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E_1933_Zeitung_Nr.074

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AUTOMOBIL-REVUE

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WP 74 - 1933 pass - Silvaplana - Maloja - Chiavenna - Bellano - Lecco - Monza, 343 km. -Pfäffikon - Kerenzerberg - Wallenstadt - Sargans • Chur - Reichenau - Thusis - Splügen - St. Bernhardinpass - Mesocco - Bellinzona - Monte Ceneri - Lugano - Ghiasso - Como - Varedo - Nova - Monza, 351 km. Luzern - Küssnacht - Schwyz - Brunnen - Altdorf - Andermatt - Gotthardpass - Airolo - Bellinzona - Monte Ceneri - Lugano - Como - Varedo - Nova - Monza, 287 km. Basel - Hauenstein - Ölten - Sursee - Luzern - Küssnacht - Schwyz - Altdorf - Andermatt - Gotthardpass - Airolo - Bellinzona - Monte Ceneri - Lugano - Como - Varedo - Nova - Monza, 3&3 km. -Rheinfelden - Brugg - Baden - Zürich - Pfäffikon - Kerenzerberg - Wallenstadt - Sargans - Chur - Reichenau - Thusis - Splügenpass - Chiavenna - Bellano - Lecco - Monza, 405 km. Bern - Thun - Interlaken - Meiringen - Grimselpass - Gletsch - Furkapass - Hospenthal - St. Gotthardpass - Airolo - Bellinzona - Como - Varedo - Nova- Monza, 340 km. - Langnau - Entlebuch - Luzern - Küssnacht - Schwyz - Brunnen - Altdorf - Andermatt - St. Gotthardpass - Airolo - Bellinzona - Monte Ceneri - Como - Varedo - Nova - Monza, 379 km. -Thun - Interlaken - Meiringen - Grimselpass - Gletsch - Fiesc.h - Bri? - Simplonpass - Domodössola - Stresa - Sesto Calende auf der Autostrasse nach Mailand - Monza, 388 km. Lausanne - Montreux - Aigle - Martigny - Sion - Brig - Simplonpass - Domodossola - Stresa - Sesto Calende, auf der Autostraese'nach Mailand-Monza, 844 km. - Montreux - Aigle - Martigny - Grosser St. Bernhard - Aosta - Ivrea - Vercelli - Novara - Mailand - Monza, 352 km. (Der Anschluss Genf-Lausanne beträgt 62 km.) —lz. IV. Masaryk-Ring-Rennen. ATS eines der letzten Rundstreckenrennen dieses Jahres wird am 17. September das vierte Masaryk-Ring-Rennen ausgetragen, das bekanntlich über eine 29 km lange Strecke führt, die aus Staats- und Bezirksstrassen gebildet wird und reich an Steigungen, Gefälle und Kurven ist. Der Gesamthöhenunterschied beträgt 240 Meter, die Maximalsteigung 7 Prozent, das Maximalgefälle sogar 9,5 Prozent. Die Wagen sind fn eine Gruppe bis 1500 ccm un-r* eine solche Über 1500 ccm eingeteilt. Die grösseren Wagen haben den Circuit insgesamt 17 Mal, demnach über 495 km zu befahren, während die kleineren Maschinen 15 Mal, also 437 km zurückzulegen haben. Das Rennen ist sehr gut an Preisen dotiert, so erhält der Gesamtsieger neben einem Ehrenpreis des Präsidenten der Republik 80,000 Kronen, der Zweite wird mit 40,000 Kronen belohnt, der Dritte mit 20,000 Kronen usw. Der Gruppentrste erhält ie 15,000 Kronen, der Gruppenzweite 10,000 Kronen. Für die schnellste Runde jeder Gruppe hat zudem der Industrielle J. A. Bata Geldpreise in der Höhe von 5000 Kronen ausgeschrieben. Das Interesse der Rennfahrer für das Masarykrennen ist jedes Jahr sehr gross. Auch dieses Jahr finden sich die besten Konkurrenten noch einmal in Brunn zusammen. So werden Fagioü und Chiron auf Alfa Romeo- Monoposto anrücken, Brivio wird voraussichtlich einen Alfa Romeo 2600 ccm führen und Campari einen Maserati-Monoposto. Ob auch Nuvolari das tschechische Rennen in sein Programm aufgenommen hat, ist noch nicht bekannt. Aus Deutschland wird das Masaryk-Rennen durch v. Brauchitsch (Mercedes-Benz), Steinweg (Bugatti). Pietsch (Alfa Romeo), Burggaller (Bugatti) Zuzug erhalten. Varzi wird auf Bugatti in Brunn ebenfalls an den Start gehen, auch Dreyfus wird auf Bugatti zu sehen sein. An weiteren bekannten Piloten, die für ein spannendes Rennen garantieren, seien noch erwähnt: Wimille (Alfa Romeo), Moll (Alfa Romeo). Joly (Maserati). Hartmann (Bugatti), Lehoux (Alfa Romeo), Björnstad (Alfa Romeo), Aymini (Maserati), Balestrero (Alfa Romeo), Jellen (Alfa Romeo), Gaupillat (Bugatti). Vasrniez (Maserati), Hamilton (M.G. Midget), DecaroH (Bugatti), Hans Rüesch (Alfa Romeo). Ripper (Bugatti). Edith Frisch (Bugatti), Bouciy (Miller), Marret (Miller), Lnndi (Maserati). mb. Internationale Sternfahrt nach Strassburg. Im Verlauf der letzten Woche passierten verschiedene Teilnehmer an dieser erstmals zum Austrag gekommenen Sternfahrt schweizerisches Gebiet. Durchfahrt- und Startkontrollen waren in Genf, Zürich und Basel errichtet, wobei letzterer selbstverständlich die Hauptrolle zukam. Es zeigte sich, dass sich an dieser Sternfahrt Fahrer aus allen Ländern beteiligten. In Zürich passierten Fahrer aus der Tschechoslowakei und Holland, wobei es sich ein holländischer Fahrer nicht nehmen Hess, von Amsterdam aus den ganz respektablen « Umweg > über Westfrankreich. Pyrenäen, Riviera, Oberitalien und die Schweiz zu nehmen, um Strassburg zu «reichen. V NJra — Autoraobüindustrie — Ford. Nunmehr ist es Roosevelt gelungen, auch die Automobilindustrie unter die neue Arbeits Verfassung zu stellen. Danach ist ein Min deststundenlohn von 40—43 Cents bei eine: durchschnittlichen Arbeitszeit von 35 Stun den pro Woche vorgesehen. Gegenüber den zu Lasten anderer Industrien durchgesetzten Bestimmungen musste sich Roosevelt zu zwei wichtigen Ausnahmen bequemen einesteils enthält die Verfassung für die Automobilindustrie keine gewerkschafts brätichlichen Bestimmungen und hat ander seits auch den Fordkonzern nicht zur Annahme des Code • bewegen können. Den Automobilfabrikanten wurde gestattet, Arbeiter nach ihrer Leistung und ohne Berücksichtigung ihrer Zugehörigkeit zu ir gendeiner Organisation einzustellen oder zu entlassen. Trotzdem General Johnson er klärte, dass der leiseste Schatten von Boy^ kott, Einschüchterungen oder Gewalt zu ei nem Fehlschlag führen müsse, scheint sich doch der Kampf zwischen Roosevelt und Ford zu einer interessanten, seitens der Re gierung mit Drohungen begleitet%n Auseinan dersetzung zu entwickeln. Der greise Automobilkönig hat alle Aufforderungen, dem soeben zustande gekommenen Code der Auto mobilindustrie beizutreten, abgelehnt mit der Begründung, punkto Lohn und Arbeitszei seinen Arbeitern und 1 Angestellten noch wei ter als im Code entgegenzukommen, doch weigert er sich entschieden, die im Code vorgesehene Freiheit der Arbeiter einer gewerkschaftlichen Organisation beizutreten anzuerkennen. Es wird flicht uninteressan sein, diesen Kampf zu verfolgen, speziell im Hinblick auf die Einstellung des Publikums, d. h. ob es Ford im Stich lässt, wenn seine Produkte den blauen Adler nicht tragen, my. SpritbeJmischungsproblem in den Vereinigten Staaten. Dem Kongress der Vereinigten Staaten ist eine Gesetzesvorlage zugegangen, die die zwangsweise Beimischung von Spiritus zu Treibstoffen in -Höhe von 3 bis 10 Prozent bestimmen soll. Als Ursache hierfür wird die Notlage der Farmer genannt; bekanntlich haben als Folge der Ueberproduktion an Korn die Kornpreise einen noch nie dagewesenen Tiefstand erreicht, so dass nur wenige Farmbetriebe noch rentabel arbeiten können. Das Problem der Spiritusbeimischung liegt in den Vereinigten Staaten anders als in fremden Ländern, denn in den Vereinigten Staaten dient die Beimischung von Alkohol nicht zur Stärkung der heimischen Treibstoffbasis. Alle anderen Länder, die bisher die zwangsweise Alkoholbeimischung eingeführt haben, verfügen zumeist über nur geringe Mengen eigener Treibstoffe; ferner ist der Benzinpreis in diesen Ländern durch Zölle und andere Abgaben auf eine Höhe gebracht, die den Spriterzeugungskosten ungefähr entspricht. Insofern übt also die Beimischung keinen übermässig preistreibenden Einfluss auf den Treibstoffpreis aus. Gerade die Preisfrage ist aber für den Spiritusbeimischungszwang in den Vereinigten Staaten entscheidend. Nach angestellten Berechnungen wird der Alkoholpreis, bei dem augenblicklichen Kornpreis von 25 Cents pro Bushel, einschliesslich der gesamten Herstellungs-, Denaturierungs-, Verkaufs- und Transportkosten 35 Cents pro Gallone betragen. Der Alkoholbeimischungszwang soll aber eine Befestigung der Kornpreise bewirken. Wenn der Kornpreis auf den normalen Preis von 50 Cents pro Bushel zurückgebracht würde, so würde eine Gallone Alkohol schon 47 Cents kosten. Demgegenüber kostet die Gallone Benzin an der Zapfstelle rund 13 Cents. Hieraus ergibt sich, dass zweifellos eine erhebliche Steigerung des Benzinpreises eintreten würde. Der Einfluss des Kornpreises und also auch des Spritpreises würde zu dauernder Unbeständigkeit der gesamten, Preiskalkulation für Motorentreibstoffe führen. Weitere ungelöste Probleme liegen in der Verwertungsmöglichkeit des wieder auf den Markt zurückgeworfenen «Destillationskorns» und in dem Fehlen einer Alkoholdestillationsindustrie, die einen Bedarf von schätzungsweise VA Millionen Gallonen im Jahr decken könnte. Besonders strittig ist die Frage, ob die Verwendung von Alkohol im Treibstoff wirklich eine ökonomische Hilfe für den Farmer darstellt. Die Anhänger des Besher-Platis sind davon überzeugt, die Gegner dagegen bestreiten, dass überhaupt eine Preissteigerung für die gesamte Kornproduktion bewirkt werden könne. Vorläufig hat der Kongress auf seiner letzten Ausnahmesitzung die Gesetzesvorlage zurückgestellt, um sie wahrscheinlich in seiner nächsten Sitzung endgültig zu beraten, ap. AUTOMOBIL-REVUE 5 das beste Obenschmieröl weltbekannt PETROLEUM OIL PRODUCTS 222 WEST 83RO STREET NEW YORK. N. Y. ich Unterzeichneter, Guy Smith Miller, alleiniger Besitzer der Firma O.S« Miller Co., 222 West 83rd Street New-York U.S.A., Erfinder, alleiniger Besitzer der Marke PIREZONE OIL, alleiniger Fabrikant des berühmten Sohmieröla FIREZONE OIL, erkla're s 1« dass mein ausschlleaslicher Vertreter für die Schweiz und alleiniger Einfuhragent von FIREZONE OIL und anderen von mir fabrizierten Produkten ACIL A.Q« In Lausanne ist« 2. dass als eohtes FIREZONE OIL nur das Oel betrachtet werden.darf, dessen Verpackung meine Unterschrift trä'gt und ausserdetn mit Etiketten und Plomben meines ausschliesslichen Vertreters ACIL A.ö. versehen Ist. Da PIRSZONB OIL weltbekannt ist, wurde mein Produkt oft nachgeahmt, sowohl in Europa wie such in Amerika, wodurch vorliegende Erklärung sowie dfe oben angeführten Schutzmittel nötig wurden« Deshalb sollt© die schweizerische Kundschaft in ihrem eigenen Interesse» Jedes Produkt, das als angeblich echtes FIREZONE OIL angepriesen wird, und das die charakteristische Schutzmarke nicht trfe'gt, zurückweisen« .1 \*..h if G. S. MILLER «RKUCRTTWO Lausanne, den £3« Februar 1935» £X Um meine FIREZONE-OIL-Käufer vor Nachahmungen zu schützen, habe ich oben aufgeführte Garantien festgelegt. Seit einiger Zeit wird für ein sogenanntes „Origlnal-Firezone-Oil", das von mir hergestellt sein soll, vermehrte Reklame gemacht. Da dieses Produkt ohne die Garantiebestimmung meiner Unterschrift und ohne die Plomben der ACIL S. A. Lausanne verkauft wird, fehlt dieserWare jede Garantie der Echtheit Den Verkäufer habe ich beim Gericht eingeklagt. Jede Kanne FIREZONE-OIL ohne meine Garantie ist zu teuer bezahlt, und wenn sie noch so billig gekauft wird. Wenden Sie sich an meinen einzigen und ausschliesslichen Vertreter für die Schweiz, die ACIL S.A. Lausanne und deren Rayonvertreter. Der Fabrikant des FIREZONE-OIL: G. 8. Miller Co.. New-York