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E_1933_Zeitung_Nr.081

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ÄÜräMOBffi-REVÜE

ÄÜräMOBffi-REVÜE 1933 - N° 81 Vom Monte Ceneri-Bergrennen Hinter den Kulissen. Am Rennen selbst und bei der Preisverteilung hört man selten etwas von den getreuen Helfern der Piloten, den Mechanikern. Ihre strenge Arbeit haben wir hier im Bilde festgehalten. In der Mitte sehen wir die beiden Schweizermeister H. Kessler und U. Maat bei der letzten Ueberprüfung ihrer Maschinen, nachdem sie von den Mechanikern bereitgestellt worden sind. ,'«p_-y;** ¥*•;**•- f''JW- bezogen werdea Tüchtig«, seriöse Vertreter überall gesucht. Polsterüberzüge Rhone» Ac OrigtaaUPotstening and ttod waschbar. Wir haben uu anf

W» 81 - 1938 Woher kommen unsere Gäste? Die S. V. Z. hat eine Zusammenstellung heraugegeben über die vorübergehend im Touristenverkehr in die Schweiz eingeführten Motorfahrzeuge während der ersten 8 Monate der Jahre 1932 und 1933. Als ausserordentlich erfreulich ist bei dieser Zusammenstellung festzustellen, dass, trotz Weltkrise, der touristische Motorfahrzeugverkehr nach der Schweiz wieder ganz beträchtlich zugenommen hat. Dies ist um so bedeutsanier, wenn man dieser Tatsache die rückläufige Bewegung im Personenverkehr der Jahnen gegenüberstellt, die trotz allen möglichen Anstrengungen nicht abgebremst werden kann» Von einer Steigerung des Verkehrs gar nicht zu reden. Es sollte dies auch für diejenigen KTeise, die bis heute immer noch nicht begriffen haben, wie die moderne Verkehrsentwicklung läuft, ein deutlicher Hinweis sein, in welcher Richtung unsere Verkehrspropaganda und die Erleichterungen unseres Touristikverkehrs in allererster Linie einzusetzen haben. Die Statistik der in der Schweiz eingefahirenen touristischen Motorfahrzeuge ist in mehr als einer Hinsicht interessant. Es kamen in die Schweiz: Herkunftsstaaten 1.1.-31. VIII. 1.1.-31. vm. 1932 1933 Frankreich und Monaco 80 778 97146 Deutschland und Danzig 26 805 32 280 Italien 15 658 17 454 Grossbritannien, Schottland, Irland, Island 2597 3 556 Oesterreich 4199 2 725 Niederlande 2 566 3 602 Belgien, Luxemburg 1794 3 599 Nord- und Südamerika 785 810 Ungarn, Jugoslawien, Polen, Tschechoslowakei 690 1018 Rumänien, Bulgarien, Albanien, Griechenland 119 135 •Dänemark, Schweden, Norwegen 266 319 Spanien, Portugal 284 489 Litauen, Lettland, Estland, Finnland, Russland 33 31 Afrika mit Aegypten 271 465 ZAsien mit der Türkei 32 20 Australien, Ozeanien 4 8 Total: 136 881 163 652 Die wagen aus Belgien verzeichnen die stärkste Zunahme, d. h. 100,6%, dann folgt Spanien mit 72,1%, Aegypten mit 71,8%, Ungarn, Jugoslawien, Tschechoslowakei und Polen mit 46,8%, die Niederlande mit 43,7%, England mit 36,9%, Deutschland mit 20,4%, Frankreich mit 20,2%, Dänemark, Schweden,, und -Nor.wegen:mit 20%» usw. Ein einzir ges Land zeigt einen ziemlich bemerkenswerten Rückgang; es ist dies Oesterreich mit 35,1%. Weitaus an erster Stelle steht unter allen Nationen Frankreich mit Monaco. Die aus Frankreich in die Schweiz eingefahrenen Automobile machen allein mehr als die Hälfte der Gesamtzahl aus. Die lateinischen Staaten zusammen, also Frankreich, Spanien, Portugal, Italien, Belgien und Luxemburg stellen 118,668 Automobile, die in die Schweiz gekommen sind, während aus sämtlichen übrigen europäischen und aüssereuropäischen Staaten zusammen 44,964 die Schweiz besuchten. Auch das gibt für die Bearbeitung der Propaganda in touristischer Hinsicht im Ausland recht deutliche Fingerzeige. Bei der Betrachtung obiger Statistik dürfen wir allerdings ein Moment nicht ausser acht lassen. Wir müssen uns nämlich immer vergegenwärtigen, dass bei "dieser Statistik nicht alle Einfahrten registriert sind. So werden alle diejenigen Automobilisten, die mit der provisorischen Eintrittskarte in die Schweiz einreisen, sämtliche durch die Statistik erfasst. Bei denjenigen, die im Besitz eines Triptyks sind, wird aber nur die erste Einfahrt in die Schweiz registriert. Es besteht aber die Möglichkeit, dass einer mit ein und demselben Triptyk im Laufe eines Jahres mehrmals in die Schweiz einfährt und somit nicht jedesmal in der Statistik erscheint. Wenn man nun weiss, dass besonders an .der schweizerisch - französischen Grenze die Mehrzahl aller provisorischer Eintrittskarten gelöst wird, so erklärt sich bis zu einem gewissen Grade auch die überwiegende Zahl in die Schweiz einreisender französischer Wagen. Lr. Sivassen Die Axenstrasse wieder für den Verkehr geöffnet. Die Axenstrasse, die durch Felsstürze zwischen Flüelen und Sisikon gespert war, ist seit Donnerstag den 28. September wieder für den durchgehenden Fahrverkehr geöffnet. Um weitern Felsstürzen vorzubeugen, werden im Verlaufe des Freitag den 29. September Sprengungen vorgenommen, während welchen jeweils für die Dauer von ca. einer halbe Stunde die Strasse für den Verkehr gesperrt ist Ab Samstag den 30. September ist die Strasse wieder für jeglichen Verkehr durchgehend fahrbar, ' Von der Wallenseestrasse. Das Aktionskomitee •».für den Bau, einer 'Wallenseestrasse' AUTOMOBlL-TfEVÜC hat die Mitglieder zu einer Versammlune auf Freitag den „6. Oktober eingeladen zur Entgegennahme eines Berichtes des Präsidenten und. zu einer allgemeinen Aussprache über die Angelegenheit des Baues einer Strasse links des Wallensees. Die Oeffentlichkeit wird mit Interesse vernehmen, wie weit das ganze Projekt bis jetzt gediehen ist und wie es um die Aussichten bezüglich seiner Verwirklichung: steht. Liste der Strasserisperfungen und Verkehrserschwerungen. Bulletin Nr. 39 Offizielle Zusammenstellung durch' däs'Sekrttariat der Baudirektorenkonferenz.' vom 29. September bis 5. Oktober 1933. Aargau: Sperrungen; Glashütten - St. Urban; Teufenthai - O. V.-Str. 8t; Rupperswil - Wildegg;. Neugrüth - Meisterschwanden; Schottland - TJnterkulm; Schwaderloch - Leibstadt; Unterrüti - Merenschwand; Wildegg - Auenstein.. Baselland: Sperrung: Strasse'" Ettingen bis zur Landesgrenze. ' ; Bauarbeiten: Binningen innerorts. Bern, Kreis I: Sperrung: Sigrlswil -"Tschingel- Strasse, vom 1. Oktober bis 30. November. Umleitung via Gunten"••> Längenschachen. Bauarbeiten : Strasse Zweilütschinen - Grinäelwald. Korrektion in der Ortweid; Strasse ^•Hondrich - Aeschi, Strasse ob Hondrich. •'* Krei« II: Sperrung: Strasse Rüti - Rüschegggraben, von der oberen Schwandbrücke über den Seligraben. Umleitung über die Strasse Wislisau- Helgisried - Riggisberg: ab 2. Oktober, für zirka ' 14 Tage. Bauarbeiten: Strasse Ritzenbach "S- Gürbrü, zwischen Ritzenbach und Abweg * nach' Wileroltigen. . Krel« III: Bauarbeiten: Gourtelary w Gormoret. Kreis IV: Bauarbeiten: Strasse Herzogenbuchsee - Wangen in Wanzwil. Fribourg: Bauarbeiten: Strassp Freiburg - Murten, zwischen Pensier und Wallenried; Strasse Freiburg - Belfaux, bei Preiburg; Strasse Bulle - Montbovon, bei Albeuve. Genf: Bauarbeiten: Strasse de Cartigny ä Aire-la-Ville. Glarus: Bauarbeiten: Bilten bis Kantonsgrenze von Schwyz. — .... - Graubünden: Bauarbeiten: Castasegna - Casaccia; Puschlav I. 0. "' Neuenburg: Bauarbeiten: Strasse Fleurier- : Les Bolles, zwischen Les Bolles und Les Leuba- Obwalden: Bauarbeiten: Grünenwald - Engelberg. Schaff hausen: Sperrung: Schieitheim - Beggingen. Umleitung über Parallelstrasse Schieitheim- Beggingen. - , , ' Bauarbeiten: Schieitheim - Beggingen, bei ' Schieitheim; Neunkirch' - Gächlingen. ' Uri: Bauarbeiten: Klausenstrasse, iwischen }.: Bürglen und Spirigen, nach Bürglen. Waadt; B a u a r b e i t e n: Strasse Lausanne -;. Nen- ! '"chätel,- zwischen Tyerdön und Grandson. TEBHch: Sper run gen : Bärfetswil: Baumastrasse üWDörf, voral i. event. 8. bis Ende Oktober; ThaU wil: Tischenlohrstrasse I. Kl. - Oeggisbuhl bis Gemeindegrenze, bis Mitte Oktober; Uster - Mönchaltdorf: Mönchaltdorf bis Kies, vom 25. September bis Ende Oktober; Pfäffikon: Zwischen Obermattstrasse und Bühlstrasse; Turbenthal - Neubrunn - Bichelsee: Von Buchenegg bis Seelmatten, bis 4. Oktober; Wallisellen: Rieden bis Kiesgruben, bis zirka Mitte November, Umleitung über, die neue Winterthurerstrasse-Dietikon; Wädenswil: Die Zugerstrasse H. V. Str. L I. Kl., Nr. 2, igt vom Musli - Neubühl bis zirka Mitte Oktober gesperrt- Bauarbeiten: Kies bis Riedikon. Infolge Platzmangel konnten diesmal nur die jegenüber dem letzten Bulletin (A.-R. Nr. 79) neu hinzugekommenen Sperrungen und Bauarbeiten aufgenommen werden. > t««5 Neue Direktion der Schweizerischen Verkehrszentrale. Nach löjähriger Tätigkeit tritt bekanntlich Herr Dr. Junod von seinem Posten als Verkehrsdirektor zufcück. Er blickt auf ein überaus arbeitsreiches Wirken zurück, und seine Berufung in die Leitung internationaler Verbände spricht am besten für das Ansehen, das der Scheidende auch im Auslande genoss. Als Nachfolger wurde S. Bittel, der stellvertretende Generalsekretär der S. B. B. berufen, der in Verkehrskreisen hauptsächlich durch die vorbildliche Redaktion der S. B. B.-Revue bekannt geworden ist. In ihm hat die nationale Vereinigung zur Förderung des Reiseverkehrs einen initiativen und mit den Verkehrsfragen vertrauten Fachmann gefunden, der seiner neuen Aufgabe sicher gewachsen ist.' Herr Bittel ist mit den schweizerischen Verkehrsverhältnissen bekannt genug, um sich in seiner neuen Stellung nicht allzusehr durch seine «alte Liebe»"leiten zu lassen.' Gerade die diesjährige Entwicklung des Autoreiseverkehrs hat erneut bewiesen, dass dieses Transportmittel zu einem immer wichtigeren Faktor unserer Fremdenindustrie wird und daher in bezug auf Auslandspropaganda und allgemeiner Förderung auch von der Verkehrszentrale aus alle Aufmerksamkeit und weitgehende Berücksichtigung verdient. Schweizer Reisewoche und die Reiseposten. Wie bereits mitgeteilt wurde, beteiligt sich an der Schweizer Reisewoche auch die Postverwaltung, und zwar mit ihren sämtlichen Reisepostlinien (Autound Pferdeposten). Vom 30. September bis und mit 9. Oktober 1933 berechtigen somit alle gewöhnlichen, nicht 'bereits ermässigten Fostbillette einfacher Fahrt zur unentgeltlichen Rückfahrt; gleiches gilt auch für die direkten Billette Bahn-Post-Bahn. Da jedoch die Reisewoche in die Zeit fällt, wo nach den veröffentlichten Fahrplänen der Betrieb auf vielen Alpen- und Saisonposten schon am 30. September eingestellt wäre, macht die Postverwaltung ausdrücklich bekannt, dass sie auf den folgenden Alpen- und Saisonposten, auf ganzjährigen Linien auch die einzelnen Saisonkurse, die bis 30. September befristeten Fahrten bis und mit 9< Oktober verlängern lässt: Pillon, Grosser St. Bernhard, Grimsel, Furka, Gotthard; Klausen, Lukmanier, Splügen, Julier, Flüela, ferner Chamby-l'Alliaz, Martigny-Champex, Martigny-Chemin, Sembrancher-Fionney, Sioa- Mayens, Visspie-St, Luc, Sachseln-Flüeli, Wiggen- Kemmeriboden, Schüpfheim-Sörenberg, Luzern-Eigenthäl, Glarus-Voräuen, Davos-Sertig,' Alväheii- WJesen, Schuls-Tarasp- Dorf. Wenn Sie durch Ihren Beruf 1 • zu zahlreichen Besuchen— auch bei Wind und Wetter — gezwungen werden und den Wagen oft \rf\ Freien parkieren müssen, wo er aller Unbill des Wetters ausgesetzt ist, dann entheben; Sie sich der mannigfaltigenUnannehmlichkeiten, die Ihnen das schwierige und oft sehr mühsame. Inbetriebsetzen des Wagens bereitet. — Der Vergaser mit automatischem Starter sichert Ihnen durch einen einzigen Griff ein automatisches u. augenblickliches Anspringen des Motors; ausserdem ermöglicht er Ihnen ein sofortiges Inbetriebsetzen des Wagens bei jeder Temperatur. Beauftragen Sie Ihren Garagisten, Ihnen versuchsweise einen SOLEX-Vergaser mit Starter zu montieren :— Sie werden ihngewlss behalten. Generalagentur für die Schweiz! Henri Bachmann Genf 12b, rue de l'Höpital 3, rne de fribourj Tel. 48.42 Tel. 25.641 4B.43 48.44 Zürich Lowenstrasse31 Tel. 58.824 5B.B2S