaren. Sie wollten die Wagen einer ausserordentlich starken Belastung unterziehen, um somit praktisch zu erproben, welche Bestleistungen die Automobiltechnik heute zu erzielen imstande ist. Verschiedene Lösungen sind bei einer solchen Prüfung denkbar; die Alpenfahrtveranstalter konzentrierten ihre Aufmerksamkeit auf die Bergstrecken, für die sie ganz ausserordentlich hohe Stundendurchschnitte einsetzten, die denn auch nur ein kleiner Teil aller Wagen einzuhalten vermochte. Die Ausschreibung 11 Uhr 30. Das Ziel befindet sich bei der Ausstellung vor dem Basler Tor. Die Klassierung wird nach Strafpunkten vorgenommen. Die Punktzahl wird aus den Teilstrekken errechnet, und zwar so, dass die Zeit von 200 m ausserhalb des vorgeschriebenen Durchschnitts einen Strafpunkt ergibt. Die Veranstaltung verspricht einen schönen Erfolg und weist eine gute Meldeliste auf. mb. Nach der internationalen Alpenfahrt Das Echo in den verschiedenen Ländern. Hess zum vorneherein erkennen, dass ein gewöhnlicher Gebrauchswagen bei der diesjährigen Alpenfahrt nur noch ganz geringe Chancen hatte, strafpunktfrei davonzukommen. Nicht dass die Wagen ausserstande gewesen wären, die geforderten Etappendurchschnitte von 42 bis 45 km/St, einzuhalten, unmöglich wurde erst die Befahrung der chronometrierten Bergstrecken wie Pordoijoch, Stilfserjoch und Galibierpass mit den gleichen Geschwindigkeiten. Hier wurde auch die diesjährige Alpenfahrt entschieden. Die Diskussion vor und nach der Veranstaltung drehte sich fast ausschliesslich um diese Bestimmung des Reglementes. Tourenprüfungsfahrt oder Sportwagenrennen? das war die Frage, die immer und immer wieder auftauchte. Wir haben bereits früher angedeutet, dass gegen das Reglement vor allem von deutscher Seite aus eine scharfe Attake geritten worden ist, und die Kommentare zu den Resultaten lassen auch an Deutlichkeit nicht zu wünschen übrig, wobei man immerhin nicht vergessen darf, dass die Alpenfährtleitung dieses Jahr dem A. C. von Frankreich unterstand... Die deutschen Fahrer versuchten, durch ihren Sportkommissär bei den Organisatoren auf Milderung der Bestimmungen zu dringen, konnten aber nichts erzielen. Da Deutschland eine grosse Zahl von Gebrauchswagen für die Alpenfahrt stellte, die im Rahmen ihrer Verwendung auch den höchsten Anforderungen genügen, aber nicht für solche Sportzwecke geeignet und frisiert waren, musste man mit Grund die ausländische Konkurrenz fürchten, die teilweise mit mehr oder weniger guten, besonders vorbereiteten Sportwagen in den Kampf ging. Die deutsche Presse wirft der Alpenfahrt vor, von einer Zuverlässigkeitsprüfung serienmässiger Wagen zu einem Rennen ausgeartet AUTOMOBIL-REVUE zu sein. So schreibt zum Beispiel ein bekannter deutscher Sportjournalist: «Gewiss, man kann sagen, dass ja schliesslich der Wert des Sports gesteigert würde, wenn man versuche, an Stelle einer Vielzahl von Siegern einige wenige als vollwertige Gewinner zu setzen. Demgegenüber ist aber anderseits zu sagen, dass die internationale Alpenfahrt so ganz nebenbei auch eine Propaganda der beteiligten Motorfahrzeugfabriken sein soll. Wenn bis jetzt eine Mannschaft von drei Wagen und Fahrern eine ihr vorgeschriebene Alpenfahrtleistung mit sämtlichen drei Fahrzeugen fehlerfrei bestand, dann verdiente sie für die Leistung höchstes Lob und Anerkennung, verdiente vor allem auch das Recht, mit der nachgewiesenen und durch einen Alpenpokal ausgezeichneten Leistung nach Lust und Laune Propaganda zu machen. Diesmal fiel das alles aus! Wir haben nur einen Alpenpokalsieger in jeder Klasse, nur einige wenige Werke gewannen das juristische und moralische Recht, unter Hinweis auf ihre Alpenfahrtleistung Kundenwerbung in der Oeffentlichkeit zu betreiben. Glaubt jemand im Ernst, dass die propagandabedürftige Automobilindustrie sich zum zweitenmal die Mühe machen und die hohen Kosten aufwenden wird, zur Alpenfahrt zu melden?! Bitte, nicht missverstehen: es soll hier keineswegs empfohlen werden, Auszeichnungen in Masse zu verleihen, nur damit der Industrie eine Propagandamögliehkeit gegeben werden kann, sondern es soll lediglich empfohlen werden, respektable Leistungen, wie sie in den vergangenen Jahren gelegentlich der Alpenfahrt gezeigt wurden, nicht mit dem Stempel «Ha» zu versehen, obwohl sie wirklich «ja» waren, nur weil vielleicht ein anderer noch ein paar Kilometer schneller war. Also, anders formuliert, es soll nicht die Tatsache, dass Marke X schneller war, die Marke Y als minderwertig stempeln, sondern es soll neben aller Hochachtung für die Mehrleistung von «X» weiter gelten, dass auch « Y » bewundernswert ist.» Man lehnt somit, wie man sieht, in Deutschland das diesjährige Reglement der Alpenfahrt glatt ab und verlangt eine gut ausgedachte, schwierige Prüfung für das eigentliche Gebrauchsfahrzeug, nicht aber eine Veranstaltung, bei der selbst sportlich vorbereitete Wagen Spitzenleistungen vollbringen müssen, wenn sie noch gut abschneiden wollen. In ähnlichem Sinne Hess sich auch Oesterreich vernehmen. In Wiener Zeitungen wird eine Herabsetzung der hohen Durchschnitte bei den Bergprüfungsr fahrten verlangt; ein vernünftiger Fahrer würde sonst in Zukunft mit einem Serienwagen nicht mehr mitmachen, da er doch nur geringe Chancen hätte. Für die Motoren mit Kompressor werden härtere Bestimmungen gefordert, damit die gewöhnlichen Wagen gegenüber diesen nicht zu sehr in Nachteil kommen. Die verschiedenen Meinungen über die Alpenfahrt verraten, dass man sich über das eigentliche Wesen der Veranstaltung letzten Endes nicht ganz im klaren ist. Die Forderungen nach sehr hohen Stundenmitteln auch auf Bergstrecken zielen dahin, die Alpenfahrt als eine sehr schwere Prüfung für Automobile aufzuziehen, unabhängig davon, welcher Kategorie die Wagen angehören, nur getragen von dem Zweck, automobiltechnische Spitzenleistungen aufzustellen. Im Gegensatz dazu tendieren die ablehnenden Stimmen, die von hohen Durchschnitten auf Bergstrecken nichts wissen wollen, auf eine reine Dauerprüfungsfahrt für blosse Gebrauchswagen, bei der besonders vorbereitete Sportmaschinen nichts zu tun haben. Es wird Sache der sportlichen Behörden sein, in der Gestaltung des Reglementes für die Zukunft die richtigen Wege zu finden, um somit am besten der Entwicklung des Automobilbaues zu dienen. Die englischen Konkurrenten scheinen trotz der verlangten hohen Durchschnitte mit der diesjährigen Alpenfahrt durchaus zufrieden zu sein. Jedenfalls war keine scharfe Kritik aus England zu vernehmen, die sieh gegen das Reglement der diesjährigen Veranstaltung wandte. In erster Linie findet die sportliche Seite beim Engländer Anklang. Was sie dafür lobend hervorheben, ist die Ueberbrückung nationaler Gegensätze durch eine international verbindende Veranstaltung, wie sie die Alpenfahrt darstellt. Frankreich, als organisierendes Land, ist selbstverständlich mit dem Erfolg der internationalen Alpenfahrt sehr zufrieden. Nicht zuletzt auch, weil ein Teil ihrer Vertreter gut abgeschnitten hat. Dass die verlangten Durchschnitte auf den Bergstrecken ein Maximum an Leistung verlangten, wird auch in Frankreich gerne zugegeben. Nicht ohne Interesse ist es, was der berühmte Faehjournalist Charles Faroux als Konsequenz der Resultate heraushebt. Die Tatsache, dass Bugatti und Alfa Romeo strafpunktfrei ab- (Fortsetzung siehe Seite 7.) s Nicht erst wenn es gefriert sollten Sie daran denken, Ihren Motor mit einem Vergaser mit automatischem Starter ausrüsten zu lassen. A CHÄQUE VOITURE SON PNEU Nein, im Gegenteil, gerade jetzt ist dazu der Zeitpunkt günstig, umsomehr als Sie dann gleich von all den verschiedenen Vorteilen des automatischen SOLEX- Starters profitieren. Zudem geniessen Sie die Sommerfahrten die Sie für die letzten, schönen Sommertage planen, noch besser. Sei nun Ihr Wagen amerikanischer oder europäischer Herkunft, für einen jeden besitzen wir den passenden Starter. 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