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E_1933_Zeitung_Nr.082

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BERN, Dienstag, 3. Oktober 1933 Gellte Liste Nummer 20 Cts. 29. Jahrgang - N° 82 ERSTE SCHWEIZERISCHE AUTOMOBIL-ZEITUNG Zentralblatt für die schweizerischen Automobil- und Verkehrsinteressen ABONN EM ENTS-PR EISE: Erscheint Jeden Dienstag und Freitag Monatlich „Gelbe Liste" REDAKTION u. ADMINISTRATION: Breitenralnstr. 97, Bern Telephon 28.222 Telegramm-Adresse: Autorevue, Bern Halbjährlich Fr. 5.-, jährlich Fr. 10.-. Im Ausland unter Portozuschlag, •ofern nicht postamtlich bestellt. Zuschlag für postamtliche Bestellung 30 Rappen. Postcheck-Rechnung I U/414. Gehör und Motorfahrzeugführung Die heute geltenden Vorschriften über das Hörvermögen der Automobilführer. Die Schweiz. (Bundesgesetz über den Motorfahrzeug- und Fahrradverkehr vom 15. März 1932) verlangt iür die Führerprüfung (Art. 33 der bundesrätl. Verordnung) «Der Sachverständige hat den Bewerber nach fachmännischer Anleitung über Sehschärfe und Gehör summarisch zu prüfen. Wenn Zweifel über die körperliche oder geistige Eignung bestehen, ist der Bewerber zur Untersuchung an einen von der Behörde zu bestimmenden Arzt zu weisen... Ueber die Vornahme der ärztlichen Untersuchung wird das Justiz- und Polizei- ' departement nach Fühlungnahme mit der Verbindung der Schweizer Aerzte besondere Weisungen erteilen». Art. 34. «Für die gewerbsmässige Ausführung von Personen-Transporten mit Motorwagen ist das Zeugnis eines durch die Behörde zu bezeichnenden Arztes etc. beizubringen.» Dem Bewerber wird — wenigstens im Kanton Zürich — ein Formular mit dem Gesuch um Erteilung eines Lernfahrausweises zugestellt, auf welchem der Petent unter anderem an erster Stelle anzugeben hat,- üb er an Störungen der Sehschärfe oder des Gehörs litt oder leide. Die detaillierten Ausführungsbestimmungen, die uns besonders interessieren scheinen also den einzelnen Kantonsregierungen überlassen zu werden. Es sei mir gestattet, einzelnen von den uns berührenden Vorschriften a—d vom Standpunkt des Ohrenarztes einige prinzipielle Bemerkungen anzufügen, um erst im nächsten Abschnitt auf die geforderten Hörweiten kritisch einzugehen. Das englische Gesetz übergibt die ganze Schwere der Verantwortung der Person des Bewerbers selbst. Wird später bekannt, oder zeigt sich bei Anlass eines Unfalles, dass die gemachten Angaben nicht stimmen, so kann der Motorfahrzeugführer ohne weiteres bei den seinerzeit gemachten Erklärungen behaftet werden. Damit ist nachträglich jede Einrede über mangelhaftes Gehör etc. als Exkulpationsgrund auch für die Verteidigung ausgeschaltet. Die einfache und selbstbewusste Regelung des Problems hat nur den einen Fehler, dass der Bewerber bona fide das Referat von Dr. med. K. Ulrich. Zürich. *) Fortsetzung aus NT. 81. Ausmass, ja sogar das Vorhandensein seiner Schwerhörigkeit nicht kennt. Uns allen sind Patienten bekannt, deren einseitige Taubheit lediglich als Zufallsbefund in der Sprechstunde des Ohrenarztes festgestellt wurde. Das deutsche Gesetz wird von Birkholz dahin kritisiert, dass nicht angegeben sei, ob nach Ansicht des Verordners das schlechter hörende Ohr sogar ertaubt sein dürfe, dass jedes Eingehen auf die Wichtigkeit des Richtungshörens fehle und dass die Motorradfahrer nicht in die Verordnungen einbezogen seien. Das grösste Interesse wird der Spezialist den italienischen Vorschriften entgegenbringen. Die Abgabe von verschiedenen Patenten, die der Grosse des Gefährdungsfaktors durch die verschiedenen Vehikel entsprechen, scheint mir die richtige Massnahme zu sein. Die Einführung einer besonderen Kategorie für die Führer von Gesellschaftswagen und Cars alpins durch die Italiener scheint uns nachahmenswert. Deshalb haben Remund und Verfasser in einem Gutachten an die Polizeidirektion von Zürich diese Dreiteilung übernommen und die zur Untersuchung zugewiesenen Fälle nach obigem Schema beurteilt. Ich gebe unsere damalige Begründung hier wieder, da sie nicht für jedermann auf der Hand liegt: Für Berufsfahrer 1. Kategorie, d. h. Führer von Motoromnibussen, Gars alpins etc., müssen wir normales Gehör verlangen. Dieses Postulat lässt sich rechtfertigen im Hinblick auf die Praxis, die seit Jahren im eidgenössischen Postdienst mit guten Gründen befolgt wird. Die Bewerber für den eidgenössischen Automobil-Postdienst müssen laut Mitteilung der schweizerischen Oberpostdirektion normale Hörweite für Flüstersprache auf jedem Ohr haben. Es wäre nicht ersichtlich, weshalb die in Privatbetrieben fahrenden Gesellschaftswagen unter geringeren Sicherungen punkto sanitarischer Eignung der Führer dieselben schwierigen und gefährlichen Strassen und Pässe befahren dürften. Weniger streng ist die Beurteilung der Taxichauffeure, Privatchauffeure, sowie Führer von Last- und Lieferungswagen. An nicht berufsmässige Fahrer (Gelegenheitsfahrer) werden aus folgendem Grund die geringsten Anforderungen gestellt: a) Der Berufschauffeur fährt durchschnittlich pro Tag eine sehr grosse Anzahl von Kilometern. Der Gelegenheitsfahrer fährt neben seinen übrigen Beschäftigungen, die ihn während der Hauptzeit des Tages in Anspruch nehmen, durchschnittlich eine viel kleinere Strecke. Das Durchfahren von mehreren hundert Kilometern pro Tag oder von nur ;ehn bis zwanzig Kilometern pro Tag bedingt aber linen Unterschied in den Gefährdungsmöglichkeiten i für die öffentliche Verkehrssicherheit. Der Berufs- i hauffeur kommt beispielsweise täglich vielleicht I fünf zigmal in eine schwierige Situation, der Gelegenheitsfahrer vielleicht nur einmal in der gleichen Zeitspanne. b) Der Gelegenheitsfahrer fährt nur für sich oder für von ihm Eingeladene; er kann also eine Fahrt jederzeit aus eigenem Entschluss ablehnen. Der Berufschaulfeur steht im Gegenteil im Dienste von Drittpersonen resp. führt Drittpersonen gegen Entschädigung. Der Dienstherr, welcher den Chauffeur engagiert, sowie das zahlende Publikum, das den Taxichauffeur beansprucht, hat ein Recht auf Vollleistung des Chauffeurs in jeder Beziehung. Das Publikum, das den Taxameter mietet, ist darauf angewiesen, sich dem Chauffeur anzuvertrauen, darf also eine unbedingt genügende Tauglichkeit des Chauffeurs als selbstverständlich voraussetzen. c) Da der Chauffeur mit seinem Beruf sein Leben verdienen muss, liegt es in seinem Geschäftsinteresse, die ihm aufgetragenen Fahrten möglichst rasch zu erledigen, um in kürzester Zeit am Standort wieder einen neuen Kunden bedienen zu können. Nicht so der Privatmann, der nicht borufsmässig ein Auto steuert. Er kann sich für seine Fahrten Zeit lassen. d) Dem Privatmann steht es auch frei, den Zeitpunkt seiner Fahrt zu wählen resp. unter gewissen die Fahrt erschwerenden Umständen auf das Fahren zu verzichten. Ein Einäugiger kann sich beispielsweise, wenn er vorsichtig sein will, als Privatfahrer so einrichten, dass er nächtliches Fahren oder Fahren bei stürmischem, regnerischem Wetter oder bei Nebel vermeidet. Nicht so der Berufschauffeur. Er muss auf Befehl jederzeit bereit sein zu fahren und kann eine Fahrt, auch wenn ihm wegen eines event. Gebrechens das Fahren gefährlich erscheint, nicht ausschlagen. e) Wenn Umstände, die eine Herabsetzung der Führerqualitäten bedingen, eintreten, so kann der Gelegenheitsfahrer auf seine Führertätigkeit verzichten, der Berufschauffeur nicht. Bei Uebermüdung muss der Berufschauffeur unter Umständen trotzdem noch weiter fahren. Bei leichteren gesundheitlichen Störungen (Schnupfen, Nachwirkungen nach Halsentzündungen, schwerem Kopf infolge Alkohol- oder Tabakgenusses etc.) muss der Berufschauffeur seine Führertätigkeit trotzdem ausüben, während derjenige, der nur für sich als Nebenbeschäftigung ein Motorfahrzeug führt, seine Führertätigkeit einstellen kann. Ein Arbeiter, der mit seinem Motorrad zehn Kilometer weit zum Arbeitsplatz fährt, wird unter solchen Umständen, wenn er vorsichtig ist, zum Beispiel ausnahmsweise die öffentlichen Verkehrsmittel benützen können, um zu seiner Arbeit zu gelangen, während der Berufschauffeur einfach fahren muss, ob er sich gelundheitlich intakt fühlt oder nicht. f) Die Unterscheidung zwischen Berufschauffeur und Gelegenheitsfahrer muss auch darum gemacht werden, weil einer Anzahl von Motorfahrzeugführern das Fahren nur unter ganz bestimmten Bedingunen erlaubt wird, nämlich nach Anbringung bestimmter Vorrichtungen an einem speziellen Waen, z. B. Abänderung der Anordnung der Pedale bei steifem Kniegelenk, Versetzen der Handbremse bei Verstümmelungen oder Erkrankungen der einen Hand etc. Führer, die aber nur einen bestimmten, für ihre persönlichen Verhältnisse abgeänderten Wagen führen dürfen, können als Berufschauffeur nicht in Betracht kommen, denn als solche müssten sie auf allen möglichen Wagen fahren können, welche diese für den speziellen Fall nötigen abgeänderten Einrichtungen nicht aufweisen. INSERTIONS-PREIS: Die achtgespaltene 2 mm hohe Grundzelle oder deren Raum 45 Cts. für die Schweiz; für Anzeigen aus dem Ausland 60 Cts. Grössere Inserate nach Seitentarif, tnseratenschluss 4 Tage vor Erseheinen der Nummern Neben der fundamentalen Einteilung in 3 Fahrerkategorien löst das italienische Gesetz als einziges noch klipp und klar die ebenso wichtige Frage der Revisionsuntersuchung. Es ist ganz selbstverständlich, dass ohne Kontrolle jegliche Vorschrift über den menschlichen Gesundheitszustand sinnlos ist, da sich derselbe bekanntlich zu verändern pflegt. Gerade die Ohrenärzte, die wissen, wie vielen Individuen mit progressiver Schwerhörigkeit verschiedenster Provenienz die Fahrbewilligung erteilt wird, sollen nachdrücklich auf einem Revisionszusatz zum entsprechenden bestehenden Gesetz resp. dessen Ausführungsbestimmungen beharren. Vorläufig handhaben wir die Praxis so, dass überall da, wo sich die Hörweite des Gesuchstellers der untersten Grenze des Erlaubten nähert, der Kontrollstelle davon Mitteilung gemacht wird, dass eine Revision der Fahrzeugbewilligung nach einem gewissen — je nach dem Fall variierenden — Zeitabschnitt angezeigt sei. Die Tragweite unseres Schweizer Gesetzes lässt sich nur oberflächlich beurteilen, da es die für uns aktuellen Detailbestimmungen den einzelnen Kantonen überlässt. Immerhin enthält es die verlangte Differenzierung der gewerbsmässigen Führer von Personentransporten. Sie werden zur obligatorischen und amtsärztlichen Untersuchung verpflichtet; eine Massnahme, welcher sich der gewöhnliche Automobilist nur im Falle zweifelhafter körperlicher Eignung unterziehen muss. Ob es richtig ist, diese gar nicht selbstverständliche Entscheidung dem Laien zu überlassen, mag dahingestellt bleiben. Wichtig und richtig ist die Forderung, dass analog wie in Deutschland, Oesterreich, Italien und einzelnen nordischen Staaten eine amtlich bestimmte Stelle die verlangte Untersuchung durchzuführen ha.t. Wir kommen zur schwierigsten Frage des ganzen Problems: Wieviel, resp. wie wenig soll oder darf der Autofahrer hören? Die Unklarheit über diesen Punkt beweist ein Blick auf die Gesetzgebung. Klarheit ist nur dort vorhanden, wo normales Gehör verlangt wird und dieser Begriff mit 8 m Flüstersprache beidseits definiert ist, also bei Kategorie 3 der Italiener. Ueber das normale Gehör der Postwagenführer (in Anlehnung an das Bundesbahnregulativ sind damit heidseits 5 m Flüstersprache verstanden) kann man sich streiten, denn für einzelne Autoren liegt diese Hörweite schon innerhalb der Grenzen der Schwerhörigkeit. Der geheime Kampf. Roman von Philipp Klein. (11. Fortsetzung) Eberhard wusste nichts darauf zu erwidern. Der Mann mit der Brille, dessen an sich wenig auffälliges Gesicht während dieser leidenschaftlich hervorgestossenen Worte ganz bleich geworden war, lehnte sich wieder in seine Ecke, als ob er schlafen wollte. «Ich bewundere Sie und beneide Sie,» sagte Eberhard. «Sie scheinen jederzeit schlafen zu können, wenn Sie wollen.» «Man lernt das. Sehen Sie: von allen Tieren — ich nehme diesmal den Menschen aus! — ist der Hund das gescheiteste. Nicht, weil man ihm allerlei Kunststücke beibringen kann, und ganz gewiss nicht in seinem Verhältnis zum Menschen. Sondern, weil er immer und jederzeit schlafen kann. Auch in der gefahrvollsten Situation. Sehen Sie: wir Russen, wir wirklichen Revolutionäre, wir können augenblicklich wenig tun. Denn die Menschheit ist ja total verrückt geworden. Wir müssen warten, warten, bis eben unsere Stunde kommt. Warten, wie die dumpfe, stumpfe Masse, die sich selbst noch nicht erkannt hat. Wir schlafen einstweilen. Aber denken Sie an das, was ich Ihnen jetzt sage: wenn sich dieser Massenwahnsinn leergelaufen hat, in einem Jahr oder in zwei Jahren, in fünf Jahren vielleicht, dann werden wir erwachen, und — die Welt wird es merken, dass wir erwacht sind!» Er zog sich den graugrünen Vorhang wieder über das Gesicht, verschränkte die Arme und schwieg. Ein Fanatiker, dachte Eberhard. Er wusste nicht viel aus dem zu machen, was der Russe gesagt hatte. Phantastereien! Schade nur, dass diese Russen, diese geborenen Terroristen, wirklich zu schlafen schienen: ein paar Bomben an der richtigen Stelle geschleudert, hätten vielleicht den Ausbruch des Krieges verhindern können. Der Zug füllte sich im Laufe des Tages allmählich. Es war anscheinend ziemlich viel internationales Publikum, das der Grenze der neutralen Schweiz zustrebte, in der es sich augenblicklich behaglicher leben Hess als in den Ländern der Kriegführenden. Man hörte viel Englisch mit amerikanischem Akzent: die Yankees, die es gewohnt waren, den Sommer auf dem alten Kontinent zu verleben, hatten diese angenehme Gewohnheit auch dem Krieg nicht opfern wollen. Sie hatten Italien allzusehr mit sich selbst beschäftigt gefunden und wanderten nun nach der Schweiz aus, in die angenehme Kühle der Berge und — der Neutralität. Das Abteil füllte sich. Es war Eberhard keineswegs unangenehm, mit dem schlafenden Russen nicht mehr allein sein zu müssen. Und was das Wichtigste war: je mehr sich die Zahl der Reisenden vergrösserte, desto weniger Aufmerksamkeit konnte man an der Grenze dem Einzelnen widmen. Und wenn sein und Mercedes Pass auch durchaus in Ordnung waren — aber: waren sie auch durchaus in Ordnung? Wie, wenn der Schweizer Kontrolleur plötzlich sagte: «Das ist ja alles recht und schön. Ihr Visum stammt aber vom vorgestrigen Tag und hat die Unterschrift eines Beamten, der sich augenblicklich gar nicht in Rom befindet!» Was dann? Blödsinnig, was einem für Gedanken kamen. Eberhard bemühte sich nach Kräften, sie abzuschütteln, aber es gelang ihm nicht ganz. Der Zug führte jetzt, wohl mit Rücksicht auf das internationale Publikum, einen Speisewagen. Aber Mercedes hatte keine Lust, sich vielleicht der Neugierde recht indiskreter Augen auszusetzen, und darum Hess Eberhard ein paar Schüsseln in das Abteil bringen. Die beiden hatten sich eben gesättigt, als der Zug in die Grenzstation einlief. Eberhard fühlte, wie laut und hart der Puls in seiner Halsschlagader pochte. Mercedes warf ihm einen aufmunternden Blick zu. «Mut, mein Freund! Es ist vielleicht besser, wenn wir nicht gemeinsam an die Sperre gehen. Und — wenn eins von uns angehalten wird, fährt das andere weiter. Wenn auch vielleicht nur bis zur nächsten Station. Verstehst du mich?» «Ich kann dich doch aber nicht allein lassen, Mercedes!» «Doch. Es muss sein! Bedenke, dass wir unter einem ehernen Gesetz stehen!» Eberhard senkte den Kopf. Wenn das Unvoraussehbare sie beide hier auseinanderriss? Was dann? Er rief einen Gepäckträger und wider Erwarten erschien wirklich einer. «Nehmen Sie das Gepäck der Dame, bitte. Meinen Koffer behalte ich.» Er Hess Mercedes mit dem Träger vorausgehen und folgte langsam nach. Ein letztes Grüssen aus ihren Augen: sie verschwand unter der Menge. Dann begann ein peinliches Schauspiel: Wie eine Herde Tiere wurden die Menschen zunächst zusammengepfercht und langsam über Treppen, durch Tunnels, wieder über Treppen einer Sperre entgegengetrieben, die nur ein Mensch passieren konnte. Hier wurde der Pass einmal zunächst von den Beamten eingesehen, deren Land man verlassen wollte. Gründlich eingesehen. War der Pass, der Abreisevermerk und alles in Ordnung, dann durfte man diese Sperre passieren und man