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E_1933_Zeitung_Nr.102

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10 AUTOMOBIL-REVUE

10 AUTOMOBIL-REVUE 1933 - N° 102 Bekanntmachung. Strasse Uster-Riedikon-Monchaltorf längs der Strassenbahn Uster-Oetwil Einbahnverkehr u. Geschwindigkeitsbeschränkung. Ab 6. Dez. 1933 bis zur Wiederaufnahme der Bauarbeiten an der Strasse Uster-Riedikon-Mönchaltorf werden für die Teilstrecke «Kies» bis Dorf Mönchaltorf nachstehende Verkehrsvorschriften erlassen: Die Strasse I. Kl. Uster-Mönchaltorf zwischen «Kies> und dem Unterdorf Mönchaltorf ist für alle Fahrzeuge in der Richtung von Uster nach Mönchaltorf gesperrt (Einbahnverkehr). Der Verkehr in dieser Richtung wird über die Strasse I. Kl. «Kies>- Rellikon-Mönchaltorf umgeleitet und wird durch Tafeln kenntlich gemacht. Der Verkehr in der Richtung Mönchaltorf-Uster ist auf der Strasse längs der Strassenbahn gestattet; die Höchstgeschwindigkeit darf aber für schwere Motorwagen 25 km/Std., für Personenwagen 30 km/Std. nicht überschreiten. Vorfahren und Befahren des Strassenbahngeleises ist verboten. Zuwiderhandelnde werden mit Busse gemäss Bundesgesetz über den Motorfahrzeug- und Radfahrverkehr bis zu Fr. 200.— bestraft und überdies für den allfällig angerichteten Schaden haftbar gemacht. 61406 Zürich, den 1. Dezember 1933. Für die Kantonale Baudirektion: Der Kantonsingenieur. Bloc»cylinds*e PEUGEOT, 11 GV, 6 cyl., neuf, ä des bonnes conditions. 10703 1 culasse Ansaldo 4- cylindres, eventuellement moteur complet. Garage Majestic - W. Zweigart Av. de Morges et Place Chauderon Lausanne Atrtomobilbesitzer! Nachprof von abgelaufenen Autoreifen aller Marken und Grossen. 61381 Preise per Stück für Personenwagenreifen Fr. 5.— Lasfwanen- und Omnibusreifen Fr. 7.— (Durchgelaufene Pneus können nicht gemacht werden.) Bahnsendung nach Station Thun. Kurze Lieferzeit. A. Bähler, Teuffenthal bei Thun. Clichss Hallwag sind erstklassig Wenn Sie in Lausanne oder Umgebung eine VILLA zu kaufen suchen, wenden Sie sich gefl. an Galland & Cie., 3, pl. 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Bern, Dienstag, 12. Dezember 1933 IL Blatt der „Automobil-Revue" No. 102 Weihnacht 1933 Von Gertrud BürjjL Wir starren aus einer grossen Dunkelheit in helles Licht. Weihnachten: Alles liegt weiss und still da. Aber das Herz der Welt, hörst du, wie es bebt — ? Trägt es doch unsern Schlag, unser Blut, unsere Angst und Not. Weihnachten. Aber nicht für jeden brennt ein Licht. Viele sind heimatlos. Manche haben sogar vergessen, dass es Weihnachten geworden. Tausend Gedanken, tausend Gefühle taumeln einher. Ihr Wirbeltanz ist stärker denn je. Morgen, was wird morgen sein — ? 'Der Friede ist höher, denn alle Vernunft*, hat ein ganz Grosser gesagt. Trägt dieses Wort nicht Engelsflügel? Müssen nicht alle andern vor ihm zurücktreten? Sich ihm beugen? Und: »Was nützte es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewänne und litte doch Schaden an seiner Seele — ?» Morgen, ach, morgen, was wird morgen wieder sein? Könnten wir des Wortes «Frieden* sicher sein, wir wässten, dass darob alles wieder gut würde. Gesegnet der, der ihm seinen innersten Wert gibt, der es einer Fahne gleich über die Völker hisst Das ewige Angesicht •-•--« Von. Waldetnar Bonseis, ,-,-^.. Da hat man mich nun gebeten, Ober das schönste Weihnachtserlebnis der Kindheit eine kurze Erzählung zu schreiben, und während ich mir die Erlebnisse dieser hellen und glücklichen Stunden der Vergangenheit durch den Sinn gehen lasse, wird mir deutlich, dass alles sich mehr und mehr zu einer lichten Atmosphäre vereinigt, in der die Einzelheiten beinahe bedeutungslos werden. Nur eines weiss ich zuversichtlich, um keinen Takt schlägt das kleine Herz, das um diese Stunde gross und weit wird, und das erfahrene Herz, das um diese Stunde jung wird, anders als die Herzen einst vor dem Stallicht der Hirten schlugen. Das holde Wunder unseres Glaubens ist vom Wandel der Zeitgestalten nicht um seinen alten, tiefen Ruhm gebracht worden, nicht um den Schein der Freude. Freude — du altes, liebes Wort! Wer es zu sagen und zu hören versteht, dem erklingt es über das Trümmerfeld der tausendfachen Tagesbegriffe hin wie eine Glocke von unaussprechlicher Reinheit. In diesem Klang wird das mildeste Licht zum mächtigsten, der zarteste Gedanke königlich, das verborgenste Gefühl zum Thron der Güte. Die Wundertat dieses Wortes ruht In der Macht, alle Dinge und Gaben ihres errechen- Iteren Wertes zu entkleiden, und den Schimmer der freundlichen Gesinnung wie eine Gloriole auch um das Nichtigste zu legen, dem Vergänglichen die unsterbliche Seele einzuhauchen und sei es nur für den Augenblick, in dem dies Vergängliche von einer liebenden Hand in eine nehmende wandert Was wussten wir von diesem Licht, als wir in ihm noch schritten; da wir sein Herz und Angesicht, im Freudenrausch erlitten. Erinnerung, mach die Seele still! Nur einmal noch, nur heute; so klingt, was ich am liebsten will, im dunklen Nachtgeläute. Die Strossen werden still and fromm. In Mensch und Haus ein Stern entglomm. Die Glocken klingen ruhesam Und beten Mond und Erde an. Ein friedlich Licht die Welt erhellt. Und aller Hass ist abgestellt. Die Fenster blüh'n in holdem Schein, Die Augen lohnt der Himmelsschrein. Heiliger Abend Von Emil Wledmer. Mein Herz begehrt als ew'gen Lohn Den Frieden dieser Nacht für Dorf und Thron. 0 heilige Nacht! Vergiss uns nicht, Und gib dem Jahr dein heilig Licht. Die Nacht ist klein und gross das Jahr, Mach so wie heut uns wunderbar, Wie heute Nacht, wo Liebe spricht, Und keine Seele Treue bricht! Das Wort ist arm, die Zeit ist laut. künstler und kein Volksredner hätte gleich es ist mir nicht gelungen ... tun können. Er trug einen weissgrauen Voll- Und doch und doch bleibt mir vertraut, bart und einen langen, blauen Mantel und was einst so rein geklungen. verkaufte eine graue Wurzel, von der grosse Ueber allem Unnennbaren fort bleibt mir Mengen in einem ungeordneten Haufen vor lhni auf jedoch ein kleines Erlebnis, das sich in der einem Holzbrett lagen. Diese WurzeI war Heimatstadt zutrug, unvergesslich in der ein Heilmittel gegen Melancholie und Erinnerung haften, wie sich denn oft das Zahnschmerzen, sie verbannte böse Geister und löste das Gewichtigste am Nichtigen entzündet und in Hühnerauge, sie war gut gegen ihm fortbesteht. Auf dem Weihnachtsmarkt Magenschmerzen und Ohrenreissen, auch meiner Kindheit, der unter den Fenstern des haIf sie - zerrieben mit Wasser geschluckt, Elternhauses stattfand, war dicht an unserer Segen den Liebeskummer, dies vor allem. Eingangstreppe ein Zeltdach aufgeschlagen, Wie ich ihm glaubte! Besonders, wenn es nicht grösser als ein Familienregenschirm, ihm gelang, das Läuten der Kirchenglocke zu Es brannte darunter in der Abenddämmerung übertönen. Der Duft aus einem Bonbon-Laden eine wild zischende Lampe, dicht über dem nebenan stärkte meine Andacht bis zur Er- Gesicht des Verkäufers, und der Tauschnee hobenheit. Nach beendeter Anpreisung schlug leckte durch das angewärmte Segeltuch. Der der Alte eine Wurzel in einen Papierfetzen. Händler pries seine Ware mit so wildherzi- hoch aus der geschwungenen Hand, als erger Ueberzeugungskraft an, dass es ihm nach lege er einen Panter mit der Faust, und meiner Meinung kein Pfarrer, kein Bühnen- reichte sie ins Publikum. Ich schrieb diese Wurzel an erster Stelle auf meinen Wunschzettel. All meine Hoffnung wanderte in die Wunderwelt des Heils, die sich mit solchem Besitz eröffnen sollte. Wie ich unter dem Schaukelpferd, im Kuchenteller und schliesslich am Christbaum danach gesucht habe! Ich glaube heute noch an diese Wurzel. Sie hatte einen lateinischen Namen ich finde sie bestimmt eines Tages wieder; in den grossen Warenhäusern gibt es sie freilich nicht — «Hast du denn Liebeskummer?» fragte mich meine Mutter, als ich ihr erzählte, was mich so sehnsüchtig bewegte, und was die Wurzel an Wunderkräften barg. Ich sah ihr gutes Gesicht im Glanz der Kerzen, im silbergrünen, glitzernden Rahmen des Baumes. Die milde Vorsicht des Gewährens, die Sorge, meine Hoffnung zu trüben, den Willen, alles gut zu machen. Und plötzlich 1 traf mich tief aus diesem Angesicht der Mutter ein erster unvergesslicher Widerschein der ewigen Mächte, die dies Fest heiligen. Weihnachtslegende Traurig und düster lag das kleine Dorf in den Bergen. Verschüchtert lehnten sich die Häuser an die steilen Felswände an, ihre Dächer waren baufällig geworden, und in den Ställen standen beinahe überall nur eine Kuh und ein armer Esel, den man zum Lastentragen verwendete. Sie waren alle so arm, dass sie kaum wussten, wovon sie leben sollten. Die Erde war hart. Nur unter unsagbaren Mühen und bitterem Scbweiss liess sie sich das Notwendigste abringen. Inmitten des Dorfes, auf einer kleinen Anhöhe, lag die Kapelle. Ein kleines, schiefes Kreuz hing über dem Eingang, ein mühsam gepflegter, zerzauster Rasen zog sich um die Mauer herum. Ganz weiss war innen das kleine Gotteshaus, zwei Kerzen brannten am Altar, und oft fehlten auch diese, wenn der geistliche Herr seine letzte Barschaft für ein Stück Weissgebäck ausgegeben hatte. Dann brannte nur die ewige Lampe vor dem Bildnis der heiligen Himmelsmutter, die in ihren schwachen Armen ein schon ganz verwischtes Jesulein hielt, dessen einst goldener Heiligenschein nur mehr wie ein zartes Glimmen in die Dunkelheit sah. Arm, so arm war hier alles. Nichts wollte gedeihen. Nur in einem war das Dorf reich bedacht... und das war mit Kindern. Da gab es eine ganze Unmasse, in jeder Hütte tollten sie herum, in buntem Tumult durchtobten sie die Strasse, flachsblond, mit Apfelwangen. Keine Frau, die nicht jährlich mit gesegnetem Leib zur Kirche schritt. Keine Rast gab es und wenig Freude. Am Sonntagnachmittag kamen die Männer in der Wirtsstube zusammen, sogen an ihren Pfeifen, und der Pfarrer las aus der Zeitung vor, die er sich aus der Stadt mitgebracht hatte, bis. er sagte: «So, jetzt Volksheizkissen Einzige Schweizermarke mit 4-stufiger Wärmeregulierung und doppeltem. Heizkörper.' Preis Fr. 24.-/28.» Schenk om faden stets Schenk ii zmVMinacJitsfate V 4FJ& *B Kaffee Hag Weihnachfs - Dosen Ultra-Golddose Inhalt V» kg Fr. 3.75 HAG-Würfeldose Inhalt •«/• kg Fr. 1.85 U«b«r«ll x