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E_1933_Zeitung_Nr.082

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18 —REVUE AüfOMOBlS

18 —REVUE AüfOMOBlS 1933 - Angebotene Fahrzeuge Bohrung »»«- I Hätze Ansebfften« Fahrrenge B Hub Jahr od.Trag- Stmdort Preta Voitures offenes M^ e HP Aunie Carrosserie faaft Voitures Offerte* ^& HP Annie Ätiosswfe kraft ^ ^ . To • , . r— et cmrse de H«a Domtä* Pnx ^ ^ & n>CB „ Domie* F*x N° (Marke — Marque]Ejl. mm ranstracl. cHrji Btlle N° |Marke — Margw|Gyl. mm ctrastrtet. tbam ntlle Personenwagen Ober Fr. 5000.— bis Fr. 8000.— Personenwagen Ober Fr. 10,000.— Voitures de tourisme de plus de frs. 5000. — fusqu'* fr». 6000.— Vottures de tourisme de plus de frs. 10,000.— 15115 Chevrolet 6 84:95 16 1932 Sedan 4türig 5 P. Weinfetden 5,200 1 5139 Cord 8 82:114 25 1931 Limousine 4/5 P. Feldbaeh 11,000 15116 Renault Vivastella 6 75: 120 17 1932 Limousine 4/5 P. La Chaux-de-Fonds 5,400 i^140 MeIC - Ben* 460 8 80: 115 24 1931 Limousine 7 P. Zürich 11,000 15117 Derby 4 62:90 6 1931 grand sport 2 P. La Chaux-de-Fonds 5,500 15141 Röhr 8 8 69,6:108 17 1933 Sport-Cabriolet 4/5 P. Basel 12,000 15118 M. Benz Nürb. 460 8 80:115 24 1929 offen 6/7 P. Zürich 5,900 15142 Unl « 4 80:130 14 1930 Auto-car 18-20 P. Aubonne 12,000 15119 Martini 6 88:120 23 1929 Landaulet 6/7 P. Basel 6,000 15143 Merc - Bern 370 6 85:115 19 1931 Limousine 6 P. Zürich 13,000 15120 »lere. Benz 260 6 74:100 13 1930 Cabriolet 4/5 P. Zürich 6,000 1 5144 CadiDae 8 85:125 27 1933 Sedan 7 P. Zarich 20,000 Personenwagen über Fr. 6000.— bis Fr. 10,000.— Eine solche „Gelbe Liste" erscheint ca. alle 6 Wochen in der Automobil-Revue Bern, zusammen mit wertvollen Ratschlägen über die bei der Wahl eines Wagens zu beobachtenden Gesichtspunkte. Probenummern gratis auf Verlangen. Occasions Allgemeine Mitteilungen. Die gelbe Liste erscheint in der Regel monatlich einmal. Aufnahmen von Occasionsfahrzeugen erfolsen kostenfrei auf Grund des von der Administration eratis erhältlichen Anmelde-Fonnulares. Eine Gewähr für die Richttekeit der gemachten Angaben wird nicht übernommen, auch werden Auskünfte über ausgeschriebene Fahrzeuge von der Administration nicht erteilt: dagegen werden sämtliche An fräsen an die Fahrzeugverkäufer kostenlos weiterceleitet. Die Kontroll-Nr. ist bei jeder Anfrage deutlich anzusehen und für jedes Fahrzeug eine besondere Eingabe zu machen. Die Besitzer der Fahrzeuge sind gebeten, die auf Grund dieser Veröffentlichung verkauften Fahrzsuae zwecks Streichung in der gelben Liste sofort abzumelden. Communications generales. La liste iaune paratt dans la rSgle chaque mois. Nous y annoncons gratuitement les vöhicules d'occasioD ä vendre. siir la base de fornanlaires enroySs sans frais Dar l'administration du Journal. L'administration ne orend aucune responsabilitö rjuant aux indications eontenues dans la liste, mais fera parvenlr. sans frais, aux propri^taires de ces vSMcuies les (Jemandes de renseig-nements qui lui parvienöront. Le numero de controle devra figurer visiMement sur chaaue demande de renseignementa et chaaue vehicule doit faire l'objet d'une demande ä Dart. Les proprielaires des vänicules eont priÄs de nous sinnaler sans retard les vähicules vendus pour nous perraettre de les rayer de la liste jaune. Kauf eines gebrauchten Wagens. In unserer heutigen Zeit ist es ganz naturgemäss, dass die Altwagenumsätze höher sind als die in neuen Wagen. Es herrscht ein starkes Angebot von alten Wagen, das den Absatz fabrikneuer Wagen beträchtlich einengt. Anderseits aber ist der Bedarf und das Verlangen nach einem Wagen vorhanden, der möglichst billig in der Anschaffung ist. Man kauft also einen gebrauchten Wagen, wenn man sich nicht mit einem Kleinwagen begnügen kann oder will. Bevor man einen solchen Kauf abschliesst, prüfe man eingehend die Fahreigenschaften, die Wirtschaftlichkeit und den Zustand des Wagens. Hierzu ist unbedingt eine nicht zu kurze Probefahrt erforderlich, auf der die guten und schlechten Seiten des Wagens sorgfältig festzustellen sind. Empfehlenswert ist es, dabei nicht nur auf die verschiedenen Motor- und Wagengeräusche zu achten, sondern allen ungewöhnlichen Geräuschen auf den Grund zu gehen. Ist man nicht selbst Fachmann, so lasse man sich durch einen Sachverständigen beraten. Der Motor soll und muss rasch und sicher anspringen. Das weiss natürlich der Verkäufer auch — und hilft demzufolge hier gern etwas nach, indem er den Motor schon vorher hat warmlaufen lassen. Es dürfte also angebracht sein, einmal den Kühler anzufassen. Ist dieser warm, so weiss man Bescheid und sei also vorsichtig. Auf jeden Fall lässt es sich dann doch noch so einrichten, dass man den Motor einmal anspringen lässt, wenn er ganz kalt ist. Da wird man sehen, ob Misstrauen berechtigt ist oder nicht. Vorteilhaft ist es, bei der Probefahrt mit Belastung auch Steigungen zu befahren. Sehr oft versucht der Verkäufer durch ein recht schnelles Befahren des Berges bei dem Käufer den Eindruck zu erwecken, dass der Wagen die Berge fabelhaft nimmt. Aber.» ein so schnelles Befahren der Steigung sagt gar nichts. Nehmen Sie in diesem Falle die Sache selbst in die Hand und befahren Sie die Steigung mit geringerer Geschwindigkeit. Prüfen Sie dabei aber auch gleichzeitig die verschiedenen Gänge. Beim Schalten der Gänge» darf kern knarrendes oder schleifendes Geräusch entstehen. Vorteilhaft ist es, die Prüfung der Gänge sowohl beim Langsamais auch beim Schnellfahren vorzunehmen. Der Rückwärtsgang darf dabei nicht vergessen werden. Man achte auch darauf, ob die Bremsen alle gleichmässig und ordnungsgemäss fassen. Wichtig ist es, die Lenkung zu prüfen. Bei Stillstand des Wagens ist dies nicht schwer. Man dreht das Lenkrad einfach so weit hin und her, bis man einen festen Widerstand fühlt. Die hierzwischen liegende Bewegung, der «tote Gang », darf nicht zu gross sein. Während der Fahrt prüfe man die Lenkung dadurch, dass man das Lenkrad Ioslässt bzw. die Hände nur leicht auf ihm ruhen lässt. Läuft der Wagen hierbei geradeaus, so ist die Lenkung in Ordnung. Anders dagegen, wenn der Wagen seitlich wegläuft. Dan"$t"haf entweder die Lenkung zuviel Spiel oder es ist sonstwie ein Fehler an den Achsen oder Rädern vorhanden. Man untersuche also in einem solchen Falle die Lenkung recht ge- tion semble influence de maniere auelconque, nau und vergesse nicht, zu prüfen, ob dies'assurer un bon etat de ces dernieres et ope- Räder ordnungsgemäss laufen, ob die Achse verbogen ist und ob die Vordierfedern richtig stehen. Wenn es sich irgendwie einrichten lässt, befahre man bei der Probefahrt auch einen recht schlechten Weg. Man wird dabei rasch merken, ob die Federung gut und weich arbeitet und ob die Karosserie geräuschlos bleibt. Zeigt sich am Kühler vorschnell Dampfentwicklung, so ist dies ein Zeichen dafür, dass am Motor oder am Kühlsvstem ein schwerwiegender Fehler vorliegt. Es liegt in der Natur der Sache, dass Käufer eines gebrauchten Wagens diesen nicht nur als Personen-, sondern auch als Lieferwagen verwenden wollen. Ist dies der Fall, so müssen ganz selbstverständlich Hinterachse, Federn und Bereifung der grösseren Belastung entsprechen. Les cireuits de la magneto. Quel que soit le type de la magneto, ä induit tournant ou ä induit fixe, le circuit primaire et ( le cirouit secondaire sont constitues de la meme facon. Ils realisent ä eux deux un ensemble transformateur de tension qui a pour but d'elever la tension du courant primaire, engendre directement par la rotation de la magneto, ä une valeur tres superieure, necessaire pour que Petincelle d'allumage eclate aux bougies dans un mälange comprime; cette elevation de tension est due indirectement ä la rotation de la masmeto qui produit l'ouverture brusque du rupteur. L'enroulement primaire est forme d'un petit nombre de spires de gros fil de cuivre isole (150 ä 180 spires). L'enroulement secondaire est forme d'une grand nombre de spires de fil de cuivre tres fin (5500 ä 10,000 environ). Ces deux ftls sont soudes bout ä bout et constituent le transformateur — ou plutöt il'auto-transformateiur — dont nous avons parle plus haut Le fonctionnement de ce transformateur est le suivant: La rotation de la magneto oroduit

No 82 - 1933 Pariser Salon. Am nächsten Donnerstag öffnen sich die Pforten des 27. Pariser Salon, der diesmal, wie bereits angezeigt, gleichzeitig eine Schau der Personenwagen, Lastwagen und Motorräder umfasst. Wie immer, werden wir bereits in der nächsten Nummer eingehend über diesen ersten grossen Anlass der automobilistischen Wintersaison berichten. Trotz der Krise verspricht der Pariser Salon diesmal ganz besonders sehenswert zu werden, sowohl hinsichtlich der Ausstellungsobjekte, wie auch der Aufmachung. Die Zahl der Aussteller übertrifft diejenige des letzten Jahres noch ganz beträchtlich und die Vielgestaltigkeit des Gebotenen wird Fachleute und! Laien in gleichem Masse in ihren Bann ziehen. Besuchern aus der Schweiz werden durch Extrazüge speziell günstige Reisegelegenheiten geboten. Zusammen mit schweizerischen Reiseagenturen organisiert die Firma Renault am nächsteh Donnerstag eine Gesellschaftsfahrt nach Paris und zurück, die ausser dem Besuch des'Salon und anderer zahlreicher Pariser Sehenswürdigkeiten auch einen Gang durch die Renaultwerke in Billancourt umfasst Es ist nicht daran zu zweifeln, dass zahlreiche unserer Automobilisten und Automobilinteressenten diese Gelegenheit erfassen und .unter den Zehntausenden, die in den nächsten Tagen nach der französischen Metropole pilgern, ein beträchtliches Kontingent stellen werden. Das um so mehr, als bekanntlich die grosse Seinestadt auch landschaftlich ihren unendlichen Charme am schönsten zu Herbstzeiten entfaltet -thy- A. C. S. SEKTION SOLOTHURN. Clubfahrt nach dem Kraftwerk Kembs. Auch diese vierte diesjährige (Veranstaltung der Sportkommission war Tom schönsten Wetter begünstigt. 70 Teilnehmer fan- *\ sich am letzten Samstag um 2 Uhr bei der hifflände in Basel ein, begrüsst vom Präsidenten der Sportkommission, Herrn Fein, welcher auch die Leitung der Exkursion übernommen hatte. Programmgemäss führte uns das schöne und bequeme Personenboot «Rhy-Blitz> durch die neuen Hafenanlagen Basels, durch die Hüninger Schiffbrücke hindurch über den «Stausee Märkt>, und hald schon wurde die Kembser Großschiffahrtsechleuse gesichtet. Zusammen mit zwei holländischen Güterschiffen wurden wir über 14 Meter himmtergeschleust, um 500 Meter unterhalb der Schleuse an der Kembser Landungsstelle an Land gehen zu können. Die riesigen Schleusentore, die gewaltige Schleuse selbst, sowie die imposante Anlage haben einen unvergeßlichen Eindruck auf die Besucher gemacht. Unter Leitung eines Fühlers konnte die Anlage auch von oben besichtigt •werden und anschliessend das neue Kraftwerk. Gegen 6 Uhr führte uns der «Rhy-Blitz» wiederum durch dio Schleuse Basel zu, das um 7 Uhr erreicht wurde. Sämtliche Teilnehmer waren ob der schönen, interessanten und gelungenen Exkursion begeistert und freuen sich auf eine ähnliche Wiederholung. — Dem Vernehmen nach soll die auf das Winzerfest in Neuenimrg in Aussicht genommene Sternfahrt um zirka 14 Tage verecho- Si werden. —n. SEKTION ST. GALLEN-APPENZELL. Clubfest auf der Luziensteig. Der wegen ungünstiger Morgenwitterung vor 14 Tagen verschobene Anlass konnte am 24. September mit schönstem Erfolg durchgeführt werden. Wer vor der Zusammenkunft auf der Luziensteig einem Tatendrang folgen wollte, meldete sich morgens um 8 Uhr zum Start für die Zuverlässigkeitsfahrt. Den Konkurrenten wurde zur Aufgabe gestellt, bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von nicht über 40 km/St, bis zur >Ankunft am Ziel Luziensteig, nicht später als 13 Uhr, möglichst viele Kontrollposten anzufahren, um eine grosse Gesamtzahl (Summe aller Punktzahlen, welche den einzelnen Kontrollposten zugedacht waren) zu erreichen. Diese Posten lagen in Zihlschlacht, Hohenfirst, Lachen, St. Anton, Egg, Nassen, Eggerstanden, Krinau, Hemberg, Brülisau, Rossfall, Rieden-Kaltbrunn, Obstalden, Oberschaan, Nollen. Bei prächtigstem Wetter fuhren die Konkurrenten den selbstgewählten Kontrollposten zu und trafen beinahe alle gegen 13 Uhr am Ziel ein. Die Ankunftszeit war bis 13.30 verlängert, doch zählte jede Minute nach 13 Uhr als Strafpunkt. Nach allseitiger Befriedigung kulinarischer Bedürfnisse traten 14 Wagen zur Gymkhana an. Auf der c Festwiese » waren mit Kalk die supponierten Schikanen, wie Strassenrand, enge Rückwärtsgasse, räumlich kleine Garage* auf dem Boden markiert; in einer weitern Aufgabe mit Tennisbällen war dem Begleiter oder Begleiterin ein geschicktes Werfen während der Fahrt zugedacht; dann bei Annahme des plötzlichen Versagens des Lichtes oder dichtestem Nebel hatte der Lenker die Aufgabe, mit verbundenen Augen auf ein 50-m-Ziel loszusteuern. Als letzte Aufgabe war in der Zeit von 30 Sekunden ein Hahn zu zeichnen. Diese Ausstellung der von den Autoren unterschriftlich bestätigten Gemälde, wie übrigens weiterer Lösungen, fand allseitiges, oft recht erheiterndes Interesse. Vor der Verkündigung der Ranglisten entbot der Sektionspräsident, Herr Traugott Walser, ein herzliches Willkomm und gratulierte den Gewinnern zu ihren Erfolgen. Die besten Resultate erzielten: I. Zuverlässigkeitsfahrt: I 1. Loppacher, W., Herisau, 4. 48 Std., 420 Punkte. 2. Engensperger, F., Rorschach, 4.25 Std., 390 P. 3. Steinlin, Aug., jun., St. Gallen, 4.43 Std., 390 P. 4. Walser, T., Herisau, 5. 6 Std., 314 P. 5. Dr. Bachmann, St. Gallen, 5. 7 Std., 243 P. II. Gymkhana: 1. Walser, T., Herisau 9 Strafpunkte 2. Metzger, Ernst, Buchs 12 3a. Obering. Hch. Mayer, Arbon 18 3b. Steinlin, Aug., jun., St. Gallen 18 4. Kesselring, 0., St. Gallen 20 5. Mark«, Vaduz 21 Die Jungmannschaft hatte im Anschluss an die Gymkhana Gelegenheit zur Erprobung ihres Sportgeistes. Angespornt durch die Erfolge der Erwachsenen und durch, den eigenen Gabentempel, wurde mit allseitigem Eifer eine interessante Bangliste hervorgebracht Die Tanzfreudigen brachten Rhythmus auf das Tanzpodium, und hei allmählichem Zunachten gab es Parolen für nächste Halt- und Treffpunkte, wo man über den schönen Verlauf des Tages manch treffendes Wort vernahm. E. B. SEKTION ZÜRICH. Autogymkhana und Zuverlässigkeitsfahrt. Einige hundert Mitglieder der Sektion Zürich des A. G. S. fanden sich gestern zur traditionellen Geschicklichkeitsprüfung, verbunden mit einer Zuverlässigkeitsfahrt, auf dem Bauareal der Stadt Winterthur ein. Die Veranstaltung fand unter Ausschluss der Oeffentlichkeit statt. Wie die Wetterregie, so klappte auch die Organisation: den Sportkommissären gesellten sich die Kadetten für Hilfsdienste bei, Organe der Stadtpolizei versahen den Ordnungsdienst, während die « Harmonie» Oberwinterthur mit musikalischen Genüssen aufwartete. Die beiden .Wettbewerbe wurden in drei Gruppen eingeteilt: a) Amateure, b) Experten, c) Damen. Alle Personenautomobiltypen mit Verbrennungsmotor konnten sowohl an der Gymkhana wie auch an der sofort anschliessenden Zuverlässigkeitsfahrt teilnehmen. Die Bewertung der Geschicklichkeitsprüfung erfolgte nach Punkten. Die Aufgaben waren derart gestellt, dass sie mit starker Konzentration und mit dem Rüstzeug technischer Routine ehne Schwierigkeiten bewältigt werden konnten. Nach der Fahrt vom Start musste eine Barriere so angefahren werden, dass ein Hornsignal ertönte. Es folgte Kurvenfahrt rückwärts, dann Parkieren in Längsrichtung zwischen zwei aufgestellte Autos, weiter Einfahrt in die Garage und Wenden ohne Berühren der Holzständer. Nun hatte der Fahrer in Vorwärtsfahrt dasjenige Tor zu durchfahren, dessen Signal bei der Aufgabe I für die Bewertung in Frage kam. Zwischen zwei Tischchen angehalten» musste als nächstes ein Teller mit drei Tennisbällen in Vorwärtsfahrt durch Kurve mit dem Teller in der Hand, ohne dass ein Ball herabfiel, bis zu den nächsten Tischchen gesteuert werden. Durch eine markierte Gasse folgte Kurvenfahrt vorwärts und endlich ein mit beiden Rädern der Steuerseite fehlerfreies Spurfahren auf Balken. Start und Ziel hatte der Konkurrent selbst beim Ghronometreur abzustoppen. Wie letztes Jahr wurde der Gymphana eine Geländefahrt angegliedert, die den Teilnehmern Gelegenheit geben sollte, ein in der Geschicklichkeitsprüfung zugezogenes Strafpunktequantum durch gute Geländefahrt zu egalisieren. Im Durchschnittstempo von 30 km/St, führte die Zuverlässigkeitsfahrt vom Bauareal nach Seen, Sennhof, Kollbrunn, Weisslingen und über Agasul, First, Ettenhausen, Ottikon, Kemptthal, Töss wieder zurück zum Startplatz. Von der Kontrolle wurden die Kilometerzähler verklebt und auf versteckten Posten notierten Sportkommissäre Plus und Minus des Durchfahrers. Für die Schlussklassierung war das Total der bei beiden Konkurrenzen erzielten Strafpunkte massgebend, die Klassierung erfolgte nach der geringsten Punktzahl. Die Austragung der beiden Wettbewerbe fand das lebhafte Interesse der A. G. S.-Gemeinde. An lustigen und teilweise auch dramatischen Momenten fehlte es den ganzen Tag über nicht. Anschliessend folgte das Nachtessen mit Preisverteilung und Tanzvergnügen im « Casino », Winterthur. Rangliste: In den einzelnen Kategorien belegten folgende Konkurrenten die ersten Plätze: I. Experten: 1. Jenny W., Zürich 2. Pfeiffer W., Winterthur 3. Bosshardt Ad., Zürich 4. Roos Henri, Winterthur II. Damen: 188 286 297 311 1. Dürler Sonia, Zürich 580 2. Friok Cläre, Winterthur 674 3. Ehrismann Frieda, Zürich 715 4. Schlotterbeck Rösly, Zürich 683 5. Rütschi Rösly, Zürich 778 III. Amateure- 1. Fiedler Max, Zollikon 189 2. May Arthur, Zürich 243 3. Ziegler Werner, Winterthur 338 4. Kubier W.. Hegi-Winterthur 380 5. Dreyer Walter. Zürich 325 Gestartet: 48. Nicht angekommen: 1. Nicht gewertet (wegen Auslassens gäbe)- 3. Klassiert: 44. T. C. S. P Autosektion Aargau Tessinerfahrt. Nebelschwaden — Sonnenblicke, das waren die Umstände, unter welchen die 8 Wagen am Samstagmorgen die Allmend in Luzern aufsuchten. 8.15 Uhr setzte sich die kleine Kolonne in Bewegung und rollte in frischem Tempo dem Brünig zu. Nach einem Tank-Aufenthalt in Meiringen erreichten wir in ziemlich programmmässiger Zeit um 10.30 Uhr das Grimselhospiz. Darauf erklommen die Wagen noch das kleine Stück bis zur Passhöhe, und schon lag das herrliche Panorama von Gletsch mit Rhonegletscher und Furka vor uns. Nach kurzem Ausblick vom Hotel Belvedere fuhren wir von der Furka durch das schöne Urserental. Bald grüsste der sagenhafte Turm von Hospenthal, von wo die Wagen munter durch die Kehren des Gotthardpasses hinaufdrehten. Droben empfing uns ein scharfer Wind. Die Fahrt durch die Leventina nach Bellinzona bot allen Teilnehmern unzählige, reizvolle Abwechslungen. In Bellenz gab ein Zobighalt der auseinandergezogenen Kolonne Gelegenheit, sich wieder zusammenzuschliessen. Die prächtig ausgebaute Ceneristrasse führte uns in einer guten halben Stunde nach unserem Endziel Lugano. Einige Parkierungsmanöver verlangten von den Fahrern den letzten Tribut und schon hatten alle einen liebevollen Unterschlupf gefunden. Die südliche Morgensonne brachte am Bettag die noch meist verschlafenen Gesichter um 10 Uhr an den Strand hinunter. Die frische Zugluft auf dem kleinen Motorboot Hess sie jedoch nicht weiter träumen. Von Gandria wurde das Steuer nach Caprino gewendet. Rückfahrt nach Lugano, Mittagessen und eine dreistündige Rundfahrt auf dem See sind das Mittags- und Nachmittagsprogramm in kurzen Strichen. Der Abend sah uns bei Tanz und Nostrano wiederum in Caprino. Am dritten Tag war der Start auf 8.30 Uhr angesetzt. Nach kurzer Zeit schon sah uns das Bleniotal, in Staubwolken gehüllt, dem Lukmanier EO ATJTÖMOBIL-REVTJE 11 entgegenziehen. Dieser erfreute uns nebst seinen Schönheiten mit ineressanten Manöverszenen unserer Gebirgstruppen. In Disentis warteten wir auf einige Pechvögel, überwanden dann noch den Oberalppass und landeten glücklich in Andermatt. Darauf setzten wir unsere Tour durch die historische Schöllenen über Brunnen, Gersau nach Luzern fort, das als letzter Sammelpunkt bestimmt war. Frohen Herzens und mit dankbaren Gefühlen für den Tourenleiter und alle, die zur reibungslosen Durchführung der prächtigen Tour beigetragen hatten, trennten wir uns. Mg., jun. AUTOSEKTION BASEL. Ballonverfolgung. Sonntag, den 24. September führte diese Sektion für ihre Mitglieder bereits zur Tradition gewordene Ballonverfolgung durch. In freundlicher Weise stellte auch dieses Jahr die Sektion Basel des Schweiz. Aero-Club ihren Ballon « Basel » mit seinem bewährten Führer, Herrn Dr. A. Van Baerle, zur Verfügung. Punkt neun Uhr startete der Ballon beim neuen Gaswerk in Kleinhüningen mit dem Sportkommissär, sowie zwei Passagieren an Bord. Der Ballon kam sofort gegen das Elsass in prächtige Fahrt. Leider machte sich zufolge einer Undichtigkeit in der Ballonhülle aber schon nach kurzer Zeit ein mangelndes Steigvermögen bemerkbar, so dass nur mit Mühe eine Durchschnittshöhe von 500/700 m eingehalten werden konnte. Der Ballon landete bereits um 11 Uhr bei Niedersteinbrunn östlich Mülhausen. Gleichwohl ging der Ballonführer als erster Sieger aue der Konkurrenz hervor, da es ihm reglementsgemäss gelang, vor Eintreffen der ersten Verfolger den Korb loszuknebeln. Als weitere Preisgewinner folgten in kurzen Abständen die Herren Hans Fiechter, Dr. T. Ryhiner, Hch. Schenk. Durch das Auffinden abgeworfener Meldetaschen verdienten sich weitere fünf Teilnehmer 'Spezialpreise. Während der Vormittag die T. C. S.-Gemeinde bei sportlicher Betätigung beisammensah, fand der Abend eine ebenso stattliche Anzahl im Sommer- Kasino zur Preisverteilung vereinigt. Die Automobil-Sektion Basel darf auch ihre Ballonverfolgung jüngsten Datums als vollen Erfolg buchen. Wenn auch unberechenbare Umstände ein etwas allzu frühes Ende des eigentlichen sportlichen Teiles der Veranstaltung brachten, so vermittelte andererseits die Fahrt sowohl den Balloninsassen als auch den Verfolgern doch eine Fülle genussreicher Eftizelbegebenheiten und prächtigster Erinnerungen. CHAUFFEUR-CLUB LUZERN UND UMGEBUNG Die nächste Monatsversammlung ist auf Samstag, den 7. Oktober, 20 Uhr, im Stammlokal Rest, weisses Schlose angesetzt. Da dies die letzte Versammlung vor unserer diesjährigen Gründungsfeier ist, ersuchen wir die werten Kollegen, zahlreich zu erscheinen. Weil der Vorstand besonders auf diesen Abend hin mit Arbeit überhäuft ist, erlauben wir an unsere Mitglieder die Bitte zu richten, ihre freie Zeit dem Interesse des Clubs zu widmen, damit sich auch dieses Jahr wieder ein Familienabend zur Zufriedenheit aller durchführen lässt. Der Vorstand. CHAUFFEUR-VEREIN ZÜRICH Monatsversammlung Mittwoch, den 4. Oktober 1933, 20Yi Uhr, im Vereinslokal Du Pont, I. Stock, Schützenstube. 60 248 Ersuchen alle unsere Mitglieder, an dieser wichtigen Ver- 10 296 —• 297 sammlung teilzunehmen, um den 20 331 Tag der Generalversammlung 1934 festzusetzen. Wir müssen diesmal wirklich an 50 630 die Mitglieder den Appell richten, dass der Tag bestimmt wird, der allen Kollegen passt und an wel- 40 714 10 725 chem möglichst jeder abkömmlich ist. Auch werden 50 733 30 808 II i Übl, 5 3 30 219 20 263 10 348 10 390 70 395 einer Auf- ^us den Vetbänden Geschäfte behandelt, die für alle von grösstem Interesse sind. Speziell machen wir diejenigen Mitglieder, die mit ihren Vereinsverpflichtungen im Rückstand sind und auch diejenigen, die sich das ganze Jahr nur zeigen, wenn sie in Not geraten, auf diese Veranstaltung aufmerksam. Jedes Mitglied sollte den Besuch dieser Versammlng als Ehrensache betrachten und den Abend unbedingt reservieren. Der Vorstand. Abendunterhaltung. Die alljährliche herbstliche Abendunterhaltung des Chauffeur-Vereins Zürich konnte wiederum einen regen Besuch verzeichnen. Dies ist für dieses Jahr um so mehr hervorzuheben, als verschiedene Umstände ungünstig zu sein schienen, wie allgemeine Krise, Quartalswechsel mit dem damit verbundenen Umzugstermin und schliesslich noch «Wiederholiger» von nicht weniger als 15 Mitgliedern; einige meldeten sich im Laufe des Abends telephonisch, um dem Feste, dem sie fernbleiben mussten, guten Verlauf zu wünschen — ein hübsches Zeichen des Zusammenhaltes im Verein. Trotz all diesen Umständen konnte Präsident N ä g e 1 i in seiner Ansprache eine sehr stattliche Zahl von Besuchern begrüssen, die sich wieder im Kasino Aussersihl eingefunden hatten: in der Hauptsache natürlich Berufskollegen vom schweren und leichten Kaliber, dazu aber auch viele zugewandte Orte, und vor allem ein stattlicher Damenflor. Mit Recht stattete der Präsident den Mitwirkenden seinen Dank ab, denn sie hatten bereits viel zur Erheiterung und Erfreuung der Teilnehmer beigetragen und setzten diese nützliche Tätigkeit auch noch weiter fleissig fort: das Jodel-Doppelquartett St. Jakob, die Dramatische Gesellschaft Aussersihl und das Orchester «Apollo». Der präsidiale Wunsch auf einen gemütlichen Verlauf des Abends fand Erfüllung. Nicht zum wenigsten trugen dazu die lustigen Einakter bei, die von der Dramatischen Gesellschaft Aussersihl aufgeführt wurden. Der erste knüpfte an die Berufstätigkeit der Chauffeure an: «Automobil und Kindewage» > hiess er, und er schilderte in höchst amüsanter Weise die Folgen eines «Unfalles», der zweite Hess die «Höllenqualen» eines Rentiers miterleben, der sich von seinem geldbedürftigen Neffen Studiosus zum kalten Leichnam verurteilt glaubt. Musiker und Sänger taten das ihre, um eine festlich gestimmte Gesellschaft lange beieinander zu behalten. Auch die Tombola versprach schöne Gaben, so dass die Ecke mit den vollbesetzten Tischen immer wieder besucht wurde. Als der Morgen näher rückte, sah man manchen mit den gezogenen Gewinnen schwer beladen heimwärts ziehen. V. Touristik-Bulletin des A.C.S. vom 29. September 1933. Verkehrsvorschriflen. Defile der V. Division: Für den Vorbeimarsch der Truppen der 5. Division (Spezialwaffen und Br. 13) am 5. Oktober 1933, 15 Uhr, vor dem Herrn Divisions-Kommandanten in Wila sind folgende Verkehrsvorschriften «n beachten : Ab 12 Uhr wird in Bautna die Tösstalstrasso Richtung Wila-Turbenthal gesperrt und der Verkehr über Bäretswil-Wetzikon geleitet. Sobald die Strasse Hittnau-Saland frei von Truppen ist, wird die Sperre nach Saland vorgeschoben und bis ca. 18 Uhr durchgeführt mit Umleitung des Verkehrs nach Hittnau-Pfäffikon. Die Strassen Hittnau- Saland-Wila und Schalchen-Wila sind ab 12 Uhr ausschliesslich für die Truppen reserviert. Die Zufahrtsstrassen über Weisslingen und Wildberg Richtung Turbenthal-Wila sind bis 14.45 Uhr geöffnet. Parkplätze für Autos usw. werden von der Polizei in Wila und Turbenthal angewiesen. Autos der Manöverbesucher in Zivil im Räume Hittnan- Schalchen-Tösstal müssen bei Gefechtsabbruch sofort nach den Parkplätzen in Wila oder Turbenthal gelangen. In Winterthur wird der Verkehr tösstalaufwärts ab 14.30 bis 18 Uhr gesperrt un-d überPfäffikon umgeleitet. Nach Schluss des Vorbeimarsches fahren die Wagen talaufwärts oder über Schalchen-Hittnau, Hutzikon-Weisslingen, event. Neubrunn-Elgg weg. lAnlässlich des Vorbeimarsches der Br. 14 am 6. Oktober 1933 vormittags auf der Winterthurerstrasse Grenze Zürich-Oerlikon, wird die Strasse (Endstation Linie 10 Ircheistrasse) Zürich-Schwamendingen-Hoffnung-Dübendorf ab 9 Uhr während ca. 2 Stunden für den Verkehr in beiden Richtungen gesperrt und über Oerlikon-Schwamendingerstrasse-Ueberlandstra