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E_1933_Zeitung_Nr.105

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10 ÄUTOMOBIL-REVUE 1958

10 ÄUTOMOBIL-REVUE 1958 - 105 Luftfalirl Jedermann muss fliegen können. Der Prinz von Wales hielt bei der Eröffnung der rlughafenkonferertz vom 8. Dezember im « Mansion Hause > in London vor den Vertretern der wichtigsten englischen Städte, die von der Londoner Handelskammer und der Royal Aeronautical Society zusammengerufen waren, eine wichtige Rede. Die hauptsächlichsten Punkte seiner Ausführungen sagen folgendes : Das Flugzeug hat auf den Britischen Inseln jedermann zugänglich zu sein,.und nicht einer bevorzugten Klasse. Jedermann muss fliegen, wohin er will, und nicht nur, wohin er darf. Wir Engländer waren nicht die Vorläufer in der Luftfahrt, und im Anfangsstadium mussten wir uns ausländischen Materials bedienen. Heute jedoch baut Grossbritannien einige der besten Flugzeuge der Welt, wir können aber unsern beherrschenden Platz nicht ohne schärfsten Kampf halten. Jeder Quadratmeter Boden wird umkämpft. Das Hauptprinzip des Luftverkehrs liegt heute in der Geschwindigkeit, und wir AFRIQUE OCCWjl FRANCAISE \ müssen daran denken, dass dieses Gefahrenmoment nicht England von seiner Führerstellung im Weltluftverkehr verdrängt. Wir müssen daran denken, dass andere Länder Flugzeuge besitzen, die doppelt so schnell wie die unsrigen sind, und wenn wir diesen Vorsprurig im Flugzeugbau nicht einholen, wird uns der Export englischen Flugmaterials unmöglich werden. Schnelligkeit ist heute alles, und die Reisegeschwindigkeit beträgt 400 km/St, und darüber, wenn man mit der näheren Zukunft rechnet. Andere Länder haben bereits mittlere Flugeschwindigkeiten von 320 km/St, auf ihren Plänen. Wenn Flugzeuge, Flugwege und Flughäfen nicht schnellstens entwickelt werden, ist ein Schneiluftverkehr mit Regelmässigkeit nicht durchzuführen. Die anwesenden Vertreter können das Ihrige zu dieser Entwicklung beitragen, wenn sie für die notwendigen Flughäfen sorgen. Es handelt sich heute weniger darum, bis aufs Kleinste ausgebaute Flugplätze zu schaffen, als überhaupt Landeplätze bereitzustellen. Ein Flugplatz ist ein offenes Gelände mit einem Windsack und Telephonstation. Das sind die wichtigsten Erfordernisse. Um einen neuen Flnsrzeugtyp oder einen neuen Landeplatz zu schaffen, benötiert man zwei Jahre, wir müssen also sofort handeln und an die Zukunft denken. Zum ^chiuss bitte ich Sie. an den Verkehr, die Grumilaire Ihres Wohlstandes zu denken; jeder Landverkehr wickelt sich mit Rädern ab. Audi da«; Flugzeug hat die?e Räder für Start und Landung, und wenn Sie nicht für den Weg dieser Räder sorgen, kann Ihnen das Flugzeu? n'c.ht dienstbar sein. -itav- Ausfall des Weihnachts- und Neujahrsverkehrs. Am Weihnachtsfeiertage, dem 25. Dezember, und am Neujahrstage, dem 1. Januar, werden sämtliche europäischen Luftverkehrsverbindungen ausfallen. Die Strecke des von dem französischen « schwarzen Geschwader» unter der Führung von General Vuillemin über dem afrikanischen Kolonialgebiet heute Freitag stattfinden. Frankreichs ausgeführten Propaganda, und Erprobungs-Raids, der am letzten Dienstag in Algier zu Ende ging. Eine Gesamtdistanz von 18.000 km •wurde von den 28 Potez-Lorraine-Flugzeugeu in 40 Tagen mit bemerkenswerter Regelmässigkeit absolviert. Reise -Vertreter mit eigenem Auto gesucht f. neuartigen, interessanten Artikel der Autobranche. Ohne Konkurrenz und mit grosser Verdienstmarge. Eintritt sofort. — Eilofferten an Interver A.-G., Talstrasse 83, Zürich. 11074 Gesucht tüchtiger AUTO MECHANIKER in gangbare Landgarage. Kost und Logis b. Meister. Nur tüchtige Kraft kommt in Frage. Offerten unter Chiffre 61483 an die Automobil-Revue, Bern. Gesucht zuverlässiger TlSnaui CHAUFFEUR nicht unter 25 Jahren. Mechaniker bevorzugt. Anmeldungen mit Zeugniskopien u. Photo unter Chiffre 61484 an die Automobil-Revue, Bern. FMno^zen Luftverkehr London-St. Moritz. Zwischen London und St. Moritz wird in diesem Winter erstmals ein regelmässiger Luftverkehr durchgefürt. Die von London kommenden dreimotorigen, zehnplätzigen Flugzeuge der « Imperial Airways » benützen in St. Moritz als Landungsplatz den zugefrorenen See, nachdem sie in Paris einen Zwischenhalt gemacht haben. Der erste Kurs soll 5360 km Verkehrsflug in 2 Tagen. Eine bemerkenswerte Leistung vollbrachte ein Streckenpilot der holländischen K. L. M. mit einem normalen Fokker-Verkehrsflugzeug. Um die durch einen viertägigen Aufenthalt in Athen infolge schlechten Tüchtiger Auto-Fachmann kann sich mit ca. 10 Mille als aktiver Teilhaber an seriösem Garage-Unternehmen per sofort od. nach Uebereinkunft beteiligen. 61505 Offerten mit Zeugnissen und Referenzen unter Chiffre G 6154 Bn an Publicitas, Baden. 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Wetters verlorengegangene Zeit einzuholen, legte er in zwei aufeinanderfolgenden Tagen die Strekken Bagdad—Karachi, 2545 km und Karachi— Akyab, 2815 km, insgesamt 5360 km, zurück, Militäraviatik in Russland. Der französische Luftminister Pierre Cot ist nach seinem Russlandflug ein ausserordentlicher Bewunderer des Flugwesens der Sowjet-Union. Er erklärte letzthin in der französischen Abgeordnetenkammer, dass nach seiner Auffassung die russische Kriegsfliegerei in zwei bis drei Jahren die französische fünfmal an Stärke übertreffen werde. Der Zellenbau sei ausgezeichnet, der Motorenbau noch etwas zurückgeblieben, aber im Kommen. Anscheinend wird die Entsendung französischer Ingenieure nach Russland geplant. Luftverkehrsprojekte englischer Eisenbahngesellschaften. In englischen Fachkreisen erhält eich hartnäckig das Gerücht der Bildung einer sämtliche englischen Eisenbahngesellschaften umfassenden Dachgesellschaft für den innerenglischen Luftverkehr. Weder von Seiten der Eisenbahn, noch von Seiten der in Betracht kommenden Luftverkehrsgesellschaften sind irgendwelche Bestätigungen zu erlangen. Es wird indessen daran erinnert, dass di« Great Western Railway im letzten Sommer einen Versuchs-Luftverkehr eröffnete, und vielleicht mit ihren Konkurrenzgesellschaften gemeinsam Geschmack an diesem Verkehrszweige bekommen hat. Zu verkaufen Auburn Seclan 6 Zyl., 15 St.-PS, 1927 Preis Fr. 1200.-^ Offerten unter Chiffre 14176 an die 10593 Automobil-Revue. Bern. ACHTUNG! GRAHAM Limousine (1934) nen, umständehalber billig abzugeben. 10733 Offerten gefl. unt. Chiffre 14172 an die Automobil-Revue. Bern. Gesucht junger, tüchtiger Auto- Mechaniker (Zentralschweiz), Spezialist auf Amerikaner bevorzugt. — Ausführliche Offerten mit Bild, Lohnansprüchen und Referenzen sind zu richten unter Chiffre 61475 an die Automobil-Revue, Bern. Gesucht per 1. Februar 1934 tüchtiger Gärtner- Chauffeur Schliessung der Flugzeugwerke Morane-SauInier. Die französische Flugzeugfirma MoranerSaulnier in Puteaux-Paris, bekannt durch ihre Jagd- und Schulflugzeuge, hat beschlossen, ihre Fabrik am Montag, den 18. Dezember, zu schliessen und ihr Personal per 15. Januar zu entlassen. — Damit ist in verhältnismässig kurzer Zeit das dritte französische Flugzeugwerk stillgelegt: Bleriot, Schreck und jetzt Moräne. — Die französischen Konstrukteure, insbesondere einige ältere unter früheren Ministerien bevorzugte Baüfirmen, beklagen sich über Auftragsmangel. Das Ministerium Pierre Cot führt kategorisch eine strenge Kontrolle der Preisstellung für neue Flugzeugbauten durch, und von dem alten Prototypen-System, das jahrelang zahlreiche inzwischen in der Versenkung verschwundene Firmen ernähren konnte, ist man endgültig abgegangen. automatischen Bremse versehen, wie sie vom Gesetz verlangt wird, und folgt genau dem Raumprofil des Zugwagens. Ich übernehme die Abänderung jedes laufenden Anhängers in einen selbstspurenden und besorge als Spezialist jede einschlägige Arbeit gewissenhaft und zu mäßigen Preisen. Auf Wunsch Offerte und Referenzen durch CHR.STOOSS, ALBISRIEDEN-ZUMCH, Tel.36.523 Hammerwerk und Anhängerbau Gesucht zum sofortigen Eintritt kautionsfähiger Mechaniker- Chauffeur Verheirateter, nicht unter 30 Jahren. Nur Seriöse, Tüchtige wollen Offerte m. Zeugnissen u. Referenzen sowie Gehaltsansprüchen und Bild einreichen unter Chiffre F 8171 Q an Publicitas, Basel. 61504 Junger, zuverlässiger Auto-Mechaniker sucht Stelle als auf 1. Jan. 1934 od. später. Bewerber ist Militärfür Campagne bei Genf. Mech. u. -Fahrer im M. Kleine Wohnung vorhanden. — Offerten unter W.D., mit Ia. Zeugnissen. — Offerten unter Chiffre Chiffre 61512 an die 61490 an die Automobil-Revue, Bern. Automobil-Revue, Bern. Zentralisierung der deutschen Luftfahrt-Zeitschriften. In Deutschland sind sämtliche Luftfahrtszeitschrifte,n zentralisiert worden, und «war erscheinen auf Veranlassung des Ministeriums für Luftfahrt ab 1. Januar alle 14 Tage im Umfang von 16 'Seiten « Luftwelt» (Inhalt allgemeiner Na- tur), monatlich «Luftwehr > (Inhalt militärischer Natur), monatlich « Luftwissen » (Inhalt technischwissenschaftlicher Natur), die beiden letztgenannten Zeitschriften im Umfang von je 32 Seiten. Das Ganze nennt sich « Deutsche Luftwacht». (Copyright Interavia.) Der selbstspurende STOOSS-ANHANGER Automechaniker oder CHAUFFEUR-MECHANIKER Zu verkaufen Abschleppwagen (Packard, 8 Zyl.), mit neuer, kompl. Abschleppvorrichtung, geschl. Führerkabine, neu bereift und nach Vorschrift ausgerüstet. In Ia. Zustand. Offerten unter Chiffre 614601 an die Automobil-Revue, Bern. OCCASION! BLITZ, 3 Tonnest 3-Seitenkipper, wie neu, zu sehr vorteilhaftem Preise zu verkaufen. — Offerten unter Chiffre 14153 an die Automobil-Revue, Bern. 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N»105 - 193S 'AUTOMOBIL-REVUE 11 Schweizerische Rundschau Beschränkung der Einfuhr von Automobilen. Für die Einfuhr von Automobilen im Jahre 1934 gelten bis auf weiteres folgende Bestimmungen : 1. Gemäss Bundesratsbesehluss Nr. 23 vom 15. September 1933 über die Beschränkung der Einfuhr, ist die Einfuhr von Automobilen, Chassis, Karosserien und Elektrokarren der Zolltarifnummern 014 a—f, sowie der unter diese Tarifnummern fallenden Bestandteile nur mit einer Bewilligung der Sektion für Einfuhr des eidg. VoLkswirtschaftsdepartements in Bern zulässig. 2. Bewilligungen -werden grundsätzlich nur denjenigen regulären Automobil-Importfirmen erteilt, die schon im Jahre 1932 eingeführt haben. Als reguläre Importfirmen gelten nur die in der Schweiz niedergelassenen Vertreter ausländischer Automobilfabriken. Sie haben sich durch Vorlage des Vertretervertrages auszuweisen. Auf Basis der nachgewiesenen Einfuhr des Jahres 1932 werden den Finnen in einem bestimmten Verhältnis Individuatkontingente eröffnet, welche für die Wagen und Chassis nach der Stückzahl und für die Bestandteile nach dem Gewicht berechnet werden. Für Wagen, bzw. Chassis der Tarifnummern 914 a-d werden den Importeuren Globalkontingente zugeteilt. Die Kontingente sind Jahreskontingente, werden aber in der Regel nur vierteljährlich freigegeben. Die Kontingentsquoten bleiben bis auf weiteres unverändert. Auf Grund ihrer Individualkontingente können die Importeure nach Bedarf Bewilligungen nachsuchen, die in der Regel drei Monate gültig sind. Die Einfuhrgesuche sind der Sektion für Einfuhr auf amtlichem Formular einzureichen. Für jeden Wagen und jedes Chassis ist ein gesondertes Gestich einzureichen unter Angabe der Marke. Die Formulare können bei der Sektion für Einfuhr selber oder bei den kantonalen Handelskammern bezogen werden. Wie die Einfuhrgesuche, sind auch andere Begehren und Anfragen in erster Linie an die Sektion für Einfuhr zu richten. An Privatpersonen können grundsätzlich keine Bewilligungen erteilt werden, weil die Einfuhr den kontingentsberechtigten Firmen des regulären Handels vorbehalten ist. 8. Für Personenwagen werden folgende Erleichterungen gewährt: a) Für Chassis rar Karossierung in der -•Schweiz werden den regulären Importfirmen (für hassis der von ihnen vertretenen Marken) zusätzliche Einfuhrbewilligungen erteilt. b) Für Ersatzteile zu Reparaturzwecken sind besondere Erleichterungen vorgesehen. c) Zusätzliche Bewilligungen für die Einfuhr ron Personenwagen können von Fall zu Fall durch die Handelsabteilung des Volkswirtschaftsdepartements regulären Automobil-Importfirmen (Fabrikvertretern) in Aussicht gestellt werden, wenn von deren ausländischer Automobilfabrik bei schweizerischen Fabriken gegenüber dem Jahre 1D32 zusätzliche Bestellungen aufgegeben werden für Artikel, die mit de m Automobil zusammenhangen (Bestandteile und Zubehör). Das Wertverhältnis zwischen der Bestellung in der Schweiz und den zur Einfuhr zusätzlich zuzulassenden Automobilen wird jeweilen vorgängig durch die Handelsabteilung bestimmt d) In einem auch von Fall zu Fall vorgängig za bestimmenden Wertverhältnis können ebenfalls zusätzliche Bewilligungen für die Einfuhr von Personenwagen in Aussicht gestellt werden, wenn eine reguläre Automobil-Importfirma nicht komplette Personenwagen auf ihrem Kontingent einführt und sie im Inland mit schweizerischen Be- -»«tandteilen und Zugehör komplettieren lässt. 4. Für Lastwagen kommen zusätzliche Bewilligungen nicht in Betracht. Die Frage des «genügenden Gleitschutzes» wie sie durch die vom eidg. Justiz- und Polizeidepartement ausgegebene Interpretation in Konsumentenkreisen neuerdings aufgeworfen wurde, ist noch nicht ganz abgeklärt. Wie bereits mitgeteilt, fand vergangenen Montag eine Besprechung zwischen Bundesrat Häberlin und höheren Beamten seines Departementes, Mitgliedern der Expertenkommission und den Vertretern der Verkehrsverbände statt, um sich mit dieser Angelegenheit zu befassen. Es kann damit gerechnet werden, dass in Bezug auf die durch Gesetz und Verordnung an den Pneu-Qleitschutz gestellten Anforderungen noch eine revidierte Interpretation von Amtes wegen erfolgen wird. Auto-Heber für Personen-und Lastwagen 1—10 Tonnen Tragkrart Wasser-, Luft- und Oelbetnleb sind erstkla88lgesSchweiier-Fabrik»t Konrad PETER & Cie. f A.-G., Liestai Maschinenfabrik Telephon 575 SEKTION BERN. Bekanntlich lässt die Sektion Bern, gemeinsam mit der städtischen Polizeidirektion seit dem Sommer d. J., während den Spielpausen in stadtberntochen Kinos, Leuchtdiapositive mit verkehrsbelehrendem Text projezieren. In knapper, »her um so prägnanterer Form, weisen diese auf die wichtigsten Verkehrsregeln für Fahrzeuglenker und Fussgänjer hin. Bern darf die Ehre für eich in Anspruch nehmen, mit der Projektion solcher VerkehTatexte als erste schweizerische Stadt vorangegangen zu sein und im Dienste der gemeinverständlichen Verkehrserziehung wertvolle Pionierarbeit feieistet zu haben. Es ist daher auch nicht zu verwundern, wenn der deutsche «Motor», eine durch ihre eediegene Ausstattung bekannte Fachschrift, in ihrer Oktober-Nummer das Vorgehen der Sektion Bern als nachahmenswertes Beispiel begrüast und diese Art der Verkehrserziehung der Mehrzahl der bisher üblichen Belehrungen aller Art voranstellt. Dass die Projekten von Verkehrscliob.es in Kino» just im verkehrstüchtigen Deutschland gewürdigt und begrüsst wird, darf die rührige Propafandakommission unserer Sektion ala ein erfreulicher Erfolz buchen. Bei dieser Gelegenheit ist es angebracht, wieder einmal der selbstlosen und sympathisierenden Mitarbeit der Berner Kinos tu gedenken, die mit der kostenlosen Durchgabe der Cliches die Absicht der Sektion Bern erst verwirklichen Hessen. In Anbetracht der sonst üblichen Reklame-Gebühren, ist das Entgegenkommen der bernischen Kinobositzer besonders hoch anzurechnen, denn von ihrer Haltung ist das Schicksal äex Kino-Verkehrsbelehrung weitgehend beeinflusst. h. Autotechnische Kontrollen. Mit der Abnahme in Langenthai vom 20. Dezember haben die autotechnischen Kontrollen der Sektion Bern des A. C. S. ihren Abschluss gefunden. Insgesamt wurden durch die kantonalen und städtischen Polixeiorgane 443 Fahrzeuge auf ihre Anpassung an das neue Verkehrsgesetz geprüft. Der allgemeine Eindruck der vorgeführten Wagen muss als ein sehr befriedigender gewertet werden. Ohne die vielen Beanstandungen am Nationalitätenschild und an den nunmehr unzulässigen Kühlerfiguren, wären wohl der grÖSste Teil der Wagen als in Ordnung befunden worden. Es zeigte sich deutlich, dass die Mitglieder, die ihnen im Frühjahr zugestellten Weisungen in der Zwischenreit tu Rate gezogen und der Ausrüstung ihrer Wagen grösste Sorgfalt geschenkt hatten. Die meisten Beanstandungen sind durchwegs leichter Natur, es wird ein Leichtes sein, diese bis zur Inkraftsetzung des neuen Gesetzes zu beheben. Es wäre unhöflich, wollte man hier nicht der liebenswürdigen und aufmerksamen Kontrollarbeit der Polizei Erwähnung tun, die selbst bei grimmigster Kälte zuvorkommend ihres Amtes walteten. Sicherlich haben sie mit ihren Erläuterungen mancher unbeabsichtigten Verzeigung vorgebeugt. h. SEKTION ZÜRICH. Wenn Herr Dr. Th. Gubler, Basel, «einen Zürcher Clubköllegen anläßlich der Generalversammlung vom 14. Dezember im Hotel « St. Gotthard » in Zürich mit dem Lichtbildervortrag « Amerikafahrt » einen besonders interessanten Abend bieten konnte, so ist dies Vor allem ' auf seihe außerordentlich aufschlussreichen und aktuellen ' Ausführungen über diese letzten Sommer unternommene Amerik&reise zurückzuführen. Nachdem Herr Vizpräsident Gassmann die den Saal vollständig besetzt haltende groase A. C. S.-Gemeinde begrübt hatte, machte man sich an Bord der < Ilsenstein > auf den Weg nach U.S.A., kostete vorerst einige typische Bilder und Erfahrungen- in den GroOstädten. um dann aber vornehmlich das Verkehrs- und Sfcra*senwesen Nordamerikas kennen zu lernen, mit seinen prächtig ausgebauten Highways und der rationellen eiehern Verkehrsregelung, Dazu wusste Herr Dr. Gubler über derart viele und aufschlussreicbe Heiseerlebnisse zu berichten, das« am Schlüsse neben 'dem starken Beifall nur das Bedauern zurückblieb, so rasch schon am Endziel dieser interessanten Reise angekommen zu sein. Herr Dr. E. Eg-olf führte alsdann noch einige Teile seines Films von einer Amerikareise vor, die die Zuschauer besonders mit dem Großstadtleben und -Verkehr und der Weltausstellung in Chicago bekannt machte. Kurz nach 23 Uhr konnte Herr M. Gassmann den interessanten Vortragsabend mit bestem Dank an die Referenten schliessen. Die autotechnischen Kontrollen finden immer noch regstes Interesse. Daa Total der geprüften Wagen i«t nun bereits auf 1672 angestiegen. V der nicht pfeift und rassig in der Bremswirkung ist A. WUST-REBSAMEN R U T I -Zur ich postwendend T. C. S. Der englische Bremsbelag' TELEPHON 54 ORADID BRAKS LIHINO Alle Ersatzteile I zu Originalpreisen aller Modell« Spezialmaschincn zum präzisen Aosschleifen von Zylindern and Neaiagernng per Kurbelwelle zu vorteilhaften Preisen. TH. WILLY, LUZERN (Tel.22.235) offizieller Fordvertreter AUTO-SEKTION ZÜRICH. Resolution für den Ausbau unterer 1. Klas*-Strassen. Die am lö. Dezembet a. c. in Hinwil von über 180 Automobilisten d?« Zürcher Oberlandes besuchte Versammlung der Auto-Sektion Zürich nahm folgende Resolution zu Händen des Regienmgsrates einstimmig an: « Die von über 180 Automobilisten des Zürcher Oberlandes am 15. Dezember in Hinwil besuchte Versammlung des T. C. S., Sektion Zürich, gibt hier einmütig dem dringenden Wunsche Ausdnick, dass der Regierungsrat den Ausbau der 1. Klass- Strassen auf dem Lande, die nicht unter die Bezeichnung «Durchgangstrassen » kommen, seine vermehrte Aufmerksamkeit schenke. Die Verwendung; der vielen Arbeitslosen des Zürcher Oberlandes für die Ausbesserung dieser Strassen würde viel zur Verminderung der Arbeitslosigkeit beitragen und vielen Familienvätern Brot und Verdienst brineen. » Schweizerischer Kongress für Touristik und Verkehrs 1934. Der Ausschuss des Schweiz. Fremdenverkehrsverbandes beschloss Ende Mai/Anfang Juni 1934 einen Touristikkongresa in Bern abzuhalten, die Veranstaltung jedoch in einfachstem Rahmen durchzuführen und von besondern Festlichkeiten abzusehen. Die Regierung -des Kantons Bern hat die Organisation übernommen mit Herrn Regierungsrat Bösiger als Präsident des Organisationskomitees an der Spitze. CHAUFFEUR-VEREIN ZÜRICH Verehrte Ehren-, Frei-, Passiv- und Aktivmitglieder! Allen Reishauer Werkzeuge A. 6. Zürich, Telephon 33.696 unsern lieben Mitgliedern, sowie Angehörigen, Freunden und Gönnern, entbieten wir die besten Wünsche und Grüsse zu Weihnachten 1933! Der Vorstand. N. B. Nächste Monatsversammlung findet am 3. Januar 1934 im Du Pont statt. Die Mitglieder sind gebeten, diesen Abend zu reservieren, ist es doch die letzte Veranstaltung vor der Generalversammlung. Monatsversammlung. In Anbetracht der wichtigen vorliegenden Geschäfte zur bevorstehenden Genera'versammlung wäre ein stärkerer Besuch erwünscht gewesen. Unter Mutationen waren je ein Passiv- und ein Aktivmitglied zum Ein- wie auch zum Austritte zu verzeichnen. Infolge der durch die Mitgliederbereinigung entstehenden verringerten Mitgliederzahl, forderte der Vorsitzende sämtliche Clubangehörige auf, sich energisch der MitgHederwerbung anzunehmen. Der Antrag, dass diejenigen Mitglieder, welche bei Domizilwechsel ihre neue Adresse dem Vorstande nicht mitteilen, für eventuell entstehende Spesen belastet werden, wurde von der Versammlung einstimmig genehmigt. Anträge für das Jahreeprogramm 1934 seitens der Mitglieder sind an der nächsten Monatsversammlung vorzubringen. Auch der Antrag, am Silvesterabend am Stammtisch im «Zeughauskeller» einen gemütlichen Familienhock zu veranstalten, wurde einstimmig genehmigt. - Die Hauptkaasarevision, die beim ersten Kassier erfolgen wird, wurde auf 23. Januar 1934 angesetzt. Ferner verlas der Vorsitzende ein Rundschreiben, das an alle rückständigen Mitglieder als Mahnung zur Begleichung ihrer offenen Beiträge gesandt wird. Wie schon erwähnt, wird nun streng statutengemäss vorgegangen; zum Aus-' schhiss erklärte Mitglieder werden im Organ, sowie den Berufsvereinen mit Namen publiziert. Zwecks Einübung des unserem Präsidenten gewidmeten Vereinsliedes werden die singfähigen Mitglieder gebeten, sich beim Vorstande zu melden. Ferner setzte der Vorsitzende die Anwesenden über eine vorzunehmende Statutenrevision in Kenntnis und bittet diese, die Statuten durchzuprüfen und allfällig nichtpassende Paragraphen sowie Wünsche und Anregungen dem Vorstande bekanntzugeben. An Hand des an der Versammlung vorgelegten Entwurfes werden nun dje Traktandenzirkulare zur Generalversammlung 1934 in Druck gegeben. Anträge sowie spezielle Wünsche betreffs Traktandenliste zur Generalversammlung müssen schriftlich mit Begründung bis spätestens 27. JanuaT 1934, dem Präsidenten eingereicht werden. Unter Traktandum Diverses wurden noch einige Geschäftsempfehlungen und Offerten verlesen. Nach rascher Erledigung der Traktanden schloss sodann der Vorsitzende um 22% Uhr mit einem Dankeswort für das Erscheinen die Sitzung. N. B. Die Mitglieder sind dringend gebeten; die von unserem Kassier versandten Nachnahmen ausnahmslos einzulösen. H. G. MILITÄR-MOTORFAHRER-VERBAND DER ZENTRALSCHWEIZ. Trotz den vielen Veranstaltungen hatte es der M.V.Z. gewagt, auf Sonntag, den 10. Dezember, seine Mitglieder sowie- weitere dem Verbände noch nicht angehörende Motorfahrer zu einer Versammlung einzuberufen. Wie erwartet, hatte sich auch eine schöne Anzahl von Auswärts eingefunden. Nach Bereinigung der Statuten, die nun endgültig für 2 Jahre festgesetzt gleich unentbehrlich als Garagen- Werkzeug wie für Privatwagen. Preis Fr. 28.— Prima Schweizerfabrikat den Felgenöffner Automat. Bremsvorrichtungen für Zweiradanhänger liefert in einfachster, bestbewährtester Ausführung, fertig eingebaut zum Preise von Fr. 150.-bis 200.- W. STURZINGER, mech. Werkstätte UESSLINGEN (Frauenfeld) - Tel. 28 wurden, konnten di« laufenden Korrespondenzen erledigt werden. Allseitig wurde das Schreiben von unserm Ehrenmitfliede Herrn Oberst E. Ruf, das uns ein interessantes Tätigkeitsprogramm für das kommende Jahr bot, Behr begrüsst. Bemerkenswerte Vorschläge sind: technische und militärische Vorträte, sowie Exkursionen und Besichtigungen von Werken. Ferner wurde ein ausserordenüicher Beitrat in die Verbandskasse aufgenommen. Nach reger Diskussion wurde die Versammlung um 18.30 Uhr geschlossen. B. VEREINIGUNG BERNISCHER MOTORFAH- RER-OFFIZIERE. Auf eine von den Herren Hauptmann Tschan und Leutnant Streun ergriffene Ini- tiative hin, werden sich inskünftig, wie am letzten Donnerstag an gut besuchter Versammlung beschlossen, die Motorfahrer-Offiziere aus dem Rayon der Stadt Bern jeweils am letzten Dienstag des Monats tu gemütlichem kameradschaftlichem Zusammensein im Cafe Zytgloggen, Bern, treffen. y. Amtliche Mitteilungen Bekantmachung der kantonal - zürcherischen Polizeidirektion Ober den Verkehr mit Motorfahrzeugen und Fahrrädern. Das Bundesgesetz über den Motorfahrzeug- und Fahrradverkehr vom 15. März 1932 und die zugehörige Vollziehungsverordnung vom 25. November 1032 schreiben VOT, dass schon ab 1. Januar 1933 jedes Fahrrad vorn mit einem am Fahrrad angebrachten weissen, nicht blendenden Licht, dessen Lichtkegel nicht über 25 m weit reichen darf, und hinten mit einem nach rückwärta wirkenden Leuchtzeichen versehen sein muss. Daa Leuchtzeichen kann eine rote oder orangefarbige Reflexlinse (Katzenauge) von mindestens 3,5 bis höchstens 5 cm Durchmesser oder ein rotes oder orangefarbiges Licht sein. Die Linse muss so beschaffen sein, dass sie, wenn sief durch die Scheinwerfer eines Motorfahrzeuges beleuchtet wird, auf eine Entfernung von 100 m gut erkannt werden kann. Ihr Streuwinkel muss nach beiden Seiten, von der Mittel* linie gemessen, 30 Grad betragen. Zur Anbringung dieser Linse haben die Radfahrer nun 11 Monate Zeit gehabt. Die zuständigen Organe werden daher ersucht, Fehlbare nunmehr zu verzeigen bzw. zu büssen. An Motorfahrzeugen sind schon von Anfang dieses Jahres die Sucherlampen und technisch nicht erforderliche, hervorstehende Bestandteile, die bei engem Verkehr oder bei Zusammenstössen gefährlich werden können, wie*Kühlerfiguren und dergleichen verboten. Für die Anbringung der vorgeschriebenen Vorrichtungen an den Motorfahrzeugen (ausgenommen die Bereifung an Anhängern) geht laut Artikel 82 VV. der Uebergangsbestimmungen die Frist mit 31. Dezember 1933 zu Ende. Trotzdem bereits 11 Monate verstrichen sind, haben sich eine gre-sse Zahl Radfahrer wie auch Motorfahrzeughalter nicht die Mühe genommen, ihr Fahrzeug den neuen Vorschriften anzupassen. Fahrzeughalter und Führer, die ab 1. Januar 1934 mit einem den Vorschriften nicht entsprechenden Fahrzeug betroffen werden, werden unnachsichtlich verzeigt und gebüsst. Direktion der Polizei. Liste der Strassensperrungen und Verkehrserschwerungen Bulletin Nr. 52 vom 21.—27. Dezember 1933. Bern,, Kreis I: S p e r r u n I: Sigriswil - Tschingel- Strasse. vorüheTgehend bis ca. Ende Dezember', Umleitung via Gunten-Langenschachen. Gemeinde Steffisburg vom Glockental bis zur Kreuzung der Bernstrasse bis Ende Januar 1934. Die übrigen Sperrungen in allen Kantonen bleiben «ich gleich wie im Bulletin No. 51 vom 14. bis 20. Dezember 1933. Briefkasten der Redaktion Das Kompliment der Automoblllndustrie. Die bekannte belgische Autotnobilfabrik Minerva Motors S. A., Antwerpen, schreibt uns: « Nous profitons de l'occasion, qui nous est ici ouverte, pour vous dire tont l'interet que presente vfltre revu© pour notre service documentation. — Parmi les nombreuses revues automobiles qui nous assurent le service de leurs publications, c'cst toujours la Revue Automobile Suisse qui nous fournlt la documentation la plus interessante.» Ausländische Anerkennung. Die Hauptsehriftleitung der « Autobahn », des deutschen Fachblattes für das Autobahnwesen hat ihr Abonnement auf unser Blatt, erneuert und dabei die «A. R. > als « hochinteressante Zeitschrift» bezeichnet, < auf deren Bezug grösster Wert gelegt wird ». » Die «A.-R.» ein gern gesehener Gast! Herr Dr. C. K. schreibt uns bei Einsendung einer Rätsellösung: «Die mit Beilage ist bei uns seit Jahren ein gern gesehener Gast, der jeweilen mit Ungeduld erwartet wird!» Reklameteil Wie wir von der Austin Motor Company Limited vernehmen, erhalten deren Schweizer Agenten in nächster Zeit Vorführungswagen sämtlicher Modelle des Produktionsprogramme« 1934. Die neuen modernen Linien, der tiefe Chassisrahmen in X-Form und das mit vier Gängen ausgestattete Synchromeshgetriebe haben dem neuen Modell eine sehr gute Aufnahme seitens des Publikums verschafft, weshalb anlässlich des letzten Pariser Sa- Ions der Austin-Stand zu den bemerkenswertesten zählte. Die Urteile des Publikums über die Wertschätzung dieser aussergewöhnlich zuverlässigen Wagen waren aussergewöhnlich vorteilhaft. Zu Händen allfälliger Interessenten führen wir nachstehend die Adressen der Schweizer Vertreter an : Westschweiz : Garage de Georgette, 4, avenue Bellefontaine, Lausanne; Zentralschweiz: Importation Automobiles S.A., Weissensteinstrasse 76, Bern: Ostschweiz : Kessler & Co., Dufourstrasse 182, Zürich.