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E_1933_Zeitung_Nr.101

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10 ÄUTÖMOBTL-REVUE

10 ÄUTÖMOBTL-REVUE 1933 - N° 101 Luftfahrt Das Transozeanihigboot startbereit? An dieser Stelle wurde kürzlich die Frage « Wo bleibt das Transozeanflugboot ? » aufgeworfen. Wir fanden damals nur die eine Antwort : Es ist noch nicht da! — In den Vereinigten Staaten scheint man anderer Ansicht zu sein. Die Sikorsky-Werke in Bridgeport, Connecticut, teilen über ihre Neukonstruktion « S-42» einiges mit, das zwar hauptsächlich der Propaganda dieses neuen Flugboot-Typs zu dienen scheint, jedoch wenigstens die ersten wenigen Angaben über das von den Pan American Airways bestellte für den Ozean-Luftverkehr bestimmte Grossflugboot enthält. Sikorsky hat unstreitig ausserordentüche Erfahrungen auf diesem Gebiet, — er hat bereits vor dem Kriege das erste Grossflugzeug geschaffen — und hinter ihm stehen die heute mächtigen Mittel der United Aircraft und der Pan American Airways. Bereits die nächste Zukunft wird lehren, ob der < S-42 » das hält, was die Amerikaner von ihm erwarten. (Die Red.) Das seit über zwei Jahren in aller Stille bei Sikorsky im Bau befindliche Transozeanflugboot, das den Vereinigten Staaten die Führung im Ozeanluftverkehr geben soll, wird anfangs Januar für die Versuchsflüge bereitstehen. Für die Postbeförderung im Atlantischen und Stillen Ozean bestimmt, kommt dieses Flugboot als erstes von drei für die Pan American Airways in Auftrag gegebenen derartigen Flugzeugen zur Ablieferung. Nach Ansicht der amerikanischen Fachwelt weist es Neuerungen und Verbesserungen auf, die auf dem Gebiete des Flugzeugbaues, insbesondere grosser Verkehrsflugboote, von umwälzender Bedeutung sein müssen. Die Pläne dieses Wasserflugzeuges wurden von den Ingenieuren der Sikorsky- Werke gemeinsam mit der Technischen Kommission der Pan American Airways ausgearbeitet. Die vom Auftraggeber verlangten Merkmale und Leistungen dieses Typs galten als die schwersterfüllbaren. die bis jetzt im amerikanischen Flugzeugbau gefordert wurden. Einzelheiten des Sikorsky « S-42 » werden noch nicht bekanntgegeben, um indessen einen Begriff seiner Ausmasse und Leistungen zu erhalten, sei folgendes erwähnt : Die Auftragserteilung sah eine Reichweite mit voller Postladung bei Gegenwind von 50 km/St, von 4000 km vor: der c S-42 » wird hingegen unter den geforderten Bedingungen eine wesentlich längere Strecke fliegen und eine bedeutend grössere Nutzlast befördern können. Vereinbarungsgemäss musste Material und Bauausführung bei je- smmmmgm Proiektskizze des Sikorsky-Transozeanüugbootes. der Baustufe stets von neuem eingehends geprüft werden, und gerade diese strenge Kontrolle hat wesentliche Verbesserungen des Baues und der von ihm geforderten Leistung ermöglicht. Das Flugzeug soll schnellstens in Dienst gestellt und zunächst für den Passagierverkehr nach den Antillen eingesetzt werden. Diese praktischen Versuche über offenes Meer sollen die Erprobung seiner Geschwindigkeit in verschiedenen Höhenlagen und daneben ein wirkliches Urteil erlauben, welche Nutzlast und Beförderungsmöglichkeiten ein internationaler Transozeanverkehr von der Maschine zu erwarten hätte. Wohlverstanden, der «S-42» wird nur vorübergehend neben seiner fünfköpfigen Besatzung für die Beförderung von 32 Passagieren eingerichtet, neben denen er 500 kg Post und Fracht über eine Entfernung von 1900 km zu transportieren hat. Aber gerade diese praktischen Fluggastverkehrsversuche sollen einen Pückschluss auf seine Verwendbarkeit im Transatlantikverkehr erlauben. Für diesen werden die Kabinen beseitigt und Brennstof ? beM1ter werden ihren Platz einnehmen, da der Flugzeugtyu zunächst ausschliesslich der Oberseepostbefördening dienen soll. Unabhängig von diesem VerwendungszAveck rechnen die Pan A.merican Airways mit einem starken Zustrom von Reisenden während des Winters auf der ersten Teilstrecke der südlichen Transozeanroute New York-Bermudas. Für diese Strecke soll der Sikorsky eine Leistungsreserve von 50% besitzen, und gleichfalls wird bei seiner Verwendung im Postverkehr die von ihm geforderte Zuladungsmöglichkeit auf dem grössten Teilabschnitt der transozeanischen Strecke. mwrn (Photo Interavia.) d. h. entweder Bermudas-Irland oder Bermudas-Azoren, noch um 100 % überschritten. So weit die Angaben der Baufirma. Es sind wenige, aber stolze Zahlen, die sie mitteilt. Der Bau des Sikorsky wurde stets in ein geheimnisvolles Dunkel gehüllt; man darf mit gespannter Erwartung den praktischen Ergebnissen dieses Flugzeuges entgegensehen, -itav- Reisegeschwindigkeit von 400 km/St. Unter günstigen Windverhältnissen erreichte kürzlich ein Boeing-247-Flugzeug einer amerikanischen Luftverkehrsgesellschaft auf derj 162 Meilen langen Strecke Salt Lake City- Rock Springs eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 400 km/St. Auch unter normalen Verhältnissen stellen Reisegeschwindigkeiten von mehr als 330 km/St, mit Maschinen der erwähnten Type keine Seltenheit dar. Auf der Transkontinentalstrecke Chicago- Californien wurden im Oktober von der Gesamtzahl an Flugmeilen 99,44 % ausgeflogen. Die halbe Flugmeileirzahl wird dabei nachts bedient. -s. Das russische Grossfliigzeug K-7, das kürzlich mit 14 Personen abstürzte, war seinerzeit nach den ersten Versuchsflügen im August von der Räteregierung als ein « Sieg von grösster politischer Bedeutung > bezeichnet worden. Als Landflugzeug hatte es mit seinen Abmessungen tatsächlich nicht seinesgleichen. Die Spannweite des Tragflügels betrug rund 70 Meter, und das Flügelprofil hatte genügend Höhe zum Einbau mehrerer Passagierkabinen. In insgesamt 16 Passagierräumen konnten 128 Personen ausser der Besatzung untergebracht werden. Mit besonderm Stolz hatte die Räterreeierung darauf hingewiesen, dass dieser Ganzstahl-Eindecker ausschliesslich aus Sowjetmaterial erbaut worden war. Möglicherweise liegt aber gerade hierin die Ursache der Katastrophe, denn es ist ja bekannt, dass in zahlreichen andern Fällen russische Baustoffe sich als höchst mangelhaft erwiesen haben. Die nähern Umstände der Katastrophe werden jedenfalls streng verschwiegen, -s. l^tu^no-f zen Senenbau des DKW-Efnsitzers. Der von DKW herausgebrachte Sporteinsitzer « Erla Me V» ist in der letzten Zeit auf 'Serienbau durchentwickolt worden. Er soll jetzt in grösseren Mengen gebaut werden. Neue deutsche Segelflug-Vorschriften. Das Deutsche Forschungsinstitut für Segelflug (früher Rhön- Rossitten-Gesellschaft) hat neue Bauvorschriften für Segelflugzeuge erlassen, die zum ersten Male auch den Kunstflug und Schleppflug berücksichtigen. Die Standard-« Motte» 1934. Der neue Standardtyp der bekannten Holz-« Moth» für 1934 wird von den DeHavilland-Werken mit einein Gipsy-Major-Motor von 130 PS ausgerüstet und zweisitzig für 695 Pfund Sterling (ca. 12.000 Schw. Fr.) verkauft. Der schwächere bisherige Typ wird nicht mehr weiter gebaut. Das neue Flugzeug soll gute Leistungen ergeben, und die billigste Maschine des englischen Marktes ihrer Klasse sein. Ein zweisitziges Sportflugzeug für 2200 Franken. Das Handelsdepartement der Vereinigten Staaten beschäftigt sich mit der Aufgabe, ein billiges Sportflugzeug auf den Markt zu bringen. Es richtete an 34 000 Interessenten der amerikanischen Luftfahrt ein Rundschreiben mit der Anfrage, ob sie Interesse für ein zweisitziges Sportflugzeug hätten, dessen Preis unterhalb $ 700 (ca. 2250 Schw Fr.) liegen würde. In der ersten Woche erfolgten bereits von 7661 eingehenden Antworten 5642 Zustimmungen und 2019 Ablehnungen. 2993 Antworten stellten ein bedingungsloses «Ja» dar, 1519 machten Einschränkungen bezüglich der Bauart, und 1130 erklärten ihre Zustimmung, falls man ihnen den Kauf geldlich erleichtern würde. Von den Ablehnungen war der Hauptteil auf Geldmangel, ein anderer Teil von Seiten der Berufsflugzeugführer auf das Fehlen der Verwendungsmöglichkeit zurückzuführen, da sie neben ihren Dienstflügen keine Zeit für Vergnügungsflüge hätten. Die angegangenen Personen wurden um Mitteilung von Adressen von Freunden und möglichen Interessenten ersucht, und man erhielt damit 27 115 neue Namen. Wenngleich noch 26 000 Antworten ausstehen, erklärte der Direktor der Zivilluftfahrt, dass der Tageseingang von Antworten sich auf 2000 beläuft. (Copyright Interavia.) Uugen,die dem, UjM/jpJfpji ttuJvßiiJ Wie wSre es Ihnen möglich, bei solchem Wetter sicher und rasch zu fahren, ohne die praktischen und zuverlässigen elektrischen SCHEIBENWISCHER Sie sind die einzigen Augen, die für Ihre Sicherheit sorgen. Bei mir werden sie fachgemSssaufmontiert und tadellos instand gehalten. Scheibenwischer von Fr.25.- en. Alles Elektrische für*. Auto stets von Gutenbergstr. 10 (Telephon 31223) Zürich 2 Belpitrasse 24 (Telephon 28701) Bern iiaDBiiia E RSATZ -TEILE Zu Original-Preisen ab Lager W. KNAPP, AARAU mm Ein 1DIIIIII1IIIIII Der englische Bremsbelag] der nicht pfeift und rassig in der Bremswirkung ist A. WUST-REBSAME R UT I-Züric N h TELEPHON $4 RADEQ BRAKE UININC Die Anpassung von Motorlastwagenbrücken KONRAD PETER & Co. 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SO. abend 10. Dez. Vogelhändler. Schauspielhaus Abend9 r tag na Fr. abend 8. Dez. 8 Uhr: Ensemble-Gastspiel mit Bassermann, Moissi, Durieux, Deutsch: Don Carlos, Schauspiel von Friedr. v. Schiller. Sa. abend 9. Dez. Höchste Eisenbahn, Zeitrevue, Text und Musik von Friedr. Holländer. So. nachm. 10. Dez. Höchste Eisenbahn. SO. abend 10. Dez. Die Rassen, Schauspiel v. Ferdinand Bruckner. Montag/Dienstag: Letzte Gestspiele mit Bassermann, Moissi, Durieux, Deutsch: Don Carlos, Schauspiel von Friedr. v. Schiller. Gastpspiele ohne Gültigkeit der Zusatzmarken und Abonnements. Grand Cafe Esplanade,utoquai 21 Im Restaurant: Kapelle Jean Borel. Bar: Hermann Ehrlich am Flügel. Cabaret: Elmy Schwank, Tanz. Cafe-Tea-Room Kolibri, Nüschelerstr. 30, neben Spira Vorzügl. französische Küche, feine Patisserie. Mittag- u. Abendessen ä Fr. 1.65 bis Fr. 2.50 Cafe Neiimann,Pelikanstr./St. Annag. (Das Wiener Gross-Cafe ohne Musik.) 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N°101 - 1933 AUTOMOBIL-REVUE U Vom schweizerischen Benzinmarkt. Mit Wirkung ab 30. November wurde vom Eldg. Volkswirtschaftsdepartement ein verbindlicher Minimalpreis für den Benzinverkauf an Tankstellen festgelegt. Dieser beträgt für Basel-Stadt und den Kanton Genf 36 Rappen, für den obern Tessin 38 Rappen und für die übrige Schweiz, mit Ausnahme der Gebirgszonen, 37 Rappen. In den Gebirgszonen wird bis auf weiteres ein durch die erheblichen Mehrkosten für Transport bedingter Zuschlag erhoben, so dass sich der Preis je nach Zone auf 42 resp. 44 Rappen stellt. Wie uns von gut unterrichteter Seite mitgeteilt wird, ist der Ansatz von 37 Rappen niedriger als dies die Welthandelspreise eigentlich erwarten Hessen. Die Importeure beantragten auf Grund der derzeitigen Golfpreise, welche übrigens in den letzten Tagen etwas angezogen haben, einen Detailpreis von 37,5 Rappen. Sie erklären sich aber auf Grund von Verhandlungen mit der eidg. Preiskontrolle und dem Eidg. Volkswirtschaftsdepartement bereit, vorläufig den Ansatz von 37 Rappen anzuerkennen. Beachtenswert ist auch das vom Autogewerbe, welches durch den Autogewerbeverband der Schweiz und die Syndikalkammer vertreten •wird, in der Preisfrage gezeigte weitgehende Entgegenkommen. Um die Einführung eines Minimalpreises zu erleichtern, hat sich das Autogewerbe bereit erklärt, die Marge der Tankstellehalter um 1 Rappen herabzusetzen, •welcher Preisabschlag den Konsumenten zugute kommen soll. Gegenwärtig sind noch bei der eidg. Preiskontrolle Erhebungen im Gange, nach deren Abschluss mit dem Preisabbau um 1 Rappen zugunsten der Konsumenten gerechnet werden kann. Wie wir vernehmen, soll in einer von den Interessenten des Benzinmarktes beschickten Konferenz in den nächsten Tagen darüber beschlossen werden. Bekanntlich ist das Pumpennetz in der Schweiz ganz erheblich überorganisiert und übersättigt, kommt doch heute schon auf ca. zehn Automobile je eine Benzinsäule. Diese Ueberorganisation in| Pumpennetz belastet den Benzinpreis in beträchtlichem Masse, so dass eine Vereinfachung des Detailhandels nur im Interesse der Konsumenten liegen kann, da sich eine solche unbedingt auch in der Preisgestaltung günstig auswirken muss. Das Autogewerbe hat eine Reduktion seiner Marge von einem durchgehenden Abbau in der Zahl der Säulen und der Festsetzungeines Minimalpreises abhängig gemacht Die Benzinimporteure sind bereit, diesen Forderungen Rechnung zu tragen und es liegen bereits Zusicherungen vor, wonach im kommenden Jahre mit einer Reduktion von rund 600 Säulen gerechnet werden kann. Die Preiskontrolle beschäftigt sich auch mit der Frage, ob die Beseitigung von etwa 600 Säulen die erwartete Erleichterung und Vereinfachung bringt oder ob in dieser Richtung noch ein mehreres getan werden kann. Dabei muss natürlich auch auf die mit den Tankstellenhaltern gemachten Verträge Rücksicht genommen werden, indem eine Aenderung jeweilen erst nach Ablauf der Vertragsfrist möglich wird. Wenn ein allgemein verbindlicher Minimalpreis festgelegt wurde, so deshalb, weil von den an einzelnen Säulen gewährten besondern Preisvergünstigungen nur wenige Ortschaften und auch nur eine beschränkte Zahl von Konsumenten profitieren konnten. Von rund 7000 Säulen waren bis dato nur etwa 100 in der Lage, einen unter dem üblichen Detailpreis liegenden Ansatz zu gewähren. In behördlichen Kreisen ist man jedoch mit dem Autogewerbe der Auffassung, dass dem Konsumenten mit einem für das ganze Land gleichmassigen und nach der Lage des Weltmarktes wirklich niedrigst gehaltenen Detailpreis besser gedient sei. Zu der Angelegenheit wird uns ergänzend noch folgendes mitgeteilt: Die am Schweiz. Benzinmarkt interessierten Kreise haben u. E. den riehti?en Weg eingeschlagen und es ist deshalb zu hoffen, dass durch gemeinschaftliche Arbeit ein weiterer Fortschritt im Abbau des übersättigten Säulennetzes möglich sein wird und dass dadurch der Minimalpreis auch weiter gesenkt werden kann. Es scheint uns, dass die Konsumentenverbände nun allen Ernstes an dieser Arbeit zu Nutzen und Frommen jedes einzelnen Automobilisten mitwirken sollen. Gleichzeitig wenden sich die Verkehrsverbände mit folgender Bekanntmachung an die Oeffentlichkeit: Die von den nationalen Verkehrsverbänden (A.C. S., T.C.S., A.S.P.A. und Chambre syndicale suis.se de 1'Automobile) bestellte Kommission zur Verteidigung der Interessen der Benzinkonsumenten, nahm kürzlich Stellung zum Beschluss des eidg. Vo'.kswirtschaftsdepartementes, Abteilung für Einfuhr, vorn 30. November 1933 und der dadurch geschaffenen neuen Lage. Bekanntlich hat das Volkswirtschaftsdepartement mit diesem Beschluss den allgemein verbindlichen Benzinpreis auf 37 Cts. pro Liter für den Verkauf an der Sä He festgesetzt. Die Nichtbeachtung dieser Verpf ''ing hat den sofortigen Rückzug des für das laufende Quartal gewährten Kontingentes zur Folge. Einhellig war die Kommission der Ansicht dass die Lage, wie sie sich unter der Herrschaft des Kompensations- und Kontingentierungswesens herausgebildet hat, unbedingt eine Besserung des Benzinmarktes erfordert. Ebenso hielt die Kommission einstimmig dafür, dass die erwünschte Verbesserung notwendigerweise und vor allem durch die Festsetzung eines vernünftigen Detail-Verkaufspreises erfolgen muss, •dessen Element« oder Faktoren durch die direkt interessierten Instanzen, die Importeure und im besondern die Konsumentenverbände, zu bestimmen sind. Unter diesen Umständen kann die Kommission die Massnahmen des Volkswirtschaftsdepartementes nicht billigen und erachtet sie im Hinhlick auf die seit mehr als einem Monat im Gange befindlichen Unterhandlungen als verfrüht. Andererseits stellt die Kommission mit Bedauern fest, dass diese Massnahmen ohne vorherige Fühlungnahme mentenverbänden getroffen wurden, mit den am Benzinmarkt interessierten Konsu- Einfuhrbeschränkung für Automobile und Radioapparate. Die Sektion für Einfuhr des Eidg. Volkswirtschaftsdepartementes teilt mit, dass ab 1. Dezember 19S3 für in die Schweiz einzuführende A\itos und Radioapparate, anlässlich der Zollbehandlung, Einfuhrbewilligungen vorzulegen sind, auch wenn nicht Einfuhrverzollungen, sondern Freipass-Abfertigung gewünscht wird. Importeure von Autos und Radio-Apparaten haben in jed?m einzelnen Falle, auch wenn die Autos oder Radio- Apparate nur vorübergehend in der Schweiz bleiben, für rechtzeitige Beibringung von Einfuhrbewilligungen zu sorgen. Auf Inhaber von Triptyks, Grenzpassierscheinheften und provisorischen Eintrittskarten, sofern sie im Ausland domiziliert sind und ihre Wagen im Touristen-Verkehr in die Schweiz bringen, finden diese Bestimmungen keine Anwendung. Ebenso sind in die Schweiz zurückkehrende Personenwagen, welche mit Ausfuhrfreipass abgefertigt wurden, von der eingangs erwähnten Bestimmung entbunden. Lr. Autosteuern und Benzinzollanteil. Soeben ist von der kantonalbernischen Baudirektion eine Statistik veröffentlicht worden, die Aufschlüsse über die künftige Verwendung der Autosteuern und Benzinzollanteils erteilt, ferner ist folgende Verwendung der Autosteuereingänge von 1934 vorgesehen: Der Autosteuereingang, der im Jahr 1932 der Baudirektion zum Strassenbau und zur Staubbekämpfung zugewiesen wurde, betrug Fr. 4 000 000 Er wird im Jahr 1934 gleichviel betragen; davon werden abgehen: Amortisation des Strassenanleihens von 5 Mill. Fr. Fr 500000 Verzinsung > 200 000 Ersatz der Minderdotierung des ordentl. Strassenunterhalts » 200000 Unterhalt des bish. ausgebauten Strassennetzes » 1300 000 Strassensignalisation, Strassenverkehrsamt und Autobetrieb » 300000 Auswirkung des Art. 45 •naeh neuem Gesetz^ »600000 "Auswirkung der "evenü Aenderung des Autosteuerbezugs » 200 000 Wegfall des lOproz. Zuschlags des Steuerdekrets 1923, der von 1934 an hinfällig wird » 400000 Total gebundene Verwendung » 3 700000 Verfügbar aus Aütosteuer Fr. 300000 Verwendung des Benzinzolleinganges. Anteil des Kts. Bern pro 1932 Fr. 1400000 Infolge des Ausfalles der Automobilsteuer für die Verwendung im Strassenbau wird der Benzinzollanteil pro 1934 proportional zurückgehen auf Fr. 1 200 000 Total verwendbar pro 1934 aus Autosteuer und Benzinzoll höchstens > 1500000 Nach Vorschlag der Regierung entfallen an die Gemeinden zur Verwendung für ihren Strassenbau 15 Prozent » 600000 eingeschlossen die bisherigen Leistungen im Betrag für bisherige Wegmeisterstellung > 300 000 Nach Antrag der Kommission entfallen an die Gemeinde 10 Prozent » 400000 zuzüglich jährlich Budgetkredit. In den 400,000 Fr. sind aber die 300,000 Fr. für bisherige Wegmeisterstellung nicht enthalten. Um die bisherigen Leistungen aufrechtzuerhalten, müssten aber mindestens 300,000 Fr. auf dem Budgetwez beschlossen werden. A. C. S. Winterdelegierten-Versammlung 1933. Sonntag, den 17. Dezember, findet in Bern ab morgens 10.15 Uhr die ordentliche Winterdelegiertenversammlung etatt. Das Zentralkomitee trifft sich vorgängig bereits am Samstagnachmittag zu einer vorbereitenden Sitzung. Die Delegiertenversammlung wird sich neben den üblichen, mehr formellen Geschäften mit dem Budget 1934 und der Festsetzung des Zentralbeitrages für das nächste Jahr befassen. Im weiteren sind eine Anzahl Wahlen vorzunehmen. Es handelt sich dabei um statutarische Wahlen, die aller Voraussicht nach eine Bestätigung sämtlicher bisherigen leitender Organe bringen wird. Eine Aenderung wird nur in der Nationalen Sportkommission eintreten, wo zwei Ersatzwahlen stattfinden, für welche als geeignete Kandidaten je ein Vertreter von Genf und Bern zur Verfügung stehen. Im weiteren wird ein Vertrag über die Neuordnung der offiziellen Organe des A. C. S. zur Genehmigung..vorliegen, Von der Sektion Zürich liegte ein Antrag auf Kündigung des bestehenden, Vertrages für Triptykversicherung und die Uebernahme der Triptykgarantie durch den A.C.S. vor Ḋen Verhandlungen folgt um. 13 Uhr ein B a n - c e 11 im Bellevue-Palace. SEKTION BERN. Vorfragsabend. Wieviel sich die Sektionsmitglieder und Gäste vom Programm Versprachen, liess sich schon an ihrem imposanten Aufmarsch ermessen: Der kleine Kaeinosaal bot kaum Raum genug. Was es zu sehen und zu hören gab, übertraf wohl trotzdem noch alle Erwartungen. Zuerst liess Herr Dr. Perlet einige exquisit geknipste Filmbilder aus dem Clubleben vorüberziehen. Ob es sich dabei um Scenen aus der Vorst.andssitzung auf dem Niesen, vom Start der Fuchsballonjagd im letzten Herbst, von den zwei eschicklichkeitsprüfungen dieser Saison oder um die Chilbi auf dem Schweinsberg handelte, immer rwies sich der Vizepräsident der Sektion Bern als der geborene Operateur. *" « Ernst ist das Leben, heiter ist die Kunst». Wo die Filmbilder aus dem Clubleben schon so vergnüglich waren, musste es der Vortrag über die Kunst eines regelrechten Autobetriebes — oder Autoschlafes — im Winter erst recht sein. Tm übrigen sorgte dafür die launige Vortragsweise des Referenten, Herrn Heinrich Schmidt, der keine Gelegenheit versäumte, durch Ratschläge aus seiner langen Praxis den Auto-Reparateuren das Handwerk gründlich zu erschweren. Die Nichtbeachtung seiner Ratschläge empfahl Herr Schmidt nur für alte Wagen; denn diese müssten ja sowieso bald durch neue ersetzt werden. Um die Gedanken um den unterdessen vor dem Kasino vielleicht einfrierenden Wagen zu zerstreuen, führte darauf Zentralpräsident Dr. Mendo die Zuhörer- und Zuschauergemeinde rasch auf einen Trip nach Aegypten. Auf Filmbildern, eines faszinierender als das andere, erlebte man die Ueberfahrt nach Alexandria, den Ritt nach Memphis die Autofahrt nach den Pyramiden, staunte man über die grandiose Pracht der alten Tenrpolbauten und die weihevolle Einsamkeit der Köni^s- Kräber; lernte einen richtiggehenden Schlangenfänger kennen, sah giftig sich ringelnde und aufbäumende Vipern und Cobras einen halben Meter vor sich, crondelte den Nil hinauf und hinunter, an Assuan. Luxor und halb überfluteten Tempeln vorbei, um schliesslich noch vom König Italiens, der in Kairo mit grossem Pomp und Gefolge Einzug hielt, einen Gruss zugewinkt zu bekommen. Es mag bestimmt nicht umsonst gewesen sein, dnss der Internationale Touristik-Kongress, der Herrn Dr. Mende Gelegenheit zur Aufnahme des Films gab, gerade im Märchenland Aegypten stattfand. Denn wer spürte nach all dem, was er sah und hörte, nicht eine neue Sehnsucht in sieh? m. Atitoterhnische Kontrollen. Bis heute sind nahezu 300 Fahrzeuge für die amtlichen Kontrollen vom 13. bis 15. Dezember 1933 angemeldet. Zufolge der zahlreichen Anmeldungen aus dem Bezirk Aarwangen ist im Einverständnis mit der Ortsgruppe Lang-enfhal die Kontrolle für die dortige Gegend auf Mittwoch, den 20. Dezember 1933, nachmittags, angesetzt worden. Die Kontrolle wird ab 13 Uhr in der Zentralmarkthalle von den Organen der Kantonspolizei durchgeführt. Mit Rücksicht auf die spätere Abhaltung der Kontrolle in Langenthai ist der Anmeldetermin für die Mitglieder der Ortsgruppe Langenthai auf Samstag, den 16. Dezember, verschoben worden. h. T. C. S. Autosektion St. Gallen-Appenzed Bericht Ober die Ausschuss-Sitzung vom 28. November 1933 in Herisau. Das Protokoll der letzten Sitzung wird verlesen und genehmigt. Der Mitgliederbestand beträgt 1612 Mitglieder. Die für die Sektionskassa kostenlose Herausgabe eines Mitgliederverzeichnisses, abgeschlossen per 1. Januar 1934, ist nun von einer Druckerei übernommen worden. Nachdem der T. C. S. in Genf beschlossen hat, die Volksinitiative betr. den Ausbau der Alpenstrassen zu unterstützen, wird auch seitens unserer Sektion durch Sammlung von Unterschriften das Begehren unterstützt. Ueber die Verhandlungen an der Verwaltungsratssitzung des T. C. S. in Genf, vom 25. November, referiert der Sekretär. Der Autogewerbe-Verband St. Gallen offeriert uns ein Abkommen betr. Anpassung der Fahrzeuge an die neuen Bestimmungen, ähnlich wie dies von der Sektion Zürich des T. C. 3. mit dem Aulogewerbe-Verband Zürich vereinbart worden ist. Nachdem der Autogewerbe-Verband St. Gallen jedoch eine Garantie, welche die Automobilisten vor behördlichen Beanstandungen schützen soll, nicht gewähren will, und nachdem den Mitgliedern von Genf aus eine Broschüre zugestellt wurde, aus welcher ersichtlich ist, welche Veränderungen am Fahrzeug vorzunehmen sind, bis dasselbe dem neuen Gesetze entspricht, beschliesst man ein Abkommen im angebotenen Sinne nicht zu tätigen. An die Kantone St. Gallen und Appettzell will man noch schriftlich gelangen, um zu erwirken, dass bei Beanstandungen in denjenigen Fällen, in welchen man über die gesetzlichen Vorschriften in guten Treuen zweierlei Meinungen haben kann oder welche unklar sind, zuerst eine Verwarnung des betr. Automobilisten erfolgt. Eine definitive Abrechnung über die Jahresfeier liegt noch nicht vor, immerhin steht heute schon fest, dass der Zusohuss aus der Sektionskasse unter dem letztjährigen Betrag sein wird. Bei dieser Gelegenheit verdankt der Vorsitzende noch speziell die Arbeit der Sport- und Vergnügungskommission mit Herrn Burk an der 'Spitze, deren Arrangement die Gäste an der Jahresfeier ohne Ausnahme befriedigt hat. Man beschliesst heute schon, auch nächstes Jahre wieder eine Jahresfeier durchzuführen, doch wird man mit Rücksicht auf den jährlich grösser werdenden Andrang die Lokalfrage noch genauer prüfen müssen. Da das Volkshaus in Wattwil im Februar besetzt ißt, wird als Datum der nächsten Hauptversammlung der 4. März in Aussicht genommen. Der Sekretär. Liste der Strassensperrungen und Verkehrserschwerungen Bulletin Nr. SO vom 7.—13. Dezember 1933. Nachdruck verboten. Offizielle Zusammenstellung durch das Sekretariat der Baudirektorenkonferenz. Aargau: Sperrungen Wettingen • Otelfingen, Verkehr über Würenlos; Ortsverbindungsstrasse von Schinznach-Dorf über die weisse Trotte nach Wallbach gesperrt. Die hölzerne Brücke zwischen Lauffohr und Vogelsang ist für allen Fahrverkehr gesperrt. Bauarbeiten: Aarau-Distelberg; Untersiggenthal, Unterführung; Wohlen-Büelisacker, zwischen Bullenberg u. Büelisacker; Bremgarten, innerorts; Etzgen - Schwaderloch; Rupperswil - Schafisheim; Rheinfelden-Mägden-Maisprach; Menzikon I. 0.; Unterrüti - Merenschwand; Klingnau - Koblenz; Aarburg - Rieshalden; Othmarsingen - Steinhof; Unterentfelden; Rottenschwil - Aristau. Baselland: Sperrungen: St. Jakobsstrasse, Gemeinde Muttenz, zwischen Freidorf und Warteck; Umleitung für den Durchgangsverkehr von Basel nach Bern - Luzern über Birsfelden - Schweizerhall. Dauer: bis zirka Ende März 1934. Bern, Kreis I: Sperrung: Sigriswil - Tschingel- Strasse, vorübergehend bis ca. Ende Dezember; Umleitung via Gunten - Langenschachen. Bauarbeiten: Strasse Zweilütschinen - Grindelwald, Korrektion in der Ortweid; Strasse Hondrich - Aeschi, Strasse ob Hondrich; Simmentalstrasse bei Oberwil. Kreis II: Sperrungen: Staatsstrasse Metzgerhüsi - Walkringen - Gomerkinden ist zwischen Bigental und Walkringen für schwere Motorwagen und schwere Pferdefuhrwerke gesperrt- Umleitung über Biglen - Obergoldbach. Strasse in Gerzensea. Kreis III: Sperrung: Strassenbrücke über Nidau - Büren-Kanal, Umleitung der Fuhrwerke, Personenautos und Camions (ohne Anhänger) über die Eisenbahnbrücke der Biel - Täuffelen- Ins - Bahn, zulässige Belastung bis 11 Tonnen. Kreis IV: Sperrungen- Schüpbachbrücke an der Bern-Luzern-Strasse; Lastwagenverkehr ganz gesperrt; Personenwagen wird zeitweise ein Fahrbahnstreifen von 3 m Breite freigegeben. Bauarbeiten: Burgdorf - Langnau - Strasse, oberhalb Hasle; Wasen-Fritzenfluh-Strasse im Dorfe Wasen vom «Rössli> bis Hornbacbbrücke. Kreis V: Bauarbeiten: St. Ursanne - Les Malettes, unterhalb Malrang; Les Rangiers - Cornol. Freiburn: Sperrung: Strasse Salavaux - Sugiez von Motier-Vully bis Kantonsgrenze. Bauarbeiten: Strasse Estavayer - Payerne zwischen Montet und Frasses. Genf: Bauarbeiten: Strasse nach Ferney; Strasse Genf-Vandoeuvres bei Vandceuvres; Strasse Genf - Coppet bei Bellevue; Strasse Genf - ChSne- Bourg bei Chene-Bourg. St. Gallen: Bauarbeiten: Strasse Sargans- Buchs in Wartau beim Seidenbaum; Strasse Wa. gen - St. Dionys. Luzern: Bauarbeiten: Weggis - Vitznau, bei Vitznau; Strasse Huttwil-Sursee bei Zeil, Ettiswil und Mauensee; Strasse Ruswil - Luzern bei Ruswil und Hellbühl; Emmenbrficke I. 0. und A. 0.; Strasse Münster - Luzern zwischen Romerswil und Rothenburg; Strasse Emmensee bis Richensee; Hitzkirch I. O.; Strasse Luzern - Udligenswil zwischen Adligenswil und Udligenswil; Strasse Entlebuch-Wolhusen bei Entlebuch; Strasse Altishofen - Willisau zwischen Nebikon und Schötz. Neuenburg: Bauarbeiten: Strasse Neuenburg- Peseux I. 0. und A. 0. Nidwaiden: Bauarbeiten: Brünigstrasse Acherbriicke-Delli. südlich am Lopperberg bis Kantonsgrenze, voraussichtlich den ganzen Winter. Obwalden: Bauarbeiten: Giswil - Lungern, oberhalb Kaiserstuhl; Kerns - St. Nikiaus; Engelbert - Grafenort. Solofhurn: Sperrung: Gempen - Nuglar. Bauarbeiten: Lostorf, innerorts; Bättwfl- Witterswil; Beinwil . Erschwil - Büsserach. Tessin: Bauarbeiten: Airolo, innerorts; Biasca- Osogna: Biäsca - Malvaglia; Lavorgo - Biascbinä; Arbedo - Lumino; Ascona, innerorts. Uri: Bauarbeiten: Gotthardstrasse zwischen Erstfeld und Silenen; Gotthardstrasse zwischen Wassen und Göschenen; Seelisbersrstrasse. Waadt: Sperrungen: Strasse Vevey - Chätel- St. Denis und alte Strasse Vevey • Lausanne bei Vevey (örtliche Umleitung). Lausanne - Neuenburg zwischen Yverdon und Tuileries. Bauarbeiten: Veytaux - Villeneuve; Strasse Lausanne - Geneve, zwischen Bursinel und Dully; Strasse St. Maurice - Lausanne zwischen Villette und Gully; Strasse sortie de Leysin; Strasse Lausanne-Neuenburg zwischen Yverdon und Grandson; St. Livres - Lavigny, südlich von St. Livres. Zug: Bauarbeiten. Strasse Zug - Arth zwischen Zug und St. Adrian. Zürich: Sperrungen: Dürnten - Tannerstrasse, zwischen Grenze Rüti bis Konsumgebäude; Umleitung: Durchgangsverkehr über Dürnten - Bubikon; Lokalverkehr 1 in der Richtnnff Dürnten-Riiti durch die Florastrasse; Uster - Mönchaltorf bis Kies. Watt : Strasse Re»gensdorf-Watt für den Fahrverkehr gänzlich gesperrt; Zufahrt nach Watt erfolgt über Adlikon oder Seebach - Katzenrüti. Adliswil: Soodstrasse in Leimbach bis Mitte Dezember für den Fahrverkehr gesperrt. Lokalverkehr Sihlbrücke - Stadtgrenze offen. Stäfa: Rainstrasse weiren Kanalisation. Bergstrasse - Uelikon bis ca. Ende Dezember. Bauarbeiten: Adliswil: Albisstrassö zwischen Bahnbofstrasse und dem Bahnübergang. Pfäffikon: Die Usterstrasse zwischen Obermattstrasee und Faichrüti; Maur: Fällanden - Mönchaltdorf. Männedorf: 'Seestrasse zwischen Langackerstrasse und Hafenanlage. Seestrasse von Rielliau Ms Tiefenhof; Seestrasse zwischen Dorfbachbrücke und der Fabrik Terlinden in Goldbach: Bauma: Tösstalstrasse zwischen Wydnn und Bauma; Dietlikon: Strasse Station Dietlikon- Brüttisellen 4.—16. Dezember 1933, Umbau eines Durchlasses. Wallenseestrasse. Der st. gallische Regierunajsrat hat sich in seiner Sitzung vom 2. Dezember mit der Frage der Erstellung einer durchgehenden Wallenseestrasse erneut befasst und unter gewissen Bedingungen über die Strassenanschlüsse am untern und obern See-Ende, der südufrigen Traceführung zugestimmt. Durch diesen Beschluss verzichtet der Kanton St. Oallen endgültig auf die rechtsufrige Linienführung, welche hauptsächlich seinerzeit von den in Betracht fallenden st. gallischen Gemeinden verlangt wurd-e. Der Ausführung des Projektes stehen somit seitens der beteiligten Kantonsregierungen keine Hindernisse mehr entgegen, wogegen sich bekanntlich die einzelnen Deparfemente derBundesverwalhins: noch nicht eindeutig zum Projekt ausgesprochen haben. Strassen In aller Welt — die grosse Reportage über die Strossen, die «Nervenstränge der Erde», müssen Sie sehen! Sie erscheint im Winter-Heft der reichhaltigen «Illustrierten Automobil-Revue ».