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E_1933_Zeitung_Nr.107

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Luftfahrt Flug über den

Luftfahrt Flug über den bolivianischen Chaco. Von Philip Vacano. Als klein« Kostprobe bringen wir mit Genehmigung des Verlages Fretz und Waemuth, Zürich, im folgenden ein Kapitel aus dem kürzlich besprochenen Buch c Vier Schweizer Flieger berichten». Es handelt sich daibei um eine Episode aus der abenteuerreichen Zeit, in welcher Hauptmann Vacano als Fluginstruktor und Organisator der Militäraviatik in Bolivien tätig war. In Villa Montes sass ich drei volle Wochen fest. Ich hatte grosse Schwierigkeiten, die notwendigen Betriebsstoffe nach dem Endziel meiner Flugreise, dem Posten Esteros, schaffen zu lassen. Dieser militärische Hauptstützpunkt der Bolivianer im Chaco lag etwa 350 Kilometer entfernt am Unterlauf des Pilcomayoflusses. Erst nach einer durch mich veranlassten, energischen Intervention des Präsidenten der Republik, fand endlich der alte General und Allgewaltige des Chacos die notwendigen Transportmittel. Ein historischer Zweiräderkarren mit fünf Maultieren, vier Begleitsoldaten und ein altes Fordautomobil vereinigten sich zu einem abenteuerlichen Zug, um die notwendigen 700 Liter Benzin nach Esteros zu transportieren. Fünfzig Meter von der letzten Hütte des Dörfchens Villa Montes entfernt verschwand die Kolonne im Urwald. Sie wäre dem Schlachttross eines modernisierten Don Quijote würdig gewesen. Zwei Wochen später sah ich ihre Ankunft in Esteros. Nur der alte Fordwagen und zwei Soldaten waren übriggeblieben und dazu 100 Liter Benzin. Der Maultierkarren war zerbrochen und irgendwo liegengeblieben. Dia Maultiere waren eingegangen und zwei Soldaten an Malaria erkrankt auf einem Zwischenposten zurückgeblieben. Mit dem Fiugzeug habe ich dieselbe Strecke und dazu noch grosse Umwege über den unerforschten Chaco in vier Stunden bewältigt. Der Wegweiser für meine letzte Flugetappe Villa Montes-Esteros war der Pilcomayofluss mit seinen unzähligen Wasserarmen und Windungen. Beidseitig des Stromes lag, soweit das Auge reichte, der typische, dichte Buschwald des Chacos. Nur ganz selten überflog ich einige am Flussufer liegende Hütten. Fliegerische und navigatorische Probleme wären auf diesem Flug Wie die Räder eines TraKrors.graben sich die Original nach Esteros keine zu lösen gewesen, hätte ich den Fluss als Wegweiser benützt. Doch links von meinem Flugweg lag nun der weisse Landkartenfleck. Eine Zeitlang sah ich ängstlich von meinern hohen Standort, 2000 Meter über dem Boden, in dieses unerforschte Land hinein. Noch kein Mensch hatte hier hineingeguckt. Wie damals, als ich bei meinem ersten Looping die Zähne aufeinanderbiss und am Höhensteuer zog, so trat ich jetzt mit dem linken Fuss auf mein Seitensteuerpedal. Mein Flugzeug kurvte und stellte sich in Richtung Chacoinland. Nun war ich der fliegende Chacoerforscher. Ich äugelte auf den Urwald hinab und suchte. Was ich suchte, das wusste ich nicht. Ich flog und schaute und sah Urwald, und nur Urwald unter mir. Immer war es derselbe schmutziggrüne Urwald. Nie änderte er seine Farbe und Struktur. Immer war er einsam und verlor sich im Dunst am Horizont. Ich flog eine halbe Stunde immer geradeaus. Etwas Besonderes wollte ich sehen, und als ich weit weg eine kleine, flache Hügelkette entdeckte, war mein Wissensdrang befriedigt. Ich notierte Zeit und Richtung, schätzte die Entfernung, die Höhe und Länge des Zuges. Dann trat ich den Rückflug an. Meinen Sichtbereich schätzte ich auf ungefähr 80 Kilometer. Das genügte aber nicht, dass ich nun, nach einer Kurve von 90 Graden, meine Orientierungsbasis, den Pilcomayofluss, wieder gesehen hätte. Ich musste noch eine ganze Weile weiterfliegen, bis ich ihn sah. In diesen Minuten tatenlosen Wartens, und ohne ein festes Ziel zu sehen, setzte sich einer zu mir, der schon so oft ungebeten in meinem Flugzeug Platz genommen hatte. Er erscheint mir immer angetan mit einer Fliegerhaube und einem weissen Arztmantel. Sein Atem riecht nach Benzin und Oel, nach Blut und verbranntem Menschenfleisch. Früher erzählte er mir von Granaten, Brandgeschossen und englischen Kokarden. Heute fand er ein anderes Thema. Er hielt mir einen gelehrten Vortrag über den Flugmotor. Er schilderte mir, wie viele Rädchen sich in ihm drehen müssten, damit sich der Propeller im gleichen Rhythmus in die Luft hineinbohrt. Alle die kleinen und kleinsten Schrauben zählte er mir auf, die fest in ihren Gewinden sitzen müssten. Nur eine einzige, die sich löst, könnte den ganzen Mechanismus mit einem einzigen Schlag, zum Stillstand bringen. Als er das sagte, schaute er auf meine AUTOMOBIL-REVUE 1933 - N» 107 Hand, die auf dem Gashebe! ruhte und die 150 Pferdekräfte meines Motors dirigierte. Dann zeigte er mir den unendlichen Urwald und sagte mir, dass es dort, jetzt in der Trockenzeit, keinen Tropfen Wasser gäbe. Der Buschwald sei so dicht, dass man täglich höchsten fünf Kilometer durch die selbstgeschlagene Gasse vorwärtskomme. So ganz nebenbei bemerkte er noch, dass es wohl etwa 100 Kilometer weit sei bis zur nächsten Hütte, wo Menschen wohnen. Trotzdem mein Motor in regelmässigem Lauf leise zitternd stampfte und endlich auch in weiter Ferne der Pilcomayofluss wieder auftauchte, musste ich den Erklärungen meines Begleiters zustimmen. Doch je näher wir dem Flusse kamen, um so wortkarger wurde mein ungebetener Passagier. Seine Worte fanden bei mir immer weniger Gehör. Als wir über dem Fluss schwebten, stieg er aus und liess mich allein. Nochmals bekam mein Flugweg entlang des Rio Pilcomayo einen Ausschlag nach dem Chacoinland. Wieder kam mein Begleiter, aber diesmal machte ich Einwände zu seinen technischen Erläuterungen. Er nannte mich darauf einen Dummkopf, der wegen des bisschen schwächlichen Ergeizes sein Leben auf eine zerbrechliche Maschine setze. Im Vertrauen sagte er mir, dass ich sicherlich keinen Funken zufriedener werde, ob ich vom Chaco 100,000 Nach vierstündigem Flug landete ich in Esteros. Ausser den mir nun schon zur Genüge bekannten Chacooffizieren und Soldaten beteiligten sich dort an meinem Empfang neue Gestalten. Es waren braungebrannte Indianer, Männer, Weiber und Kinder, alle nur mit Lendenschürzen bekleidet. Sie gaben mir den Namen «grosser Vogel». Den bolivianischen Offizieren war meine Ankunft ein offizieller Grund zum Saufen. Auch hier war das Bier lauwarm. Schon nach einer Stunde feierlicher Reden waren die Gemüter erhitzt. Der Regimentsarzt erklärte an Paraguay den Krieg. Mich und mein Flugzeug kommandierte er zum Bombenflug auf Asuncion, der Hauptstadt des Feindes. Ich verweigerte seinem Befehl zu gehorchen und erklärte ihm, dass ich kein Söldner sei. Daraufhin nannte er mich einen elenden Feigling. Ich stand auf und ging in meine Hütte. Eine Stunde später, es war schon Nacht, knallte ein Schuss. Eine Frauenstimme schrie. Wachtposten rannten über den Platz. Einige Männerstimmen schienen zu beschwichtigen. Dann wurde es still. Am andern Morgen trug der Kommandant des Postens einen neuen Tropenhelm. Den alten hatte, knapp über der bolivianischen Kokarde, eine Revolverkugel durchschlagen. Die Gattin eines Leutnants, der vom Kommandanten auf einen Aussenposten versetzt worden war, hatte zur Verteidigung ihrer Ehre als Frau, die Kugel verschossen. Dieses Wild-West-Spiel behagte mir nicht Ich Hess mir dass Essen in meine Hütte bringen und wartete auf die Ankunft des Benzintransportes. Verstohlen besuchten mich zwei junge Leutnants und gaben mir durch die Begründung ihrer Bitte, in La Paz ihre Versetzung zu erbitten, Einblick in die Verhältnisse der bolivianischen Schutztruppen im Chaco. Vieles habe ich dort gesehen und noch viel mehr gehört. Noch nie hatte ein Unbeeinflusster den Posten besucht. Nach La Paz wurden Berichte von Expeditionen Quadratkilometer mehr oder weniger gesehen hätte. Und ein bisschen spöttisch klang gesandt, die nie ausgeführt wurden und trotz- einen Haufen Geld gekostet hatten. sein altbekannter Abschiedsgruss von derdem Freundschaft mit ihm und dem Glück der Zufriedenheit. Ich dankte ihm verbindlich für den auf einer Stelle der Landkarte, wo noch Selbst ein neuer Posten war gegründet wor- das Angebot seiner Freundschaft und seines nie ein Bolivianer hingekommen war. Glücks. Das hat noch reichlich Zeit und ist das Letzte, das ich tue und auch dann nur Meine Tätigkeit in Esteros beschränkte dem Zwang des Schicksals folgend. Gerade sich auf die Beobachtung der meteorologischen Verhältnisse und meines Flugzeuges. jetzt fühlte ich kein Bedürfnis nach grösserer Zufriedenheit. Mit meinen ungefähr 80,000 Ich hatte deshalb genügend Müsse, mich eingehender mit dem Studium der in der Um- Quadratkilometern, als erster Mensch gesichteten Neulandes, war ich mehr als zufrieden. gebung angesiedelten Indianer zu beschäftigen. FIu^Mot Z4BN Neuer Geschwindigkeits-Weltrekord für Leichtflugzeuge. Der französische Pilot Delmotte hat am letzten Dienstag vom Pariser Flugplatz Istres aus einen neuen Weltrekord für Leichtflugzeuge der zweiten Kategorie aufgestellt, indem er über eine Distanz von 1000 km eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 332.605 km/St, erreichte. -y- in Eis und Schnee U. sichern so Jhre Fahrt UNION ArG.Bt KETTEN FABRI EL K GENERALVERTRETER! Henri ßachmann. Biei.Spiralstr.12 t3Jel.45.42 Genf, rue de Fribourg 3,Tel. 25641 Zünch.Löwenstr.31.Tel. 58^24 Erhältlich in allen Garagen und Fachgeschäften. bieten Ihnen jede Gewähr für exakte und prompte Ausführung aller vorkommenden Reparaturen, sowie Neuinstallationen an Ihrem Automobil bei billigster Berechnung. 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W107 - 1933 Stvassen Gandriastrasse. Wie wir bereits in Nr. 86 and 89 der «A.-R. > berichtet haben, sind die Arbeiten am schweizerischen Abschnitt dieser berühmten Route in Angriff genommen worden. Zuerst wurde am dritten Teilstück begonnen, demjenigen, das Qandria mit der italienisch-schweizerischen Grenze verbindet. Dieser Tage ist nun die zweite und schwierigste Etappe der Strasse begonnen worden, und im Verlaufe des Monats Januar soll der erste Spatenstich am Teilstück 1 erfolgen, das Castagnola mit der 2. Etappe verbindet und das kürzeste und leichteste darstellt. Die Strasse wird bekanntlich eine Breite von 6 m aufweisen und sehr gut ausgebaute Kurven erhalten. Ihre Gesamtlänge beträgt 3230 m, die durchschnittliche Steigung 3,1 %, die Maximalstefgung 5 %. In den Felspartien oberhalb Qandria und bei der Grotte Helvetia werden die Arbeiten wohl am schwierigsten sein, da hier die Route stückweise in die Felsen eingehauen werden muss. Sie wird über zahlreiche Kunstbauten führen und durch 3 Tunnels, zum Schütze gegen Steinschlag, geschützt werden. = Befahrbarkeit der Pässe. Folgende Pässe sind noch mit Schneeketten befahrbar: Brünig, Kerenzerberg, Maloja, Montets, Morgins, JVIosse, Oberibergeregg, Saanenmöser. Alle übrigen Alpenpässe sind nicht befahrbar. Liste der Strassensperrungen und Verkehrserschwerungen Bulletin Nr. 53 vom 28. Dez. Ms 3. Jan. 1934. Nachdruck verboten. Offizielle Zusammenstellung durch das Sekretariat der Baudirektorenkonferenz. Aargau: Sperrungen: Wettingen • Otelfingen, Verkehr über Würenlos; Ortsverbindungsstrasse von Schinznach-Dorf über die weisse Trotte nach Wallbach gesperrt. Die hölzerne Brücke zwischen Lauffohr und Vogelsang ist für allen Fahrverkehr gesperrt. Bauarbeiten: Aarau-Distelberg; Untersiggenthal, Unterführung; Wohlen-Büelisacker, zwischen Bullenberg u. Büelisacker; Bremgarten, innerorts; Etzgen - Schwaderloch; Rupperswil - Schafisheim; Rheinfelden - Mägden - Maisprach; Menzikon I. 0.; Unterrüti - Merenschwand; Klingnau - Koblenz; Aarburg - Rieshalden; Othmarsingen - Steinhof; Unterentfelden; Rottenschwil - Ans tau. Baselland: Sperrungen: St. Jakobsstrasse, Gemeinde Muttenz, zwischen Freidorf und Warteck; Url: Bauarbeiten: Umleitung für den Durchgangsverkehr von Basel :• Tiach Bern - Luzern über Birsfelden - Schweizerhall. Dauer- bis zirka Ende März 1934. AUTOMOBIL-REVUE Bern, Kreis I: S p e r r u n g :. Sismwil-Tschinjfel- Strasse, vorübergehend bis zirka Ende Dezember; Umleitung via Gunten-Langerischaehen. Gemeinde Steffisburg, vom 'Glockental bis zur Kreuzung der Bernstrasse bis Ende Januar 1934; Umleitung über die. Bahnhofstrasse Steffisburg (am linken Zulgufer) oder via Berntor-Thun. Bauarbeiten: Strasse Zweilütschinen• Grindelwald, Korrektion in der Ortweid; Strasse Hondrich - Aeschi, Strasse ob Hondrich; Siinmentalstrasse bei Oberwil. Kreis II: Sperrungen: Staatsstrasse Metzgerhüsi - Walkringen - Gomerkinden ist zwischen Bigental und Walkringen "für schwere Motorwagen und schwere Pferdefuhrwerke, gesperrt. Umleitung über Biglen - Obergoldbach. Bauarbeiten. Strasse in Gerzensee. Kreis III: Sperrung: Strassenbrücke über Nidau - Büren-Kanäl, Umleitung der Fuhrwerke, Personenautos und Camions (ohne Anhänger) über die Eisenbahnbröcke der Biel - Täuffelen - Ins - Bahn, zulässige Belastung bis 11 Tonnen. Kreis IV: Sperrungen: Schüpbachbrücke an der Bern-Luzern-Strasse; Lastwagenverkehr ganz gesperrt; Personenwagen wird zeitweise ein Fahrbabnstreifen von 3 m Breite freigegeben. Bauarbeiten: Burgdorf - Langnau - Strasse, oberhalb Hasle; Wasen-Fritzenfluh-Strasse im Dorfe Wasen vom «Rössli> bis Hornbachbrücke. Kreis V: Bauarbeiten: St. Ürsanne • Les Malettes, unterhalb Malrang; Les Rangiere - Cornol. Freiburg: Sperrung: Strasse Salavaux - Sugiez von Motier-Vully bis Kantönsgreaze. Bauarbeiten: Strasse Estavayer - Paverne zwischen Montet und Frasses. Genf: Bauarbeiten: Strasse nach Ferney; Strasse Genf-Vandoeuvres bei Vandceuvres; Strasse Genf - Coppet bei Bellevue; Strasse Genf - Chene- Bourg bei Ch§ne-Bourg. St. Gallen: Bauarbeiten: Strasse Sargans - Buchs in Wartau beim Seidenbaum; Strasse Wagen . St Dionys. Luzern: Bauarbeiten: Weggis• Vitznau, bei Vitznau; Strasse Huttwil - Sursee bei Zeil, Ettiawil und Mauonsee; Strasge Ruswil - Luzern bei Ruswil und Hellbühl; Emmenbrüeke I. 0. nnd A. 0.; Strasse Münster - Luzern zwischen Romerswil und Bothenburg; Strasse Emmensee bis Ricbensee; Hitzkirch I. 0.; Strasse Luzern - Udligenswil zwischen Adligenswil und Udligenswil; Strasse Entlebueh-Wolhusen bei Entlebuch; Strasse Altishofen - Willisau zwischen Nebikon und Sch8tz. Neuenburs: Bauarbeiten: Strasse Neuenburg- Peseux I. 0. und A. 0. Nidwaiden: Bauarbeiten: Brünigsträsse Acherbrücke-Delli, südlich am Lopperbenj bis Kantonsgrenze, voraussichtlich den ganzen Winter. Obwalden: Bauarbeiten: Giswil - Lungern, oberhalb Kaiserstuhl; Kerns - St. Nikiaus; Engelberj; - Grafenort. Solothurn: Sperrung: Gempen - Nuglar. Bauarbeiten: Lostorf, innerorts; Bättwil- Witterswil; Beinwil - Erschwil - Büsserach. Tessin: B a u a r b e i t e n : Airolo, innerorts; Biasca- Osogna; Biasca • Malvaglia; Lavorgo-Biaschina; Arbedo - Lumino; Ascona, innerorts. Gotthardstrasse zwischen Erstfeld und Silenen; Gotthardstrasse zwischen Wassen und Goschenen; Seelisbergstrasse. Waadt: Sperrungen: Strasse Vevey- Chatel- St. Denis und alte Strasse Vevey - Lausanne bei Vevey (örtliche Umleitung). .Lausanne-Neuenburg zwischen Yverdon und Tuileries. Bauarbeiten: Veytaux-Villeneuve; Strasse Lausanne - Gen&ve, zwischen Bursinel und Dullyi Strasse St Maurice - Lausanne zwischen Villette und Cully; Strasse sortie de Leysin; Strasse Laueanne-Neuenburg zwischen Yverdon und Grandson; St. Livres - Lavigny, südlich von St. Livres. Zug: Bauarbeiten. Strasse Zug - Arth zwischen Zug und St. Adrian. Zörlch: Sperrungen: Dürnten - Tannerstrasse, zwischen Grenze Rüti bis Konsumgebäude; Umleitung: Durchgangsverkehr über Dürnten - Bubikon; Lokalverkehr- in der Richtung Dürnten-Rüti durch die Florastrasse; Uster - Mönchaltorf bis Kies. Strasse Uster - Riedikön - Mönchaltorf von Kies bis Mönchaltorf gesperrt. Der Verkehr in dieser Richtung wird über Rellikon umgeleitet. Verkehr Richtung Mönchaltorf-Uster auf der Strasse längs der Strassenbahn gestattet Watt: Strasse RegensdorkWatt für den Fahrverkehr gänzlich gesperrt; Zufahrt nach Watt erfolgt über Adlikon oder Seebacb-Katzenrüti. Stäfa: Rainstrasse wegen Kanalisation. Bergstrasse - Uelikon bis ca. Ende Dezember. Bauarbeiten: Adliswil: Albisstrasse zwischen Bahnhofstrasse und dem Bahnübergang. Pfäffikon: Die Usterstrasse zwischen Obermattstrasee und Faichrüti; Maur: Fällanden-Mönchaltdorf. Männedorf: Seestrasse zwischen Langackerstrasse: und Hafenanlage. Seestrasse von Rietliau bis Tiefenhof; Seestrasse zwischen Dorfbachbrücke und der Fabrik Terlinden in Goldbach; Bauma: Tösetalstrasse zwischen Wyden und Bauma. 7k. C. S. SEKTION ZUG. MotorfahrzeugprQfungen. Die amtliche Prüfung der Motorfahrzeuge bat im Kanton Zug eine umfassende und grosszügige Erledigung erfahren. Durch eine diesbezügliche Eingabe der Sektion veranlasse lud der Baudirektor des Kantons Zug «ämtliche Motorfahrzeugverbände (Automobil- und MotorfahTerverband A. C S., T. G. S. und Motorfahrerverband) zu einer Konferenz ein, an der eine amtliche Kontrolle der im Kanton domizilierten Fahrzeuge beschlossen wurde. Zu derselben wurden durch die Presse und die Verbände eämtliche im Kanton zugelassenen Motorfahrzeughalter eingeladen. Die kantonale Motorfahrzeugkontrolle organisierte unter der Leitung ihres Chefs, Polizeikorporal Kürsteiner, nach Instruktion seitens des Chefexperten der Motorfahrzeugkontrolle des Kantons Zürich die Prüfungen invorzüglicher Weise. Denselben unterzogen sich im Verlaufe von sechs Abenden 498 Personen- und Lastwagen, 12 Anhänger und 57 Motorräder. Der Aufnahmebestand wurde von 5 verschiedenen Kontrollsektionen auf einer detaillierten Karte aufgenommen und bescheinigt Die Kontrollkarte wird den Fahrzeughaltern ausgehändigt. Zur Deckung •der Unkosten wurde pro Automobil eine Gebühr von 2 Fr., pro Motorrad von 1 Fr. erhoben. - Der Kanton Zug verzeichnete Ende Oktober einen Automobilbestand von insgesamt 772 Personen- und Lastwagen, von dem nuT 498 Einheiten oder 66% amtlich geprüft worden sind. Von den im•"' Kanton domizilierten Motorrädern erschienen 25%. Die Vornahme der Prüfungen stellte angesichts der grossen Kälte in der Woche vor Weihnachten an die Funktionäre und jhr Hilfspersonal ungewöhnliche Ansprüche. Der Kanton Zug dürfte unseres Wissens der einzige Kanton sein, der die Prüfung der Motorfahrzeuge auf ihre technische Ausrüstung in dieser grosszügigen Form selbst angeordnet und dabei, einen so hohen Prozentsatz der Fahrzeuge seines Gebiets geprüft bat. In andern Kantonen sind solche Prüfungen nur von einzelnen Verbänden in Verbindung mit den amtlichen Organen und jeweilen nur für ihre Mitglieder organisiert worden und erfuhren dabei natürlicherweise bei weitem nicht eine prozentual so hohe Beanspruchung. Bei diesem Anlass ist das gute Einvernehmen und die verständnisvolle Zusammenarbeit der Baudirektion und der Motorfahrzeugkontrolle des Kantons Zug mit den kantonalen Automobil-Verbänden aufs neue in überaus nützlicher Weise zum Ausdruck gekommen. *. T. C. S. Autosektion Waldstatte Wir entbieten unsern Mitgliedern zum bevorstehenden Jahreswechsel die herzlichsten Glückund Segenswünsche. Der Vorstand. \us «!«>•» Verbänden CHAUFFEUR-CLUB LUZERN UND UMGEBUNG Hiermit machen wir unsere verehrten Mitglieder aufmerksam, dass die Januar-Monatsversammlung ausfällt, da die Generalversammlung auf Sonntag, 14. Januar 1934, festgelegt ist. Die hinsichtlich Beitrageleistun* im Rückstand befindlichen Kollegen bitten wir, ihre ausstehenden Beiträge durch Postcheck No. VII 4917 einzubezahlen, damit der Generalversammlung ein guter Kassenahschluss vorgelegt werden kann. Ferner entbieten wir unsern verehrten Aktivund Passivmitgliedern, wie den- verehrten Gönnern ein recht gutes neues Jahr! — Der Vorstand. CHAUFFEUR-VEREIN ZÜRICH Zum Jahreswechsel 1933/34 wünschen wir allen unsern Ehren-, Frei-, Passiv- und Aktivmitgliedern, sowie unsern Angehörigen, Freunden und Gönnern ein recht gutes Neujahr. Silvesterzusammenkunft im Zeughauskeller. Der Vorstand. N. B. Mittwoch, den 3. Januar 1934, abends 20.15 Uhr, findet unsere letzt« Monatsversammlung vor der Generalversammlung statt, im Lokal zum Rest. Du Pont, 1. Stock. Gelbe Mitglieder- Ausweise mitbringen zwecks Erneuerung für 1934. Ebenfalls ersuchen wir diejenigen Mitglieder, die Mahnbriefe erhalten haben und an der letzten Versammlung nicht erschienen sind, an dieser Zusammenkunft teilzunehmen. ORIGINAL ERSATZTEILE vollstandigesLager aller Modelle Prompte Spedition Nachtdienst TOURING MOTOR A.a. , Automatische Kühlerhaube „lange" IDEALER FROSTSCHUTZ! OLOTH.ÜRN TEL.10OO Auch Kupplungsbeläge für alle Wagen und Modelle führe Ich in echter Multibestos- Qualität an meinen Lagern. Lieferung nur an Garagen und Firmen mit eigener Werkstätte. Zürich: Teleph. 56.250 Bern: Telephon 25.920 Jeder weiss, dass der französische General Gaillänl 1914 Pariser Truppen In Autoatxls an die bedrohte Front warf und dadurch die Marneschlacht entschied. 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