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E_1934_Zeitung_Nr.004

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derhemden, mehrere ganz

derhemden, mehrere ganz neue Wolldecken, viele neue Kinderschuhe, einen ganzen Stoss prächtiger neuer Leinentücher und neue Kleider aller Art. In unserm Namen, wie auch in dem der vielen beschenkten Notleidenden sprechen wir allen hochherzigen Spendern den herzlichsten Dank aus. Sie alle haben eine edle Menschenpflicht ohne Aufwand und laute Geste, aus dem lauteren Herzensbedürfnis des Helfens heraus, erfüllt, und damit in schönster Weise gemeineidgenössischen Sinn bewiesen! Das sei ihnen allen nicht vergessen! Die bei uns einlaufenden Dankbriefe der beschenkten Bergler lauten geradezu überschwänglich. Alle schicken Sie uns tausendfaches Vergeltsgott und bitten uns, an die • freundlichen Spender die besten Dankesgrüsse weiterzuleiten. Wir drucken einige dieser wirklich erfreulichen Briefe ab: « Mit welch unbeschreiblicher Freude haben wir ihr Liebespaket erhalten. Mein Mann hat gesagt, da musst du sofort danken, solch liebe edeldenkend« Leute findet man nicht grad wieder, die einem Kummer und Sorge leichter machen. Gerne wollen wir die Automobilisten achten und ehren. Die liehen Kinder jauchzten vor Freude, dass ihnen der Briefträger ein so grosses Paket brachte, und •das kleine Bertheli konnte seine Sammetsehühli nicht genug anschauen, da es noch nie so schöne Schuhe gesehen hatte. Sie passen ihm fein, auch das andere sind alles Sachen, die wir schon längst anschaffen sollten. Wir sagen Ihnen für alles ein tausendfaches Vergeltsgott und wollen mit den Kindern recht innig beten, damit Gott unsere lieben Wohltäter vor allem Unglück bewahren wolle. Nochmals Techt vielen Dank...» Ein anderer dieser Briefe lautet: «Ich bestätige den Empfang des so herrlichen verspäteten Weihnachtspaketes. Vielen herzlichen Dank dafür. Sie wissen nicht, wieviel Freude und Sonnenschein durch das Paket in unser Haua kam. Gerne will ich den Automobilisten auch weiterhin mit Auskünften oder sonstiger Hilfe behilflich sein. Ich will Ihnen dann zum Danke im Sommer als kleine Gegengabe Heidelbeeren schikken. Nochmals vielen herzlichen Dank allen Wohltätern. » Wir haben in unserem Aufrufe schon betont, welche Unmasse von Bittbriefen kinderreicher Familien auf Erledigung warten. Gewiss konnten schon an eine schöne Zahl von Notleidenden Pakete zugeschickt werden, doch besitzen wir heute noch mehr als genug unerledigte Bittgesuche. Wir müssen deshalb ausdrücklich betonen, dass wir sehr dringend noch weitere Sendungen gebrauchter Kleider, Wäsche, Lebensmittel nsw. benötigen, und wir hoffen, dass sich nun auch diejenigen noch aufraffen werden, die den guten Vorsatz noch nicht zur schönen Tat werden Hessen. Alle Zusendungen sind an die Redaktion der « Automobil-Revue •», Breitenrainstr. 97, Bern, zu richten, die zusammen mit der Redaktion des «Landfreundes» für sofortige und genaueste Erledigung sorgt. Nachdem wir im letzten «Autler-Feierabend » eine erste Liste der bis Freitag, den 5. Januar, eingelaufenen Gaben veröffentlicht haben, setzen wir diese im folgenden T. T., Zürich: 1 Palet mit Kleidern, Wäsche und Lebensmitteln. B. und M., Zürich 1: 1 Paket mit Wäsche und Kleidern. J. S., Zürich: 1 Paket mit Kleidern und Wäsche. G. Z., Zürich: 1 Paket mit Kleidern, Wäsche und Schuhen. E. J., Rüschlikon-Zürich: 1 Paket mit Kleidern und Wäsche. Unbekannt, Bern: 1 Paket mit Kleidern und Wäsche. Unbekannt, Bern: 1 Paket mit Leib- u. Bettwasche. A. St., Bern: 1 Paket mit Kleidern und Spielwaren. B. F., Wabern-Bern: 1 Paket mit Bettwäsche, Kleidern und Schuhen. Familie K., Basel: 1 Paket mit Kleidern. J. K., Basel: 1 Paket mit Kleidern und Wäsche. H., Basel: 1 Paket mit Kleidern. Dr. R., Aarau: 1 Paket mit Kleidern, Kinderwäsche und Schuhen. F. W., Luzern: 1 Paket mit Bettwäsche und Kleidern. H. S., Buchs: 1 Paket mit Kleidern, Schuhe und Wäsche A. G., SteckboTn: 1 Paket mit Wäsche und Lebensmitteln. Frau F., Weiningen: 1 Paket mit Wäsche, Kleidern und Lebensmitteln. Frau R., Buchs: 1 Paket mit Wäsche, Kleidern und Schuhen. G. H., Schaffhausen: 1 Paket mit Wäsche und Lebensmitteln. E. St., Stäfa: 1 Paket mit Kleidern. F. K., Hünibaeh: 1 Paket mit Kleidern und Schuhen. N. H.-D., Aarau: 1 Paket mit Kleidern u. Wäsche. S. H., Uerkheim: 1 Paket mit Kleidern und Wäsche. R. H., Kirchleeratt: 1 Paket mit Kleidern und Wäsche. A. H., Thun: 1 Paket mit Kleidern. H. M.-J., Ariesheim: 2 Säcke mit Kleidern und Wäsche. 'A. B., Grenchen: 1 Paket mit Kleidern und Bettwäsche. L. St., Wolfwil: 1 Paket mit Kleidern und Wäsche. H. B., Eichberg/St. Gallen: 1 Paket mit Kleidern. J. Sp.. Wetzikon: 1 Paket mit Kleidern und Wäsche. Warum gähnen wir?

N« 4 - 1934 AUTOMOBIL-REVUE 15 BDBSB SEITE EDEECP Lasst uns wieder von der Liebe reden Von Arthur Kahane. II.*) Die Liebe kann auch ändern. Nicht den derte! selbst dann noch muss noch etwas Menschen in seiner Totalität, in seines Wesens Kern : der ändert sich nicht so leicht. Liebe sein. Darum ist die entscheidende, die von Ueberraschung und Abenteuer in der Und er soll sich auch nicht ändern; damit unerlässliche Eigenschaft des Liebhabers die verlöre er ja das, um dessentwillen er ge-Phantasiliebt wird. Aber in den Allüren seiner Wir- ist keiner, ist ein schlechter Liebhaber. und ein Liebhaber ohne Phantasie kung, wenn er sie nicht mehr braucht. Auch Liebe ist eine grosse Kunst, schwer und selten wie irgend eine, und der Liebhaber muss der Soldat legt schliesslich seine Waffen ab, wenn er sie nicht mehr braucht, und nimmt ein Künstler sein; mit allen schöpferischen sie nicht ins Bett mit. Die Liebe wäre nicht Gaben des Künstlers. Mit Einfall und Erfindung, mit Intuition, mit Einfühlung, mit dem die Liebe, die Frau nicht die Frau, wenn sie es nicht fertig brächte, dem Verwegensten feinsten Fingerspitzengefühl für die Form; seine Verwegenheit ein wenig zu stutzen. Es Träumer, aber nicht ohne waches und ist, seit Delila und Omphale, eine so wunderbar natürliche Frauenaufgabe, die Zähmung blicksmensch mit der Fähigkeit, ganz in der schnelles Gefühl für das Wirkliche, Augen- des Widerspenstigen, und es ist so furchtbar männlich, sich von seiner Frau kultivie- mit der Andacht zum Ewigen, mit dem from- Seligkeit des Moments aufzugehen, und doch ren zu lassen. Beim Schüchternen wird ihr men Glauben an die Ewigkeitsgeltung des die Reparatur ins Gegenteil viel schwerer Augenblicks. fallen. Wie wird der Energielose energisch Gefährlicher als die Wandlung von Werbung zu Erfüllung ist es, wenn zwischen und der Schlemihl ein Mann, ist ein hoffnungsloses Problem und die Geduldigste gibt Theorie und Praxis, zwischen Anspruch und die langweilige und wenig lohnende Sisiphusarbeit auf, sobald die erste Wallung der sind viel zu sehr Wirklichkeitsmenschen, Möglichkeit ein Unterschied klafft. Frauen um neuen Mütterlichkeit sich verlaufen hat. Er wird halt nie ein Mann und der Mann ist das einzige, worauf die Frau in dieser Angelegenheit nicht verzichten kann. Es ist eine seelentechnisch gar nicht leichte Aufgabe, vor die der Liebhaber gestellt wird: immer ganz er selbst zu bleiben und doch täglich ein Anderer, ein Neuer zu sein. Aber auf ihrer Lösung beruht das ganze Glück der Liebe und nur so entgeht sie der Gefahr, zur Gewohnheit zu verfetten. Die Liebe ist keine, die sich nicht täglich steigert, und das Geheimnis ihrer Steigerung erschliesst sich nur dem Begnadeten, der sich von immer neuen Seiten zeigen kann. Selbst dort, wo sie in einer letzten Sicherheit und fast wunschlosen Erfüllung ruht, wunschlos in dem einen Wunsche : Aph, wenn es nur immer so bliebe ! wenn sich nur um Gotteswillen nichts an- *) Siehe aurh «A.-F.» Nr. 2. Zürcher Wochenprogramm Stadttheater Abends 8 ro».Sonntag nachmittags 3 Uhr. Di. abend 16. Jan. Geschlossen. Mi. abend 17. Jan. Zum letzten Male: Die goldene Meisterin (B-Ab. 10). DO. abend 18. Jan. Schülervorstellung: Der Troubadour. Schauspielha Hg Abends 8 tag nachm. Uhr. DL abend 16. Jan. Der Verrat von Novara, Schauspiel von Cäsar von Arx. Mi. abend 17. Jan. Wetter veränderlich, Komödie v. Eugen Gürster. DO. abend 18, Jan. Premiere: Die Mädchenjahre einer Königin, Komödie v. Sil-Vara. Clnema Walche, Stampfenbachplatz 1 Vaternot — Vaterglück. Grand Cafe Esplanade,utoq U ai 21 Im Cafe: Leon Abby and his boys Martinez original-argentinische Tanzkapelle. Id der Bar: Gustav Fröhlich am Flügel. Im Tabarin: Kapelle Elmy Schwank, Tanzattraktionen. Au Petit Dome Kirchgasse 3, b. Helmhaus Cafß — Restaurant — Bar. — Der bekannte, vorzügliche Dome-Cafe' und die feinen Spezialplatten! Jonny Beatengasse 15 Die erösste und schönste von Zürich. Caf6-Tea-Room Kolibri, NQschelerstr. 30, neben Spira Vorzügl. französische Küche, feine Patisserie. Mittag- o. Abendessen a Fr. 1.65 bis Fr. 2.50 Cafe RegeiiCe, Beatengasse Orchester Battle: Nachm. Tee-Konzert von 4—6 Uhr; Abendkonzert 8—11 Uhr. Chs. Burhop. Restaurant Urania, uraniastr. 9 .Die beliebte Unterhaltungsstätte, Konzert and Variete 1 . Anerkannt gute Küche. Zett-Restaurant u. Roxy Bar Rebgasse 8 Mittag- und Abendessen von Fr. 1.00 an. EFDQZIX sich nicht faute de mieux mit dem Geringeren zu begnügen, wenn es das Gegebene ist. Und sie sind, die lieben, feinen Geschöpfe, viel zu sehr darauf eingestellt, Nachsicht, Rücksicht zu üben, Haltung zu wahren, um gen in ihren Zauberbereich. Der Mann gewinnt die Welt durch die Frau, und dankt es der Frau, dass er sich die Welt, sich der Welt schaffen kann. Für die Frau ist der Mann die Welt und in ihn eingeschlossen. Die ideale Liebe macht den Mann schöpferisch, die Frau mütterlich. Ausserdem macht sie sie mädchenhaft fraulich, schwesterlich, töchterlich, zur Dame, zur Koketten, zum Kameraden, zum Versteher und Apostel. Des Mannes natürlich, des einen Mannes. Den ständnisses für jedes Bedürfnis der Frauen Begreift ihr, dass Liebe eine grosse Kunst seele und des Frauenkörpers. Ihm ist dieist? Liebe kein Sport und keine Prestige-Angelegenheit, kein Anlass zu Rekorden der Zahl Liebe ist ein Himmel. Aber ich weiss wohl, und Schnelligkeit und zur Ostentation sei dass Liebe auch eine Hölle sein kann. Hölle ner Erfolge; er schmückt sich nicht mit billigen Triumphen wie der Indianer, der seine ist die unerwiderte Liebe; mehr noch Liebe, die man selbst nicht erwidert; Hölle ist Skalpsammlung am Gürtel trägt. Er ist Liebe in verschiedenen Stärkegraden; Hölle diskret in seinem Glück und glücklich, diskret sein zu dürfen. Die besten, die wesentlichsten Eigenschaften des idealen Liebha bers sind Rücksicht und Takt, Geduld und Zärtlichkeit. Dann stellt sich alles andere von selbst ein. Es ist nicht mehr Eile, die in den späteren Stadien der Liebe not tut. Nun liebt es Liebe, sich Zeit zu lassen, wenn man sie gut zu nützen weiss. Liebe ändert, Liebe erzieht. Aber ohne dass sie es will, beabsichtigt oder merkt. Liebe will den Anderen gar nicht anders als er ist; will ihn just so, wie er ist, mit allen Fehlern, die für sie keine Fehler sind, in die sie eben so verliebt ist wie in das Gute, die sie braucht, weil sie in dem geliebten Wesen alles umfassen muss und weil dieses Alles, dieses vollständige Abbild der Welt, Die Kehrseiten der Liebe. Fremde drängen sich die Enttäuschung nicht merken zu las-erssen. Aber sie sind enttäuscht — die meisten ganisch gewachsenes Stück Natur, alles ent- vollständig wird, wenn es, wie ein or- sich ein. Eltern wollen nicht. Tanten prote- sind enttäuscht, und — die wahre Liebe ist hält, auch die Gegen- und Kehrseiten des An ~ nicht. Guten," auch die Fehler und Schatten; und wahre Liebe ist dort, wo der höchste weil sie diese braucht, um sich an ihnen als Anspruch gewusst und erhoben und wo derLiebe zu bestätigen und zu betätigen. Liebe höchste Anspruch erfüllt wird. Wo die Liebe richtet nicht, kritisiert nicht. Liebe nimmt eine hohe Kunst und die Kunst der Liebe hin, dankbar und unbedingt und sagt von nicht, wohin damit. Sie fragen: wozu? Aussichtslosigkeit des Berufslebens zerstört zur Natur geworden ist. Wo jede Enttäuschung aufhört, möglich und vorstellbar zu Ziel gesetzt, den Geliebten in sich zu recht- junge Hoffnungen. Das wirtschaftliche Ge- ganzem Herzen ja. Es ist ihr als höchstes sein. Weil die Liebe diese tiefe Sicherheit fertigen. Müsste nicht jeder Mensch einen spräch verdrängt die Zärtlichkeit. Die Wohnungsnot als erotisches Problem. Die Mo- gewonnen hat, das vertrauenerfüllte Ruhen andern haben, der zu seines Wesens Totali- ja sagt? den der Zeit. Man analysiert einander statt zu in der Zuverlässigkeit des andern, der nietät versagt, nie enttäuscht, nie im Stiche lässt. Wenn Zwei noch so verschieden sind, lieben. Mädchen und Frauen werden hysterisch, Männer auch. Man redet, redet, redet. Weil jeder neue Tag, jede neue Stunde ein Liebe macht sie einander ähnlich. neues Glück bedeutet, jeder neue Tag ein Die Frau ist in Seligkeit bereit, dem Einfluss des Mannes sich zu fügen, wenn der träge, liebt auf Probe. Man setzt Recht ge- Man diskutiert. Man schliesst Liebesver- noch grösseres. Die beglückende Bestätigung der geliebten und so vertrauten Eigenschaften Mann, ohne es zu merken, dem ihren schon gen Recht. Liebe wird zum Prozess; der und doch immer wieder noch, aus unerschöpflich scheinenden Quellen aufsteigend, Liebe macht beredt; sie macht vor allem fängt mit Resignation an; man hört mit Kat- längst unterlegen ist. Ellbogen zum entscheidenden Organ. Man die eben die Liebe selber sind, überraschend das Schweigen beredt. zenjammer auf. Man macht einander nichts neue. Die wahre Liebe ist eine Gipfelwanderung von Höhepunkt zu Höhepunkt und heim-Esperanto. Wie in stenographischen Jedes Liebespaar spricht sein eigenes Ge- vor. Nichts als dieses eine, dass man einjeder neue Tag, mit aller Freude erwartet, Siegeln, die nur sie verstehen und die den übergipfelt den vorigen. Eine solche Liebe anderen die sieben Siegel des Geheimnisses setzt allerdings Menschen von einer vollkommenen geistigen, seelischen und körperlichen sie zuhörten; zum Glück brauchen sie nicht bleiben. Sie würden es komisch finden, wenn I>er Ebenbürtigkeit voraus, bei denen die zartesten Seelenschwingungen unsichtbar mit- Die Sprache der Seligkeit ist eine Kinder- zuzuhören. Touren - Onkel einander korrespondieren, bei denen Bedürfnisse und Befriedigung, Wunsch und Stim- nicht zu schämen braucht; er soll nur sprache, deren sich auch der Erwachsene froh r T T T T T ~T T T^ i.AA.i.AAiA..Aj i. I A A Ä ist trfii von ip.rifim F.PTH^mii« i«t voll Fremde Ohren sind nicht dabei und vor dem geliebten Menschen verliert sich allmählich die Scham. Wenigstens in den Exzessen der sprachlichen Zärtlichkeit. Ganz hört die Scham nie auf. Die Scham gehört, schon durch ihre gelegentliche Ueberwindung, zu den unentbehrlichen Reizquellen des liebenden Beieinanderseins. Wovon immer Liebende miteinander sprechen, sprechen sie von der Liebe; wenn sie von der Liebe sprechen, steckt die ganze Welt drin. Sprache der Liebenden: aus dem blossen Klaiig der Stimme die ganze Musik des Rausches über sich rieseln zu fühlen, Sprache L A A A I A J Der Haushalt IN DER FAMILIE DES AUTOMOBILISTEN kostet in seiner standesgemässen Führung ein schönes Stück Geld. Wie aber im Automobilhaushalt bei einiger überblickender Kontrolle manches verbilligt werden kann, so können sicher auch in Küche und Wohnung Einsparungen gemacht werden, sobald einmal der Ueberblick über die Gesamtheit der Ausgaben und das Verhältnis der einzelnen Positionen zu einander gewonnen ist. Mühelos gelangen Sie durch Elsa Raaflaubs Haushaltbuch mung und all das geheimnisvolle Auf undsein, wenn er sie beherrscht. Nieder, Zu- und Voneinander der Fluida ineinandergreifen wie Zettel und Einschlag am Webstuhl, wie Zahn und Lücke zweier rotierender Räder. Solche Menschen, solche Liebe ist ganz selten, aber es ist die einzige, die zählt, die lohnt. Die ideale Liebe ist Einheit und Gleichwertigkeit von Seele, Geist und Körper. Sie sieht im Körper den Ausdruck des Geistes und spürt im Körper das Leben der Seele. Sie findet in der Anmut des Geistes die Anmut des Körpers wieder und im seelischen Einklang alle Beglückung des Körpers. Sie ist Einbeziehung aller Erfahrung und allen Besitzes an Welt und aller Lebensbeziehunutosprafrlftiw Müettis Hausfreund zu einer; vollendeten Uebersicht über die finanzielle Abwicklung des Haushaltes. Vordrucke über Tagesausgaben und Monatsabschlüsse nennen Ihnen die meiste Schreibarbeit ab. - Preis kartoniert nur Fr. 1.60, in Leinen gebunden nur Fr. 2.50. Versand durch: VERLAG HALLWAG - BERN der Liebenden, auch wenn sie verstummen: mit tausend Zeichen beredt, Beglückung, im Aufschlag der Augen alle Zärtlichkeit, in einem Neigen des geliebten Kopfes, im Schatten einer Bewegung die ganze Geliebte wiederzufinden, im Streicheln der Hand alle Entzückung, alles Versprechen vorwegzunehmen, in der Seligkeit schon das Versprechen der neuen vorzufühlen. Denn nichts ist im verzauberten Bereich durch Sprache bedeutungs- oder sinnlos: alles, was geschieht, ist Zeichen und Wunder. Ist Gleichnis. sind die Hemmungen, Launen, Verstimmungen und Missverständnisse der Liebe; Hölle Liebe, die man nachlassen, entgleiten, schwinden sieht; Hölle ist Eifersucht; Hölle ist Hass-Liebe; Hölle ist Liebe, die in Hass umschlägt. Hölle ist das Beieinanderbleibenmüssen zweier, die voneinander wollen; Hölle ist gemeinsame Armut, wenn die Gemeinsamkeit der Liebe aufgehört hat; Irrtum, Enttäuschung, Verrat: statt Zärtlichkeit, Brutalität, statt Hingabe, Nadelstiche, mit raffinierter Berechnung, die dorthin treffen, wo man am empfindlichsten ist; man fühlt sich in seinem Besten, Tiefsten betrogen, vor sich selbst blamiert; die Masken fallen und Zwei starren in Gesichter, die sie aneinander nie gekannt haben; grauenhaft fremd; die ärgste Hölle ist Gleichgültigkeit. gieren oder warnen. Freundinnen intriguieren, hetzen auf, verführen. Freunde mephistophelisch. Die Nöte der Zeit. Liebe wird eine wirtschaftliche Angelegenheit. Liebe wird eine soziale Frage. Liebe wird nicht Schicksal, aber 1 Missgeschick. Pech. Sie wissen steht parat Für jeden, der ihn fragt am Rat, Wohin man will, für jedes Land Stets hat die Auskunft er zur Hand, Drum schreibe heute noch an ihn, Wohin Dich Deine Wünsche zieht. Alle touristischen Auskünfte vollständig kostenlos durch das Touristijtlmreau der Automobil-Revue, Bern Tel, 28.223 I I I I I T I I T T T T T I T T T T :il M I- I M-I I I I I I I II I I I I I M I I I M I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I