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E_1933_Zeitung_Nr.095

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Luftfahrt Wo bleibt das

Luftfahrt Wo bleibt das Transozeanflugboot? Der zukünftige Direktor des Luftverkehrs Amerika—Europa, — diesen Posten wird er wohl bekleiden — Oberst Charles Lindbergh, dürfte nunmehr vor dem Ende seiner europäischen Studienreise stehen und den Heimweg nach U. S. A. demnächst antreten. Die Streckenführung der transozeanischen Linie ist angeblich von ihm festgelegt, und auch die Engländer erklären bereits offen, im nächsten Jahre in engster Fühlung mit den Pan American Airways die Durchführung der Luftverbindung des Alten mit dem Neuen Kontinent in Angriff zu nehmen. Ob nun diese Strecke über die Bermudas, über Island und Grönland oder über die Azoren verlegt wird, ist wichtig, kommt jedoch erst an zweiter Stelle. Die Frage muss aufgeworfen werden: •womit wollen die unternehmungslustigen Amerikaner und Engländer an die Durchführung dieser schwierigsten Luftverbindung gehen? Das Problem ist nicht neu. Die Versuche von Dornier, Latecoere und Bleriot haben offensichtlich bis zum heutigen Tage zu keinem endgültigen Resultat geführt. Das Katapult-Schiff «Westfalen» der Deutschen Lufthansa zur Ueberquerung des Südatlantik ist nach deren eigener Erklärung eine Zwischenlösung. Den Gedanken der Errichtung künstlicher schwimmender Inseln im "offenen Meere hat man fallen lassen. Wenn man nach dem Erfolg des Couzinet *Arc-en-Ciel», dem der Flug Afrika—Südamerika und zurück einmal glückte, in Frankreich die Frage aufwirft, ob nicht das Landflugzeug das geeignete Flugmaterial auch über grosse Meeresstrecken darstellt, und wenn man hieraus folgernd den Schluss ziehen will, dass das Landflugzeug an sich die beste Lösung auch für den Ozean verkehr darstellt, so liegt hier ein schwerer Irrtum vor. Solange bei aller Qualität des Triebwerks eine Unterbrechung des Fluges, und damit -ein Niedergehen auf offenem Meere theoretisch möglich ist, dürfte dieser Gedanke nicht in ernsthafte Erwägung gezogen werden. Die Fragestellung: Landflugzeug oder Wasserflugzeug, ist an sich bereits falsch. Sie entspricht der These: Eisenbahn oder Schiffahrt, und sie verkennt, dass beide Beförderungsmittel keinen Gegensatz dar- Der neue Autogiro-Typ C-30P, der in den letzten Wochen den englischen Militärbehörden vorgeführt wurde. Die genauen Leistungsdaten dieses mit einem 135-P3-Genet-Motor ausgerüsteten Bg,umusters liegen noch nicht vor. Immerhin ist mit einer Maximalgeschwindigkeit von ca. 185 km/h zu rechneu, der die äusserst geringe Schwcbegesqjiwindigkeit von ca. 30 km/h gegenübersteht. D«-r Hauptvorteil des Autogiros besteht bekanntlich darin, dass es praktisch < auf dem Fleck» lanv . .« lein im Grossflugboot liegt. Wenn heute das Landverkehrsflugzeug eine gewisse Entwicklungsstufe erreicht hat, so ist dies jahrelangen kostspieligen und ausgedehntesten Studien und Versuchen zu danken. Die Frage des Flugbootes hingegen ist weit weniger beachtet und praktisch durchgearbeitet worden. Prototypen, dit einzelne Werke herausgebracht haben, sind in Anbetracht der hiermit verbundenen Lasten, teils nicht weiter entwickelt, teils fallen gelassen wcr,rden. Will man aber tatsächlich im nächsten Jahr die Ueberquerung des Ozeans auf dem Flugwege wagen, so ist es an der Zeit, zu erklären, mit welchem Material dies geschehen soll. Gewiss sind ausgezeichnete Konstruktionen in manchen Ländern vorhanden, ob sie jedoch' den Anforderungen dieser schwierigsten aller Strecken genügen, darf bezweifelt werden. Die nicht unbekannten Vorbereitungen der Amerikaner bei Glenn L. Martin und Sikorsky mögen in dieser Richtung gehen, es ist jedoch keineswegs erwiesen, ob diese Flugboote tatsächlich für einen interkontinentalen Luftverkehr bestimmt und geeignet sind. Die Linie Europa—Amerika stellt die Krönung des Luftstreckenetzes der Welt dar. Will man nach dieser Krone greifen, so müssen alle Vorbedingungen für einen Erfolg gegeben sein. Auf die Frage nach dem für diese Verbindung notwendigen Material gibt es leider im Augenblick nur eine ehrliche Antwort: Es ist noch nicht da! -itav- Piccard Nobelpreisträger? Professor August Piccard soll, wie die « Umschau » zu melden weiss, als Träger für den Nobelpreis der Physik ausersehen sein. Monospar-Flugzeuge für den Sternflug nach Kairo. Unter den zur Teilnahme an dem im Dezember stattfindenden ägyptischen Sternflug nach Kairo gemeldeten Flugzeugen befinden sich drei «Monospar »-Maschinen; eine davon ist mit einem neuen einziehbaren Fahrgestell ausgerüstet. Auf Grund der erfolgreichen Versuche und der guten Erfahrungen, die mit dem einziehbaren Fahrgestell gemacht wurden, bereitet die Fabrik dessen reihenmässige Anwendung vor. Das Monospar-Flugzeug, % das in England fabriziert wird, stellt bekanntlich die Konstruktion des Zürcher Ingenieurs Stieger dar. Von französischer Seite wurde das dreimotorige Couzinet-Leichtflugzeue mit 3 Pobjoy-Motoren von je 75 PS ebenfalls für Kairo gemeldet. Die bemannte Rakete eine Ente. In mehreren Tageszeitungen wurde vor einigen Tagen gemeldet, auf der Insel Rügen sei ein gewisser Fischer mit einer Rakete bis auf eine Höhe von 10 km aufgestiegen. Wahrscheinlich handelt es sich bei dieser Meldung aber um eine Ente. In Deutschland ist weder ein Raketenforscher namens Fischer bekannt, noch haben auf der Insel Rügen Versuche mit Raketen stattgefunden. Dornier-Werft an der Ostsee. Die Dornier- Metallbauten G. m. b. H. in Friedrichshafen verlegt einen Teil ihrer Werke an die Ostsee. Es ist ein offenes Geheimnis, dass die F'ugbootentwicklung bei Dornier oft unti der mangelnden Erprobungsmöglichkeit aL der offenen See zu leiden hatte, denn die Wasserverhältnisse des Bodensees sind nicht mit denen des Meeres zu vergleichen. Dr. Dornier hat daher in Uebereinstimmung mit den Reichsbehörden beschlossen, bei Wismar neue Werke zu errichten: auch der Bau eines Flugplatzes ist neben den nötigen Wasserungsanlagen vorgesehen. Damit wird in Mecklenburg die dritte deutsche Flugzeugwerft errichtet: Heinkel, Arado, und jetzt Dnrnier. & * A A partir de ce jour nous pouvons livrer a lettre lue 2 NOUVELLES DIMENSIONS de „TRAKGRIP" Tourisme 6.50 - 19 (31 x 6.50/6.00) 6.50 - 20 (32 x 6.50/6.00) convenant ä un grand nombre de grosses voitures. Hätez-vous de nous transmettre vos commandes qui seront executees au für et ä mesure de leur reeeption. S. A. 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95 - 1933 AUTOMOBIL-REVUL St»a Zuger Strassenbauten. Nachdem das Zuger Volk am 22. Oktober das Gesetz über den Ausbau der Kantonsstrassen angenommen Hiatte, musste sich der Kantonsrat mit dem Zeitpunkt der Inangriffnahme dieser Arbeiten befassen, wozu der Regierungsrat folgenden Antrag unterbreitete: Mit der Erweiterung der Kantonsstrassen Innere Spinnerei—Unterägeri bis Unterdorf—Oberägeri soll sofort begonnen und diese raschmöglichst ausgejührt werden. Der Regierungsrat wird im fernem beauftragt, die Korrektion der ca. 2 km langen Strasse Unterdorf—Oberägeri bis Sulzmattbach je nach dem Stand der Arbeitslosigkeit entweder sofort in Angriff zu nehmen, oder die Arbeiten im Herbst 1934 ausführen zu lassen. Im Herbst 1934 soll mit der Erweiterung der Strasse Cham—Honau (Luzerner Grenze) begonnen werden. Betreffend letzterem Stück wurde darauf aufmerksam gemacht, dass infolge Schliessung der Milchsiederei in Cham in dieser Ortschaft mehrere Arbeiter brotlos geworden seien und dass anderseits von den 140 zugerischen Verkehrsunfällen während des letzten Jahres nicht weniger als deren vierzig auf dieses Teilstück entfielen. Der Kantonsrat beschloss daher, neben den sofortigen Strassenarbeiten im Aegerital eventuell auch den Umbau der Strasse Cham-—Honau, je nach dem Stand der Arbeitslosigkeit, früher als vorgesehen in Angriff zu nehmen. Im weiteren ist noch darauf hinzuweisen, dass die im halbfertigen Zustand befindliche Strasse Zug—St. Adrian sofort fertiggestellt wird, und dass auch die durch das Dorf Walchwil führende Seestrasse ebenfalls in Angriff genommen werden muss. Wenn die Arbeiten auf der dem Zugersee entlangführenden Strecke Zug—Schwyzer Grenze beendet sein werden, so steht der viel befahrenen Route Zürich—Gotthard—Tessin eine ungsfähige Automobilstrasse zur Vertugung, mit Ausnahme des auf Schwyzer Gebiet liegenden Teilstückes Walchwil—Arth. Es ist zu hoffen, dass die Baudirektion des Kantons Schwyz die unhaltbaren Zustände der Strassenverhältnisse am Zugersee einsieht und schnellstens für zweckmässige Verbreiterung, wie dies bereits durch den Kanton Zug geschehen ist, sorgt. Spezielles Augenmerk ist auf die Einfahrtsverhältnisse im Dorf Arth zu legen, welche nur durch Abbruch eines Gebäudes befriedigend gelöst werden können. Gerade am. Zugersee werden wir voraussichtlich im nächsten Frühjahr Verhältnisse antreffen, die recht deutlich den Grenzverlauf zwischen zwei Kantonen illustrieren. Während man nun von der Ostschweiz her auf ausgebauter Strasse und in gutem Tempo bis nach Walchwil fahren kann, wird das schwyzerische Stück manchem Autofahrer zu schaffen geben, ist es &rh ordentlich kurvenreich und speziell viel i s schmal für einen reibungslosen Durchgangsverkehr mit Dimensionen, wie er an Sonntagen auf der Strecke Zug—Arth aufzuweisen hat. a Eine neue Durchgangsstrasse Thurtal-Konstanz. Nach dem Voranschlag für 1934 des Kantons Thurgau sind acht grössere Stras- *enkorrektionen vorgesehen, von denen vier ...ie grosse, von Automobilisten viel benützte Verkehrsader von Müllheim über den Seerücken nach Tägerwilen-Kreuzlingen betreffen. Bekanntlich sind die Durchgangsstrassen im Thurtal und dem Bodensee entlang beinahe vollständig ausgebaut; hingegen hapert es in dieser Hinsicht noch bedenklich über den Seerücken. Als wichtigste Verbindung soll nun zuerst eine Automobilstrasse Zürich—Konstanz quer durch den Kanton Thurgau ausgebaut werden. Es lag auf der Hand, dass man bei der Projektierung in erster Linie an die alte Konstanzerstrasse Müllheim - Lamperswil - Hefenhausen - Sonterswil - Wäldi - Tägerwilen und von dort über die Alleestrasse durch das Tägermoos nach Konstanz dachte. Der thurgauische Regierungsrat glaubte jedoch auf Vorstellungen von Kreuzungen hin, den Einwendungen Gehör schenken zu müssen und eine Route zu wählen, durch welche diese vor den Toren Konstanz gelegene Ortschaft ihrer Bedeutung und Entwicklung gemäss, vom internationalen Durchgangsverkehr nicht abgeschnitten werden soll. Um diesen Wünschen zu entsprechen, ist vorgesehen, die auszubauende Automobilstrasse über Müllheim - Hefenhausen, von dort als Neuanlage über Engvvilen und von hier über die Staatsstrasse zweiter Klasse Neuwilen - Bernrain nach Kreuzungen zu führen. Es liegt auf der Hand, dass dieses Projekt den Bewohnern von Tä'gerwtlen, Wäldi und Sonterswil, welche Ortschaften links liegen gelassen werden, nicht gefallen kann, weil die erhoffte Verkehrsverbesserung nach dem Thurtal dadurch unerfüllt bleibt. Die Budgetkommission hat unlängst die projektierte Strasse besichtigt und "ist einstimmig für den Bau eingetreten. Man-wird im thurgauischen Grossen Rat wohl noch ausführlich aurdie neue Strassenföhnrng ge-- genüber der bisherigen zu sprechen kommen. -ray- Ausbau i der Wmterthurer Stadtstrassen. Der Grosjse Stadtrat von Winterthur hat dem Kredjtbegehren betreffend den Ausbau der Strass^n der Altstadt zugestimmt. Der dafür notwendige Kreditanspruch von 390,000 Fr. muss feine Gemeindeabstimmung passieren. In Anbetracht der derzeitigen Strassenverhältniss£ in Winterthur, wo sich die grossen Routen, Zürich-Wil-St. Gallen, Frauenfeld- Konstanz, Schaffhausen-Singen schneiden, ist zu hoffen, dass die Kreditvorlage anstandslos genehmigt Kvird, um so mehr, als in dieser Industriestadt die Krise besonders scharfe Auswirkungen zeitigt. -my- Aufteilunj: der Baukosten der Autobabnstrecke Müjöchen-Salzburg. Wer einmal diese Route befahren hat, weiss aus eigener Erfahrung, dass rdie deutsche Reichsregierung bei der Inangriffnahme dieser Arbeiten ein für den interne^ wie auch speziell für den internationalen ^'Nordsüd-Verkehr notwendig zu lösendes Problem in Angriff genommen hat. Nach einer Uebersicht über den Bedarf an Löhnen, Baustoffen, Betriebsanlagen und Verwaltungskosten für die Ausführung der 120 km langen Strecke München-Salzburg ergibt sich, dass von der Gesamtsumme nicht weniger als 78,9 % auf Arbeitslöhne entfallen, womit der Hauptzweck dieses Projektes erreicht sein dürfte. Aus der Zusammenstellung geht-zudem die außerordentliche Verästelung der Bedürfnisse des modernen Strassenbaues ' 'an speziellen Werkzeugen und Materialien aller Art für die Beschäftigung von 10,000 Arbeitern auf die Dauer von zwei Jahren hervor. Die auf der Baustelle ausbezahlten Löhne für 180 Angestellte betragen 8 %, diejenigen für 10,000 Arbeiter 42%. An Rohstoffkosten für Zement, Kalk, Trass, Sand. Werkstein, Spundwände, Rundeisen, Bindedraht elektrischen Strom, Kohle, öle, Benzin, Petroleum. Putzwolle, Sprengstoffe werden 11 % aufgewendet und 15 % an Arbeitslöhnen für deren Herstellung oder Bereitsstellung. Die Betriebsanlagen, d. h. Baumaschinen (Geleise, Wagen, Bagger, Pumpen, Lokomotiven), Betonmaschinen (Steinbrecher. Sortieranlagen, Waschmaschinen), Schwellen (Schienennägef; Bolzen), Frachten. Installationen für elektrisches Licht, und Kraft, Wasserleitungsröhren, Werkzeuge und Ersatzteile erfordern an Arbeitslöhnen 8.3 % und 5.6 % an Rohstoffen. Unter der Rubrik Verwaltung sind 5,6 % an Arbeitslöhnen und 4,5 % an Rohstoffen aufzuwenden und zwar ati Gehälter, Schreibmaterialien, Teleuhongebühreö. Bureaumiete, Drucksachen, Reiseauslagen. Versicherungen,. Personenautounterhalt und Verbandsbe|träge. -my- Spanien. — Höchste Automobilstrasse Europas in Südspanien. Die Automobilstrasse, die von Granada aus zunächst dem Rio Genil entlang und bald in tüchtiger Steigung bergwärts auf kühn angelegten, durchwegs kunstvoll ausgebauten, leicht fahrbaren Kehren bis in eine Höhe von 3100 m führt, erschliesst das imposante Mulhacenmassiv (3481 m) und bringt den Fahrer bis in die Nähe des Pico Veleta (3398 m), dem einzigen Schneesportgebiet Spaniens zur Sommer- und Winterzeit. Mehrere "Dutzend Kurven reihen sich aneinander, nicht übertrieben steil, mit prächtigen Ausblicken auf die Bergwelt und die tiefen Täler der Sierra Nevada, zudem wunderbare Rückblicke auf das imrrjer tiefer liegende Granada. Die Strasse ist durchwegs gut, sie führt höber durch'Schiefer und wilde Gesteinsbildungen und bald ist. nach etwa 30 km Anfahrt, die Schneegrenze erreicht. Die Fortsetzung, bzw. der Abstieg dieser Strosse nach O'rgfva soll in den nächsten Jahren erstellt werden. Wunderbare Weitblicke lohnen die interessante Fahrt: Vom Pieo de Veleta überschaut man an klaren Tagen die weitgedehnte Landschaft bis zur Sierra Morena, erkennt sogar die afrikanische Küstenbildung; der Blick schweift im Nordwesten bis an die Grenzen Portugals Kein Automobilist, der auf seiner Spanienfahrt Granada besucht, sollte den Ausflug auf dieser prachtvollen Kunststrasse versäumen. Von den sehr zahlreichen Kehren sind allerdings nur wenige geschützt und die Strasse fällt häufig nach aussen tief ab. Es sind indessen keine ;Haarnadelkurven vorhanden, auch fehlt es nicht an breiten Ausweicheplätzen, so dass der einigermassen berggewohnte Fahrer keine komplizierten Terrainschwierigkeiten vorfindet. Grossglocknerstrasse. Letzten Dienstag wurde der Sohlstollen des Hochtortunnels am Scheitelpunkt der neuerstellten Grossglockner Hochalpenstrasse durchschlagen Mit diesem Durchschlag ist die letzte Felsmauer zwischen Salzburg und Karaten durchstossen. Ueber die detaillierte Linienführung vergleiche Nr. 73 der « A.-R.». « 13/30 PS Ein hundertprozentig es Schweizerfabrikat; von schöner, eleganter •. Bauart, in jeder Hinsicht vollkommen durchkonstruiert. Mit dem Hiirlimann-Traktor können Sie Ihre Transportkosten auf ein kaum geahntes Minimum herabsetzen. Brennstoffverbrauch: Bei norm. Beiast. 3,61. Petrol z. 16 Rp. p. Std. Geschwindigkeiten: 3 Vorwärtsgänge von 1,7 bis 35 km Geschw. DER NEUE Hürlimann-Industrie-Traktor Bremsen: 3 voneinander unabhängige Bremsen, wovon eine äusserst stark dimensionierte, direkt auf d. Hinterräder wirkende Innenbackenbremse. Gewicht: Traktor ohne Seilwinde Getriebe: gehärtet, von der MAAG 3 3 Tonnen. Zahnräder-Fabrik, Zürich hergest. 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