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E_1934_Zeitung_Nr.017

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10 AUTOMOBIL-REVUE

10 AUTOMOBIL-REVUE 1934 - N" 17 Luftfahrt Der Junkers-Dlesel-Flugmotor. Zuverlässige Handhabung, wesentliche Verringerung der Brandgefahr und eine gegenüber dem Vergasermotor ausschlaggebende Vergrösserung der Reichweite bezw. der zahlenden Nutzlast des Flugzeuges bei niedrigen Betriebskosten sind die Hauptvorteile des Diesel-Flugmotors. Sie bilden den wichtigsten Beitrag für die Ausbildung von Flugzeugen hoher Leistung und für den wirtschaftlichen Fortschritt der Luftfahrt. Die zwangsläufige Dosierung der Einspritzmenge hat beim Dieselmotor zur Folge, dass bei jeder Drehzahl die Leistung sofort geändert werden kann, ohne dass der Motor beim Uebergang vom Leerlauf zur Belastung zu unregelmässigem Lauf neigt wie der Vergasermotor. Die mechanische Beherrschung der Brennstoffzufuhr durch Brennstoffpumpen an Stelle des Vergasers hat ferner den Vorteil, dass der Schwerölmotor gegen Lageveränderungen im Fluge vollkommen unempfindlich ist. Die Zündung des Brennstoffes, die beim Vergasermotor durch das einwandfreie Arbeiten der vielteiligen Magnetapparate, Kabelleitungen und Zündkerzen bedingt ist, wird beim Dieselverfahren durch hohe Verdichtung der Ladeluft im Zylinder herbeigeführt. Brennstoffarme Genfische im Zylinder des Vergasermotors, die selbst bei richtiger Einregulierung des Vergasers entstehen können, schlecht sitzende Ventile, Ventil- oder Ventilfederbrüche lassen beim Vergasermotor die Flamme in die Ansaugleitungen zurückschlagen. Die Folge davon sind die gefährlichen Vergaserbrände. Schwerölmotoren, die nach dem reinen Dieselverfahren arbeiten, bilden ausserhalb des Zylinders überhaupt keine zündbaren Gemische. Die Zylinder bekommen in getrennten Leitungen Frischluft und Brennstoff. Deshalb sind Brände durch Störung des Zünd- oder Verbrennungsvorganges ausgeschlossen. Auch in den Tankanlagen oder durch ausfliessenden Brensstoff können explosible Gemische nicht entstehen, weil Schweröl erst bei 100 Grad C Dämpfe zu bilden beginnt. Ueberdies fehlen bei allen Schwerölmotoren, die wie der Junkermotor mit reiner «Selbstzündung » arbeiten, Störungsursachen, wie elektrische Zündfunken, verrusste oder überhitzte ZfindVerzen. uieseunotor hat von allen bekannten Verbrennungskraftmaschinen den niedrigsten Brennstoffverbrauch für die Einheit der Leistung. Bei Vollast beträgt der Brennstoffverbrauch des Junkers « Jumo 4 » 165 g/PS Std. gegenüber rund 230 g/PS Std. beim Vergasermotor. Diese Ersparnis an Brennstoffgewicht ist von ausschlaggebender Bedeutung für die Erhöhung der Flugzeugleistung. Durch Mitnahme eines gleichen Brennstoffgewichtes kann die Reichweite des Flugzeuges um 54 % erhöht werden. Ein Flugzeug mit einem Aktionsradius von 2000 km beispielsweise fliegt nunmehr 3080 km, dabei sicherer und billiger als zuvor ! Bei gleicher Reichweite kommt die Gewichtsersparnis der zahlenden Nutzlast und der Erhöhung der Betriebstoffreserve zugute. Für die Unterbringung des Brennstoffes ergibt sich schliesslich noch der Vorteil einer Raumersparnis von etwa 12 % gegenüber einer gleichschweren Menge Benzin, weil das spezifische Gewicht des Schweröls höher ist. Ausserdem ist Schweröl um rund zwei Drittel billiger als Benzin. Konstruktiv stellt der Junkers-Diesel-Flugmotor eine der besten bisherigen Lösungen iraritiiiic irri •*»-•* anhaftende grosse Gewicht Hess sich hauptsächlich durch Anwendung des Zweitaktprinzips auf ein praktisch erträgliches Mass herabdrücken. So wiegt der « Jumo 4 »-Motor nur 750 kg bei einer Leistung von 750 kg, ein Verhältnis, das zwar nicht an dasjenige gleich grosser Vergasermotoren heranreicht, die in verschiedenen Ausführungen nur knapp mehr als die Hälfte wiegen, das jedoch mit Rücksicht auf die geringeren mitzuführenden Brennstoffgewichte durchaus annehmbar ist. Eine der Hauptbedingungen zur technisch einwandfreien Anwendung des Zweitaktprinzips ist durch die Junkers-Zweikolbenbauart erfüllt. Aus dem Zweitaktprinzip und der Zweikolbenbauart resultieren weiter die Vorteile des Wegfalls einer komplizierten Steuerung und die kompakte Bauart. Die Zylinderlaufbüchsen sind eingesetzt und gegen den Kühlwassermantel durch Gummiringe abgedichtet; sie können leicht ein- und ausgebaut werden. Ein Stirnradgetriebe verbindet die beiden Wellen mit der Propellerwelle und untersetzt gleichzeitig die Drehzahl im Verhältnis 1.44 :1. Um Schwingungserscheinungen der Kur- O'b e n : Der neue 760-PS-Sechszylin-der-Junkers- Dieselflugmotor « Jumo 4 >. Links: Derselbe Motor im Schnitt. gungsdämpfer eingebaut. Für jeden Zylinder sind zwei Brennstoffpumpen vorgesehen, die in 4 Düsen fördern. Die sechs Pumpen auf jeder Seite befinden sich in unmittelbarer > T ähe des Verdichtungsraumes der einzelnen Zylinder; sie werden von einer gemeinsamen Nockenwelle angetrieben. Die Spülluft liefert ein Gebläse, das mit der Kühlwasserpumpe zusammen am hinteren Ende-des Motorblocks angeordnet ist. Da Ventile mit ihrem komplizierten Antrieb und eine Zündanlage nicht vorhanden sind, besitzt der Motor keine Teile, die einer sorgfältigen Wartung bedürfen. Hilfsmittel, wie Glühpatronen, elektrische Hilfszündanlagen oder Anwendung von Hilfsbrennstoffen, sind im Motor nicht vorhanden. Selbst bei tiefen Au|£ sentemperaturen bereitet das Anlassen ke , Schwierigkeiten, wie 'überhaupt das Arbeiten des Motors durch Temperatur, Luftdruck und Feuchtigkeit kaum beeinflusst wird. Für die Bedienung des Motors im Fluge genügt ein einziger Hebel. Weitere Bedienungselemente, wie sie z.B. beim Vergaserbezw. Zündermotor für Sparvorrichtungen und Zündpunktverstellung benötigt werden, belwelle zu vermeiden, wurde in das Ansind im Führerraum nicht vorhanden. 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SEKTION BERN. Zum Club ball im Schänzli gehen die Anmeldungen sehr zahlreich ein. Nicht umsonst, -denn das Programen verspricht Bände. Dgr Ball beginnt pünktlich um 20.30 Uhr, die Kabarett-Darbietungen steigen um ca. 23.30 Uhr und dauern etwa eine Stunde. Das Sektionssekretariat hält den Billetvorverkauf noch bis Samstag, 3. März, 12 Uhr, offen. Wir empfehlen dringend, nicht bis zum letzten Moment zuzuwarten, da die Nachfrage aussergewöhnlich lebhaft ist. Am Abend selbst besorgt die wachhabende Securitas den Verkauf allfällig noch vorrätiger Billetts. Montag, den 5. März 1934, 20.15 Uhr, spricht Polizeihauptmann P. Borer, Adjunkt dDs kantonalen Polizeikommandos, auf Einladung der Sektion im Uebungssaa! des Kasinos über häufig vorkommende Strassenunfälle. Dem Vortragenden steht hierzu das bisher unveröffentlichte Bildermaterial der behördlichen Sammelstelle zur Verfügung, das besser als die vielen konstruierten Filme und gutgemeinte Ermahnungen dem Strassenbenützer die Gefahren des Alltags vor Augen führt. Das Bildermaterial ist mit besonderer Sorgfalt zusammengestellt worden und wenn nötig, durch zeichnerische Skizzen ergänzt. Der Sektionsvorstand empfiehlt jedem Clubmitgüed und weiteren Interessenten den Besuch dieses Lichtbilder-Abends und hofft, durch diese inoffizielle Fühlungnahme mit der im Unfallwesen berufensten Instanz ein Weiteres im Dienste der Unfallbekämpfung getan zu haben, h. Autosektion Aargau Verkehrsfilm, Lichtbidervortrag Ober Indien. Am kommenden Montag, den 5. März, wird für die Mitglieder und die Interessenten des Automobilsports im Lichtspielhaus zum Schlossplatz in Aarau ein Verkehrsfilm abgerollt, der alle Strassenbenützer, vom Fussgänger angefangen bis zum Omnibus oder Autolastzug, auf ein korrektes VerhaJten auf der Strasse aufmerksam machen wird und insbesondere die Fahrdisriplin der Automobilisten zu heben sucht. Anschliessend daran wird der Flieger Breitenbach, Luzern, einen interessanten Lichtbildervortrag über seinen Indienflug halten. Eine grosse Serie prächtiger Lichtbilder wird da-s gesprochene Wort veranschaulichen. Der tollkühne Flieger wird uns sowohl über die Merkwürdigkeiten des Morgenlandes, von den Mo- tungen , sowie an der Gesetzesvorlage am meisten interessierte Mitgliedergruppe hat anlässlich dieser scheen Konstantinopels, den Palästen und Tempeln Indiens, wie über die Täler und Berge gegen 4 Stimmen beide Vorlagen abgelehnt, trotz- Versammlung nach längerer Diskussion mit allen j^aschmirs berichten und darüber Bilder zeigen. dem der bundesrätliche Gesetzesentwurf gegenüber dem ursprünglichen Abkommen, wie es an "^•^er daher einen hochinteressanten Abend verleben will, besuche die Veranstaltung des T. C. S. der außerordentlichen Generalversammlung vom im Lichtspielhaus in Aarau am 5. März. Mitgliederkarte an der Kasse vorweisen! Abänderungen enthält, und trotzdem, die 15. Juli 1933 vorgelegt wurde, nur unwesentliche Ueber- Einladung zur ordentlichen Generalversammlung Sonntag, den 4. März 1934, 14 Uhr, im Volkshaus in Wattwil. Traktanden: 1. Wahl der Stimmenzähler. 2. Vorlage des Protokolls der letzten Generalversammlung. 3. Jahresbericht 1933. 4. Vorlage der Jahresrechnung 1033. 5. Bericht der Kontrollstelle. , 6. Festsetzung der Sitzungsgelder und Reiseentschädigung für den Vorstaad und die Subkommissionen. 7. Festsetzung der Entschädigung an den Kassier. 8. Festsetzung der Rückvergütung an die Ortsgruppen. 9. PublikationsoTgan. 10. Festsetzung des Jahresbeitrages pro 1935. 11. Budget pro 1934. 12. Eventuelle Ersatzwahl in den Vorstand. 13. Bestimmung des Ortes der nächsten General- _^ "^i. No 17 - 1934 AUTOMOBIL-REVUE 11 A. C. S. v. c. s. Autosektion St. Qallen-Appenzoll Versammlung. Allgemeine Umfrage. Wir erwarten aus allen Gauen unseres Sektionsgebietes einen Massenaufmarsch. Wir bitten Sie, vorstehende Traktandenliste auszuschneiden. Der Sektionsvorstand. Jahresbericht 1933 und Mitgllederverzelchnis. Rechtzeitig vor der jährlichen Generalversammlung bringt uns die Post ein gefälliges Bändchen ins Haus, das neben dem Jahresbericht das bereinigte Mitgliederverzeichnis der Sektion enthält. Da, die Zahl der Mitglieder im abgelaufenen Jahre neuerdings eine erfreuliche Zunahme zu verzeichnen hatte upd nunmohr 1613 beträgt, so ist das Verzeichnis bereits recht umfangreich geworden und füllt allein schon viele Seiten der Publikation. In gefälliger Aufmachung enthält es alle wünschenswerten Auskünfte über den Vorstand, die verschiedenen Kommissionen und die Ortsgruppen. Der vorbildliche und kurz gefasste Tätigkeitsbericht gibt in bunter Reihenfolge Kunde von der erspriesslichen Arbeit, welche allerseits im Zeichen des T. C. S. geleistet worden ist. Die Mitglieder werden die Publikation gewiss dankend entgegennehmen und sie für diese oder jene Information gerne durchblättern. AUTOSEKTION BERN. Einladunr zur ordentlichen Generalversammlung, Montag, 5. März 1934, 20 Uhr, im jfroesen Saal des < Bürgerhaus > in Bern. Traktanden: 1. Protokoll der letzten Generalversammlung. 2. Jahresbericht und Jahresreohnung pro li)33. 3. Festsetzung des Sektionsbeitrages für 1935. 4. Voranschlag für das Jahr 1934. 5. Tätigkeitsprogramm (Touren- und Unterhaltungsprogramm). 6. Wahlen. , 7. Beschlussfassung über unsere zukünftige grundsätzliche Einstellung zu den wirtschaftlichen Tagesfragen, soweit sie den Automobilisten als Konsumenten berühren. 8. Allgemeine Umfrage, Wünsche und Anregungen. 9. Unvorhergesehenes. Anschliessond an diese statutarischen Geschäfte hält Herr Ing. Hertig, von der Stuag Bern, einen Lichtbilder-Vortrag über «Den neuzeitlichen Ausbau der Schweizerstrassen», der allgemeines Interesse beanspruchen dürfte. Der Vorstand. Atu* d^B« Verbänden CHAUFFEUR-VEREIN ZÜRICH Sonntag, den 4. März, vormittags 8.45 Uhr, findet die Besichtigung der neuen Sihlpost statt. Sammlung: 8.30 Uhr Vor der Sihlpost Allen unsern Mitgliedern sei diese interessante Besichtigung empfohlen und wir erwarten vollzähliges und pünktliches Erscheinen. Ein Direktionsbeamter wird anhand von Plänen die ganze Anlage vorerst erläutern. Die nächste Monaisversammlung findet Mittwoch, den 7. März, 20.15 Uhr, im Vereinslokal Du Pont 1 Stock, statt. Die Kommission. Moforlastwagenbesitzer und Verkehrsteilung. Am 18. Februar h!at der Direktionsausschuss sämtliche Mitglieder der Aspa, die gewerbsmässige Transporte ausführen, zu einer Versammlung nach Bern einberufen zwecks nochmaliger Aufklärung über das in Vorbereitung stehende Transportteilungsgesetz zwischen Eisenbahn und Automobil. Die an der Uebereinkunft mit den Bahnverwal- einkunft unverändert vom Bundesrat genehmigt worden ist. Mit 84 gegen 30 Stimmen forderte man den Rücktritt von der Uebereinkunft mit dem gleichzeitigen Begehren sofortiger Aufnahme, neuer Verhandlungen. Von zwei Gruppen wurde ausserdem verlangt, dass der gewerbsmässige Strassentransport auf 100 km, resp. 150 km freigegeben werden soll. Die letzte ordentliche Mitgliederversammlung vom 4. März 1933 in Ölten hat dem Direktionsausschuss den Auftrag erteilt, unter Beachtung bestimmter Richtlinien Verhandlungen mit den Bahnen aufzunehmen. Diese Aufgabe hat er durch eine von jhm bestellte Spezialkommission erfüllt. Die aus den langwierigen und schwierigen Unterhandlungen resultierende Uebereinkunft samt dem zugehörigen Ges6t?esvorentwurf wurde von der au*- serordentllehen Mitgliederversammlung vom 15. Juli 1933 mit 271 gegen 241 Stimmen ratifiziert. Bei der ganzen Frage darf nicht ausser acht gelassen werden, dass es sich nicht allein um die Davos). Wahrung der Interessen des Tra'nsportgewerbes St. Gallen: Sperrung: einerseits und des Werkverkehrs anderseits handelt, sondern ebensosehr um die allseitig verlangte Herbeiführung einer besseren Ordnung des gesamten schweizerischen Transportwesens. Die Versammlung vom 3. März wird hoffentlich die notwendige Abklärung bringen können. Veranstaltungen. Das Programm des Genfer Salons. Das Programm für den ll! Genfer Salon, der in 14 Tagen sein« Pforten öffnen wird, ist folgendes: Freitag, 16. März, 13 Uhr- Eröffnungsbankett im Hotel des Bergues: 15.30 Uhr: Eröffnung des Salons; 16 Uhr: Oeffnung der Pforten für das Publikum. Alle folgenden Tage, bis und mit 'Sonntag, den 25. März, wird die Ausstellung jeweilen morgens 9 Uhr geöffnet. Mit Ausnahme von Montag, den Abend eingeschaltet, &n welchem sich der Eintritt auf 60 Cts. reduziert Die Salon-Vorarbeiten sind bereits in vollem Gang. Die Ausstattung geht bald ihrem Ende entgegen, so dass die Räumlichkeiten rechtzeitig für den Empfang der Gäste bereit stehen werden. Liste der Strassensperrungen und Verkehrserschwerungen Bulletin Nr. 9 vom 1.— 7. März 1934. Nachdruck verboten. Offizielle Zusammenstellung durch das Sekretariat der Baudirektorenkonferenz. Aargau: Sperrungen: Ortsverbindungsstrasse von Schinznach-Dorf über die weisse Trotte nach Wallbach gesperrt. Die hölzerne Brücke zwischen Lauffohr und Vogelsang ist für allen Fahrverkehr gesperrt. Bauarbeiten: Untersiggenthal, Unterführung; Wohlen-Büelisacker, zwischen Bullenberg und Büelisacker; Bremgarten; Etzgen-Schwaderloch; Rheinfelden - Mägden - Maisprach; Menzikon, innerorts; Unterrüti - Merenschwand; Klingnau- Koblenz; Othmarsingen-Steinhof; Unterentfelden, innerorts; Aarburg - Rieshalden; Rupperswil- Schafisheim in Rupperswil. 'Baselland: Sperrungen- St. Jakobsstrasse, Gemeinde Muttenz, zwischen Freidorf und Warteck; ' Umleitung für den Durchgangsverkehr von Basel nach Bern - Luzern über Birsfelden - Schweizerhall. Dauer- bis zirka Ende März 1034. Bern, Kreis I: Sperrungen: Sigriswil-Tschlngel-Strasse f. schwere Fuhrwerke; Grimselstrasse ab Innertkirchen; Gadmenstrasse ab Innertkirchen; Boltigen-Bülle-Strasse (Jaunpass); Gsteig- Pilior-Strassc. Aarsbrürke in Innertkirchen an der Moiringen-Grimsel-Strasse bis 21. Juni 1934; Tragfähigkeit der Notbrücke 3,5 Tonnen. Steffisburg-Thun, Glockenthal bis Kreuzung der Bernstrasse bis 26 März. Bauarbeiten • Simraentalstrasse bei Oberwil. Kreis II: Bauarbeiten- Verbindungsstrasse de* Bern-Frauenkappelen-Strasse nach Wohlen, Eimattstrasse. Verkehr nur in Richtung Wohlen- Bethlehem gestattet; Könizstrasse zwischen Weissensteinstrasse und Kirchbergstrasse; lokale Umleitung, Toffen; Gerzensee. Kreis III: Bauarbeiten: Strasse im Dorf Münchenbuchsee wegen Kanalisationsarbeiten; Umleitung für Autos und Camions über 4 t über Schönbühl. Kreis IV: Bauarbeiten: BurgdoTf-Langnau- Strasse. oberhalb Hasle; Strasse Burgdorf-Heimiswil im Kipf bi3 Ende April 1934; Strasse im Dorf Affoltern bis Ende April 1934; Strasse Langnau- Bärau bis Ende April 1934. Brückenumbau Wangen a. A. Fahrverkehr zeitweise erschwert; Zoll- Brück - LangMu bis Mitte Mai; Ursenbach innerorts bis ca. Ende April. Kreis V; Bauarbeiten St. Ursanne - Les Malpttes. unterhalb Malrane: Les Rnnciers - Cornol. Freiburg: Sperrung: Sugiez-Bellerive von M6- tier bis Kantonsgrenze. Genf: Bauarbeiten- Strasse nach Ferner; Strasse Genf- Van dnnuvTes bei Vandneuvres; ' ••' Strasse nach Thonex bei Chene; Genf - Bellevue ". bei Bollevue; Satigny - Peney bei Satigny; Strasse r nach 'Lancy. Blarus:-S p e r ru n e: Klausenpass. Graubünden: Sperrung. Aibula (Bergün-Ponte), • ; Bernina (Pontresina-Poschiavo), Ofenberg (Zernez - CierffO. Flüela CSü» - Davnsi. Lukmanier , (Somvis^Grenze), Oberalp (SomvjxTUrnergrenze), •>: SpJiiTßri CSüIüsen - Gronr,e> Samnaui (Martins^ bruCk-Samnaun); St Bernhardin CHinterrhein^ St. Bernhardin); Urobriil (Sta. Maria - Grenze); Oberland (Bonaduz - Ilanz); Safien (Versam- Safien): Liign"z (Villa -Vrin. Furth-ValsV Avers (Abzweigung - Avers); Landwasser (Wiesen- Strasse Steinach-Arbon. Umleitung Richtung Steinach-Arbon über Schöntalbrücke-Gaswerk-Arbon und in Richtung Arbon- Steinach über Landcjuart-Obersteinach. Bauarbeiten. Strasse Sargans - Buchs in Wartau beim Seidenbaum: Strasse Wagen - St. Dionys; Strasse Ziegelbrücke-Weesen. Luzern: Sperrungen- Strasse Vitznau-Gersau bei Vitznau, vom Kalibach bis obere Nase. Umleitung über Küssnacht-Arth-Brunnen. Bauarbeiten- Weggis - Vitznau, bei Vitznau; Strasse Huttwil - Sursee bei Zeil, Ettiswil und ,Mauonsee; Strasse Ruswil - Luzern bei Riis^il und HfllMihl: Rmmenbriirl..&J. i art**i Tankreiniganqen mit bewährtem Rostschutz-Innenanstrioh besorgt die „Tarei" Unternehmung f. Tankreinigung Zürlch-Albisneden, Fellenbergstr. 283