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E_1933_Zeitung_Nr.102

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Sttvaissen Der zweite

Sttvaissen Der zweite Simplontunnel als Autobahn. In der in- und ausländischen Presse ist, zum Teil in grosser Aufmachung, eine Meldung erschienen, laut welcher der zweite Simplontunnel zur Autobahn ausgestaltet werden soll. Fachleute hätten die Sache untersucht und Unterhandlungen seien schon mit den in Frage kommenden Stellen in Rom und Bern aufgenommen worden. Die Meldung schien uns von allem Anfang an sehr zweifelhaft und so haben wir uns denn mit den amtlichen Stellen in Verbindung gesetzt. Die Antwort lautete wie erwartet : Man weiss von der ganzen Sache nirgends etwas, und es scheint eine saftige Ente in einem grossen Teil der Presse aufgeflogen zu sein. Vielleicht war auch der Wunsch der Vater des Gedankens, denn gerade in jetziger Zeit sind ja die Fragen betreffend Schaffung einer ganzjährigen Nord-Süd-Verbindung sehr aktuell. Lr. fou? s muis Das Löschen von französischen Triptyks. Gemäss dem Art. 198bis, der von der französischen Deputiertenkammer schon angenommen wurde und nur noch der Ratifizierung des Senats bedarf, ist künftighin für die Löschung französischer Triptyks eine Gebühr von 50 fr. Fr. zu bezahlen. Diese Gebühr wird aber nur auf solchen Triptyks erhoben, die bis zum Verfalltag noch nicht gelöscht worden sind. Triptyks, die während der Gültigkeitsdauer gelöscht werden, sind vom Bezahlen einer Löschgebühr befreit. Besitzer von französischen Triptyks müssen also beim definitiven Austritt aus Frankreich nicht vergessen, ihr Triptyk zu löschen, ansonst sie nach dem Verfall 50 Fr. zahlen oder kurz vor der Verfallzeit ihren Wagen am französischen Zoll vorführen müssen. lz. Wi»€s«9afi»ftHieft»«»s Vom amerikanischen Automobilmarkt. Nach Schätzungen soll der Absatz neuer Kraftfahrzeuge im Monat Oktober 164,500 gegenüber 189,257 im September und 78,351 im Oktober 1932 betragen (Rückgang gegenüber September um 13 Prozent, aber wesentlicher Gewinn gegenüber Oktober 1932 von 110%). Die Automobilstatistik weist 137,000 Zulassungen gegenüber 157,976 im September und 63,195 im Oktober vergangenen Jahres auf; das Bild ergibt einen saisonmässigen Rückgang gegenüber September um 13 Prozent, dagegen einen Gewinn gegenüber Oktober 1932 um 117 Prozent. Nach den aus 22 Staaten vorliegenden Ergebnissen stieg der Absatz neuer Lastwagen im Oktober auf 27,500 Einheiten gegenüber 15,156 Wagen im Vergleichsmonat des Vorjahres (September 1933 : 31,281). Auf Grund vereinzelter Rapporte über das Novembergeschäft darf angenommen werden, dass die Kleinhandelsbelieferungen die 100,000er Grenze wesentlich überschreiten trotz der in einzelnen Teilen des Landes herrschenden Schlechtwetterverhältnisse. a Veranstaltungen. Der Genfer Salon 1934. Nach einer vorläufigen Zusammenstellung der bis zum 30. November eingegangenen Anmeldungen ist zu ersehen, dass die Beteiligung deT Aussteller am nächstjährigen Automobilsalon in Genf mit 140 Firmen ebenso gross ist wie dieses Jahr. In der Abteilung der Automobile sind wiederum sämtliche massgebenden Fabrikationsländer vertreten. Amerika wird neuerdings ein stattliches Kontingent ausstellender Marken liefern, obwohl der Import durch die Einfuhrbeschränkung erschwert wurde. Die Verlosung der Stände wird spätestens bis Mitte Dezember stattfinden, da bereits zu Beginn des neuen Jahres mit dem Bau der zusätzlichen Räumlichkeiten begonnen werden muss. Der provisorische Anbau, welcher auch 1934 aller Wahrscheinlichkeit nach Lastwagen und grosse Karosserien beherbergen wird, ist zu einem der bekannten dauernden Provisorien geworden, welche bedeutende Kosten erfordern. Alljährlich verschlingt die Aufrichtung und die Wegräumung dieser Hallen rund 50,000 Fr. Schon zum zehnten Mal wird dieses Provisorium erstellt und mit der halben Million Fr., welche im Laufe der Jahre für diesen Zweck ausgegeben worden ist, hätte man gewiss ein prächtiges Gebäude erstellen können. Hier waren offensichtlich die Banken, welche seinerzeit zur Finanzierung eines definitiven Baues begrüsst worden waren, allzu vorsichtig, währenddem sie bei Auslandsgeschäften mit grösseren Risiken eine bedeutend offenere Hand hatten. Die Eröffnungsfeierlichkeit mit dem üblichen Bankett im Hotel des Bergues ist, auf 'AUTOMOBIL-REVUE 1933 - N° 102 Freitag den 16. März angesetzt und wird von Herrn Dechevrens, dem neugewählten Vorsitzenden des Organisationskomitees präsidiert. Die Eröffnungszeremonie erhält eine besondere Note durch die Anwesenheit der Mitglieder des internationalen permanenten Bureau der Automobilkonstrukteure. Diese im Automobilwesen so bedeutende Körperschaft, in welcher die Schweiz durch den Vorsitzenden der Chambre syndicale vertreten ist, hat nämlich erfreulicherweise beschlossen, ihre nächste Vollsitzung in Genf anlässlich des Automobilsalons abzuhalten. Die zahlreichen Vorarbeiten für den Salon sind bereits in vollem Gang-. Zur Propagierung der Ausstellung wird wiederum ein werbekräftiges Plakat in Auftrag gegeben werden, für welches zur Zeit etwa ein Dutzend Entwürfe vorliegen. Automobil und Rechtsprechung. Nachdem sich der Kantonsrat gegenwärtig mit den Gesetzesvorlagen betreffend das Gerichtswesen im allgemeinen und den Strafprozess befasst, hat sich der Vorstand der Liga der Verkehrsinteressenten des Kantons Zürich veranlasst gesehen, in einer an alle Kantonsräte gerichteten Eingabe verschiedene Aenderungen des Gesetzestextes zu beantragen, welche dem Motorfahrzeugbesitzer vermehrten und berechtigten Schutz zukommen lassen sollen. So wurde zum Gesetz betreffend das Gerichtswesen im allgemeinen beantragt, Art. 71 Ziff. 4 in der Weise zu ergänzen, dass auch fahrlässige Tötungen der Beurteilung durch das Schwurgericht zu unterstellen seien, während anderseits die Vorschriften betreffend den Einzelrichter in Strafsachen (Art. 21, AI. a, b und c) zu streichen wären. Zum Gesetz betreffend den Strafprozess wurde für Art. 329, Satz 2. in der Weise eine Verdeutlichung der betreffenden Bestimmung beantragt, dass das Wort «erstmaligen» weggelassen wird, so dass die Vorschrift lauten würde, dass statt einer Busse bei leichten Polizeiübertretungen auch eine Verwarnung ausgesprochen werden kann. V Bevnev Nofrzen Vierteljahressfeuer für Motorfahrzeuge. Die unterzeichneten Verkehrsverbände haben beschlossen, an ihrer Forderung betr. sofortiger Einführung der Vierteljahressteuer für Motorfahrzeuge festzuhalten. Mit grosser Enttäuschung haben -weiteste Kreise der Automobilisten und Motorradfahrer die Behandlung der so •wichtigen und dringenden Frage der Einführung der Vierteljahressteuer für Motorfahrzeuge im bernischen Grossen Rate verfolgt. Man kann nicht sagen, dass die iernischen Behörden, namentlich aber der bernische Baudirektor, grosses Verständnis und Entgegenkommen für die berechtigten und zudem bescheidenen Forderungen der Motorfahrzeughalter zeigen. Wer vorurteilslos prüft und keine Sonderinteressen vorficht, wird zugeben müssen, dass die Einführung der Vierteljahressteuer allein schon aus Gründen der Steuergerechtigkeit ein in jeder Hinsicht berechtigtes Begehren darstellt. Es handelt sich keineswegs um eine «Zwängerei >, wenn die im Aktionskomitee für die Einführung der Vierteljahressteuer zusammengeschlossenen groseen Verkehrsverbände nach wie vor an ihren Forderungen festhalten. Was im Kanton Bern verlangt wird, ist in manchen anderen Kantonen bereits mit Erfolg eingeführt worden. In einigen Kantonen sind sogar noch weitgehendere Erleichterungen beim Bezahlen der Steuern bewilligt worden. Ohne Zweifel werden die geforderten Steuererleichterungen — die nicht etwa identisch sind mit Steuerreduktionon — den Motorfahrzeugverkehr beleben. Handel und Gewerbe werden davon profitieren. Deshalb ist es unbegreiflich, wieso ausgerechnet der numerisch nicht besonders starke Autogewerbeverband, dem übrigens bei weitem nicht alle Garagen und Reparatur-Werkstätten angeschlossen sind, von einer ganz falschen Einstellung ausgehend, gegen die Interessen der Automobilisten und Motorradfahrer auftreten und gegen deren berechtigte Forderungen Stellung nehmen kann. Wer als Arbeitnehmer nicht mehr Rücksichten und Solidarität seinen Kunden gegenüber zeigt, sollte auch nicht weiter auf das Entgegenkommen dieser Kreise zählen dürfen. Jedenfalls ist in dieser Frage das letzte Wort noch nicht gesprochen! Weiteste Kreise von Motorfahrzeughaltern verlangen, dass man mit aller Energie die Forderung auf Einführung der Vierteljahressteuer weifer verficht. Den grossen Verkehrsverbänden, die sich mit diesen Forderungen solidarisieren, sind im Kanton Bern über 12.000 Mitglieder angeschlossen. Sie alle erwarten bestimmt, dass die bernischen Behörden für ihre Begehren endlich Verständnis und Entgegenkommen zeigen, sonst werden sie notgedrungen zu Massnahmen greifen müssen, die für den Staat jedenfalls einen bedeutenderen Ausfall an Motorfahrzeugsteuern zur Folge haben würden als denjenigen, den man unbegründeterweise von der Einführung der Vierteljahressteuer befürchtet. Auch der Leitung des Autogewerbe-Verbandes dürften dann wohl die Augen darüber aufgehen, dass er seinen Mitgliedern — einschliesslich der von diesen beschäftigten Arbeitern — keinen guten Dienst leistet, wenn er den berechtigten wirtschaftlichen Interessen weitester Kreise, auf deren Verdienst seine Mitglieder fast ausschliesslich angewiesen sind, entgegenarbeitet. Nicht Luxusfahrer, wie die Gegner der Vierteljahressteuer fälschlicherweise glauben machen wollen, sind es, die eine Steuererleichterung verlangen, sondern Automobilisten und Motorradfahrer, die zur Ausübung ihres Erwerbes heute mehr denn je auf ihre Fahrzeuge angewiesen sind. Automobil-Club der Schweiz, bernischer Kantonalverband. — Touring-Glub der Schweiz, berniseher Kantonalverband. — Bernischer Motorfahrerverband (B. M. V.). — Arbeiter-Touring,bund «Solidarität» — Bernischer Volo- und Motorradbändlerverband. — Schweiz. Radfahrer- und Motorradfahrer-Bund. Kantonalgruppe Bern. Die besten •TM jeder Art sind aut. 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N° 102 — 1933 !AUTOMOBIL-REVUE A. c. s. SEKTION LUZERN. Röthclfahrt. Ein gesellschaftliches Ereignis allerersten Ranges war das diesjährige Röthel-Essen im Bauernhof in Rothfcreuz. Obwohl diese bereits traditionell gewordene Rötheifahrt zum integrierenden Bestandteil unseres Clubwesens geworden ist, wurden sicherlich dieses Jahr die kühnsten Erwartungen der Veranstalter, wie auch der Teilnehmer übertroffen. Schon von allem Anfang an lief die Stimmung auf höchster Tourenzahl, wozu allerdings nicht wenig die originelle Dekoration beitrug. Unsere allzeit liebenswürdige Präsidentin hat sich in Geschmack, Originalität und künstlerischem Gestalten, selbst übertroffen. Sankt Nikiaus führte dieses Mal das Szepter und auf Sankt Nikiaus war auch die ganze Dekoration abgestimmt. Das unstete Flackern hunderter kleiner Kerzchen warf ein mystisches Licht auf die Automobilisten-Familie und schuf dadurch die Aera der Gemütlichkeit, die sonst gewöhnlich solch' grossen Anlässen fehlt. Mit berechtigtem Stolz konnte der Präsident der Sektion Luzern des A. C. S., Herr Dr. Hübcher, in seiner originellen Ansprache darauf hinweisen, dass die erste Rötheifahrt vor 2 Jahren in Buonas von •45, die zweite von 65 und die diesjährige von über 140 Personen besucht wurde. Nach einer Begrüseung der anwesenden Vertreter der benachbarten Sektionen Zürich und Aargau, sowie der Sektion Waldstätte des T. C. S. wies er noch besonders darauf hin, dass solche Veranstaltungen unbedingt zur Behebung der Krisis notwendig sind und fand damit ungeteilten Beifall. Nach diesem Auftakt überstürzten sich die Ereignisse. Der inzwischen mit Gefolge eingetroffene Samichlaus hat mit einer unübertrefflichen Sarkastik auch die schwersten Verbrechen seiner Opfer aufgedeckt und mit symbolischen Geschenken und guten Zusprächen versucht, selbige auf bessere Wege zu leiten. Mit glänzend vorgetragenen gTOtesken Darbietungen füllten die Damen Leininger und Praxis vom Stadttheater die Tanzpausen aus und gegen Mitternacht übernahm der Vergnügungspräsident, Herr Inspektor Bucher, das Arrangement der Gesellschaftstänze. Ganz unerwartet rasch mahnten die Morgenstunden zum Aufbruch und wohl jeder musste sich sagen, einen selten schönen und gediegenen, wohl nicht mehr zu überbietenden, gesellschaftlichen Anlass miterlebt zu haben. C. B. SEKTION ST. GALLEN-APPENZELL. Clubbai! 1933. Es gibt überall im Cluhleben Ereignisse, die gleich Eckpfeilern das Jahresprogramm stützen und ohne welche der ganze Aufbau ein mageres Gerügt bleiben würde. Im Mittelpunkt der Wintertätigkeit dürfte der Club-Ball stehen, dieser Eckpfeiler des gesellschaftlichen Lebens nicht nur der Sektion, sondern darüber hinaus weiterer Kreise der Gallusstadt. Weit öffnen sich zu. diesem Zweck die gastlichen Hallen des Schützengarten, die für Stunden ein frohes Treiben beherbergen und gleichzeitig zu einer Gaststätte für die Kunst geworden sind. Das sorgfältig zusammengestellte Programm, für das eine kunstsinnige Vergnügungskommission mit sicherer Hand und gutem Geschmack das Arrangement trifft, steht seit Jahren auf einer anerkennenswerten Stufe, die sich wohltuend vom üblichen Vereinsrummel abhebt. Die sehr zahlreiche und frohe Gästeschar erwies sich denn auch recht dankbar für alle Darbietungen und man hätte gewiss gerne eine Kürzung des eigenen Tanzvergnügens in Kauf genommen, wenn auf diese Weise mehr Zeit für die mitwirkenden Künstler hätte gewonnen werden können. Für die richtige Zündung sorgte die tempera- billigung und Vereinfachung der Transporte auf der mentvolle und vielseitige Einführung des Pro-Tunnelstreckegramms durch « Tschümperli >, ein « seinen viel- wofür bis anhin noch keine befriedigende Lösung erzielt werden konnte. V geliebten A.C.S.lern » bereits vorzüglich bekannter CHAUFFEURVEREIN ZÜRICH. Humorist. Seine in die Conference eingeflochtenen Wir erfüllen die schmerzliche Glossen über Gegenwartsprobleme brächten den Pflicht, die Mitglieder vom Hinschiede unseres verehrten Pas- rechten Pfeffer für sein reiches humoristisches bors d'oeuvre. Es kann hier nicht unsere Aufgabe sivmitgliedes Herrn Johann Steyrer, Restaurateur zum «Zeug- sein, jede Programmnummer gesondert zu würdigen, sondern bescheiden uns das urteil abzurunden hauskeller», Zürich 1, in Kenntnis zu setzen und bitten Sie, und festzustellen,* dass der Gasamteindruck den Veranstaltern und Mitwirkenden alle Ehre machte dem lieben Verstorbenen ein Gesang, Tanz als Einzeldarbietungen oder kombi- ehrendes Andenken zu bewahren. Der Vorstand. niert, Gruppenbilder einer Damenriege und ein munterer Sketch wechselten in bunter Folge. Gewiss war damit den verschiedenen Ansprüchen und Richtungen weitgehend Rechnung getragen. Jeder mag eine der Darbietungen als die originellste, als die künstlerischste empfunden haben. Wir halten es in dieser Sache mit Tschümperli, der den prächtigen Strauss Rosen immer wieder neu verschenkte und sich jeweilen durch Aufteilung der Blumen an die Mitwirkenden aus jeglicher Bedrängnis, die ein gesondertes Werturteil hätte bringen müssen, zog. Dazwischen schwelgten zwei Jazz-Orchester in Rhythmus und Synkopen, während im Parterre eine währschafte Ländlerkapelle ihre lüpfigen Bödeler fidelte. Schade nur, dass die biederen Musikanten, denen man ihr Appenzellertum ohne weiteres vom Gesicht ablesen konnte, nicht auch durch ihre sonst so farbenfrohen Trachten die «Nationalität» ihrer Weisen andeuten wollten. Wo man hinkam, überall Bewegung, Frohmut, Heiterkeit, kurzum ein Clubball, wie er sein soll und wie er der bisherigen Sektionsüberlieferung entspricht. Präsident Walser Hess es sich nicht nehmen all die Anwesenden und Gäste befreundeter Verbände, Behörden und Presse herzlich zu begrüssen. um nach einigen zeitgemässen Hinweisen auf die ab Neujahr in Kraft tretenden Bestimmungen, das Szepter dem Vergnügungsminister abzutreten, der damit weise und bis zur Zeit der Mehlsuppe zu amten wusste. Damit hat die Jahrestätigkeit ihren vollendeten Abschluss gefunden. Nach dem Rheineck Walzenhausen-Rennen, dem Höhepunkt der sportlichen Ereignisse, der Clubhall, als glänzender Repräsentant automohilistischer Geselligkeit st. gallisch-appenzellischer Gastfreundschaft und echter Clubkameradschaft, zwei bedeutsame Stützen des Programms, um die man die Sektion beneiden kann. b. SEKTION ZÜRICH. Die Sportkommission hat das nächstjährig« Sportprogramm kürzlich festgelegt. Nachdem 1934 die Sektion durch die Durchführung des Klausen-Rennens sehr in Anspruch genommen ist, werden nur geschlossen« Veranstaltungen vorgesehen, wobei die besondere Absicht besteht, damit vornehmlich den Amateursport, der leider in der Schweiz immer noch keinen grossen Umfang angenommen hat, zu fördern. An Verantaltungen sind vorgesehen: Anfangs Februar- Winterfahrbarkeits-Wettbewerb nach Engelberg (sofern bei den Automobilhandelskreisen hierfür genügend Interesse vorbanden ist). April/Mai: Verfolgungsrennen für Automobile, wobei die Art der Veranstaltung noch offen gelassen wird, eventuell verbunden mit A.C.S.-Flugtasr in Dübendorf. Juni/Juli: Flugzeugverfolgung- durch Automobile. Ende September: Gymkhana in Winterthur, eventuell verbunden mit Schnitzeljagd. In der Zeit vom 11. bis 17. Dezember finden wiederum autotechnische Kontrollen in Zürich und später voraussichtlich noch eine in Winterthur statt, nachdem festgestellt werden musste, dass für solche mmer noch sehr grosses Interesse vorhanden ist. Zur erstmaligen Kontrolle gelangen nochmals über 200 Wagen, zur Nachkontrolle über 500 Autos. Die Ortsgruppe Winterthur hält am 13. Januar ihren traditionellen Familienabend im Restaurant «Wartmann» ab; am 20. Januar folgt der grosse Clubball in Zürich. Jtus den Verbänden VEREINIGUNG GOTTHARDSTRASSE. Am 6. Dez. hielt der Vorstand der Vereinigung Gotthardstrasse in Bellinzona eine Sitzung ab, um sich speziell mit den Massnahmen für die nächstjährige Früheröffnung der Gotthardstrasse zu befassen. Herr Präsident Baumeier (Luzern) orientierte einleitend über die diesjährige Tätigkeit, die das erfreuliche Resultat zeitigte, dass die Gotthardstrasse rund fünf Wochen früher als üblich dem Verkehr geöffnet werden konnte. Auch im Kanton Tessin steht heute die Frage der durchgehenden Offenhaltung einer Nordsüdverbindung an der Tagesordnung. Es stehen drei Varianten: Bernhardin, Lukmanier und St. Gotthard, zur Diskussion, wobei man sich, und zwar speziell in Behördenkreisen, darüber klar ist, dass dem Gotthard unbedingt die Priorität als wichtigste schweizerische Nordsüdverbindung zukommt. Das kantonale Baudepartement besitzt bereits ein Projekt für die ganzjährige Oeffnung der Gotthardstrasse, und es werden bezügliche Schritte beim Bundesrat unternommen, wobei auch das berechtigte Verlangen für die Einführung billigerer Transporttaxen der S.B.B, für den Autotransport Göschenen- Airolo und umgekehrt gestellt wird. Der Vorstand der Vereinigung Gotthardstrasse befasste sich ferner mit der allgemeinen Werbeaktion im Norden und Süden des Landes sowie mit der Subventionierung der Früheröffnung der Strasso im Frühjahr 1934 durch die Kantone Tessin und Uri, wobei von letzterem bereits eine verbindliche Zusage vorliegt. Es wurden die nötigen Massnahmen getroffen, um mit den Arbeiten der frühzeitigeren Strassenöffnung möglichst rechtzeitig beginnen zu können. Schliesslich orientierte Herr Baumeier noch über die Verhandlungen mit den S.B.B, betreffend Ver- 2k.UK d« (Ohne Verantwortlichkeit der Redaktion.) «Gehört die Zukunft dem Schienenauto?» Ich habe mit Interesse die Abhandlung von Herrn Direktor Hürlimann gelesen und hoffe, dass dies auch an massgebender Stelle geschehen ist. Aber — um wessen Zukunft handelt es sich, um die Zukunft der Bahnen oder um die Zukunft des Verkehrs? Das ist schon lange nicht mehr das Gleiche, denn allem nach werden von den Fahrzeugen auf Schienen nur noch die grossen Schnellzugslinien für den Fernverkehr eine Zukunft haben, während die Bedeutung der Seitenlinien immer mehr zurückgehen wird, bis sie da landen, wo heute die Rösslipost ist Die Schienenbahn ist auf eine bestimmte Fahrbahn angewiesen, auf die Bahnhöfe, die oft recht weit von den Dörfern weg liegen, auf bestimmte Fahrzeiten, die nur den wenigsten Fahrgästen passen können; von der Zeit, die auf den Umsteigstationen verbummelt wird, und von der hygienischen Seite des Bahnfahrens gar nich zu reden. Das sind alles organische Fehler der Bahn, die nicht zu heilen sind, am wenigsten dadurch, dass man den Bahndienst mit einem Autodienst kuppelt. Wer in der Grossstadt wohnt, empfindet die Mängel des Bahnbetriebes nicht so stark wie der Landbewohner, der vielleicht eine Viertelstunde weit vom Bahnhof wohnt und im Tag sechs Bummelzüge in jeder Richtung zur Verfügung bat. Man wird mir entgegnen: «Wir haben nun einma eine Mencre Bahnen mit einer erossen Menge Schulden, da muss man eben Konzessionen machen.» Wirklich? Was haben wir denn jetzt? Bahnen mit sehr hohen Taxen, die ihrer Aufgabe -wenigstens m Nahverkehr nur noch teilweise gewachsen sind, und einen Autoverkehr, der trotz aller Extrafuxereien, wie hohe Zölle, «Benzinzoll», Autosteuer, die Allgemeinheit billig, rasch und rationell bedient. Und dabei besteht die Tendenz, den Autoverkehr zugunsten der Bahn immer noch mehr zu belasten, bis derselbe womöglich auch so teuer und unrationell arbeitet wie die Bahn, ohne sich bewusst zu sein, dass das bloss eine indirekte Steuer ist. Es wird wohl niemand so naiv sein, zu glauben, die Bahnen könnten ihre Schulden je noch aus eigener Kraft bezahlen; bezahlt werden sie einmal müssen. Aber man sehe zu, dass dieselben nicht immer grösser werden, und baue nicht noch alle Jahre wie wütend drauflos. Ich finde, es sollte sich ganz besonders die grosse Menge derer zum Wort melden, die passiv (leidend) mit den Verkehrsverhältnissen zu tun haben. Das, was man Verkehrspolitik nennt, würde dann wahrscheinlich ein etwas anderes Gesicht erhalten. Bemerken möchte ich noch, dass ich weder Bahnfachmann noch Autofahrer bin. Dr. H. H. in U. Das ständige Auto-Camp. In allen Ecken und Enden des Landes werden Weekendhäuser, Clubhütten, Naturfreundehäuser, Pfadfinderlager, Missionszelte usw. erstellt. Alle diese Unterkunftsbauten haben meistens den Zweck, während Ferienund Bummeltagen für billige «Schlafgelegenheit» in Anspruch genommen zu werden. Wenn auch die Ausstaffierung primitiver ist als in gewöhnlichen Wbhn- oder Hotelräumen, tut dies meist nicht viel ;nr Sache. Die Hauptsache ist dabei immer die Abwechslung und Unterhaltung, nicht zuletzt aber der Preis. Wie mancher Geschäftsinann, Familienvater und Autobesitzer würde so gerne mit seiner Familie grössere Ausflüge unternehmen, um unser Vaterländchen besser kennen zu lernen. Mit der Verproviantierung Hesse es sich noch machen, aber die Schlafgelegenheit und was drum und dran hängt, ist vielen zu teuer. Kein Wunder, wenn der eine oder andere Familienvater sich am Steuerrad übermüdet, nur um die «Schlafspesen» für die mehrköpfige Begleitung einsparen zu können. Wie wäre nun, wenn auch für Autobesitzer und deren Mitfahrer da oder dort billige Unterkunft hergerichtet werden könnte? Die Sache wäre ungefähr so zu verstehen, dass z. B. am Stadtrande ein zweckentsprechender Parkplatz, wo möglich mit Einfriedigung und clubhüttenmässiger Schlaf- und eventuell Kochgelegenheit erstehen würde. Vereine und Private könnten sich dabei beteiligen. Bei solcher Parkplatzgelegenheit und clubhüttenähnlicher Unterkunft wären Wagen, Mann und Familie um wenig Geld nahe beisammen. Von solchem Parkplatze aus könnten die Familie resp. die Begleiter Stadtbesuche und Spaziergänge unternehmen, während das Oberhaupt seinen Geschäften nachgehen könnte. Ich gewärtige gerne, was Mitabonnenten zu einer solchen Idee sagen. A. S. in Z. BucSierl Autohaftpflicht-Versicherung *). Dieses kürzlich herausgekommene Werk entspricht zweifellos einem Bedürfnis. Das Autoren-Triumphirat garantiert überdies für die Qualität des Inhalts. Auf Grund der' durch 'das Automobilgesetz bedingten Haftpflichtversicherung sind von den Schweizerischen Versicherungsgesellschaften, welche das Motorfahrzeug-Haftpflichtgeschäft betreiben, Allgemeine Versicherungsbedingungen aufgestellt worden, durch die Rechte und Pflichten von Versicherer und Versicherten normiert werden. Die Autoren sind hier einem grossen Bedürfnis nachgekommen, indem das heute geltende Versicherungssystem speziell für den Laien eingehender Erörterung bedarf. Durch diesen, an sich neuartigen Kommentar, zu den für die Motorfahrzeug-Haftpflichtversicherung geltenden Allgemeinen Versicherungsbedingungen, ist die Zahl der bereits herausgekommenen Kommentare zum Automobilgesetz um ein wertvolles Werk nützlich ergänzt worden. Jedermann, sei er auf dem Gebiete des Versicherungswesens Laie oder nicht, hat damit die Möglichkeit, sich eingehend und umfassend mit dem Wesen und den Wirkungen der neuen Motorfahrzeug-Haftpflichtversicherung, die ja vor und nach Inkrafttreten des Automobilgesetzes so viel zu reden gab, vertraut zu machen. Wesentlich für den Versicherten ist zu wissen dass die Versicherung nicht gilt für Russland und die Balkanstaaten (Albanien, Bulgarien, Griechenland, Rumänien, Jugoslawien und Türkei). Wer also beabsichtigt, diese Länder mit seinem Motorfahrzeug zu bereisen — ich denke speziell an Jugoslawien — darf nicht vergessen, vorher eine spezielle Versicherung für dieses Land ahzuschliessen. Von besonderer Bedeutung sind die Ausführungen zu § 7 der allgemeinen Versicherungsbedingungen, den Halterwechsel, die Außerbetriebsetzung des Fahrzeuges und die Anschaffung weiterer Fahrzeuge betreffend. Entscheidend für den Versicherungsübergang ist nicht der Wechsel des Hai ters, sondern die amtliche Uebertragung des Fahrzeugausweises. Ein Uebergang der Versicherung findet niemals vor oder nach der Umschreibung, sondern ausschliesslich nur mit und durch die Uebertragung des Fahrzeugausweises statt. Ebensi wie materiellrechtlieh ein Nichthalter die Versiehe rung ahschliessen kann, vermag diese auch au einen solchen überzugehen. Ob derjenige, auf des sen Namen der -umgeschriebene Fahrzeugausweis lautet, auch wirklich Halter ist, d. h. den wirtschaftlichen Nutzen des Fahrzeuges hat, ist belanglos.' Bei zeitweiser nachgewiesener Ausserbetriebset- ) Erläuterungen zu den schweizerischen alloremeinen VeTsicherungsbedingungen für die Motorfahrzeug-Haftpflichtversicherung von Dr. E. Stiefe' unter Mitwirkung von Dr. W König und Dr. S, Martinoli. 1934. Verlag- Herbert Lang & Cie., Bern zung eines deklarierten Fahrzeuges ohne Ersetzung durch ein anderes Fahrzeug, wird, sofern die Anzeige an die Gesellschaft vor Beginn der Ausserbetriebsetzung erfolgt und diese mindestens sechs aufeinanderfolgende Monate dauert, eine Prämienreduktion von 30% einer Jahresprämie gewährt. Hier werden die Versicherungsgesellschaften mit sich reden lassen müssen. Nachdem die vierteljährliche Bezahlung — verschiedenerorts sogar die monatliche Bezahlung — der Automobilsteuer eingeführt ist oder demnächst eingeführt wird, bedarf auch die vorstehende Bedingung einer Korrektur im Sinne grösseren Entgegenkommens gegenüber dem Motorfahrzeughalter. Gerade durch die ratenweise Zahlung der Motorfahrzeugsteuer sollen für den Halter finanzielle Erleichterungen geschaffen werden, die selbstverständlich nur dann ihren Zweck voll erfüllen können, wenn auch seitens der Versicherungsgesellschaften die Versicherungsprämien pro rata temporis berechnet und bezogen werden. In § 16 wird ausdrücklich vermerkt, dass die Prozesskosten an der Versicherungssumme angerechnet werden, d. h., dass über die Versicherungssumme hinausgehende Kosten von der Versicherung nicht übernommen werden, Entschädigung und Kosten dürfen also, wenn der Versicherte nicht persönlich haftbar werden soll, zusammen die Versicherungssumme nicht überschreiten. Von Wichtigkeit, ist schliesslich die Frage des Rückgriffs gegen den Versicherungsnehmer. Ein Rückgriffsrecht der Versicherungsgesellschaft besteht namentlich in Fällen, absichtlicher (wohl selten) und grob fahrlässiger Herbeiführung des Schadenereignisses. Wann grobe Fahrlässigkeit vorliegt und wann nicht, darüber wird nur eine möglichst umfangreiche Gerichtspraxis Aufschluss geben können. Jedenfalls werden Alkoholexzesse sowie allenfalls auch auegesprochene Geschwindigkeitsexzesse darunterfallen. In allen andern Fällen wird die Entscheidung der Frage ob grobe Fahrlässigkeit vorliegt oder nicht, zu vielen Meinungsverschiedenheiten Anlass geben. Es liegt nicht im Rahmen dieser Besprechung näher auf die vielen interessanten Fragen und Probleme, die das Werk der Herren Stiefel, König und Martinoli enthält, einzutreten. Immerhin mögen die vorstehenden Ausführungen gezeigt haben, dass dasselbe für jedermann eine Fülle interessanter Aufschlüsse enthält. Dr. R. v. Stürler. Touristik-Bulletin des A. C.S. (m. K. == mit Ketten, o. K. = ohne Ketten.) Strassen. Die 'Situation über die Befahrbarkeit der Bergstrassen ist nach den eingezogenen Informationen vom 7./8. Dezember die folgende: Appenzellerland-Toggenburg; Strassen im Appenzell leicht schneebedeckt, m. K. befahrbar. Strasse Wattwil-Wildhaus-Gams o. K. passierbar, Mitnahme von Schneeketten jedoch angeraten. Hulfteg? (Uebergang ins Zürcher Oberland) vereist, Ketten erforderlich. Rickenstrasse leicht vereist, Ketten ratsam. Schwyz: Ibergeregg gesperrt. Strasse nach Oberiberg m. K. ab Einsiedeln befahrbar. Sattel o. K. fahrbar. Etzelstrasse durchgehend m. K. passierbar. Glarnerland: Talstrasse aper bis Linthal; Klausenpaßstrasse m. K, befahrbar bis zur oberen Wegerhütte ob Fruttberg. Kerenzerbergstrasse morgens und abends vereist, Ketten ratsam. Graubünden: Prättigauerstrasse o. K. offen bis Klosters; Weiterfahrt nach Davos (Wolfgang) nur m. K. möglich. Zügenstrasse m. K. befahrbar. Zufahrt nach Arosa m. K. ab St. Peter. Postroute Chur-Lenzerheide-Tiefen'*-astel-Mühlen-Bivio m. K. offen. Albulastrasse m. K. passierbar bis Ber?ün (Autoverlad). Strasse Chur-Reichenau.-Thusis-Splügen-Hinterrhein m. K. ab Thusis befahrbar, Strasse im Mesolcina m. K. ab Plan San Giacomo bis San Bernardino befahrbar. Ober- und Unterengadin durchgeViid m. K. passierbar. Malojastrasse hartgefroren, m K. passierbar Vorderes Rheiital befahrbar m. K. ab Disentis bis Rueras; wegen Rutsehungen Weiterfahrt unmöglich. Lukmanierstrasse unpassierbar zwischen Accla und Olivone. Innerschweiz: Brünigstrasse angeschneit, Ketten ratsam. Zufalrrt nach Engelberg m. K. ab Grafenort. Gotthard: Nordseite m. K. ab Amstej» passierbar bis Hospenthal (Autoverlad Göschenen); Südseite o. K. befahrbar ab Airolo. Berner Oberland: Haslital m. K. ab Meiringen bis Guttannen offen, Zufahrtsstrassen nach Grindelwald, Kandersteg und Adelboden schneebedeckt, Ketten erforderlich. Simmental durchgehend m. K. befahrbar, ebenso Saanenmöser. Saanetal m. K. offen bis Gsteig. Jaunpass gesperrt; von Boltigen her bis Passhöhe m. K. passierbar. Gurnigelbad m. K. erreichbar; Selibühl gesperrt. Zufahrt nach Schwefelbergbad offen bis Steinbachsäge, Ketten ab Zollhaus notwendig. Jura und Westschweiz: Bözberg schneefrei, o. K. passierhaT. Weissenstein unpassierbar; von Solothurn her nur m. K. ab Oberdorf bis zur Passhöhe. Unpassierbar sind: Forclaz, Marchairuz, Mosses, Pillon. Mit Ketten befahrbar: Vue des Alpes, Col des Etroits, Montets, Morginß. Rhonoetrasse offen m. K. bis Reckingen, Grosser Sankt Beinard m. K. passierbar bis Bourg St. Pierre. Briefkasten der Redaktion An den Einsender aus Zolllkofen. Ihre Einsendung vom 7. Dezember betitelt: «An den Autofahrer X » haben wir erhalten. Ihre eigene Unterschrift ist aber unleserlich, so dass wir die Zuschrift bis auf weiteres gleich behandeln müssen wie eine anonyme Einsendung, denen wir, wie bereits verschiedentlich bekanntgegeben, keinerlei Folge leisten. Wir bitten um Bekanntgabe Ihrer Adresse. i tu nermoiei" Bremsbelag Ist in seiner Wirkung einfach grossartig Stook-Lager: Basel: C.Wcotterle * Ule.,A.-O., Hohlbtinstr.56. St.Qallen: A.Winterhalter, 8chm1edga«e2C. Bern: H. Fleury, Bogenschützcnstr. 6. Lausanne: I> Meili, Av.Enobonnet 8-10. Qenf: E.Roob»t, Auto-Pttees, rue de la Buanderie 6. Zu rieh: Autoparts A.-O., TaJstr.83 Generalvertretung für die Schweiz: Paul Landis, Ingenieur, Zürich4 Stauffacherstr. 54 AlltO-EXpeite Tel - 36.630 Radio-, Motorradund Auto-Batterien mit schriftlicher Garantie. FaohmännisoheReparaturen aller Systeme. Leihbatterien. Lager der Aooumul torenfabrik Oerlikon. a- CARL HUBER, Werkhof Milchbuck, ZÜRICH 6 Sohaffhauseretrasse 120a Telephon 60.244 Ennuis d'Allumage ? Adresser-vous aux soeclalistes MAISON JOZ-ROLAND Grand stock et pleces detachees QENEVE 16, Rue Voltaire Telephone 23.671, absence 22,813 Zu verkaufen SAURERDIESEL 5 Tonnen, tadellos erhalten. Günstige Konditionen. 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