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E_1933_Zeitung_Nr.069

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Die Equipe Vlllars-von

Die Equipe Vlllars-von Waldthausen. Ein Besuch ihres Rennstalles. Langsam erhält auch-die Schweiz einen Namen im internationalen Automobilsport, nachdem sie früher fast nie an ausländischen grossen Rennen teilgenommen hatte und auf einem Gebiete unbekannt geblieben war, auf dem gerade die guten Eigenschaften unseres Volkes, wie Ausdauer, Kaltblütigkeit, Sicherheit und Fleiss, im Grunde genommen Meisterleistungen hätten zeitigen sollen. Seit einiger Zeit ist dies nun anders geworden, und zwar vor allem dank den Anstrengungen der Herren Baron von Waldthausen und Villars, die die Schweiz auf den internationalen Pisten bekannt gemacht 1 haben. Man macht sich kaum eine Vorstellung von den Anstrengungen, die notwendig sind, um einen Rennstall richtig zu organisieren, und von der Höhe der Kosten für den Ankauf, die Instandstellung, den Unterhalt sowie den Transport der Rennwagen, die für kurze Stunden grosse Menschenmassen in helle Begeisterung versetzen. Wir hatten kürzlich Gelegenheit, uns mit Herrn Villars vor seiner Abreise nach La Baule, wo er zusammen mit Herrn Baron von Waldthausen auf Alfa Romeo den Grand Prix zu bestreiten gedachte, zu unterhalten. Ein besonders ausgerüsteter Lastwagen mit tief gebauter Ladebrücke transportierte die beiden Maschinen nach La Baule, von wo aus sie dann nach Comminges, "Miramas und dem Mont-Ventoux geführt werden sollen, um dort noch nach je, einer Woche Zwischenzeit drei grosse internationale Rennen zu bestreiten. Zwei besonders geschulte Mechaniker, 'die die Wagen bis in alle Einzelheiten kennen, begleiten stets den Transport, bei dem ausser den beiden Boliden noch gegen 30 Ersatzräder, sechs Zahnradsätze der Hinterachse, zwei Wechselgetriebe, Kolben und Kolbenringe, Kerzen und alles weitere notwendige Material, ferner Oel und der für die Rennen notwendige Brennstoff mitgeführt werden. Es ist eine wahre Freude, dieses in grossen Kisten transportierte Material sehen zu können, das sorgfältig bezeichnet, eingereiht und bereit zur sofortigen Verwendung ist. Eine tadellose Organisation liegt dem ganzen Unternehmen zugrunde. Die grösste Ordnung herrscht Tiier, und genau wie jeder Bestandteil katalogisiert und geprüft ist, hat auch jeder Begleiter, der die Equipe ergänzt, seine besonders zugewiesene Arbeit. Herr Villars zeigte uns seinen ganzen Betrieb. Unter seiner erfahrenen Leitung und unter ständiger Mitarbeit von Herrn von Waldthausen arbeiten fünfzehn erfahrene Mechaniker an der Vorbereitung der Maschinen, auf denen die Hoffnungen der schweizerischen Sportsfreunde ruhen. Herr Villars beschäftigt sich besonders mit der sportlichen Vorarbeit sowie den Einzelheiten über den Aufenthalt, das Training und den Transport, bevor er sich zusammen mit. Herrn von Waldthausen aktiv an den Rennen beteiligt, die für beide eine eigentliche Passion bedeuten. Wir besuchten auch den Versuchsraum, wo die auf einer Hängebahn herbeigeführten Maschinen mit einer Froude-Bremse geprüft werden. An den Wänden fanden wir neben Apparaten, die die Schmiermittel und die Brennstoffe prüfen sollten, Leistungsdiagramme der Motoren, von denen jeder als mechanisches Wunderwerk an Präzision ein ganzes Vermögen kostet. Nicht weit von diesem Raum entfernt befindet sich die eigentliche Werkstätte, wo die Mechaniker nach den Angaben ihres Leiters alle notwendigen Bestandteile verfertigen, und wo während des Winters zahlreiche Wagenheber, Winden, Karren und andere Dinge hergestellt werden. Ein Leben herrscht hier wie in einem Bienenkorb, in dem es von ununterbrochener Arbeit summt; jeder hat seine genau geregelte und vorgeschriebene Arbeit. Herr Villars widmet einen grossen Teil seiner Tätigkeit dem Rennstall, auch Herr von Waldthausen beschäftigt sich fast die ganze Zeit mit dem Unternehmen; daneben ergibt er sich aber auch noch dem Motorbootsport. Die Equipe ist kürzlich noch durch Herrn Dr. Karrer verstärkt worden, der bekanntlich in der Schweiz als Rennfahrer einen berechtigten Ruf besitzt. Dr. Karrer wird in Zukunft einen der neuen Maserati-Monoposto fahren, die sich schon mehrmals ausgezeichnet haben. Die beiden Schweizerfahrer Villars und von Waldthausen haben schon an einem grossen Teil internationaler Rennen, zu denen sie eingeladen waren, erfolgreich ihre Chancen gegen beste ausländische Konkurrenten verteidigt. Ihr Name ist AUTOMOBIL-REVUE 1933 - 69 Nach dem St. Moritzer Auto-Meeting. Nebenstehend: Der Sieger der internationalen Zielfahrt nach St. Moritz, H. J. Bernet auf Mercedes-Benz. (Photo Blau.) Unten: Der ' bei der Schönheitskonkurrenz mit einem 1. Preis mit Auszeichnung bedachte Aus tro-Daimler- Wagen. (Photo Zapletal.) nicht mehr unbekannt und die Anstrengün- bei beiden die Leidenschaft für den Sport gen haben bereits erste Früchte geträgen, der Geschwindigkeit, man ahnt den harten Sie sind der moralischen Unterstützung Willen, etwas Ganzes zu leisten. Ihre Ausaller schweizerischen Sportsfreunde sicher, dauer, ihre musterhafte Organisation so- Wie man weiss, hat Villars bei verschie- wie ihre Fähigkeiten als Fahrer, die auch denen Rennen unseres Landes bemerkens- ihre französischen und italienischen Rivawerte Bestleistungen aufgestellt, nur die len anerkennen, darf sie hoffnungsvoll in zeitliche Kollision mit wichtigen Grossen die Zukunft blicken lassen. Das war es Preisen verhinderte ihn zu seinem grossen auch, was wir ihnen mit unserem Hände- Bedauern, an allen Rennen unseres Sport- druck sagen wollten, während der Motor kalenders teilzunehmen und sich so um die des Flugzeuges bereits ungeduldig summte, schweizerische Automobilmeisterschaft zu um sie nach Lyon und La Baule zu tragen bewerben, die er als sehr wichtig erachtet. — wo dann Baron von Waldthausen einen Vergangenen Freitag verabschiedeten so schönen Erfolg erleben sollte. W.—bo. wir uns auf dem Genfer Flugplatz Gointrin Internationaler von den beiden Fahrern, die nach La Baule Cnni>tl/ilnnrlnp 1Q1O zum Rennen flogen. Die beiden versicher- oporiKaienaer I3OO. ten uns ihr Vertrauen in die Leistungs- „„ . August. fähigkeit ihrer Maschinen, von sich selbst * {SSÄS Ste^flrT'S dem Elsas* wollten sie nicht sprechen. Aber man spürt zi. Stilfserjochrennen " ' •'""" Hängen Sie an Ihrem Be Dann sorgen Sie auch dafür, daß er Ihnen erhalten bleibt! Die unsichtbaren, mächtigen Feinde Ihres Motors sind Reibung und Hitze. Ihre unabweislichen Folgen — Oelverschmutzung und Oelverdünnung und alle damit zusammenhängenden Gefahren - 'bekämpfen Sie am sichersten durch regelmäßigen Oelwechsel mit anerkanntem Markenöl. Der geringe Mehrpreis für zuverlässiges Markenöl macht sich immer bezahlt. Standard Motor '081 spart mehr als es kostet STANDARD MOTOR OIL FIAT Bestandteile alterer Modelle liefert ab Lager zu Liquidationspreisen. 10500 Automobilwerke • Franz A.-G, Zürich. Tel. 52.607- anc ß/7-Plätzer, Torpedo, 10 Steuer-PS, ausgezeichneter Zustand,- Fr. 1200.— Postfach Fraumünster Nr. 1068. Zürich. 10593 FIAT LIMOUSINE 6 Zylinder, 11 Steuer-PS, Typ 520, gefälliger, wie neu erhaltener Wagen, 2 Reserveräder, fast neue Bereifung, garantiert für tadellosen Zustand. Preis Fr. 2800.—. Event, wird kleinerer Wagen in Zahlung genommen. Fr. Wild, Basel, Leonhardstrasse 34/38. 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N° 69 - 1933 AUTOMOML-REVUE 5 Monte Cenerl-Rennen. Als letzte Veranstaltung des nationalen Sportkalenders, die für die schweizerische Automobilmeisterschaft zählt, wird am 24. September auf der Strecke Giubiasco-Motite Ceneri das bekannte Tessiner Bergrennen ausgetragen, das gleichzeitig mit einem Kilometer-Lance zwischen Qiubiasco und Cadenazzo verbunden wird. Die Wagen fahren in einem Lauf vom Start bis zum Ziel und! werden dabei auf der Durchfahrt über den entsprechenden km besonders gewertet. Die Gesamtstrecke ist 10 km lang und weist einen Höhenunterschied von 303 m auf. Die Minimalsteigung beträgt. 4,4 % und die Maximalsteigung 8,9 %. An der von der Sektion Tessin des AJC.S. organisierten Veranstaltung: können wie gewohnt Touren-, Sportund Rennwagen teilnehmen. Die Töurenund Sportwagen sind in 6. und die Rennwagen in 5 Gruppen eingeteilt. In den beiden ersten Kategorien findet wie gewohnt eine Spezialklassierung von Amateuren und. Experten statt. Auf je 3 Wagen, diie in der gleichen Gruppe starten, entfällt ein Preis. Bei Solostarten wird ein Preis unter Berücksichtigung des Wertes der Leistung erteilt. Es sind Preise sowohl für die Bestleistungen über den Kilometer-Lance wie über die ganze Rennstrecke vorgesehen, und zwar bei dem chroncwnetrierten km für die beste Zeit jeder Kategorie und beim Bergrennen selbst für die beste Zeit des Tages, ferner jeder Kategorie und der besten Dame. Anmeldungen sind zum einfachen Nenngeldi von 60 Fr. bis zum 18. September an das Sekretariat der Sektion Tessin des A. C. S., Quai Vincenzo Vela, Lugano (Tel. 2190) einzusenden. Bis zum 20. September werden noch weitere Einschreibungen zum doppelten Meldegeld entgegengenommen, x. 1. Auto-Rallye-Camping In Cgux. Das 1. Schweiz. Auto-Camping in Caux bei Montreux hat bekanntlich am letzten Samstag begonnen. Die Campierenden, zum grössten Teil Franzosen, sind sowohl von der Lage des Camps wie von der Organisation äusserst befriedigt. Am Montag sprach über den Sender Sottens Herr Dr. Bourquin von La Chaux-de-Fonds über die Veranstaltung. Am gleichen Abend suchte ein gewaltiges Gewitter die Gegend bei Caux heim und drohte das Camp beinahe zu überschwemmen. Der Dienstag brachte einen Besuch von Schloss Chillon und. am Mittwoch fand eine Walliser « Raclette » am Jamanpass statt. Am Donnerstag wurde der «Freiburger Tag» abgehalten und heute Freitag wird ein Waadtländer Weinkeller besucht. Morgen Samstag ist der erste offizielle Tag des Auto-Campings, bei dem verschiedene Wettbewerbe stattfinden, an die sich um 19 Uhr ein Bankett und um 22 Uhr ein Ball anschliessen. Der Sonntag gilt als zweiter offizieller Tag und bringt verschiedene Konzerte usw. Um 15 Uhr 45 wird über Sottens eine Reportage von dem Camping gesendet. Am Montag werden die Zelte wieder abgebrochen. x. Erfoltlose Wdltrekordversuche. Die bekannten englischen Fahrer Lord Howe, Eyston und Eldfidge versuchten auf der Bahn von Montlh6ry kürzlich, mit einem Delage den Weltrekord über 24 Stunden zu schlagen, den bis jetzt die Fahrer Marchand, Morel und Kirloff auf Voisin mit dem Stundenmittel von 182,6 km/St, innehielten. Nach einem sehr schnellen Start schlug Eyston den internationalen Rekord über 200 Meilen mit dem Stundenmittel von 181,2 km/St. Nach acht Stunden Fahrt musste der Versuch wegen Motordefekt jedoch abgebrochen werden. Auch der neue Versuch der Engländerin Mrs. Stewart, mit ihrem Miller ihren eigenen Rekord über 10 Meilen auf der Bahn von Montlhery zu brechen, musste schon nach der zweiten Runde wegen Motordefekt aufgegeben werden. mb. Aenderungftn bei den deutschen Automobilclubs. Schon ein Tag nach d«r 2000-km- Fahrt diurch Deutschland ist der erste entscheidende Schritt auf dem Wege zur völligen Gleichschaltung der deutschen Automobilclubs erfolgt. Unter der Leitung Major Hühnleins, des Chefs des «Nationalsozialistischen Kraftfahrercorps > fand eine Besprechung statt, in der sich die vier grössten deutschen Clubs, nämlich der A.D.A.C., der A.V.D., der deutsche Touring-Bund und der Nationale Deutsche Automobilclub darüber verständigten, am 1. Oktober 1933 den Zusammenschluss aller dieser Verbände zu verwirklichen. Die Neugestaltung und die Leitung der nationalen Sportbehörden liegt in den Händen des Chefs der N.S.K.K.. der das Programm für das kommende Jahr und die den Clubs und dem Corps obliegenden Aufgaben bestimmen wird. In sportlicher Hinsicht wird in Zukunft dem N.S.K-K. die Führung zukommen, während die zusammengeschlossenen Verbände dien Clubeedanken, wohlverstanden nun in nationalsozialistischem Sinne, weiter lebendig erhalten werden. Das Schicksal der deutschen Automobüclubs ist damit besiegelt. Man darf wohl in aller Bescheidenheit betonen, dass das Ausland sehr wohl von den teilweise hohen Verdiensten einzelner deutscher Clubs um den Automobilismus weiss, die auch die heutigen Gleichschalter nicht ganz vergessen und zum mindesten anerkennen sollten, bo. . Die Nennungen für die Tourist Trophy. Die diesjährige englische Tourist Trophy vom 2. September vereinigt 31 Meldungen. Die Zahl ist etwas geringer als in den letzten Jahren, dennoch bürgen die gemeldeten Fahrer für einen grössen Kampf. Die Meldungen : Bis 5000 cem: A. G. Läce (Invicta), Abecasäis (Invicta). Bis 3000 cem: Brian Lewis (Alfa Bomeo), Gr«l Lurani (Alfa Romeo), T. E. •Bo&e-Jücb.wds GAlfa Romeo), Whitney Stfaight (Maserati). Bis 1500 cem: X (Riley), X (Biley), X (RUey), X (Riley). Bis 1100 cem: Whitney Straight (M.G. Magnette). Manby-Colegrave (M. G. Magnette), E. R. Hall (M.G. Magnette), R. A. Yallop (M.G. Magnette). R. T. Horton (M. G. Magnette), Gillow (Riley), X (Riley), Dobbs (Riley), Dixon (Riley). Bis 750 cem: Balmain (M. G, Midget), iow (M. G Midget), Hailwood (M, G. Midget), Fontes (M. G. Midget), Siwiister CM. G. Midget), Hamilton (M. G. Midget), Oabtree (M. G. Midget), Attwood (M. G. Midget), L. Ford (M.G. Midget), Mansell (M.G. Midget), SuHivan (Sullivan Special), Heyn (Sullivan, Special). Rundstreckenrennen von AveUino. Am vorletzten Sonntag würde auf dter Rundstrecke «Principe di Piemonte» bei Avellino ein Rundstreckenrennen ausgetragen, bei dem das Mitglied der Scuderia Ferrari, Siena auf Alfa Romeo Sieger wurde. Er legte die 294 km der Rundstrecke in 2 Std. 44 Min. 43 4/5 Sek. mit einem Stundenmittel von 90,8 km/ St. zurück. Zweiter wurde Balestrero auf Alfa Romeo, Dritter Premoli auf M.G. A. C. S. SEKTION BASEL. Unter weitgehender Mitwirkung der Sektion Basel des A. C. S. gelangte am letzten Sonntag der I. Basler Rennsonntag zur Durchführung. Eine überaus glückliche Kombination verschiedener Sportarten, wie Läufer, Radfahrer, Reiter, Motorvelos, Autos und Sportflug- «euge lockten mehr als 25.000 Zuschauer auf das Flugfeld Birsfelden bei Basel. Zuerst konkürrierigipi dif einzelnen Disziplinen unter sich, während fejfie kombinierte Sfaffette der vorgenannten Sport- 3rt&eijje f ! soll echt militärisch sein. Jedes Mitglied hat Anspruch auf zwei Gratisbons. Gegen Bezahlung von Fr. 2— pro Person können auch Gäste in unbeschränkter Anzahl teilnehmen. Die Zufahrt über Delsberg (event. via Bassecourt-Glovelier) - Develier - Les Rangiers - La Caquerelle - St. Brais- Montfaucon - Saignelegicr wird mit T. C. S-Pfeilen so markiert, dasä Karten überflüssig sein werden. Anmeldungen sind bis spätestens den 17. tAugust an das Sekretariat des T. C. S., Streitgasse 3, zu richten. AUTOSEKTION BERN. Ungarnfahrt. Für die vom 1. bis 14. September 1933 unter den Auspizien der neuen Ungarischen Handelskammer für die Schweiz und des Königl. Ungarischen Automobil-Clubs stattfindende Ungarnfahrt stellt das Sektionssekretariat Interessenten auf Verlangen alle gewünschten Unterlagen zu. Ber Besuch des A. C. S. ist nicht ohne Kompensation; für nächstes Jahr sind bereits die Vorarbeiten für eine gröasere Schweizerreise der ungarischen Automobilisten im Gange. Der Pauschalpreis von Fr. 198 für die Htägige Reise ist ausserordentlich tief gegriffen und stellt eine selten wiederkehrende Ge» legenheit zu sehr billigen Ansätzen bei grösstiiiöglichem Gegenwert dar. Anfragen sind an das Sektionssekretariat bis spätestens 20. August erbeten. Zehntausend Kilometer in einem Zuge, ohne Zwischenlandung, von Floyd Ben nett (New York) bis Rayak (Syrien). Der Weltrekord für Flüge in gerader Linie, den die französischen Flieger Codos und Rossi soeben durch diesen Raid über mehr als 9600 km aufgestellt haben, wurde vermittelst einer Bleriot-Maschine erzielt, die mit einem sechshundertpferdigen Hispano-Motor versehen war. Einen grossen Teil am Erfolg hat daran der Vergaser BAGAGES POUR AUTO ETABLISSEMENTS BOSCHETTI SOLIDES LEGERS ETANCHES Demandez nous la Notice sur la „maiie-toit" qui s'adapte sur toutes voitures 31, rue Victor Hugo LYON II 6 PRATIQUE ELEGANT AVANTAGEUX der in der Maschine ebenfalls eingebaut war. Bei einem solchen Unternehmen spielt der Brenn« stoffverbrauch eine dominierende Rolle. Am Start und in gewissen schwierigen Augenblicken muss der Motor alles aus sich herausgeben können, im übrigen aber mit einem minimalen Verbrauch arbeiten, um mit dem vorhandenen Brennstoff eine über den alten Rekord hinausgehende Strecke durchfliegen zu können. Dieser vielfachen Schwierigkeiten ist der SOI.EX- Vergaser ohne weiteres Herr geworden. Genei*alagentur für die Schweiz: Henri Bachmann Genf Zürich 12b. rge dt l'Höpital 3, rue de Fribosrg LSwenstrasse 31 • Tel. 48.42 Tll.2S.Sfl Tll. 58.824 48.43 58.825 48.44