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E_1933_Zeitung_Nr.094

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Luftfahrt Flugverkehr

Luftfahrt Flugverkehr Schweiz-Italien. Der Bundesrat hat ein zwischen der Schweiz und Italien getroffenes Abkommen genehmigt, das eine erfreuliche Vereinfachung im Privatflugverkehr bedeutet, indem es den Einflug von der Schweiz nach Italien von einer besondern Bewilligung unabhängig macht. Wie praktisch schon seit einem Jahr geübt, genügt in Zukunft statt der Erlaubnis eine Anmeldung durch das eidgenössische Luftamt oder den Aeroclub der Schweiz. Für den Luftreiseverkehr Italien-Schweiz gelten analoge Bestimmungen, -y- Das Luftschiff Graf Zeppelin wird nach Abschluss seiner diesjährigen Fahrten in Friedrichshafen überholt. Berichte, die von einer Ausserdienststellung des Schiffes wissen wollen, sollen nicht zutreffend sein. Das Luftschiff soll auch heute noch derart gut instand sein, dass seine Lebensdauer noch nicht übersehen werden kann. Anfang 1934 sollen die Südamerikafahrten wieder aufgenommen A werden. Abwrackung einer Schneider-Pokal-Maschine. Das Wasserflugzeug «Supermarine S-5», das im Jahre 1927 in Venedig für Grossbritannien den Schneider-Pokal errang, «nd mit dem der Fliegerleutnant Webster einen Geschwindigkeitsrekord von 453 km/ St. aufstellte, wird zur Zeit abgewrackt und an einen Metallhändler in Manchester verkauft. Das hierbei verbleibende Aluminium soll für Küchengeräte verwandt werden. Sie A transit gloria mundi. Vorführung des Autogiro-Typ C-30P. Juan de la Cierva führte am 8. November vor geladenem Publikum in Hanworth-Park, London, den neuen Autogiro-TyD C-30P vor. Die Maschine stellte das erste Exemplar einer Serie mit direkter Steuerung dar. Mit Armstrong-Siddeley Genet-Major VII-Motor von 135 PS soll das Flugzeug wesentlich grössere Leistungen aufweisen als ähnliche frühere Bauten und zwei Passagiere und Gepäck sowie Brennstoff für drei Flugstunden mitzuführen gestatten. Ein beachtenswertes Merkmal des Typs ist die «hängende» Steuersäule, die die Flügeldrehebene verändert, Bewegungen in allen Richtungen erlaubt, und die Kabine freilässt. Der Hinterteil der Kabine enthält ferner den Steuerhebel für das Spornrad. Steuerbare Schwanzflächen sind nicht mehr vorhanden. Daten flber Leistungen werden ror Beendigung der offiziellen Versuche in Martlesham-tfleath nicht A bekanntgegeben. Balbo zurückgetreten. Nachdem der italienische Staatschef Mussolini bereits vor einiger Zeit das Kriegsministerium selbst übernommen hatte, war vorauszusehen, dass er seinen alten Lieblinggedanken der Vereinheitlichung des Marine- und Luftministeriums mit dem Kriegsministerium zu einem solchen der Nationalen Verteidigung praktisch durchführen wollte. Luftmarschall Balbo hat seinen Rücktritt, der in diesem Zusammenhange bereits vor Monaten als möglich galt, genommen und geht als Gouverneur nach Lybien. Balbo hat in siebeneinhalbjähriger Tätigkeit die ursprünglich von Mussolini geschaffene italienische Luftwaffe zti dem entwickelt, was sie heute ist. Er war unstreitig der meistgenannte und populärste Luftfahrtminister aller Länder, und er war auch fraglos der persönlich mutigste. Im Augenblick, in dem er die italienische Luftwaffe verlässt, hat sie neben der Durchführung der Geschwaderflüge zahlreiche Rekorde erobert, u. a. den der absolut grössten Geschwindigkeit. Sein Nachfolger und langjähriger Mitarbeiter, General Giuseppe Valle, übernimmt als Unterstaatssekretär seine Nachfolge und wird gemeinsam mit Mussolini die von Balbo begonnene Aufgabe weiterführen. General Valle ist im Jahre 1887 geboren, aus der Pioniertruppe hervorgegangen, und hat als Luftschifführer am Weltkriege teilgenommen. Als Leiter der Luftschiff-Abteilung, späterhin der Abteilung Bodenorganisation und der Luftkriegsschule, wurde er schliesslich nach Teilnahme am südamerikanischen Geschwaderfluge Divisionsgeneral und Chef des Stabes der Luftmacht. Durch Verfügung vom 4. November ist er in seine neue Stellung zum Geschwadergeneral aufgerückt. itav. Ein belgisches Hubschraubenflugzeug. Der « Fonds National Beige de Recherches Scientifiques > (F-N.B.R.S.) machte am 30. Oktober in nicht öffentlicher Sitzung interessante Mitteilungen über den neuen Hubschrauber eines Ingenieurs Florinne. Bei diesem Hubschrauber wird ein vollständiger Ausgleich der Momente dadurch erzielt, dass die Achsen der beiden sich in gleicher Richtung drehenden Luftschrauben einen bestimmten Winkel miteinander bilden.. Eine erste 1929 gebaut© Maschine wurde im September 1930 bei einem Versuch schwer beschädigt und AUTOMOBIL-REVUE 1933 - N° 94 Zwei interessante Aufnahm« des beirischen Schraubenfliegers. konnte nur mit Hilfe des F.N.B.R.S. tmd der km von New-York nach Raycaek (Syrien) Tom S.N.E.T.A. wieder hergestellt werden. Nach 5./7. August 1933. Höhen-Weltrekord für Flugzeuge: G. Lemoina weiteren grossen Schwierigkeiten wurden (Frankreich) 13,661 m am 28. September 1933 auf kleinem Gelände bei St. Genese am 19. über dem Flugplatz Villacoublay. und 25. Oktober gelungene Versuche gemacht, bei denen das Flugzeug am ersten Tage sich 6 Min. 30 Sek., am zweiten 9 Min. Budievlisch 50 Sek. in der Luft hielt. Der bisherige von der F.A.I. anerkannte .Rekord wurde im Oktober 1930 vom italienischen Hubschrauber nior» von Horst Winkler mit textlichen Erläute- Volckmanns Baupläne flugfähiger Flugmodelle. 5. Bauplan: Schüler-Segelflugmodell «Winkler Ju- « Ascanio » mit 8 Min. 45 Sek. Flugdauer aufgestellt. Der Hubschrauber Florinne hat ein Nachf., G. m. b. H., Berlin-Charlottenburg 2. rungen. Preis RM. 0,60. Verlag G. J. E. Volckmann Gesamtgewicht von 945 kg und ist mit einem Wer die Jugend hat, der hat die Zukunft. Diesen Satz hat sich der Verlag zu eigen gemacht, in- Renard-Motor von 220 PS. der die beiden dem er einen neuen im Auftrage des Deutschen Luftfahrt-Verbandes erscheinenden Bauplan heraus- Schrauben von je 7,2 m Durchmesser antreibt, ausgerüstet. Die streng geheim durchgeführten Versuche wurden im Film festge- neun Jahren aufwärts für den Gedanken der Luftbrachte, der geeignet ist, schon die Schuljugend von halten, der vor einem geladenen Publikum fahrt zu begeistern. — Die Kosten sind gering. Heran an Freude und Arbeit! von sachverständigen und amtlichen Persönlichkeiten gezeigt wurde. Das Flugzeug erhob sich senkrecht ca. 10 m in die Luft, bewegte sich vor- und rückwärts, und führte je eine Schwenkung nach rechts und links aus. -itav- Anerkannte Flug-Weltrekorde. Die Föderation Aeronautique Internationale bat soeben eine Reihe von Weltrekorden anerkannt, die in den letzten Wochen aufgestellt worden sind. Es handelt sich um folgende Bestleistungen: Segelflug-Dauerrekord: Kurt Schmidt (Deutschland), 36 Std. 35 Min. am 3./4. August 1933 in Korschenruh (Deutschland). Schnetlligkeiiits-Weltnekord mit Wasserflugaeuig: Bptan. G. Cassinelli (Italien), Stundenmittel von 629,370 km über die 100 km lange Strecke Falconara-Posare (Italien) am 8. Oktober 1933. Ballon-Dauerflug ohne Zwischenlandung: Lt. T. Settle-W Bushneil (U.S.A.), 1550 km von Basel nach Daugielski (Polen) am 25/27 September 1932. Distanz-Weltrekord fü.r (Landflugzeuge in gerader Linie: P Codas-E. Rossi (Frankreich) 9104,7 Flugzeug-Instrumente von Dipl.-Ing. Kurt R«hder, Bi4 Bogen Gr.-Oktav mit 98 Abbildungen, RM. 3.20. Verlag C. J E. Volckmann Nachf. G. m. b. H., Berlin-Charlottenburg 2. Mit diesem Heft 20, der im Auftrage des Deutschen Luftsport-Verbandes erscheinenden Sammlung «Flugzeugbau und Luftfahrt» ist eine gross« Lücke ausgefüllt, die bisher in der Luftliteratur bestand, weil die schnelle Entwicklung auf diesem Gebiete keinen einheitlichen Stand erkennen liess. Es ist besonders zu begrüssen, dass der VerfasseiJ es verstanden hat, die gesamten Flugzeuginstrumente in einem einheitlichen Werk zusammenzustellen. Auch auf neueste, noch nicht vollkommen gelöste Aufgaben, wie automatische Steuerung, ist eingegangen. Mit diesem Buch ist ein Werk geschaffen, welches sowohl einen .guten Ueberblick über die gesamten Flugzeuginstrumente gibt, als auch ganz besonders ein Lehrbuch für den Flugunterricht darstellt. Es ist ausserdem in einer leichtverständlichen Form abgefasst, so dass es auch dem technisch Ungeschulten genügenden Aufschluss über dieses Gebiet geben wird. Lastwagen-Besitzer! Entspricht Ihr Anhänger dem neuen Automobil- Gesetz? Paragraph 17 lautet: Anhänger mit einem Gesamtgewicht von mehr als 1500 kg müssen mit einer Bremse ausgerüstet sein, durch die sie zur gleichen Zeit gebremst werden, wie der Zugwagen. Der Einbau kompletter automatischer Innenbacken-Bremsen für 2- und 4-Rad-Anhänger übernimmt zu konkurrenzlosen Preisen J.C.Raths,Winterthur Telephon 8.93 Anhängerbau Neustadtgasse 12 NEUE ANHANGER für alle Zwecke. Verlangen Sie unverbindliche Offerte. Zu verkaufen inf. Ansch. eines schwereren Wagens ein \%—2-T.- LIEFERUNGSWAGEN Betr. Wagen befindet sich in ausserordentlich gutem Zustande. Letzten Frühling Totalrevision durchgeführt. Wird bei Barzahlung günstig abgegeben. —. Sich zu wenden an 0. Haefeli, Müller, Ramiswil (Kt. Solothurn). Telephon Nr. 512. 61072 Radio-, Motorradund Inerinoicl- Bremsbelag ist in seiner Wirkung einfach grossartig Stock-Lager: Basel: G.Weckerle * Cie.,A.-Q., Hohlbeinstr.56. St.Qallen: A.WInteihalter, Schmiedgasse26. Bern: H. Fleury, Bogenschützenstr. 6. Lausanne: L. 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N° 94 - 1933 AUTOMOBIL-REVUE Fortsetzung von Seite 5 wie man dabei als Beispiel für das Ungenügen des Autobetriebes die Postautolinien im Surbtal und auf der Strecke Nesslau—Buchs heranziehen konnte, nachdem sich der eine der Herren Experten jahrelang für den Autobetrieb und die Verhinderung des Bahnbetriebes eingesetzt hatte. Will man die Konkurrenzfähigkeit des Automobils beurteilen, so darf man nicht schweizerische Verhältnisse zum Vergleich heranziehen, weil in unserem Lande infolge der Dichte des Bahnnetzes und der Konzessionsvorschriften dem Auto nur der Betrieb auf Stumpenlinien und auf Strecken mit sehr schwachem Verkehr übrig bleibt. Man betrachte aber einmal die Verhältnisse im Ausland, wo Bahn und Auto auf den gleichen Strecken sich im freien Konkurrenzkampf befinden; lese die Berichte der französischen und englischen Bahnen über diese Konkurrenz nach, und man wird zu andern Schlüssen kommen. Besser als Schlagworte beweisen die Konkurrenzfähigkeit des Autobusses auch die Ausführungen der Herren Dautry, Generaldirektor der französischen Staatsbahnen, und Chavarey, Direktor der Nordbahn, die die Aufhebung der kleinen Stationen bei den Bahnen und die Bedienung der Etappen von 25 zu 25 km durch Autobusse fordern. Die Behauptung, beim Autobusbetrieb könne Wie Gepäckbeförderung nicht in genügender "Weise sichergestellt werden, entbehrt jeder Begründung. Das Netz der Automobillinien in der Schweiz ist länger als das Netz der Normalbahnen und auf allen diesen durch ländliche Gegenden führenden Linien wird das Gepäck befördert. Dies gilt auch bezüglich wird, zeigt dann noch die Angabe, der Kapi- sei zu gering bemessen. Nun liegt ider Postsachenbeförderung, von der mantalbedarf glauben machen will, sie werde durch die Beförderung in direkten Säcken verzögert. schweizerischen Automobilfabrik vor undstutz und Oftinger weiter zu befassen. Diese aber für die Fahrzeuge das Angebot einer sich mit dem « Gutachten » der Herren Am- Wäre dies der Fall, so hätte nahezu die dieses wird doch wohl schlüssig genug sein. Zahlen reden eine zu deutliche Sprache und Hälfte der schweizerischen Gemeinden Ursache, sich zu beschweren. Auch die Betriebsausgaben seien zu niedrig zeigen auch, was von den Schlussfolgerungen berechnet. Im Gutachten Zipfel sind sie mit zu halten ist. JE Die Herren Experten geben an, beim Autorbusbetrieb wären die gleichen Taxen wie bei Berechnung der Herren Amstutz und Oftin- 64,8 Rp. für den Kilometer angegeben, in der .der Bahn am rechten Thunerseeufer gar nicht Touristik-Bulletin des A.C.S. ger dagegen mit 77,3 Rp. Hier seien die Ergebnisse des Autobusbetriebes Solothurn— Cm. K. e> mit Ketten, o. K. = ohne Ketten.) vom 10. November 1933. (tragbar. Weil sie nun an anderer Stelle mit dem Autobetrieb im Surbtal exemplifizieren, Wasseramt als Vergleich herangezogen, also Die Passierbarkeit der Schwelzer-Alpenstrassen so möchten wir sie bitten, uns einmal auszurechnen, wie sich die Wirtschaftlichkeit vorsteht. Hoffentlich gibt er dabei zu, dass, men dieselbe geblieben. Die gegenwärtig« Witte- des Betriebes, dem Herr Amstutz als Leiter ist gegenüber der Vorwoche mit einigen Ausnah- dieses Betriebes stellen würde, wenn eine was er erreichen konnte, auch andern Leuten rung lässt auf weitere Schneefälle schli essen und Personentaxe von 15 Rp. und eine Abonnementstaxe von 3,75 Rp. pro km gefordert folgenden, auf den gefahrenen Kilometer be- November vormittags melden die verschiedenen dürften nachstehende Informationen voraussichtlich' nur von kurzer Geltungsdauer sein. Am 10. möglich sein wird. Wir kommen dabei zu werden könnte. Die Taxen im Surbtal bezüglichen Vergleichszahlen: Aiiskunftsstellen folgende Situationen; tragen, 7,5 Rp. bzw. 1,5 Rp., sind also bei der Grundtaxe um 100 Prozent und bei der Arbeitertaxe um 150 Prozent niedriger als bei der rechtsufrigen Thunerseebahn. Nach unserer Rechnung würde die Surbtallinie bei gleichen Taxen, wie sie die S. T. I. anwendet, mit einem jährlichen Gewinn von 22 000 Fr. abschliessen. Dabei stellen die Arbeiterabonnemente am rechten Thunerseeufer nur einen bescheidenen Bruchteil der verausgabten Billete dar, im Gegensatz zum Surbtal'. Bei den Stadtautbbusbetrieben sind die Taxen mit rund 10 Rp. pro Kilometer ebenfalls niedriger, und dennoch arbeitet der Stadtautobus Bern, wie die Herren selber zugeben, mit erheblichen Betriebsüberschüssen. Nun zum Kernpunkt der Sache, zu den Berechnungen der Kosten. Da wird einmal be- Linie in Frage kommen. hauptet, die Personalzahl müsse auf den In gleicher Weise wurde auch die Gewinnund Verlustrechnung frisiert, indem man die Spitzenverkehr an einigen schönen Sommer- Sonntagen abgestellt und dabei noch reichlich Abschreibungsquote der Wagen von 10 auf Personal für Ablösungen usw. berechnet werden. Wie aber verhält es sich bei der Post- dies nicht rechtfertigt. Auf diese Weise kom- 12 Prozent erhöhte, trotzdem die Fahrleistung verwaltung in solchen Fällen? Stellt sie nicht men die Experten zu einer Ausgabe von im Sommer die Ruhetagsablösung an den Sonntagen mit Spitzenverkehr ein, wozu ihr übrigens das Arbeitszeitgesetz mit seinen Ausführungsbestimmungen das Recht gibt? Warum .soll aber hier, wo während den Wochentagen der Verkehr schwach ist und den Ruhetagsausgleich ohne weiteres zulässt, das gleiche Verfahren nicht möglich sein? Was wollen die Herren Experten überhaupt mit dem Mehrpersonal anfangen, wenn dafür keine Wagen vorhanden sind? Das sind Fragen, die wohl etwas schwer zu beantworten sein werden. Mit welchen Behauptungen argumentiert - Zusammen 64,8 Rp. 77,3 Rp. 51,6 Rp während also Herr Amstutz Im eigenen Grim8el, eingeschneit; Haslital offen o. K. bis Betrieb pro gefahrenen Kilometer 51,6 Rp. Guttannen, dann m. K. bis zur Zentrale Handeck. (im Jahre 1931 sogar nur 483 Rp.) ausgibt, Grosser St. Bernhard, unpassierbar; m. K. befahrbar bis Bourg St. Pierre. will er- glauben machen, die Betriebskosten Jaunpase, von Boltigen her bis zur Passhöhe würden am rechten Thunerseeufer 77,3 Rp. erreichen. Dabei sind dort Dieselmotoren vorgesehen, deren Brennstoff kosten erfahrungsgemäss 75 Prozent niedriger als jene sind, die beim Benzinbetrieb der Solothurner Fr. 270483 für den Betrieb und Fr. 166 100 für Abschreibungen, zusammen als» auf Fr. 436 583 oder auf 124,7 Rp. pro Kilometer, während sie beim Autobusbetrieb Solothurn— Wasseramt im Jahre 1932 82,6 Rp. betragen haben. Vergleichsweise sei noch erwähnt, dass die Betriebsausgaben beim Stadtautobus Bern 61 Rp. und die Gesamtausgaben 84,01 Rappen betragen haben, bei den Ueberlandlinien der Strassenbahn Zürich 59 bzw. 74,2 Rappen, beim Autobus Luzern 63,9 bzw. 88 Rappen. Dabei ist in diesem Posten die Kapitalverzinsung inbegriffen, bei der Rechnung für den Betrieb am rechten Thunerseeufer dagegen nicht. Nach dem Gesagten ist es wohl überflüssig, Eine neue Ei'Ifca! Modell 6 mit vollwertigem Setztabulator, 44 Tasten, Stechwalze, normalbreite W atze, dem wunderbar leichten Anschlag und allen nderen konkurrenzlosen „Erika" - Vorteilen! Alle :inrichtuneen einer „Büromaschine" zum Preise einer Kleinmaschine! Sie müssen die neue Erika gesehen nnd probiert haben, bevor Sie eine Maschine anschaffen: es gibt keine bessere! Und zahlen können Sie auch in Monatsraten, sogar nur Fr. 20.— monatlich. Verlangen Sie ausführlichen Gratisprospekt E 6 durch den Generalvertreter: W. 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Pillon, seit gestern den 9. November m. K. offen, Ueberfahrt nicht ratsam. San Bernardino, unpassierbar, Nordseite offen m. K. bis Hinterrhein, Südseite schneefrei ab San Bernardino. St. Gotthard, TJrnerseite o. K. passierbar bis Hospenthal, Tessinerseite schneefrei bis Airolo, Weiterfahrt m. K. bis rur Fortverwaltung möglich. Simplon, m. K. gut passierbar. Slfigen, unpassierbar ab Splügendorf. TJmbrail, gesperrt; von Santa Maria her bis Punt Teal m. K. passierbar. Weissenstein, unpassierbar; Solothurnerseite schneefrei bis Nesselboden, Weiterfahrt m. K. bis mm Sennhaus möglich; Gänsbrunnenseite unpassierbar. Wolfgang (Klosters-Davos), durchgehend nl. K. ab Klosters offen. Zufahrt nach Aross m. K. ab langwies; Oberengadin «n. KL. passierbar. Unterengadin schneefrei. Ibergeregf, unpassierbar zwischen Oberiberg und Ebnet. 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