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E_1933_Zeitung_Nr.082

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Lufifsahrt Da neue

Lufifsahrt Da neue Laboratorium für Aerodynamik der E. 71 H. Der endgültige Entwurf sieht zwei ganz wärme gewidmet worden, die bei den hohen Geschwindigkeiten ausserordentlich gross ist. Im Gegensatz zu der ersten Anlage ist hier eine vollkommene Abdichtung des Windstromes nach aussen vorgesehen, damit die Untersuchung auf alle Arten von Gasen ausgedehnt werden kann. verschiedene Windkanalanlagen vor, die Mit dieser zur Zeit wohl einzigartig lei- die Kernstücke des Laboratoriums bilden werden und nach dem jetzt allgemein üblichen, kraftsparenden Umlaufsystem eingerichtet, sonst aber zum Teil nach ganz neuen Grundsätzen durchgebildet sind. Der - erste Windkanal ist zur Prüfung grösserer Modelle bei Luftgeschwindigkeiten bestimmt, die etwa dem normalen Fluge entsprechen. Der zweite Windkanal dient der Erforschung aerodynamischer Probleme, welche bei Ueber-Schallgeschwindigkeit auftreten. Der Antrieb der Luft in ersterem System erfolgt durch ein Doppelgebläse, welches gestattet, die Luft mit bis zu 70 m/sec, v zu bewegen. Die zur Belüftung der Untersuchungsobjekte dienende Düse ist elliptisch und hat eine grösste Achse von 3,0 ; und eine kleinste von 2,1 m. Die Wägevorrichtung für die 6 an dem Objekte auftretenden Kräfte bzw. Momente befindet sich ausserhalb des Luftstromes, der aber an dieser Stelle nicht von der ruhenden Seitenluft durch Wände getrennt ist, damit Veränderungen der Objekte jederzeit schnell und sicher erfolgen können. Ueberhaupt ist bei der Konstruktion das grösste Gewicht auf schnellste Arbeitsmöglichkeit, natürlich ohne Beeinträchtigung der Genauigkeit, gelegt worden. Das Ziel, war, ein sehr reiches Messmaterial jeweils in kürzester Zeit erlangen zu können. Es ist ferner vorausgesehen worden, die störenden Einflüsse der Apparatur zu kompensieren, so dass genau dem Fluge entsprechende Messwerte erhalten werden. Der Kraftbedarf wird von einem Leonard- stungsfähigen Anlage für Ueber-Schallgeschwindigkeiten werden sich eine Eeihe von wissenschaftlichen Aufgaben bearbeiten lassen, die für die künftige Entwicklung der Technik besonders wichtig sind und bisher eine gewisse Sprödigkeit zeigten. Prof. Ackeret denkt dabei vorzugsweise an eigenartige Vorgänge bei schnellen Strömungen durch Dampf- und Gasturbinen und an Tragflügeln. Es liegt aber auf der Hand, dass auch zahlreiche andere Zweige der Aerodynamik, wie z. B. die äussere Ballistik und die Raketentechnik, fruchtbare Ausnutzung der Anlage gestatten. Auch der Propellerbau wird vielleicht aus dem Studium der Ueberschallgeschwindigkeit nützliche Anregung ziehen können. O. S. Neuer Flugzeug-Höhenweltrekord 13,661 Meter. Am letzten Freitag erreichte der Fabrikpilot Lemoine der Potez-Werke eine Höhe von 13,661 Metern, wodurch der bisherige Rekord!, der auf 13,404 Meter stand, geschlagen wurde. Lemoine benutzte auf seinem ca. zweieirahalbstündigem Flug die Höllenmaschine Typ 50, einen Doppeldecker mit 54 m 2 Flächeninhalt, 18,6 m Spannweite, 1883 kg Totalgewicht und Gnome-Motor. Verstellpropeller in Frankreich. Auch in Frankreich sucht man in Anbetracht der ausserordentlichen amerikanischen Erfolge mit Verstell-Propellern eine brauchbare Lösung auf diesem Gebiete zu erzielen. Fast alle wichtigen französischen Konstrukteure von Propellern beschäftigen sich zur Zeit mit Umformer-Aggregat für 1000 KW ge-'diesedecktseur, Ratier, Chauviere und Leparmentier, Problem : Gome et Rhone. Levas- Noch interessanter ist die TJeber-Schallgeschwindigkeitsanlage, die zwar nur hauptet, dass die Konstruktionen von Ratier der in der Fabrik von Rizou baut. Man be- einen Düsenquerschnitt von 0,5X0,5 m und Leparmentier am weitesten vorgeschritten sind. -itav- aufweist, aber mit bis zu fast 600 m Windgeschwindigkeit arbeiten kann. Diese wird Neuer französischer Schwerölmotor. Die von einem vielstufigen Gebläse erzielt. Erfolge mit dem bereits in praktischer Verwendung befindlichen deutschen Flugzeug- Die Anlage, für die dasselbe Leonard- Aggregat Verwendung findet, arbeitet dieselmotor Junkers « Jumo » und die offenbar bis jetzt weniger fortgeschrittenen Ver- kontinuierlich. Besondere Aufmerksamkeit ist der Beherrschung der Reibungssuche mit den vorhandenen Schwerölmoto- ; AUTOMOBIL-REVUE- 1933 - 82 Das grösste bisherige französische Flugboot « Breguet-Bizerte», das kürzlich erfolgreich seine ersten Versuchsflüge absolvierte. Drei 845-PS-Motoren, Fluggewicht maximal 15 Tonnen, Spannweite 35,13 Meter, Aktionsradius 1800 km, Maximalgeschwindigkeit 250 km/St., Ganzmetallbauweise. Cliche Intera-ua. ren in Frankreich haben das Ministerium veranlasst, die Firma Salmson mit dem Bau eines neuen Dieselmotors für Flugzwecke zu beauftragen. Der Motor selbst soll den Plänen eines Ingenieurs Chilposki entstammen. Einzelheiten sind nicht bekannt. -itav- Statistik der Lufthansa. Die von der deutschen Lufthansa in den ersten sechs Monaten 1933 im Vergleich zum gleichen Zeitraum 1932 erzielten Verkehrsergebnisse lauten : Flug-km Fluggäste 1. Halbjahr 1932 3 328 368 31 236 1. Halbjahr 1833 3 676 717 39 471 Zuwachs in % 10 26,4 Gepäck kg Fracht kg Luftpost kg 1. Halbjahr 1932 267 652 512 996 114 768 1. Halbjahr 1933 346 898 576 042 159 541 Zuwachs in % 29,6 12,3 39 Bemerkenswert ist, dass einer Steigerung der Flugkilometer um nur 10 % eine weitaus erheblichere Besserung der Verkehrsergebnisse auf allen Gebieten entgegensteht Insbesondere sei auif die Steigerung der Luftpostergebnisse umi fast 40 % hingewiesen. -itav- Neue Luftfrachtstrecken der deutschen Reichsbahn ? Wie bereits berichtet, wird demnächst die erste Luftfrachtstrecke der deutschen Reichsbahn zwischen Berlin und Königsberg mit mehrmotorigen Dornier- Flugeeugen eröffnet. Sollte dieser Versuch wettere nicht rentable Schnell- oder Güterexpresszüge einzustellen und durch Flugvererfolgreich sein, beabsichtigt düe Reichsbahn bindung zu ersetzen. In deutschen Wirtschaftskreisen sieht man diesen Plänen mit grossem Interesse entgegen. Lindbergh besucht Russland. Oberst Lindbergh weiss seine Pläne mit der nötigen Ueberraschung durchzuführen. Nachdem die englische Presse seinen Rückflug nach England und seine Einschiffung nach Amerika gemeldet hat, ist er am 20. September plötzlich mit seiner Gattin von Schweden nach Finnland gestartet. Angeblich wollte er dort wegen einer Erkältung seiner Frau den Flug unterbrechen. Am 21. jedoch ist er bereits in Leningrad gelandet. Wenn auch Lindbergs Flug im Auftrage der Pan-American, zu deren Stab er gehört, erfolgt, sind alle diese Reisen stets im Einverständnis mit der amerikanischen Regierung ausgeführt. Die russische Luftfahrt beginnt das Interesse der Welt zu finden : Nach dem französischen Besuch erhielt sie jetzt den Besuch des prominentesten amerikanischen Piloten. -itav- Renault-Caudron. Zu Beginn des Jahres hat Louis Renault, der grosse französische Motorenfabrikant, massgeblichen Einfluss auf die Werke von Gaudron genommen. Es scheint, dass die Anlagen von Caudron vollständig modernisiert worden sind, und dass die Fabrikation am laufenden Band beginnen soll. Mehrere neue bemerkenswerte Typen sind im Bau. A Abschlepp -Dienst Offizieller Martini-Service Martini-Ersatzteile Ratgeb agence Service Grösstes Lager & Ofner, Zürich 2 Telephon: Werkstätte 54.502, ausser Geschäft 54.183 Generalvertreter iwfiiiil&df fabrikneu, weit unter Katalogpreis. 10453 Naef, Schaffhauserstrasse 129, Zürich. 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N» 82 — 1933 ÄUTÖMOBIL-REVUE Der Strassenausbau Balsthal-Mütnllswll. S#vai9Bs^n Der Kanton Solothurn ist in der Aufstellung von grosszügigen und zeitgemässen Strassenprogrammen und für rasche Verwirklichung derselben bekannt. Nach einem Jahre Bauzeit ist dieser Tage die neue Kantonsstrasse Balsthal-St. Wolfgang-Mümliswil mit einer Länge von ca. 4000 m fertiggestellt worden. Diese Strasse wird von Strassenfaehmännern und Automobilisten als zur Zeit schönste und verkehrstechnisch vollkommenst angelegte Strasse im Kanton Solothurn bezeichnet. Wer vor mehr als einem Jahre die Während das Teilstück auf aar- alte Die schlechteste Strasse der Schweiz. Wer einmal die rechtsufrige Litnmatstrasse Zürich - Uöngg - Weiningen - Würenlos befahren hat, dem wird wohl zeitlebens das Teilstück von Geroldswil bis zur aargauischen Kantonsgrenze bei Würenlos in nachdrücklichster Erinnerung bleiben. Allerdings nicht in gutem Sinne, sondern als die heute wohl schlechteste Strasse der ganzen Eidgenossenschaft gauischem Boden schön ausgebaut und unterhalten ist und dies auch für den zürcherischen Abschnitt von Zürich bis nach Weiningen zutrifft, liegen die Verhältnisse beim obengenannten Zwischenstück sehr im argen. Allerdings darf dieser Missstand nicht dem kantonalen Tiefbauamt angekreidet werden, das sich stets mit besonderer Tatkraft und soweit es im Bereich des Möglichen, Erfüllbaren liegtj für den raschen Ausbau des zürcherischen Strassennetzes je und je eingesetzt hat. Das kantonale Tiefbauamt hat denn auch schon vor zwei Jahren ein Projekt für die Korrektion der Strasse Geroldswil bis Kantonsgrenze ausgearbeitet und den Kostenvoranschlag den interessierten Gemeinden unterbreitet. Dabei konnte es sich selbstverständlich nicht um den Ausbau zu einer Durchgangsstrasse handeln, da das Limmattal bereits in der Ueberlandstrasse Zürich, Gaswerk Schlieren, Dietikon, Baden eine solche besitzt und sich zweifelsohne heute eine zweite Durchgangsstrasse durch das Limmattal in keiner Weise rechtfertigen Hesse. Das ausgearbeitete Projekt hätte denn auch dem vorhandenen Bedürfnis vollauf genügt; leider haben aber die Gemeinden Geroldswil und Oetwil a. d. Limmat die Uebernahme des ihnen zugedachten Kostenbetrages abgelehnt, so dass die für 1931/33 vorgesehene Korrektion unterbleiben musste. Es wäre äusserst wünschenswert, wenn die beiden Gemeinden das nötige Verständnis für die nach Gesetz vorgeschriebene Beitragsleistung beweisen und es so dem Kanton ermöglichen würden, die Vornahme der Korrektionsarbeiten im kommenden Jahre an die Hand zu nehmen, wobei zwingenden Falles als letzter Ausweg noch die Möglichkeit verbleiben würde, diese dringend notwendige Strassenverbesserung als Notstandsarbeit durchzuführen, allerdings vorbehaltlich der Zustimmung des Kantonsrates. 'V Strasse mit den vielen Steigungen und Gegengefällen, den gefährlichen unübersichtlichen Ecken bei St. Wolfgang und den Felsvorsprüngen begangen oder befahren hat, spricht heute seine Bewunderung aus über die durchgeführte Korrektion und den erfolg- 1 ten guten Ausbau. ; Wenn auch schon ein starker Verkehr infolge des angeschlossenen grossen land- und Wäldwirtschaftlichen Gebietes und der Industfieortschaft Mümliswil garantiert ist, so hat diese Strasse ihre volle Bedeutung doch erst mit der Eröffnung der neuen Passwangstrasse erhalten. Sie ist heute Zufahrtsstrasse zu drei Juraübergängen: Breitenhöhe-Langenbruck, Passwang-Laufenthal und Scheltenpass-Delsberg. Sowohl Linienführung mit Geraden und normalen Kurven als auch di© Steigungsverhältnisse wurden unter guter Terrainanpassung zweckmässig angeordnet. Felsvorsprünge mit mehreren tausend Kubikmetern wurden abgetragen und Stützmauern an engen Stellen oder beweglichen Hängen erstellt. Die Strasse hat eine Breite von 7 m in geraden Strecken und Verbreiterungen bis zu 9 m in allen Kurven. Dem Ausbau der Kurven mit Einlaufstrecken wurde besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Analog dem Eisenbahnbau (Spurerweiterung und Schienenüberhöhung) erhielten alle Kurven einseitiges Quergefälle entsprechend dem Radius. In dem Engpass bei St. Wolfgang wurde für den Mümliswilbach ein gemauerter Kanal erstellt. Darüber wurde für die Strasse die grösstmögliche Kurve eingepasst und eine schiefe Balkenbrücke in Eisenbeton für Fahrzeuge bis 22 Tonnen erstellt. Von Baisthal bis St. Wolfgang wurde auf der Talseite ein 2 m breites Trottoir mit Randstein und Teerschotterbelag ausgeführt. Die Korrektions- und Unterbauarbeiten wurden ausgeführt: Los I von den Unter? nehmunsen J. Bernasconi und Stuag thal und Ölten, Los II Baalgeschäft G. Ziegler-Latscha in Mümliswil. Auf der ganzen Strecke erhielt die neuerstellte Strasse zweckentsprechende Fahrbahnbeläge und zwar in den Ortschaften Baisthal und Mümliswil. sowie in einer längern schattigen Strecke Teer-Asohalt-Schotterbelag, in den Kurven Kleinsteinbogenpflästerung und auf den übrigen Zwischenstrekken Hartschotter-Walzung und Oberflächenteerung. Es zeigt sich bei diesem Strassenbau mit aller Deutlichkeit, wie weit man den Ausbau dem Schnellverkehr des Autos anpassen und dabei doch auch jedem andern Verkehr gerecht werden kann. Das Projekt mit Kostenberechnung wurde von Herrn A. Maurer, Ingenieurbureau für Tiefbau und Eisenbeton in Sotothurn ausgearbeitet, welcher auch die Bauleitung innehatte. ^ ^ Mont-Blanc-Tunnel. Die zukünftige Autostrasse Paris—Rom Ober die Faucille und durch den projektierten Mont-Blanc- Tunnel. Die Kartenskizze zeigt deutlich die inter- London, Paris GENEVE® Lyon, Marseille, Bordeaux ^ Faucilte Zürich, München, Berlin, Wien Torino Genova, Roma nationale Bedeutung dieses gewaltigen Tunnel-Projektes, das eine erstklassige europäische Durchgangslinie erschliesst. Schon sind in der Bündner Presse Stimmen laut geworden, die vor Ausführung des Projektes warnen, da dadurch die Schweiz einmal mehr umfahren wird. Wenn sich die schweizerischen und vor allem bündnerischen Verkehrsinteressenten endlich einmal auf ein Projekt einer schweizerischen Nord-Süd-Durchgangsstrasse einigen könnten und nicht immer wieder lokale Interessen in den Vordergrund gestellt würden, dann könnte die Schweiz heute noch dem Mont-Blane- Tunnel-Projekt zuvorkommen und den internationalen Durchgangsverkehr durch ihr Gebiet leiten. Italien. — Eine neue Fahrstrasse im Atta Valsesia. Im Val Sermenza (Alta Valsesia) wurde vor kurzem eine neue Afoenstrasse für den Motorfahrzeugverkehr eröffnet, die von Rimasco über Madonne delle Ferate nach Carcoforo verläuft. Die Strasse führt vom Stausee des Elektrizitätswerkes (905 m) nach dem 1304 m hoch gelegenen Carcoforo. Amtliche Mitteilungen Zusammenstoss mit Velofahrer. Montag, den 11. September 1933, ca. 19.30 Uhr, ereignete sich auf der Solothurnstrasse in Biel-Bözingen ein Unglücksfall, wobei ein Velofahrer von einem Richtung Biel fahrenden Personeinautomobil überfahren und getötet wurde. Der Chauffeur des Personenautos behauptet nun, er sei von einem Richtung Solothurn fahrenden Lastautomobil, das ohne anzuhalten weiterfuhr, geblendet worden. Bereits einvernommene Zeugen bestätigen, dass das Lastauto das Licht nicht abgeblendet hatte. Der unterzeichnete Untersuchungsrichter von Biel ersucht hiermit in erster Linieden betr. Lastautoführer um Angabe seiner Adresse; alle andern Personen, die betr. den obstehenden Unglücksfall Auskunft geben können, werden gebeten, sich beim Untersuchungsrichteramt Biel (Kt. Bern) entweder persönlich oder schriftlich zu melden. Der Untersuchungsrichter. , -" 12,5 km langen Mont-Blane-Tunnels mit seinen Zufahrten von Chamonix und Entreves aus. TEXACO MOTOR OIL Vertreter für die deutsche Schweiz: BASEL: „Kox", Kohlen-Import AG., Steinentorberg 18 BERN : A. Järmann, Spitalgasse 4 CHUR: Calor AG., Postgebäude LUZERN: Ambühl &. Bachmann, Stadthausstrasse 3 LUGANO: Figli di Ant. Primavesi, Via Nassa ST. GALLEN: Gebrüder Rietmann, Neugasse 50 ZÜRICH: „Kox", Kohlen-Import AG., Bahnhofstrasse 31 Karosserie Waönerei Schlosserei Saftlerei Spehglerei ZOfi/CH, TEIZPHOM 23.7/6 TEXACO MOTOR OIL „MOSER"-Anhänger mit nur 1 Tonne Eigengewicht bei 4 Tonnen Nutzlast Kippvorrichtungen E. 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