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E_1934_Zeitung_Nr.014

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- 1934 AUTOMOBIL-REVUE WÄ gifiKA«^« T«»uvisnauis Der italienische Automobil-Aussenhandel zeigt im November 1933 wiederum das nämliche Bild wie in den Vormonaten, indem die Handelsbilanz weiterhin einen beträchtlichen Ausfuhrüberschuss aufzuweisen hat. Im Berichtsmonate wurden 121 Fahrzeuge im Werte von 1,4 Mill. Lire eingeführt. Dem gegenüber steht ein Export, der bei einer Stückzahl von 617 Einheiten einen Wert von 6,7 Mill. Lire erreichte. Für die elf Monate des Jahres 1933 beziffert sich die Einfuhr auf 1241 Fahrzeuge im Betrage von 15,5 Millionen Lire. Damit hat der Import trotz allen Bemühungen zur Förderung der inländischen Automobilproduktion dennoch eine nicht unwesentliche Zunahme zu verzeichnen indem im Vorjahre in der gleichen Zeit nur 801 Automobile nach Italien eingeführt wurden, welche einen Wert von 13,7 Mill. Lire darstellen. Das Gesamtergebnis der Ausfuhr hat bis Ende November 1933 den ansehnlichen Betrag von 69,2 Mill. Lire erreicht, was einer zahlenmässigen Ausfuhr von 6954 Wagen entspricht. Somit hat sich auch das Exportvolumen parallel mit demjenigen des Importes vergrössert, da in der nämlichen Zeit des Vorjahres nur 6001 Fahrzeuge ins Ausland verkauft wurden, was der italienischen Automobilindustrie 67,9 Mill. Lire einbrachte. Von den bis Ende Oktober 1933 ausgeführten 6337 Wagen ging der grösste Posten, nämlich 940 Stück nach Spanien. Polen fiel mit 774 übernommenen Wagen von der bisherigen zweiten auf die dritte Stelle zurück, während die Schweiz mit 811 Einheiten wiederum an die zweite Stelle der Kundenländer vorgerückt ist. Zu den wichtigern Abnehmern gehören weiterhin Deutschland mit 589, Aegypten mit 319, Belgien-Luxemburg mit 306 und Brasilien mit 291 Automobilen. Die übrigen Länder fallen dagegen wesentlich ab. Steuerbefreiung für italienische Lastwagen. Wahrscheinlich wegen den in bescheidenen Grenzen sich vollziehenden Neuzulassungen an Lastwagen (in den ersten drei Quartalen 1933 nur 20 Prozent mehr als im Vorjahr, gegenüber 77,6 Prozent für Personenwagen) wurde kürzlich ein Gesetz erlassen, wonach italienische Fabriken, die serienmässig Lastwagen herstellen, berechtigt sind, eine oder mehrere ihrer Fabrikationstypen beim Kriegsministerium anzumelden, zwecks Befreiung dieser Serien von der Verkehrssteuer und den Strassenbeiträgen. Dem Besitzer eines von den Steuern befreiten Wagens wird alsdann das Recht eingeräumt, jeweilen im November seinen Lastwagen der zuständigen Bezirksbehörde vorzuführen, um daselbst eine Kontrolluntersuchung und Ausstellung eines Eignungsscheines zu beantragen. Befindet sich das Fahrzeug in gutem Zustande, so muss das verlangte Dokument ausgestellt werden, worauf der Wageneigentümer die Steuerpapiere für die Dauer eines Jahres ausgehändigt erhält. Wird das Fahrzeug jeweilen auf Jahresende einer behördlichen Kontrolle zur Verfügung gestellt, so ist die Möglichkeit gegeben, für weitere zwei Jahre eine Steuerbefreiung zu erwirken. Eigentümer von Fahrzeugen, die bereits im zweiten Jahr im Besitz von Eignungsscheinen sind, erhalten eine Prämie und werden zudem besonders veröffentlicht. Diese Massnahme der italienischen Regierung bezweckt, einerseits die Lastwagenindustrie zu fördern, anderseits verfolgt diese einen nicht zu unterschätzenden militärpolitischen Zweck, indem die Lastwagenhalter für gute Instandhaltung angehalten werden. Militär- und Volkswirtschaftsdepartement hätten auch bei uns allen Grund, dieses Beispiel nachzuahmen, verfügen wir doch über eine leistungsfähige und qualitativ auf höchster Stufe stehende Lastwagenindustrie, die unter den Exportschwierigkeiten schwer zu leiden hat. Die italienischen Staatsbahnen haben den S.B.B, ebenfalls den Weg gezeigt, wie man sich zum Teil umstellen muss, und letztere haben aus dem Erfolg der Reisewoche ersehen können, dass die leider viel zu späte Nachahmung gar nicht so schlechte Früchte gezeitigt hat. -my- Die Bewertung der Altwagen in Amerika. In Ausführung des Code für die Automobilhändler, der die Begrenzung der Uebernahmepreise für Altwagen, die beim Kauf eines neuen Wagens in Anrechnung gebracht werden, auf den tatsächlichen We^rt dieser Altwagen vorsieht, werden in den jetzt von der «National Automobile Dealers Association » herausgegebenen Richtlinien die Höchstpreise bestimmt, die für gebrauchte Wagen bewilligt werden dürfen. Von diesen Höchstpreisen sind für besondere Mängel des Wagens entsprechende Abzüge zu machen. Weiterhin ermässigt sich der Grundpreis je nach dem Alter des Wagens. Für Wagen .des laufenden Jahres sind mindestens 5 Prozent, für solche des Vorjahres 10 Prozent, für ältere Jahrgänge mindestens 15 Prozent abzuziehen. Ex. Zur Statistik des Autotourismus. Nachstehende Einsendung konnten wir wegen Platzmangel leider nicht früher veröffentlichen Durch das Ergebnis einer Besprechung mit der OberzolLdirektion, welche in Nr. 1 der «A.-R.> publiziert wurde, haben einige der in dieser Einsendung enthaltenen Anregungen bereits ihre Erledigung gefunden. Die Red. Mit Interesse wird man wohl allgemein die interessanten Ausführungen in der «Automobil-Revue» über den Ausbau der Statistik des Autotourismus verfolgt haben. Die Stellungnahme der Oberzolldirektion ist sicherlich sehr zu begreifen, und es ist nur anerkennenswert, wenn sie in freiwilliger Weise diese Statistik ohne jede gesetzliche Grundlage durchführt. Doch will aber gewiss diese Freiwilligkeit nicht heissen, dass deswegen Verbesserungen nicht durchzuführen wären; vielmehr glauben wir, dass solche ohne nennenswerte Mehrkosten und Mehrarbeit möglich wären. Wenn wir uns nun in den nachfolgenden Ausführungen ebenfalls mit der Frage einer solchen Statistik beschäftigen, so kann es sich natürlich nicht darum handeln, bereits Gesagtes zu wiederholen, vielmehr möchten wir nur noch einige Ergänzungen anbringen und versuchen, Wege für die Ermöglichung einer noch besseren Statistik zu zeigen. Die Oberzolldirektion stellt in ihrem Berioh fest, dass eine ansehnliche Zahl von Touristen mit provisorischer Eintrittskarte c-der Grenzpassierscheinheft mehrmals im Jahre in die Schweiz einreist und darum auch mehrfach gezählt wird Anderseits werden Inhaber von Triptyks nur einmal gezählt, obwohl sie mehrmals in unser Land eingereist sind. Diese Tatsachen beweisen unbedingt, dass die Neugestaltung der Statistik des Tourismus notwendig ist. Zu diesen kritischen Bemerkungen der Oberzolldirektion möchten wir aber folgende Erwägungen ebenfalls in Betracht ziehen lassen: Die Mehrfachzählung von in unser Land einreisenden Touristen ist eine Erscheinung, die nicht nur beim Automobilverkehr festzustellen ist Auch die Bahnen registrieren jede Person so oft als sie die Bahn benützt, d. h. ein Billett kauft, und wenn dies sogar mehrmals am Tage der Fall sein sollte. Die Statistik der beförderten Personen könnte man deshalb auch als unrichtig bezeichnen, weil sie ja zum grössten Teil die gleichen Personen mehrfach erfasst, und zwar auch Ausländer (speziell in den Grenzgebieten). Mit gleichem Recht könnte man deshalb verlangen, dass die Mehrfachzählung von Autotouristen nicht nur beizubehalten sei, sondern dass auch die Triptykinhaber so oft zu zählen sind, als sie einreisen. Im übrigen stellt ja die Statistik des Autotouriemus nicht allein auf die Zahl der eingereisten Autos ab, sondern auch auf deren Aufenthaltsdauer in der Schweiz. Wie einlä&sliche Erhebungen ergeben haben, halten sich ja die ausländischen Autotouristen durchschnittlich fünf Tage in der Schweiz auf, wenn nicht mehr. Für die Neugestaltung der Statistik des Autotourismus sind verschiedene Wege möglich. So einmal kann die Oberzolldirektion selbst mit einfachen Mitteln die Statistik verbessern. Wie sie ja selbst mitteilt, lassen die Inhaber von Grenzpassierscheinheften jedesmal beim Passieren der Grenze einen neuen. Abschnitt des Heftes eintragen. Wie wäre es nun, wenn nur die erstmalige Einreise in die Schweiz gezählt würde, nicht aber die weiteren? Man könnte hier allerdings eine Einschränkung vornehmen, die gewiss berechtigt wäre, indem beispielsweise pro Monat nur eine Einreise für die Statistik registriert wird. Auf diese Weise würden die Mehrfachzählungen weitgehend reduziert. Was nun die Einreisenden mit provisorischer Eintrittskarte anbetrifft, so müssten die Grenzorgane die Bezüger von solchen Karten jeweilon noch fragen, ob sie im betr. Jahre zum ersten Maie in die Schweiz einreisen, wobei darauf aufmerksam zu machen wäre, dass diese Frage nur statistischen Zwecken dient. Die Antworten werden in den meisten Fällen zuverlässig sein. Auch hier könnte man z. B. pro Monat maximal eine Einreise registrieren. Auszubauen wäre ferner die Statistik derTfiptykinhaber. Durch einfache Befragung hätten die Grenzorgane leicht die Möglichkeit, zu erfahren, ob der betreffende Automobilist zum ersten Male im Monat oder Jahre einreist, worauf eine entsprechende statistische Vermerkung zu erfolgen hätte. Selbstverständlich muss natürlich die Zählung der Triptykinhaber derjenigen der andern einreisenden Automobilisten gleich sein. Es ist doch klar, dass eine solche Ausgestaltung der Statistik des Autotourismus ohne mehr Mühe und Kosten durchzuführen wäre, und es brauchte nur guten Willen von seiten der Oberzolldirektion, die sich doch gewiss den etwaigen Wünschen der Bundesbahnverwaltung nicht zu fügen hat, um die Statistik in diesem Sinne zu reorganisieren. Durch eine gemeinsame Konferenz zwischen den interessierten Verbänden und Instanzen mit der Oberzolldirektion liessen sich die wenigen diskutablen Punkte (Zählung pro Monat, Woche oder Jahr) gewiss leicht erledigen. Trotz einer solchen Regelung könnte es allerdings immer noch Kreise geben, welche eine solche Statistik ungenügend fänden. Tatsächlich wäre auch eine Erweiterung der neu eingeführten eidenössischen Fremderiverkehrsstatistik in diesem Sinne am besten. Das ejdg. statistische Amt glaubte zwar, eine solche Erweiterung infolge verschiedener Schwierigkeiten nicht vornehmen zu :önnen, weil sie Komplikationen mit sich brächte und bei der Durchführung sich grosse Widerstände zeigen würden. Wir sind aber der Ansicht, dass bei Einführung der eidg. Fremdenverkehrsstatistik eine solche Erweiterung ohne weiteres möglich gewesen wäre. Was würde es auch den Gästen ausmachen, wenn auf dem Anmeldezettel noch eine weitere Frage stünde, in der nach dem Verkehrsmittel, das in der Hauptsache benützt wurde, gefragt wird. Auch hier würde eine Konferenz zwischen den am Autotourismus interessierten Kreisen und der Leitung" des eidg. statistischen Amtes leicht zu einer Einigung führen können. Die Widerstände bei den Hoteliers sind bestimmt nicht so gross, wie befürchtet wird, denn sie haben ja einfach das Material, ohne*es selbst zu verarbeiten, weiterzugeben. St. Moritz führt ja eine solche Autoverkehrsstatistik seit Jahren mit Erfolg, und ohne auf Widerstände zu stossen, durch. Wartim sollte dies auch nicht in der ganzen Schweiz möglich sein? -uliefert sofort ab Lager sein Modell 8-Zylinder, 4 Liter. 1934 (20 Steuer-PS) in 7-pl. Limousine, 3,65 m Radstand (mit oder ohne Trennscheibe) zu 15900 Fr. Es ist ein eleganter Wagen, vornehm und schnell, von absoluter Geräuschlosigkeit mit seinem ventillosen, geschmeidigen und leistungsfähigen 8-Zylinder-Motor. Von unübertroffener Qualität, wie alle Minerva-Erzeugnisse, besitzt er hervorragende Fahreigenschaften, sodaß er Ihnen nicht nur die größte Zuverlässigkeit und Betriebssicherheit bieten wird, sondern auch das Maximum an Fahrsicherheit bei allen Geschwindigkeiten. Eine Probefahrt wird Sie überzeugen. IO-PS.-Limousine zu 7950 Fr. ab März lieferbar 5- u. 7-nl. 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