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E_1933_Zeitung_Nr.085

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10 AUTOMOBIL-REVUE

10 AUTOMOBIL-REVUE 1933 - N° 8i Luftf«ah»t Afr France. Nach der vollzogenen Fusion der fünf französischen Luftverkehrsgesellschaften vom 1. September '1933 fand am 7. Oktober die Fahnenweihe der neuen Einheitsgesellschaft «Air France» auf dem Flughafen Paris-Le Bourget statt. — Der eigentliche Begründer der neuen Gesellschaft, Frankreichs Luftminister Pierre Cot, vollzog in Gegenwart aller zur französischen Luftfahrt in Beziehung stehenden und zahlreicher ausländischer Vertretungen den feierlichen Akt. — Die offizielle Feier, ja — aber doch etwas mehr! — Während bisher eine geschlossene Zusammenarbeit der französischen Luftverkehrs-Unternehmungen nicht denkbar war, während jede dieser Gesellschaften ihre eigenen Interessen verfolgte und ihre Linien mit einem Material beflog, das den Wünschen der in ihrem Verwaltungsrat sitzenden Industrie-Gruppen entsprach, — während neben hochwertigem Menschenmaterial oft nur höchst ungenügendes Flugmaterial den Verkehr besorgte, wird jetzt Wandel geschaffen. Selbsterkenntnis ist ein Zeichen der Stärke, und die « Air France » will stark sein. — In seiner Rede wies der Minister mit Stolz auf die in Angriff genommene Reorganisation hin. Die «unumgänglich notwendige Hilfe des Staates» wird einem Unternehmen gewährt, das ohne Rücksicht auf irgendwelchen Einfluss reinen Verkehrsinteressen dienen soll. Man hat erkannt, dass eine mit Sitzen versehene Bombenmaschine kein «Pullman- Flugzeug» ist, man hat verstanden, dass Sicherheit, Bequemlichkeit, Schnelligkeit nicht zu umgehende Grundbegriffe des Luftverkehrs bilden. Wo noch vor kurzer Zeit neben einigen Farman- und Fokker-Flugzeugen nichts Zweckentsprechendes zu finden war, sind plötzlich zwei neue, bemerkenswerte Verkehrsmuster vorhanden: Wibault Penhoet und Devoitine. Wenn bisher englische Maschinen im Kanalverkehr zwischen Paris und London dominierten, tritt vom nächsten Jahr ab die französische Konkurrenz auf den Plan. Vorbei ist es mit Luftfahrt-Skandalen und Haus-Intrigen. Der starke Mann ist gefunden und um ihn gruppieren sich alle die, deren Wert erwiesen und die sicherlich bisweilen vergeblich für die anvertrauten Interessen kämpften. — Louis All&gre, Generaldirektor der « Air France », aus der französischen Marine hervorgegangen, kennt die Welt. Als Leiter der «Air Orient» hat er verstanden, sich die Freundschaft der holländischen K. L. M. zu erwerben; er wird diesen Freundeskreis jetzt zu erweitern wissen. — Hinter der Aktualität des Auf- und Abrüstungskomplexes müss die Frage der Zivil- Luftfahrt für den Augenblick in den Hintergrund treten. Die Bedeutung der Gründung der «Air France » wird sich in naher Zukunft erweisen. -itav- Detroyat/Fieseler. Bei dem am Sonntag den 8. Oktober auf dem Flugplatz der Firma Moräne, Villacoublay (Paris) ausgetragenen Kunstflugwettbewerb zwischen dem Franzosen Detroyat und dem deutschen Flieger Fieseler ergab sich die absolute Gleichwertigkeit der Leistungen beider Kunstflieger. Beide Konkurrenten führten sowohl auf ihrer eigenen als auch auf der ausgetauschten Maschine des Gegners ihre Kunstflüge vor. Der französische Luftfahrtminister Pierre Cot und ein nach Zehntausenden zählendes Publikum war A anwesend. «Westfalen» wieder unterwegs. Der schwimmende Flugstützpunkt < Westfalen » der Deutschen Lufthansa ist am 5. Oktober wieder ausgelaufen, um sich über Cadiz, Las Palmas und Bathurst nach dem Südatlantik zu begeben. Es wird noch kein regeknässiger Verkehr über den Südatlantik durchgeführt, sondern eine Reihe von Versuchsflügen zwischen der afrikanischen und amerikanischen Küste, wobei die «Westfalen» als Stützpunkt dienen soll. Die Versuche bezwecken die Erprobung einiger wichtiger Verbesserungen, die man auf Grund der bei den ersten Versuchen (im Frühjahr) gemachten Erfahrungen an den technischen Einrichtungen des Dampfers vorgenommen hat. Erst wenn die neuen Versuchsflüge befriedigende Ergebnisse gebracht haben, wird man an die Durchführung eines regelnlässigen Verkehrs gehen. Der Dampfer « Westfalen » wird dieses mal mit drei Dornier « Wal »-Flugbooten (B.M.W.-Motoren) arbeiten, von denen die Flugboote «Monsun» und « Passat» der Deutschen Lufthansa, der « Taifun > dagegen dem Condor Syndicat gehören. -itav- Ernst Udet auf Curtlss-Hawk. Ernst Udet, der bekannte Kriegs- und Kunstflieger, wird demnächst seine Kunstflüge mit einer schwe- Die 'Segelflug-Schulmaschine W. F. 7, die in Grenchen von arbeitslosen Uhrmachern gegenwärtig in gröseerer Anzahl gebaut wird und als deren Konstrukteur unser bekannter Segeltlugspezialist Willf Farner verantwortlich zeichnet. Das Flugzeug hat ausgezeichnete Flugeigenschaften und wiegt bei 10 m Spannweite nur 44 kg. (Photo K. Egli) reren Maschine ausführen. Er übernahm vor kurzem einen Curtiss-Mawk-Jagdeinsitzer, ausgerüstet mit einem Wright-Cyclone-Motor von 700 PS, dessen Höchstgeschwindigkeit 330 km/St, und Sturzfluggeschwindigkeit 540 km/St, erreicht. Russische Luftschiffstrecke. Russland plant die Einrichtung eines transsibirischen Luftschiffverkehrs von Moskau über Magnitogorsk, Novosibirsk, Irkutsk nach Jakutsk. Im kommenden Frühjahr soll bereits mit dem Ausbau der Luftschiffhäfen (etwa alle 2000 km) und der Errichtung von Ankermasten begonnen werden. Zum Einsatz sollen halbstarre Luftschiffe von rund 18,000 m 3 nach Entwurf Nobile gelangen. Der russische Stratosphärenflug. Der von russischer Seite vorbereitete Stratosphärenflug wurde vor einigen Tagen mit Erfolg durchgeführt. Die Besatzung des Ballons konnte eine Reihe von wissenschaftlichen Beobachtungen vornehmen; der mitgeführte Höhenschreiber zeigte etwa 19,000 m Höhe an ; damit ist der Höhenrekord von Prof. Piccard überboten. Die Anerkennung muss jedoch erst seitens der Föderation aeronautique internationale erfolgen, der Russland nicht angehört. Ein neuer Stratosphärenflug mit demselben Ballon steht bevor, -itav- Neues Material für den Luftverkehr. Die beiden französischen Grossflugzeuge Wibault-Penhoet und Dewoitine sollen weiter entwickelt werden. Man will durch Einbau von Landeklappen ihre Landegeschwindigkeit verringern und durch Verkleidung des Fahrgestells beim Wibault, durch einziehbares Fahrgestell beim Dewoitine die Reisegeschwindigkeit erhöhen. Ein vergrösserter dreimotoriger Dewoitine- Typ für 24 Fluggäste ist in Aussicht genommen. A A Um neue Geschwindigkeitsrekorde. In den Vereinigten Staaten schlug Oberst Roscoe Turner dea Transkontinental-Rekord auf der Strecke Los Angeles—New York (Floyd Bennet Field) auf einem Wedeil-Williams-Flugzeug mit 900-FS-Pratt & Whitney-Gebläsemotor. In 10 St. 19 Min. Flugzeit wurdo eine mittlere Geschwindigkeit von 443 km/St, erreicht. Der bestehende Rekord Haizlips wurde um etwa 12 Minuten überboten. — In Frankreich baut die Firma Bernard ihr Wasserflugzeug, das ursprünglich für das Schneider-Rennen vorgesehen war, in ein Landflugzeug um. Mit dieser umgebauten Maschine soll der Geschwindigkeitsrekord für Landflugzeuge, der z. Z. von James Wedeil, auf «Wedell-Williams» mit 491 km/St, gehalten wird, angegriffen werden. Auf dem Gebiet der absoluten Geschwindigkeit werden vermutlich auch die englischen Vickers-Supermarine-Werke wieder eingreifen. A Flugkunde in volkstümlicher Darstellung, Heft 1: Das Motorflugzeug von Joachim Bittner. Verlag: G. J. E. Volckmann Nachf., Berlin-Charlottenburg 2. Preis RM. 1.25. Bittner, ein Flugzeugbauer, der die Luftfahrzeugindustrie aus eigenster Erfahrung kennt, hat es verstanden, den Flugzeugbau, der heute jeden interessiert, auf populärste Weise zu behandeln. An Hand vie|»r Abbildungen und Strichzeichnungen, erhält der*"Laie mühelosen Einblick in die Ma-_ terie; hat er erst den sehr gedrängten Text durcb gearbeitet, so muss er fast Fachmann sein. Niclu nur auf das Flugzeug und seine Teile ist der Verfasser eingegangen, sondern auch auf die bestehenden Einteilungen und Unterteilungen der Flugzeuge. Raffiniert und zugleich klar ist das wohl zum ersten Male in einem Flugzeuglehrbuch verwendete Schwerliniengerippe, das die Zeichnungen wesentlich einfacher und übersichtlicher gestalten lässt. Sogar die bestehenden Bauvorschriften sind, soweit es in den Rahmen des Buches passt, berücksichtigt worden. Jedem Flugbegeisterten kann dieses billige Werkchen bestens empfohlen werden. von ZYLINDERN und AlUML NIUM-GEHÄUSEN jeder Art, VENTILSITZ-RISSE, Ausfüllen von Nuten in Zylinderwandungen.—Spezialverfahren.— Garantie.— Beste Referenzen. 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TH.WILLY, LUZERN (Tel.22.235) offizieller Ford Vertreter Die Autosportsaison Inhalts-Übersicht der Sport-Nummer der „Auto-Jllustrierten": i. Lob des Rennsportes. 2. Die schweizer. Autosportsaison 1933 3. Internationale Autosportsaison 1933 4. DasAutokarussell von Monte Carlo 5. Die Rennformel des Jahres 1934 6. Die Toten des Jahres 1933 7. Rennwagen der Saison 1933 8. Die internationale Saison im Bild 9. Ihr schönstes Rennen (Rundfrage unter schweizerischen Rennfahrern) 10. Die Gefahr des geplatzten Pneus Ausserdem: 1933 Die soeben erschienene 3. Jahresnummer der „Auto-Jllustrierten", widmet sich vorzugsweise dem Autosport. Sie enthält reich bebilderte Berichte über die wichtigsten Veranstaltungen dieser Art im In- und Ausland, die in Wort und Photo noch einmal Revue passieren. Besonderes Interesse dürfte das Ergebnis einer Rundfrage erwecken, welche die Redaktion bei den prominentesten schweizerischen Fahrern über ihr eindruckvolIstes Rennerlebnis veranstaltete. Preis der Nummer Fr. 1.—. Jahresabonnemente, unter Nachlieferung von Nr. 1 (Katalog- Nummer), Nr.2 (Lastwagen-Nummer) nur Fr.2.—. Erhältlich in allen Buchhandlungen und Kiosken, sowie direkt beim Verlag 11. Miszellen, Humor Zürich Bern Genf Desmond s Mir ade OH vereint alle Vorzüge der vielen nach geahmten Oberschmieröle. A. Blaettler-Schenkel Oberleimbach-Zürich 21 liefert sofort gebrauchte Bestandteile für alte und neuere Wagen, sowie Kühler, Räder, Pneus, Achsen, elektrische Beleuchtungen, ebenso für Motorräder. 10572 ZYSSET, OSTERMUNDIGEN. Tel. 41.172. (CHRYSLER-Produkt) Roadster, wegen Abreise günstig 60772 Adresse bei der Publicifas A.-G., Zürich (unter Chiffre De 10076 2). conduite int., neuve, mod. tourisme, 9 GV, ä ceder ä conditions avantageuses. Garage de Versaix, J. Villars, Versoix - Geneve. 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N» 85 - 1933 AUTOMOBIL-REVUE 11 &. c. s. SEKTION AARGAU. Fahrt ins Blaue. Sie führte, waä jedem zuvor ein Rätsel, an die lieblichen Gestade des heimatlichen HaUwüersees und erreichte ihren Höhepunkt bei Spiel zu Wasser und zu Land in der besonders reizvollen Bucht bei Aesch, die sich unser Präsident als Eigentum auserkoren hatte. Für die freundliche Bewirtung sei ihm auch hier herzlich gedankt. Leider fanden sich am Start in Brugg und in Aarau nur wenige unternehmungslustige Mitglieder ein, die •wohlversehen mit guten Karten die von der Sportkommission ausgeklügelte Piste unter die Räder zu nehmen wagten. Dafür war der Besuch am Ziel, das beim Sekretariat in Erfahrung gebracht werden konnte und am Abend im Hotel Hallwil in Beinwil a. S. umso erfreulicher, so dass der an Ueberraechungen reiche Anlass zu einem vollen Erfolg wurde. Auto-Fuchsjagd. Dieser auf Sonntag, den 15. Oktober 1933 angesetzte Anlass von teils sportlichem, teils gesellschaftlichem Charakter sei insbesondere dem forschen Fahrer empfohlen, der schon lange darauf harrt, die Rasse und Wendigkeit seines Wagens zu bewähren. Unser Vorstand hofft daher am Start beim «Bären» in Suhr um 9.30 Uhr ein gut besetztes Feld willkommen heissen zu können. Dort werden vom Sportpräsidenten auch die leglementarischen Vorschriften bekanntgegeben, die übrigens den Mitgliedern schon in der letzten Sektions-Chronik zur Kenntnis gebracht wurden. Nach Abbruch der Fuchsjagd versammeln sich die Teilnehmer zu einem einfachen Mittagsmahl um 13 Uhr im Hotel « Löwen» in Schottland, wozu auch alle Mitglieder, die dem sportlichen Teil ferngeblieben sind, freundlichst eingeladen werden. Anmeldungen zur Jagd und zum Essen sind bis spätestens FTeitag, den 13. Oktober, abends an das Sekretariat in Aarau zu richten. Martini-Ball. Dieser traditionelle Clubanlass findet als Auftakt zur kommenden Wintersaison am 11. November in den Räumen des Kursaals Baden statt. Die Sportkommission verwandelt sich hierzu in eine Vergnügungskommission und ist mit Vorarbeiten für eine gediegene Durchführung des Balles bereits beschäftigt. Eine besondere Einladung wird demnächst zugestellt werden. Wir bitten jedoch unsere Mitglieder schon heute, diesen Abend für den A. C. S. zu reservieren. SEKTION BERN. Walliser Fahrt der Berner 1933. Wir wollen dem Walliser A. C. S. sehr dankbar sein, dass er diese Traubenfahrt nach Sitten so tadellos organisiert hat. Letzten Samstag versammelten sich die ungefähr 30 Teilnehmer des bernischen A. C. S. in Martigny zur gemeinsamen Abfahrt 17.30 Uhr nach Sitten. Dort Unterkunftsbezug und nach dem Abendessen Besichtigung verschiedener Kellereien. Wer da an die alten Weinkeller dachte, voll Spinngewebe und Modergeruch, kam aus .dem Staunen nicht heraus, ob der modernen grosszügigen Anlagen zum Pressen und Lagern des kostbaren Saftes. Da lachte dem Weinkenner das Herz im Leibe, wenn er so seine besten Marken wohlgeordnet in den Riesenfässern beisammen sah und von dem und jenem ein Muster zur Probe erhielt. Unbeschadet kehrte jeder yon diesem Rundgang nach ^deffikJJolel -zuxück, wo.jjun.,.die .Soiree.aiusicale-. et. dahsarite ihren Anfang nahm. Sehr gefallen haben die Vorträge der «Chanson Valaisanne» mit den reizenden Trachten aus Evolene und Saviese, mit dem sympathischen Dirigenten und den hübschen Einzel- und Ges.amtvorträgen. Bis nach 4 Uhr wurde getanzt und fröhlich beisammen gesessen und nur wenige hatten leider nur allzufrüh nach Hause gedrängt. Am Sonntagmorgen bewegte sich eine fast unübersehbare Wagenkolonne nach den staatlichen Rebgütern du Grand Brüle. Hier servierten sympathische Walliserinnen Trauben und Wein nach Herzenslust. Und nun ging es bald weiter zur piece ;de reetistance der ganzen Veranstaltung, zur Raclette auf der Domäne de la Sarvaz. Hier war nun die ganze Autogemeinde beisammen in einem herrlichen Pappelwäldchen, wo bald der Bernermarsch erklang, an hübsch gedeckten Tischen Hunderte Platz nahmen und an den Spezialkohlenöfen die Raclette zubereitet wurde. Wie gut das schmeckte, wollen wir gar nicht verraten. Das muss jeder selbst ausprobieren. Ein leichter Regen, der gnädigerweise bis 14 Uhr gewartet hatte, drängte nun die letzten Esser zur baldigen Abfahrt. Keiner der Teilnehmer wird wohl die etwas lange Hin- und Rückfahrt bereut haben, und wer noch nicht dabei war, der rüste sich für nächstes Jahr. Br. SEKTION ZÜRICH. Eine frühere Tradition aufnehmend, führt die Sektion Zürich des A. G. S. am 14. Oktober eine Herbst fahrt ins Zürcher Weinland durch, die, von Hegi bei Winterthur ausgehend, über Sulz, Ellikon, Uesslingen, Stammheim, wo eine Sauserprobo stattfindet, Ossängen, Andelfingen nach Henggart zu einem gemütlichen Nachtessen mit Ländlermusik auf Tanz führt. Für die interessante Vortragsmatinee vom 22. Oktober im Apollo Cinema, wo der bekannte deutsche Forscher Hans Helfritz, Berlin, einen Lichtbilder- und Filmvortrag über « Zauber der Wüste» halten wird, macht sich bereits rege Nachfrage nach Eintrittskarten geltend. Der Vortragende wird im ersten Teil über das Land Hadramaut und im zweiten Teil über das den Europern verschlossene Königreich Jemen berichten. Sein* Vortrag, der bis anhin in der Schweiz noch nirgends gehalten worden ist, dürfte eine besondere Attraktion bilden. s. T. C. S. . T. C. S.-Hilfsdienst. Der vom Schweiz. * Touring- Club organisierte und unterhaltene Strassenhilfsdienst wird ab 22. Oktober seine Tätigkeit einstellen. Ende September wurde der Grenzdienst für Genf aufgehoben, was vom 15. Oktober an auch für die an der Nordgrenze stationierten Posten eintreten wird. Der Hilfsdienst am Furkapass und an der Grimsel wird mit den ersten Schneefällen aufhören, was seit Jahren Mitte bis Ende OktobeT zu geschehen pflegt. Während des Monats September haben die 18 Strassenagenten des T. C. S. 397 Automobilisten, 287 Motorradfahrern und-44 Velofahrern bei Behebung von Pannen geholfen. 51 Personen haben sie ihre Hilfe bei Unfäl'en angedeihen lassen und 9 Verletzte nach Krankenhäusern überführt. = Autosektion Aargau Wie alljährlich, so führte auch pro 1933 die Autosektion Aargau des T. C. S. am 25.« September eine wohlgelungene Autofahrt mit den Kindern der Meyerschen Erziehungsanstalt Effingen durch Pur die Ausfahrt «teilten 8 Vorstandsmitglieder ihre Wagen zur Verfügung. Die Tour führte die Anstaltsvorsteher mit den Zöglingen von Effingan über den Bözherg nach Beinwil, Münster, Sempach, Luzern. In Küsnacht stiftete die Sektionskasse ein währschaftes Zobig. Nach Besichtigung der Stadt Luzern mit dem Löwendenkcnal gings über Rolkreuz - Muri wieder heimwärts. Mit dieser Ausfahrt hat die Sektion vielen armen Kinderherzen eine aufrichtige Freude bereitet. Sektion Graubunden Aus Anlass der Abhaltung der ordentlichen Generalversammlung des T. C. S. Graubünden veranstaltete die Ortsgruppe Chur, unter der bewährten Leitung des Herrn Järmann, eine «Zu.vetlässigkeitsfahrt mit Schnelligkeitsschätzen ». Die Durchführung zeigte, dass solche Prüfungen auch dem langjährigen Praktiker beweisen, dass er immer noch etwas lernen kann. Es wäre de halb sehr zu begrüssen, wenn solche selbstgewählte Nachprüfungen öfters organisiert werden könnten, und wenn namentlich sämtliche Autofahrer sich an derartigem, beinebens bemerkt auch recht unterhaltenden, Rätsellösen beteiligen würden. Es braucht keiner Angst zu haben, er komme um den Kopf. — Einige schöne Preise lohnten die Geschicklichkeit und gaben Ansporn für ein anderes Mal. Nachmittags 1 Uhr 30 begannen im Hotel Drei König in Chur die statutarischen Verhandlungen, welche unter der prompten Leitung des Vorstandes sich relativ rasch abwickeln Hessen. Dafür dankte die Versammlung den Herren durch eine einmütige Bestätigung im Amte auf eine neue zweijährige Amtsperiode. Der Vorstand erhielt Kompetenz, weitere Mitglieder zuzuziehen, um insbesondere auch den verschiedenen Talschaftsinteressen Rechnung tragen zu können. — Ebenso wurden die Herren Rechnungsrevisoren bestätigt. Der vom Präsidenten verfasste Jahresbericht dankte speziell dem Baudepartement und seinen Organen für das den Bedürfnissen des Automobilismus entgegengebrachte Verständnis anlässlich der Einführung des neuen Automobilgesetzes. Wenn selbstverständlich die grosse Umwälzung auf diesem Verkehrsgebiet nicht reibungslos vor sich gehen konnte, so darf doch hervorgehoben werden, dass im allgemeinen die neue Ordnung sich bewährt und nicht schikanös gehandhabt wird. — Einen ganz besonderen Dank richtete Dr. Brügger an die Regierung und die Organe des Automobildienstes für die wenigstens teilweise Aenderung der Taxordnung, welche auf unsere besonderen Verhältnisse Rücksicht nimmt. Die Befürchtungen, es bringe diese Erleichterung einen Einnahmenrückgang, haben sich nicht erfüllt. Die Einnahmen haben sich, trotz Verschärfung der Krisis, nicht unwesentlich erhöht. Ein Beweis dafür, dass Verkehrserleichterungen und Verkehrsverbesserungen wohl die besten Mittel zur Verkohrsförderung bilden. — Zwei sachbezügliche Postulate, die Taxermässigung für alte Wagen und die Einführung der Wechselnummern für Besitzer von zwei Fahrzeugen sind noch pendent. Der Vorstand wurde von der Versammlung beauftragt, auch diese begründeten und berechtigten Begehren weiter zu verfolgen. Die Mitglieder des T. C. S. erwarten, der Kleine Rat werde ihrem Wunsche entsprechen. Interessante Mitteilungen aus dem Automobil- Strafrechtsverfahren zeigten, dass diesbezüglich die Einführung des neuen Gesetzes noch nicht klappt. Die Kreisgerichte* dürfen 'nur dann Uebertretun^enr des eidgen. Gesetzes ahnden wenn gleichzeitig eine Körperverletzung oder schwerer Sachschaden strafrechtlich zur Verurteilung gelangt. Die Praxis mancher Kreisgerichte hat sich dieser klaren Gesetzesvorschrift noch nicht anpassen können. — Es ist aber auch zu erwarten, dass nur in Fällen von schwerer Körperverletzung, verbunden mit längerer Arbeitsunfähigkeit, das Strafverfahren eingeleitet, und dass dieses bei reinen Sachschadensfällen, wie in andern Kantonen, ausgeschlossen wird. Der Bericht kam sodann auch auf die Strassonverhältnisse zu sprechen; er anerkannte die grossen Arbeiten, welche bisher, unter Berücksichtigung der finanziellen Verhältnisse und der Ausdehnung des bündnerischen Strassennetzes, ausgeführt worden sind. Eine etwelche Beschleunigung ist allerdings sehr wünschbar. Der Bund sollte, was gewiss weite Kreise schweizerischer Motorfahrzeugbesitzer begrüssen würden, für den Ausbau der Strassen in den Gebirgskantonen eine etwas grössere Zuwendung aus dem Benzinzoll bewilligen. Auf die Budgets der dichtbevölkerten Kantone macht ein kleiner Abstrich nicht viel aus, während für unsere Verhältnisse auch jede milde Gabe dankend entgegengenommen wird. Wir reden nicht der Subventionswirtschaft das Wort; was wir verlangen ist eine allen dienende zweckmässige Verteilung dem Automobilismus zukommender und aus ihm herausgenommener Gelder! — Dass die Beschleunigung des Ausbaues der Walenseestrasse einem dringenden Verkehrsbedürfnis entspricht, wurde beinebens ebenfalls bemerkt. Wenn die Vorarbeiten für die Erstellung des grossen neuen Strassenstückes Weesen-Mühlehorn noch nicht beendigt sind, sollte wenigstens auf die Inangriffnahme der Korrektion und der Verbreiterung der Strecke Mühlehorn-Sargans gedrungen werden. Zweifelsohne gehören'diesö Arbeiten zum Bau einer erstklassigen internationalen Durchgangsstrasse Nord-Süd. < Eine Anregung, die Frage der versuchsweisen Einführung des Einbahnverkehrs auf gewissen kleinen Nebenstrassen, abgeteilt nach geraden und ungeraden Stundenzahlen, gab dem in Vertretung des Departementsvorstehers anwesenden Herrn Oberingenieur Sutter Anlass, mitzuteilen, dass bezügliche Studien bereits vorgenommen werden und dass Versuche gemacht würden. Um 3 Uhr 30 konnte die anregend verlaufene Versammlung geschlossen werden. Die Teilnehmer fuhren mit ihren Familienangehörigen nach Lenzerheide zu unserem Clubmitglied F. Schmid zum Seehof, woselbst unter Begleitung des rassigen und auch anmutigen Handharmonika-Clubs Chur noch einige Stunden der Geselligkeit gewidmet wurden. — Diejenigen Clubmitglieder, welche nicht dabei waren, sollen wissen, dass es schön gewesen ist, damit der Neid sie plage, bis wir wieder zusammenkommen, -e- Autosektion St. Gallen-Appenzell ORTSGRUPPE TOGGENBURG. Die Ortsgruppe Toggenburg ladet hiermit alle ihre Mitglieder, sowie weitere Automobilisten und Freunde des T. C. S. zu einem Sauser-Bummel nach dem schmucken und idyllisch gelegenen Berneck auf nächsten Sonntag, den 15. Oktober (bei Regenwetter Verschiebung auf den 22. Oktober), recht herzlich ein. Selbstverständlich nehmen wir unsere Frauen mit, um bei Musik und Tanz und einem gut geratenen Tropfen « Bernecker 1933er» einige frohe, unbeschwerte Stunden zu geniessen. Sammlung der Teilnehmer vor dem > Hirschen > in "Waltfs'tatt bis 9.30 Uhr (um Pünktlichkeit wird; gebeten). Abfahtt nach Appenzell. Daselbst «Znüni»-Aufentfcalt im Hotel «Säntls». Weiterfahrt über Gais, neue Stoss-Straese nach Altstätten-Berneck. Gemeinsames Mittagessen im Hotel «Drei -Eidgenossen», nachher gemütliches Zusammenhocken und -Degoustieren. Die Heimreise wird freigegeben. Der Vorstand hofft auf eine recht zahlreiche Beteiligung zu unserem ersten Vereinsbummel.' Anmeldungen erbeten wegen ^Bestellung des Mittagessen an den Aktuar E. Lutz in Waüwil, Tel. 117. E. L. ORTSGRUPPE WIL UND UMGEBUNG- Nachdem der Sommer nun vorüber und wir unsere Mitglieder dieses Jahr- in Anbetracht der Krisia mit Anlässen nicht staTk belästigt haben, wollen wir uns doch noch einmal zusammenfinden, bevor der Winter seinen Einzug halten wird. Wir laden Sie deshalb zu einer Sauser- Fa,hrf ine Bad U-ttwil an die Gestade des Bodensees recht freundlich ein, und hoffen, dass Sie unserer Einladung zählreich Folge leisten werden Ḃesammlung in Wil beim Schwanen um 1 Uhr, oder im Bad Uttwil um 2 Uhr, im kleinen Saal. Der Sauser soll vorzüglich sein, vom bibelisüssen bis zum Sauser im Stadium, also für alle Jahrgänge und für Damen und Herren. Alle unsere Freunde aus den übxigen Ortsgruppen sind uns recht herzlich willkommen. Also auf nach dem Bad Uttwil. Sonntag, den 18. Oktober 1933. Bei ungünstiger .Witterune gibt die Telephonzentrale Wil Auskunft. Die Kommission. AUTOSEKTION ZÜRICH. Geschicklichkeitsfahren. Obwohl sich mehr als 300 Teilnehmer gemeldet hatten, musste aus'zeittechnjscben Gründen die Anmeldung zum Gymkhana der Sektion Zürich des T. C. S., das am kommenden Samstag und Sonntag am alten Tonhalle-Areal in Zürich durchgeführt wird, mit 160 Konkurrenten geschlossen werden. Die zum erstenmal in diesem grossen Rahmen in der Schweiz durchgeführte sportliche Veranstaltung verspricht .nach dem soeben erschienenen umfangreichen Programm eine interessante Manifestation des Autotourismus zu werden. Da sämtliche Aufgaben des Geschicklichkeitsfahrens der Praxis entnommen wurden und zudem der Automobilist auch theoretisch Prüfungen unterlegen ist, wird den breiten Massen gezeigt werden, was' Zuverlässigkeit, Ausdauer und Geistesgegenwart ausser der technischen Beherrschung seines Vehikels im' täglichen Verkehrsleben des Fahrers vermögen. Die Gebefreudigkeit zürcherischer Firmen ermöglichte zudem die Aufstellung eines reichhaltigen Gabentempels im Werte von über 4500 Franken. Als wertvolle Bereicherung des Programms wird zum erstenmal auf dem Kontinent ein Autoball-Match zwischen vieT Teams, an dem bekannte Fahrer teilnehmen, ausgetragen. Der grosse sportliche Wettbewerb der iKihrigen Sektion ist als' Generalprobe für die im nächsten Jahr stattfindende erste Schweiz. Meisterschaft für Geschicklichkeitsfahren gedacht und wird, jedenfalls in allen automobilistischen Kreisen viel Beachtung: finden. ' T. • (Ohne Verantwortlichkeit der Redaktion.) -L_l_Mangelhaffe Strassen. Als-Automobilist empflsäie i«h gemeinsam mit=andern Kollegen den Zustand vieler Strassen in der Zentralschweiz, z.B. die Zufahrtsstrassen beider Ufer am Zugersee, als bedenklich in Anbetracht der vielen Millionen Franken, welche die Automobilisten jährlich an Steuern zahlen. Die ganze Länge der wichtigen Zufahrtssjtrasse über Zug dem See entlang ist in einem solch bwjenklichen Zustand, dass man nur mit Ingrimm dieselbe zu befahren gezwungen ist und sich unwillkürlich fragt, was den alles mit dem vielen Gelde passiert und warum den elementarsten Forderungen an das Strassennetz nicht Genüge geleistet wird. Italien, ein an und für sich erheblich ärmeres Land, stellt unsere Schweiz in dieser Hinsicht weit in den Schatten mit seinen Anstrengungen, ein Strassennetz zu schaffen, das dem durchreisenden Fremden nur imponiert und Bewunderung erheischt. Es ist bedauerlich, dass nur im Fachblatt der Autofahrer, nicht aber ^auch , in der übrigen Presse Stimmen gegen diese Uebelstände laut werden. G. in Z: Unfall an unübersichtlicher Strassenanlage. Dieser Tage hat sich bei der ehemaligen Spinnerei Hard in Wülflingen ein Zusammenstoss zwischen Velofahrer und Automobil ereignet, der glücklicherweise üoeh glimpflich ablief, aber schwere Folgen hätte halben können. Diese Kollision sollte die Behörden veranlassen, die Oertlichkeit" einer genauen Berichtigung zu unterziehen, da mit verhältnismässig einfachen Mitteln die dortige Unübersichtlichkeit behoben werden könnte. Das Land zwischen der TÖss und der Strasse Winterthur-Bülach, wie auch zwischen dieser Route und der Strasse Wintertbu^Neftenbach, ist mit dichtem Gebüsch bewachsen, das jegliche Üebersicht verhindert und sowohl die Ausfahrt des über eine Brücke führenden Zufahrtssträsschens «um i Areal der. Spinnerei, wie auch die Einmündung der Neftenbacher- in die Bülacherstrasse erheblich erschwert und gefährdet. Da "auf jener Strasse zudem ein .Dreiachser der Postverwaltung regelmässig kursiert, dürfte die Entschliessüng, vermehrte Üebersicht zu schaffen,, um so leichter fallen. A. S. in N. Gewalt oder Recht? AÄ 23. September fuhr eifiiräubündner Chauffeur aus Da^os auf der Strasse von Siobnen nach Lachen. Beim Ueberholen eines andern Wagens geriet er auf das linke Trottoir. und erlitt beim Herunterfahren vom Trottoir einen Steüerungsdefekt, so dass sein Wagen ein Stück weit den Eisenzaun auf der rechten Strassenseite demolierte. Der Schaden 'wurde umgehend der Versicherung angemeldet und der Wagen einer Garage in Siebnen in Reparatur gegeben. Nach Beendigung der Reparatur verlängte der Eigentümer des Wagens vom Bezirksamt 1 der March die Verkehrsbewilligung für den Wagen und Fahrbewilligurig 1 für den Chauffeur heraus. Das Bezirksamt stellt sich auf den Standpunkt: es sei eine Kaution von Fr. 500.— zu leisten, ansonst der Wagen als Beweismittel beschlagnahmt werde (!).. Auf die Vorstellungen des Eigentümers,-: er habe den Fall der Versicherung gemeldet, der Wagen könne als Beweismittel überhaupt nichts nützen, erhielt er die Antwort, man lasse sich den Zaun nicht alle Wollen über den Haufen fahren .. Das Bezirksamt ermässigte schliesslich die Kaution auf Fr. 250.— und Hess den Automobilisten abreisen. Das gewalttätige Vorgehen des Bezirksamtes March verdient es, in der Oeffentlichkeit bekannt zu werden. Schliesslich hat es ein in der Schweiz ansässiger Schweizerbürger, dessen Versicherung und Papiere absolut in Ordnung sind, denn doch noch nicht höüg,: in- derartiger..Weise-.-schikaniert zu; .werden. G. in E. Amtliche Mitteilungen Nach bundesTechtlicher Vorschrift müssen die alten Führer- und Fahrzeugausweise sowie die Polizei-Kontrollnummernechilder bis Ende 1933 ausgetauscht sein. Die' Motorfahrzeugführer und Halter weiden aufgefordert, den Austausch, soweit das nicht erfolgt ist, vorzunehmen. Die Zustellung der Ausweise und Schilder erfolgt auf Wunsch per Post (Nachnahme). Kant. Strassenverkehrsamt Bern. Stfvasxen Simplonstrasse. Wegen Steinschlags bei Iselle bleibt die Simplonstrasse aller Wahrscheinlichkeit nach 3 bis 4 Tage gesperrt. Der Autotransport von Brig nach Domodossola kann mit Hilf© der Bahn geschehen. = d*«aft Neugründung. «Warnen» Vertriebsgesellschaft, Zürich, unter dieser Firma wurde eine Genossenschaft gebildet. Ihr Zweck ist der Erwerb und die Verwertung aller Danuserschen Patente und der Vertrieb von Warner- Apparaten. Es werden Anteilscheine zu je 1000 Fr. ausgegeben. Der Vorstand besteht aus G. Danuser, Kaufmann, als Präs. F. C. Danuser, Zahnarzt, in Trogen, als Vizepräs. Der Präsident führt Einzelunterschrift. Ebenso der Geschäftsführer E. Danuser. Geschäftslokal: Schweizergasse. Autoparts A.-G., Zürich. Unter dieser Firm* wurde eine Akt.-Ges. mit einem Kapital von Fr. 50 000.— gegründet. Ihr Zweck ist der Import und Handel in Ersatzteilen und Zubehör für Automobile. Dem V. R. gehören an A. Winterhalter, Kaufmann, St. Gallen, als Präs., Dr. B. Winterhalter, Kaufmann, St. Gallen, und Dr. W. Ffiessler, Advokat, St. Gallen. Die beiden erstgenannten führen Einzelunterschrift. Koll.-Prok. ist erteilt an H. Aeberli und P. Cappelli, beide in Zürich. Geschäftslokal: Talstrasse. Auto Demolition S. G., Lausanne. Unter dieser Firma wurde eine Akt.-Ges-. mit einem Kapital von 2000 Fr. gegründet. Zweck der Unternehmung ist der Ankauf von Motorfahrzeugen, deren Demolierung und Verkauf der noch brauchbaren Teilstücke. Einziger V. R. ist A. Panchaud, Mechaniker, Lausanne. Domizil: La Prairie, Lausanne. Personelles. ' Heinrich Meier, Garage, Bunl-Wattwil. Inhaber dieser Firma ist Hch. Meier. Die Firma erteilt Prokura an Anna Meier-Baumann. Domizil: Bunt. J. H. Perret-Gentil, Auto-Garage, Neuchätel. Die an H. J Hablützel erteilte Prokura ist erloschen. Carrosserie-Werke Aarburg A.-G., Aarburg. A. Burth, Karosserietechniker, deutscher Staatsangehöriger, in Aarburg wurde als weiteres Mitglied in den V R. gewählt. Die beiden Mitglieder des V. R. zeichnen unter sich kollektiv. Die Einzelunterschrift von J. Burnens est erloschen. Service General du Pneu S. A., La Chaux-de- Fonds. Als einziger V. R. fungiert H. Borel. Er führt rechtsverbindliche Einzelunterschrift an Stelle "von G. Wuthier, dessen Unterschrift erloschen ist. Extension Autos S.A., Genf. G. Naef, Direktor der Gesellschaft, wurde in den V. R. berufen. # Diesem gehören nunmehr P. Mingot als Präsident und G. Naef als Sekretär an, beide führen Einzelunterschrift. Champery Garage S. A., Champfry. Dem V. R. gehören an: P. Morisod, Schreinermeister, als Präs. D. Berra, A. Saudan, Hoteldirektor, und M. Grenon, Sägereibesitzer, alle in Champery. Aus dem V.R. sind ausgetreten: Ch. Hugli, A, Bachmann, G. Marclay und Th. Berra, deren Unterschrift erloschen ist. Kapitaländerung. Societe Touristique pour le Numerotage et la Signalisation des Routes, Genf. Das Akt.-Kap. wurde von 160000 Fr. auf 100000 Fr. reduziert, durch Verminderung des Nominalwertes der Aktien von 640 Fr. auf 400 Fr. W. Wehrli, Notar, Bern, wurde in den V. R. gewählt. Diesem gehören an: C. Sylvant, Präs., L. Dessert, E. Genevet, R. von Stürler und W. Wehrli, sie führen alle KoII.-Unterschrift zu zweien. M. Ducommun ist infolge Tod aus dem V. R. ausgeschieden und seine Unterschrift erloschen. Reoil A.-G., Bern. Raffinage von und Handel mit frischen und gebrauchten Oelen. Das Akt.-Kap.. von Fr. 10 000.— wird durch Neuausgabe von 46 Namenaktien ä Fr. 500.— auf Fr. 33 000.— erhöht. Aus dem V.R. sind J. Christen und H. Keusen ausgeschieden. Deren Zeichnungsberechtigung sowie diejenige von W. Krüger sind erloschen. Neu in den V. R. wurden gewählt: H. Moser, Kaufmann, Bern, als Präs., und J. Scherler, Kaufmann, Bern. Die V. Räte zeichnen kollektiv zu zweien. Domizil: Beundenfeldstrasse. Firmenänderung. Jakob Graf, Autopoliermittel, Zürich. Diese Firma, welche die Generalvertretung des Autopoliermittels «"Strato» innehatte, ist infolge Abtretung des Geschäftes erloschen. Akt. und Passiven gehen an die Firma Strato A.-G. in Zürich über. Carrosserie Eggli fror es S. A., Lausanne. Unter dieser Firma wurde eine AG. mit einem Kapital von Fr. 60000.— gegründet. Zweck der Unternehmung ist die Uebernahme der Aktiven und Passiven der früheren Koll.-Ges. Eggli freres, welche aufgelöst wurde, und die Weiterführung der Geschäfte dieses Unternehmens. Einziger V. R. ist Jean Eggli, Carrossier. Als Prokuristen wurden bezeichnet Ernest Eggli, H. Weiss und M. Reinhardt. Die letzten beiden sind deutscher Staatszugehörigkeit, alle drei wohnhaft in Lausanne. Domiziländerung. Auto-Vertretung A.-G., Grenchen. Diese Akt.- Ges., weiche den, Handel und die Vertretung mit Automobilen und Autobestandteilen bezweckt, hat ihren Sitz nach Solothurn verlegt. Die Firma wird daher im Handelsregister von Grenchen gelöscht. Phil. Zucker Ä.-G., Motorfahrzeuge, Basel. Die Firma hat ihren Sitz von Basel nach Zürich verlegt Und wird daher in Basel gelöscht. Royal de. A.-G., Ölten, Pneuhandel. Diese Akt.- Ges. hat ihren Sitz nach Zürich verlegt und wurde im Handelsregister von Ölten gelöscht. Gescliäflsübergabe. Die frühere Gesenkschmiede und mech. Werkstätte der Firma Fuchs & Co. in Arbon ist käuflich an P König übergegangen. Die Unternehmung ist nach wie vor bestrebt, ihre bekannten Beschläge prompt und in bester Qualität zu liefern. Sämtliche Teile werden ausschliesslich in Arbon angefertigt und dürfen, daher _mi das Schutzzeichen der Armbrust führen.