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E_1933_Zeitung_Nr.093

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Veranstaltungen. Vom

Veranstaltungen. Vom Genfer Salon 1934. Wie aus Genf mitgeteilt wird, sind die vorbereitenden Arbeiten für den nächstjährigen Salon bereits in vollem Gang. Die Befürchtungen, wonach die wirtschaftliche Stagnation das Interesse an der nächstjährigen Ausstellung verringern werden, scheinen sich nicht zu bewahrheiten, indem die Zahl der Anmeldungen der letztjährigen gleichkommt. Der Ausstellung wird eine neue Abteilung für den Motorbootsport angefügt. Nachdem die Anmeldungen in der erwarteten Anzahl eingegangen sind, besteht für das Ausstellungskomitee keine Veranlassung, den Anmddetermin zu verlängern, so dass eine diesbezügliche in zürcherischen Automobilhändlerkreisen gemachte Mitteilung nicht den Tatsachen entspricht. Der Anmeldetermin bleibt, wie ursprünglich vorgesehen, auf den 15. November festgelegt. Die Automobilausstellung von New York, welche wiederum im Grand Central Palace und zwar vom 6.—13. Januar 1934 stattfinden wird, erfreut sich bereits jetzt regen Interesses von Seiten der Automobilindustrie. Dieser Tage fand die Verlosung der Plätze im Ausstellungsraum statt, an welcher sich 30 Vertreter amerikanischer Automobilfabriken beteiligten. In der Gruppe der Personenwagen sind folgende Marken angemeldet: Auburn, Buick, Cadillac, Chevrolet, Chrysler, Continental, De Soto, Dodge, Essex, Franklin, Graham-Paige, Hudson, Htipmobile, La Salle, Lincoln, Nash. Oldsmobile, Packard, Pierce-Ar'row, Plymouth, Pontiac, Reo, Studebaker und Stutz. • z. Die Olympia-Schau in London, welche Samstag den 21. Oktober ihre Tore schloss, hatte dieses Jahr einen bedeutend lebhafteren Besuch zu verzeichnen als 1932. Während den 9 Tagen, da die Ausstellung dem Publikum geöffnet war, wurden 234,255 zahlende Eintritte registriert. Im letzten Jahr waren es nur 185,800. Die Höchstfrequenz an einem Tage betrug 41,500 Personen. Die um 48,500 vermehrte Zahl von Eintritten mag neben einem entsprechend regeren Interesse für das Automobilwesen auch auf die verbilligten Eintrittsgebühren zurückgeführt werden, indem entgegen früherem Usus an gewissen Abenden nicht mehr 5 s.. sondern nur mehr die Hälfte als Eintritt erhoben wurde. Londoner Salon mit 234,255 ausgestellten Wagen! In einem grossen Teil der schweizerischen Tagespresse machte in den letzten Tagen eine «ag>-Meldung die Runde, die auf eine am 2. November in London beginnende Automobilausstellung hinwies, an welcher 234,255 Automobile, «50 000 mehr als das letzte Jahr», ausgestellt würden. Wahrlich, das Vorstellungsvermögen mancher Agentur- und Tagespresseredaktoren, die auch «in Auto machen >. ist noch nicht sehr von Sachkenntnis angekränkelt. Die russische Automobil- und Traktorenproduktion Januar/September 1933. Soeben werden die neuen Produktionsziffern der russischen Automobil- und Traktorenindustrie für den Monat September und für die Zeit Januar/September 1933 bekanntgegeben. Hiernach überschritten fast sämtliche russischen Automobil- und Traktorenwerke die im Plan veranschlagten Produktionsquoten. Die einzelnen Werke wiesen gegenüber dem Voranschlag folgende Produktionsziffern auf: Planziffer Tatsächl. Prod.in 0 / 0 Stalin A.-W. Moskau 16 580 17 009 102.0 Molotov A.-W. Gorii 16 400 16 791 102,3 Jaroslav A.-W. 1505 1527 101,4 Insgesamt 35 327 Traktorenw. Stalingrad 30 365 30 452 100,3 Traktorenw. Charkow 23 050 23 510 102,0 Traktorenw. Tscheliabinsk 635 662 104,2 Insgesamt 54 624 Die Produktion der Jaroslawer Fabrik schliesst die ersten in der U.d.S.S.R. hergestellten Trolleybusse ein. Die Produktion von Personenwagen in den Molotov-Werken in Qorki (in den Gesamtziffern einbegriffen) be- Hef sich auf 6140 Wagen für die ersten 9 Monate (103,2 %). K.K. Russisch-amerikanische Erdölverhandlungen. Nach New Yorker Meldungen sollen demnächst zwischen Vertretern der amerikanischen und russischen Erdölindustrie Besprechungen aufgenommen werden, in denen die Ausschaltung des gegenseitigen Konkurrenzkampfes auf den Auslandsmärkten zum Gegenstand detaillierter Besprechungen gemacht werden solL Diese Verhandlungen dürften im Zusammenhang stehen mit der vor kurzem erfolgten russisch-amerikanischen Annäherung, sowie mit dem gegenwärtigen Besuch Litwinons in Amerika. Die gegenseitigen Wirtschaftsbesprechungen sollen auch in einer Zusammenarbeit der russischen und der amerikanischen Industrie zum Ausdruck kommen. Es verlautet, dass der Abschluss einer russisch-amerikanischen Preisikonvetition beabsichtiert sei, wonach 'fabrik. JAUTER RACHMANN i Ctf y ETCM i Aeussersf günstige, reelle Zu verkaufen: 3*f- Kauf-Gelegenheit 1 LIMOUSINEN, mit Stossstangen u. Koffer etc. 1 HORCH-Cabriolet Jahrg. 1932, 6fach bereift, in sehr gutem Zustd. 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N° 93 - 1933 AUTOMOBIL-REVUE Stfvaissen Beleuchtung von Autoinobilstrassen. Wie in den längeren Ausführungen in Nr. 70 dieses Blattes festgestellt wurde, müssen wir heute das Problem der zweckmässigen Strassenbeleuchtung unter Berücksichtigung aller Faktoren als noch ungelöst betrachten. Es sind deshalb in letzter Zeit verschiedene neuartige Beleuchtungsmethoden und -körper angewendet und zur Diskussion gestellt worden, die eine Verbesserung der ortsfesten Beleuchtung der Strassenfläche anstreben und auch teilweise erreichen, freilich unter ziemlich hohem Erstellungs- und Betriebskostenaufwand. Alle diese Neuerungen bewegen sich auf der Linie der hergebrachten Beleuchtung mittelst Lichtquellen in relativ grosser Höhe über der zu beleuchtenden Fläche. Jedermann weiss, dass z. B. beim Lesen eines Buches die künstliche Beleuchtung nur dann als wirklich ^zweckmässig angesprochen werden kann, wenn sich die Lichtquelle in möglichst geringer Höhe über der zu beleuchtenden Fläche so angebracht befindet, dass sämtliche direkte Lichtstrahlen unter Augenhöhe des Lesenden verlaufen, eine Blendung also ausgeschlossen ist. Es sei in diesem Zusammenhang an die kleinen, am Buch selbst anbringbaren abgeschirmten Leselämpchen erinnert, die eine in jeder Hinsicht zweckmässige Beleuchtung ergeben bei rationeller Lichtausbeute. Von dieser praktischen Tatsache ausgehend, wurden dank der tatkräftigen Unterstützung einer zürcherischen Fabrik für Beleuchtungsanlagen, sowie der Direktion der Elektrizitätswerke des Kantons Zürich für die letztjährige Lichtwoche in Zürich in aller Eile einige Versuchsmodelle dieser «Tief»-Beleuchtung erstellt und auf der Versuchsstrecke der Kantonswerke bei Dietikon plaziert, wobei die Lichtquellen zirka 1 m über und zirka 1 m neben der Strassenfläche angebracht waren. Selbstverständlich konnte es sich bei diesen, in wenigen Tagen hergestellten Modellen nur 'Um eine noch sehr unvollkommene Demonstration des angewendeten Prinzipes handeln, doch führten die Untersuchungen eindeutig zur Erkenntnis, dass beim heutigen Stand der Beleuchtungs- und Lichttechnik die Konstruktion solcher «Tief»-Strahler für Strassenbeleuchtung durchaus im Bereich des Möglichen und Erreichbaren liegt. Es ist klar, dass die Schaffung- solcher, den mancherlei Aufgaben anzupassenden und zweckmässig auszugestaltenden Beleuchtungsanlagen noch eingehenden Studiums an Hand zahlreicher Versuchsmodelle bedarf. Im 'Hinblick jedoch auf das Gebot der Stunde, eine einwandfreie, vom Fahrzeug, seiner Beleuchtung und vom Fahrzeuglenker unabhängige, blendungsfreie Beleuchtung der Strassenfläche zu erreichen, sollte die Durchführung der gestellten Aufgabe nicht an finanziellen Erwägungen scheitern. v4 s S 5 OJ PQ _LS » oa m g n p ǟ W •a 3. I 3.3. •J3 a 2 l&lIIII •-S ri es iliii !> | £ 3 SEM g glf° tarn. öS !?sr * 2 1 Ö> a ^o 51 1 IfSfStg II