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E_1933_Zeitung_Nr.085

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Fortsetzung von Seite 2

Fortsetzung von Seite 2 am Lenkrad sowohl in jedem beliebigen Moment vorwählen, wie auch zur Wirkung bringen. Zur Auslösung des gewünschten Ganges braucht lediglich das Kupplungspedal durchgetreten und wieder losgelassen zu werden. So wählt man beispielsweise beim Heranfahren an eine stärkere Steigung, eine scharfe Kurve oder einen Niveauübergang mit dem Hebel am Lenkrad bereits den dritten, zweiten oder ersten Gang vor, während man in Wirklichkeit noch im vierten Gang fährt. Durch kurzen Druck auf das Pedal bringt man im geeigneten Moment den vorgewählten Gang zur Wirkung. Da das Getriebe als Planetengetriebe aufgebaut ist und ständig im Eingriff befindliche Zahnräder hat, wird; jede Kunstfertigkeit im Schalten unnötig. Mercedes-Benz. Mit Rücksicht auf den hohen französischen Eingangszoll, durch den vor allem die billigeren ausländischen Wagen stark betroffen werden, hat sich Mercedes-Benz dieses Jahr auf die Schaustellung seiner höchstwertigen Produkte beschränkt. Im Vordergrund des Interesses stehen vor allem die beiden Ausführungen der Kompressor-Type 380, die heute allgemein als eine der Gipfelleistungen der Automobiltechnik anerkannt wird. Das Chassis ist unseren Lesern bereits vom Genfer Salon her bekannt. Wie erinnerlich, hat es einen 3796-ccm-Achtzylindermotor mit 120 PS Bremsleistung, hängenden, durch Stossstangen und Kipphebel gesteuerten Ventilen, Kompressor-Vergaser, Batteriezündung, ein Dreiganggetriebe, dessen oberste Stufen geräuschlos und synchronisiert sind, hydraulische Innenbackenbremsen, Schwingachsen mit Spiralfedern vorn und hinten, ein Gewicht von 1280 kg, und eitie Maximalgeschwindigkeit von zirka 150 km/St. Die erstmalig beim Typ 170 angewandte Schraubenfederung hat sich auch beim vorliegenden Kompressor-Chassis ausgezeichnet bewährt. Dämpfung und Aufhängung sind bei dieser Federungsart genau voneinander getrennt und lassen sich entsprechend genau kontrollieren, während die bei Blattfedern auftretende Eigenreibung die Berechnungen des Konstrukteurs nur allzu leicht verfälscht. Die eingangs erwähnten zwei Ausführungen dieses hochwertigen Chassis unterscheiden sich voneinander zur Hauptsache dadurch, dass beim Sportchassis der Motor und Kühler weiter zurückverlegt wurden. Wenn da- durch auch etwas Raum verloren geht, so erhält der Wagen dafür anderseits ein ausserordentlich rassiges Aussehen, was das ausgestellte prachtvolle Cabriolet am deutlichsten bezeugt. Packard. Die im letzten Frühjahr eingeführten und auch am Pariser Salon vertretenen drei Grundtypen mit Achtzylinder-Reihenmotoren von 120 und 145 PS und einem Zwölfzylinder- Motor von 160 PS zeigen keine wesentlichen Abänderungen. Wie schon vom Genfer Salon her bekannt, weisen diese Aristokraten der amerikanischen Automobilproduktion alle nur erdenklichen raffinierten Vervollkommnungen auf, so beispielsweise einen die Gemischvorwärmung automatisch regulierenden Thermostaten, ein Vergaser-System, das die Vorzüge des Fallstrom-Vergasers mit demjenigen des kombinierten Vergasers vereinigt, eine sich beim Anlassen des Motors selbsttätig in die günstigste Stellung einregulierende Luftdrossel, einen Apparat zur Konstanthaltung der Leerlauf-Tourenzahl bei kaltem und warmem Motor, ein in der Wirkung am Instrumentenbrett abstufbares Bremssystem, das die Schleudergefahr auf nassem Asphalt oder auf vereister Strasse weitgehend zu vermindern gestattet, ein Vierganggetriebe mit zwei geräuschlosen und synchronisierten obersten Gängen u. a. m. Die diesmal ausgestellten Karosserien, ein Coupe de ville auf dem Zwölfzylinder- Chassis und zwei Cabriolets auf Achtzylinder- Chassis zeigen ausser der gewohnten Qualitätsausführung eine äusserst gediegene Linienführung. Speziell bei den offenen Wagen verdient die vorbildliche Art und Weise, wie sich das Verdeck in der Karosserie versenken lässt, eingehende Beachtung. Die Auswahl der Farben verrät nicht weniger künstlerischen Geschmack, als der mechanische Teil konstruktive Meisterschaft. Lancia. Die jewefls schon, im Entwurf sehr hochgezüchteten Modelle dieser Marke zeigen von Jahr zu Jähr immer nur geringe Veränderungen. So treffen wir auch diesmal auf dem Stand die Modelle « Astura », « DiTambda » und den nachgerade berühmt gewordenen Kleinwagen « Augusta » fast unverändert an. Beim AchtzylindermodeÜ Astura wurde der Zylinderinhalt von 2,6 Liter auf 3 Liter erhöht, wodurch der Wagen an Leistungsfähigkeit noch bedeutend gewonnen hat. Das AUTOMOBIL-REVUE 1933 ~ N° 85 Model! Astura wie auch der grosse Dilambda- Achtzylinder von 3960 ccm Zylinderinhalt zeigen den modernen geneigten Kühlereinbau. Der 1194-ccm-Vierzylinder-Kleinwagen Augusta hatte infolge seiner glänzenden Fahreigenschaften eine derartige Nachfrage zu verzeichnen, dass die Fabrik mehrere Monate lang mit den Bestellungen nicht Schritt zu halten vermochte. Einem Totalgewicht von* 815 kg steht bei diesem Wagen eine Motorleistung von 35 PS gegenüber, so dass von vornherein ein ungewöhnlich hohes Beschleunigungs- und Bergsteigvermögen zu erwarten ist. Der Motor hat hängende Ventile, die durch eine obenliegende Nockenwelle gesteuert werden. Der Antrieb der Nockenwelle geschieht durch eine Rollenkette. Das Vierganggetriebe hat zwei geräuschlose oberste Gänge. Der ganze Motorgetriebeblock ist wie bei allen neueren Lanciatypen elastisch im Rahmen eingebaut, so dass trotz Anwendung eines hohen Kompressionsverhältnisses die "Maschine weich und geräuschlos läuft Eines der wichtigsten Kennzeichen des Wagens stellt jedoch die Vereinigung des Chassisrahmens mit der Karosserie zu einer Einheit dar. wobei ausgedehnter Gebrauch von elektrischen Schweissungen gemacht wurde. Für die schon bei allen früheren Lanciatypen sprichwörtlich hervorragende Strassenhaltung sorgt die Einzelabfederung der Vorderräder. An Stelle der erstmals bei der Type Augusta angewandten trockenen Dämpfung ist nun auch hier die hydraulische Dämpfung der Vorderradfederung getreten, wie sie sich bei den übrigen Modellen so hervorragend bewährt hat. Essex-Hudson. Die auch in Frankreich stark verbreitete Marke Essex-Hudson ist am Salon mit einem Cabriolet, einem Sedan und einer Coach der der Type Terraplane 6, einem dunkelbraunen Sedan der Type Terraplane 8 und einem hellbraunen Achtzylinder-Hudson-Wagen vertreten. Wesentliche Neuerungen sind an diesen Typen seit dem Genfer Salon, an welchem sie uns vorgestellt wurden, keine zu verzeichnen, t Die hervorstechendste Eigenschaft der Essex- und Hudson-Wagen ist ihr gegenüber anderen Serienwagen ausserordentlich hohes Leistungs-Gewichtsverhältnis. Auf die Pferdestärke entfallen bei einzelnen Typen nur 12 kg Wagengewicht, während man sonst bei serienmässigen Tourenwagen oft noch mit dem doppelten Betrag zu rechnen hat Es ergibt sich daraus ein Beschleunigungs- und Bergsteigvermögen, wie es noch vor wenig Jahren als für einen Tourenwagen ganz unmöglich betrachtet worden wäre. Als Beispiel sei angeführt, dass sich der Sechszylinder-Terraplane in wenig mehr als 7 Sekunden vom Stillstand auf 60 km Fahrgeschwindigkeit bringen lässt. Wie wir bereits im technischen Hauptartikel ausführten, stellt die Verminderung des Totgewichtes einen der wichtigsten Punkte im Konstruktionsprogramm aller Konstrukteure dar.' Der technische Stab von Essex-Hudson hat es verstanden, dieser Entwicklungstendenz ganz neue Wege zu weisen. Ohne Verminderung der Festigkeit Hess sich durch Anwendung höchstwertigen Materials und neuester Aufbau- und Fabrikationsverfahren das Gewicht des Wagenunterbaues und -aufbaues um nahezu einen Drittel reduzieren. Die Verminderung der toten Massen kommt dabei auch der Betriebswirtschaftlichkeit zugute, und nicht zuletzt wird der Fahrkomfort erhöht indem die Bedienung aller Organe fühlbar erleichtert wird. Adler repräsentiert deutsche Qualitätswagem-Industrie durch den 1,5-Litertyp Primus und den 1260-PS-Standard-Six. Dieser letztgenannte Typ, der uns dem Namen nach schon mehrere Jahre bekannt ist, wurde durchgreifend modernisiert. Die Leistungsabgabe des 3-Liter- Motors hat noch eine Verbesserung erfahren. An Stelle des bisherigen Rahmens ist ein Tiefbettrahmen getreten, in welchem der Motor in Gummipolstern elastisch gelagert ist. Die starre Vorderachse ist einzeln abgefederten Rädern gewichen, die auch separat gelenkt werden. Hinter dem Getriebe wurde ein Freilauf eingebaut. Durch alle diese Neuerungen, die sich übrigens im Prinzip schon beim Adler-Trumpf glänzend bewährt haben, hat der Lauf des Wagens an Geräuschlosigkeit, Schmiegsamkeit und Strassenhaltung sehr v viel gewonnen. Au 1^ dem Stand ist das Chassis mit einem Sport-'" Reise-Cabriolet, einem Vierfenster-Cabriolet und einer Limousine karossiert, gezeigt. Wie der technische Teil, so hinterlässt auch der Aufbau den Ausdruck echter Qualitätsarbeit. Den lü -Liter-Typ Primus, der als Vierplätzer-Innenlenker vertreten ist, brauchen wir bei seiner grossen Verbreitung in der Schweiz kaum näher zu beschreiben. Mancher Besucher wird vielleicht den Wir verfügen über alle Hilfsmittel Rennnud Sportwagen Die Grand Garage Schweizer in Lausanne iniormiert die XXerren Automobilisten, dasei sie den stexx J^Terr» Sohneider Iiat, weloher über unsere äixsserst modern eingerichteten Werkstätten Spe rrrrK« engagiert *ix&t um sämtliche Reparaturen rasch und rationell auszuführen. Unsere Kunden kommen deshalb immer wieder. Alles für die Kundschaft Garage Effinsentrasse A. G. Bern Die anerkannt zuverlässigste Reparaturwerkstatt für sämtliche Europäer- und Amerikaner-Wagen.

No 85 - 1933 Adler-Typ «Trumpf» vermissen, der an Popularität seine Brüder noch weit übertrifft. In Frankreich figuriert dieser Typ jedoch unter dem Namen « Rosengart», auf welchem Stand er auch zu finden ist, da infolge eines Lizenzvertrages die Fabrikationsrechte für diesen Wagen im Anschluss an den letztjährigen Salon an die französische Kleinwagenbau-Firma übertragen wurden. Mit seinem Vorderradantrieb und der aussergewöhnlich geräumigen Karosserie hat der Adler- Trumpf auch schon in Frankreich Tausende begeisterter Anhänger gefunden. Mathis. Dieser Strassburger Konstrukteur, dessen Unternehmungsgeist schon seit jeher bekannt ist, bietet diesmal einen der technisch interessantesten Stände am Salon. Eines der ausgestellten Emyquatre-Chassis ist beständig von Fachleuten umlagert, die in allen Das Prinzip der von Mathis bei seinen « Quadruflex »-Modellen angewandten neuen unabhängigen Vorderradfederung. Das Federelement bilden einseitig fest eingespannte Stablstangen T, die auf Torsion beansprucht werden. Der obere der Radfahrungsarme S, bildet gleichzeitig den Hebel eines hydraulischen Stossdätnpfers. Weltsprachen die rnutmasslichen Eigenschaften der neuen « Quadruflex »-Federung diskutieren. Soweit es die Vorderräder betrifft, haben wir diese von Dr. Porsche stammende Federung bereits im Juni in Wort und Bild beschrieben. Als Hauptcharakteristikum zeigt sie den Ersatz der Blattfedern oder Schraubenfedern durch einen Stab aus Federstahl, der in sich verdreht wird. Dasselbe Prinzip wird nun von Mathis auch zur Hinterradabfederung angewandt. Anstatt dass die pendelnd am Differentialgehäuse angeschlossenen Hinterräder durch Schrauben- oder Blattfedern den Chassisrahmen tragen, verdrehen sie beim Durchschwingen einen Stab aus Federstahl, der parallel der Kardanwelle angeordnet und in der Nähe des Getriebes fest eingespannt ist. Im Aussehen muss diese Lösung zweifellos als ausserordentlich ele- -gant • und.,verführerisch; bezeichnet werden. Sie arbeitet ausserdem mit einem Minimum an unabgefederten Massen, kann durch Schmutz und Wasser in ihrer Wirkung auf keinerlei Art beeinflusst werden und erlaubt mit Leichtigkeit eine Anpassung an verschiedene Karosseriegewichte.. Was speziell die Vorderradfederung betrifft, so sind hier als Vorteile noch das Fehlen jeder Spurveränderung und jeder Radkippung, sowie die auch; beim Brechen einer Feder unverminderte Sicherheit hervorzuheben. Da. anderseits Nachteile scheinbar nicht vorhanden sind, ist das Interesse der Fachwelt an dieser Federungsart leicht verständlich. An Modellen produziert Mathis nach wie vor seine bekannten 5-PS-Emyquatre-, Emysix- und Emyhuit-Wagen, die alle auf dem Stande vertreten sind. Auto-Union A.-G. Die Auto-Union ist in diesem Jahr in Paris mit einer Anzahl ausgewählter Typen ihres umfangreichen Produktionsprogramms vertreten. Mehrere der ausgestellten Wagen stellen dabei Neuschöpfungen dar. Von Horch finden wir neben dem bekannten 5-Liter-Achtzylinder und seinen kleineren Ausführungsformen von 4 und 4ü Liter Zylinderinhalt, jedoch ebenfalls mit Reihenmotoren, den neuen «kleinen» Achtzylinder- Typ und mit V-förmig angeordneten Zylindern und 3 Litern Hubvolumen. Der Motor dieses für Paris neuen, unseren Automobilisten jedoch schon vom Genfer Salon her bekannten Wagens entwickelt immer noch die respektable Leistung von 70 Brems-PS. Die Wanderer-Werke sind mit ihrem 2- Liter-Sechszylinder-Typ vertreten, dessen fortschrittlicher Aufbau hinten durch die Schwingachse gekennzeichnet ist. Das Vierfenster-Cabriolet und der zweitürige Innenlenker zeigen eine ungewöhnlich rassige Linienführung. Als Sonderheit verdient noch Beachtung, dass der 2-Miter-Porsche-Motor des Wanderer-Wagens direkt vom Wasser Die neuen D.K.W.-Wagen, Typ Sonderklasse, weisen eine besonders hoch angeordnete Querfeder auf, eine Bauart, die im Gegensatz zu derjenigen mit tiefliegender Feder das Heraushingen der Karosserie beim Kurvenfahten praktisch aufhebt. AUTOMOBn>REVUE umspülte, lediglich zwischen • den Zylinder- :kopf und das Kurbeigehäuse eingespannte Zylinderlaufbüchsen besitzt. Von den bei uns ebenfalls schon sehr gut bekannten D. K. W.-Wagen sind Spezialausführungen der 750-ccm-Typen Meisterklasse und der 1000-ccm-Sonderklasse ausgestellt. ;Ira ersten Fall handelt es sich um den Zweizylinder-Zweitakter mit Vorderradantrieb und Vollschwingachsen vorn und hinten, -während im zweiten Fall der Vierzylinder- Zweitaktmotor paarweise zueinander V-förmig angeordnete Zylinder aufweist, der Antrieb auf die Hinterachse, geschieht und die Abfederung hinten durch .eine hochgelegte -Querfeder erfolgt. Graham zeigt die Modell, die wir schon anlässlich des Genfer Salons eingehend besprochen haben. Wenn wir trotzdem den Graham-Stand auch auf. der Pariser Schau einer besonderen Beachtung,, empfehlen, so geschieht es deshalb, weil neben den karossierten Wagen auch wieder ein blankes Chassis ausgestellt ist, an ,dem.die zahlreichen technischen Finessen der Konstruktion studiert] werden können. Als letzte Neuerung zeigt dieses Chassis Ueberballonreifen, die mehr als den halben, Raddurchmesser ausmachen und dem Wagen einen Lauf von grösster Weichheit verleihen. Ausserdem hat es hydraulische, vom Führersitz, aus einstellbare^ Stossdärapfer, die das ihre dazu beitragen, um die Fahreigenschaften des Wagens denkbar angenehm zu gestalten. Hinzu kommt weiter — wie man es von einer Marke von der Fortschrittlichkeit von; Graham nicht anders erwarten kann — ein Getriebe mit zwei geräuschlosen obersten Gängen und Freilauf. Die Bremsen arbeiten hydraulisch, wobei die Bremstrommeln zen- lAKftf.ftl trifugal eingegossene Arbeits- und Versteifungsflächen aufweisen. Alle Gelenke am Chassis sind mit Gummi ausgebüchst, arbeiten deshalb absolut geräuschlos und vibrationsisolierend und bedürfen keinerlei Wartung. Der niedrig' verlegte Chassisrahmen zeigt eine aussergewöhnliche Profilhöhe, besonders hinten, wo die Hinterachse in einer Aussparung durch ihn hindurchgeführt ist Der 4300-ccm-Achtzylindermotor leistet bei 3400 Touren an der Bremse 90 PS. Die Auflagerung des Motors im Rahmen geschieht durch geräusch- und vibrationsisolierende Gummipolster. Eine besondere Anordnung sorgt für die Konstanthaltung der Schmieröltemperatur, was sich ebenso günstig auf die Lebensdauer des Schmieröls wie auf die der reibenden Teile auswirkt. Die Karosserien zeigen die amerikanische Auffassung der Stromlinienform in "Reinkultur. Austin. Die englische Firma Austin präsentiert am Salon von ihrem ausgedehnten Produktionsprogramm den weltbekannt gewordenen Austin-Seven, den Vierzylinder-10-HP-Typ, den 12-HP-Sechszylinder und den 18-HP- Sechszylinder. Das Hauptattraktionsstück des Standes bildet, wie immer, das Ausstellungs-Chassis des 7-HP-Kleinwagens, das den ganzen Kleinwagenbau weitgehend beeinflusst hat und heute in mehreren Ländern lizenzweise fabriziert wird. Die grosse Leistungsfähigkeit dieser Type ist vor allem dem Raffinement zu verdanken, mit dem> alles tote Material vermieden wurde. Vom 10-HP-Typ werden ebenfalls ein Chassis, daneben aber ausser einem viertürigen Innenlenker auch ein sehr ansprechender offener Sporttyp gezeigt, während der 12-HP-Typ als Chassis und in zwei verschiedenen Ausführungen als Innenlenker zur Schau gebracht ist. Alle diesjährigen Austin-Modelle haben ein viergängiges Getriebe mit geräuschlosem drittem und viertem Gang. Die betreffenden Gänge haben schrägverzahnte Räder, die durch Klauen geschaltet werden. Eine weitere, durchwegs angewandte Neuerung besteht darin, dass der Brennstoffbehälter überall hinten im Wagen eingebaut ist. Der Motor ist im Chassisrahmen unter Zwischenschaltung von Gummibüchsen gelagert, woraus sich eine vollständige Geräusch- und Vibrationsisolation ergibt. Die im eigenen Werk hergestellten Karosserien bestehen fast ausschliesslich aus Stahl und weisen allen erdenklichen Komfort auf, wie beispielsweise ein Schiebedach, verstellbare Sitze, Triplex-Scheiben usw. . ,. Der neue Der neue Vergas er m i t automatischem Starter gewährleistet einen sofortigen Start auch bei noch kaltem Motor, verhindert eine vorzeitige Abnützung der Zylinder und vermindert den Brennstoffverbrauch erheblich. 10 PS - 4 Zylinder - 2 Liter - ventillos gebaut In den berühmten Werken von Antwerpen, mit der gleichen Sorgfalt, der gleichen hohen Präzision und der gleichen Vollendung wie die Luxus-Modelle," die den Weltruf von Minerva begründet haben und die weiter fabriziert werden,. kostet in der Schweiz als Limousine, 5 Plätze. 4 Türen nur 7950 Franken welcher Preis wirklich sensationell ist, wenn man berücksichtigt, dass es sich um einen Gebrauchswagen handelt, der in allen Teilen als Luxus-Wagen ausgeführt ist und, gemäss der Minerva-Tradition, die höchstklassigen technischen Lösungen aufweist, die zwar die teuersten in der Konstruktion, aber auch die sparsamsten im Betrieb sind. FABRIK-NIEDERLAGE IN ZÜRICH Bureauxund Ausstellung — Utoquai 29 — Telephon 27.083 Service und Ersatzteile: Badenerstrasse 330 — Telephon 59.372 Andere 6- u. 8-Zylinder Modelle von 15, 20 u. 34 PS "Durch den neuen SOLEX-Vergaser lassen sich die Unannehmlichkeiten vermeiden, welche das Anfahren sonst mit sich bringt, indem er einen augenblicklichen Start jedes Motors, bei jeder Witterung sichert. Auch die unangenehmen Folgen der früheren Hilfsmittel sind verschwunden, wo man riskierte, dass Benzin in die Zylinder eindrang, wodurch die Schmierung gefährdet wurde. Da der Starter zudem das Inbetriebsetzen des Wagens bei noch kaltem Motor sichert, kann die Benzinzufuhr zudem verringert werden, woraus sich auch eine bedeutende Benzinersparnis ergibt. - Montage überall auf alle Motoren. Qeneralagentur für die Schwein Henri Bachmann Genf Zürich 12b, roe de l'Hönital 3, rasde Fribourg LBwenstrasse 31 Tel. 48.42 Tel. 25.641 Tel. 58.824 48.43 58-825 18.44