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E_1933_Zeitung_Nr.099

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8 AUTOMOBIL-REVUE

8 AUTOMOBIL-REVUE 1933 - N°99 Sorge um den Körper entspreche eine ebenso ernste Pflege jener Dinge, die im Inneren des Menschen bewahrt liegen... Die Zeit ist noch nicht allzulange her, da man auch das Auto noch ganz aus dem winterlichen Betrieb meinte ausschalten zu müssen. Es schlief hinter den verschlossenen Garagenwänden seinen tiefen Wintertraum. Auch damit ist es anders geworden, und heute gibt es für das Auto eine Sommer- und eine Wintersaison, die sich lediglich in der Art der Behandlung unseres besten Freundes unterscheiden, sonst aber gleiche Ansprüche an ihn stellen. Wenn der Wintersport so ganz unglaublich rasch sich ausgebreitet hat und heute gerade auch in der Schweiz eine gewaltige Popularität besitzt, so ist dies in nicht geringem Masse auch dem Automobil zu danken, dem unvergleichlichen Transportmittel unserer Zeit. Ins winterliche Strassenbild von heute gehören die mit Schneeketten versehenen, skibeladenen Autos ebenso wie die Marronibrater an den Ecken der städtischen Hauptstrassen. Der Schnee und die Kälte sind keine ernsten Hindernisse mehr für das moderne Verkehrsmittel, und wie sie umgangen werden können, das zeigen gerade die sachkundigen technischen Ausführungen in dieser Nummer. Die ungemeine Beweglichkeit des Autos, seine Anpassungsfähigkeit und die grosse Verwendungsmöglichkeit zeigen sich hier aufs neue. Aus den Städten und grösseren Dörfern hinaus muss der Wintersportler meist notgedrungen fliehen, da er nicht gut auf der Ebene tolle Sturzfahrten und auf dem Dreck elegante Telemarks beschreiben kann. Das Auto führt die Sportlustigen ebenso schnell wie prompt zum Ziel ihrer Sehnsüchte, und es müssten denn schon besonders ungetüme, unverschämte Schneewälle sich aufbäumen, die ihm den Weg verwehren könnten. Wochenende für Wochenende werden nun wieder die winterbesessenen Skifahrer und Schlittschuhläufer, Hockeyleute und Schlittenfahrer, Bobmannschaften und Curling- Spieler ausrücken, und das Auto wird ihnen der gleiche treue Helfer sein wie im Sommer, als es zu Badefreuden oder Gebirgstouren gin?. Darum darf man, ohne sich einer Uebertreibung schuldig zu machen, wohl behaupten, dass ohne das Auto der Wintersport in der Schweiz die heutige Bedeutung noch nicht erlangt hätte. Der Praktiker hat volles Recht, wenn er sich auch noch meldet und auf den Nutzen des Winterbetriebes der Autos hinweist, auf den willkommenen Ver- VORSICHT dienst für alle einschlägigen Lieferanten und das vermehrte Blühen der Winterkurorte. Darum — Bahn frei dem Auto, das zu den herrlichen Freuden des winterlichen Sports in weisser Zauberwelt führt! bo. Auffahrt des Winters H.P. Es will wohl Winter werden... Bald wird ein alter, gemütlicher Kachelofen, gutmütig brummend, und eine kleine Stube voll Schmoräpfelduft Zauber sein und liebliches, versonnenes Märchen. Und doch Wirklichkeit. Im vergessenen, so trauten Studierlampenschein werden bücherselige Abendstunden anbrechen, voll Versunkenheit, Geborgensein und Güte. Abendstunden, das Fest ahnend, das dieser Jahreszeit Merkmal und Wesen wurde. Und wir werden die Trauer des Tages vergessen, an denen vor den Fenstern der Regen rinnt und rauscht und raunt. Und wir werden die grosse Stadt vergessen und ihre Fabriken und Kaufhäuser und Bureaux. Wir werden die endlosen Zahlenreihen vergessen und die Sorgen und die Briefe, die immer so beginnen: «Wir bestätigen dankend den Empfang Ihres frdl. Schreibens vom...» Denn leuchtendes Land glitzert in der Klarheit der Nächte, in denen Orion und Kassiopeia sanft erstrahlen. Und wir wissen: in der Frühe sind alle Dinge der Welt von unsagbarer Reinheit und Makellosigkeit, im Rauhreif steht verzaubert der Tann und unser Sommerbächlein wandert unter kostbar geschliffener Fensterscheibe. Und eines Morgens werden wir erwachen im weissen Wunder des Winters. Staunend stehen wir dann und werden mit der Hand die geblendeten Augen überschatten, wenn wir nach den blauen Wäldern drüben blicken wollen. Und du wirst im verschneiten Garten Futternäpfchen aufstellen für die vielen kleinen Vögel,"" für deinen Buntspecht und deine Meisen, die verschüchtert und hungrig unsere Nähe suchen. * * * Und es wurde Winter... Und die Nacht war neblig. Ich wanderte müde und traurig auf ächzendem Schnee. Die Scheinwerfer eines Autos geisterten an mir vorbei gegen geheimnisvolles Zwielicht. Dann schloss sich wieder die Nacht. Eisige Kälte Hess Hauch und Nebel zu wunderlichen Gebilden an Mantel und Mütze erstarren. Meine Tritte knarrten gespenstig auf und Hessen mich manchmal erschrocken Halt machen auf mitternächtlicher Wanderung. Hielt ein anderer mit mir Schritt auf meinem Pfad? Stille. Dann fühlte ich die leblose, schneeblaue Nacht und erschauerte in ihrer trostlosen Einsamkeit. Gehässig sog der Nebel an mir, der alle Dinge auflöste zu formloser Verschwommenheit. Sehnsucht nach Klarheit und Sternen quälte mein Herz und peinigte mein Hirn. Feindselig und ohne Schönheit war diese Nacht, deren Kälte gierig am Gesicht frass und die Haut schmerzhaft reissen Hess, als wollte sie Blut blühen sehen im Schnee... Da dachte ich an Sommernächte, die stark und voll gesunder Kraft nach Regen rochen, an silbrige Nächte im Juni, in denen vor mir, leicht gekleidet und zierlich, gestreichelt vom diamantenen Schein des Mondes, auf schmalem Rainweg die schönste Frau schritt... Aber die Winternacht war kalt und fremd. Und ich stand verlassen mit meinem Denken. Warum lebte ich noch in diesem Qualreich eines eisigen Todes? Da wusste ich : Ich habe vor meiner Türe eine kleine Meise erfroren aufgefunden. Am Morgen. Ich hasse diese Eisluft, die mordet. Du aber, Schwesterchen, mattgrünbefiedertes, kleines, du starbst mir wie eine Geliebte. Und mit dir starb mein Lächeln. Dein lautloser, unbeachteter Tod in herzlosester Eisnacht weckt in mir Grauen und Scham. In meinen Nächten höre ich in warmer heimeliger Stube dein letztes tonloses Zirpen. Und höre daraus den letzten Sehnsuchtshauch nach Sommersonne und rauschenden Waldriesen. Und ich schäme mich meiner Zufriedenheit und meines Geborgenseins. Ich lausche hinaus in das Atemlose der Winternacht vor meinem einsamen Haus und höre doch nur die Stille rauschen und wogen und das kleine verschüchterte Pochen eines ruhelosen Herzens... So schritt ich denn weiter durch die Nebelnacht. Fühllos unter der Peitsche des Frostes. Und hatte kein Ziel mehr und das Wollen meines Blutes war gestorben... Ich suchte nach dir, Schwesterchen Meise. * * * In der grossen Stadt staken die Spitzen der Münstertürme im bleiernen Düster des Winterhimmels. Auf den Dächern lastete alter Schnee. Seine schmutziggrauen nassen Klumpen drängten sich wie Betrunkene an den kleinen verängstigten Schutzgittern vor den Rinnen zusammen, kletterten hoch, bäumten sich auf, und wurden von eigener Tollheit mit unheimlich drohendem Sausen hinabgerissen in den dumpfen düsteren Schacht der Strasse. Erschrocken und etwas verärgert sprangen die Passanten vor der niederprasselnden Schmutzmasse auseinander. Vor den Fenstern aber klingelte und sang das Schneewasser in den Röhren. Und es war als wollte der Winter gehen... Ich kam über Brücken, deren Heilige streng und strafbereit auf die aus bizarren Pelzstiefelchen aufjubelnden, beseideten Mädchenbeine, Hüftchen und Rücken blickten (und die schönen Hexlein bedachten' nicht das Glück, dass die Macht dieser düsteren Männer zu Stein erstarrt war...). Die Autos flitzten durch die Strassen. Der Fluss führte noch Eis und war vor der Stadt an seinen Rändern und Buchten erstarrt. Die Luft wehte kalt und nass und roch wieder etwas nach Erde. In ihr webte noch das Weh des Winters und lastete das Kraahkraah grosser Krähenschwärme. Da war ich wieder seltsam befreit und erlöst aus der Knechtschaft der grossen Stadt. Ich wanderte dem einsamen Waldhaus entgegen... Da setzte in den Nachmittagsstunden, so um die früheste Dämmerung unvermittelt und überraschend Schneefall ein. nachdem vorher Tauwetter das Weiss der Landschaft besudelt hatte. Uebergrosse, von vieler Feuchtigkeit trunkene Flocken schaukelten zuerst gemächlich und einsam, dann immer zahlloser, toller und voller Wirrheit, im leichten Südwest. Sie klatschten fest gegen die Baumstämme, beklebten jeden wiegenden Wipfel, jedes aufrechte Hälmohen. jeden Stein, beklexten mit weicher, wohliger Watte die Landstrasse und schufen bald aus grauer, trauriger, beklemmender Schmutzigkeit eine festliche Flur. Unerwartet setzte dann der Schneefall aus. Die Landschaft strahlte Helle. Die Dinge rückten nahe und standen atemlos — denn der Wind war wieder gewichen. Das Dunkel der nahen Nacht war besieel DAS NEUE AUTOMOBILGESETZ TRITT AM 1. JANUAR 1934 IN KRAFT SIND IHRES CHEINWERFER SCHLUSS- u. STOPLICHT MARKIERLICHTER HÖRN U.SCHEIBENWISCHER RICHTUNGSANZEIGER NACH DEN VORSCHRIFTEN IN ORDNUNG LASSEN SIE SICH KOSTENLOS DURCH EINE UNSERER SERVICESTELLEN BERATEN ALLE UNSERE APPARATE ENT- SPRECHEN DEN VORSCHRIFTEN DES GESETZES AKT.-GES. SOLOTHURN

N°99 - 1933 AUTOMOBIL-REVUE 9 Die Vorstellung eines Winterfahrbetriebes war früher nicht gerade verlockend. Der Gedanke an erfrorene Gliedmassen und an die Rechnungen, die im Anschluss an die Wintersaison seitens der Reparaturwerkstätten in Aussicht standen, war wenig dazu angetan, den Automobilisten « aufs Glatteis zu führen». Heute ist das Automobil ein in Technik und Komfort vollkommenes Gebrauchsfahrzeug, das in gleicher Weise im Sommer wie im Winter seine grossen Vorteile bietet. Geht man bei seinen Ueberlegungen rechnerisch vor, so kommt man um einen Winterbetrieb erst recht nicht herum. Jedes Motorfahrzeug ist ja eine Kapitalanlage, deren Zinssatz mit dem Masse der Benützung steigt. Der Unterschied zwischen dem tatsächlichen Verlust bei Stillegung des Fahrzeuges und den etwas höheren Kosten bei Aufrechterhaltung des Fahrbetriebes ist in jedem Falle so gering, dass selbst bei schwacher Benützung des Wagens immer noch ein Gewinn herausschaut. Man bedenke, dass auch bei stillgelegtem Fahrzeug die festen Kosten weiterlaufen und dass daneben die Kosten für den Brennstoff und die übrigen laufenden Ausgaben bei Durchführung des Winterbetriebes nur eine ganz geringe Rohe spielen. Bei dem Hochstand der einschlägigen Zubehörindustrie können die technischen Schwierigkeiten, die früher das Haupthindernis eines richtigen Winterbetriebes bildeten, als nahezu vollständig beseitigt betrachtet werden. Die Betriebssicherheit des Automobils im Winter steht derjenigen des Sommerbetriebes nicht mehr nach, wenn sich der Automobilist den veränderten Bedingungen durch .entsprechende Betriebs- und Fahrtechnik anpasst. Gegenüber einem überwinterten Fahrzeug ist das durchgehend betriebene Automobil nicht selten im Frühjahr noch im Vorteil, da es mehr oder weniger Autofahren im ständig gepflegt werden muss, während * Ueberwinterung » vielfach « Vernachlässigung » bedeutet. Ueber die ideellen Vorteile eines Winterbetriebes brauchen wir kaum lange Loblieder zu singen. Schmutzige, matschige Strassen, kalte Füsse, durchnässte Kleider, Versunkensein im Nebel und Dunst der Grossstadt..., trockenes, behagliches Fahren von Hausschwelle zu Hausschwelle, Hinausschweben in weisse Märchenpracht, Schwelgen in Sonne, kristallklarer Luft und blauem Himmel sind so einige Schlaglichter, die sich jeder leicht selbst zu Assoziationen auswerten kann, die jeden leicht selbst das Für und das Wider erkennen lassen werden. Was muss getan werden und was empfiehlt sich? Wie jeder gute Reiter zuerst an sein Pferd denkt und erst dann an sich, denkt auch der gute Automobilist in erster Linie an die Bedürfnisse seines Wagens. Er ist sich dabei bewusst, dass das Ergebnis um so befriedigender sein wird, je besser er auf die Bedürfnisse des Fahrzeuges eingeht. Die lückenlose Durchführung eines geeigneten Anpassungsprogramms lohnt sich nicht nur wegen der vermiedenen Unannehmlichkeiten, fast immer macht sie sich auch durch die gesteigerte Betriebswirtschaftlichkeit bezahlt. Am stärksten hängt das Wohl und Wehe des Winterbetriebes von der KGhlsystem mit Frostschutzmittel verschen. Kiihlsystem gegen übermässige Wärmeverluste schützen. Temperatur-Kontrollmöglichkeit vorsehen. Winteröl einfüllen. Oelfilter reinigen oder erneuern. Obenschmierung in Betracht ziehen. Vergasereinsteliunn kontrollieren. Frage der Gemischanreicherun» und -vorwärmung prüfen. Elektrodenabstand der Zündkerzen kontrollieren. Zündungsunterbrecher und -Verteiler kontrollieren. Frag« der Motorvorwärmung prüfen. Anlasser und Batterie kontrollieren. Eventuell Ventile einschleifen. Getriebe und Hinterachse mit Winteröl versehen. Der Nässe ausgesetzte Teile einfetten. Schneeketten anpassen. Griffige Reifen aufziehen. WaqenUeheizunq studieren. Mittel zur Verhinderung von Feuchtigkeitsniederschlag oder Eisbildung auf der Windschutzscheibe beschaffen. Bremseinstellung kontrollieren. Karosserie abdichten. Anstrich ausbessern und mit SchutzprSparafen versehen. Stossdämpfer kontrollieren. Werkzeuq kontrollieren. Anpassung des Motors ab. Werden wirklich alle Möglichkeiten berücksichtigt, welche die moderne Technik und Zubehörindustrie bietet, dann bleibt die Winterkälte fast ohne jeden Einfluss, trotzdem die Vergasung des Brennstoffes und damit einer der wichtigsten Vorgänge ursprünglich sehr stark auf Temperaturveränderungen reagiert. Das Wesen der erwähnten technischen Behelfe besteht eben darin, die Temperaturveränderungen gewissermassen ungeschehen zu machen. Die elementarste Massnahme besteht jedoch im Schutz des Motors gegen Frostschäden. Liegt die Temperatur unter Null, so stellt sich die Gefahr ein, dass das Wasser im Kühler, im Kühlmantel und in den Rohren einfriert. Da dabei sein Volumen um ungefähr ein Zehntel zunimmt, entstehen Drücke, denen das beste Material nicht standhält. Sind der Kühler, die Rohrleitungen oder die Wassermäntel nicht nachgiebig genug, um sich der Volumenveränderung anpassen zu können, so kommt es unfehlbar zu Sprengungen, die oft Zusammenfassung der wichtigsten Massnahmen Anpassung des Motors. Anpassung des Wagens. Anpassung der elektrischen Anlage. Eventuell Ladestromstärke der Dynamo neu einstellen lassen. Säuredicht« und Säurespiegel der Batterie kontrollieren. Die mitgeführte Glühlampenreserve kontrollieren. Kabel auf Isolationsdefekte untersuchen. Alle Kontaktstellen nachprüfen. Anpassung der Fahrwelse. Sorgfältiges Abwiegen der Fahrgeschwindigkeit. Scharfes Bremsen vermeiden. Bremsweg der verschiedenen Geschwindigkeiten probeweise feststellen. Brüske Lenkausschläge vermeiden. Auf freier, ungefährlicher Strecke in Langsamfahrt Schleuderproben anstellen. Bei unabsichtlichem Schleudern keinesfalls bremsen. Bei unabsichtlichem Schleudern in die Richtung der Schleuderbewegung einlenken. An stärkeren Steigungen niemals brüsk anfahren. Glatteisgefahr nie vergessen; Glatteis ist oft unsichtbar. Bei Nebel nie schneller fahren, als dass der Wagen auf der halben Länge der Übersehbaren Strecke angehalten werden könnte. Peinliches Einhalten der Verkehrsvorschriften. Allgemeines. "\7Vlxx t & :r Gefahr der Vergiftung durch Kohltnoxydgu btdenken. Zweckmässige Winterbekleidung beschaffen. Vor Ueberlandfahrten sich nach der Strassenbeschaffenheit erkundioen. gar nicht mehr oder nur unter Aufwand sehr hoher Kosten wieder repariert werden können. Indirekt kann aber das Ausmass der Schäden noch weit grösser sein. So ist es denkbar, dass infolge eines unbeachtet gebliebenen Risses im Zylinderblock oder Zylinderkopf ständig Wasser ins Kurbelgehäuse gelangt, dass dadurch die Schmierung verwässert und so der Anlass zu Zerstörung der Lager und der Kolben, ja vielleicht des ganzen Motors gegeben wird. Durch Unterbringung des Wagens in einer gut geheizten Garage und sorgfältige Ueberwachung der Motortemperatur während des Betriebes können solche Frostschäden wohl zur Not vermieden werden. Einfacher und. zuverlässiger ist es jedoch, ein Gefrieren des Kühlwassers durch Zusatz geeigneter Stoffe zu verunmöglichen. Selbst wenn die Ausgabe für die betreffenden Stoffe vielleicht irn ersten Moment abschreckt, ist dieses Vorgehen sowohl fahrtechnisch wie wirtschaftlich das einzig richtige. In manchen Fällen genügt dazu schon der Hinweis auf die Heizungskosten, die man sich durch seine Anwendung ersparen kann. Das Ablassen des Kühlwassers wie es manchmal als billigste behelfsmassige Lösung empfohlen wird, ist auch nicht frei von Nachteilen. Wird zur Neufüllung immer wieder frisches Brunnenwasser verwendet, so stellt sich eine sehr starke Verkalkung des Kühlsystems ein, die Anlass zu raschem Heisswerden des Motors und zur allgemeinen Abnahme der Motorleistungsfähigkeit gibt. Dagegen kann man sich allerdings schützen, indem man das abgelassene Wasser immer wieder von neuem verwendet. Durch Aufbewahren des abgelassenen Wassers in wärmeisolierenden Behältern, wie sie auch im Handel erhältlich sind, kann man sich noch den Vorteil sichern, bei der nächsten Inbetriebsetzung wieder warmes Wasser zur Verfügung zu haben. Trotzdem kann bei manchen Motoren nicht vermieden werden, dass beim Ablassen Wasser in einzelnen tiefen Stellen zurückbleibt und dort Schaden anrichtet. Bei Motoren mit Pumpenumlaufkühlung muss auf alle Fälle bei jedem Ablassen des Kühlwassers auch der an der tiefsten Stelle der Pumpe angeordnete Hahn geöffnet werden, da sonst das in der Pumpe zurückbleibende Wasser einfriert und der Exigez une baiterie Plus de demarrages difficiles, plus de pannes d'eclairage, si vous equipez votre voiture d'un aocumulateur LECLANCHE. fabriquee ä Yverdon MIXTROL JETZT IM WINTER NOTWENDIGER ALS JE well das Motorenöl beim Anlassen des Motors Infolge der grösseren Zähflüssigkeit jetzt längere Zeit braucht, um an alle Schmierstellen zu gelangen. So oft Sie daher Ihren Motor anlassen, ebenso oft laufen Ihre Kolben eine Zeit lang trocken und die hier entstehende Abnützung ist grösser als die ganze übrige Abnützung bei normaler Betriebstemperatur. Dagegen hilft MI XTROL, weil es sofort mit dem Benzin in den Motor gelangt und die trockene Reibung der Kolben verhindert. 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