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E_1934_Zeitung_Nr.012

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16 AUTOMOBIL-REVUE

16 AUTOMOBIL-REVUE 1934 - geht, ohne zu zahlen. Wer bleiben will, löst seine Karte mitten in der Vorstellung, erst dann, wenn eine reichliche Kostprobe ihn von der Schaurigkeit des Films überzeugte. Eine normale Kinovorstellung in Japan, China oder in Holländisch-Indien dauert sechs bis acht Stunden. Vier, manchmal fünf Filme werden gezeigt Zwei davon sind fast immer Fortsetzungsdramen, Schauerfilme, die abbrechen, wenn es am interessantesten wird, die mitten in der Verfolgung des Helden, mitten in der Eroberung der schönen Frau, oft mitten in einem Kuss abbrechen. «Fortsetzung nächste Woche» steht dann auf der Leinwand. Wie jemand, der in drei Zeitungen drei verschiedene Fortsetzungsromane liest, hat der Kuli eine Menge damit zu tun, seine Helden nicht zu verwechseln und keine der schaurigen Szenen zu versäumen. Humor Auf dem Fastnachts- Ball: < loh trmsste meinen Wagen anders parkieren. Vorhin kam ein Polizist in unsere Loge und sagte mir, dase ich straffällig werde, wenn das Auto noch länger am gleichen Platz stehen bleibet » No 12 Elegantes neues Wintersporte-Kostüm. CModeU M. Och. St. Moritz.) In China kann jeder umsonst Ins Kino gehen. Längst sind Tonfilmkinos für 1000 und 2000 Zuschauer nichts Seltenes mehr in Schanghai oder Peking, in Batavia oder Saigon. In allen Kinos des Fernen Ostens aber haben sich noch die alten Sitten erhalten, der Brauch, dass man nur zahlt, wenn einem der Film gefiel. Man geht ohne eine Karte zu lösen ins Kino. Sieht sich einen oder zwei Akte des Dramas an. Dann wird es hell. Würdevoll schreiten Männer in blauen Kaftans durch die Reihen der Zuschauer und sammeln das Geld ein. Wem der Film nicht gefiel, der Zürcher Wochenprogramm Stadttheater Ab6nia 8 ro«.Sonntag nachmittags 3 Uhr. Di. abend 13. Feb. Volksvorst.: Der Verrat von Novarra, gesp. vom Ensemble des Schauspielhauses. Mi. abend 14. Feb. Der Freischütz (B-Ab. 12). Do. abend 15. Feb. Volksvorst.: Arabella, Oper von Richard Strauss. Schauspielhaus &*>**** 8 * ^Ü 8 ?r Uf nachm. 8H Uhr. Di. abend 13. Feb. Letztes Gastspiel: The English Players: Anthony and Anna, Gomedy by St. John Erwine. Mi. abend 14. Feb. Souper, hierauf: Eins, zwei, drei, Komödien von Molnar. DO. abend 15. Feb. Fastnacht-Premiere: R. R. auf Welle 34, Revue von Feising und Wehrs. — Musik v. Tibor Kasics. Mitwirkende: das gesamte Personal und Emil Heeetschweiler. Clnema WalChe, Stampfenbachplaü 1 «Wie d'Warret wurkt». Grand Cafe Esplanade, utoquai 21 Im Cafe": Die Kapelle: Paul Godwin. In der Bar: Am Flügel: Gustl Springer, Barhumorist. Im Tabarin: Millers and his boys und die neuen Tanzattraktionen. Au Petit Dome Kirchgasse 3, b. Helmhaus Cafe — Restaurant — Bar. — Der bekannte, vorzügliche Dome-Cafe und die feinen Spezialplattenl • Beatengasse 15 Die erösste und schönste TOB Zürich. Cafe-Tea-Room Kolibri, Nuschelerstr. 30, neben Spira Vorzügl. französische Küche, feine Patisserie. Mittag- u. Abendessen a Fr. 1.65 bis Fr. 2.50. Caf§ RegenCe, Bealengasse Orchester Battl«: Nachm. Tee-Konzert Ton 4—6 Uhr; Abendkonzert 8—11 Uhr. Ghs. Burhop. Restaurant Urania, uraniastr. 9 Die beliebte ünterhaltungsstätta, Konzert und Varieiö. Anerkannt rute Küche. Zett-Restaurant u. Roxy Bar Rebgasse 8 Mittag- und Abendessen TOB Fr. ICO an. Zu unserer Bergbauern-Iiilfsaktion. Ein Nachtrag. Zu unserer schon vor einer Woche abgeschlossenen Hilfsaktion haben wir noch einige Spender nachzutragen, die uns im Verlaufe der letzten Woche Pakete zusandten. Wir konnten damit einzelne später eingelaufene Bitten erfüllen und danken auch diesen Gebern aufs Herzlichste ! H. H., St. Gallen, 1 Paket mit Kleidern und Lebensmitteln. B. R., Ölten, 1 Paket mit Kleidern. Frau H. H., Stadel, ein Paket mit Kleidern und Wäsche. Fiau Wwe. M., Oerlikon, 1 Paket mit Kleidern. Frau Seh.-K.. 1 Paket mit Kleidern. Büchertisch Paul Elbogen: Kometen des Geldes. 272 Seiten. Mit mehreren Bildern. Elbemühl-Verlag Wien-Leipzig. — Die grossen Geldmenschen beschäftigten die Phantasie des Volkes seit jeher aufs Stärkste. Ihr Besitz umstrahlt sie mit einem Wunderschein, mit einer modernen Romantik der materiellen Macht. Von ihrem Privatleben erzählt man sich die absonderlichsten Dinge, und jeder schaurige Kinohelgen verblasst vor den Ausmassen der Exzentrizität und Verworfenheit, mit denen diese seltsamen Helden umwoben werden. Der bekannte Schriftsteller Paul Elbogen, dein man mehrere schöne Sammelbücher von Briefen an Mütter, Söhne, Väter und eine ergreifende Darstellung der Schicksale berühmter verlassener Frauen dankt, hat sich dieses Stoffes bemächtigt. Ihn reizten weniger die finanziellen, als vor allem die menschlichen Bedingtheiten, unter denen einzelne Gestalten zu unermesslichem Reichtum gelangen konnten. Es ging ihm darum, den Menschen zu charakterisieren, der sein ganzes Seelenheil dem Gelds verschrieben hat, und es zu seinem letzten, endgültigen Lebenszwecke macht. Neun Schicksale hat der Verfasser herausgegriffen; Strousberg — den Napoleon der Industrie, Stinnes — das Genie ohne Privatleben, Löwenstein — der < Milliardär» an sich, Madame Hanau — die Puppenspielerin, Hatry — Bezwinger der englischen Tradition, Bontoux —• das Opfer des Zusammenstosses zweier Weltmächte, Kreuger — das Rätsel des Daseins, Lesseps — Verbrecher aus Vaterlandsliebe und Glüekstadt — der Bankmann, der nicht Nein sagen konnte. Jedem dieser in ihrer Art unbedingt interessanten Männer widmet Elbogen ein Kapitel gedrängtester Lebensschau, das verwirrender als der spannendste Roman, verblüffender als der kühnste Film wirkt. In allem Reichtum und allem äussern Glanz versackten diese Existenzen in einem jämmerlichen Spiessertum des Geldbeutels, in einer Trockenheit der Seele und des Geistes, die ganz ohnegleichen ist. Alle Abenteuerlichkeit, alle napoleonischen Gesten, alle Extravaganzen eines Löwensteins mit seinen Flugzeugen, in denen er seine Briefe diktierte, eines Kreugers mit seinem sphynxhaft undurchsichtigen Wesen, oines Stinnes mit seiner geringen Menschlichkeit — im guten und bösen Sinne — sie wirken aus der wägenden Distanz Der Jähzornige Autofahrer: < Da nimm du doch das Lenkrad, wenn du alles besser verstehen willst! > betrachtet klein und jämmerlich, phantasielos und uniform. Die Ungeistigkeit des Geldes an sich breitet ihre Schatten über die ihr Verfallenen. Sie taumeln am Rande von Glanz, Ruhm und Verderben einher, Gehetzte einer finstern Macht, umlauert von Tod und Finsternis. Das Wort des Predigers Salomo «Wer Geld liebt, wird Geldes nimmer satt, und wer Reichtum liebt, wird keinen Nutzen davon haben. Das ist auch eitel...» das Elbogen seinem hochinteressanten Buche voranstellt, findet eine erschütternde neue Bestätigung. bo. Die Eltern-Zeitschrift (Verlag: Art. Institut Orell Füssli) hat mit ihrem Januarheft eine ganz ausserordentlich reichhaltige Nummer hervorgebracht. Sie lässt den Leser einen tiefen Blick tun in die vielgestaltige Welt des Kindes mit seinen Freuden und Leiden, seinen kleinen Sorgen und Kümmernissen, seinen Fehlern und Unarten. Gleichzeitig zeigt sie aber auch Wege, wie all den schwierigen Problemen, vor die sich die Eltern bei der Erziehungsarbeit gestellt sehen, begegnet werden kann. Aus dem reichen Inhalt zitieren wir nur den Aufsatz «Strafe und Erziehung», in welchem der Verfasser ausführt, dass ein Teil der kindlichen Verfehlungen auf falsche Behandlung des Kindes von Seiten der Erwachsenen zurückzuführen ist. Die Erzieher sollten daher ihr Augenmerk viel mehr auf die Vermeidung von Unarten als auf die Bestrafung derselben richten. Ein anderer Aufsatz deckt die seelischen Ursachen der Verwahrlosung auf und zeigt, auf welche Weise solch bedauernswerten Kindern und Jugendlichen geholfen werden kann. Probehefte erhalten Sie auf Verlangen kostenlos vom Art. Institut Drell Füssli, Zürich, sowie von allen Buchhandlungen. Vierzigjähriges Gründungsjubiläum. Das voralpine Knabeninstitut Dr. Schmidt auf dem Rosenberg bei St. Gallen konnte kürzlich das 40jährige Gründungsjubiläum feiern. Wie wir dem Jahresbericht entnehmen, fiel das Jubiläumsjahr des Institutes trotz der Wirtschaftskrise in eine Zeit grosser Blüte. Das Institut war auch während des ganzen verflossenen Jahres voll besetzt. Es zählt heute 190 interne und externe Schüler, die je nach Alter in Schulfamilien zusammengefasst sind, welche in ihren eigenen Schulvillen eine Welt für sich fährt höchstpersönlich an die Riviera, um festzustellen, auf welchen Strassen man jetzt am besten dorthin und wieder zurückgelangt. Also telephonieren oder schreiben Sie sofort dem Touren-Onkel auf dem Kleine Chronik »er ren-Onke 1 Touristikbüro der Automobil-Kerne, Bern Telephon £8.222 Er gibt Ihnen jede autotouristische Auskunft gratis und freut sich über jeden Einzelnen, dem er mit seiner Erfahrung dienen kann. •&$& SEK *;;• .«.S-:- 1 -iÄ.iiÄW:^ bilden. Der Lehrkörper umfasst 21 interne Hauptlehrer und 5 externe Hilfslehrer. Mit besonderer Freude teilt der Jahresbericht mit, dass im verflossenen Jahr sämtliche Kandidaten für die eidgenössische Maturität, für die Technische Hochschule Zürich, für das Abitur, das Handelsdiplom und die Verkehrsschule ihre Prüfung mit Erfolg bestanden haben. Jahresabschluss der Schweizerischen Genossenschaftsbank. Das Institut schliesst, nach Vornahme von Abschreibungen und Rückstellungen inkl. Saldovortrag von Fr. 44,489.84 von 1932, mit einem Ueberschuss von Fr. 1,254,957.51 ab, gegen Fr. 1,237,364.84 im Vorjahr. Die Reservefonds steigen nach der diesjährigen Zuweisung auf Fr. 1,795,900.— (1932: 1,622,090.— Franken). Das Anteilscheinkapital, voll einbezahlt, beträgt Fr. 20,650,000.— per Ende 1933 (31. Dezember 1932: Fr. 20,488,000.—). Die eigenen und fremden Gelder der Bank haben sich im Berichtsjahr um Fr. 7,863,700.— Termehrt. Die Bilanzsumme ist von Fr. 151,688,000.— Ende 1932 auf Fr. 160,030,500.— per 31. Dezember 1933 gestiegen. * iSnriio "Wie entsteht clan tägliche Zeitzeichen ? Das erfahren Sie in volkstümlicher Darstellung»- weise vom Leiter der Neuenburger Sternwarte im Radio-Kalender 1934. Er enthält ausserdem über 30 weitere wissenswerte Artikel und gibt lesenswerten Autsohluss über die Ursachen und guten Rat zur Beseitiguna der Störungen, ein Kalendarium für Radiohörer und Tabellen zur Orientierung über den Empfang. Preis nur 2 Franken Erhältlich in den Buchhand.ungen und bei den Radio-Clubs. Verlag Hallwag, Bern Das Weekend des Automobilisten erfährt im Kreise der Familie angenehme Abwechslung und Belebung durch fröhlichen Gesang. Texte und Notensatz finden Sie In dem Schatz unserer gangbarsten Lieder enthaltenden „Schatzbüchli". — Preis kartoniert nur Fr. 1.50, in Leinen Fr. 2.50. Verlag Hallwag, Bern Verlag, Administration, Druck und Clicherie: HALLWAG A.-G. Hallersche Buchdruckerei und Wacmersche Verlaesanstalt, Bern.

N» 12 - 1934 Schweizerische Rundschau Aus der neuen Verordnung über die Aushebung der Wehrpflichtigen geben wir nachfolgend die Artikel wieder, die sich auf den Motorwagendienst beziehen : Leute, die eich als Motorradfahrer oder Motorfahrer melden und den vom Kanton ausgestellten Führerausweis besitzen, sind vorläufig als solche auszuheben. Ihre Zuteilung wird im Dienstbüchlein nur mit Bleistift, eingeschrieben. Sie werden nach besonderer Vorschrift durch Kommissionen geprüft, welche die Generalstabsabteilung ernennt. Die definitive Annahme erfolgt auf Grund dieser Prüfung. Das Aufgebot zu der Prüfung erfolgt in der Regel bei der Aushebung durch den Kreiskommandanten, A. C S. SEKTION BERN. Generalversammlung. Wie nach den zur Behandlung vorliegenden Geschäften rein administrativen Charakters zu erwarten war, schlug die diesjährige ordentliche Generalversammlung keine hohen Wellen. Immerhin hatte der Trupp Unentwegter, der sich weder durch die verlockende Sonne noch durch einladende Wintersportsanlässe abhalten Hess, die Befriedigung zu hören, dass sich die Neuorganisation der Geschäftsführung mit eigenem hauptamtlich besetztem Sekretariat nur zum Vorteil auswirkte. So hat der finanzielle Abschluss eine Ueberrasohung gebracht, indem statt des budgetierten Defizites, das auf Grund der mit der Neueinrichtung der Geschäftsstelle verknüpften, bedeutenden, erstmaligen Ausgaben eigentlich zu erwarten war, ein nicht unbeträchtlicher Aktivsaldo verbucht werden konnte. Die Sektion gruppiert heute über 900 Mitglieder und steht unter den 27 Sektionen des Gesamtclubs an fünfter Stelle. Die der Versammlung unterbreiteten, zum Teil recht ausführlichen Berichte, wurden sämtlich diskussioöslos genehmigt und gebührend verdankt. Ebenso konnte die Jahresrechnung wie auch das Budget prompt unter Dach gebracht werden. Die Wahlen wurden im abgekürzten Verfahren vorgenommen, indem eich, von der Demission eines langjährigen Vorstandsmitgliedes abgesehen, alle in der Clubleitung und in Kommissionen tätigen Mitglieder unter dem zielbewussten Präsidium von Oberst Marbach für eine weitere zweijährige Amtsdauer zur Verfügung stellten. Da keinerlei Wünsche auf Mutationen laut wurden, blieb alles in schönster Harmonie beim alten. __^ Das JahresprogTamm musste mit Rücksicht auf - Jen Grossen Preis 1934, dessen Durchführung ausschliesslich der Sektion Bern anvertraut worden äst und für die damit Betrauten eine Unsumme von Arbeit mit sich bringt, etwas einfacher gehalten werden. Dennoch werden alle Mitglieder auf ihre Rechnung kommen, wenn sie nur die Bemühungen des Vorstandes und seiner weiteren Mitarbeiter durch entsprechend starken Aufmarsch quittieren wollten. Im Frühjahr kommt eine Bluestfahrt zur Durchführung, und zwar in der originellen Form einer Fahrt ins Blaue. Der Touristik trägt weiterhin eine Herbstfahrt in den Jura Rechnung, die event. mit einer Zusammenkunft aller kantonalhernischen A. C. S.-Sektionen verbunden wird. Auf sportlichem Gebiete können sich die Aktiven anlässlich der Gymkhana, des Auto-Slaloms in Interlaken, der Fuchsjagd und der noch in Frage stehenden Ballonverfolgung Lorbeeren holen. Letztere Veranstaltung hängt in grossem Masse davon ab, ob im fraglichen Zeitpunkt das notwendige Flagmaterial zur Verfügung steht und wie weit der Berner Aero-Club sich für diese Konkurrenz einsetzen kann. Als piece de resistanee enthält das Programm natürlich den Grossen Preis, den die Mitglieder allerdings mehrheitlich als Zuschauer oder als Kommittierte besuchen werden. -•»•" Die Versammlung nimmt mit Befriedigung «Kenntnis von der Gründung der Rundstrecken-A.-G. Sie ermächtigt den Vorstand, sich an der Veranstaltung finanziell in der bestgeeignetsten Form bis zu einem Maximum von Fr. 5000.— zu beteiligen. Die Ernennung von drei Veteranen, sowie eine kurze Aussprache über die mögliche Organisation mehrtägiger oder gar mehrwöchentlicher Auslandsreisen, schlössen die rein geschäftliche Taguns ab. SEKTION ZÜRICH. Die diesjährigen Damenveranstaltungen begannen am 7. Februar mit einem gut besuchten Nacbmittagstee im Savoy Hotel' Baur au Lac in Zürich, wo Frau Dr. Stähelin die Gelegenheit benützte, um Frau E. Beyer, den verdienten Dank der A. C. S.-Damen für die Durchführung der Damenveranstaltungen der letzten zwei Jahre auszusprechen und ihr gleichzeitig ein Silberplateau zu überreichen. Von dem neuen Regulativ für die Durchführung von Damenveranslaltungen wurde Kenntnis genommen. Für die nächsten Monate sind wiederum verschiedene interessante Besichtigungen, Fahrten und gesellige Anlässe in Aussicht, genommen. Das neue kantonale Verkehrsgesetz, wie solches dem Kantonsrat vorgelegt worden ist, wird von den Sektionsorganen einer eingehenden Prüfung unterzogen, um die Postulate der Automobilisten nochmals hei der Behandlung der Gesetzesvorlage im Kantonsrat geltend machen zu können. Auch die Liga der Verkehrsinteressenten des Kantons Zürich wird sich am 15. Februar an einer Versammlung mit dem Gesetzesentwurf zu befassen haben. Die Sektion wird auch dieses Jahr -wiederum drei Tourenfahrten durchführen, und zwar eine eintägige Bluest- und Burgenfabrt ins Baselbiet oder nach Vaduz und in die Bündner Herrschaft; eine dreitägige SommeTfahrt in den Jura, welche letztes Jahr leider nicht durchgeführt werden konnte; und eine zwölftäsige Herbstfahrt nach Sachsen und in die Tschechoslowakei oder zu den Loire-Schlössern und in das ehemalige französische Kriegssebiet. Ausser dem Kommando der Zürcher Kantenspolizei bat nun auch die Stadtpolizei Wlnterthur die von der Sektion abfe»ebene grüne Kontrollkarte als volleülti