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E_1933_Zeitung_Nr.074

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18 AUTOMOBIL-REVUE

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N» 74 - 1988 ÄUTOMOBIL-REVÖE 11 T. C. S. Schweizerische Sternfahrt nach Solothurn. Die Organisation der Schweiz. Sternfahrt nach Solothurn des T. G. S. ist soweit fortgeschritten, dass man dieser sportlichen Veranstaltung mit grossem Interesse entgegensehen kann. Wie aus dem Reglement zu ersehen ist, steht die Sternfahrt allen Mitgliedern des T. G. S. und den dem A. I. T. angegliederten Clubs offen. Sie wird bei jeder Witterung durchgeführt und ist vor allem eine touristische Prüfungsfahrt auf Grund von vorgeschriebenen Durchschnittsgeschwindigkeiten auf vorgeschriebenen Teilstrecken. Die Anmeldungen sind nur gültig, wenn sie auf dem offiziellen Anmeldeformular erfolgen und bis zum 7. September abends im Besitze des Sekretariats, Bielstr. 8, Solothurn (Telephon 6.64), sind. Das Nenngeld beträgt pro Wagen 5 Fr. Jeder Konkurrent kann an einem der 20 bekanntgegebenen Startorte starten und muss bis «um Ziel Solothurn mindestens 150 km zurücklegen. Für jeden Startort sind die vorgeschriebenen Etappenkontrollen zu passieren. Für die Kilometrierung sind allein die auf der Stoppkarte (Strassensperrkarte des T. G. S.) angegebenen Kilometer massgebend. Die Zeitangabe erfolgt durch Radio Beromünster Samstag, den 9. September 1933, abends 19.10 Uhr und nach Emissionsschluss. Sie kann auch am Start von der offiziellen Zeit der Kontrolleure abgelesen werden. Die Durchschnittsgeschwindigkeiten betragen für» die einzelnen Etappen 42, 30 und 35 km. Die Routen führen einerseits über den Hauenstein und über die Vue des Alpes und Pierre-Pertuis. Der Start erfolgt morgens, den 10. September 1933, zwischen 6 und 7.30 Uhr und die Ankunft in Solothurn zwischen 11 und 12.30 Uhr. Das Ziel befindet sich vor der Ausstellung, etwas vor dem Baseltor. Die Klassierung erfolgt nach Strafpunkten. Die Punktzahl wird aus den Teilstrecken errechnet, und zwar so, dass die Zeit von 200 m für den vorgeschriebenen Durchschnitt einen Strafpunkt ergibt. Für die technische Durchführung der Fahrt wird alle Sorgfalt verwendet, so dass für eine absolut korrekte und einwandfreie Rangierung alle Gewähr geboten ist. Nachstehend das Programm: 6 bis 7.30 Uhr: Start; 11 bis 12.30 Uhr: Ankunft der Sternfahrer am Ziel in Solothurn; 11 bis 12.45 Uhr- Besichtigung der Autoschau vor der Ausstellung; 13 bis 14 Uhr- Gemeinsames Mittagessen, 14 bis 16 Uhr- Besichtigung der Ausstellung; 16 bis 17 Uhr- Preisverteilung in der Festhalle. Nachmittags und abends Unterhaltung. Autosektion Aargau * Vor einigen Tagen sind unsern sämtlichen Mitgliedern, nebst Einladung und Programm für die Tessinerfahrt, Programm und Anmeldeformular für die Sternfahrt nach Solothurn t zugestellt worden. Wir möchten unsere Mitglieder nochmals auf diese sportlich sehr interessante Veranstaltung aufmerksam machen und hoffen bestimmt, dass viele an derselben teilnehmen werden. Denjenigen Fahrern, welche zugleich noch am Equipenwettbewerb für unsere Sektion teilnehmen und denen für diese Konkurrenz ein Preis zuerkannt wird, wird das Nenngeld von der Sektionskasse aus vergütet. Der Präsident der Sportkommission. Autosektion St. Gallen-Appenzell durch das freundliche Gasterland nach Rapperswil und hinüber nach dem idyllischen Hmden. Wir machen unsere Mitglieder darauf aufmerksam, dass am 10. September 1933 anlässlich der Ge-Dewerbe-Ausstellung in Solothurn die mit uns be- was sich in mannigfacher Hinsicht gezeigt hat. Zielort war äusserst günstig gewählt worden, freundete Auto-Sektion Solothurn des T. C. S. eine Nachmittags 3 Uhr war man auf der Höhe des Sternfahrt veranstaltet, an welcher auch unsere Rickens. Leider vorsteckte sich die Sonne hinter Mitglieder teilnehmen können. Interessenten können Bestimmungen und Anmeldeformulare durch dem grauen Wolkengobälk, das sich düster über das Sektionssekretariat oder die Ortsgruppen-Präsidenten beziehen. Es würde uns sehr freuen, wenn auch aus unsern Mitgliederkreisen eine Anzahl Teilnehmer sich iu dieser interessanten Sternfahrt anmelden würden. — Das Sekretariat. AUTO-SEKTION ZÜRICH. Automobil - Gymkhana. Die Auto-Sektion Zürich des T. G. S. gedenkt, Mitte Oktober auf der Allmend eine grossangelegte Geschicklichkeitsprüfung durchzuführen. Dabei sollen den Fahrern Aufgaben aus der Praxis gestellt werden. Die Veranstaltung wird so durchgeführt werden, dass sie auch für das Publikum von hohem Interesse ist. Die Lage auf dem Benzinmarkt. Auf Anregung der Auto-Sektion Zürich des T. G. S. versammelten sich am vergangenen Donnerstag, unter dem Vorsitz ihres Präsidenten, Herrn W. Baumgartner, alle am Benzinmarkt interessierten Vertreter der verschiedenen Korporationen, Verbände etc. auch die Präsidenten der deutschsprachigen Sektionen des T. C. S., die Vertreter der grossen Benzinfirmen der Importeure, des Automobil-Gewerbe-Verbandes der lokalen Konferenz Zürich, der 'Säulen-Inhaber, der Genossenschaft freier Benzinhändler, der Wirtschaftskorporation, sowie der Initianten dieser Korporation, Herr Prof. Dr. Lorenz aus Bern.- In eingehender Diskussion wurde festgestellt, dass es überaus bedauerlich erscheint, dass diese Wirtschaftskorporation ohne Zuzug der Konsumenten gestützt auf Kontingentierungen Preispolitiken mit Boykott-Massnahmen ergriff, die nicht dem Interesse der Konsumenten dienen. Herr Präsident Baumgartner Hess keinen Zweifel darüber aufkommen, dass die Konsumenten eich mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln wehren werden, UTTI event. Preis-Diktaturen oder andere Privat-Monopole zu brechen. Er erklärte, dass der T. C. S. jederzeit zu einer Sanierung der Benzin-Branche bereit sei, unter Anerkennung eines angemessenen Verdienstes für die Säulenhalter, dass jedoch die Interesssen der Konsumenten nicht übergangen werden dürfen. Als erster Erfolg dieser Aussprach« wurde ein, über freie Benzinhändler verhängtes Boykott, mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Im weiteren sollen in den allernächsten Tagen die Verhandlungen mit dem Zentralverband der Konsumenten weitergeführt und denselben das gesamte Material zur Kontrollo der Preisbildung zur Verfügung gestellt werden. a. c. s. SEKTION ZÜRICH. Die Herbstfahrt nach Rom scheint sich zu einem grossen Erfolg auszuwachsen. Am 6. September werden 30 Autos mit 89 Personen die Fahrt nach Mailand antreten. Die Fahrtleitung liegt in den Händen von Herrn A. Töndury, Zürich. Jeder Fahrtteilnehmer ist aufs beste mit Instruktionen, Fahrtprogramm, einer sorgfältig ausgearbeiteten Roütenbeschreibüng; und' einem Hotelcöuponheft versehen. Von jeder Kolonnenfahrt wird abgesehen, dagegen begleitet ein Reparaturwagen die Reisegesellschaft auf der ganzen Fahrt, so dass auch bei eventuellen Pannen durch hilfsbereite Fachleute bestens vorgesorgt ist. Das Herbstprogramm sieht im übrigen folgende Veranstaltungen vor: 23. September Besuch des Klosters Einsiedeln; 1. Oktober, bei ungünstiger Witterung am 8. Oktober Gymkhana mit Zuverlässigkeitsfahrt in Winterthür; zweite Hälfte Oktober Herbstfahrt ins Weinland. Die Winterthurer Geschicklichkeitsprüfung mit Zuverlässigkeitsfahrt wurde mit Rücksicht auf das Monte Generi-Bergrennen vom 24. September um eine Woche auf den 1. Oktober verschoben. Wegen allzu starker Belastung des September- und Oktober-Programms musste die Jurafahrt auf das nächste Jahr verschoben werden. Der Vorstand hat den Mitgliedern auch für die Wintersaison 1933/34 namhafte Vergünstigungen in den Vergnügungsetablissementen und Sportgeschäften Zürichs erhältlich machen können. Erstmals sind diese bedeutenden Preisvergünstigungen neben dem Stadttheater auch für das Schauspielhaus und verschiedene Automobillehrschulen erreicht worden. V ORTSGRUPPE WINTERTHÜR DER SEKTION ZÜRICH. Es kommt einer schönen und sinnvollen Geste gleich, wenn jeweils an der Schwelle des Herbstes die Ortsgruppe Winterthür der Sektion Zürich des A. C. S. mit dem Pflegepersonal der Winterthurer Krankenhäuser hinaus in die Landschaft fährt. Diesmal führte die Tour durch das untere Toggenburg, hinauf auf die Höhe Ues "Rickens, dann das Toggenburg türmte. Dafür herrschte Sonne in den Herzen der sechzig Krankenschwestern und Diakonissinnen. Eine halbe Stunde später zog die Kolonne der 23 Autos in die Strassen der schmukken Rosenstadt ein. Beglückt von den grossen landschaftlichen Reizen fuhr man hinüber über den Seedamm nach dem Fischernestchcn Hürden. Und nach dieser Ueberland-Exkursion durch die spätsommerliche Natur schmeckte der delikate Imbiss doppelt gut. Die Ausflugsfamilie fühlte sich heimisch und restlos glücklich, das kam ebenfalls in den beiden Tischreden der Herren E. A. Albrecht, Spitalverwalter und Dr. G. Hasler, Präsident des Autoimobilclubs, sinnig zum Ausdruck. Der Ausflug wird für die erstmals Zurückgebliebenen am 6. September wiederholt werden. — Lx. CHAUFFEUR-VEREIN ZÜRICH Die Monatsversammlung findet nächsten Mittwoch, 6. September, 20.15 Uhr. im Vereinslokal zum « Du Pont >, 1. Stock, statt; wir ersuchen auch unsere verehrten Ehren-, Frei- und Passivjnitglie-der höflichst, an dieser Versammlung pünktlich und vollzählig zu erscheinen, da sehr dringende Geschäfte vorliegen und die Mehrheit der Stimmen erforder- lieh ist. Wir bitten auch die werten < Rückständigen >. zu dieser Versammlung zu erscheinen, damit wir Unannehmlichkeiten ersparen können. Wir werden eine General-Bereinigung zum Wohle des Vereins und dessen Mitglieder vornehmen. Auf Wunsch wird noch eine eintägige Furka-Grimsel- Fahrt zu verbilligten Preisen ausgeführt. Anmeldungen können an der Versammlung vorgebracht werden. Alles Nähere durch die Kommission. Der Vorstand» Veransfalfungen. «DU Nacht der Auto«» In Bern. Die , die seit letzten Samstag Bern in ein Meer von Licht taucht, ist mit einer ganzen Reihe von besonderen «Nächten» bedacht worden. Den Autos war es vergönnt, schon am zweiten Tage das Licht durch ihre «Nacht» leuchten zu lassen. Man kann allerdings eher von einem «Tag der Autos» sprechen, wenn man. bedenkt, dass eich schon am Sonntag nachmittag durch Bern ein riesenlager Zug von Automobilen bewegte, dem sich erst in den späten Abendstunden ein Korso beleuchteter Wagen anschloss. Die Organisatoren brauchten um einen Erfolg ihrer Umzüge nicht besorgt zu sein. Die Berner leisteten ihrem Rufe, sich zahlreich auf den Strassen zu zeigen, mit einer Prwnptheit Folge, dass man sich nur noch mit Mühe durch die drangvoll fürchterliche Enge kämpfen konnte. Es scheint, das Auto habe in Bern ganz besondere Popularität erlangt! Mit ausserordentlicher Eindringlichkeit dokumentierte der hochinteressante Umzug, den die Schneeberg (Sneznik) an der Strasse Dresden-Pirna-Tetschen (Böhmisch-Sächsische Schweiz); Peters- Sektion Bern des A, C. S. am Nachmittag in Verbindung mit der Kantonalgruppe Bern der wald (Petrovice) an der Strasse Dresden-Pirna- «Aspa» organisierte, die hervorragende Stellung des Motorfahrzeugs in unserer Zeit. Aussig; Zinnwald (Ginvald) an der Strasse Dresden-Teplitz-Schönau; Reizenhain an der Strasse Auch beim Letzten musste — um im Zeichen der Chemnitz-Prag; Weipert (Vejperty) an der Strasse Listra zu bleiben — ein Licht darüber aufgehen, Annaberg-Karlsbad; Gottesgab (Bozi Dar) an der welch gewaltige volkswirtschaftliche Bedeutung Strasse Annaberg-Karlsbad; Hirschenstand an der dem modernen Verkehremittel zukommt. Es würde Strasse Zwickau-Karlsbad; Voitersreuth. (Vojtanov) zu weit führen, auch nur die verschiedenen Gruppen näher zu nennen, die in unendlicher Länge an der Strasse Plauen-Eger; Mühlbach an der Strasse Bayreuth-Eger; Rosshaupt (Rozvadov) an vor dem staunenden Publikum vorbeizogen. Der der Strasse Nürnberg-Pilsen; Böhmisch-Eisenstein Umzug des Nachmittags verzichtete zum Teil ab- (Zelezna Ruda) an der Strasse Passau-Pilsen; Unterhaid (Dolni Dvoriste) an der Strasse Linz-Bud- sichtlich auf Dekorationen und wollte bewusst nüchtern und sachlich bleiben. So wurde die Manifestation weitaus am eindringlichsten. Rund 230 Wagen zogen durch die ganze Stadt, viele schwer beladen, von Männern im Arbeitsgewand besetzt, andere hatten sich mit den ersten Astern etwas geziert und einzelne Fahrzeuge waren besonders auf den Umzug hin geschmückt worden. Den Zug eröffneten die schweren Lastwagen der Gruppe AkRflslain«! Strassenbau und Baugewerbe, die wuchtig daherrasselten. Ihnen schlössen sich die Wagen der Gruppe « Automobil- und Haushaltung» an, wo Die englische Automobile Association, der man manche flinke, hübsch karossierte Maschine grösste europäische Automobilclub, hielt entdecken konnte. Den « Getränken » wtar eine eigene Gruppe gewidmet, schwere Bierautos, Most-, kürzlich seine 28. Jahresversammlung ab. Wein- und Mineralwasserwagen zogen am Be-Deschauer vorüber. Die nächste Gruppe war dender und hatte trotz allen wirtschaftlichen Verband zählt nunmehr 492,587 Mitglie- Bekleidung«- und den Möbelfirmen reserviert, denen sich die Gruppe « Kraft, Licht und Wärme » Schwierigkeiten im abgelaufenen Jahre anreihte. Die Wagen, die die Hausbedarfsmittel transportieren, ferner Sanitätswagen, Zeitungs-, -Musik- .und Gartenbaufahrzeuge ergänzten die §el- -tene Reichhaltigkeit des Corsos. Die « öffentlichen Dienste» demonstrierten ebenfalls für das Motorfahrzeug. Post, Telegraph, Telephon, Feuerwehr, Polizei, Hygiene und Veterinäramt führten ihre F.ahrzeuge vor. Die Gruppe Industrie, Gewerbe, Autotransport und Autogewerbe beendete das eindrucksvolle Schauspiel. Ganz besonderes Interesse erweckte naturgemäss die Voriührung völlig neuer Personenautos, die funkelnd und neulackiert um die Gunst des Publikums rivalisierten. Die Sektion Bern des T.G.S. bestritt am Abend die eigentliche « Nacht der Autos» und brachte eine gewaltige Zahl von Automobilen der verschiedensten Berner Firmen zusammen. Alle Fahrzeuge verwandten ganze Ströme von Licht und arbeiteten mit raffinierten Beleuchtungseffekten. Als eine leuchtende schillernde Schau, zog sich der Gorso durch die ungeheuren Menschenmassen. Es gab Wagen, die ein Höchstmass an Originalität aufwiesen, und lauten Beifall auslösten, 60 etwa der originelle Gänselieselwagen, das Hochzeitspaar, die Windmühle, das hinkende Auto mit der Schnecke im Bernerwappen, das grosse Kriegsschiff und ein Rennwagen en tniniature, usw. In allen Farben strahlte der grosse Umzug, dem zu Ehren die Berner Behörden für einige Zeit in den verschiedenen Gassen sogar das Licht ausdrehten. Für die Listrastadt dürfte der «Tag der Autos» einen Höhepunkt darstellen. Die Organisatoren, die sich um den vollen Erfolg der Veranstaltungen vom Nachmittag und Abend bemühten, haben im Dienste des Automobils eine grosse Arbeit vollbracht und sind des Dankes nicht nur aller Automobilinteressenten, sondern der ganzen Stadt Bern sicher. — bo. Touristik-Bulletin des A.C.S. Hilfsdienst für Automobilisten. 1. Landstrassen-Rettungsdienst in Oesterreich. Der österreichische Zentralverband für Rettungswesen unterhält in den Bundesländern Oberösterreich, Salzburg, Tirol und Vorarlberg einen Landstrassen-Rettungsdienst, der den Zweck hat, Automobilisten, Motorradfahrern und Passanten, die durch eigene oder fremde Fahrzeuge einen Unfall erleiden, raschest erste Hilfe zuteil werden zu lassen. Der Dienst umfasst alle österreichischen Bundesstrassen in den vorgenannten Ländern und besteht in einem telephonischen Unfallmeldedienst, der analog dem in der Schweiz vom A. C. S. eingeführten S. 0. S.-Telephonhilfsdienst auf Bergstrassen organisiert wurde. Im Land Vorarlberg funktioniert der Hilfsdienst auf der Strecke Arlberg-Bregenz. Die Meldestellen längs des Strassenzugs sind durch Tafeln mit dem Roten Kreuz und der Aufschrift «Meldestelle für Verkehrsunfälle > kenntlich gemacht. 2. Grenzverkehr Tschechoslowakei. Wie bereits bekanntgegeben, hat der A. K. R. Cs. in verschiedenen Grenzgemeinden Hilfsdienststellen errichtet, die allen durchreisenden Automobilisten touristische Auskünfte erteilen, kurzfristige Triptyks für die angrenzenden Länder und provisorische Eintrittskarten für die Tschechoslowakei abgeben. Diese Grenzhilfsstellen liegen an folgenden Strassenzügen: Königshan an der Strasse Landeshut-Trautenao (Riesengabirge; Kleinaupa • (Mala Upa) an der Strasse Schmiedeberg-Trautenau (Riesengebirge);, weis; Neu-Nagelberg an der Strasse Wien-Göpfritz- Budweis; Neu-Bistritz (Nova Bystrice) an der Strasse Wien-Neuhaus-Prag; Haid b. Znaim (Hate u Znojma) an der Strasse Wien-Iglau; Nikolsburg (Mikulov) an der Strasse Wien-Briinn. 22,752 Neuanmeldungen zu verzeichnen. Es steht daher ausser Zweifel, dass im Laufe dieses Jahres die halbe Million erreicht wird, eine Rekordmitgliederzahl, wie sie keine andere nationale automobilistische Vereinigung in der Welt zu verzeichnen hat. Es mag interessieren, dass der Club nicht weniger als 80,000 Damenmitglieder zählt. Von der Tätigkeit des Generalsekretariates, dessen Leiter Stenson Cooke letztes Jahr vom König m den Adelsstand erhoben wurde, kann man sich einen ungefähren Begriff machen, wenn man erfährt, dass es wöchentlich rund 16,000 Routenvorschläsre und Itirteraires an Mitglieder abgibt. Die Einnahmen des Verbandes aus Mitgliederbeiträgen, Aufnahmegebühren, Triptykdienst usw. bezifferten sich auf rund 14 Millionen Fr. Die Kosten der gesamten Verwaltung und des bekanntlich glänzend organisierten Strassenhilfsdienstes betrugen rund 11 Millionen Fr., so dass das Rechnungsjahr bei allen Aufwendungen für die Mitglieder immer noch mit einem ansehnlichen Ueberschuss abschliesst. B. verantwortliche Redaktion Or. A. Büchf (Im Militärdienst abwesend). W. Mathys. — H. Labhart. Telephon der Redaktion: 28.222 (Hallwae). Ausserhalb der Geschäftszeit: 23.295. Redaktion für die Ostschweiz: Dr. A. Büchi. Sprechstunden nach Vereinbarung mit der Geschäftsstelle Zürich (Löwenstr. 51. TeL 39.743). Neueste Verbesserung an Diesel - Motoren : vollständige Verbrennung Keine Rauchbelästigung mehr verlangen Sie Referenzen und Atteste; sowie dl« Broschüre: «Der neue Saurer-Fahrzeug-Dlesel-Motor». Lastwagen 2-6T. — Omnibusse Cars-Alpins mit 4- und 6-Zylinder Benzin- und DIESEL-MOTOREN AKTIENGESELLSCHAFT ADOLPH SAURER ARBON — BASEL — MORQES - ZÜRICH »•••••••••••••••••»•••••••••••••• Zu verkaufen 1 Lastwagen BERNA mit Möbelkastenaufbau. 1 Cabriolet PEERLESS 4-Plätzer, Schweizer Karosserie. Beide Wagen in einwandfreiem Zustande und äusserst vorteilhaft. Haftpflichtversicherung und Steuer pro 1933 bezahlt. Offerten unter Chiffre 60364 an die Automobil-Revue, Bern. »••••»»•••••••••••••••••••••••••• „MOSER"-Anhänger mit nur 1 Tonne Eigengewicht bei 4 Tonnen Nutzlast Kippvorrichtungen E. MOSER, Anhängerfabrik, BERN r>.t-....__j.^_x_A... 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