Aufrufe
vor 10 Monaten

E_1934_Zeitung_Nr.010

E_1934_Zeitung_Nr.010

16 AUTOMOBIL-REVUE

16 AUTOMOBIL-REVUE 1934 — N» 10 bedingt den Wunsch aus, dieses eigenartige, schöne und interessante Land selbst kennenzulernen. Schliesslich bietet die Reise nach Rumänien keine allzu grossen Schwierigkeiten. Ueber Wien—Budapest, quer durch Ungarn ist die Autofahrt innert wenigen Tagesetappen auf guten Strasseri ohne Schwierigkeiten durchführbar; von der ungarisch-rumänischen Grenze hinweg führen mehrere Strecken kreuz und quer durch das Land. Die rumänischen Verkehrswege halten zwar den Vergleich mit mitteleuropäischen Strassen nicht aus, allein viele derselben sind doch ordentlich fahrbar und bieten keine allzu grossen Hindernisse. Reichlich wettgemacht wird der Mangel an guten Strassen jedoch durch die Ursprünglichkeit und Schönheit der Landschaft; all das Sehenswerte, das Hielscher in seinem Buch zeigt, wird zum persönlichen Erlebnis. Mancher, der die prächtigen Bilder und die knappen textlichen Hinweise auf sich wirken lässt, wird deshalb früher oder später den Entschluss fassen, einmal ein paar Sommerwochen an eine Besichtigung dieses interessanten Gebietes zu rücken. A (Kurt Hielscher: Rumänien. Landschaft, Bauten, Volksleben. Ueber 300 Bildtafeln. Verlag: F. A. Brockhaus, Leipzig.) Touren-Sprechsaal Touren-Antworten T. A. 948. Kilchberg—Remscheid-Hasten. Die ganze Reise in einem Tag zu fahren ist nicht gut möglich, da die Strecke ca. 660 km misst. Ich empfehle Ihnen deshalb die Strecke in folgende zwei Etappen einzuteilen: 1. Tag: Zürich, Baden, Brugg, Rheinfelden, Basel, Müllheim, Heitersheim, Freiburg i. Br., Emmendingen, Kenzingen, Dinglingen, Offenburg, Appen- "weier, Bühl, Baden-Baden, Rastatt, Durmersheim, Karlsruhe, Bruchsal, Langenbrücken, Wiesloch, Heidelberg, Mannheim, 367 km. 2. Tag: Mannheim, Ludwigshafen, Frankenthal, Worms, Oppenheim, Mains, Nieder-Ingelheim, Bingen, Bacharaoh, St. Goar, Boppard, Koblenz, Andernach, Sinzig, Godesberg, Bonn, Wesseling, Köln, Mülheim, WermeLskirchen, Lennepp. Remscheid, 299 km. Für die Rückfahrt rate ich Ihnen zu folgender Route: 1. Tag: Remscheid, Köln, Bonn, Bleuel, Königs- •winter, Honnef, Linz, Bendorf, Vallenda. Braubach, St. Gorarshausen, Rüdesheim, Wiesbaden, Höchst, Frankfurt, auf der Bergstrasse nach. Heidelberg, 358 km. 2. Tag: Heidelberg, Neckargemünd, Merkesheim, Sinsheim, Heilbronn, Lauffen, Besigheim, Lud- •wigsburg, Stuttgart, "Waldenbuch. Tübingen, Hechingen, Baiingen, Schömberg, Rottweil, Schwenningen, Donaueschingen, Zollhaus, Bargen, Schaffhausen, Winterthur, Zürich, 321 km. Mü. Touren -Fragen T. F. 949. Spiez—La Coruna—Spiez. Welches ist die kürzeste Route nach La Coruna? Kann ich die Strecke in vier Tagen zurücklegen? Für die Heimreise möchte ich eine andere Route benützen, ev. über Madrid. Wie sind die Strassen in den Pyrenäen? wie in Spanien im allgemeinen H. S. in Spiez. Unsere Hilfsaktion für die Bergbauern Die Schlussliste. Unsere diesjährige Hilfsaktion für die notleidenden Bergbauern haben wir zu Ende der letzten Woche abgeschlossen. Der Erfolg dieses ersten Aufrufes hat alle Erwartungen übertroffen. Schon jetzt können wir mit Bestimmtheit sagen, dass diese Aktion im nächsten Winter wiederholt wird. Erst durch eine engere Fühlungnahme mit dem notleidenden Teil unserer Bergbevölkerung erkennt man den vollen Umfang der schwierigen Lage, in der sich heute unzählige kinderreiche Familien befinden. Hier mit entschlossener Tat einzugreifen, erschien uns als eine Notwendigkeit! Wir wissen schon jetzt, dass unsere Leser auch einem späteren Aufruf gerne wieder Gehör schenken werden. Insgesamt sind 155 Pakete und 338 Fr. Bargeld für unsere Hilfsaktion eingelaufen. Wir konnten durch die Hilfe unserer Leserschaft einen verhältnismässig grossen Kreis von Hilfsbedürftigen befriedigen. Insgesamt sind rund 200 Pakete mit Kleidern, Wäsche und Lebensmittel in alle Gaue unseres Landes versandt worden, und über 1200 Bergkinder konnten auf diese Weise berücksichtigt werden. Wir sagen sämtlichen Spendern, die ein offenes Herz für die Not im eigenen Land zeigten, nochmals unseren herzlichen Dank. Alle beschenkten Familien haben uns überschwängliche Briefe geschrieben und uns beauftragt, den Lesern innigsten Dank zu sagen. Wenn durch diese Aktion die Not bei vielen Menschen etwas gelindert und das Verständnis der Landsleute für das gegenseitige Wohl und Wehe etwas gefördert worden ist, dann hat sie ihren Zweck erfüllt! Wir haben noch die folgenden letzten Eingänge dankend zu registrieren: 0. W., Oberuster, 30 Franken. Farn. L., Grosshöchstetten, 2 Pakete mit Kleidern, Wäsche, Lebensmitteln und Schuhen. A. M., Winterthur, 1 Paket mit Kleidern und Wä- sehe. Fam. W., Meilen, 1 Paket mit Kleidern und Wäsche. De Z., Goseau, 1 Paket mit Kleidern und Wäsche. E. Oe., Diessbach, 1 Paket mit Kleidern und Wäsche. G, H., Gossau, 1 Paket mit Kleidern. K. R. Ebikon, i Paket mit Kleidern und Wäsche. G. W., Zürich, 1 Paket mit Kleidern und Wäscha. W. G., Basel, 1 Paket mit Kleidern und Wäsche. W. L., Davos-Platz, 1 Paket mit Kleidern und Wäeche. R. W., Menziken, 1 Paket mit Kleidern und Wäeche. Ungenannt, Zürich, 1 Paket mit Kleidern und Wäsche. B. &. Co.. Zürich, 3 Kisten Kleider und Konserven, 3 Keseel Fett. J. M., Schlieren, i Stubenwagen. B.-F., Wabern, 2 ganze Betten. Frau M. P., Thalwil, 1 Paket mit Kleidern und Wäsche. Büchertisch Vom Wildpfad zur Motorstrasse. Streifzüge •durch die Geschichte des Verkehrs von Dr. Alfred Weise. Verlag der Verkehrswissenschaftlichen Lehrmittelgesellschaft m. b. H. bei der Deutschen Reichsbahn, Berlin. — Sven Hedin, der grosse schwedische Forscher hat Peking verlassen, um auf Wunsch der chinesischen Regierung ins Pamir zu gehen. Die Expedition gilt den uralten Karawanenstrassen, die den fernen Osten im Ueberlandverkehr mit Europa verbanden. Von diesen Handelswegen zu den Weltverkehrsstrassen der Gegenwart ist ein langer gestaltenreicher Gang, den 'das Buch von Weise in ungemein fesselnder und zugleich belehrender Darstellung schildert. Streifzüge durch die Geschichte des Verkehrs führen durch Länder, Völker und Zeiten. Hier findet die Jugend das Abenteuer und die Farbigkeit des Lebens. Von den Pfadfindern der Urzeit, den Kriegs- und Handelswegen das Mittelalters, über Postreiter und Postkutsche bis zu den Schienenwegen und Motorstrassen des modernen Schnellverkehrs führt das Buch in einfühlsamer Ergänzung von Wort und Bild die vielfältige Entwicklung vor Augen, die der Verkehr im Laufe der Jahrhunderte genommen hat. Es lenkt über die technischen Errungenschaften der letzten Jahrzehnte zu den grossen Plänen und Aufgaben der Neuzeit hin. Wenn auch die Verhältnisse gegen den Schluss hin, vor allem auf Deutschland Bezug haben, so wird der objektive Gehalt des Buches dennoch wenig vermindert. Achtzehn Federzeichnungen und ein sechsfarbiger Umschlag mit dem Bild einer antiken Landkarte schmücken das gut ausgestattete Werk, das 6ich bei niedrigem Preis viele Freunde erwerben wird. Der Grosse Herder. Nachschlagewerk für Wissen und Leben. Vierte, völlig neu bearbeitete Auflage von Herders Konversationslexikon. 7 Band: Konservativ bis Maschinist. Mit vielen Bildern im Text, 30 Rahmenartikeln und 13 Bildertafeln. — Der Grosse Herder besitzt gegenüber den meisten Konversationslexika den Vorteil, nicht nur ein unge- Humor Die Bauersfrau in der Stadt: « Mein Gott, diese schreckliche Wohnungsnot! > heures Wissen aufzustapeln, das auf keiner tragenden Basis einer Weltanschauung ruht, vielmehr spricht er von einem Standpunkt aus und sieht die Wirklichkeit nicht bloss als sauber auf- und eingeteilte Kartothek, sondern als ein untrennbares Ganzes. Dieses grosse Nachschlagewerk ist deshalb ein Erzieher zur echten, Oberfläche und Tiefe erkennenden Weltkunde, Erzieher auch zu einem •wachen und aufgeschlossenen Leben. Man kann in einem gewissen Sinne hier von einem neuen Lexikontyp sprechen, dessen geistige Voraussetzungen eine aktive gläubige Haltung dem Leben gegenüber, ein ernster Mut zu erzieherischem Wollen und eine Entblössung von allem «gelehrten Hochmut» sind. Das Werk -wird deshalb zu einem echten Freund und Helfer, zu dem man gewissermassen ratsuchend wie zu einem Lebenskenner gehen kann. Der 7 Band zeigt alle die Vorzüge dieses grossartigen Werkes. Wieder finden sich zahlreiche Rahmenartikel über alle Fragen des geistigen und praktischen Lebens; nach den eigentlichen Erklärungen sind •wichtige Ratschläge herausgehoben; die Bebilderung ist ebenso umfassend und schön -wie in den frühern Bänden, und auch die lobenswerten redaktionellen und typographischen Merkmale zeigen sie»». im neuen Band. Er enthält u. a. 15 mehrfarbig Stadtbeilagen, 10 mehrfarbige Kunstdrucktafeln, 152 Schwarzdrucktafeln, 1 mehrfarbige Offsettafel und 4 einfarbige Tiefdrucktafeln; zusammen bringt dieser neue Band 1558 Bilder! Im Verhältnis zu der ungeheuren Fülle von Stoff, die von Sachkundigen bearbeitet und. gewertet wurde, ist der Preis sehr bescheiden zu nennen. Auch für diesen neuen Band gilt das Wort: Das Lexikon soll zu deinem Kameraden werden! Es führt den Wissensdurstigen auf einem neuen Weg mitten hinein ins Leben und ist als ein Universalbuch im besten Sinne der Sammelpunkt der ganzen Zeit. Was der Automobil-Kalender 1934 Senden Sie diesen Bestellschein dem Verlag sofort ein, damit Sie in die erste Lieferserie kommen. (In offenem Couvert mit der Aufschrift Drucksache kostet er nur 5 Rp. Porto.) Nach Erscheinen wird das Werk auch im Buchhandel und bei den Clubsekretariaten erhaltlich sein. Dem Tourenfahrer: das ganze Jahr hindurch bietet... Ein Verzeichnis der häufigsten Pannen und der Mittel zu deren Beseitigung. Eine Uebersicht über die wichtigsten gesetzlichen Bestimmungen. Dem technisch Interessierten: Zahlreiche illustrierte Hinweise auf technische Neuheiten. Viele Tabellen zur raschen Beantwortung öiter auftauchender Fragen. Diagramme zum mühelosen Ermitteln der Durchschnittsgeschwindigkeit, des Bremsweges, des Zylinderinhaltes usw. Dem wirtschaftlich Denkenden: Vordrucke für kaufmännisch richtige Rechnungsführung über die Ausgaben des Äutomobilbetriebes. Anweisungen für sparsamen Fahrbetrieb und zweckmässigen Wagenunterhalt. Allen zusammen: Das Verzeichnis der 75,000 Personenwagen der Schweiz in der neuen Nummernfolge zur leldifern Feststellung des Besitzers Jedes Wagens. Bücherzettel Senden Sie sofort nach Erscheinen per Nach» nähme Ex, Au omobil-Kalender 1934 mit Verzelchn.d. Personenwagenbesitzer Die Ausgabe 1934 erscheint in den nächsten Tagen! Sie enthält das Besitzerverzeichnis nach dem Stande vom 1. Januar 1934. Der Preis beträgt nur Fr. 7.50. Verlag der Automobil-Revue, Bern

N« 10 — 1934 AUTOMOBIL-REVUE 11 Tourismus Das neue Automobilsteuer-Gesetz in Frankreich. Seit dem 1. Februar 1934, fallen die auf den Kraftfahrzeugen in Frankreich erhobenen Verkehrstaxen dahin, und werden durch eine Verbrauchssteuer auf dem Benzin von franz. Fr —.50 pro Liter ersetzt. Dieses neue Gesetz bat die Abschaffung der sogenannten Verkehrslaxen zur Folge, die die ausländiachen Automobilisten beim Uebertritt der französischen Grenze bis anhin zu entrichten hatten. Anderseits ist das in den Behältern der Tourenwagen und Motorräder mitgeführte Benzin von jeder Taxe befreit. Wir geben diesbezüglich nachstehend den Auszug aus dem Rundschreiben No. 878 der Oberzolldirektion in Paris bekannt: a) Verkebrsbewilligungen. Die Zollstellen haben in Zukunft für Automobile (Motorräder und Fahrräder mit Hilfsmotor inbegriffen) ausgenommen für die ausnahmsweise Einführung von mit Wasserdampf, Kohlengas oder Akkumulator betriebenen Wagen, keine Verkehrsbewilligungen mehr zu verabfolgen. b) Regime der Brennstoffe. Vorübergehende Einfuhr. — a) Automobile, Motorräder usw. die Personen gehören, die für touristische öder geschäftliche Zwecke, vorübergehend in Frankreich verkehren. Zollfreie Einfuhr des in den normalen Behältern verbleibenden Brennstoffs; Zulassung zu den Bedingungen des Tarifs (die Innern Taxen oder andere, sowie die durch das Gesetz vom 23. Dezember 1933 eingeführte Taxe TOI» franz. Fr. 50.— inbegriffen) der in den Bidons, Kannen oder andern Handelsgefässen enthaltenen Brennstoffen. Die zollfreie Zulassung ist für die eingeführten Vorräte bona fide reserviert; diese ist in der Folge für Verproviantierungen die von Personen erfolfen, welche diese Toleranz für Spekulationszwecke auszubeuten versuchen, zu verweigern. Jeder allfällig konstatierte Missbrauch sollte unverzüglich der Verwaltung gemeldet werden. Der Dienst wird sich vor allem ZUT Aufgabe machen, eine strenge Aufsicht über die Grenzübertritte dev in der Nabe der Grenze wohnhaften Automobilisten auszuüben, die ihrer Lage zufolge Und dank der Toleranz in Versuchung gebracht werden sollten, aus der Preisdifferenz der Brennstoffe einen Nutzen zu ziehen. b) Fahrzeuge die zum Transport von Reisenden oder Waren bestimmt sind. — Die in den Behältern, Kannen oder andern ähnlichen Gefässen enthaltenen Brennstoffe sind der Einführungssteuer ^nd den Innern Taxen unterstellt (Taxe von franz. /T. 50.— inbegriffen). Die sich in den Behältern befindlichen Mengen unterliegen den gleichen Steuern und Gebühren. Wenn jedoch kein Verdacht zu Missbrauch vorliegt und unter der Bedingung der Gegenseitigkeit, könnten sich die Zollorgane damit begnügen, das verbrauchte Quantum auf nationalem Gebiet, bei der Ausfuhr zu taxieren. Zu diesem Zwecke wird die Menge Benzin in den Behältern festgestellt und beim Eintritt auf dem Dokument für vorübergehende Einfuhr neben dem Visa, das den Uebertritt vermerkt, oder auf der Rückseite des vorübergehenden Zulassunssscheines. wenn die zwischenzeitlichen Vermerke nicht eingetraeen worden sind. Beim Austritt wird allein die Differenz taxiert 1 ). Für die Feststellung der Flüssigkeitsmenge ist es nicht nötig, es sei denn, dass Verdacht wegen Umgehung des Zolls vorliegt, das Benzin in dem Behälter abzumessen, wenn das Fahrzeug mit einem Abmesszäblpr versehen ist; es wird genügen von den auf dem Zähler vermerkten Angaben Notiz zu nehmen. *) Diese Taxierung geschieht nach folgendem Schema : 5 Liter 9.04 franz. Fr. 10 Liter 17.77 franz. Fr. 15 Liter 26.49 franz. Fr. 20 Liter 35.23 franz. Fr. Die obenangeführten Preise sind das Resultat von sieben verschiedenen, zusammenaddierten Steuern. (Chronik T. C.S.). Touristik-Bulletin des A. C. S. (m. K. = mit Ketten, o. K. = ohne Ketten.) Die Schneefälle der letzten Tage haben sich besonders in der Ostschweiz, im Mittelland, Jura und den Voralpen stark ausgelassen. Die Neuschneemenge variiert zwischen 10 und 50 cm. Die meisten Hauptstrassen sind bereits gepfadet und m. K. gut passierbar. Der Stand der Strassen am 2. Februar ist folgender: Appenzellerland und Toggenburg: Sämtliche Hauptstrassen breit gepfadet und m. K. gut befahrbar, so insbesondere die Uebergänge Wildbaus, Ricken und Hulftegg. Zufahrt nach Amden m. K. möglieb. Zürich und Schwyz: Albisstrasse breit gepfadet, m. K. gut befahrbar, ebenso Hirzel. Strasse nach Einsiedeln und Oberiberg gepfadet. m. K. Satielstrasse hartgefahren, Ketten notwendig. Etzel unpassierbar. Wäggitalstrasse gepfadet und m. K. offen bis zum Stausee. Glarnerland: Talstrasse gepfadet und m. K bis Linthal offen. Sernftal ebenfalls m. K. bis Elm passierbar. Kerenzerbergstrasse (20 cm Neuschnee) gepfadet und m. K. gut passierbar. Graubünden: Praettigauerstrasse. in ganzer Breite gepfadet, o. K. fahrbar bis Klostsrs. Wolfgang (Uebergang Klosters-Davos) breit gepfadet, gut m. K. passierbar. Zügenstrasse gesperrt. Zufahrt nach Arosa (20 cm) gepfadet. m. K. ab Chur. Postroute Chur-Lenzerheide-Oberhalbstein in ganzer Breite gepfadet, m. K. Die zu Wochenbeginn wegen Schneeverwehungen gesperrte Julierstrasse ist seit 1. Februar wieder m. K. passierbar; Ausweichstellen vorhanden Albulastrasse m. K. bis Bergün offen. Chur-Reichenau-Thusis-Hintorrhein ra. K. ab Thusis befahrbar. Mesolcina offen tn. K. ab Pian San Giacomo bis San Bernardino-Dorf. Unter- und Oberengarlin durchgebend gut m. K. passierbar. Malojastrasse hartgefahren, m. K. gut. befahrbar. Vorderes Rheintal m. K. gut befahrbar bis Truns. Innerschweiz: Brünig zwischen Lungern und Brienzwiler wegen Schneeverwehungen für einige Tage unpassierbar. Zufahrt nach Engelberg stets gut genfadet. m. K möglich. Go'thard: Nordseite gut irepfadet bi« Göschenen, Ketten ab Amsteg notwendig. Schöllenen unpassierbar, Südseite o. K. ab Airolo. Berner Oberland: Haslital (30 cm) gepfadet, m. K. fahrbar bis Guttannen. Gadmental gesperrt. Zufahrten nach Grindelwald und Lauterbrunnen gepfadet, m. K. Kandertal sepfadet. m K. befahrbar bis Kandersteg. Zufahrt nach Adelboden m. K. möglich. Simmentalstrasse schneehart, m. K. bis Zweisimmen resp. Lenk. Saanenmöser m. K. passierbar. Jaunpass unpassierbar. Wintersportgebiet am Gantrist: Strassen Riggisberg-Gurnigelbad gepfadet, Ketten notwendig; Zufahrt von Plaffeien her m. K. bis Sangerenboden; letztes Teilstück Zollhaus-Sangerenboden nicht gepfadet. Jura: Randen eehneeverweht, m. K. passierbar. Bözberg, unterer und oberer Hauenstein in ganzer Breite gepfadet, Ketten notwendig. Weissenstein unpassierbar. Hauptstrassen im Berner- und Neuenburgerjura gepfadet und m. K. passierbar. Vorsichtiges Zirkulieren angezeigt Passwangstrasse gepfadet, m. K. offen. Westschweiz: Mollendruz m. K. passierbar (25 cm). Ausfallstrassen Vallorbe-Pontarlier und Verrieres-Pontarlier m. K. befahrbar. Col des Etroits Ketten empfohlen. Strasse Nyon-St-Cergue schneeverweht, Ketten ratsam. St-Cergue-La Gure- Bois d Amont nicht empfehlenswert. Strassen Montreux-Caux-Les Avants nur m. K, befahrbar. Mosses unpassierbar. Straseen im Pays d'Enhaut m. K. befahrbar. Rhonetaltrasse offen m. K. bis Fiesch. Seitenstrassen nach Montana, Champ4ry und Champex m. K. zu befahren. Grosser St. Bernhard m. K. bis Liddes offen, Morgins m. K. Mallen: Im Dolomitengebiet sind m. K. passierbar: Andalo, Aprica, Brenner, Schluderbach, Pian delle Fugazze, Mauria, Mendola, Resia, Rolle, Tonale, Tre Croci. A. C. S. SEKTION BERN. Ein verspätetes Neujahrsgeschenk oder den Schlusspunkt unter die amtlichen Autokontrollen der Sektion vom letzten Dezember •etzte das kantonale Pclizeikommando, indem es die Sektion verständigte, dass es jedem Automobilisten, der im Besitze einer in Ordnung befundenen grünen Kontrollkarte ist, die Kontrollmarke für 1934 verabfolgen werde. Die Ausgabe der Kontrollmarken geschieht während den Amtsstunden durch die Hauptwache der Kantonspolizei, Ferdinand Hodlerstrasse 7, und den Garagechef der städtischen Polizeidirektion Bern am Schütteweg oder durch die fliegenden Autopatrouillen auf der Strasse selbst Es sind Vorkehrungen getroffen, um die Kontrollmarke auch denjenigen Automobilisten abzugeben, welche sich der Lichtkontrolle der Sektion im Verdunklungsraum des Strassenverkehrsamtes unterziehen und an der Dezember-Technischen-Kontrolle nicht teilgenommen haben. Mit der Abgabe der Kontrollmarke für 1934 anerkennt das Polizei-Kommando indirekt den Befund der von der Sektion Bern durchgeführten Kontrollen und enthebt dio im Dezember abgenommenen Fahrzeuge mancher zeitraubenden Polizei-Kontrolle en route. Die Mitglieder der Sektion Bern des A. G. S. werden die entgegenkommende Haltung der bernischen Polizeibehörde zu schätzen wissen und ihrerseits alles daran setzen, um ihre Fahrzeuge dauernd im gesetzmässigen Zustande zu halten, das heisst ab und zu auf Leucht-, Brems-, und Gleitschutzwirkung prüfen lassen. h. Rechnungsrevisoren und der Bücberexperte waren des Lobes voll über die saubere Buchführung, eine Anerkennung, welche der 1. Kassier redlich verdient hat. C. Schlotterbeck, Zürich, wurde auf Grund seiner langjährigen Mitgliedschaft zum Freimitglied ernannt. Die Vorstands wählen wickeln sich rasch ab, da nur zwei Demissionen vorliegen, für welche tüchtiger Nachwuchs gefunden wird. Eine ehrenvolle Wiederwahl fand vor- Inhaber der Firma ist Jean Mesmer in Luzern. ab der engere Vorstand mit A. Nägeli an der SEKTION ZÜRICH. Die Februar-Monatsversammlung wird traditionsgemäss den Strassen- volle acht Jahre mit Auszeichnung leitete. Nach- Spitze, der den Verein seit seiner Gründung, also und Vevkobrsfragen gewidmet sein. Das Sektionssekretariat hat bei einigen A. C. S.-Sektionen einen sident, Schriftführer-Archivar und Stellenvermittstehend das Ergebnis der Wahlen: A. Nägeli, Prä- Vortragszyklus des bekannten österreichischen ler; J. Gärtner, Protokollführer; H. Müller, 1. Kassier; E. Griesssr, Vizepräsident; H. Frank, 2. Kas- Strassen- und Touristikfachmannes Dr. Veidl. Wien, organisiert, der über den Bau und diesier; H Kaufmann, 1. Beisitzer und W. Honegger, wirtschaftliche Bedeutung der Grossglockner-Hochalpenstrasse sprechen wird, ein im Hinblick auf aus A. Nägeli als OVmann, H. Kauffmann als 2. Beisitzer. Die Vergnügungskommission besteht die Alpenstrassen-Initiative besonders aktuelles Vizeobmann und J. Wiget, W Kauflin, M. Koch, Thema. Der Vortragsabend findet am 22. Februar, E. Läubli und M. Wyser als Kommissionsmitglieder. Als Hauptrevisor ist G. Urech, als 1. 20.15 Uhr, im Hotel «St. Gotthard» in Zürich, statt. und Die ordentliche den 22. März in Zürich anberaumt. Sie wird sich ausser den statutarischen Geschäften, wie Jahresbericht und Jahresrechnung pro 1933, Wahlen, etc., mit der Revision des Ortsgruppenreglementes zu befassen haben. Auch der Gesetzesentwurf für das neue kantonale Verkehrsgesetz dürfte zur Diskussion gelangen. Mit dem Monat Februar werden auch die Damenveranstaltungen wieder aufgenommen. Als erste Zusammenkunft findet am 7 Februar, 15.30 Uhr, ein Nachmittagstee im Savoy Hotel Baur en ville in Zürich statt. Es ist wiederum ein abwechslungsreiches Programm in Aussicht genommen. Die Orfsgruppe Winterthur beabsichtigt, auch dieses Jahr einen autotechnischen Kurs durchzuführen. Sie hält ihre ordentliche Generalversammlung am 15. März im Bahnhofbüfett in Winterthur ab, bei welchem Anlass ein Lichtbildervortrag des Herrn Dr. Th. Gubler, Basel, über eine Amerikafahrt vorgesehen ist s Publikationsorgan bestätigt, das bekanntlich auf Vereinskosten jedem Mitgliede zugestellt wird. Der Präsiden appelliert neuerdings an die Versammlung, den Bekanntmachungen und Berichten in der Verbandsspalte der «A.-R.> stets rege Aufmerksamkeit zu schenken. Um auch den- Stellen suchenden entgegenzukommen, wird die Einschreibegebühr auf Fr. 1 — ermässigt Das Amt des Stellenvermittlers erfährt wiederum eine Neubesetzung und geht an den Präsidenten über, der 'damit neue Aufgaben zu seinem bereits vollgerüttelten Mass an Arbeit übernimmt. Als Tag für die Monatsversammlungen beliebt weiterhin der erste Mittwoch im Monai, wo sich die Mitglieder im «Du Pont» treffen. Der wöchentliche Stamm findet bis auf weiteres auch fernerhin jeden Donnerstag im Zeughauskeller statt. Das Jahresprogramm sieht neben den üblichen Monatsversammlungen folgende interessante Veranstaltungen vor: 25. Februar: Besichtigung der Orion-Reparaturwerkstätten. 4. März: Besichtigung der neuen Sihlpost. 8. Juli: Sommerausfahrt. 5. August: Besuch des Klausenrennens bei genügender Beteiligung. 26. August: Besuch des Grossen Preises der Schweiz in Bern. 10. November: Abendunterhaltung in den «Kaufleuten». 31. Dezember: Freie Silvester-Zusammenkunft Ferner ist bereits ein Vortrag über automatische Verkehrsanlagen vorgesehen und auch die Besichtigung einer Brauerei in Aussicht gestellt. Der sehr sorgfältig abgefasste Jahresbericht des Vorsitzenden gibt einen trefflichen Ueberblick von der erfolgreichen Tätigkeit des Vereins und seiner Organe im abgelaufenen Jahre Aller Krise zum Trotz konnte der Vereinsbestand auf einem guten Hundert Mitglieder behalten werden. Die Anlässe haben durchwegs und in jeder Hinsicht ein gutes Resultat gezeitigt. Dem lebhaft verdankten Rapport folgte der mit ebenso grosser Genugtuung entgegengenommene Bericht des tüchtigen Finanzministors, der, dank der Mitarbeit des Vorstandes, das Kunststück fertig brachte, bei geringerem Umsatz mit erhöhtem Aktivsaldo abzuschliessen. Das Vereinsvermöaen erfährt damit wiederum eine beachtliche Stärkung und wird es dem Verein später ermöglichen, an weitere wichtige Aufgaben heranzutreten. Die Generalversammlung ist auf 2. Revisor J. Saxer und J Trottmann genehm. Nachdem noch über eine kleinere Statutenrevision und einige weitere kleine Geschäfte verhandelt worden war, konnte der erste Teil zur allgemeinen Zufriedenheit abgeschlossen werden. Es folgte der verdiente Abschluss der Tagung, welche der Geselligkeit gewidmet war und wo neben Gesang und Tanz zur allgemeinen Freude wohlgehmgene Lichtbilder von Vereinsveranstaltungen gezeigt werden konnten. B. Au* den VevbaSndem CHAUFFEUR-VEREIN ZÜ- RICH. 8. ordentliche Generalversammlung. Es brauchte am letzten Sonntag, bei dem prachtvollen Wetter, allerhand Begeisterung für die Sache des Vereins, um in geschlossenem Saale den Verhandlungen zu folgen, anstatt den idealen Freitag für sportliche Betätigung frei zu halten. Um so erfreulicher war der recht zahlreiche Aufmarsch von über 60 Mitgliedern, welche der Einladung des Vorstandes Folge geleistet hatten. Dank der sorgfältigen Vorbereitung aller Traktanden durch den Vorstand und weitere Mitarbeiter und der festen, ziolbewussten Führung der Geschäfte durch den verdienten Vorsitzenden A. Nägeli konnte die üblicherweise reichlich gespickte Traktandenlkte flott und innert wenigen Stunden durchberaten werden. Nach einem kurzen und herzlichen Eröffnungswort und der Wahl der Stimmenzähler wurde das Protokoll der letztjährigen Generalversammlung unterbreitet und diskussionslos genehmigt. Die der Versammlung vorgelegten An - Ineldungen neuer Aktivmitglieder wurden einstimmig gutgeheissen und die neuen Kollegen F Güdel, E. Brauch». W. Krusius und A. Derons begrüsst. Dagegen sah sich der Verein gezwungen, zwei Passivmitglieder sowie einige frühere Aktive wegen Nichterfüllung der finanziellen Verpflichtungen auszuschliessen. Die Ver«insgebühren werden auf den bisherigen Ansätzen belassen, die als bescheiden bezeichnet werden dürfen, wenn berücksichtigt wird, was der Verein anderseits seinen Angehörigen bietet. Immerbin wurde der allgemeinen Parole auf Abbau ebenfalls Rechnung getragen, indem der Preis für die Vereinsabzeichen reduziert wurde. Die Frage des Vereinsorgans keinerlei Diskussion Anlass. Mit verdänkenswerter Einmütigkeit wurde die «Automobil-Revue» als Aus d« (Ohne Verantwortlichkeit der Redaktion.) Vereiste Strassen, und Arbeitslosigkeit. Als kürzlich die Strassen durch den Wetterumsturz zu wahren Gletschern wurden, und man mit dem Sanden meistens viel zu spät einsetzte, da dachte ich gleich, dass sich die « Automobil-Revue » in einer nächsten Nummer mit dieser Angelegenheit befassen würde. In der Tat erschien alsbald der Artikel «Vereiste Strassen». Gewiss sind Ihnen alle Motorfahrzeugbesitzer dankbar, dass sie sich so unermüdlich für einwandfreie Verkehrsmöglichkeiten der Automobilisten einsetzen. Wie schwierig die Verhältnisse beispielsweise an der Strasse Bern-Wabern waren, erfuhr ich aus Telephongesprächen von Chauffeuren, die von meiner Station aus nach Hilfswagen und Material anläuteten. Der eine versicherte, dass er für die kurze Strecke eine ganze Stunde gebraucht habe. Unser Wegmeister wusste weder aus noch ein, und obwohl er fast überall zur gleichen Zeit hätte sein sollen, so standen ihm keine Hilfskräfte zur Verfügung. Anderseits aber zählt man so und soviele Arbeitslose, die kräftig genug wären, um hier mitzuhelfen. Die konnten entweder mit oder ohne Arbeitslosenentschädigung schön zu Hause bleiben, während die Staatsstrasse dann endlich mittags 12 Uhr gesandet wurde, als es bereits durch die Einwirkung der Sonne fast wieder aufgetaut war. Der Wetterumsturz wurde dannzumal von der meterologischen Station und dem Radio vorausgesagt. Es hätte also nur einer ganz bescheidenen Vorsorge und Organisation bedurft, und dem Glatteis hätte gesteuert werden können. Man scheint es aber vorzuziehen, die Arbeitslosen unbeschäftigt zu lassen. Erst kürzlich äusserte sich ein Referent in einer politischen Partei, dass es billiger komme, Unterstützung zu zahlen, anstatt den Arbeitslosen zu Hilfsarbeiten heranzuziehen. Wenn man auf diesem Standpunkt steht, dann allerdings muss man sich nicht wundern, wenn das Arbeitslosenproblem so sonderbare Früchte zeitigt. Wo sind die praktischen und tatkräftigen Führer, und wo bleibt mit ihnen die neue Zeit? T. B. in W. «Spurfahren» im Schnee. Wer oft im Winter mit seinem Waeen fahren muss, macht speziell bei Neuschnee die Beobachtung, dass innert kurzer Zeit in der Mitte der Strasse ein « Spur » ist. aus der man bei Begegnungen kaum mehr herauskommen kann, Es besteht immer die Gefahr, daes der Hinterwagen nicht sofort gehorcht und nach links, schön vor das andere Auto rutscht Es wäre gab zu doch sehr einfach, wenn jeder Fahrer bei Neuschnee etwas rechts von der alten Spür fahren würde, um so nach und nach die ganze Strasse « platt » zu drücken. Diese Unsitte wird auch geübt bei längerem Schlittweg. Dann wird eben allmählich die Fahrbahn eingefressen und die Gefahren bei Begegnungen werden sehr gross. Sehr zu verwundern ist auch, dass die Postautos nicht das richtige Einfahren durchführen, diese hätten mit ihrer Doppelbereifung am ehesten die Möglichkeit, diesem Uebel etwas die Spitze zu brechen. Ich gebe zu, dass es angenehmer ist, in einer Spur dem « Herdentrieb » zu folgen, aber die Nachteile wiegen bei Begegnungen bei weitem aufl In den Dörfern ist in der Regel die ganze Strasse innert kurzer Zeit «platt» infolge des grösseren Verkehrs. Aber zwischen den Ortschaften besteht dieses gefährliche Uebel beinahe immer. Ich möchte daher den Wunsch an alle Automobilisten richten, meinen Vorschlag zu befolgen und der wird den Nutzen davon haben. Ganz krass wird jeweils die Sache, wenn Tauwetter eintritt und sich in diesen « Geleisen » Wasser ansammelt, das bei der Durchfahrt nach allen Seiten spritzt und die Passanten beschmutzt. C H. in E. K. fo Neugründung. Verband der Lastwagenspediteure, Basel. Unter dieser Firma ist ein Verein gegründet worden, der die Zusammenfassung aller Firmen der Branche zur Pflege der Geschäftsmoral und Vertretung der Standesinteressen gegenüber den Behörden zum Zwecke hat. Präsident ist J. Stocker-Tobkr, Prokurist; Aktuar- P. Schweizer, Tarifeur; Kassier: 0. Winter. Spediteur. Alle in Basel. Geschäftslokal: Zentralbahnstrasse. Carrosserle Beu A.-G., Slssach. Unter dieser Firma ist eine Aktiengesellschaft mit einem Kapital von Fr. 6000 gegründet worden. Zweck der Unternehmung ist der Betrieb einer Karosseriewerkstätte. Einziges Mitglied des V-R. ist Fritz Barth, Kaufmann, Liestal. Er führt rechtsverbindliche Einzelunterschrift. Geschäftsführer mit Einzelunterschrift ist J G. Mafhys. Gescbäftslokal: GeUerkinderstrassc, Auto-Modern A.-G., Luzern. Unter dieser Firma hat sich eine Aktiengesellschaft mit einem Kapital von Fr. ?0000 gebildet. Zweck der Unternehmung ist der Handel mit Automobilen sowie Vertretung von Maschinen und Apparaten. Dem V-R. gehören an W. Trachsel. Mechaniker, als Präsident, der zugleich Geschäftsführer ist; W Lienhard. Kaufmann, und Luise Rosset. Die drei führen Kollektivunterschrift je zu zweien. Gescbnftsdomizil: MoosstTasse. Personelles. Moser, Garaoe, Zürich. Inhaberin der Firma ist Elsi Moser. Die Firma erteilt Einzelprokura an den Ehemann der Inhaberin K. Moser. Zwischen den Ehegatten besteht Gütertrennung. Zweck der Unternehmung ist Gara?ebetrieb, Reparaturen und Service. Domizil: Bäckerstrasse. Mesmer, Grand Garage, Bundesnlatz, Luzern. Sitzverlegung. Flexlcord A.-G., Chur. Die im Handelsregister Bern eingetragene Aktiengesellschaft hat ihren Sitz nach Chur verlegt Zweck der Gesellschaft ist der Erwerb und die Verwertunc von Patenten und Fabrikationsreohten auf dem Gebiete der Fahrradund Auto-Utensilien. Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt 50 000 Fr. Einziger V-R. ist A. Soherz, Kaufmann in Bern. Einzelprokura führt A. Zemp in Basel. Das Domizil der Gesellschaft befindet sich bei Dr. P. Jörirriann in Chur. Firmenlöschung. Hans Sehiaqenhauf, Autorenaraturwerkstättc, Zürich. Die Firma ist infolge Hinschied des Inhabers erloschen. Cie. des eccumulaleurs ADA, S. A„ Morges. Diese Firma wird infolge Konkurses der Unternehmung von Amtes wegen gelöscht. Basler Autoqarage Aarau. Die Firma wird infolge Konkurseröffnung von Amtes wegen im Handelsregister gelöscht. Nichtbestätiaunq des Nachlassvertrages. Grand Garage Capltol und Auto-Import A.-G., Zürich. Das Bezirksgericht Zürich hat den von der Firma ihren Gläubigern vorgeschlagenen Nachlassvertrag verworfen. Das Obergericht hat den gegen diesen Beschluss erhobenen Rekurs abgewiesen. Konkurseröffnung. Auto-Electnc A.-G., Biel. Konkurseröffnung vom 9. Januar. Erste Gläubigerversammlung: 6. Februar. Einprahefrist bis 27. Februar. Handel u. Industrie Verdienst und Existenzen für ca. 2200 Personen In der Schweiz durch die «Scintilla» A.-G., Solothurn. Ein Gang durch die nach modernsten Prinzipien eingerichteten Gebäulichkeiten hinterlässt dem Schweizer-Automobilisten einen nachhaltigen Eindruck Hier werden alle Apparate und Zubehörteile für Automobile in höchstmöglicher Präzision hergestellt. Es ist kein Zufall, wenn Hunderte von Weltrekorden mit • Scintilla »-Apparaten im Auto und Flugzeug aufgestellt wurden. Die meisten Ozeanflüge wurden ebenfalls im Vertrauen auf die Zuverlässigkeit der « Scintilla »-Produkte mit solchen Apparaten ausgeführt. Der gute Ruf dieser Schweizer-Firma dringt bis zu unsern Antipoden. Es sind, ca. 600 Vertretungen in allen fünf Erdteilen VBTteilt Das Unternehmen stellt einen volkswirtschaftlich sehr bedeutenden Faktor unseres Landes dar. E»s konnte auch zahlreiche, arbeitslos gewordene Kräfte aus der darniederliegenden Uhren-Industrie wieder beschäftigen. Es arbeiten zur Zeit ca. 1500 Personen in den « Scintilla »-Werken in Solothurn und ca. 700 bei den zahlreichen Lieferanten im Inland. Zusammen sind es demnach ca. 2200 Existenzen. Wer weiss, was es heute beim hohen Stand des Schweizerfrankens heisst: Exportieren!, der möchte im Interesse der Aufrechterhaltung dieses so bedeutenden Schweizer-Unternehmens ihm alles Glück und weiterhin mutiges Ausharren wünschen, vor allem die unbedingte Berücksichtigung durch die Schweizer-Motorfahrzeugbesitzer. als Anerkennung einheimischen Schaffens. Wir dürfen ohne Ueberhebunc stolz sein auf dies« Industrie. Liste der Strassenspemingen und Verkehrserschwerungen Kanton Luzern: Sperrung: Strasse Vitznan- Gereäu'. Umleitung über Küssnacht - Goidau • Brunnen und umgekehrt