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E_1933_Zeitung_Nr.092

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16 AUTOMOBIL-REVUE

16 AUTOMOBIL-REVUE 1933 - N» 9% Humor Unser neues Auto-Kreuzworträtsel Zur Zeit des Kleinautos: < Donnerwetter, schon wiedeT ein Auto statt eines Fisches! » («Prager Presse«.) Silberkugeln als schmückenden Abschluss. Ein Gürtel besteht aus Stoffteilen und kleinen Stahlperlen in so dichten Reihen, wie einst die Halskolliers der alten Damen gearbeitet •waren, die aus kleinen Perlen aufgefädelt wurden. Auf dem Abendkleide sieht man viel Metall. Ein «kleines Kleid», ein hübsches Nachmittagskleid, ist stanz einfach und besitzt nur einen ellipsenförmigen Sattel, aus Stahl- und Silberknöofen in den Stoff eingwchlagen. Ein anderes Modell fügt zu diesen Effekten sogar, streifenförmig abgestuft, Gold- oder Bronzeülättchen hinzu. Die weissen, pastellfarbigen und schwarzen, zart mit Silbe? durchwirkten Stoffe werden das ideale Material für die festlichen Soireetoiletten und für die Ballkleider sein. Touren-Sprechsaal Touren ~A ntworten T. A. 939. Kreuzungen—Vevey. Unter Berücksichtigung Ihrer Angaben empfehle ich Ihnen folgende Route zu benützen, um nach Vevey zu gelangen: Kreuzungen, Tägerwilen, Müllheini, Frauenfeld, Winterthur, Töss, Kempttal, Pfäffikon (am Päffikersee), Kempten Hinwil, Rüti, Rapperswil, Pfäffikon (am Zürichsee), Biberbrücke, Rothenthurnv Sattel, Schwyz, Brunnen, Gersau, Vitznau. Weggis, Küssnacht, Meggen, Luzern 151 km. Luzern, Malters, Wolhusen, Entlebuch, Schüpfheim, Escholzmatt, Trubschachen, Langnau, Signau, Grosshöchstetten, Worb, Bern, Bümpliz, Flamatt, Freiburg, Pont-en-Ogoz, Bulle, Vaulruz, Semsales, Chätel St-Denis, Vevey, 181 km. Eine andere, landschaftlich noch fast schönere Route, für die aber gegenwärtig Schneeketten erforderlich sind, verläuft folgendermassen: Kreuzungen—Gersau (gleiche Route wie oben), dann mit der Autofähre nach Beckenried, Buochs, Stans, Kerns, Sarnen, 149 ktn. Sarnen, Sachsein, Lungern, Brünigpass, Brienzwiler, Brienz, Interlaken, Leissigen, Spiez, Wimmis, Erlenbach, Weiseenburg, Boltigen, Reidenbach, Jaunpass, Jaun, Charmey, Broc, Bulle, Chätel St- Denis, Vevey, 169 Kilometer. E. W in T. Mit dem fallenden Laub, den längeren Nächten und der ganzen wieder einziehenden Wintersaison kehren auch unsere Rätsel wieder, die im Laufe des ganzen Sommers nicht mehr zu finden waren. Automobilist sein — und bei schönem Wetter hinter solchen Knacknussaufgaben sitzen zu müssen, das wollten wir billigerweise unseren Lesern nicht zumuten. Es sollen in Zukunft wiederum Kreuzworträtsel, geographische Aufgaben und weitere Rätsel interessanter Art, fortlaufend im « Autler-Feierabend» veröffentlicht werden, zum Vergnügen all der vielen Löser, die uns noch jedes Jahr die Treue gehalten haben. Wir hoffen, sie werden uns auch in diesem Jahr nicht verlassen und erwarten gerne, dass sehr viele Leser uns ihre Resultate zuschicken. Die neue Aufgabe — ein sehr reizvolles Automobil-Kreuzworträtsel — wird sich als nicht besonders schwierig erweisen. Wiederum werden einigen durch das Los bestimm' Touren-Fragen T. F. 940. Wie gelange ich ins Veltlin? Jch sollte umständehalber ins Veltlin. Da nun aber schon die meisten Bündnerpässe unpassierbar sind, möchte ich anfragen, wie ich am besten dorthin gelange. Dr. M. in Biel. Büchertisch Jede Momentaufnahme gelingt! Photographische Geheimnisse. Von A. Glucker. Mit 30 Bildern auf Kunstdruckpapier. Süddeutsches Verlagshaus G. m. b. H., Stuttgart. — In diesem handlichen Büchlein zeigt ein erfahrener Fachmann, wie man Momentaufnahmen, wie man Mensch und Tier bei Lauf und Sprung aufnimmt, wie man alle Bewegungsbilder, seien es Skilauf, Autofahren, Pferderennen, Wettspiele, gymna 'tische Uebungen, Ringen, Tauziehen. Tanzen, Wettlauf, Reigen, die schwersten Kunstsprünge, oder Bilder wie sie sich täglich mannigfaltig im Kreis der Familie, auf Wanderungen, beim Wochenende, Ausflug, im Luft- und Sonnenbad, beim Schwimmen oder Rudern, beim Spiel mit Gefährten und dergleichen mehr ereignen, •wirkungsvoll und scharf gestaltet. ten Lösern Preise winken, und zwar autotouristische und autotechnische Werke, ferner auch für die Damenwelt passende Anerkennungen. Lösungen werden bis Mittwoch, den 15. November, von der Redaktion des «Autler- Feierabend » entgegengenommen. Man bittet, die Couverts mit der deutlichen Aufschrift « Rätsellösung » zu versehen und die Lösung auf einem besonderen Papier, nicht einfach nur in die Felder eingetragen, uns zuzusenden! Die Aufgabe: Waagrecht: 1. Wo der Automobilist nicht un- Torsichtigerweise hineinrennen soll. 3. Worauf das Auto stehen muss. 11. Ehemalige Automobilmarke. 12. Inhalt des Kühlers. 14. Flächenmass. 15. Temperament. 16 Eigenwillig (ü •=. 1 Buchstabe). 19. Nota benet 20. Behälter, den man durch Ausdrükken leert. 22. Schweizer Lastwagenmarke. 23. Gemach. 24. Nomadenhütte (J = i). 25. Gebundener Weg oder Schienenweg. 31. Schmuck. 34. Was es im Autoschkuch nicht haben darf. 35. Nachtvogel. 37. Höflichkeitsfonn. 40. Staatliches Bureau. 42. Ort, wo die unter 11 (waagrecht) genannte Automarke gebaut wurde. 43. Rechtsschutzgesellschaft. 44. Bedrückendes Gefühl. 46. Berühmte Automobilkonkurxenz. 48. Reingewinn. 51. Fluss im Engadia. 52. Zwei gleiche Vokale. 53. Rufname für Kellner. 54. Die Schwester der Mutter. 55. Italienisch: dich. 56. Initialen eines schweizerischen AutomobMisten-Verbandes. 57. Was leider heut« fehlt. 58. Englisches Wort für Stahl. 60. Anstalt für Schüler. 62. Provisorium. Senkrecht 1. Persisches Fürwort. 2. Verlag einer grossen Automobilzeitung. 4. Autostrassen- Projekt Hamburg-Mailand. 5. Technische Utensilie. 6. Reinigun.gsvorricbtung für den Brennstoff. 7. Verbesserungsarbedt. 8. Die Gefährtin des unsterblichen Esels. 9. Was das Automobil vielen bringt. 10. Teil des Motors. 11. Benzinbehälter. 13. Strassenbelag. 17. Französischer Artikel. 18. Das Herz der Motorschmierung. 21. Teilstrecke. 25. Fähigkeitsausweis. 26. Landschaft. 27. Lenkrad. 28. Unser internationales Kennzeichen. 29. Schraubenteil. 30. Inhalt der Schaue. 32. Fürstliche Wohnstätte. 33. Griechischer Buchstabe. 34. Was es im Autoschlauch haben soll. 35. Fürwort. 36. Lehrling. 38. Negerstamm. 39. Auswahlmannschaft. 41. Getränk. 42. Berg in der Umgebung Zürichs. 45. Die « Finken » des Autos. 47. Verletzung. 49. Das « Haus des Vogels >. 50. Französischer Dichter. 59. Wie 41-senkrecht. 60. Französisches Fürwort. 61. Französisch: du. Besonders beachtenswert ist die Anweisung, wie man durch bestimmte Aufstellung des Apparates von vorn oder von der Seite einen längeren oder kürzeren Belichtungsmoment braucht, wie man also auch mit einfacher Kamera und Ausnützung des sogen, «toten Punktes» bei der Bewegung noch wohlgelungene Bewegungsaufnahmen machen kann. A. Glucker kennt sich wie selten einer in der Bewegungskunst des Menschen aus; er kennt den «fruchtbaren Moment« bei jeder Bewegung. Darum seine lebenswahren Bilder, von denen 30 ausgezeichnete Photos dieses Gebiet meisterhaft demonstrieren. Die Rohkostküche. Gesundheit durch vitaminreiche N'ahrung. Von Lisbeth Ankenbrand. 308 Rezepte. Mh zahlreichen Bildern auf Kunstdruckpapier. Süddeutsches Verlagshaus G. m. b. H., Stuttgart. — Dass dieses Buch schon seine 22. Auflage erlebt, ist nicht verwunderlich; denn in Hunderten von praktischen Kursen und auch Vorträgen hat Lisbeth Ankenbrand in manchem Jahr als eine der ersten Frauen die neue Ernährungslehre verfochten. Der Kenner merkt sofort, dass diese Speisezettel und Rezepte wirklich in grosser, langjähriger Erfahrung gewonnen sind. Sie sind in Reihenfolge und Zusammensetzung bis in die Einzelheit durchdacht und abgestimmt. Alles in allem, das praktische Roh- und Frischkostbuch aus der Hand der Frau, das wir brauchen, auf das wir lange gewartet haben, ist mit diesem Band veröffentlicht worden. Meyers Reisebücher: Zentralschweiz vom Bodensee bis zum St. Gotthard (früher «Schweiz I»). 24. neubearbeitete Auflage. 268 Seiten. Kl.-8° Mit 11 Karten, 7 Stadtplänen und 14 Rundsichten. In Ganzleinen 5 RM. Verlag Bibliographisches Institut A.-G., Leipzig. Der grosse Schweizführer von Mevers Reisebüchern ist bereits in 23 Auflagen erschienen, was wohl den besten Beweis für seine Qualität darstellt.. Jetzt ist nun der erste der vier Bände in 24. Auflage, gänzlich neubearbeitet, herausgekommen. Er behandelt die Nord-, Nordost- und Zentralschweiz vom Bodensee bis zum St. Gotthard und von Basel bis zum Quellgebiet des Rheins; Mittelpunkt ist der Vierwaldstättersee. Eine vierfarbige, sehr klare Gesamtübersichtskarte der Schweiz ist in einer Tasche des Rückendeckels beigefügt. Verantwortliche Redaktion des Autler-Feierabend: M. Bollioer Wenn Sie Freude haben an den Schönheiten unseres Landes an den Bergen, Tälern, Burgen und intimen Dorf- und Städtebildern, so ist der Kalender für Sie. Kein Allerweltsprodukt, sondern eine ausgewählte Sammlung von ausgesprochen schweizerischen Landschaften. Daneben drei vorzügliche farbige Kunstblätter von H. B. Wieland, H. van Muyden und R. Dick. Das Preisrätsel „Wer kennt die schweizerischen Bergbahnen"? wird Ihnen Freude machen und Unterhaltung und dazu noch die Chance bringen, einen schönen Barpreis zu gewinnen. (I.Preis Fr. 100.— in bar.) Sehen Sie sich Pro Helvetia bei Ihrem Papeteristen oder Buchhändler an. Pro Helvetia erscheint deutsch, französisch und englisch und wird in einer versandbereiten Hülle abgegeben. Preis Fr. 4.—. Verlag Hallwag, Bern

NO 92 - 1933 den interessierten Gemeinden und den zuständigen Amtsstellen haben bereits Verhandlungen stattgefunden. Ueberall anerkennt man das Bedürfnis der Vornahme einer Verbreiterung und hegt lediglich noch Bedenken finanzieller Natur. Bei gutem Willen wird sich aber sicherlich ein Weg finden lassen, rauss doch früher oder später diese Verbreiterung bei der zunehmenden Frequenz des Strassenverkehrs nach Engelberg durchgeführt werden. Ein grosszügiger Ausbau der Bergstrasse Grafenort—Engelberg müsste aber zur Voraussetzung haben, dass auch die zum Teil unübersichtlichen Strassenverhältnisse von Stansstad nach Grafenort verschwinden, wie z. B. die Lebhageinzäunungen und die zur Fahrrichtung querstehende Brüoke über die Engelberger Aa bei DallenwiL o SEKTION BERN. Tanzabend von) 18. November 1933. Sozusagen in letzter Stunde ist der Vergnüg gungskommission ein Glücksengagement in die Hände gefallen. Die in Bern wohlbekannte und ab 16. November wieder in der Bundeshauptstadt auftretende Tanzkapelle Geo Lanz wird nun neben Leon Abbey und seinen neun Solisten die musikalische Besetzung im Burgerratssaal bilden. Es ergibt sich daiaus die einzigartige Gelegenheit, das ungestüme Temperament der schwarzen Jazzkünstler mit dem ebonmässigen Taktsinn von Geo Lanz zu vergleichen. So dürfte Step- und Walzertänzern gleicherweise gedient sein. Es empfiehlt sich, die Eintrittskarten frühzeitig beim Sekretariat zu bestellen, da der Anlass in früheren Jahren jeweilen vollbesetzt war und persönliche Wünsche um Placierung in der Reihenfolge ihres Einganges erledigt werden. Trotz der aussergewöhnlichen Unkosten sind die Eintrittspreise auf ihrer früheren Höhe belassen worden. Ddr Tischplan liegt im Sektionssekretariat zur Einsichtnahme auf; die Nachfrage hat bereits kräftig eingesetzt, h. SEKTION ZÜRICH. Die autotechnischen Kontrollen erfreuen sich eines stets steigenden Anklanges. Bereits sind nun über 1000 Wagen angemeldet, •was eine Verlängerunj; der Kontrolldauer zur Folge hatte. Es ist dies wohl vornehmlich darauf zurückzuführen, dass es sich um die einzigen Prüfungen im Kanton Zürich handelt, die von amtlichen Experten ausgeführt werden und deren Unterschrift auf der dem Automobilisten ausgehändigten Kontrollkarte steht. Den von privater Seite vorgenommenen Prüfungen kommt eben diese amtliche Bedeutung nicht zu, so dass die bezüglichen Bescheinigungen keinerlei Bedeutung gegenüber den Polizeiorganen haben. Zudem stehen auch die hierzu nötigen Kontrollapparate, wie Luxmeter etc., nicht zur Vorfügung, ganz abgesehen davon, dass die Beleuchtung eben nur nachts geprüft werden kann. Am 4. November trafen sich die Teilnehmer an der Herbstfahrt nach Rom im Hotel «Central» in Zürich zu einem geselligen Schlussabend. Nach dem gemeinsamen Nachtessen hiess Herr A. Töndury als ehemaliger Fahrtleiter die stattliche Gesellschaft willkommen und hatte das Vergnügen, nicht nur eahlreiche Lichtbilder, sondern auch verschiedene schöne Kilms vorführen zu können, die manche Erinnerung an interessante Reiseerlebnisse wachriefen. Für die ordentliche Generalversammlung und das Martinimahl vom 16. November laufen die Anmeldungen in derart grosser Zahl ein, dass die disponiblen Plätze bald belegt sein dürften. Ausser der interessanten Revue «Der schwarze Panter» wird diesmal noch v eine besonders neuartige Schnitzelbank von speziell zürcherischem Gepräge vorgeführt Der geschäftsleitende Ausschuss hat sich an der letzten Sitzung mit der auf seine Eingabe zugekommenen Antwort der kantonalen Polizeidirektiori betreffend das kantonale Einführungsgesetz zum Bundesgesetz über den Motorfahrzeug- und Fahrradverkehr, wie solche auch den andern Zürcher Verbänden zugestellt worden ist, befasst und seinem Befremden darüber Ausdruck gegeben, dass deren Inkrafttreten durch nachträgliche Vorschläge betreffend Anteil der beiden Gemeinen Zürich und Winterthur an den kantonalen Automobilsteuern auf Anfang 1934 verunmöglicht worden ist. Es wird erwartet, dass die finanziellen Erleichterungen, wie solche in der Eingabe des A. C. S., die auch von andern Zürcher Verbänden unterzeichnet worden und am 1 Juni 1933 der kantonalen Polizeidirektion zugegangen ist. auf dem Verordnungswege für das kommende Jahr doch noch verwirklicht werden. Die heriitrlirhen Verhandlungen wurden einep]pitpt. Jüngling 17 Jahre alt, gesund und kräftig, wünscht bei einem tüchtigen Verbreiteruni: der Strasse Graienort-Engelberg. Zur Zeit sind Bestrebungen im Gange, die vielbefahrene Strasse Grafenort—Engelberg auf 6 m Breite auszubauen. Zwischen Autound Motorrad- Mechaniker In die Lehre zu treten. — Offerten unter Chiffre 61031 an die Automobil-Revue. Bern Jüngerer, tüchtiger Schlosser Slvassen sucht Stelle in Garage, wo er Gelegenheit hätte, sich im Automobilfach auszubilden Ansprüche bescheiden. — Anfragen an Albert Artho, Zürcherstrasse, Rapperswil (St. Gallen). 61039 A. C. S. Autosektion Aargau Ausfahrt vom 28. Okiober. An der halbtägigen Ausfahrt nach Suhr zur Besichtigung der neuen Butterzentrale nahmen zirka 70 Personen teil. In zwei Abteilungen unter fachmännischer Führung wurden die Besucher durch die interessanten und säubern Räume der neuen Anlage geführt. Die Butterzentrale wurde erbaut nach den Plänen des landwirtschaftlichen Bauamtes in Brugg. Sie ist heute imstande,, täglich 12000 kg Rahm, d. h. das Endprodukt von 120 000 Liter Milch, auf Butter zu verarbeiten. Diese Menge stellt einen monatlichen Wert von rund Fr. 650 000 dar. Der in den Käsereien aus Zentrifugen gewonnene Rahm wird in gekühltem Zustand der Butterzentrale zugestellt. Bei seinem Eintreffen wird er detaillierten Kontrollen unterworfen, wird doch der einzelne Lieferant nach dem Fettgehalt seiner gelieferten Milch entschädigt. Nach der Annahme wird der Rahm auf 90° erhitzt, so dass alle unerwünschten Mikroorganismen getötet werden. Hierauf wird er auf 14—16° C. abgekühlt und in eine mächtige Rahmreifungswanne versetzt. Der grosse Vorteil der Butterfabrikation in den Zentralen liegt darin, dass das Ausgangsprodukt einer ständigen Kontrolle unterzogen wird und dass die ganze Fabrikation mit hygienisch vorzüglichen Einrichtungen nach einheitlicher, erprobter Erfahrung erfolgt. Die Spende Floralp-Butter, die jedem Besucher in die Hand gedrückt wurde, hat diese davon überzeugt, dass das Schweizer Produkt der sonst BO beliebten dänischen Butter in nichts mehr nachsteht. Wir verdanken Herrn Verwalter Lindt auch hierorts seine bereitwillige Führung und wünschen ihm in seinem musterhaft geführten Betriebe beste Erfolge, r. AUTOSEKTION ZÜRICH. Schnitzeljagd. Die Sektion beschloss ihre diesjährigen Freiluft Veranstaltungen am vergangenen Sonntag mit einer in allen Teilen wohlgehmgenen Schnitzeljagd. Früh morgens besammelten sich bei düsterem Wetter in Witikon rund 50 Automobilisten, um ihr sportliches und aiitomobilistisches Können vor Jahresende noch einmal zu erproben. Zwei Automobile waren als Füchse erkoren worden; gesteuert von den Herren Fahrner und Karrer gingen sie eine Viertelstunde vor den Verfolgern los, kreuzten Wiesen-, Wald-, Acker- und Feldwege, suchten sich die schwierigsten, noch nie von Automobilen befahrenen Passagen aus und streuten da und dort ihre Schnitzel aus. In der Gegend des Greifensees, gegen das Zürcher Oberland hin, im Pfannenstielgebiet und am Zürichberg schwirrten sie herum; rund 100 Kilometer hat die von den beiden Füchs«n, die mit einer Maximalgeschwindigkeit von 55 km gefahren sind, betragen. Die Fahrt der Verfolger glich einer Irrfahrt — hier und dort waren Spuren, die sich wieder irgendwo im Dunst verloren, 'da nützte kein Feldstecher, keine Landkarte — da nützte nur ein gesunder Instinkt und eine ausgezeichnete Fahrtechnik. Manchmal gingen die Konkurrenten knapp daran -vorbei, ihre Wagen gestaucht nach Hause bringen zu müssen; jeder neue Anlauf brachte neue Enttäuschungen mit sich. Jedes Fuchsauto hatte drei Wimpel, nur die beiden ersten wurden — wie das später bekanntgegeben wurde — gewonnen; Als Sieger des Fuchsenwimpels Fahrner "ging Herr Jenny, als Sieger des Wimpels Karrer Herr Roth hervor. Die zweiten und dritten Wimpel wurden innerhalb der vorgeschriebenen Zeit nicht erhascht. Eine reizende Idee seitens des Clubpräsidenten und seiner Gattin war es, die Preisverteilung zu gestalten, die in seiner Jagdhütte zwischen Nänikon und Freudwil stattfand. Verkehrspolizeiliche Mitteilungen. Die neuen, für das ganze Gebiet der Schweiz geltenden Verkehrsvorschriften, vorab das Bundesgesetz über den Motorfahrzeug- und Fahrradverkehr, mit der dazu gehörenden Vollziehunigsverordriung, der Verordnung über die Strassensignalisation und ferner der für den Kanton Bern aufgestellten Verordnung über den Fuhrwerkverkehr und die Strassenpolizei, sind nun bald ein JahT in Kraft. Bei einem Teil der Strassenbeiiützer haben sich diese gesetzlichen Bestimmungen schon ordentlich eingelebt. Bei einem andern Teil der Bevölkerung aber scheint man sich darüber noch nicht im Klaren zu sein. Die Vorschriften werden nicht genügend beachtet, teils aus Unachtsamkeit, auch aus Unkenntnis und am Fehlen von Verantwortlichkeitsgefühl. Diese Feststellungen eind täglich zu machen. Trotz der vielen erlassenen Mitteilungen in der Fachpresse ist der gewünschte Erfolg bis jetzt nicht eingetreten. Die mit der Handhabung dieser Gesetze beauftragte Verkehrspolizei tat durch Erlass von Publikationen zur Aufklärung und Belehrung des Publikums ihr Möglichstes. Es seien nur die periodisch erscheinenden Mitteilungen über die Verkehrsunfälle erwähnt und die im Laufe des Jahres erschienenen Tüchtiger, repräsentabler Auto-Verkäufer findet dauernde Stelle bei einer Grossfirma in Zürich für den Verkauf einer bekannten kleineren Marke. — Anmeldungen mit Photo, Referenzen u. Verkaufsnachweis an Postlagerkarte 105, ZOrich 16. 10500 Junger Mann sucht Stelle als CHAUFFEUR auf Luxus-, Lieferungs- od. Lastwagen. Bin Militärfahrer und habe schon mehrjähr. Fahrpraxis hinter mir, Reparaturen sowie Revisionen führ ich selber u. fachgemäss aus. — Offerten unter Chiffre A 5237 Bn an Publidtas, Baden. 61042 Gesucht fOr den Platz Zürich äusserst tüchtiger Auto-Spengler bewandert in Neu-Anfertigungen, Reparaturen und Koffern. Es kommen nur selbständige Bewerber mit erstklassigen Zeugnissen in Frage. Verheiratete erhalten den Vorzug. Jahresstelle bei gutem Lohn. Offerten unter Chiffre Z 2755 an die 61034 Automobil-Revue, Bureau Zürich. T. C. S. Amtliche Mitteilungen 25jähr., sprachenkundiger Chauffeur mit kompl. Fahrausweis, sucht Stelle auf Luxus-, Lastwagen od. Car Alpin, mit allen Reparaturen vertraut. Gute Zeugnisse und Referenzen sind zu Diensten. Militärfahrer.— Offerten an Hans Ulrich, Grenzstr. 37, Winterthur. 61040 VWVWbWWWWL Chauffeur- Mechaniker AUTOMOBIL-REVUE 11 Veröftentlichunr«n der -wkhtfftten Vorschriften der Verkehregesetrjebunf. Die Zeitungtredaktionen sind diesen Bestrebungen in rerdankenswertei Weise entgegengekommen. Trotzdem ist es eine feststehende Tatsache, daas in unserer Stadt bezüglich Beachtung der Verkehrsvorschriften noch vieles im argen liegt. Es betrifft alle Kategorien der Strassenbenützer, nicht etwa nur die Motorfahrzeugführer, Radfahrer und Fuhrleute, sondern in hohem Masse auch die Fussgänger. Die Polizei war bia jetzt in weitgehendem Masse tolerant in Bezug auf die neuen Bestimmungen, die mit dem 1. Januar 1033 in Kraft traten. Statt durchwegs Strafanzeigen einzureichen, wozu die Polizeiorgane ohne weiteres kompetent gewesen wären, wurden die Fehlbaren vielfach nur verwarnt und durch Belehrungen wurde vorbeugend gewirkt. Bewusst und mit aller Absicht wurde vorerst dieser Weg besehritten, damit sich jedermann allmählich mit den neuen Vorschriften vertraut machen konnte. Die statistisch festgestellte Zahl der Verkehrsunfälle zeigt jedoch eine wesentliche Steigerung gegenüber früher, was darauf schliessen lässt, dass es vielerorts bei den Strassenbenützern am guten Willen fehlt mitzuhelfen, die Unfälle auf ein Minimum tu reduzieren. Die Polizei ist es der öffentlichen Ordnung und Sicherheit schuldig, ab Neujahr 1934 jede Uebertretung mit der nötigen Schärfe zu ahnden und zur Anzeige zu bringen. Es wird heute schon mit aller Eindringlichkeit darauf hingewiesen, dass ab 1. Januar 1934 mit aller Strenge gegen Fehlbare vorgegangen wird, speziell auch gegen Fussgänger, die sich nicht fügen wollen. Ermahnungen und Verwarnungen werden nicht mehr erfolgen, sondern es werden den nur noch Strafanzeigen eingereicht. Im Laufe des November und Dezember wird noch systematisch durch kurze Einsendungen in den Tageszeitungen und der Fachpresse auf die wichtigsten Artikel hingewiesen. Durch diese Massnahme ist für jedermann die Möglichkeit vorhanden, sich über die Beatimmungen Rechenschaft zu geben. Das allein genügt aber nicht, sondern es ist Pflicht eines jeden, sich mit den gesetzlichen Bestimmungen zu seinem eigenen Schütze und dem seinw Mitmenschen vertraut zu machen. Die Vorschriften sind im Buchhandel überall erhältlich. Stadt. Polizeidirektion. Bern. (Ohne Verantwortlichkeit d«r Redaktion.) Monte Ceneristrasse. Vor kurzem hörte man Stimmen, die behaupteten, daes der Kantoa Tessin beabsichtige, die erstellte, in grossen Steigungen liegenden Kleinpflästerstrecken auf der neu erstellten Monte Ceneristrasse in ihrer Oberfläche mit Teer-, Bitumen- oder Asphaltlösungen zu überziehen. Nach Erkundigungen beim kantonalen Baudepartement in Bellinzona ergibt eich, dass diese Meldungen stark übertrieben sind und einer sofortigen Richtigstellung bedürfen. Im Pflichtenheft für die Pflästerungsarbeiten der Ceneristrasse waT der Verguss der Fugen mit einem bituminösen Stoff vorgesehen. Die verantwortlichen Instanzen haben mit der Ausführung dieser Arbeit zugewartet, in der Meinung, man könne sie auf spätere Zeit verlegen oder sie auch ganz weglassen, um das gegenwärtige Strassenbild zu bewahren. Leider aber ergab sich schon bei den Regengüssen im letzten Sommer, dass das Regenwasser durch Auswaschen der Fugen die Pflasterung stark beschädigte. Der die Kollaudation am 18. August abnehmende Kantonsingenieur Keller aus Zürich drückte sich in seinem Bericht folgendermassen aus über den Fugenverguss der Ceneristrasse: «Die Bauleitung hat sehr gut getan, den Verguss der Pflästerfugen mit einem bituminösen Stoff vorzuschreiben. Ein Fugenverguss ist auf dieser Strasse absolut notwendig wegen dem Absaugen des Sandes und dem Auswaschen der Fugen zufolge der hier eintretenden starken Regengüsse. Angesichts dieser Tatsache hat nun die tessinische Baudirektion beantragt, den Fugenvenguss auszuführen. Die Arbeiten dafür werden im Verlaufe des nächsten Frühlings in Angriff genommen. > Wie aus dieser Mitteilung hervorgeht, handelt es sich bei den vorgesehenen Ueberzugsarbeiten nicht um eine Massnahme, die eine Verschlechterung des gegenwärtig in ausgezeichnetem Zustande sich befindenden Strassenbelages bedeutet, sondern um eine unbedingt notwendige Erhaltungsmassnabme, wodurch die Pflasterung ihre Rauheit bewahren wird. n Touristik-Bulletin des A.C.S. vom 3. November 1933. (m. K. = mit Ketten, o. K. = ohne Ketten.) Seit dem Zwischenbericht vom 31. Oktober haben sich die Strassenverhältnisse in den Voralpen unter dem Einfluss der Föhnlage gebessert. Während die Voralpen Regenfall melden, schneit es in den Hochalpen weiter. Die eigentlichen Alpenpässe dürften definitiv eingeschneit sein. Die genaue Situation der geschlossenen und noch offenen Alpenstrassen ist folgende: Junger, kraftiger Bursche sucht Offerten unter Chiffre 60975 an die Automobil-Revue, Bern. AUTO- MECHANIKER der auch im Elektrischen gut bewandert ist, AlbuJa, impftfisitrbur. StraMW f«pfadet Ms Breda, m, K. befahrbar. Bernina, unpassierbar. Nordseit« m. K. befahrbar bis Berninahäuser. Flüela, gesperrt. Strasse im Flüeäatal offen bis Restaurant Alpenrose, Ketten notwendig. Südseite gänzlich unpassierbar. Furka, unpassierbar zwischen Realp und Oberwald. ' " '1 Grimsel gesperrt, Haslitalstrasse m. K. befahrbar bis Guttannen. Grosser St. Bernhard, geschlossen. Jaunpass, m. K. durchgehend offen. Julier, gesperrt. Strasse im Oberhalbstein m. K. passierbar bis Bivio. Klausen, geschlossen. Urnerseits offen m. K. bis zur Galerie, Glarnereeite befahrbar bis Post Fruttberg. Lukmanier, unpassierbar zwischen Platta und Camperio. Maloja, durchgehend 1 m. K. befahrbar Marchairuz, gesperrt. Montets, unpassierbar. Morgins, geschlossen. Mosses, m. K. befahrbar. Oberalp, gesperrt Bündnerseite bis Tschamut m. K. befahrbar, Urnerseite ab Andennatt wegen Verwehungen blockiert. Ofen, m. K. passierbar, Strasse gepfadet. Pillon, geschlossen. San Bernardino, unpassierbar, Strasse im Rheinwaldtal offen m. K. bis Hinterrhein, Strasse im Mesolcinatal schneefrei ab San Bernardinc-Dorf. •St. Gotthard, unpassierbar. Südseite schneefrei ab Airolo, Nordseite m. K. ab Göschenen bis Hospental befahrbar. Simplon, m. K. durchgehend befahrbar. Splügen, unpassierbar. Umbrail, gesperrt. Weissenstein, gesperrt. Solothnmerseite offen o. K. bis Nesselboden, Gänsbrunnenseite befahrbar bia halbwegs Passhöhe. Wolfgang. m. K. ab Klosters. Wasserscheide Gurnigel, unpassierbar. Zufahrt nach Arosa m. K. ab Langwies möglich. Forclaz, gesperrt. Gänzlich schneefrei sind: Huftegg, Ricken, Uebergang Wattwil-Wildhaus-Gams, Kerenzerberg, Lenzerheide, Vue des alpes, Brünig, Saanenmöser, Zufahrten nach Engelberg, Grindelwald, Lauterbrunnen, Kanderste?, Adelboden. Ausland: ArlbeTg 1 . 70 cm Neuschnee, unpassierbar; Verladestation Langen-St. Anton. Stilfserjoch, gesperrt; Mont Cenis, unpassierbar; Verladestation Modane-Bardonecchia. Route d'ete des alpes, unpassierbar. Neugründung. Leimgruber & Rölli, Auto-Reparaturwerkstätte, Luzern. X. Leimgruber und A. Rölli, beide in Luzern, haben unter dieser Firma eine Koll.-Ges. eingegangen. Zweck der Unternehmung ist der Betrieb einer Auto-Reparaturwerkstätte und Garage. Domizil: Baselstrasse. Personelles. Th. Widmer, Autohandel, Ölten. Die Prokura von E. Rauber ist erloschen. Mercedes Benz Automobil AG., Zürich. Die Prokura von K. Stadler ist erloschen. 5 ' Firmenänderung. Rauber & Cie., Garage. Oensingen. E. Rauber und A. Ackermann haben unter dieser Firma eino Koll.-Ges. eingegangen. Diese übernimmt Aktiven und Passiven der erloschenen Koll.-Ges. Widmer & Rauber, welche aufgelöst und liquidiert wurde. Zweck der Unternehmung ist der Betrieb einer Garage, Handel mit Automobilen, Zubehör und Pneus. Karl Wild, Autoreparaturen, Zürich. Diese Firma übernimmt Aktiven und Passiven der bisherigen Koll.-Ges. Gebr. Wild, welche infolge Auflösung erloschen ist. Domizil: Redingstrasse. Vve Henri Robert, Garage Central, Neuenburg. Inhaber dieser Firma ist Fanny Robert, Witwe des Henri Robert. Die Firma ist Nachfolgerin der frühern Unternehmung Henri Robert, Garage Central welche infolge Tod des Inhabers erloschen ist. Firmenlöschung. P. A. Ugolini, Garage, Bellinzona. Diese Firma ist infolge Aufgabe ihres Geschäftes durch den Inhaber erloschen. Gillabert & Cie„ Automobilhandel, Genf. Die Firma wird wegen Konkurs von Amtes wegen gelöscht. Ernst Brand, Autogarage, Derendingen. Die Firma wird infolge Konkurses des Inhabers von Amtes wegen gelöscht. Garage de la Gare et Service du Pneu S. A., Peseux. Die frühpre Service Generale du Pneu S. A., mit Sitz in La Chaux-de-Fonds, hat ihr Domizil nach Peseux verlegt und die Firmenbezeichnung wie eingehend angeführt, abgeändert. Konkurseröffnung. Ravitaillement Essence Automobile, Genf. Konkurseröffnung vom 26. September. Summarisches Verfahren. Eingabefrist bis 14. November. PACKARD 1934 sucht Stelle 5-Plätzer, Limousine, 6 auf Last- oder Lieferungswagen. Zeugnisse u. Re-in Garage d. Westschweiz, prächtiger Torpedo, grüne Lederpolster, 7 Plätze, sucht Stelle Modell 1927, ganz neu revidiert, neu gestrichen, Zylinder, 18 PS, ferenzen stehen zu Diensten. — Offerten an Wagen. — Offerten unter Chiffre 6104-4 an : die sofort gegen Fr. 4800.—. Ev. Tausch gegen kleineren Fr. 8500.— H. 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