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E_1933_Zeitung_Nr.106

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Strassen Zur

Strassen Zur Offenhaltung des Gotthardpasses im Winter. Der Beschluss der Versammlung der schweizerischen Autostrassen-Vereinigung, sich für die ganzjährige Offenhaltung des Julierpasses einzusetzen, hat im Kanton Tessin nicht eitel Freude ausgelöst. Vor allem wurde es empfunden, dass z-u dieser Versammlung kein Vertreter des Tessins eingeladen worden war. Der Staatsrat des Kantons Tessin hat denn auch sofort Stellung zu der ganzen Frage genommen und ist an die schweizerische Autostrassen-Verekiigung gelangt, mit der Forderung auch für die Offenhaltung des Gotthardes einzutreten. Ebenso machte er die S.B.B, darauf aufmerksam, wie nachteilig die Offenhaltung des Julierpasses sich für den Autotransitverkehr durch den Qotthard auswirken müsste. Er verlangt deshalb sofortige Herabsetzung der Kosten für den Automobilverlad durch den Gotthard. Auch im Grossen Rat wurde eine Interpellation eingebracht, die die Frage der Offenhaltung des Gotthard anschnitt, und die darauf hinwies, dass bereits vom kantonale_n Baudepartement ein Projekt ausgearbeitet worden sei. In der Beantwortung der Interpellation wurde mitgeteilt, dass an die Bundesbahnen und die schweizerische Autostrassenvereinigung bereits Eingaben gemacht worden seien und dass beabsichtigt sei. noch direkt an den Bundesrat in dieser Angelegenheit zu gelangen. Es ist erfreulich, konstatieren zu können, wie rege plötzlich das Interesse für die Offenhaltung unserer Alpenstrassen ist. Vergessen wir aber nicht, dass es in erster Linie darauf ankommt, wenigstens eine Strasse offen zu halten und zwar wenn möglich schon diesen Winter, und da scheint uns, nach ganz objektiver Beurteilung, nun doch dem Julier die Priorität zuzukommen. Lr. Militärische Hilfe bei der Offenhaltung von Alpenstrassen im Winter. In der «Neuen Bündner Zeitung» stellt ein Einsender die Frage, ob die Offenhaltung des Juliers im Winter 1933 nicht eventuell mit militärischer Hilfe möglich wäre. Der Vorschlag hat im ersten Augenblick etwas Bestechendes an sich. Bei näherer Prüfung der Frage aber wird er wohl kaum realisierbar sein. Militärische Hilfe wurde bis jetzt nur in ganz ausserordentlichen Fällen bei Katastrophen beigezogen, wo es darauf ankam, möglichst rasch Unterstützung zu bringen. Das Militärdepartement hat aber schon verschiedentlich erklärt, dass zu weitgehenderer Mitarbeit das Militär nicht beigezogen werden könne. Dieser Standpunkt ist bei unserer ohnehin ausserordentlich kurzen Ausbildungszeit auch ohne weiteres verständlich. Wenn man heute die Zeit, die zur Ausbildung unserer Truppen zur Verfügung steht, als viel zu" kurz erachtet, so kann man nicht gleichzeitig dafür eintreten, dass diese Truppen noch anderweitig verwende* werden. Wie z. B. eine militärische Mitarbeit bei der Offenhaltung des Julier organisiert werden könnte, ist auch nicht leicht einzusehen. Man stelle sich die Aufbietung der nötigen Mannschaften bei eintretendem Winter und jedem neuen Schneefall vor und man wird einsehen, wie viele Schwierigkeiten und Unzukömmlichkeiten dabei entstehen würden. Zudem könnten die Wehrmäraner nicht länger als für die Dauer eines obligatorischen Wiederholungskurses aufgeboten werden. Uns scheint deshalb der Vorschlag undurchführbar und wir glauben uns darin "einig mit den offiziellen Stellen des Militärdepartementes. Antostrasse auf die Rtei. Am 17. Dezember erteilte die Korporationsgemeinde von Weggis eine Konzession für den Bau einer Automobilstrasse auf die Rigi. Der Konzessionsvertra? läuft über die Dauer von 50 Jahren. Um die Konzession eingekommen ist ein Weggiser Bürger, Fred Dolder in Zürich, dem nun das Recht eingeräumt worden ist, auf der neuen Strasse, die durch das Gebiet der Korporationsgemeinde Weggis führen soll. Taxen zu erheben und Rennen zu veranstalten. Die Strasse soll von Weggis aus auf der bisherigen Rigistrasse bis zum Hüttenberg führen, bis wohin heute schon eine fahrbare Strasse besteht. Vorgesehen ist eine Verbreiterung auf 6,5 m. Von Hüttenberg: aus soll das neue Strassenstück 6 m breit über Grütalp zum Rigi-Kaltbad führen. Bei den Hotels *?igi-Ka'thad sol'^n Parkplätze für tausend Automobile erstellt werden. Zur Inangriffnahme des Werkes muss noch die Genehmigung des Luzerner Regierungsrates eingeholt werden. Für die Finanzierung des Baues, der etwa 2 Mill. Fr. kosten soll, AUTOMOBIL-REVUE 1933 - N" 106 ist die Gründung einer Aktiengesellschaft vorgesehen. Es ist dies nicht das erste Projekt, das sich mit dem Bau einer Strasse auf die Rigi befasst. Wir haben schon s. Zt. in der «Automobil-Revue» auf dasjenige Projekt hingewiesen, das eine Automobilstrasse von Gersau aus auf die Rigi vorsah. Die Vorteile, die eine Strasse auf die Rigi bringen würde, sind auf der Hand liegend. Einmal könnten eine grosse Menge Arbeitsloser beschäftigt werden und zweitens brächte eine Automobilverbindung selbstverständlich für sämtliche Rigihotels eine gewaltige Steigerung ihres Fremdenverkehrs. Abzuwarten ist jetzt noch, ob sich das grosszügige Projekt auch in finanzieller Hinsicht in die Wirklichkeit umsetzen lässt. Lr. Atuslamd Zentralisierung des deutschen Strassennetzes. Das gesamte Landstrassenwesen, welches bisher vom Reichsministerium betraut wurde, ist nach einem Kabinettbeschluss von diesem abgetrennt und einer besonderen Stelle, dem Generalinspektorat für das deutsche Strassenwesen, unterstellt worden. Damit ist die zentrale Behörde geschaffen worden, welche im Interesse eines einheitlichen Ausbaues des nationalen Verkehrsnetzes seit Jahren von der Kraftverkehrswirtschaft gefordert wurde. Man hat ausgerechnet, dass bis dato über 60.000 behördliche Instanzen am Strassenbau ein Mitspracherecht hatten, wodurch eine äusserst nachteilige Zersplitterung der Kräfte unvermeidlich war. Der Geschäftsbereich des neuen Generalinspektors umfasst nicht nur die sich aus dem Gesetz für die Errichtung der Reichsautobahnen ergebenden Aufgaben, sondern auch den Unterhalt des gesamten Landstrassennetzes, soweit dies bisher der Zuständigkeit des Verkehrsministers unterstand. B. Zum Bau des deutschen Autostrassennetzes äusserte sich kürzlich der Generalinspektor für das deutsche Strassenbauwesen in einer Pressekonferenz. Er teilte mit, dass zur Zeit 8 über das Land verteilte Bauleitungen die in Angriff genommenen Anlagen von Autostrassen überwachen. Bis zum Frühjahr sollen rund 1200 km Strassenlänge baureif gemacht werden. Im Jahre 1934 werden sich wenigstens 1500 km Autostrassen im Bau befinden. Das gesamte Programm sieht die Anlage von 7000 km Autobahnen vor, deren Erstellung sich auf 6 Jahre verteilt. Die Frage der Beleuchtung dieser Autostrassen ist noch nicht abgeklärt, soll aber durch zahlreiche Versuche einer baldigen befriedigenden Lösung entgegengeführt werden, z. Berlins Verkehrsschupo nachts in Weiss. An verschiedenen Plätzen etehen jetzt abends Verkehrsposten mit einem weissen Mantel und Tschako bekleidet, damit sie in der Dunkelheit besser ersichtlich sind. Abonnementserneuerung Im Ausland. Um einen Unterbruch in der Bedienung zu veThindern, bitten wir alle Bezüger im Ausland, ihr Abonnement für 1934 rechtzeitig zu erneuern. In den folgenden, der bezüglichen internationalen Uebereinkunft beigetretenen Ländern kann die Bestellung direkt beim Postamt am Wohnort des Zeitungsempfängers zu einer gegenüber dem Schweizerpreis nur um die ausländische Zeitungi"- taxe erhöhten Gebühr erfolgen: Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Estland, Lettland. Frankreich, Italien, Litauen, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Oesterreich, Portugal, Bumänien, Schweden, Tschechoslowakei, Ungarn. Wo beim Postamt des Zeitungsempfängers Unklarheiten bestehen bzw wo die postamtliche Bestellung in einem dieser Länder nicht angenommen wird, wolle uns der Bezüger dies mitteilei] Erfolgt die Bestellung aiis diesen Ländern direkt bei uns oder handelt es sich 'um Staaten, mit welchen keine bezügliche postalische Vereinbarung besteht, so kann der Versand nicht zur Zeitungstaxe erfolgen, sondern es kommt dann die teurere Auslands-Drucksacbengebühr in Betracht. Das Abonnement beträgt in diesem Fall schweiz. Fr. 8.— im halben Jahr, für England, Italien und Nord-Amerika, sowie einige andere überseeische Staaten Fr. 10.. Die Zahlung muss alsdann ebenfalls direkt an uns erfolgen; sie kann durch internationale Postanweisung, Postgiro (auf unsere Rechnung III 414 Bern) oder mittels Bankcheck vorgenommen werden Verlag Automobil-Revue, Bern. Da, wählen Sie! Je grösser die Auswahl ist, desto vorteilhafter lässt sich ein Objekt erwerben - vorteilhaft nicht nur in bezug auf den Preis, sondern auch auf die Eigenschaften, die sich nach Ihren individuellen Anforderungen richten müssen. Ein Kaufgesuch durch die «Automobil- Revue» verschafft gewöhnlich eine grosse Zahl von Offerten. Die für Ihre Verhältnisse am besten passendste auszuwählen, ist nachher eine Kleinigkeit. Ili,"""illl)flll »im. ffiiipuiiiii«'«»"- 4. .:# uimininmnni Die günstigste Occasion finden Sie durch eine kleine Anzeige in der Automobil-Revue spielend leichtes Anspringen des Motors

N° 106 - 1933 AUTOMOBIL-REVUE Die Exporte von Automobilen (zehn) und Bestandteilen verzeichnen eine Wertzunahme von 0,96 auf 1,40 Mill. Franken. Aus nachstehender Zusammenstellung geht die Beteiligung der einzelnen in Betracht kommenden Zollkategorien am Oktober-Aussenhandel im Vergleich zu demjenigen des Vorjahres hervor. Einfuhr 1933 1932 a 2,51% 2,10% b 0,07% 0,11% c 8,11% 5,15% d 87,42% 41,87% e 19,11% 27,11% f 25,91% 21,15% 43,78% \A 0,28% 0,22% 0,002% h 0,24% 0,01% i 0,83% 0,63% \\ 5,37% 1,60% 0,15% 0.04% Am Einfuhrgeschäft Belgien Unser Motorfahrzeug-Aussenhandel (Fortsetzung von Seite 2) Niederlande Grossbritannien Irland Spanien Schweden Tsoheehoslow, Kanada. Ver. Staaten Stack a 22 b 1 o 49 d 44 e 13 f 7 k 1 a d 2 e 3 f 1 a 3 b o 1 d 66 e 13 f 1 k a K b c 25 d 5401 e f g k 1 f k1f a IS o 22 d 43 e 16 f 1 f f k k f a o 61 23 a k* 40.60 2.59* 356.61 456.81 200.79 291.30 1.84 34 57 117.62 2.37 48 24.15 33.94 21.19 10 4.07 8 6.96 692.74 169.57 110.24 1.45 1.80 10.21 20 3.19 14 166.67 621.25 123.30 79.56 2.15 4.98 7 2.11 8.82 69.90 17 18 43 8 4 39.04 151.66 464.27 228.95 31.98 25 5.78 17 6.83 2 16 ' 16 17 10.10 6.44 60.97 1302.83 917.10 737.68 11.07 67.21 14.25 Ausfuhr 1933 1932 1,94% 0,09% 3,43% — 0,82% — Wert In Fr. 25.669 1.690 100.903 185.360 106.900 201.201 943 52 450 102.468 2.455 566 8.800 15.935 16.455 25 165 3.881 100 1.816 142.446 47.863 66.934 544 6.600 13.708 197 2.818 ' 105 53.480 205.954 48.900 48.799 1.145 7.129 428 1.918 10.000 27.476 257 412 493 48 50 29.882 48.885 137.530 50.140 14.390 75 6.573 180 3.042 25 150 200 278 10.550 3.694 15.550 328.039 250.099 318.481 4.999 18.369 16.461 431 37,15% 0,22% 58,44% 0,76% 53,05% 0,31% sind die einzelnen Staaten folgendermassen beteiligt: Deutschland Oesterreich Frankreich Italien 728.091 41.946 284.089 368.758 40.063 691 286.655 3.042 25 350 278 10.550 956.123 Oktober 1933 a 49 95.93 68.428 b 1 2.81 1.895 0 103 732.87 220.634 d 322 3570.87 1.018.129 e 115 1678.65 519.837 f 36 1342.56 704.954 g 16.89 7.779 h 2.14 6.652 1 4 74.61 21.861 k 153.48 146.289 1 3.24 4.103 2.720.561 630 7674.05 Oktober 1932 a 38 96.59 72.176 b 3.81 3.978 o 82 644.66 176.810 d 381 4195.04 1.437.189 158 2286.21 930.510 33 1145.44 725.847 1 23.13 7.662 24 433 48.63 21.610 k 42.72 55.048 1 02 1.640 3.432.803 695 8387.29 Abnahme der Eintuhr 71.224 Die Vereinigten Staaten, als hauptsächlichste Lieferanten, sahen sich gezwungen, ihre Importquote von 56,15% im Oktober 193.2 auf 35,14% zu ermässigen. Das Total der amerikanischen Lieferungen im Oktober 1933 repräsentiert nur noch eine Quote von 49,92' Prozent ihrer vorjährigen Oktoberlieferungen und 44,75% der diesjährigen September- Exporte. Wie aus der Zusammenstellung hervorgeht, vermochten hingegen die europäischen Lieferanten ihren quotenmässigen Anteil zu erhöhen, so Deutschland von 14,96 auf 26,76%, Italien von 11,80 auf 13,55%, Grossbritannien von 5,98 auf 10,53% und Frankreich von 8,11 auf 10,44%. Diese Entwicklung, d. h. die Vergrößerung der prozentualen Anteile unserer hauptsächlichsten Automobilversorger mit Ausnahme der Vereinigten Staaten ist besonders hervorzuheben. An unserem Exportgeschäft sind, wie aus nachstehender Tabelle hervorgeht, 37 Staaten interessiert. Oktober 1932 a f i k 1 a ke 2.53 18 702.39 6.48 3 3.37 7.63 5 3.86 8.03 286.10 68.28 16 42 8.82 77.64 30 23.31 1.09 3 40.89 178.43 13 8.42 67.48 31.90 24.39 4 79.77 3.66 2.89 7 2.65 10.74 17.22 1 24 32 3 18.92 1.58 110.77 12.14 1 6.22 82.91 173 1.48 1 3.73 2.58 252.40 23 1.35 32, 63 4.30 57 10 2.07 71 19.23 1 2.22 66 2.80 15 214.53 9 1.97 76 89 79 10 2406.42 39.70 631.96 15.10 438.49 2.77 Wert In Fr. 4.449 120 171.302 9.233 45 3.658 10.106 60 3.718 1.500 68.856 72.453 162 225 10.000 59.198 40 18.537 2.832 128 28.107 173.825 125 3.287 64.111 13.240 35.735 243 68.592 3.995 216 3.237 45 2.975 138 12.137 13.567 40 274 598 16 8.796 950 42.235 34.057 30 9.693 61.700 1.199 10 1.167 60 5.336 8.272 224.238 17 395 1.293 298 810 4.350 603 114 1.692 623 9.945 10 2.749 547 3.821 179 113.869 105 1.056 5.571 1.204 1.366 33.080 357.966 2.150 563.207 7.303 8 1128.02 Zunahme der Ansiuhr 446.938 4.350 603 1.806 623 12.704 647 3.821 179 113.869 105 1.056 5.571 1.204 1.366 Wie seit jeher steht Russland weiterhin an erster Stelle, indem. 15,90% unserer Automobilzubehörexporte für Russland' bestimmt waren, wobei es sich bekanntlich in erster Linie um elektrische Ausrüstungsmaterialien handelt. An zweiter Stelle steht Belgien mit 14,33%, gefolgt von Deutschland mit 13,20%, Frankreich mit 10,39%, Kolumbien mit 8,85 %, Italien mit 6,45%, Polen mit 6,10%, Spanien und die Tschechoslowakei mit je 5,14%, die Niederlande mit 4,89%, Grossbritannien mit 3,49%, Schweden mit 1,89 %, Oesterreich mit 0,98 %, Rumänien mit 0,96%, Japan mit 0,90%. Nicht weniger als 98,61 % wurden von diesen 15 Staaten abgenommen, während die übrigen 22 Bezugsländer sich in den Rest von 1,39 % teilen, a Spritbeimischungszwang in der Tschechoslowakei, Die tschechische Regierung hat "den Beschluss gefasst, ab Januar 1934 den 30prozetitigen Spritbeimischungszwang für das gesamte tschechische Staatsgebiet einzuführen. Demnächst wird ein diesbezügliches Ermächtigungsgesetz erlassen werden. Damit gehört die Tschechoslowakei in die Reihe derjenigen Staaten, die im Vergleich zu den übrigen Ländern der Welt, sich durch eine besonders hohe Beimischungsquote auszeichnen. s= 10 185.104 963.706 Economte cTessence et dnufle Augmentation de rendement Pas de montee d'huile Pas de mattage des gorges Pas de serrage, ni grippage NORGES Rectification de cylindres Pistons en alliage d'aluminium pour tous moteurs. Soupapes en acier inoxydable ä haute teneur de chrome ou au silcKrome. Rectification de vilebrequins sur machines speciales. Regulage de coussinets de bielles et de paliers. Coussinets de bielles et de Carters mandrines 2 foLs plus durables que des coussfnefs ordinairas,