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E_1933_Zeitung_Nr.095

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u AUTOMOBIL-REVUE —

u AUTOMOBIL-REVUE — REVUE AUTOMOBILE 1933 - N» 95 NO 15341 15342 15343 15344 15345 15346 15347 15348 15340 15350 15351 15352 15353 15354 Angebotene Fahrzeuge Voitures otfertes Marke — Marque Ford Lancia Dllambda Packard Nash Graham-Paige Merc. Benz •500 Merc. Benz 4G0 Packard Alfa Romeo Ilunatti üiiflalti Ilupmohfle Merc. Benz 370 Bngatti Cyl. Bohrung u. Hub Alesage et course 77,8: 95,3 79,4: 100 80,9: 127 76: 111 85 : 114,3 80: 115 80:115 80: 127 isiä 18 20 27 20 27 24 24 Baujahr Aunie ennstrne;. 1933 1930 1930 1932 1930 1931 1930 1930 Carrosserie Limousine Ciel ouvert Lim. mit Separat. Limousine Sedan, ciel ouvert Limousine Cabriolet Conduite Interieure Personenwagen Voitures de tourisme 6 65: 88 9 1930 Cabriolet Gran Tour, 8 60: 100 12 1931Roadster 8 72:100 17 1931Conduite intirieure 8 76: 120 28 1932 Conduite inWrieure 6 85: 115 19 1931Limousine 8 86: 107 26 1931Cabriolet Plätze od.Tragkraft Flaces oo Charge utlls 6/7 P. 6/7 P. 7 P. 4 P. 6/7 P. 7 P. 4/5 P. 7 P. Ober Fr. 10,000.— de plus de frs. 10.000. 4/5 P. 2/4 P. 4 P. 7 P. 6 P. 2/4 P. Standort Domtale Basel Castagnola Zürich Basel Interlaken Zürich Zürich La Chaux-de-Fonds Bern Lausanne Lausanne Geneve Zürich Lausanne Preis Prtx 8,500 8,500 8,500 8,700 9,000 9,000 9,500 10.000 11,000 12,000 12,000 12,000 13,000 18,000 Angebotene Fahrzeuge Voitures oftertes N° I Marke — MarqvAU. 15355 15356 15357 15358 15359 15360 15361 15362 15363 15364 15365 15366 15367 Berllet Saurer Mercedes 16/45 Renault Berna Fiat Chevrolet Röchet-Sehneider Rochct-Schneider Ford Ford International Saurer Bohrung u. Hub et course mm HP Baujahr Annie eonstrnet. Lastwagen Camions Carrosserie 4 110:140 27 1924Lastwagen m. Br. 4 110:140 27 1918 Lastwagen 4 100: 130 21 1922 Lieferungs wagen 4 75: 120 11 1927Kastenlieferungsw. 4 105: 160 50 1923 Motor-Dreiseitenk. 4 6 4 4 4 4 80: 120 84,1 : 95,2 80: 130 80: 130 98,4: 108 77:98 12 16,2 14 14 17 17 1923Brücke, geschl. F'sitz 1930Blachenverdeck 1928Camion 1928Camion 1931 Schweizer 1932 Ladebrücke 6 82,5: 114,5 19 1933 Wirzkipper 4 100:130 50/20 1930Ladebrücke Plätze od.Trag. kraft nacei oa chan« ntlle 2 T. 3 T. 1000 kg 1000 kg 4-5000 kg 1 54 T. 1% T. 2 54-3 T. 2% T. 2 y,-3 T. 5 T. 3 T. 3 T. Standort Domicile Basel Flüelen Zürich Zürich Huttwil Basel Romanshorn Geneve Geneve Zürich Zürich Zug Windisch Preis Prix 500 500 600 1,200 1,700 2,200 3,500 3,900 3,900 4,600 9,000 13,000 14,000 Eine solche „Gelbe Liste" erscheint ca. alle 6 Wochen in der Automobil-Revue Bern, zusammen mit wertvollen Ratschlägen über die bei der Wahl eines Wagens zu beobachtenden Gesichtspunkte. Probenummern gratis auf Verlangen. Die gelbe Liste erscheint in der Regel monatlich einmal. Aufnahmen von Occasionsfahrzeusren erfolgen kostenfrei auf Grund des von der Administration gratis erhältlichen Anmelde-Fonnularea. Eine Gewähr für die Richtigkeit der geraachten Angaben wird nicht übernommen, auch werden Auskünfte über ausseschriebene Fahrzeuge von der Administration nicht erteilt: dagegen werden sämtliche Anfragen an die Fahrzeugverkäufer kostentos weiterseleitet. Die Kontroll-Nr. ist bei jeder Anfrage deutlich anzugeben und für jedes Fahrzeug eine besondere Eingabe zu machen. Die Besitzer der Fahrzeuge sind gebeten, die auf Grund dieser Veröffentlichung verkauften Fahrzeuge zwecks Streichung in der gelben Liste sofort abzumelden. La liste iaune parait dans la regle chacrue mois. Nous y annoncons gratuitement les vehicules d'oecasion 4 vendre. sur la base de formulaires envoyes sans frais Dar Padministration du Journal. L'administration ne orend aueune responsabilite quant aux indications contenues dans la liste, mais fera üarvenir, sans frais, aux propriÄtaires de ces vehicules les demandes de renseignements cpii lui parviendront. Gccasions Allgemeine Mitteilungen. Communications gen€rales. Le numero de controle devra figurer visiMement sur chacrue demande de renseignements et chaaue vehicule doit faire l'objet d'une demande ä nart. Les proprietaires dea vdhicules sont prids de nous slqnaler sans retard les vehicules vendus t>our nous nermettTe de les rayer de la liste iaune. Wovon hängt die Lebensdauer eines Motorfahrzeuges ab? Noch heute laufen Automobile über die Landstrassen, deren Baujahr 10 oder mehr Jahre zurückliegt. Nicht alle sind mehr gut und absolut einwandfrei, aber es sind welche darunter, die es an Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit usw. mit den modernen Brüdern aufnehmen und nicht einmal übermässig in der Karosserie klappern. Auf der andern Seite ist es kein Geheimnis dass so manches Motorfahrzeug mit weit geringerem Lebensalter schon längst verschrottet worden ist. Auf was ist das zurückzuführen? Es lassen sich die verschiedensten Faktoren dafür anführen. In erster Linie ist wohl SPEZIAL-REPARATÜR-WERKSTÄTTE Gust. Bäuerlein »Ob. Kirchstr. 8 Tel. 932.188 WALLISELLEN-ZÜRICH Original -Ersatzteil lager Seltene Gelegenheit! Sehr rassiger Wagen, LIMOUSINE, Marke GEORGES IRAT W. B., 10 PS, wird umständehalber billig abgegeben. Offerten unter Chiffre 61122 an die Automobil-Revue, Bern. Modell 1932/33, 8 Zyl., 20 PS, prächtige öplatzige Limousine, im Zustande wie neu, nur wenig gefahren, wird mit aller Garantie zu ausserordentlich günstigem Preise abgegeben. 11016 Anfragen unter Chiffre 14132 an die Automobil-Revue, Bern. Alle Ersatzteile zu Originalpreisen aller postwendend Spezialniasebinen zum präzisen Ausscbieiten von Zylindern und ^emagerung der Kurbelwelle zu vor.eilbaften Preisen. Fordvertreter Modelle TH. WILLY, LUZERIM (Tel.22.235 offizieller die Herkunft des Fahrzeuges massgebend. Sozusagen der Stammbaum, der über die Preislage und die Qualität Auskunft gibt. Verschiedene Fabriken sind schon seit Jahren vom Erdboden verschwunden, aber immer noch findet man ihre Kühlermarke. Kinder, die ihre Eltern überlebt haben, im Automobilbau allerdings eine Seltenheit. Dann übt der Verwendungszweck eines Automobils auf die Lebensdauer einen Einfluss aus. Und zwar einen grösseren, als man gewöhnlich anzunehmen bereit ist. Ein Personenwagen z. B., der als Direktionswagen und damit als Tourenwagen geboren wurde, lebt trotz einer grösseren Gesamtkilometerleistung wesentlich länger, als beispielsweise ein Taxameter. Ein Taxi mit seinen vielen Anfahrten, seinem rücksichtslosen Tempo, der gewaltigen und gewaltsamen Beanspruchung im Kampf ums Geld sieht weder Garage noch regelmässig Reparaturwerkstätten. Es wird leicht asthmatisch und ist nach einer kurzen Zeit erledigt. Die Landschaft, in der Motorfahrzeuge Verwendung finden, bestimmt ferner die Lebensdauer. Wagen, die im Flachland laufen, halten länger als diejenigen, die ihr Lebtag weiter nichts tun als Berge erklettern. Schlechte und gute Strassen üben den gleichen Einfluss aus. Die Fahrtechnik ist nicht zu vergessen. Darunter wird das Einfühlungsvermögen des Fahrers verstanden. Prinzip soll sein: Nicht der Fahrer bestimmt über das Fahrzeug, sondern das Fahrzeug diktiert seinen Willen dem Fahrer. Es gibt Fahrzeuge, die beispielsweise in der Lenkung empfindlich sind, andere, die nicht dauernd hohe Geschwindigkeiten vertragen, solche mit Motoren, die leicht zum Ueberhitzen neigen usw. Man versteht, was gemeint ist. Wer sich darüber hinwegsetzt, verkürzt das Leben seines Fahrzeuges. Die Belastung ist wichtig. Sie geht auf die Bremsen, auf die Federn, auf die Federbolzen, auf die Karosserie, auf das Differential, auf die Bereifung und auf das Chassis. Kurz gesagt: auf das gesamte Fahrzeug. Damit ist die Frage über die Lebensdauer Martini 6 Zyl., 22 PS, 6/7-PL, Ausstellungsobjekt, prima Zustand, la. Bergsteiger. Preis Fr. 5000.—, und wird ev. ein kleinerer Wagen an Zahlung genommen. Offerten unter Chiffre 61069 an die OCCASION süperbe ä saisir! der Fahrzeuge eindeutig entschieden. Die Immerbereiten, Nimmermüden der Einzelunternehmer werden nie so lange leben, wie diejenigen, die jederzeit in Reparatur gebracht werden können, weil Ersatz für sie da ist. Cotnment la diminuer. II convient d'abord de bien comprendre que la depreciation de valeur d'une voiture est presque toujours plus forte durant la premiere annee, et ceux qui ont l'habitude de Commander un nouveau modele chaque saison sont conduits ä perdre beaueoup d'argent lorsqu'ils revendent leur derniere voiture. II est imposssible de fixer le prix de cette depreciation pour la premiere annee, et quand bien meme nous le pourrions, ce n'est pas le but de cet article. Dans le cas de voitures legeres, on peut admettre que l'abaissement de valeur apres la premiere annee est approximativement de 30 ä 35 pour cent, bien que pour certaines petites voitures, provenant d'usines bien connues, la depreciation est ä peine de 20 ä 25 de 30 pour cent pendant la premiere annee, le proprietaire perdra 12.000 francs et la voiture ne vaudra plus que 28.000 francs. Pendant la seconde annee, sa valeur va diminuer de 20 pour cent et le proprietaire perdra 5600 francs, la valeur restante etant de 22,400 francs. De meme pour la troisieme annee, ce qui conduit ä une perte de 18.000 francs et ä une valeur residuelle de 18.000 francs. Si nous admettons que 15 pour cent est le pourcentage de la devalorisation pour la quatrieme annee, la perte sera de 2800 francs et si eile est diminuee de 10 pour cent pendant la cinquieme annee, la perte sera de 1400 francs, ce qui reduit la valeur de la voiture, apres cinq ans, ä 13.800 fr. Ce qui fait que le proprietaire a perdu 26,200 francs pendant cette Periode, sa- perte moyenne annuelle etant de 5200 francs. En continuant ä prendre pour exemple cette voiture valant 40.000 francs neuve, pour cent, ä condition que la voiture ait etel'automobiliste qui ä la fin de chaque saison bien entretenue. Par contre, si ce proprietaire a choisi une voiture qui n'a pas unenond au chiffre deiä fort impressionnant perdra 12.000 francs par an, ce qui corres- grosse reputation ou un modele dont la fa-plubrication est perimee, les facilites de revente gardent leur voiture deux ans perdront de 200 francs par semaine. Ceux qui sont fortement diminuees et il arrive que !a 17.600 francs, soit 8800 francs par an et ainsi valeur, au bout d'un an, soit ä peine superieure ä la valeur du prix d'aehat. Ceux qui desirent reduire les frais prove- de suite. Pendant la seconde et la troisieme annee, nant de la depreciation et atteindre le chiffre la voiture perd environ 20 pour cent de sa valeur par an; 10 ä 15 pour cent pendant la quatrieme et la cinquieme, tandis qu'au delä le y\\x de vente en seconde main ne dependra que de l'etat de la voiture apres expertise. En consequence, nous voyons qu'il est fort souvent interessant de prendre une voiture qui a dejä quatre ou cinq ans, lorsqu'on desire une machine d'oecasion susceptible de rendre de bons service, sans qu'on s'attache trop ä son aspect exterieur. Pour rendre la chose plus evidente, nous allons prendre Modell 1931/32, 6 Zylinder, 4türige Limousine, d'blau, in la. Zustand, Steuer u. Vers, bezahlt. preiswert abzugeben Offerten unter Chiffre 61132 an die Automobil-Revue, Bern. Zu verkaufen für Fr. 800.— SALMSON Torpedo, mit Verdeck und Seitenteilen, 4-PIätz., Md. 26, 5,53 PS, 4-Radbrems., Ballonpneus, Oerlikoner Batterie, Winker, Stopp, Ueberzug, alles in gutem Zustand. 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Preis unter Chiffre 61126 an die Automobil-Revue, Bern. o l'exemple d'une voiture valant 40.000 francs, et tenir compte de la depreciation annuelle. Etant donne le but que nous recherchons, nous nous en tiendrons aux chiffres ronds. Admettant que la diminution de valeur soit le moins eleve, sont generalement conduits ä acheter, en seconde main, une voiture de confiance qui a dejä servi pendant une ou deux annees. C'est un tres bon calcul, mais ä moins que celui qui a fait cet achat n'ait une tres grande experience et soit capable de deceler toutes les defectuosites serieuses de la voiture d'oecasion, il risque fort de faire une mauvaise affaire. II faut tenir compte aussi du deplaisir qu'ont de nombreuses personnes ä acheter une voiture que d'autres ont employee auparavant et qui a ete plus ou moins bien entretenue. Zukaufen, gesucht neu oder Occasion ein 15-Plätzer-ONENIBUS und eine 6-Plätzer-LIMOUSINE 11—17 HP. 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N°95 - 1933 ÄUTOMOBIL-REVim Stvassen initiative betreffend den Ausbau der Alpenstrassen. Die « Schweizerische Strassenverkehrsliga» hat ein Volksbegehren für die sofortige Inangriffnahme des Dlanmässigen Ausbaus der wichtigsten Strassenverbindungen im Alpengebiet, sowie deren Zufahrtsstrassen vorbereitet. Der Wortlaut der Initiative ist folgender : « Art. 23ter. 1. Der Bund sorgt für den Ausbau der wichtigsten, dem Reise- und Touristenverkehr dienenden Strassenverbindungen im Alpengebiet sowie deren Zufahrtsstrassen. Die Kosten des Baues fallen zu Lasten des Bundes. Die beteiligten Kantone können zu angemessenen Beiträgen herangezogen werden. Der Unterhalt der Strassen ist Sache der Kantone. Vom Ertrag des Zolls auf den Betriebsstoffen der Strassenfahrzeuge bleiben vorab 20 Millionen zur freien Verfügung des Bundes. Von dem diese Summe übersteigenden Betrag wird die eine Hälfte den Kantonen an ihre Strassenaufwendungen zur Verfügung gestellt, die andere Hälfte für den Ausbau der Alpen- und Zufahrtsstrassen verwendet. 2. Ein Bundesbeschluss stellt die nähern Bestimmungen auf.» Die Unterschriftenbogen befinden sich in IVorbereitung. a Berner Strassenbauten. In der Wintersession des bernischen Grossen Rates wurden bewilligt: 60,000 Fr. für den Neubau der Brücke in Innertkirchen. 75.000 Fr. für die Beseitigung eines Niveauüberganges in Liespberg (Berner Jura) und 100.000 Fr. für den «Ausbau der Könizstrasse in Bern. Bahnfibev^an^e Zwischen den Barrieren. Letzten Mittwoch ereignete sich auf der Strecke Bubikon- ,^/Vetzikon der Glattallinie ein noch glimpfä abgelaufener Barrierenunfall. Ein Automobilist wollte bei einem Uebergang, der durch Fernbedienung geschlossen und geöffnet wird, die Linie passieren und hob zu diesem Zwecke vorschriftswidrig die Barrieren hoch. In dem ungefähr 300 m entfernt liegenden Wärterhäuschen wurde durch die eigenmächtige Bedienung der Barrieren ein Klingelsignal ausgelöst, wodurch die Wärterin auf die Störung aufmerksam gemacht wurde, und die Barrieren wieder zu schüessen versuchte, da der Zug bereits an ihrem Wärter- Iiäuschen durchgefahren war. Der Lokomotivführer konnte die Maschine noch abbremsen, so dass nur geringer Sachschaden entstand. Diese Meldung illustriert deutlich eine Au- •tomobilistenmentalität, die es gilt mit Stumpf und Stiel auszurotten, da sie dem Ansehen des Automobilismus den grössten Schaden zufügt. Diejenigen Fahrer, die sich er- "^'.ben, geschlossene Barrieren eigenmächtig zu öffnen, wodurch der Zugsverkehr gefährdet wird, gehören wirklich nicht auf ein Motorfahrzeug hinauf; denn sie verkörpern eine Einstellung zu den heutigen Erfordernissen des Strassenverkehrs, die sich in keiner Weise rechtfertigen lässt. Entzug der Führerbewilligung, wie dies in obigem Falle geschehen ist, und zwar hoffentlich nicht nur für kürzere Zeit, Ausstossung aus Clubs und Bekanntmachung des Namens dürften vielleicht diese Strassenwildlinge mit der Zeit zur Vernunft bringen. = prüft der Vorstand gegenwärtig im Einvernehmen mit den amtlichen Stellen dio Durchführung von autotechnischen Kontrollen in Bern. Diese bezweckt die fachmännische neutrale Prüfung des Wagens auf dessen Anpassung an die ab 1. Januar 1934 in Kraft tretenden neuen Vorschriften des Bundesgesetzes über den Motorfahrzeug- und Fahrradverkehr vom 15. März 1932. Die Kontrollen würden sich ausschliesslich auf die Feststellung von Mängeln beschränken und würden vor allem dazu dienen, die Sektionsmitglieder auf ihnen nicht bekannte gesetzwidrige Konstruktionen aufmerksam zu machen. Bemessen an der aufschlussreichen Statistik der Autokontrolle in Zürich, entspricht der kleinste Teil der gegenwärtig im Verkehr befindlichen Fahrzeuge den gesetzlich verankerten Vorschriften des M. F G. Ein ausführliches Zirkular wird den Mitgliedern nächstens zugestellt. h. SEKTION LUZERN. Mit glänzendem Erfolg, unter dem vielversprechenden Motto «Riccordo del Ticino», hat die Sektion Luzern am 9. November ihre Wintertätigkeit eröffnet. Die geschmackvoll dekorierten Clubräume, ein Werk von Frau Dr. O. Hübscher, erfreuten als stimmungsvolle Grotta ticinese. Beim Eingang bewunderte man einen stilreinen Maronibrater und das gesamte Servierpersonal stolzierte einmal in jenen farbenbunten Tessinertracbten einher, die jedem Tessinkenner immer wieder Freude machen können. Im Unterhaltungsteil zeigte der Sektionspräsddent seinen anlässlich der Ungarnfahrt des A. C. S. persönlich aufgenommenen Film, der bei dem zahlreichen Gästekreis recht dankbare Aufnahme fand. Sportpräsident A. Bartholomäi rief mit dem Film der Jubiläumsfeier der Sektion Luzern vom August dieses Jahres einer Menge von schönen Erinnerungen, die bewiesen, dass die wohlgelungene Jubiläumsfeier nicht umsonst als Höhepunkt im Wir wollten nicht unterlassen, Sie über den wirklichen 'Sachverhalt zu informieren. Hinsichtlich der in der Einsendung erwähnten Luzerner reichpulsierenden Sektionsleben gilt und gelten wird So verlebte man in der Grotta ticinese einige Fahrt kann es sich nicht um eine bahnamtliche Anordnung handeln, da die Bahnhofinspektion Zü- recht gemütliche Stunden. Inspektor J. Bucher vom Vergnügungskomitee darf mit seinem Tessiner Abend zufrieden sein. Der Auftakt war gut rich in letzter Zeit keine Reise nach Luzern organisiert hat. und lässt darauf schliessen. dass die Sektion Luzern ihren Mitgliedern diesen Winter noch Kommerzieller Dienst S. B. B. weitere Veranstaltungen im Zeichen des Erfolges bieten wird. PP- T. C. S. Autosektion Wald statte Photokur*. Wie wir bereits in NT 91 der «A.- R.» mitgeteilt haben, hat der Vorstand in seiner letzten Sitzung beschlossen, die Durchführung eines Photokurses zu versuchen. Wie beim Motorenkurs sollen zur Leitung die jede Gewähr bietenden Fachmänner aus dem MHgliederkreis abwechslungsweise herbeigezogen werden. Dem auf rein praktische Basis gestellten Kurs soll ein theoretischer Teil vorangehen, dem sich raschmöglichst praktische Uebungen in der Landschaft anschliessen sollen. Knipsen kann jeder ohne grosse Vorkenntnis der Mechanik, doch stolpern wir alle mehr oder weniger über die zu wählende Belichtungszeit. Das Schwierigste an allem ist die Kunst an der Aufnahme, und das soll den Mitgliedern gelehrt werden. Famllienunterhaltungsabend. Der traditionelle Unterhaltungsabend ist auf Dienstag, den 21. November, 20.15 Uhr im Hotel «Union», Luzern, angesetzt, der als Abschluss der diesjährigen Saison die Mitglieder mit ihren Angehörigen recht zahlreich versammeln soll. Das sehr reich ausgestattete Programm sieht eine ganze Reibe interessanter musikalischer und gesanglicher wie auch Tanzproduktionen vor. Ein Dialektlustspiel «D'Frau häd Wösch» wird dem Abend eine besondere Würze verleihen. Am Sonntag, den 26. November ab 15 Uhr findet die übliche Sonntagsansfahrt nach Baldegg statt. Daselbst Fortsetzung des Tanzbeinschwingens und der gediegenen Darbietungen unter Mitwirkung des Experlmentalpsychologen tMarfini» Mittwoch nachmittag freier Katerbummel nach Udligenswil. a Attas dem V«»i d«?n in welcher u. a. auch mit der Motorfahrzeugsteuer im Zusammenhang stehende Fragen diskutiert wurden. r- (Ohne Verantwortlichkeit dir Rtdaklton.) Dienst am Kunden. In der Automobil-Revue No. 89 vom 27 Oktober 1933 geben Sie unter dem Stichwort « Dienet am Kunden» einem Einsender Dr. M. S. in Z. das Wort, dessen Ausführungen den Tatsachen nicht entsprechen. Der wirkliche Sachverhalt ist kurz folgender: Zum Besuche der Lichtwoche in St. Gallen veranstaltete die Bahnhofinspektion Zürich am 22. Oktober eine Gesellschaftsreise zu ermässigten Preisen nach St. Gallen und zurück. Zur Erleichterung der Abfertigung der Teilnehmer wurden Spezialbillette gültig zur Hinfahrt nach St. Gallen mit Zug 3 (Zürich ab 9.25) und zur Rückfahrt nach Zürich mit dem Extrazug (St Gallen ab 22.00) ausgegeben. In den von der Bahnhofinsspoktion Zürich erlassenen bezüglichen Bekanntmachungen way nicht davon die Rede, dass diese Billette zur Hinfahrt nach St. Gallen in allen fahrplanmässigen Zügen gültig seien. Infolge eines uns unerklärlichen Missverständnisses publizierte dann das Lichtwochekomitee in der Zürcher Presse, entgegen der getroffenen Abmachung, die vom Einsender erwähnte Gültigkeitsdauer. Soweit es noch möglich war, berichtigte die Bahnhofinspektion Zürich in der Presse und durch Rundfunk die Mitteilung