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E_1933_Zeitung_Nr.094

E_1933_Zeitung_Nr.094

Clips, Holz- oder

Clips, Holz- oder Lederknöpfen, Gürtel aus weichem Leder oder aus gleichem Strickmaterial wie die Bluse selbst. Strickmäntel oder -kostüms sind vorwiegend einfarbig, allerhöchstens auf zwei Farbschattierungen eingestellt und werden häufig durch Schals in hervorstechenden Farben belebt. Hübsche Effekte werden auch durch Verwendung von Kunstseide mit Wolle oder durchmelierter Wolle erzielt. Zu den Zubehör gehören ebenfalls Mützen und Schals. Die Mützen gehen dieses Jahr über den rein sportlichen Zweck hinaus und finden in der gesamten Tagesmode grossen Anklang. Mit der Anpassung der Strickmode an die stoffliche Struktur der Gewebe beginnt sie ihren Siegeszug und wird sich wegen der vielerlei Möglichkeiten in der Zusammenstellung von Kleid, . Mütze und Schal zu einer vornehmen, einheitlichen Bekleidung die Herzen der gesamten eleganten Damenwelt erobern. (Modebericht der Montreux-Knitting, Zürich.) Bg. Touren-Sprechsaal Touren-Antworten T. A. 940. Wie gelange ich ins Veltlin? Folgendes ist die kürzeste Route von Biel nach dem Veltlin : Biel, Solothurn, Oensingen, Ölten, Aärlnrrg, Zofingen, Sursee, Neuenkirch, Luzern, Küssnacht, Schwyz, Brunnen, Axenstrasse, Altdorf, Amsteg, Göschenen. In Göschenen Automobilverlad durch den Gotthard nach Airolo, Faido, Biasca, Bellinzona. Monte Ceneri, Lugano, Melide, Mendrisio, Chiasso, Como, Argegno, Menaggio, Gravedona, •pinida, Rogolo, Morbegno, Sondrio, 411 km. Sie können zwar auch die Route über Lausanne, Brig. Simplon, Domodossola, CentovaMi einschlagen. Ich würde Ihnen aber eher zu der Ersteren raten, da die Route über den Simplon bedeutend weiter ist und auch die Verladekosten des Autos von Brig nach Domodossola beträchtlich höher zu stehen kommen als die Verladekosten beim Gotthard. A. P. in Z. Touren-Fragen T. F. 941. Von Si. Gallen hinauf bis nach Schottland. Ich habe nächstes Jahr (im JuJi) in London einen Kongress zu besuchen. Bei dieser Gelegenheit möchte ich England, wo ich noch nie war, etwas näher kennen lernen. Auseer mir kommen noch weitere drei Personen mit, und wir gedenken, uns etwa 10—14 Tage in England aufzuhalten. Den Rückweg möchte ich durch Holland nehmen. Ich erlaube mir nun, folgende Fragen zu stellen . 1. Welche Routen soll ich für den Hin-, resp. für den Rückweg benützen? 2. Welche Uebergänge kommen für den Schifftransport in Frage? 3. Welche Fahrvorscbriften bestehen in England? 4. Welche Rundfahrt soll ich in England ausführen, damit ich möglichst viel sehe? (Auseer London muss ich auch noch Edinburgh besuchen). 5. Was für Stellen können Sie mir nennen, bei denen man sich in England, wenn nötig, Ratschläge holen könnte? R. Bo., St. Gallen. Büchertisch Hans Stuck und E. G. Burggaller: Das Autobuch. Drei Masken-Verlag A.-G., Berlin. 255 Seiten. — Hans Stuck hat sich in der vergangenen Saison etatt mit Autos mit der Feder herumgeschlagen, und veröffentlicht nun, zusammen mit dem Berliner Rennfahrer E. G. Burggaller und seiner Frau, unserer geschätzten Mitarbeiterin Paula Stuck-von Recnizek,. ein umfangreiches Buch, das ausschliesslich dem Autosport gewidmet ist. Man durfte mit Recht auf dieses Werk gespannt sein, dem zwei Rennfahrer ihre Erfahrungen und ihr Wissen und eine brillante Journalistin ihren Witz und ihren guten Stil liehen. Was aus dieser Zusammenarbeit geworden ist, kann Anspruch auf volle Anerkennung erheben, und zwar gerade deshalb, weil das •Thema nicht mit trocken lehrhaftem Ton abgehandelt wird, sondern eine erfreuliche Auflockerung durch geschickte feuilletonistische Gestaltung erfährt' Gewiss, es ist kein blosses Fachbuch, in •dem nach technischen Details »ad dergleichen nachgesucht werden kann, aber es ist ein eigentliches Lese buch, eine Art erweiterte Unterhaltungszeitung. So ziemlich alles, was mit dem Autosporte zusammenhängt, ist in dem Buch enthalten: Artikel und Skizzen über neue Rennwagen, die besten Rennfahrer, die Toten des Sports, Beiträge aus der Praxis des Rennfahrers, Feuilletons über « Frauen als Kulisse», Rennstrecken, Reminiszenzen an alte Rennen, Erinnerungen von bekannten Piloten, Analysen der Schriften der be-Mensch der Welt ist, weil er sich selbst die Luft Witze wie den vom Automobilisten, der der ärmste sten Fahrer, Zusammenstellung der Ergebnisse der noch — pumpen muss, mit Vergnügen goutieren. bedeutendsten Rennen, eine Tafel über Bauart und Manchmal krächzt der Ton der Hupe dennoch, denn Preise von Renn- und Sportwagen — usw. usw. alles ist nicht unbedingt sehr geistreich gesagt; Kaum ein Gebiet, für das sich der Autofahrer interessiert, ist vergessen worden. Dabei haben be- dann ist ihre Originalität zu gering, um die rich- manchmal sind die Sentenzen etwas gesucht oder kannte Leute der Feder an dem Buche mitgearbeitet, so dass ein Erfolg zum voraus zu erwarten gut gelungen. bo. tige Wirkung auszuüben. Vieles ist aber wirklich stand. Von ganz .besonderem Reiz sind die unzähligen Photographien. die in sehr interessanter Weise hinter die Kulissen des Autosportes blicken Kleine Notizen lassen. Fast alle Fahrer sind vertreten, viele Rennen erstehen im Bilde wieder, auch scheinbare Nebensächlichkeiten bei einem Rennen sind von der Kamera in originellen Bildern festgehalten worden. Das ganze Buch kommt — man spürt es auf jeder Seite neu — aus dem Autosportslager heraus, und wird so allen Sportsfreunden zu einer freudigen TTeberraschung werden. Dass dem « dritten Reich » die verlangte Referenz erwiesen werden muss, ist für die Herausgeber eine Selbstverständlichkeit; nur können wir eingefleischten Demokraten es uns nicht verkneifen, diese paar Stellen, in denen uns ein fremder Geist entgegenweht, rasch zu übergehen. Ausdrücklich sei aber erklärt, dass im grossen und ganzen das Buch eine schöne Internationalität hat, wie diese übrigens ja nirgends deutlicher als beim Autosporte zu spüren ist. bo. Die Hupe. Humor vom Auto- und Motorradsport. Von .T W Graf. Heim-Vprlatr Adolf DrpssW Ra- flUTOMOBIL-REVUE 1933 94 Wie es aussähe, wenn in der Stadt wirklich so « gerast > würde, wie es einzelne Miesmacher behaupten! dolfzell am Bodensee. — Diese Autohupe wird den meisten Motorsportlern lieblich in den Ohren tönen. Sie scheucht alle graue Theorie weg und klingt hell •und unbeschwert. Graf übt sich nicht zum erstenmal in der Erzählung listiger Autogeschichten, deren Pointe manchmal sehr gesalzen ist, und schreibt tiefsinnige Aphorismen, hinter denen sich kleine Bosheiten verbergen. Er hat einen Knigge für Automobilisten ausstudiert und legt ihn nun dem geneigten Leser vor, der sich schmunzelnd die Ratschläge merken wird. Kleine Spässe, Vereinsmeierisches, die Frau am Volant (wie wäre es anders möglich!), Automärchen und kleine Geschichten, automobilistisches Allerlei und «Vergasertropfen», berühmte Aussprüche, alte Sprichwörter in neuer Fassung — alles das ist der Feder des autoversessenen Verfassers entsprungen. Der Leser wird seine stille Freude an der Lektüre haben und Zürcher Photo-Ausstellung. Kann man sich heute eine fröhliche Reise per Auto oder Motorrad denken, ohne dass der eine, besser aber noch mehrere der Fahrtteilnehmer mit photographischer Ausrüstung irgendwelcher Art versehen die Reise antreten? Das Photographieren ist Allgemeingut und die Verwendung eines photographischen Apparates geradezu verblüffend einfach geworden. Und doch, wie oft gibt es Fehlresultate! Ganz so einfach, "wie viele der anfangenden Künstler sich die Sache vorstellen, ist sie nicht. Es gehört vor allem ein gutes Auge dazu, die Wahl des Sujets zu treffen, und wenn wir von Ort zu Ort reisen, ist diese Wahl auch beeinträchtigt durch das Zuviel und durch die zu rasch wechselnden Bildeindrücke. Beim Lagern geht die Sache schon leichter; es bieten sich hübsche Szenen, denn schon bei der Wahl des Lagerplatzes wird der Tourist das schönste Plätzchen suchen. Eine schöne Anzahl ganz hervorragender Landschaftsbilder ist gegenwärtig in einer Ausstellung vereint, die jedem Freund photographischer Bildnisse lehrreiche Hinweise geben können. Der kantonale Zürcher Photographen-Verein hat in den schönen Räumen des Möbelgeschäftes Keller, Peterstrasse, Zürich, eine Ausstellung eröffnet, die nicht nur das Landschaftliche berücksichtigt, sondern einen Ueberblick über allerhand Berufsarbeit bietet Sie ist allen denen zum Besuch zu empfehlen, die Freude an Photographien haben. Die Schau ist bis 17. November täglich geöffnet, Sonntags von 10 bis 20 Uhr. M. Die Bell A.-G., die bedeutendste Großschlächterei und Wurstfabrik in ganz Europa, die bekanntlich in Basel ihren Stammsitz hat und neben einer weiteren Fabrik in Zürich insgesamt 121 schweizerische Filialen besitzt, feierte am 26 Oktober 1933 ihr 25jähriges Jubiläum. Die Geschäftsleitung hat es sich nicht nehmen lassen, diesen Tag festlich zu begehen und wirft auch in einer ganz hervorragend geschmackvollen Denkschrift einen Rückblick auf ihre Vierteljahrhundert-Tätigkeit. Aus einem kurzen einleitenden Text geht mit aller Deutlichkeit die erstaunliche Entwicklung und Leistungsfähigkeit dieses Unternehmens hervor, das heute rund 1300 Personen beschäftigt und mustergültige Anlagen besitzt, die für beste Qualitätswaren garantieren. In einem bildlichen Ueberblick werden Aufnahmen der früheren und jetzigen ausgebauten Fabrik vermittelt, man erhält einen Einblick in die verschiedenen Abteilungen und findet zum Schlüsse selbst Beil- Konserven bei exotischen Kunden vertreten, was damit auch für dis Qualität Schweiz. Produkte spricht. mb. Notiz an die Kreuzwort-Rätsel-Löser Das in der letzten Nummer veröffentlichte Kreuzworträtsel enthält in der Aufgabe einen sinnstörenden Druckfehler. Senkrecht Nr. 1 muss natürlich p er s onlieh es Fürwort heissen, und nicht, wie es der Druckfehlerteufel wollte «persisches». Der Einsendungstermin der Lösungen ist deshalb bis Freitag, den 17. November, mittags, verlängert worden. Zürcher Wochenprogramm Stadttheater Abends 8 Uhr, Sonntag nachmittags 3 Uhr. Di. abend 14. NOV. Diejenige Dame, welche, Schwank von J. Stebler. Mi. abend 15. NOV. Der Vogelhändler (A-Ab. 6). Do. abend 16. NOV. Volksvorstellung : Die Boheme, Oper von G. Puccini. Fr. abend 17. NOV. Othello (A-Ab. 6). Schauspielhaus Abenda 8y * ^Sonn - 1 tag nachm. 3H Uhr. Di. abend 14. NOV. Ist Geraldine ein Engel? Lustspiel von Jaray. Mi. abend 15. NOV. Etienne, Komödie von Jacques Deval. DO. abend 16. NOV. Premiere: Der Kaiser von Amerika, Komödie von Bernhard Shaw. Fr. abend 17. NOV. Ist Geraldine ein Engel? Lustspiel von Jaray. Grand Cafe Esplanade, utoquai 21 Im Restaurant: Ital. Kapelle Angelini. In der Bar: Rolf Stauber am Flügel. Im Tabarin: Orchester Melody Dandies das übrige Künstlerprogramm. Cafe-Tea-Room Kolibri, N üschelerstr. 30, neben Spira Vorzügl. französische Küche, serie. Mittag- u. Abendessen ä Fr. 2.50. 1. «Verbrecher im Frack>. 2. «Dämone des Urwalds». Die beliebte und Variete. feine Patis- Fr. 1.65 bis Cinema Olympia, Bahnhofstr. 51 Restaurant Urania, uraniastr. 9 und Walche, Stampfenbachplatz 1 Der grandiose Fliegerfilm «Wolkenstürmer». Unterhaltungsstätte, Konzert Anerkannt gute Küche. Zett-Restaurant u. Roxy Bar Rebgasse 8 Mittag- und Abendessen von Fr. 1.60 an. Für Radiobesitzer besteht in dem von der Spitzenorganisation der Hörer herausgegebenen Schweizerischen Radiokalender ein vielseitiges Nachschlagewerk. Worüber Sie sich auch orientieren wollen, in der soeben erschienenen Ausgabe 1934 dieses Beraters finden Sie stets Auskunft über Tausend nützliche und interessante Dinge. Für den täglichen Gebrauch: Kalendarium für Radiohörer. Liste der Sender: a) in alphabetischer Länderfolge, b) in der Wellenlänge-Folge. Verteilungsplan der Rufzeichen. Zeitvergleichstabelle." Wo fehlt's? Schlüssel zum Aufsuchen der Apparatestörungen. Fehler und Störungen und deren Behebung. Wie können Radiostörungen vom Empfangsapparat ferngehalten werden? Wohin wende ich mich? Die Vorgänge jenseits des Lautsprechers. Wie gehen Radio-Uebertragungen vor sich? Welche Emissionen und Emissionsstunden werden bevorzugt? Der Einfluss der Jahres- und Tageszeit auf den Radio-Empfang. Die Wellenlängen- u. Senderenergie-Aenderungen 1933/34. Radiotechnische Zeitfragen in laienverständlicher Darstellung. Drahtrundspruch oder Telephonrundspruch? Wie weit ist es mit dem Fernsehen? Das Zeitsignal der Sternwarte Neuchätel. Die Richtungsbestimmung durch Radioapparate. Die Entwicklung des Superhet. Eine Uhr, die durch Radio kontrolliert wird. Der Bau eines Kurzwellen-Teil-Empfängers. Einiges aus dem Inhalt: Das Radio im öffentlichen Dienste: Der Radiodienst in der Schweiz. Luftschifffahrt. Das Mikrophon im Operationssaal. Aufgabe und Entgegennahme von Telegrammen durch Passagiere. Radio in der Kirche. Den Einsamen und Verlassenen ein Radio. Lautsprecheranlage auf dem Jungfraujoch. Modernisierung alter Schallplatten. Das Radio in der Schweiz: Die schweizerische Fabrikation von Radio- Apparaten. Die Organisation des schweizerischen Rundspruches. Schweiz. Radio-Bibliothek. Schweiz. Radio-Museum. Die Radiovereine für die Hörer. Die Schweizer Radio-Kameraden. Schweiz. Amateur-Sendestationen. Aus der Geschichte der drahtlosen Telephonie: Aus der Geschichte des Nachrichtenwesens. 30 Jahre Radiotechnik — 30 Jahre Telefunken. Rückblick und Ausblick. Belehrendes und unterhaltendes Allerlei. Radiostörungen — Die Hilfe. Die Vereinigung der Radio-Opfer. Wann ist der elektrische Strom lebensgefährlich? Das Morse-Alphabet. Die Radio-Fuchsjagd. Hans Redlich macht eine Wendung durch. Flotte Ulastriernng und vornehme Ausstattung machen das 136 Seiten starke Buch zur Zierde jedes Salons, es sollte bei keinem Apparat fehlen. Der Preis ist nur Fr. 2.—. Erhältlich bei den Sektionen des Schweiz. Radioverbandes und allen Buchhändlern; wo nicht, direkt beim Verlag HALLWAG, BERN Der Tourenonkel Zum Tourenonkel ziehet hin, Wer eine Reise hat im Sinn. Sein Tourenrat die Menge sucht Weshalb sein Bureau so besucht. Alle autotouristischen Auskünfte vollständig kostenlos beim Touristikbureau der Anlomobil-ItcTiie Bern Tel. 28 222 HUI!!!!!!!! Verlas. Administration, Druck und Clicherie: HALL WAG A.-G. Hallersche Buchdruckerei und Wagnersche Verlajrsanstalt, Bern.

N°94 - 1933 fttrTÖIVTOBTC-REVUb 11 *. c. s. SEKTION ZÜRICH. Zum traditionellen Herrenabend des Martinimahila vom 16. November liegen bereits über 350 Anmeldungen vor. Auseer zahlreichen Delegierten der Nachbarsektionen des A. C. S. werden auch Vertreter der kantonalen und städtischen Behörden sowie befreundeter züroheriecher Verbände anwesend sein. Das Martinimahl wird auch Anlass bieten, den Preisträgern des Mitgliederwettbewerbes 1932/33 ihre Preise zu übergeben und der der Sektion Zürich angehörenden Inhaber der Schweiz. Automobilmeisterschaft 1933 zu gedenken. Die autotecbnischen Kontrollen der Sektion Zürich des A. C. S. erfreuen sich eines stets steigenden Interesses. Bis und mit dem 13. November sind nun von den amtlichen Experten bereits 1050 Wagen geprüft worden. Im Laufe der letzten Woche hatten zahlreiche Autogewerbe-Unternehmen, wobei auch solche des Zürcher Autogewerbe-Verbandes ihre Angestellten zu den Kontrollen des A. G. S. entsandt, um sich an Ort und Stelle über deren Vornahme orientieren zu lassen, da es in den meisten Fällen an einer genügenden Instruktion fehlte. — Um den Mitgliedern weitere Vorteile zu bieten, finden dieses Jahr noch sog. Nachkontrollen statt, wo die bereits an den ersten Kontrollen vorgeführten Wagen nochmals zwecks Feststellung der richtigen Behebung der festgestellten Mängel kostenlos geprüft werden. Die Mitglieder gelangen so in den Besitz einer vollständig in Ordnung befundenen Kontrollkarte, die mit den Unterschriften der Experten der Kantonalen Motorfahrzeuge versehen, ihnen bei den nächstes Jahr einsetzenden Kontrollen als wertvoller Ausweis SEKTION ST. GALLEN-APPENZELL. Clubball. fZnm siebenten Male wird die Sektion St. Gallen- .Appenzell einen Clubball durchführen, und zwar am 9. Dezember in den Räumen des « Schützengarten >, St. Gallen. Wiederum wird ein auserlesenes Programm die Besucher unterhalten und in den Sälen f«pielen erstklassige Musikkapellen zu Unterhaltung rand Tanz auf. Die Einladungen und Programme Wehen den Mitgliedern demnächst zu. , Befestigung der Polizeinummer-Schilder. Es «fcesteht die Tatsache, dass noch zahlreiche Autonobilisten ihre Fahrzeuge den Vorschriften des Bundesgesetzes über den Motorfahrzeug- und Fahrradverkehr nicht angepasst haben, und dies namentlich in bezug auf die Anbringung und die Beleuchtung der Polizeinummer-Schilder." Gemäss dem Gesetz raüssen die Schilder hinten und vorne eo angebracht sein, dass eie beständig sichtbar, deutlich lesbar und vor Schmutz und Kot genügend geschützt sind. Dieselben können sowohl hinten wie vorn an einer beliebigen Stelle angebracht werden, insofern die obigen Bestimmungen berücksichtigt werden. Der hintere Schild muss nachts genügend beleuchtet sein, damit die Polizeinummer auf eine Distanz von 20 m deutlich lesbar ist. CHAUFFEUR-VEREIN SCHAFFHAUSEN Herbstfahrt. Die Ende Oktober zur Durchführung gelangte Fahrt war als eine solche ins Blaue r Wie oft stellt man fest, dass die Schilder an der Vorderachse angebracht sind, wo sie dem Regen und dem Kot ausgasetzt oder durch die Kot- Autobusse verfrachtet. Punkt 13 Uhr erfolgte ab gedacht. Die ca. 50 Teilnehmer wurden in zwei flügel mehr oder weniger maskiert sind. Bahnhof Schaffhausen die Abfahrt, dem unbestimmten Ziel entgegen. Voll guten Humors und Die Polizei-Schilder können auch durch ein Glimmer- oder Celluloid-Blatt geschützt werden, in Erwartung der Dinge die da kommen werden, insofern dasselbe nicht blendend wirkt und diebrachten uns die Wagen über Marthalen, Andelfingen nach Winterthur, durch's Tösstal nach Originalfarbe der Schilder nicht entfärbt und diese auf irgend eino Weise nicht unleserlich Turbental, wo endlich unser Präsident mit den macht. durstigen -Seelen ein Erbarmen hatte und Halt Ausrüstung der nach dem Ausland fahrenden machen Hess. Nach ^ständigem Aufenthalt ging r ahrzeuge. Nachdem dem T. C. S in letzter Zeit die Fahrt weiter, dem eigentlichen Ziel entgegen, zahlreiche Reklamationen wegen Polizeivergehen indem wir in das schöne, althistorische Städtchen zugegangen sind, die im Ausland, hauptsächlich in Wil einfuhren. Im Hotel Landhaus haben wir Frankreich, Automobilisten oder Motorradfahrern zwei gemütliche Stunden verlebt, die jedem in Erinnerung bleiben werden. Bei Tanz und Spiel auferlegt wurden, deren Fahrzeuge nicht mit gewissen, für die Inländer erforderlichen Zubehör war die Zeit nur alizurasch vorbei und nur ungern trennten wir uns von dieser gastlichen Stätte. ausgerüstet waren, erinnern wir Sie daran, dass gemäss den Bestimmungen des Internationalen Dann ging es Frauenfeld zu. Ein kurzer Halt Abkommens, vom 24. April 1926, und für dieund die Wagen führten uns durch Nacht und Autosektion Aargau 1. Anpassung der Autos an die Erfordernisse der eidg. Verordnung: Die Karenzfrist für die Anpassung der technischen Ausrüstung der Automobile an die eidg. Vorschriften läuft Ende 1933 ab. Wir möchten unsere Mitglieder dringend bitten, die absolut erforderlichen Anpassungsarbeiten in ihrem Interesse unverzüglich vorzunehmen. Säumige Automobilisten werden bei den im Januar 1934 einsetzenden Polizeikontrollen zweifellos Strafe zu gewärtigen haben. 2. Massnahmen zur Bekämpfung der Verkehrsunfälle: Trotz wiederholtem Appell im Jahresbericht und in der Autorevue, jede übersetzte Geschwindigkeit zu vermeiden und eine bessere Disziplin auf der Strasse zu halten, muss man heute immer noch feststellen, dass durch sinnloses Rasen und gesetzwidriges Fahren einzelner gewissenloser Automobilisten der Strassenverkehr gefährdet wird. Der Aargau verzeichnet z. B. pro 1933 zirka 120 Autounfälle mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, Der Vorstand ist den Mitgliedern dankbar, wenn Fälle gesetzwidrigen Fahrens unter Angabe der Wagennummer, von Ort und Zeit, gemeldet werden. Die Sportkommission wird zu diesem Zwecke auch im Monat November noch Kontrollen anordnen, wobei solche disziplinlose Fahrer verwarnt werden sollen. »• Autosektion Waldstätte Der Vorstand bittet seine Mitglieder, den Jahresbeitrag bis spätestfins Ende November an das Generalsekretariat in Genf zu überweisen, unter Benützung des der Oktober-Nummer der Revue des T. C. S beigelegten Einzahlungsscheine». Der Jahresbeitrag der Sektion Waldstätte beträgt Fr. 17.— für Automobilisten und Fr. 12.50 für Motorradfahrer. In Ergänzung zum Ausfahrtsbericht mit den Kindern des Regens-Meyer-Heims ist nachzutragen, dass folgende Herren in verdankenswerter Weise dieser Veranstaltung ihre Wagen stur Verfügung gestellt haben: Baggenstoss, Grüter, Dönni, Räber, Schwerzmann, Tschupp, Wegmann und Zimmermann. CHAUFFEURVEREIN ZÜRICH Monatsversammlung. Zur Richtigstellung dos Datums der Ge^ •leralversammlung 1034 sei erwähnt, dass diese nicht am S Februar, wie irrtümlicherweise angesagt wurde, sondern am 4. Februar im gleichen Rahmer wie dieses Jahr stattfinden wird. Anträge müssen schriftlich und spätestens acht Tage vorher dem Vorstande eingereicht werden. Da auch die Kasse zum Jahresabschluss in Ordnung sein muss, werden die Mitglieder, die den Beitrag noch dient. Leider war es der Sektion Zürich des A. C. nicht entrichtet haben, ersucht, ihre Betreffnisse sofort in Ordnung zu bringen, ansonst der Vorstand 'S. nicht möglich, die an ihren Kontrollen jeden tiAbend erschienenen zahlreichen andern Automobilisten, die dem A.C. 3. nicht angehören, zu be-ständigen wird das Vereinsorgan «Automobil- gezwungen wäre, etatutengemäss zu handeln. Rückrücksichtigen, da die Zeit hiefür nicht ausreichte. T. C. S. ÜUS J«5B» V«»l»s5 ••«•«* Revue» ohne -weiteres abbestellt; auch werden «morsche» Mitglieder, die ausschlüssig erklärt werden, im Organ publiziert. Um unnötige Differenzen bn Postversand zn verhüten, -werden diejenigen Mitglieder, die ihr Domizil verlegen, gebeten, den Adresswechsel jeweils sofort dem Vorstande mitzuteilen. Der bis anhin an Abendunterhaltunjfen benutzte Saal wird laut Beschlu'ss der Versammlung fernerhin nicht mehr berücksichtigt werden. Zwecks Berücksichtigung von Wünschen zur Aufnahme im neuen Jahresprpgramm werden die Mitglieder gebeten, diese anlässlich der nächsten Versammlung zu unterbreiten. Mutationen : ein Austritt. Unter Traktandum Diverses Tntrden noch einige Kartengrüsse sowie Geschäftsempfehlungen verleser und verdankt. Zum Schlüsse erging an alle Mitglieder nochmals ein Appell, den Stammtisch recht fleissig zu besuchen. Wie schon erwähnt, wird an einem der nächsten Stammabende seitens des Jodelquartette* «St. Jakob» eine Ueberraschung stattfinden, -wozu bereits ein Fass Freibier gespendet wurde. Nach rascher Erledigung der Traktanden sehlosp sodann der Vorsitzende um 22 Uhr mit einem Dankeswort für das zahlreiche Erscheinen die Sitzung N.B. Durch unsern Kassier werden nächsten? die Nachnahmen versandt. Die Mitglieder sind dringend gebeten, diese ausnahmslos einzulösen. H. G. Schweiz im Jahre 1931 in Kraft getreten, die in Nebel in unser heimisches Munotstädtchen. Die einem Land eingetragenen Fahrzeuge in den an-zufriedenedern Staaten, die dem Abkommen beigetreten sind, aller, bewiesen dem Vorstand, dass er mit die- Gesichter und der herzliche Dank mit der im Herkunftsland zugelassenen oder vorgeschriebenen Ausrüstung verkehren dürfen. Wettergott uns einen schönen, sonnigen Tag beser Fahrt einen guten Wurf getan, zumal ja der Die Schritts, die wir zugunsten der Automobilisten, die in Frankreich in Ermangelung eines örgerln, die fleissig und herrlich gespielt haben scheert hatte. Dank noch den beiden Hand- Rückblickspiegels gebüsst worden sind, unternahmen, Dank allen Erschienenen und den tüchtigen Fah- scheinen somit auf guten Wegen zu sein und werden zweifellos zur Aulhebung der Bussen führen. Die Monatsversammlung vom 2. November war rern. Zollbeträge auf Fahrzeugen, die im Ausland leider schwach besucht, obschon viele Traktanden zerstört wurden. Wir ersuchen die Automobilisten zu erledigen waren. Die Versammlung beschloss und Motorradfahrer, Inhaber von Triptyques, Carnets de Passages oder « acquits ä caution» und Revue anfertigen zu lassen. Von fünf Entwürfen ein Cliche für den Rubriktitel in der Automobilderen Fahrzeuge infolge Brand oder durch irgend fand einer allgemeine Anerkennung und gelangt einen andern Grund im Ausland gänzlich oder teilweise zerstört worden sind, sofort den Club, der lung vom 7 Dezember a. c. enit einem Vortrag zur Ausführung. Im weiteren wird die Versamm- die Zolldokumente ausstellte, zu benachrichtigen. verbunden. Thema: c Chemische Untersuchungen In der Tat müssen ohno Verzug Schritte unternommen werden, damit die Ausfuhr der Ueber- Am 19. event. 26. November kommt der Ran- von Herrn H. Scheibenstock als Referent. reste des Fahrzeuges vorgenommen werden kann. deribummel zur Ausführung. Wir bitten unsere In keinem Fall dürfen sie in dem Land gelassen Mitglieder recht zahlreich zu erscheinen, denn eine •werden, für welches das Dokument ausgestellt solche schöne Fusswanderung auf unsern Randen •worden ist, ohne dass dieser Umstand die Ent-turichtung des Einfuhrzolls zur Folge hat. Der jedem gut. Keiner möge zurückstehen. Vorstand. Liste der Strassensperrungen und Verkehrserschwerungen. Bulletin Nr. 46a vom 13. November 1933. Nachdruck verboten. Offizielle Zusammenstellung durch das Sekretarial der Baudirektorenkonferenz. Aargait: Sperrung- Die hölzerne Brücke zwischen Laüffohr und Vogelsang wird bis auf weiteres für jeden Fahrverkehr gesperrt. Vorübergehende Sperrung der Axenstrasse. Donnerstag den 16. November wird die Axenstrasse zwischen Brunnen und Sisikon von 12.00 bis 14.30 Uhr sänzlich gesperrt, da in dieser Zeit am Mythensteintunnel grosse Felssprengungen vorgenommen werden. Eine Masse von ca. 100 Kubikmeter Fels soll weggesprengt werden um unliebsamen Ueberraschungen, die' besonders im Frühling bei der Schneeschmelze eintreten könnten, vorzubeugen. Lr. John oob J auf Nani«i*-Hailton hat am 2. Oktober 1933 auf der MontlheYy Rennbahn 3 Welt-Rekorde geschlagen 200 Meilen m\ t 203,44 km per Stunde 8 Stunden „ 200,04 „ „ „ 1000 km „ 196,37 „ „ „ mit crem weltbekannten Motorenöl Verlangen Sie CASTROL nur in plombierten Kannen ä 2 kg Generalvertretung för die Schweiz" Bürke & Co., Zürich . Abteilung: Motorenöle. „MQSER"-Anhänger mit nur 1 Tonne Eigengewicht . bei 4 Tonnen Nutzlast Kippvorrichtungen E. MOSER, Anhängerfabrik, BERN Schwarztorstrasse 101 • Telephon 22.381 Die günstigste Occasion finden Sie durch ein Kaufgesuch in der Automobil-Revue.