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E_1933_Zeitung_Nr.073

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AUTOMOBIL-REVUE

AUTOMOBIL-REVUE 1933 - N» 73 grösser bequemer zentral ROL MOTOR OIL entspricht allen Anforderungen höchste Schmierkraft rassiger Antrieb Guter Rat Ar Autofahrer CcllfOy ist die billigste cincfcineLackierungIhr< zu erhalten! Billig--wei «msgeführtenLackie fcaltcnundeincNeulacWierürigcfeslialb nicht so oft voigenomi icn •werden muss. Schön--weil'C toy einen metallharteta Üb« gibt, der dauernd scinqft prj vollen Glanz behält, kann sogar trocken abgS|tau werden, ohne dass Kritzc stehen! Cellroy ist unempfindlich gegen Regen, Strassenstaub ,und Strassenschmutz, gegen Benzin und Oel. Es ist ein Schweizer- Fabrikat und sollte schon deshalb vom schweizerischen Automobilisten bevorzugt werden. STANDARD IACK- FARBENWERKE A. G. ALTSTETTEN-ZÜRICH REO für vorzügliche Obenschmierung ERNST HURUMANN, WADENSWIL ABTEILUNG: OELE und BENZINE Wir fabrizieren selber und bauen als Spezialität: Grosstanks für Benzin und Oel' Tankanlagen für Private wie für die Industrie, Depotanlagen, Tankwagen,. Säulen, Abfüllsfationen etc. Ein« reiche Erfahrung, erstklassige, refne Schweizerarbeif, wie interessante Preise sind'typische Merkmale unseres Unternehmens. Lehmann & Cie. Zofingen Kesselschmiede Bollschweiler & Co., Dietikon (Zürich) Putzfädenfabrik Putzlappen Wäscherei erke in: Luzorn.Graze-Winlerthur, Rothkreuz, Bischofszeü, 9\/&lJAlf I I A*J ^^«^f *)* _.i_«l \ / _ __ _ 1* . _ _ t ^P • t Art AAM Aulogen-Schweissanlagen Auto-Heber für Personen- und Lastwagen 1—10 Tonnen Tragkraft Wasser-, Luft- und Oelbetrieb sind erstklassiges Schweizer-Fabrikat Konrad PETER & Cie., A.-G., Liestal Maschinenfabrik Tel. 575 hat viel Zeit, da seine Kunden zur Hauptsache DKW- Fahrer sind. Revisionen sind in kürzester Frist erledigt und Unfälle kommen bei den hervorragenden Fahreigenschaften und der unübertrefflichen Strassenhaltung der DK.W-Wagen viel weniger vor als bei andern Konstruktionen. Möchten Sie nicht auch sein Kunde werden? ' DKW Meisterklasse, 2- u. 4-plätziges Cabriolet Fr. 3850.— D K W Sonderklasse, 4-plätziges Cabriolet . . Fr. 5700.— AUTROPA A.G, üenatschstrasse 3-5 ZÜRICH-ENGE Telephon 58.886/87 Baden: A. Notter, Neuenhof Basel: Henri Hurter, Schanzenstr. 7 Bern: P. Brand, Schwarztorstr. 104 Blei: E. Frutig, Garage Kontroll Chiasso: Soldini & Mastrangelo Giornico: Luigi Maspero Gunten: Gustav Bolliger, Zürich: E. Emmenbrücke: Jos. Lustenberger Neukircb a.

N° 73 - 1933 AUTOMOBIL-REVUE Morgen Samstag: Englische Tourist Trophy. Nuvolari startet au! M.G. Magnette. Das grösste Rundstreckenrennen des kommenden Wochenendes stellt die englische Tourist Trophy auf der berühmten Ards- Rundstrecke in Irland dar. Bekanntlich dürfen in England keine Strassenrennen gefahren werden; aus diesem Grunde verlegen die Engländer ihre einzig grosse Veranstaltung dieser Art nach dem nördlichen Nachbarland, mit dem sie sportlich besser als politisch zu stehen scheinen. Die berühmte Ulster Rundstrecke, die sehr schwer zu fahren ist, hat eine Länge von 21 Kilometern. In den Vorjahren musste sie immer dreissigmal befahren werden, dieses Jahr ist die Zahl der Runden min auf 35 erhöht worden, so dass die Konkurrenten insgesamt 735 km zurückzulegen haben, also eine höchst respektable Strecke. Das Interesse für die Tourist Trophy der Automobile ist jedes Jahr ganz ungewöhnlich gross. Die Schwierigkeiten der Bahn stellen für die Grosszahl der englischen Konkurrenten, die in erster Linie an Bahnrennen gewöhnt sind, grosse Prüfungen dar. Nicht weniger als 90 Kurven sind während einer Runde zu bewältigen, dabei steigt und fällt die Strecke in steter Abwechslung, auch mitten durch Städtchen führt der lange Circuit. Wie gewohnt, wird das Rennen nach dem in England üblichen Handicap-System ausgefahren. Die grös$ten Wagen haben die gesamten 735 km zu fahren, während die kleineren Fahrzeuge, entsprechend ihres Zylinderinhaltes, nur geringere Strecken zu erledigen haben und somit gleiche Chancen für einen Sieg wie die schnellsten Maschinen bekommen. Das Handicap-System hat seine Vorteile, unbedingt aber auch seine Nachteile, da vollständige Egalität in der ^Kräfteverteilung auch durch ein solches System nicht ganz zu erreichen ist. Das dürfte auch der Grund sein, warum auf dem Kontinent diese Art Rennen nie Eingang gefunden haben. Die Besetzung des Tourist Trophy-Rennens ist hervorragend. Fast alle englischen Fahrer von Rang und Namen rücken auf, zum Teil noch durch kontinentale Piloten verstärkt. Eine besondere Sensation ist die Meldung Nuvolaris, der in Belfast einen M. G.-Magnette in der Klasse 1100 ccm fährt und sich somit von einer ganz neuen Seite zeigt. In England sieht man mit gewaltiger Spannung dem Abschneiden! des illustren Italieners entgegen. An bekannten Piloten seien noch erwähnt: Eyston (Riley), Whitcroft (Riley), Staniland (Riley), Gillow (Riley), Dixon (Riley), Hall (M. G. Magnette), Horton (M. G. Magnette), Hamilton (M. G. Midget), Crabtree, (M. G. Midget), Mansell (M. G. Midget), A. C. Lace (Invicta), Brian Lewis (Alfa Romeo), Earl Howe (Alfa Romeo), T. E. Rose Richards (Alfa Romeo), Whitney Straight (Maserati) usw. Die letzte englische Tourist-Tro'phy gewann Whitcroft auf Riley mit dem Stundenmittel von 119,2 km. Die Nennungen. 5 Liter : A. C. Lace (lüvicta 4.467 ccm), V Sa- «leiro (Invicta 4467 ccm). 3 Liter: Brian K. Lewis (Alfa Romeo 2366 ccm), Earl Howe (Alfa Horneo 2366 ccm), T. E. Rose- Richards (Alfa Romeo 2366 com), Whitney Straight (Maserati 2494 com). 1500 ccm : G. E. T. Evston (Riley 1486 ccm), C. R. Whitcroft (Riley 1486 ccm), G. S. Staniland (Riley 1486 ccm), E. Mc. Chire (Riley 1486 ccm), « V. Karaohi » (Alvis S. 1492 ccm). 1100 ccm : H. G. Dobbs (Riley 1088 ocm), V Gillow (Riley 1088 ccm), W. R. Baird (Riley 1088 ccm), F W. Dixon (Riley 1088 ccm), T. Nuvolari (M. G. Magnette 1087 ccm), S. G F. A. Manby-Golegrave (M. G. Magnette 1087 ccm), S. E. R. Hall (M. G. Magnette 1087 ccm), S R. A. Yallop (M. G. Magnette 1087 ccm), S. R. T. Horton (M. G. Magnette 1087 ccm). 750 ccm : S. W B. Hailwood (M. G. Midget 746 ccm), L. Fontes (M. G. Midget 746 ccm), T. Simister (M. G. Midget 746 com), H. C. Hamijton (M. G. Midget 746 ecen), S. A. Crabtree (M. G. Midget 746 ccm), H. R. Attwood (M. G. Midget 746 ccm), J. L. Ford (M. G. Midget 746 ccm), J>. K. Mansell (M. G. Midget 746 ccm), J. G. C Lew (M. G. Midget 746 ccm), S. W Sullivan (Sullivan Special Morris Minor 732 eern). S. R. A. Jensen (Sullivan Special Morris Minor 732 cern). Am Sonntag: Mont-Ventoux-Bergrennen. Der nächste Sonntag bringt das grösste französische Bergrennen, die vom Automobile-Club Vauclusien organisierte Bergprüfungsfahrt auf den Mont Ventoux. Die Strecke ist rund 1800 Meter lang und führt von Bedoin, 39 km von Avignon entfernt, auf den Gipfel des Mont Ventoux beim Observatorium auf einer Höhe von 1850 m über Meer. Die Durchschnittssteigung beträgt 9%, die Maximalsteigung 13%. Die ersten paar Kilometer der Strecke führen nur wenig bergan, dafür beginnt dann nachher die Steigung unvermittelt schnell. Der Zustand der Strasse ist nicht besonders gut, sie wird von den Fahrern auch nicht sehr geschätzt. In der Geschichte des französischen Automobilsportes spielt dieses Rennen eine grosse Rolle. Es wird am Sonntag zum 26. Male ausgetragen. Seine Bedeutung war in den Vorkriegsjahren grösser als im letzten Jahrzehnt. Erst seine Ernennung zum französischen Lauf für die internationalen Bergmeisterschaften der letzten Jahre haben es wieder hoch gebracht. Das Rennen vom Sonntag verspricht erneut zu einem bemerkenswerten Erfolg zu werden. Die Besetzung ist zum Teil erstklassig und verspricht interessante Kämpfe. An bekanntern Fahrern, die sich beim Mont Ventoux-Bergrennen zusammenfinden, seien erwähnt: ChiroTi (Alfa Romeo), EtanceMn (Alfa Romeo), Moll (Alfa Romeo), Divo (Bugatti), Lehoux (Alfa Romeo), Zanelli (Alfa Romeo), Sommer (Alfa Romeo), Hans Rüesch (Alfa Romeo) usw. Für die Aufstellung eines neuen absoluten Rekordes sind 15 000 franz. Franken ausgeschrieben, der Sieger des Generalklassements erhält 9000 franz. Franken. Für jede Klasse sind weiterhin hohe Barpreise angesetzt. Die Nennungen. Chiron (Alfa Romeo), Etancelin (Alfa Romeo), Moll (Alfa Romeo), Divo (Bugatti), Lehoux (Alfa Romeo), Zanelli (Alfa Romeo), Ralph (Bugatti), Proskowetz (Bugatti). Sommer (Alfa Romeo), Bussienne (Bugatti), H. Rueseb. (Alfa Romeo), Bouee (Bugatti), Jourdan (Salmson), Viossat (Mathis), Balestre (Renault), Rey (Bugatti), Alpez (Rattier), Fenquil (Rosengart), Mistral (Bugatti), Aubert (Rosengart), Andre (Rosengart), Giai (Rosengart), Challe (Bugatti), Merindol (Salmson), X... (Maserati), X... (Alfa Romeo), Richter (M»this), Viura (Sigma-rViolet). (Rally), Real Vor dem Grosstag von Monza. Die internationale Autosportsaison wird unbestritten auf der Monzabahn am 10. September mit den beiden Rennen um den Grossen Preis von Monza und von Italien kulminieren. Soeben veröffentlicht die Sportkommission des Königl. italienischen Automobil-Clubs eine erste Nennliste, die in den nächsten Tagen noch erweitert wird. Schön daraus geht hervor, dass sich in Monza die internationale Rennfahrerelite mit den letzten Schöpfungen der Technik zusammenfinden wird. Der neue Bugatti 2800 cem wird in Mon,za definitiv seine Feuerprobe bestehen und für den Grossen Preis von Italien Varzi, Dreyfus und Williams anvertraut werden. Die Bugatti 4900 cem sollen dafür beim Grossen Preis von Monza zu sehen sein. Die Scuderia Ferrari hat vorläufig Fagioli und Chiron als Fahrer der Alfa Romeo-Monoposti gemeldet; zwei weitere Alfa Romeo-Monoposto-Wagen des italienischen Rennstalles sind noch nicht definitiv belegt. Auch der neue Düsenberg- Monoposto wird in Monza debütieren. Nuvolari, Campari, Zehender, Taruffi und Borzacchini starben auf Maserati-Monoposto. Dar Fahrer des bekannten Maserati-16-Zylinders, der ebenfalls in Monza zu sehen sein wird, ist noch nicht bestimmt. An weiteren bekannten Konkurrenten seien genannt: Lehoux (Alfa Romeo), Moll (Alfa Romeo), Sommer (Alfa Romeo), Balestrero (Alfa Romeo), Castelbarco (Alfa Romeo), Minozzi (Maserati), Biondetti (Maserati), Lord Howe (Bugatti), Czaikowsky (Bugatti), Gaupillat (Bugatti), Premoli (M.B.P.), Ghersi (Bugatti), Grosch (Alfa Romeo), Pellegrini (Alfa Romeo) usw. bo. Neuer 24-Stunden-Weltrekord. Auf der Salurdo-Rundstrecke, in der Nähe der Stadt Salt Lake City, stellte der Amerikaner Archje Jenkins einen neuen 24-Stunden-Weltrekörd mit dem Durchschnitt von 189,5 km/St, auf. Jenkjns fuhr einen Pierce-Arrow-Wagen und erzielte die weitaus schnellste Zeit während den ersten 500 Meilen, die er mit einem Durchschnitt von 199,5 km/St, erledigte, lieber weitere 1000 Meilen betrug das Mittel 197,9 km/St. Insgesamt legte Jenkins während den 24 Stunden 4500 km zurück. Neben dem Weltrekord über 24 Stunden vermochte er noch 25 andere Bestzeiten zu schlagen. Der bisherige 24-Stunden-Rekord stand auf 182,5 km/St, und war vor sechs Jahren von dem Franzosen Marchand (Voisin) aufgestellt worden. Die glänzende Leistung ist nicht zuletzt auf die gute Organisation der Fahrt, die sehr schnelles Tanken und Reifenwechseln ermöglichte, zurückzuführen. mb. Rekordversuche Nuvolaris. Wie wir vernehmen, beabsichtigt Nuvolari auf der Bahn von Montlhery nach beendeter Saison auf einem Maserati-Monoposto den Weltrekord über eine Stunde, den bekanntlich jetzt Graf Czaikowsky innehält, anzugreifen. Im November versuchen Nuvolari und Borzacchini auf Maserati-Monoposto sodann auf der Miramas-Bahn von Marseille den 24- Stunden-Weltrekord zu brechen, der erst vor kurzer Zeit vom Amerikaner Jenkins neu aufgestellt worden ist. x Besucher der schönen Bundesstadt Trotzdem der Sommer zu Ende geht wollen Sie „Ihren Wagen noch geniess&h". Noch wollen Sie, falls das Wetter sich hält, diese oder jene längst geplante Tour ausführen. Der Wagen ist startbereit und hat Ihnen bis heute noch zu keinerlei Bedenken Anlass gegeben. Aber vergessen Sie nicht, dass die vorgesehene Tour auf bedeutende Höhen führt und die Nächte je länger je kühler werden; Startschwierigkeiten sind deshalb nicht ausgeschlossen! Lassen Sie deshalb noch vor Ihrer Abfahrt Ihren Motor durch Ihren Garagisten mit einem finden bei uns bequeme, billige Unterkunft, aufmerksamen, zuverlässigen Service. Routinierte Mechaniker für jeden Wagen-Typ. Alles für die Kundschaft! Garage Effingerstraue A. G. Bern Tag und Nacht geöffnet! Vergaser mit automatischem Starter ausrüsten. Durch einen einzigen Griff sichert Ihnen der SOLEX- Starter ein automatisches und augenblickliches Anspringen des Motors; ausserdem ermöglicht er Ihnen ein sofortiges Inbetriebsetzen des Wagens bei jeder Temperatur. Deshalb: Ein Starter, aber ein SOLEX. 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