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E_1933_Zeitung_Nr.076

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10 ÄOTÖMOBTL-REVUE!

10 ÄOTÖMOBTL-REVUE! Luftfakvt Gegenläufige Propeller. In der letzten Zeit wurden vom Service des Recherches des französischen Ministeriums Versuche mit gegenläufig angeordneten Doppelpropellern ausgeführt. Schon die ersten Ergebnisse zeigten eine Erhöhung des Wirkungsgrades gegenüber dem einfachen Propeller. Die Anregung zu diesen Versuchen gab das italienische Weltrekordflugzeug, das bekanntlich mit gegenläufigen Doppelluftschrauben ausgerüstet A war. Die Vereisungsgefahr von Flugzeugen. Ein •wichtiges Problem des Flugverkehrs im Winter ist die Vereisungsgefahr. Man hat festgestellt, dass Vereisung besonders leicht beim Flug in unterkühltem Regen, d.h. in Regen unter Null Grad Temperatur auftritt, da diese Regentropfen bei Berührung mit Flächen des Flugzeugs sofort an diesem festfrieren. In ganz kurzer Zeit kann auf diese Weise sich eine Eisschicht von mehreren Zentimetern Dicke an den Tragflächen festsetzen und durch ihr Gewicht die Maschine zu Boden zwingen, mindestens aber können sich die Ventile der Instrumente verstopfen, so dass, wie es in einzelnen Fällen schon vorgekommen ist, Geschwindigkeitsmesser usw. nicht mehr richtig anzeigen oder überhaupt versagen. Es ist jedoch möglich, meteorologisch zu bestimmen, welche Wetterlage Vereisungsgefahr in sich birgt, und es gibt kein sicheres Mittel für den Flugzeugführer als solche Gefahrenzonen zu vermeiden. + Amerikanische Unfallstatistik. Nach einem Bericht des Department of Commerce haben sich im ersten Halbjahr 1933 im amerikanischen Luftverkehr nur zwei Unfälle mit tödlichem Ausgang ereignet. Während dieser Zeit wurden im regelmässigen Luftverkehr 41,375,392 km (25,862,120 Meilen) zurückgelegt, wobei sich 48 Unfälle, davon 5 schwerer Natur, ereigneten. Der Bericht der « Aeronautics Branch » über die Unfallursachen der 48 Unfälle ergibt folgende Uebersicht (in Prozenten) : schlechtes Wetter 27,07, Triebwerkstörungen 21,88, Führungsfehler 15,61, Bodenorganisation und Flugstrecke 14,59, Mängel des Flugzeugs 12,50, Verschiedenes 8,33. 32 Unfälle haben sich tags und 16 während der Nacht ereignet. Auf einen Unfall entfallen etwa 867,000 km geflogene Strecke, auf einen schweren Un- Das Wedell-Williams-Wasp- Flugzeug, mit dem am Luftrennen von Chicago der Amerikaner James Wedell mit 491 km/St, einen neuen Geschwindigkeite-Weltrekord für Landflugzeuge aufgestellt hat. Flugzeugrennen in Chicago. Anlässlich der Welt-Ausstellung in Chicago wurden auf dem Flughafen Curtiss-Wright-Reynolds vom 1.—i. September Luftrennen veranstaltet. Der Amerikaner James Wedell hat dabei, wie bereits gemeldet, einen neuen Weltrekord für Landflugzeuge mit 491 km/St. (305 mph) aufgestellt. Wedell flog seine eigene Konstruktion, c Wedell-44 >, mit einem Pratt und Whitney « Wasp »-Motor. Auch den Pillips-Pokal hat Wedell mit einer mittleren Geschwindigkeit von 396 km/St. (246 mph) gewonnen. In diesem Wettbewerb verunglückte Miss Florence Klingensmith auf einem umgebauten « Gee-Bee > mit Gurtiss-Wright « Whirlwind > durch das Aufreissen der Stoffbespannung tödlich. Lee Gehlbach auf Wedeli-Williams wurde zweiter, Roy Monor auf Howard Rennflugzeug dritter. A Bleriot schliesst. Louis Bleriot, der erste TJeberflieger des Kanals und Konstrukteur von an-nen neuere Versuche in dem so regenbedürftigen sens >, vor ca. 20 Jahren. Aussichtsreicher scheinähernd 12.000 Flugzeugen, hat seine Werke in Süd-iAustralien zu sein. In der Annahme, daes Suresnes bei Paris am 5. September geschlossen. die in den Wolken schwebenden Wasserteilchen Die Tatsache kommt nicht überraschend, bereits elektrisch geladen sind, Hess man zahlreiche Drachen und Ballons, die mit der Erde leitend verbun- vor Jahresfrist hatte Bleriot eine ähnliche Massnahme vorgenommen, und erst nach Bereitstellung den waren, in grosse Höhen steigen, lud sie mit der notwendigen Mittel von Seiten des Luftministeriums zur Fertigstellung seines Gross-Flugbootes 5190 wieder geöffnet. Die heutige Arbeitseinstellung erfolgte am Tage der Zahlungsfälligkeiten, wie Bleriot selbst erklärte, um den Konkurs zu vermeiden. Es ißt ein offenes Geheimnis, dass. der französische Konstrukteur seit langer Zeit keine Neuaufträge hatte, und das Ausscheiden seines besten Ingenieurs, des Italieners Filippo Zappata, dürfte eine noch nicht ausgefüllte Lücke hinterlassen haben. A Weiterentwicklung des « Dragon ». Seitdem die De Havilland Werke den Typ < Dragon > mit zwei Gipsy-Motoren herausgebracht haben, wurden mehr als 50 Flugzeuge dieser, Maschine verkauft. herbeigeführt worden sein. Neuerdings wird nun vorgeschlagen, Flugzeuge als Wetterkampfflugzeuge zu verwenden. Diese können nicht nur Elektrizitätsträger, sondern auch Schallwellenerzeuger sein, auch als Hersteller von Rauchwolken Kapitän De Havilland arbeit zur Zeit an der könnten sie zur Wetterbejsinflussung beitragen. Konstruktion eines « Super-Dragon >, der eine Die Beobachtungen haben gezeigt, dass mit geringen Energiemengen grosse atmosphärische Wir- Weiterentwicklung des Dragon darstellt. Die Neukonstruktion soll mit vier Gipsy-Major-Motoren kungen erzielt werden. In der Luft trifft dies zu, (4X130 PS) ausgerüstet werden und ist für die wenn der Gleichgewichtszustand in der Atmosphäre ein labiler ist, wenn es also nur eines ge- Beförderung von 14 Fluggästen bestimmt. Die Reisegeschwindigkeit wird- bei ca. 200 km/St, ringen Anstosses beä*arf, um das Gleichgewicht zu liegen. A Segelflugmöglichkeiten in der Wüste. Gänzlich keiten in den tropischen Gebieten, der eigentlichen Heimat des Segelfluges. Hier ist es durchaus möglich, mit grösster Regelmässigkeit Sagelflüge von morgens 9 bis nachmittags 5 Uhr durchzuführen und damit grosse Flug-leistungen zu erzielen. Die Aufwinde in den tropischen Cumuluswolken dürften recht erheblich sein und damit die Erreichung wesentlich grösserer Höhen als bei uns garantieren. + Regen durch Flugzeuge. Für viele trockene Gebiete der Erde wäre es von grossem Vorteil, wenn es gelänge, vorhandene Wolken zum Regnen zu bringen. Versuche in dieser Richtung, durch Geschützdonner oder Explosionen von Raketen Regen zu erzwingen, sind hekannt. Der Erfolg dieser Massnahmen war jedoch mehr als zweifelhaft. Man erinnere sich nur des tnissglückten « Hagelschies- der entgegengesetzten Elektrizität der Wolke und suchte so die Wasserteilchen zur Erde niederzuziehen. Interessant ist auch ein Versuch, der kürzlich in Kalifornien mit Erfolg ausgeführt wurde. Auf einem von der Erde isolierten Turm wurden Hochfrequenzströme von 1,5 Millionen Volt Spannung erzeugt. Die Ströme liess man ausstrahlen, um vorüberziehende Wolken zur Wasserentladung zu bringen. In einer halben Stunde soll der Regen stören und die Wolken beispielsweise zur Regenabgabe zu bringen. Man nimmt an, dass die 1933 - 76 rungen solchen labilen Gleichgewichts zurückzuführen sind. Weitere Forschungen in dieser Richtung erscheinen notwendig, da die Ergebnisse, wenn sie den Hoffnungen entsprechend ausfallen, von äusserster Wichtigkeit für ein Land sein könnten. + Starker Passagierverkehr auf der Indienstrecke. Die Strecke Europa-Indien wird von drei Gesellschaften betrieben: Den englischen Imperial Airways, der ehemaligen französischen Gesellschaft Air-Orient, jetzt Air-France, und der holländischen K. L. M. Die zunehmende Bedeutung dieser Strekken geht daraus hervor, dass man demnächst bei allen drei Gesellschaften mit dem Einsatz neuen, grösseren und schnelleren Materials rechnen muss. Die Imperial Airways werden auf der Strecke Karachi-Singapore Flugzeuge für 9 Passagiere einführen, vermutlich vom Typ Atlanta, die Air-Orient will dreimotorige Dewoitine-Flugzeuge mit einziehbarem Fahrgestell und 8 Liegestühlen für den Fluggast verwenden, und die K. L. M. hofft ab Oktober 1934 die ersten grossen viermotorigen Fokker « F 36 >, die mit Liegestühlen für 16 Passagiere ausgerüstet sind einzusetzen. A Flugverbindung nach Australien. Die Australienstrecke der Imperial Airways endet zur Zeit in Singapur. Zur Verlängerung der Flugstrecke wird vom Staat ein Wettbewerb ausgeschrieben, dessen Bedingungen in Kürze erscheinen. Zu diesem Wettbewerb sind nur britische Flugunternehmungen zugelassen, die ihre Bewerbung während der nächsten vier Monate einreichen können. Somit besteht die Wahrscheinlichkeit, dass die wichtigsten Plätze Australiens schon im Sommer 1934 angeflogen werden können. A Votckmanns Baupläne flugfähiger Flugmodelle, herausgegeben im Auftrage des Deutschen Luftsport- Verbandes. 7. Bauplan: « Zusammenlegbare Flugdrachen in Vogel- und Flugzeugform», von Paul Wächter, mit textlichen Erläuterungen. Preis: RM. 0,80. Verlag C. J. E. Volckmann Nachf. G. m. b. H., Berlin-Charlottenburg 2. Die Zeichnungen sind so klar und übersichtlich, dass es jedem leicht fallen wird, hiernach einen. Vogel- oder Flugzeugdrachen herzustellen. Die Vogeldrachen steigen schon bei schwachem Wind und erwecken den Eindruck lebender Raubvögel, zumal durch die Flatterflächen die Schwingenbewegung des Vogels nachgeahmt wird. Eine Spezialvorrich-. tung zum Ablösen des Drachens von der Halteschnur ermöglicht, dass der Drachen aus jeder Höhe und nach beliebig langer Flugdauer in den Gleitflug übergeht, was grosse Begeisetrung bei der Jugend hervorrufen dürfte. Schliesslich ist noch besonders zu erwähnen, dass sich die Drachen in einigen Sekunden vollkommen zusammenlegen lassen, wodurch der Transport ungemein erleichtert wird. Auto-Bleefrie-Seswiee Ein neuer, schmierender Breimstoifznsatz nicht nur ai 8 O t> e Ms cIi miermlttel wirkt, sondern gleichzeitig den Brennstoff veredelt TITANIC ein Schweizerfabrikat — verbessert die Motorleistung, verhindert Kussansatz and Klopfen, macht den Motor elastischer and gibt dem Wagen besseres Anzngsvermögen. 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N» 7« - 193$ T. C. S. punkte; Frans AUemann, Solothura, 11 Strafp.; Max Rech, Langenthai, 11 Strafpunkte Equipen: 1. Luzern I, 54; 2. "Weiesenstein, 64; 3. Langenthal, 96; 4. Vindonissa, 101; 5. Aarau, 104; 6. Fiat, 106 Strafpunkte; von 11 Equipen. Wir überlassen es dem Leser, sich selbst einen Kommentar zu diesem Vorgehen der Luganeser Polizei zu machen. e. Schweizerische Sternfahrt 1933 des T.C.S. ur >ter speziellem Applaus Hrn. Quinclet, Generalnach Solothurn. sekretär des T. C.S., dann die Ehrengäste und die Touristik-Bulletin des A.C.S. Die Automobilsektion Solothurn des T.O.S. ver- l e j} TeteT . , der . Pr ess^ V f d « n ^estersektionen anstaltete letzten Sonntag, den 10. September im J*««J «* « n^und Speziaipreise für die gröseten zurückgelegten Kilometersahlen: Haslibergstrassen: Die in der Zeit vom 15. Juni 7 en . H , r " W Verkehrsvorschriften. - Baumgartner. Pra- Einverständnis mit der Zentralleitung in Genf die • den J d , er S f^n • z *..^- °- Helmlin^ Prasohwekerische Sternfahrt 1933 des T.C.S. Die *f ent ..*