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E_1934_Zeitung_Nr.010

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ingt in der allernächsten Zeit die Modelle 1934 heraus OPEL - CHEVROLET PONTIAG - OLDSMOBILE BUIGK - LA SALLE CADILLAC * Vs Auskünfte über die neuen Modelle erhalten Sie durch unsere offiziellen Vertreter sowie direkt durch die General Motors Continental S. A., 192-198, Bassin Canal, Antwerpen, Belgien. Anfragen über Vertreter- und Untervertreterbedingungen sind an die Verkaufsabteilung Schweiz der General Motors Continental S. A., 192-198, Bassin Canal, Antwerpen, Belgien, zu richten. Kaufen Sie nicht, bevor Sie die neuen Wagen gesehen und ausprobiert haben. # Alle unsere Preise verstehen sich in Zukunft franko Domizil.

N°10 - 1934 AUTOMOBIL-REVUE Grosse Schweizer-Erfolge beim Titisee-Eis-Rennen. Maag (Bugattl) Rennwagensieger, Rüesch (Alfa Romeo) Sportwagensieger und bester Fahrer des Tages. Das erste Rennen der neuen Saison hat mit einem ganz ausserordentlich erfreulichen Erfolg der schweizerischen Fahrer geendet. In beiden Kategorien wurden beim Titisee- Rennen Landsleute vor beachtlicher Konkurrenz Sieger. Dieser Anfang möge das Omen für eine glänzende Saison 1934 bilden! Die vom N. S. K. K. und dem D.D. A.C. organisierten Rennen zerfielen in Läufe für Motorräder, Sport- und Rennwagen und ein Vergleichsrennen zwischen dem Flugzeug von Udet und Landfahrzeugen. Die Wagenrennen führten über zehn Runden der 1,5 km langen Rundstrecke auf dem gefrorenen Titisee, demnach über 15 km, das Vergleichsrennen für den Flieger über 12 km und für die Landfahrzeuge über 10 km. In der Sportwagen-Kategorie traten vier Konkurrenten zum Starte an. Der Zürcher Rüesch arbeitete sich von Anfang an auf seinem Alfa Romeo 2300 ccm, der sich früher im Besitze des Barons von Waldthausen befand, nach vorn. Eine Zeitlang lag der Bugatti-Fahrer Wimmer dicht hinter ihm, fiel dann aber bald aus. Rüesch hatte nun verhältnismässig leichtes Spiel und beendete das Rennen mit dem hervorragenden Stundendurchschnitt von 85,01 km/St. Da kein anderer Konkurrent diese Zeit überbieten konnte, wurde der Zürcher zum schnellsten Mann des Tages proklamiert. Gegen die starken Sportwagen der grossen Klasse hatte der Zürcher Gübelin auf seinem altbewährten Plymouth einen schweren Stand. Dennoch erreichte er die hervorragende Zeit von 11 Min. 54,1 Sek. Die Vorzüglichkeit dieses Resultates zeigt sich erst mit aller Deutlichkeit, wenn man beispielsweise Zeiten wie die Burggallers in Berücksichtigung zieht, der bei H( in Rennwagen fast um eine halbe Minute /''Mgsamer war. Erwähnenswert ist auch noch die Tatsache, dass Gübelin sich am Sonntag zum ersten Male «aufs Eis gewagt hat». Die Rennwagen-Kategorie vereinigte sechs Konkurrenten, unter denen sich neben dem Zürcher Maag (Bugatti 2300 ccm) der Schwarzwälder Pietsch mit einem Alfa Romeo 2600 ccm befand, in dem das deutsche Publikum zum voraus den Sieger sah. Der sehr ungünstig plazierte Maag ging gleich nach dem Start in Führung und versuchte, von seiner ungünstigen Aussenposition auf die Innenseite der Bahn zu kommen. Der Schweizer hielt die Spitze bis zum Schluss ohne jede Gefährdung und konnte die ganze übrige Meute sogar überrunden. Nachdem der Sieg für ihn sicher stand, beendete er das Rennen in verhaltener Fahrweise. Pietsch fiel kurz nach dem Start aus, und so ging auch dieses Rennen ganz anders aus als es das deutsche Publikum erwartet hatte... Das Vergleichsrennen brachte die Rennfahrer Steinweg und Maag, zwei Motorradfahrer und den Flieger Udet zusammen. Steinweg führte die ersten drei Runden an und wurde dann von Maag überholt, der auch hier Sieger der Landfahrzeuge wurde. Die gesamte Konkurrenz gewann der Flieger Udet. Er zog seine Kreise so dicht über den Fahrzeugen, dass die Piloten nur mit Mühe sich auf ihre Maschine konzentrieren konnten. DIE RESULTATE Sportwagen. Klasse bis 1500 ccm: 1. Brim (Ludwigsburgf) auf Amilcar, 11:15,4 (79,905 km/St.). 2. Simons (Berlin) auf Bugatti, 11-40,2. Klasse über 2000 ccm: 1. H. Rüesch (Zürich) auf Alfa-Romeo, 10:35,1 (85,012 km/St), absolut beste Zeit der Automobile. 2. Stein weg (München) auf Bugatti, 10:37. 3. Gübelin (Zürich) auf Chrysler, 11:54,1. Rennwagen. Klasse bis 1500 ccm: 1. Burggaller (Berlin) auf Bugatti, 12:18 (73,170 km/St.). Klasse über 1500 ccm: 1. Maas (Zürich) auf Bugatti, 11:00,2 (81,571 km/St). 2. Zimber (Krötzingen) auf Bugatti, 11:57. Vergleichsrennen. Udet fliegt 12 km in 5:21,1 (105,166 im); Maag (Zürich) fährt auf Bugatti 10 km in 5:40. Montreux wünscht das Rundstreckenrennen. Auf behördlichen Wunsch hin organisierte der Verkehrsverein Montreux eine Abstimmung unter dem Bevölkerungsteil des Genfersee-Kurortes dessen Wohnungen an der geplanten Rennstrecke gelegen sind. Das Resultat ist ausserordentlich überraschend, sprachen sich doch von 553 Stimmenden 542 für das Rennen aus, während bloss 11 dagegen waren. Die Bedeutung dieses Entscheides wird erst richtig klar, wenn man bedenkt, dass alle diese Leute am meisten unter den Unannehmlichkeiten der abgesperrten Strassen und des Lärms der Wagen zu leiden haben. Die Initianten werten selbstverständlich das günstige Ergebnis dteser Abstimmung für ihre Propaganda gehörig aus. Zum neuen zürcherischen Verkehrsgesetz. Den zürcherischen Automobilisten ist Heil wiederfahren, der Regierungsrat hat das Einführungsgesetz zum eidgen. Automobil- und Fahrradgesetz fertiggestellt und an den Kan- • tonsrat zur Behandlung überwiesen. Aus dem Ekiführungsgesetz ist ein «Verkehrsgesetz» geworden, indem in dasselbe auch noch die Vorschriften über den Strassenverkehr aus dem in Revision begriffenen kantonalen Strassengesetz übernommen worden sind. So wie heute die Gesetzesvorlage aussieht, wird sie noch viel zu reden geben, wenn sie den Motorfahrzeugbesitzern einigermassen mundgerecht gemacht werden soll. Den in der Eingabe vom 1. Juni 1933 niedergelegten Postulaten der Liga der Verkehrsinteressenten ist nur in kleinem Masse entsprochen worden. Unter den allgemeinen Bestimmungen ist zu erwähnen, dass das Verbot der Austragung von Wettrennen mit Motorfahrzeugen zwar immer noch grundsätzlich aufrecht erhalten wird, dass dem Regierungsrat nun aber doch die Kompetenz zukommt, in Einzelfällen Ausnahmen zu bewilligen. Die Vorschriften für Motorfahrzeuge lassen ersehen, dass alle Begehren für Reduktion der hohen Steueransätze aus fiskalischen Erwägungen unberücksichtigt geblieben sind, ia man hat den Aerzten und Tierärzten den bisherigen Vorteil, wonach ihr erster Wagen steuerfrei Ist, noch genommen. Auch eine Steuerrednktion für mehr als 5 Jahre alte Wagen wurde nicht bewilligt. Ein weiteres Unikum: Die kleinen leichten"Einachseranhängewägelchen für Touristenreisegepäck, Weekend-Attsflügler usw. wurden mit einer Jahressteuer von 60 Fr. bedacht (!). Die monatliche Berechnung der Verkehrssteuer und die Bezahlung der Steuer in zwei Raten, wie diese Erleichterungen bereits im Dezember 1933 auf dem Verordnungswege eingeführt worden sind, wurden beibehalten, damit aber auch der unzulässige Zuschlag bei der Bezahlung der zweiten Rate von 3 %, wozu noch kommt, dass. wenn die zweite Rate nach dem 30. Juni bezahlt wird, der Zuschlag auf 10 % erhöht wird. Ueber die Höhe der Gebühren (Erneuerung der Fahrausweise usw.) schweigt sich das Gesetz aus; dieselben dürften in einer Vollziehungsverordnung festgelegt werden. Auffallend ist, dass die Kontro'isehilder inskünftisr nicht mehr zum Herstellungspreis abgegeben werden sollen, sondern deren Abgabepreis wird durch den Regierungsrat festgelegt. Will man hiemit auch noch ein Geschäft machen ? Besonderer Bedeutung kommt der Bestimmung über die Verwendung der Motorfahrzeugsteuern zu. Mussten dieselben bis anhin für die « Hauptverkehrsstrassen» Verwendung finden, so will man sie jetzt allgemein für « Strassen» benutzen, d. h. auch für Nebenstrassen, abgelegene Ouartäerstrassen usw., die nur selten oder gar nicht vom Motorfahrzeugverkehr in Anspruch genommen werden. Eine Begrenzung auf die Hauptverkehrsstrasse und Strassen 1. Klasse dürfte dringend notwendig sein. Grundsätzlich wird festgelegt, dass an Strassen mit abgegrenzten Geh- und Radfahrerwegen die Fahrbahn für den Fahrzeugverkehr (dazu gehören auch Handwagen), der Gehweg für die Fussgänger und der Radfahrweg für die Radfahrer freizuhalten sind. Kinderwagen haben die Gehwege zu benützen. Für die Fussgänger findet sich keine weitere Bestimmung, so dass das Gesetz die Bezeichnung < Verkehrsgesetz» kaum verdient. Die Strafbestimmungen haben gegenüber dem ersten Entwurf wesentliche Aenderungen erfahren; sie müssen wohl noch genauer Prüfung auf ihre Tragweite unterworfen werden. — Die Vollzugs- und Übergangsbestim-' mungen legen fest, dass die Städte Zürich und Winterthur berechtigt sind, vom Verkehrsgesetz abweichende Verkehrsvorschriften zu erlassen, sofern sie durch besondere Verhältnisse örtlicher Art gerechtfertigt sind; Sie bedürfen iedoch der regierungsrätlichen Zustimmung. Der Regierungsrat kann auch in besonders gearteten Fällen von den Verkehrsvorschriften des Gesetzes abweichende Bestimmuneren aufstellen. Das Gesetz selbst soll am 1. Januar 1935 in Kraft treten. Schliesslich ist in einem Punkte einem Begehren der Verbände entsprochen worden : Der Rerierungsrat kann Automobilisten- und Motorradfahrerverbände ermächtigen, die internationalen Ausweise unter Gegenzeichnung der zuständigen Direktion auszustellen. Die Zürcher Verkehrsinteressentenverbände werden wohl demnächst zur Gesetzesvorlage Stellung nehmen und ihre Wünsche noch dem Kantonsrat unterbreiten. V INTERNATIONALER RALLY VON MONTE CARLO 1932 HOTCHKISS ERSTER 1933 HOTCHKISS ERSTER 1934 DREI HOTCHKISS STARTEN DREI HOTCHKISS ERREICHEN MONTE CARLO MIT DEM MAXIMUM VON PUNKTEN DIE VON ATHEN GESTARTETEN (GAS UND TREVOUX) GEWINNEN 2 MAL ERSTER IST ETWAS NOCH NIE ERREICHTES 3 MAL ERSTER IST EIN HOCH NIE DAGEWESENER TRIUMPI: AUF PNEUS DUNLOP AIlein-Konzessionär für die Schweiz: GtiANO GArSAÜt E. IMAUR£K 50, Boulevard des Tranchees. Genf Vertreter für Zürich, St. Gallen und Thurgau: Garage Blnelli &. Ehrsam, Stampfenbachpl. 48, Zürich Vertreter für Basel: Paul Staehli. Hardstrasse 62, Basel Vertreter für Bern: Andrä Zumstein, Effingerstrasse 93, Bern