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E_1934_Zeitung_Nr.013

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presse eifrig besprochen

presse eifrig besprochen werden. Dieses Unternehmen, resp. die hinter seiner Fassade wirkenden Kräfte, bietet typisches Material für den Beweis, dass es nicht in erster Unie die viel geschmähte Automobilkonkurrenz ist, die man für die finanzielle Misere des Unternehmens verantwortlich machen kann. Es scheint auch, dass die Verwaltung noch keineswegs bereit ist, aus der neuen Situation die richtigen Lehren zu ziehen, sonst würde sie nicht die stereotype Mitteilung, wonach die durch die Presse bekanntgegebenen Tatsachen als verfrüht zu betrachten seien, erneut wiederholen. Diese Einschläferungspolitik dürfte die gewünschte Wirkung kaum erreichen. Den Ausweg aus der verfahrenen Situation sucht die S.O.B, durch Elektrifikation des Unternehmens. Die obenerwähnten Ausführungen betreffend der St. Gallen-Appenzell-Bahn zeigen an Hand eines lehrreichen Beispiels deutlich, wohin eine solche Politik führt. Um das Elektrifikationsprojekt realisieren zu können, soll die S.O.B. beabsichtigen, ein Darlehen in der Höhe von 4 Millionen Fr. aufzunehmen. Wer aber den Zustand des Traktions- und Rollmaterials, des Unterbaues und vornehmlich der Hochbauten (mit Ausnahme derjenigen von Einsiedeln) einer nähern Betrachtung unterzieht, der wird zur Ansicht kommen müssen, dass eine Elektrifikation den Gaul am Schwänze aufzäumen heisst. Eigentümlich mutet auch an. dass die Projektverfasser heute mit 4 Millionen Fr. auszukommen glauben, während deren letztes Elektrifikationsprogramm eine unbedingt notwendige Summe von 7,5 Millionen Fr. vorsah. Nicht mit Unrecht vertritt ein im Interessengebiet der Bahn gelegenes und wohlinformiertes Bankinstitut die Auffassung, dass eine auch nur einigermassen befriedigende Verzinsung, selbst im allergünstigsten Falle, unmöglich sein dürfte. Auch bei der erwähnten Bahn von St. Gallen nach Appenzell hat man seinerzeit die Elektrifikation gegen den Autobusbetrieb durchgezwängt und steht heute dessenungeachtet vor leeren Kassen. Dem eidgenössischen Eisenbahndepartement und allen zuständigen Behörden dürfte empfohlen sein, die von solchen Privatbahnen unterbreiteten Kostenund Rentabilitätsberechnungen vor Bewilligung neuer Investitionen etwas kritischer zu analysieren, sind es doch nicht rein regionale Interessen, die bei Elektrifikationsprojekten auf dem Spiele stehen, sondern es wird die gesamte Volkswirtschaft unseres Landes dadurch berührt, da der Bund sich nachher mehrheitlich durch Gewährung von Ele'ktrifikationsdarlehen an diesen Bahngesellschaften beteiligt. Diese Unterstützung erfolgt zudem auf Grundlage eines Zusammenwirkens mit den beteiligten Kantonen, denen anheimgestellt ist, auch die Gemeinden beizuziehen, wobei der Bund die eine, die Kantone die andere Hälfte des Darlehens auf sich zu nehmen haben. Schwerlich hätten Automobilkotikurrenz Und allgemeine Wirtschaftslage allein bei der S.OB, den Stein ins Rollen gebracht. Dazu beigetragen hat der Versuch einieer Privataktionäre, aus Spekulationsgründen eine Majoritätsbeherrschtmsr über das Unternehmen zu erlangen. Diese Zwischengewinnkalku'ation, d. h. der Aktienhereinnahme zu tiefen Kursen und deren Abstossung zu einem höheren Preise, dürfte mit dem Etzelwerkbau zusammenhängen. Die Berechnung erwies sich aber nicht nur hinsichtliche der Fntwickluns: der Verhältnisse auf dem einheimischen Fnereiemarkt als t snnriprri pfip Zwischen dem leuchtenden Grün ragten Steinbilder auf. Graufarben, verwittert, in lebloser Erstarrung. Die Formen überlebensgross, verschiedenformig und doch alle ein und dasselbe darstellend — den Raub der Sabinerinnen. Riesenhafte nackte Männerkörper, in deren muskelstrotzenden, steinernen Armen sich schwellende, nackte Frauenleiber wanden, in ihrer lebendigen, wilden Umschlingung dennoch steif und regungslos, Wie wenn sie die Hand eines unsichtbaren Zauberers zu ewiger Erstarrung verdammt hätte. Unwillkürlich lauschte man nach einem wilden Schrei, einem klagenden Ruf, dieser gegen sich ringenden Gestalten, die stumm und regungslos in ihrer grauen Versteinerung zwischen dem blumendurchwirkten Grün aufragten. Im Hintergrund des Gartenbildes, dieses wie eine Mauer abschliessend, im matten, gelben Pastellton, Schloss Mirabell. Still und schweigend. Einfach und schmucklos in seinen geradlinigen Formen, mit wenig barock verschnörkelten Gesimsen träumte es, wie in einem Dornröschenzauber, durch Jahrhunderte seinen versonnenen Schlaf, wie wenn es in Gedanken versunken zurücksinnen würde in die rauschende Erinnerung der Vergangenheit, in die lebensprühenden Stunden einer Zeit, da es in seiner steinernen Majestät von der Liebe eines Mannes zu einer Frau in die Wirklichkeit gezaubert wurde. für die Baustelle der Zentrale und der Stauanlage auszuführenden Bahntransportmengen. Als weiterer Missgriff erwies sich auch die Erhebung des um rund 900 m hoch gelegenen Einsiedeins zu einem «führenden > Wintersportplatz. Die zu diesem Zwecke durch der Bahn nahestehende Finanzinteressenten ausgeworfenen Mittel (Schanzenbau, Skihütte, Propagandaaktion) wären nutzbringender dem Bahnunternehmen zugeflosens, oder aber für die Seedammkorrektion verwendet worden. Für die Automobilisten besonders interessant dürfte jedoch die Feststellung sein, dass eng mit der Bahn verbundene Kreise, zwecks Belebung des Fremdenverkehrs, Auslandsreisen unternahmen und versuchten selbst mit Hilfe des Automobils die Einsiedler Gasthoffrequenzen zu erhöhen. Aus diesem Grunde soll mit einer Zürcher Automobilfirma ein Vertrag bestanden haben, laut welchem nicht nur Fahrten ins S.O.B-Oebiet, sondern nach allen möglichen Richtungen der Schweiz vorgesehen waren. Dass diese, für ein Bahnunternehmen etwas eigenartige Verkehrswerbung sich keineswegs mit dem Programm der Bundesbahnen in Uebereinstimmung bringen Hess, braucht kaum des Nähern erörtert zu werden. Man war denn auch gezwungen, die Automobilaktion kräftig abzublasen — leicht verständlich — wenn man mit der S.B.B, nicht weniger als vier Gemeinschaftsstationen betreibt und bei besondern Anlässen auf deren Aushilfe bezüglich Traktionsmaterial und Heizwagen angewiesen ist. An Hand dieser Politik der verpassten Gelegenheiten kann man sich leicht ein Bild davon machen, wo die Ursachen der finanziellen Schwierigkeiten dieser Privatbahn wirklich liegt: sicherlich nur in bescheidenstem Masse bei der Automobilkonkurrenz. deren Wasser ja versuchsweise sogar auf die eigenen Mühlen geleitet wurde. Kann das Elektrifikationsprojekt der S.O.B, nicht realisiert werden, und wir möchten bezweifeln, dass mit 4 Millionen Fr. das Unternehmen wieder auf eine solide Basis gestellt werden kann, so wird unzweifelhaft an die verantwortlichen Stellen die Frage der Motorisierung herantreten, deren Einführung billiger, rationeller und praktischer wäre, als selbst der elektrische Betrieb. Es ist auch nicht gesagt, dass die Motorisierung von einem Tag auf den andern erfolgen müsste, sondern es wäre wohl möglich, das veraltete und reparaturbedürftige Traktionsund Wagenmaterial allmählich auszuscheiden und vorläufig nur noch die Morgen-. Mittasr-. Abend- und Güterzüge Der Dampf zu befördern, während die Zwischenkurse per Automobil eri^diirt werden könnten, wie es z. B. von ausländischen Bahnen nraktfziert wird. Wohl hat die SOB. während einiger Tage im Jahre hohe Personenfreqiwnren zu verzeichnen, doch ist daran zu erinnern, dass Finsiede'n als Win+ersportn'atz j*e32 SJm Wie im Vorjahre waren es wiederum 56 f 65 1.518 Länder, in welchen wir unsere Automobil- k 13.05 19.434 24.502 Produkte absetzen konnten, und zwar laut Mwokko a 1 2J.82 ^.764 folgender Zusammenstellung: k 10", 91 10 ; 960 3L166 Stück a kc Wert in Fr. Total Südafrika f 2 20 Deutschland a 6 133.55 142.967 k 110 1.497 1.517 c 3 1687 6 963 Westafrik* a 9 176 c o 10.8/ o.aod , .. __ A . ft„„ d 2 18.50 7.000 _ . ... ?* 856 1.032 e 4 59.62 35.339 Ostofrika a 16 241 f 8 6599.49 1.850.335 * °° 1J *^ . .„ k 14 156 1

N« 13 - 1934 Das nationale Sportreglement 1934. Die offizielle Antwort der N.S.K. auf die Rennfahrer-Postulate. Die Nationale Sportkommission hat am 21. Januar 1934 in Bern die ihr von Rennfahrern und Organisatoren vorgelegten Vorschläge und Wünsche auf verschiedene Abänderungen der nationalen Sportreglemente eingehend geprüft. Wir haben über die Ergebnisse der Sitzung in Nr. 7 der « A.-R.» bereits berichtet. Die N.S.K. veröffentlicht nun ein offizielles Communique', das auf alle aufgeworfenen Fragen eine Antwort erteilt. Einige Postulate konnten direkt von der Kommission erledigt werden, während eine Anzahl weiterer Fragen noch der Genehmigung der A. C. S. - Delegiertenversammlung bedürfen. Wir veröffentlichen im folgenden das Communiquö: Schweizerische Automobilmclsterschaft 1934. Das letztjährige Meisterschaftsreglement erfuhr folgende Abänderungen: 1. Jede der Wagenkategorien wird in drei Serien untergeteilt: Touren- Sportnachrichten Sport- Rennwagen wagen wagen ocm ccin ccm a) Kleinwagenserle bis 1500 bis 1500 bis 1100 b) mittlere Wagen 1500-3000 1500-8000 1100-2000 e) grosse Wagen aber 3000 ober 3000 über 2000 Der Titel eines Automobilmeisters gelangt in jeder Gruppe zur Ausschreibung. 2. Der 5 % -Verhältniskoeffizient bei der Berechnung der Punktzahl fällt weg. 3. Der Titel eines Automobilmeisters gelangt nur dann zur Verleihung, wenn in jeder Kategorie die totale Punktzahl nicht mehr als 3% unter der erreichbaren Maximalpunktzahl liegt. (Beispiel: Bei vier Rennen beträgt die Maximalpunktzahl 400. Um Anspruch auf den Meisterschaftstitel zu ha- ^""^n, muss der Bewerber mindestens 400 Punkte minus 3% = 400 minus 12 = 388 Punkte besitzen.) Reglementierung der Fahrzeuge (Anhang A). Tourenwagenkategorle, 1. Tourenzahl der Motoren: Den gegenwärtigen Tendenzen Rechnung tragend, werden die Tourenzahlen bei einem Zylinderinhalt bis 1500 ccm von 4500 auf 5000 Umd./ Min. heraufgesetzt; bei einem Zylinderinhalt von 1500 bis 3000 ccm von 4000 auf 4500 Umd./Min. und bei einem Zylinderinhalt über 3000 ccm von 3500 auf 4000 Umd./Min. 2. Schalldämpfer: Die Frage des offenen Auspuffes wird von der Nationalen Sportkommission im Laufe der Saison 1934 geprüft werden. 3. Zahl der mitzuführenden Personen: Folgende Einteilung ist getroffen worden: Klasse Zylinderinhalt Minimalzahl d. J bis 350 ccm 1 I von 350 bis 500 ocm 1 H von 500 bis ,750 ccm 1 G von 750 bis 1100 ecm 1 F von 1100 bis 1500 ccm 2 E von 1500 bis 2000 ccm 2 D von 2000 bis 3000 ccm 2 C von 3000 bis 5000 ccm 2 B von 5000 bis 8000 ccm 2 A über 8000 ccm 2 4. Vorschriften für die Karosserie (Türen): Der vermehrte Bau von Niederrahmenchassis veranlasste die N. S. K. zur Aufstellung der Bestimmung, dass der untere Rand der Türen zum mindesten bis zur Oberkante der Längsträger reichen muss. 5. Verdeck: Die Nationale Sportkommission verlangt, dass offene Wagen, wie bis jetzt, mit einem Verdeck versehen sind. Sportwagen. Pers. u. Plätze 1. Aufhebung des Handicaps für Kompressormotoren: Diese Frage wird von der N.S.K. im Laufe des Jahres 1934 studiert. Allgemeine Reglementierung. 1. Verteilung von Sportfondsgeldern: Die Verteilung der Gelder aus dem Sportfonds ist im Reglement genau bestimmt. Der Fonds bleibt für Organisatoren reserviert, die im nationalen Sportkalender eingeschriebene Rennen durchführen. 2. Beachtung der Anmeldefristen: Dieser Punkt ist bereits im nationalen Sportreglement und im internationalen Sportkodex genau umschrieben. Seine Anwendung obliegt den Organisatoren. 3. Forderung auf Abschaffung der Nenngelder: Die Frage wird von der Nationalen Sportkommission im Verlaufe der Saison 1934 geprüft werden. 4. Unfallversicherung für die Konkurrenten: Die N. S. K. schlägt der Versicherungskommission des A. C. S. das Studium dieser Angelegenheit vor, ebenso die Schaffung einer persönlichen Haftpflichtversicherung für die ganze Saison. 5. Preise: Die N. S. K. wird ein Pflichtenheft für alle Sportkommissäre aufstellen, die als Renndelegierte fungieren. Darin sind alle genauen Angaben über die Art und, Weise enthalten, wie die Preise verteilt werden müssen. Nach der Veranstaltung hat der entsprechende Kommissär bei der N.S.K. Bericht abzulegen. 6. Abstufung der Preisansätze: Auch diese Frage wird von der N. S. K. im Laufe des Jahres genauer studiert 7. Anerkennungsplakette bei Rennen: Anerkennungsplaketten wurden schon 1930 verteilt. Die N. S. K. wird noch prüfen, ob diese wieder eingeführt werden sollen. 8. Verlangen auf Aufhebung der geschlossenen Parks: Der geschlossene Park muss weiterhin beibehalten bleiben, sowohl für die Verifikation der Wagen als auch, um die Konkurrenten zur Verfügung des Starters zu haben; auch nach dem Rennen werden die Wagen für event. Untersuchungen noch benötigt. Immerhin wird den Organisatoren empfohlen, die Wagenabnahme auf den Morgen des Renntages selbst ZU legen, und die Parkierung über die Nacht zu vermeiden. Im Falle die Abnahme am Vorabend nicht zu umgehen ist, sollte durch Plombierung oder Der Genfer Automobil-Salon ist schon wieder in unmittelbare Nähe gerückt. In vier Wochen Werden sich die Tore der grossen internationalen Schau öffnen. Die Sektion Qen! des A.C.S. schreibt auch dieses Jahr wieder die gewohnte Sternfahrt nach dem Salon und das Kilometer-Rennen von Grand- Saconnex aus, die auf die beiden ersten Salontage fallen und zum offiziellen Rahmenprogramm gehören. Das Rallye nach der Calvinstadt unterliegt fast jedes Jahr gewissen Aenderungen. Auch für 1934 sind ziemlich weitgehende Modifikationen vorgesehen, indem das komplizierte System mit den verschiedenen Stundendurchschnitten und den geheimen Kontrollen fallen gelassen und dafür ein Minimalstundenmittel eingesetzt wird. Die Sternfahrt verliert dadurch etwas von ihrem Charakter als blosse Regelmässigkeitsfahrt und erhält eine mehr sportliche, auf flotte Fahrt bedachte Note. Der Faktor Geschwindigkeit wird diesmal eine grosse Rolle spielen! AUTOMOBIL-REVUE durch Kontrolle ad hoc die Nachtparkierunz vermieden werden. 9. Auskunftsstelle für Konkurrenten vor den Rennen: Die N. S. K. wird den Organisatoren den Vorschlag machen, besonderen Personen den Auftrag zu erteilen, sich ständig zur Disposition der Konkurrenten zu halten und ihnen alle notwendigen Auskünfte zu geben. 10. Kontakt zwischen der N.S.K., den A. C. S.-Sektionen und den Konkurrenten: Diese Frage wird noch genauer geprüft. //. Erscheinungsdatum des nationalen Sportreglements: Die N.S.K. wird in Zukunft ihre Dispositionen so treffen, damit das nationale Sportreglement schon am 1. Januar erscheinen kann. Die verschiedenen Probleme, die zum Studium auf das Jahr 1934 verschoben worden sind, betreffen Fragen, deren Modifikation die Zustimmung der A. C. S.-Delegiertenversammlung verlangen. Da diese erst im Mai abgehalten wird, anderseits aber schon Mitte März das erste Rennen stattfindet, war die Anwendung event. weiterer Aenderungen für 1934 nicht mehr möglich. Der Sport am Genfer Salon Die Sternfahrt. Wir entnehmen im folgenden dem Reglemente die wesentlichsten Punkte : Das von der A.C.S.-Sektion Genf unter der Leitung von Herrn Sportpräsident Geneux organisierte Rallye ist für alle Mitglieder des A.C.S. und der A.I.A.C.R. angeschlossenen Clubs, sowie für alle Inhaber von internationalen Fahrer- und Konkurrentenlizenzen offen. Der Anlass gelangt bei jeder Witterung zur Durchführung und wird als eine touristische Prüfung organisiert, bei der jeder Konkurrent eine frei ausgewählte Strecke zwischen Startort und Ziel mit einem vorgeschriebenen Mindestdurchschnitt zu erledigen hat. Die Route muss indessen auf den Strecken zwischen den Kontrollorten verlaufen, die auf einer besonderen Schemakarte angegeben sind. Im Augenblicke ihrer Anmeldung müssen die Konkurrenten auch ihr ausgewähltes Itineraire bekanntgeben. Jede nachträgliche Aenderung der angegebenen Strecke wird bestraft. Die totale zurückgelegte Distanz wird anhand der Eintragungen im Wagen- Kqntrollheft berechnet. Als Minimaldurchschnitt sind 40 km/St, angesetzt worden. Limousinen und Cabriolets 4/5 pl. Der elegante Sechszylinder mit grossem Radstand, geräuschlosem Getriebe und nur 10 Steuer FS. Bei geringem Benzinverbrauch aussergewöhnliches Durchschniltstempo, da Kurven- und Strassenhaltung ganz hervorragend sind. Zentral - Chassisschmierung und Oeldruckbremse. Wanderer ist der Qualitätswagen mit der Ausstattung der grossen, teuern Wagen, aber in der Preislage der unteren Mittelklasse. Eine unverbindliche Probefahrt wird Sie von obigem überzeugen. BASE AllTflMflRIlF AG UR CH IT Die Kontrollen sind von 8 und " bis 15 Uhr geöffnet. Zwischen 12 um. ist eine Neutralisation eingelegt. Der Start am 17. März kann in eine, oben angegebenen Städte erfolgen, die der Aufstellung der Route als Ausgang punkt gewählt wurde. Er erfolgt von 8 Uh an mit je einer Minute Zwischenpause. Als offizielle Zeit gilt die des Telephons. Sie kann zwischen 7 und 8 Uhr morgens in jeder Ortszentrale abgenommen werden. Das Ziel findet sich in Genf neben dem Ausstellungsgebäude. Die Ankunftskontrolle funktioniert von 15 bis 16.30 Uhr. Unmittelbar an die Ankunft schliesst sich die Geschmeidigkeitsprüfung an. Zur Veranschaulichung der verlangten Aufgabe veröffentlichen wir das Tolgende Schema: AB 10 m 100 m Das bei Punkt a plazierte Fahrzeug verfügt über 10 Meter, um richtig in Gang gebracht zu werden; die darauf folgende Strecke A-B (wieder 10 Meter) muss dann, so langsam als möglich erledigt werden; ohne anzuhalten hat darauf der Wagen von Punkt B an beschleunigt zu werden, um das 100 Meter weit entfernte C schnell zu erreichen. Nach C muss die Maschine so rasch als nur möglich abgebremst werden. Für das Endklassement werden gewertet: die durchfahrene Sternfahrtstrecke, der erreichte Stundendurchschnitt und die Geschmeidigkeitsprüfung. Für 5 gefahrene km oder einen Bruchteil davon werden je zwei Punkte erteilt. Die Punktzahl darf auf keinen Fall 100 unterschreiten, somit sind mindestens 250 km zu fahren. CD Je 0,1 km/St, unter dem verlangten Durchschnitt wird mit zwei Punkten gebüsst. Das Klassement berücksichtigt keine Zylinderinhalte. Sieger wird der Konkurrent mit der grössten Punktziffer. Ein Drittel aller Klassierten erhält Preise, die Uebrigen werden mit einem kleinen Andenken belohnt. Die Anmeldungen werden zusammen mit dem Nenngeld von 20 Fr. von der Sektion Genf des A.C.S., rue du Rhone, 43, bis 10. März entgegengenommen. Das Kilometer-Rennen von Saconnex. Das am Sonntag vormittag, den 18. März, ebenfalls von der Genfer A. C. S.-Sektion organisierte Kilometer-Rennen von Saconnex weist gegenüber dem letzten Jahre keine nennenswerten Aenderungen auf. Die Fahrer treffen bei diesem Rennen traditionsgemäss zum ersten Male im neuen Jahre wieder zusammen. Die für Motorräder und Automobile offene Veranstaltung gilt bekanntlich für die schweizerische Automobilmeisterschaft 1934. Wiederum wird die Strecke von Grand-Saconnex benützt, die einen Höhenunterschied von 47,42 Meter aufweist; die Durchschnittssteigung beträgt 4,74%, die Maximalsteigung 5,7%. Das Rennen ist für Touren-, Sport- und Rennwagen offen, wobei die Touren- und Sportwagen in sechs und die Rennwagen in fünf Gruppen untergeteilt sind. In den ersten beiden Kategorien ist, wie gewohnt, eine Spezialklassierung für Amateure und Experten vorgesehen. Auf je drei Wagen der gleichen Gruppe gelangt zum mindesten ein Preis zur Verteilung. Im Falle eines Solo-Startes richtet sich der Wert der Anerkennung nach der Qualität der gezeigten Leistung. Zahlreiche Spezialpreise sind vorgesehen: für die beste Zeit des Tages, für die beste Zeit jeder Kategorie, für die besten Amateurzeiten in den Sport- und Tourenwagenkategorien und für die schnellste Dame. Der erste Meldeschluss ist auf den 12. März, 24 Uhr, angesetzt. Die Einschreibegebühr für jedes Fahrzeug beträgt 30 Fr. Bis zum 14. März, 18 Uhr, werden noch Nennungen zum doppelten Betrag entgegengenommen. Alle Zuschriften sind an das Sektionsekretariat, Rue du Rhone 43, Genf, zu richten. bo. XI. Winterfahrt nach Garmlsch-PartenUrchen. Die XI. Winterfahrt nach Garmisch- Partenkirchen, die gestern Donnerstag begann und am Sonntag zu Ende geht, hat die Rekordzahl von 344 Nennungen von Autos und Motorrädern gebracht. Am Donnerstag wurde die Konkurrenz mit der Deutschlandfahrt eingeleitet, die heute Freitag beendet wird. 48 Wagen nehmen daran teil. Am Samstag folgt eine Pundstreckenhochleistungsprüfung. Eine 8496 m lange Rundstrecke kreuz und quer durch Garmisch müssen die Fahrzeuge 10 Mal befahren. 81 Wagen beteiligen sich an dieser Ausschreibung, bei der Stundenmittel zwischen 43 und 65 km/St, verlangt werden. Den traditionellen Höhepunkt der Winterfahrt bringt das Eibsee-Eisrennen vom Sonntag, bei dem 29 Sportwagen und 8 Rennwagen auf der 1,5 km langen Rundstrecke um den Sieg kämpfen. Sehr wahrscheinlich starten auch die Schweizer Rüesch und Maag in Garmisch, ferner werden die Deutschen Steinweg, Pietsch, Burggaller usw. zu sehen sein. '