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E_1933_Zeitung_Nr.069

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Das Automobil Im

Das Automobil Im Fremdenverkehr. Die internationale Alpenfahrt, welche vor kurzem ihren Abschluss fand, und deren eine Tagesetappe durch die schweizerischen Alpen führte, brachte nicht nur in technischer Hinsicht eine reiche Ausbeute, sondern erwies sich auch als vorzügliche Propaganda für die Alpenstrassen im allgemeinen und die schweizerischen Teilstrecken im besonderen. So haben sich zahlreiche französische und englische Teilnehmer sehr begeistert über das prachtvolle Gebirgspanorama und die romantische Landschaft ausgesprochen, welche ihnen die Fahrt durch unser Land vermittelte. Die diesjährige Veranstaltung hat gezeigt, dass es selbst mit Wagen von bescheidenem Zylinderinhalt sehr gut möglich ist, mehrere der längsten und höchsten befahrbaren Alpenpässe zu überwinden. Nachdem auch eine junge Dame, welche als Alleinfahrerin konkurrierte, den Beweis erbrachte, dass diese Alpentraversierung ebensogut von Fahrerinnen, und dazu noch ohne eine einzige Panne, bewältigt werden kann, verlieren gewjss zahlreiche in- und ausländische Automobilisten ihre bisherige Scheu vor solchen Reisen. Damit eröffnet sich dem Autotourismus eine neue, vielversprechende Perspektive. sein Haupt herum, zieht die Brauen hoch und fragt leise: Meinen Sie mich?» «Nur Sie! Nur Sie!> antwortet Balthasar eifrig, «Sie ganz allein!» Da verzieht das schöne Mädchen ein wenig den Mund und sagt bestimmt und jeden Widerspruch abschneidend: «Dann muss ich Sie wohl bitten, sich keine Mühe zu geben, denn ich wünsche durchaus nicht angesprochen zu werden.» Siehst du, Balthasar, da hast du's. Balthasar schnappte nach Luft, dann aber sagteer gefasst: «Sie verzeihen. Ich wollte Ihnen wahrhaftig nicht zu nahe treten. Wenn Sie es befehlen, werde ich wieder verschwinden.» «Ich bitte sehr darum», sagte das Mädchen und wandte den Kopf zur Seite, damit Balthasar unbespottet verschwinden könne. «Gut,» sagte Balthasar, «gut, ich füge mich, ich gehorche. Ich werde mich kopfüber von der Wasserrutsche in die Tiefe gleiten lassen, gleich will ich mich hiwegheben. Ich danke Ihnen, dass Sie die Güte haben, meinen Rückzug übersehen zu wollen, ich danke Ihnen von ganzem Herzen. Ein begossener Pudel ist kein erfreulicher Anblick. Vorher aber gewähren Sie mir nur noch eine Bitte. Gönnen Sie mir zum Abschied einen freundlichen Blick, ein ganz kleines freundliches Blickchen. Darum darf ich wohl bitten, es wird mir eine Wegzehrung m all der Bitternis sein.» «Nein,» sagte sie kurz, aber Balthasar merkte doch, dass sie lächeln musste. «Gnädiges Fräulein, Sie meinen das, was Sie sagen, nicht ernst,» wendete Balthasar ein, «Sie lächeln.» ..«Ich lächle über ganz andere Dinge», sagte sie. «Sie sollen aber jetzt endlich gehen. Mir ist Ihre Anwesenheit wirklich nicht angenehm. Ich gehöre nicht zu jenen Damen, die sich anprechen lassen.» «Das habe ich mir auch gleich gedacht,» sifto Balthasar, «urtd ich wundre mich selbst, Man gibt sich auch heute in weiten Kreisen noch viel zu wenig Rechenschaft von der Rolle des Automobils im Fremden- und Reiseverkehr. Ich habe an dieser Stelle bereits vor zwei Jahren eine bemerkenswerte Statistik veröffentlicht, die ergab, dass damals schon 70 bis 80 Prozent der Gäste erstrangiger Hotels in St. Moritz im Automobil zugereist waren. Nach neueren Mitteilungen dortiger Hotels zweiten und dritten Ranges hat auch unter deren Gästen die Zahl der Automobilisten eine ständige Zunahme erfahren. Dass dem so ist, beweist der Umstand, dass die Garagen von St. Moritz oftmals fast vollständig besetzt sind. Die dort untergebrachten Fahrzeuge gehören in den wenigsten Fällen den Gästen von Luxushotels, indem diese Unternehmungen durchwegs über eigene grosse Garageräumlichkeiten verfügen. Bekanntlich wird in St. Moritz auf Veranlassung der Gemeindeverwaltung von allen Hotels eine äusserst sorgfältige und genaue Hotelstatistik geführt, die von Tag zu Tag darüber Auskunft gibt, wieviele der Gäste im Automobil oder per Eisenbahn angekommen sind. Wenn diese Erhebungen mit der nämlichen Sorgfalt in allen übrigen Fremdenzentren und Städten der Schweiz durchgeführt würden, so ergäbe dies gewiss ein überraschendes Bild, das deutlich die Popularität des Automobils als Reisewagen illustrieren würde. Diese Statistik würde gewiss die Hoteliers auch darüber belehren, dass es ein Fehler war, die Verantwortung für die touristische Propaganda im Ausland ausschliesslich den Bundesbahnen zu überbinden. Letzter Tage erschien in St. Moritz eine Karawane von 17 Reiseomnibussen, welche 520 deutsche Touristen nach der Schweiz brachte. Dieser Massenbesuch hat weit herum Aufsehen erregt und. gezeigt, dass in Sachen Autotourismus noch ein grosses Feld zu beackern bleibt. Wer wird nun die notwendigen Schritte unternehmen, um die Auslandspropaganda so zu intensivieren, dass solche Reisekarawanen in vermehrtem Masse ihren Weg durch die Schweiz nehmen? Man wird wohl kaum so naiv sein, um anzunehmen, dass die Auslands-Agenturen der S. B. B. diese Propaganda mit dem notwendigen Schwung betreiben werden. Es scheint uns, dass die 30 000 bis 150000 Franken, welche die schweizerischen Hoteliers den S. B. B. für Werbezwecke zur Verfügung stellen, viel besser für eine breit angelegte Propaganda bei den ausländischen Automobilisten Verwendung finden würden. Eine solche Werbeaktion könnte am besten durch direkte Propaganda bei den Interessenten aufgezogen werden, anstatt dass man sich der sehr kostspieligen Annoncen in ausländischen Zeitungen und Zeitschriften bedient, deren Tarife drei- und viermal so hoch sind wie die der massgebenden schweizerischen Fach- und Tagespresse. Schon mit einem Betrag von 50 000 Fr. Hesse sich eine geschmackvolle Broschüre in einer Auflage von vielen Tausenden erstellen und direkt an die Automobilisten des Auslandes, welche für einen Besuch in der Schweiz in Frage kommen, versenden. Ein Gewährsmann, der vergangenen Sonntag aus dem Welschland nach St. Moritz fuhr, berichtete uns, dass mehrere hundert Wagen die Furka passierten und allein am Julier gegen 500 Automobile gezählt wurden. Wem diese Zahlen noch nicht genügen sollten, der kann aus einer jüngsten Verkehrszählung in St. Moritz die notwendigen Schlüsse ziehen. Dort wurden in der Zeit von morgens 5 Uhr bis 22 Uhr in beiden Richtungen, nach Campfer und Celerina, insgesamt 2742 Fahrzeuge gezählt, wovon 14 Lastwagen, 105 Motorräder, 1410 Personenautomobile und 34 Omnibusse. Man sollte meinen, dass eine solche Verkehrsentwicklung auch den übrigen Transportmitteln und vor allem den Bahnen die Augen öffnen sollte. Um in diesem Wettbewerb mit der Strasse bestehen zu können, gibt es für die Bahnen nur ein Mittel, nämlich eine andere Preispolitik im Sinne einer grösseren Degression der Personentarife auf grosse Distanzen. Es wäre für die Bahnen wohl kaum tragbar, wenn auch die Ansätze für kurze Strecken von wenigen Kilometern^ herabgesetzt werden müssten, dagegen sollerT die Reisen über grosse Distanzen verjbiuiit werden, da gerade deren Kosten beim ausländischen Gast eine ausschlaggebende Rolle spielen. Gleichzeitig könnte auch die eidg. Postverwaltung die Tarife für einige ihrer Alpenkurse revidieren. So sind uns schon zahlreiche Klagen von Gästen aus Maloja bekannt geworden, welche die Kosten für das Retourbillet St. Moritz—Maloja, vorab im Vergleich mit den Ansätzen italienischer Autoreisen, als viel zu teuer empfinden. M. O. dass ich es gewagt habe. Aber vielleicht liegt Ihnen weniger daran, wenn wir zusammen über die Wasserrutsche in die Tiefe sausen? Das ist sportlich, das ist lustig, da verliert sich das Peinliche.» «Ich bade nicht,» antwortete das schöne Mädchen, «das heisst,» verbesserte sie sich gleich, «ich darf nicht schwimmen.» «Das ist schade,» sagte Balthasar, «besonders an solch heissen Tagen.» «Ich darf auch nicht Tennis spielen, ich darf nicht fechten und nicht boxen, ja man hat mir sogar das Reiten verboten.» Donnerwetter, die kann dick auftragen, dachte sich Balthasar und konnte ein überlegenes Lächeln nicht unterdrücken. Was für eine Hochstaplerin. «Ich hatte nämlich,» fuhr sie, als sie sein unverschämtes Lächeln bemerkte, verlegen und errötend fort, «eine Rippenfellentzündung und da haben sie mir alles, was gut und schön ist, verboten.» «Schade, schade — um sich für den Entgang all dieser Vergnügungen in diesem staubigen Strandbad trösten z-u müssen,» erwiderte Balthasar, der sich auf diese Weise für die vorherigen Abweisungen rächen wollte. «Wir waren,» nahm wieder das Mädchen zögernd das Wort, «voriges Jahr um diese Zeit gerade in Spanien.» «Ah — unter Spanien geben Sie es nicht?» höhnte Balthasar — «der Unterschied zwischen dort und hier muss Ihnen unangenehm auffallen.» «Ich verstehe Sie nicht», sagte das Mädchen abweisend. «Und rührt dieser blaue Fleck auf Ihrem Bein hier auch aus Spanien?» fragte Balthasar, der sich über den Hochmut des sicherlich höchst gewöhnlichen Mädchens zu ärgern begann. «Ich habe mich beim Obauffieren angeschlagen.» sagte das Mädchen, «aber nun AOTöJüOBIL-REVUß 1933 — N° 69 Schweizerische Rundschau Aufhebung des Verkehrsverbotes für ausländische Anhänger. Die auf Grund des Verkehrsgesetzes getroffen© Neuregelung im Anhängerverkehr hat uns auf internationalem Boden Bereits Schwierigkeiten zugezogen. Wie in einer der letzten Nummern der «A.-R.» berichtet wurde, hat Frankreich das durch Bundesratsbeschluss vom 5. Mai erlassene Verbot für Zweiachsanhänger ausländischer Provenienz mit einer Gegenmassnahme beantwortet, die sogar noch weiter ging. Das schweizerische Gesetz macht bekanntlich, mit Rücksicht auf die Bahninteressen, die bedauerlicherweise in so ungehörigem Umfang in die rechtliche Regelung des Strassenverkehrs hinemspielten, einen Unterschied zwischen Zwei- und Vierradanhängern. Neu dürfen nur noch Einachser als Anhänger für schwere Lastwagen verwendet werden, während die bereits im Verkehr stehenden Zweiachser noch während fünf Jahren ihren Dienst versehen dürfen. Von dieser Toleranzfrist wollte der Bundesrat nun die ausländischen Zweiachser unverständlicherweise! ausschliessen und legte dies in vorerwähntem Beschluss nieder. Nun machen aber die ausländischen Gesetzgeber keine spitzfindigen Unterschiede zwischen ein- und zweiachsigen Anhängern, und das französische Dekret vom 12. Juli erliess kurzerhand ein Einreiseverbot für schweizerische Lastwagen mit Anhängern überhaupt. Es zeigte sich nun alsbald, dass durch die ist's genug, nun muss ich wirklich schon gehen.» «Gut, gut,» sagte Balthasar, «ich ziehe mich auch gleich an, ich werde Sie begleiten, die Strassenbahnfahrt hier herunter und zurück ist endlos langweilig.» «Das weiss ich nicht», sagte das 'Mädchen. «Haben Sie immer so unterhaltsame Begleitung?» fragte Balthasar. «Vielleicht.» «Sagen Sie, gnädiges Fräulein, was für ein Kleid haben Sie denn an? Man übersieht so leicht jemanden, wenn man das Kleid nicht kennt. Sie könnten mir entwischen.» «Nun, so raten Sie.» Sie zog ihren Mantel dichter um sich und blickte Balthasar spöttisch von der Seite her an. «Ein weisses.» Das schöne Mädchen verzog den Mund: «In der Stadt gehe ich niemals weiss.» Nun war es an Balthasar, die Brauen ein wenig hochzuziehen: «Auch nicht, wenn es so ,heiss ist?» «Auch dann nicht. Niemals. Aber wollen Sie nicht jetzt ein wenig ins Wasser gehen?» «Nein danke, danke. Sonst werde ichnass, muss mich abtrocknen und kann Sie warten lassen. Nein danke.» Balthasar wollte durchaus nicht mehr ins Wasser gehen. «Ich werde Sie noch zu Ib'.er Kabine begleiten.» «Bitte nicht. Mich Könnte jemand sehen. Bleiben Sie. Ja — und damit ich Sie erkenne, was haben denn Sie an?» «Raten Sie», sagte Balthasar grossartig. «Einen grauen Anzug», sagte sie so obenhin, aber sie hätte dem Ton nach auch sagen können: «einen schwarzen Lusterrock, ausgefranste Hosen und einen Strohhut, auf dem Bauche pendelnd. «Auf Wiedersehen», sagte Balthasar sehr kleinlaut* «Auf Wiedersehen», sagte Diana und floh kurzsichtige Massnahme unseres Bundesrates und die Gegenverfügung Frankreichs in weit höherem Masse schweizerische als ausländische Interessen beeinträchtigt waren, indem der Verkehr und Warentransport mit Anhängern von der Schweiz nach Frankreich viel reger ist als umgekehrt. Die Möbeltransporteure, die in den Grenzgebieten ansässige Zementindustrie, welche in Frankreich Gruben besitzt, Holzhändler und manche andere Branchen, für die Anhängertransporte unentbehrlich sind, wurden schwer betroffen und es hagelte beim Verband der Motorlastwagenbesitzer nur so von Reklamationen, von denen ein Teil auch direkt ins Bundeshaus adressiert war. Die A.S.P.A. ist unverzüglich beim .Bundesrat vorstellig geworden und ihre Bemühungen, wie auch die Proteste werden unsern hohen Bundesvätern die" Augen wohl geöffnet haben. Um das Mass noch voll zu machen, verdichteten sich die aus Deutschland kommenden Meldungen, dass die dortige Regierung an ähnliche, Vergeltungsmassregeln denke, wenn das schweizerische Verbot aufrecht erhalten bleibe. Damit war man in der Schweiz in eine Sackgasse geraten, aus der es nur einen einzigen Ausweg gab, nämlich •die Widerrufung des Anhängerverbotes für ausländische Fahrzeuge. Der Bundesrat hat sich nun in seiner Dienstagsitzung: zu dieser Revision seines Bundesbeschlusses verstehen können, so dass die Freizügigkeit auch des Anhängerverkehrs von schweizerischer Seite wiederum gewährleistet ist. Hoffentlich veranlasst dies die französische Regierung, ihr Ministerdekret ebenfalls umgehend aufzuheben, da dieses ja seinerzeit ausdrücklich mit dem Hinweise erlassen wurde, die im gegenseitigen Motorfahrzeugverkehr bestehenden Erleichterungen müssten auf Gegenseitigkeit beruhen. Damit wäre dann der Schaden wieder gutgemacht, wenn freilich unsere Landesbehörde bei dem ganzen Handel nicht gerade Lorbeeren geerntet hat. Wenn dieses Experiment den Bundesrat aber veranlasst, künftige Fragen des interstaatlichen Motorfahrzeugverkehrs etwas sorgfältiger und in Verbindung mit den interessierten Kreisen zu beraten, dann hat auch dieser Missgriff wenigstens seine gute Seite gehabt. Das Bahn-Auto-Abkommen ist bekanntlich in der seinerzeitigen ausserordentlichen Generalversammlung der Aspa mit knappem Mehr und mit verschiedenen Vorbehalten ratifiziert worden. Ein Hauptpunkt der Kritik bildete die vorgesehene neue Genossenschaft, mit deren Organisation sich die Opposition nicht befreunden konnte. Die Versammlungsleitung sprach damals schon die Erwartung aus, dass es möglich sein werde, mit der Generaldirektion der S.B.B, die Frage dieser Genossenschaft noch einmal zu erörtern, um deren Grundlagen eventuell zu revidieren. Die kantonalen Gruppen der Lastwagenbesitzer, welche sich hauptsächlich gegen die Zustimmung zum Abkommen wehrten, wurden in der Zwischenzeit eingeladen, ihre Gegenvorschläge bereit zu machen, da natürlich mit Kritik allein nicht geholfen ist und weiteren Begehren und Wünschen nur dann Rechnung getragen werden kann, wenn sie in konkrete Anregungen gefasst sind, die als weitere Diskussionsgrundlage dienen können. Gestern fand nun auf der Generaldirektion der S. B. B. eine Aussprache statt, an welcher den Dissidenten Gelegenheit geboten war, ihre Kritik an der Genossenschaft und Abänderungsvorschläge zu vertreten. Am 24. August findet, wie erinnerlich, die bereits angekündigte orientierende Konferenz bei Bundesrat Pilet-Golaz statt, an welcher ebenfalls die künftige Zusammenarbeit zwischen Bahn und Auto zur Beratung Zur Teilnahme wurden der Schweiz. Handels- und Industrieverein, der Gewerbeverband, der Bauernverband, sowie der Verband Schweiz. Transportanstalten eingeladen. Von Seiten der Automobilinteressenten werden die Aspa, die Zentralstelle, sowie die Chambre syndicale je drei Delegierte stellen. B. Motorfahrzeug-Aussenhandel. Im Juli erreichte der Umsatz die Höhe von 6,077,880 gegen 6,182,268 Fr. in der vorjährigen Parallelperiode. Die Importe stellen sich auf 4,6 (5,2) Millionen Fr., während der Export erstmals in diesem Jahre eine Zunahme von 118,121 auf 254,595 Fr. zu verzeichnen hat. mit leichten Schritten zu den Kabinen der Frauenabteilung. Balthasars Herz bewegten leichte Zweifel, aber er setzte sein Monokel auf, das er zum Vergnügen bei sich trug, und überlegte: Ich werde sie draussen vor dem Bade erwarten, dort kann sie mir nicht entkommen, denn sie ist ja alles imstande. Aufgepasst! Sie war nicht lange im Wasser, sagte er sich, sie muss sich nicht lange die Haare richten, sie kann jeden Augenblick da sein. Er begann unruhig vor dem Bade auf und ab zu gehen, er kam sich ein wenig lächerlich vor, der gute Balthasar. Wie hatte er nur gekonnt! Sicher sah sie jetzt pittoyabel aus! Frauen kamen, Mädchen kamen, Balthasar guckte ihnen ins Gesicht, sie war nicht unter ihnen. Da rauschte es, da duftete es, da klangen kurze feste Schritte, da schritt in einem teerosenfarbenen Seidenkleid eine grosse Dame an Balthasar vorbei und bog. damit ihr niemand ins Gesicht sehen könne, die Krempe ihres breiten Strohhutes ein wenig herab. Das ist sie, sagte sich Balthasar, das ist sie. Gerade als er der schnellausschreitenden Dame nacheilen wollte, fuhr aus der Menge des vor dem Bade parkenden Autos ein grosser, funkelnder Rolls Royce vor, ein livrierter Chauffeur öffnete den Schlag, die grosse, die schöne, die duftende und rauschende Dame stieg ein, blickte sich nicht um und fuhr, ohne den verdonnert dastehenden Balthasar auch nur eines Blickes zu würdigen, eine Wolke Staub hinter sich lassend, die lange Pappelallee dahin, davon. Davon, Balthasar, dahin — ohne sich umzublicken — nach Spanien — zu den Pferden, zu den Tennisplätzen an der Riviera — fort — unwiederbringlich fort... Und da stand Balthasar, ein überlegener Geist, ein herrlicher Damenbezwinger, und zu seinen Füssen klirrte etwas auf. es war das Monokel, das ihm aus seinem erstarten Gesicht gefallen war. — Ende. —

N° 69 - 1935 AUTOMOBIL-REVUE Sportnachrichten Zufallssieg bei der Coppa Acerbo Erster Fagtoli auf Alfa Romeo-Monoposto. — Schweres Missgeschick Nuvdlarls. — Unfall Camparis. — Der Engländer Whitney Straight auf M.G. Sieger der kleinen Wagen. Das Rennen um die Coppa Acerbo fiel in ereilte auch Borzacchini, der kaum richtig im diesem Jahre auf den letzten Dienstag, den Wagen gesessen hatte, als dieser wegen Defektes schon liegen blieb; da er sich 12 km von Tag Maria Himmelfahrt. Seit Jahren zählt diese italienische Veranstaltung bei Pescara den Tribünen entfernt befand, lieh er sich kurzerhand ein Velo aus und kam als bescheidener zu den bedeutendsten Anlässen im internationalen Automobilsport. Die diesjährige Coppa Radfahrer, vom Publikum herzlich belacht, Acerbo hat aber alle früheren Rennen an angetrampelt. Unterdessen hatte Campari Wichtigkeit weit übertroffen. Nach den Umgruppierungen im internationalen Rennfahrer- vermocht. Mit Stundenmitteln von 145 km/St. seinen Gegner Nuvolari wieder zu überholen lager, wie sie sich nach dem Austritt Nuvolaris und „Borzacchinis aus der Scuderia Fercuit dahin. Die vierte Runde sah einen neuen rasten die beiden Spitzenführer auf dem Cirrari ergaben, trafen sich zum ersten Male die Vorstoss Nuvolaris, dessen Wagen Rad an Fahrer in Pescara wieder, zum Teil nun mit anderen Maschinen. Nuvolari ging wieder mit seinem berühmten Maserati-Monoposto in den Kampf; wie er, hatten auch Borzacchini, Taruffi und Zehender Monoposto-Wagen der Bologneser Firma zur Verfügung. Campari und Fagioli traten zum ersten Male in diesem Jahr mit den Alfa Romeo-Monoposti an. Sowohl sportlich wie technisch durfte somit die Coppa Acerbo vom letzten Dienstag das grösste Interesse für sich beanspruchen. Das über zwölf Runden des 25,5 km langen, ausserordentlich schnellen Circuits führende Rennen der grossen Wagen ergab einen ganz unerwarteten und dem Verlauf des Rennens in keiner Weise entsprechenden Zufällssieg von Fagioli auf Alfa Romeo-Monoposto. Der eigentliche Held 1 des Tages war auch in Pescara wieder Nuvolari auf seinem Maserati- Monoposto. Selten noch kämpfte dieser phantastisch gute Fahrer mit einer solchen Bravour wie in Pescara. Die Alfa Romeo- Monoposti gaben ihm schwer zu schaffen, vor allem Campari war ein gefährlicher Bedroher. Dennoch vermochte Nuvolari auch in Pescara wieder nach einem aufregenden Rennbeginn die Führung an sich zu reissen. Kein Mensch zweifelte mehr an seinem Endsieg, bis in der letzten Runde den Mantuaner ein dummes Pech ereilte. Das Kardangelenk des Maserati- Monoposto war heiss gelaufen; Nuvolari musste bei der Boxe anlegen und konnte nur noch mit Mühe und Not als Zweiter das Ziel erreichen. Fagioli, der sich auf dem Alfa Romeo-MonopOsto begreiflicherweise noch nicht ganz heimisch fühlte, fuhr eher verhalten und,lag zuerst an dritter, dann an zweifer Stelle. Ein leichter Unfall Camparis und das Pech Nuvolaris machten ihm die Bahn zu .einem Sieg frei, an den er selbst wohl zuletzt gedacht hätte. Borzacchini "hatte schon nach der ersten Runde Defekt und musste aufgeben; Varzis und Lord Howes Bugatrj 2300 ccm hielten sich bis zum Schluss sehr gut, auch wenn sie den verschiedenen Monoposto-Wagen von allem Anfang an unterlegen waren. Der Schweizer Grosch fuhr mit seinem Alfa Romeo 2300 ccm während der ganzen Zeit ein regelmässiges und sicheres Rennen. Er kam im Schlussklassement an die siebente Stelle zu liegen, für einen Neuling auf internationalen Bahnen und bei solcher Besetzung noch ein schöner Erfolg! Bei den kleinen Wagen gelangte der Engländer Whitney Straight auf M. G. an die Spitze, mit ganz knappem Abstand vom Maserati-Fahrer Barbieri gefolgt. Die schnellste Runde legte Straight in 12 Min. 28 Sek. mit dem Stundenmittel von 122,7 km/St, zurück. Das Rennen der grossen Wagen. Sechzehn Konkurrenten traten zum Kampf der grossen Wagen an, den eine riesige Menschenmenge mit grösster Ungeduld erwartete. Der Herzog von Aosta erteilte am späten Vormittag des Dienstags den Maschinen den Start. Selten noch war der Ausgang eines Rennens so unentschieden wie hier. Die Fahrer zeigten denn auch eine spürbare Ungeduld und Nervosität; die Vordersten gingen schon drei Sekunden vor dem Startzeichen los. Mit ungeheurem Donnern schössen die Wagen davon, mit Campari an der Spitze, der von seiner guten Startposition profitierte. Hinter ihm her jagten Varzi, Taruffi, Nuvolari und Borzacchini. Schon während der ersten Runde schlug Nuvolari verschiedene Fahrer und befand sich bald hinter Campari als Zweiter. Als die Wagen wieder bei den Tribünen vorbeischössen, pfiff an der Spitze der rote Maserati von Nuvolari vorüber, hart gefolgt von dem langen, schmalen Mfa Romeo-Monoposto Camparis. Das Publikum erlebte in diesen ersten Runien einen unerhört spannenden Zweikampf :wischen den alten Rivalen Nuvolari und Campari. Abwechslungsweise lag bald der, >ald jener an der Spitze, keiner Hess den anlern ganz aus den Augen. Hinter ihnen her kämpfte Taruffi als Dritter, Fagioli als Vierter, Varzi als Fünfter und Zehender und Dreyfus als Sechste. Brunet und Mlle Hell6- Nice, beide auf Bugatti 2300 ccm, hatten schon anfangs Pech und hielten mehrmals bei den Boxen, fianz besonderes Misscresr.hiek Rad mit dem Alfa Romeo Camparis über die Bahn dahihfegtel Vor den Tribünen vermochte Campari seine Maschine um eine halbe Wagenlänge nach vorn zu bringen. Das Tempo stieg ununterbrochen an. Die Verfolger lagen schon längst mit ziemlich grossem Abstand hinter den zwei Ersten. Nuvolaris Maserati-Monoposto zeigte sich in Pescara unbestritten etwas schneller als die Alfa Romeo-Monoposti. Der Mantuaner schien sich zur Aufgabe gemacht zti haben, Campari zuerst müde zu hetzen, um dann Gelegenheit zum entscheidenden Vorstoss zu bekommen. Wieder nahm er dem « Neger» die Führung ab, diesmal aber entscheidend. Nuvolari fuhr ein infernalisches Rennen und brachte Campari langsam aber sicher hinter sich. Fagioli war unterdessen an Taruffi vorbei an die dritte Stelle vorgegangen. Varzi und Dreyfus lagen immer noch in den hinteren Rängen, während im Schlussfeld Mlle Helle-Nice, Lord Howe, Zehender, Siena, Grosch, Brunet (Bugatti 2300 ccm) und Pellegrini (Alfa Romeo 2300 ccm) kämpften. Nach einiger Zeit hatte Nuvolari seinen Vorsprung gegenüber Campari auf 16 Sekunden heraufgeschraubt. Von nun an war er Meister der Situation, und schon jetzt zweifelte niemand mehr an seinem Enderfolg. Die neunte Runde brachte dann eine Sensation, die Nuvolaris Position noch verbesserte. Campari war von der Strasse geraten und aus seinem Wagen geschleudert worden. Zwei Aerzte befanden sich in der Nähe der Unfallstelle und konnten zum Glück nur einige ganz leichte Verletzungen des «Negers» feststellen. Fagioli wurde durch die- sen Zwischenfall Zweiter; .Immerhin lag. er mit einem Abstand von 1 Min. 11 Sek. hinter dem Ersten, Nuvolari. Dieser forcierte sein Rennen nicht mehr und alle Welt war von seinem verdienten Endsieg überzeugt. Zehender erlitt ebenfalls einen leichten Strassenunfall und musste aufgeben. Auch Dreyfus fiel wegen eines Motordefektes aus. Schon erwartete man Nuvolari zur letzten Runde, als plötzlich zur grenzenlosen Ueberraschung des Publikums der rote Alfa Romeo- Monoposto von Fagioli an der Spitze daherbrauste. Was war geschehen? 39 Sekunden nachher kam auch der Maserati-Monoposto Nuvolaris ganz langsam zu den Boxen gefahren. Man versuchte das erhitzte Kardangelenk mit Wasser abkühlen zu können, und Nuvolari setzte die Fahrt in einer gewaltigen Wolke von Dampf und Rauch fort. Er hatte keinerlei Aussicht auf den Sieg mehr, denn Fagioli war längst davongezogen. Mit Mühe und Not konnte Nuvolari noch 3 Sekunden vor dem Dritten, Taruffi, durchs Ziel gehen. Das Publikum kargte aber mit Beifallskundgebungen für den von schwerem Missgeschick verfolgten Nuvolari nicht und feierte ihn als moralischen Sieger des Tages. Varzi konnte sich noch einen guten vierten Platz sichern und Lord Howe gelangte an die fünfte Stelle. Die schnellste Runde war Nuvolari in 10 Minuten 31,8 Sek. (Std.-Mittel 145,29 km/St.) gefahren. ' Die Resultate. Klasse Ober 1100 ccm: (306 km): 1. Fagioü (Alfa Romeo-Monoposto). 2 Std. 09 Min. 25 Sek. % (Stundenmittel 141,8 km/St.). 2. Nuvolari (Maserati-Monoposto), 2 Std. 11 Min. 35 Sek. %. 3. Taruffi (Maserati-Monoposto), 2 Std. 11 Min, 38 Sek. %. 4. Vaxzi (Bugatti), 2 Std. 13 Min. 34 Sek. %. 5. Lord Howe (Bugatti), 2 Std. 23 Min. 28 Sekunden. 6. PeMegrini (Alfa Romeo), eine Runde zurück. 7. Grasen (Alfa Romeo), zwei Runden zurück. 8. Mille Helle-Nice (Bugatti)., Klasse bis 1100 ccm: (102 km): 1. Whitney Straight (M. G.), 50 Min. 23 Sek. l A (Stundenmittel 121,470 km/St.). 2. Barbteri (Maserati), 50 Min. 33 Sek. %. 3. Furaanik (Maserati), 51 Min. 04 Sek. K. 4. Malaguti (Maserati), 51 Min. 59 Sek. K. 5. CeccMni (Fiat), 56 Min. 57 Sek. Ys. 6. Durel (Amilcar), 1 Std. 02 Min. 06 Sek. '%. Die Targa Abruzzo. Auf der gleichen Bahn bei Pescara fand am Sonntag das Rennen um die Targa Abruzzp statt, das für Sportwagen offen war und über .sechs Runden, demnach über 153 km Vier Punkte welche die Ueberlegenheit der Firestone-Zündkerzen ausmachen 1. Porzellan besonderer Komposition von höchster Isolationsfähigkeit. 2. Kompressionsverluste verhütende Dichtungsringe. 3. Präzisionsgewinde, die Gewähr bieten für festen Sitz. 4. Legierung und Form der Elektroden sind zweckmässig so gewählt, dass höchste Leistung bei längster Lebensdauer erzielt wird. Fireston B-Zündkerzen werden ihren Dienst auch unter schwersten Verhältnissen leicht versehen. Wühlen Sie für Ihren Motor nur die vorzügliche Kerze. führte. 25 Konkurrenten beteiligten sich an der Veranstaltung, darunter auch der Schweizer Rüesch auf Alfa Romeo und der Italiener Dr. Ferraguti mit einem mit Holzgas betriebenen Alfa Romeo. Dieser Wagen wurde 15 Minuten vor den anderen abgelassen und wurde dann im Gesamtklassement Siebzehnter. Aus einem an Spannung reichen Kampf ging Trossi auf Alfa Romeo 2600 ccm vor seinem Stallgenossen Siena auf Alfa Romeo 2600 ccm mit einem Abstand von 7 Sekunden durchs Ziel. Siena hatte die schnellste Runde mit 133 km/St, zurückgelegt. Der Schweizer Rüesch musste wegen Maschinendefekt nach vielversprechend begonnenem Rennen aufgeben. Die Resultate. 1. Trossi (Alfa Romeo 2600 ccm), 1 Std. 10 Mi 05 Sek. 2 /ä (Stundenmittel 130,9 km/St.)- 2. Siena (Alfa Romeo 2600 ccm), 1 Std. 10 Min. 12 Sek. s '«; 3. Pietro Ghersi (Alfa Romeo 2300 ccm), 1 Std. 12 Min. 55 Sek. V«; 4. Comotti (Alfa Romeo 2600 ccm); 5. Pellegrini (Alfa Romeo 2300 ata). Grosser Preis von Comminges. Am nächsten Sonntae. Als grösste internationale Veranstaltung des kommenden Sonntags wird bei Comminges der traditionelle Grosse Preis durchgeführt, der dieses Jahr auf einer neuen. 11 km langen Rundstrecke ausgetragen wird. Der Circuit besteht ausschliesslich aus breiten, modernen Ueberlandstrassen und verläuft auf langen Strecken völlig gerade. Die Wagen dürften demnach auf dieser idealen Bahn sehr hohe Schnelligkeiten erreichen. Den Organisatoren gelang es, das diesjährige Rennen zu einem Anlass ersten Ranges auszugestalten, der sich in die Folge der grössten internationalen Manifestationen einreiht. Ein grosser Teil der europäisch bekannten Fahrer wird in Comminges zum Kampfe antreten. Nuvolari hat wieder auf Maserati-Monoposto gemeldet, Borzacchini startet auf Alfa Romeo 2600 ccm, Fagioli und Campari treten voraussichtlich mit den Alfa Romeo-Monoposto an, Etancelin (Alfa Romeo) wird in Comminges wieder seine gewohnte Meisterschaft zeigen. Weiter sind zu nennen Chiron (Alfa Romeo), Lehoux, der diesmal seinen neuen Alfa Romeo fährt, ferner Wimille (Alfa Romeo), Dreyfus (Bugatti), Moll (Alfa Romeo), Sommer (Alfa Romeo), Gaupillat (Bugatti), Zanelli (Alfa Romeo) und — last but not least — die beiden Genfer Villars und.Baron von Waldthausen auf Alfa Romeo, die immer mehr zeigen, däss sie auch auf internationalem Boden etwas leisten können. Den letztiährigen Grossen Preis von Com* minges gewann Zehender (Alfa Romeo) vor Lehoux (Bugatti) mit dem Stundenmittel von 139,4 km/St. Die Nennungen: Nuvolari (Maserati-Monoposto), Campari (Ali* Romeo-Monoposto), Fagioli (Alfa Romeo-Monopoeto), Borzacchini (Alfa Romeo 2600 ccm), Chiron (Alfa Romeo 2600 ccm), Etancelin (Alfa Rowieo 2600 ccm), Lehoux (Alfa Romeo 2600 ccm), Dreyfus (Bugatti). Wimille (Alfa Romeo), Moll (Alfa Romeo), Zehender (Maserati-Monoposto), Gaupillat (Bugafti), Zanelli (Alfa Homeo), Villars (Alfa Romeo), Baron von Waldthausen (Alfa Romeo). mb. Würgauer Bergrennen. Bei prachtvollem Sommerwetter wurde am letzten Sonntag bei Bamberg das 13. Würgauer Bergrennen zur Durchführung gebracht. Die Strecke befand sich in ausgezeichnetem Zustande. Manfred von Brauchitsch auf Mercedes-Benz wurde einmal mehr Sieger. Mit dem Stundenmittel von 105,2 km/St, stellte er nicht nur die beste Zeit aller Sportwagen, sondern des Tages überhaupt auf. Er verbesserte den alten Streckenrekord von Hans Stuck um volle 12 Sekunden. Bei den Rennwagen siegte Pietsch auf Alfa Romeo. Leider zeitigte das Rennen verschiedene Unfälle. Der Bugatti von Brettschneidier geriet ins Schleudern, riss mehrere Wegsteine um, entwurzelte einen Baum und überschlug sich. Der Fahrer erlitt einen doppelten Unterschenkelbruch und Kopfverletzungen. Bei den Motorrädern verunglückte ebenfalls ein Konkurrent, der mit einem Schädelbruch abtransportiert werden musste. Beim Training stürzte Steinweg auf Bugatti und trug Kopfverletzungen davon. Die Resultate. Sportwagen: 5000—8000 ccm: 1. v. BraucMtiC-h- Berlin (Mercedes-Benz), 2 : 51 (105,2 km/St.).. — 2000—3000 ccm: 1. Jellen-München (Bueatti), 2:51,2 (105,180 km/St.); 2. Wimmer-Kappelrodeck (Bugatti), 3:42,8. — 1500—2000 ccm: 1. Fick-Bayr*uth, 4:34. — 1000—1500 ccm: 1. Hartmann-Budapest (Bugatti). 3:15,2. — 750—1000 ccm: 1. Briem-Ludwigsburg (Amilcar), 3 • 11,6; 2. Schlicht-München (Amilcar), 4:01,2. — 500—750 ccm: 1. von Delius- Berlin (B.M.W.), 3:23,6; 2. Bäumer-Bünde (Austin), 3:27. Rennwagen: 3000—5000 ccm: 1. Freiherr von Michel-Tüssling, 3:07,4 (% km/St.). — 2000—3000 ccm: 1. Pietsch-Neustadt (Alfa Romeo), 2:53 (104 km/St.); 2. FranM-Berlin, 3:07. — 1500—2000 ccm: 1. Hohlheimer-Nürnberg, 4:34. — 1100—1500 ccm: 1. Simons-Berlin (D.K.W.). 3-16,4. — 750—1100 ccm: 1. Krebs-Lilienthal, 4:58,4. — 500—750 com: 1. Macher-Zschopau (D.K.W.), 3:17 (91,3 km/St.); 2. Kohlrausch-Müncben (B.M.W.), 3:19. — Bis X.